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Thema: Bolivien: Echt gelaufene Belege
fogerty Am: 22.04.2017 20:49:36 Gelesen: 6167# 1 @  
Post vom Hospicio S. Francisco-Santa Cruz bekam im Jahre 1982 (wenn ich den Poststempel richtig entziffere) Frater Tadeus im Pfarramt St.Georgen.



Grüße
Ivo
 
Manne Am: 23.04.2017 11:40:52 Gelesen: 6153# 2 @  
Hallo,

ein Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim, leider ist der Stempel nicht lesbar.

Gruß
Manne


 
Saguarojo Am: 23.04.2017 14:21:56 Gelesen: 6145# 3 @  
Luftpostbrief per Einschreiben vom 13.4.1962 nach Deutschland.



Gruß

Joachim
 
Saguarojo Am: 23.04.2017 14:23:20 Gelesen: 6143# 4 @  
Luftpostbrief per Einschreiben vom 6.4.1962 von La Paz in die Schweiz.



Gruß

Joachim
 
Saguarojo Am: 23.04.2017 14:24:27 Gelesen: 6142# 5 @  
Luftpost-Eilbrief von La Paz nach München vom 20.8.1973



Gruß

Joachim
 
Mondorff Am: 23.04.2017 16:46:12 Gelesen: 6127# 6 @  
Etwas aus Bolivien:



Luftpostbrief (Stempel leider unlesbar) aus dem Jahre 1945 ab LA PAZ nach LUXEMBOURG-VILLE

Gruß DiDi
 
Gerhard Am: 23.04.2017 17:18:21 Gelesen: 6124# 7 @  
@ fogerty [#1]

Lohnendes Thema das du da aufgemacht hast, ich weiß schon länger, dass Bolivien philatelistisch etwas zu bieten hat, aber die angeführten Beispiele sind bislang alle außerordentlich schön!

MphG

Gerhard
 
Mondorff Am: 23.04.2017 18:34:22 Gelesen: 6118# 8 @  
Und noch einiges aus Bolivien.



Ein Luftpostbrief nach Luxemburg. Wieder ist das Datum des Stempels (La Paz) fast unlesbar - eine der Marken stammt jedenfalls aus dem Jahre 1975.

Gruß DiDi
 
Heinrich3 Am: 23.04.2017 20:16:51 Gelesen: 6110# 9 @  
Hallo,

da kann ich auch etwas beisteuern:

Brief vom 22.1.1987 aus Cochabamba nach Genf. Die Michel-Nummern hat der Vorbesitzer schon mit Bleistift vermerkt. Wie öfters in Bolivien wurden nicht mehr gefragte Marken mit dem neuen (höheren wegen Inflation) Wert überdruckt.



Auf der Rückseite nur der Absender in Schreibmaschine.

Einen schönen Abend wünscht
Heinrich
 
Mondorff Am: 24.04.2017 12:24:57 Gelesen: 6088# 10 @  
@ Heinrich3 [#9]

Das wird wohl so sein, mit den Überdrucken. Hier zwei Exemplare der Mi.-Nr. 719 aus dem Jahre 1966.



Flugpostbrief vom 14.12.1979 ab La Paz nach Luxemburg.

Leider reicht mein alter MICHEL nur bis zu den Ausgaben des Jahres 1972. Wenn späteres anfällt ?

Freundliche Grüße
DiDi
 
Heinrich3 Am: 24.04.2017 18:32:32 Gelesen: 6076# 11 @  
@ Mondorff [#10]

Hallo DiDi,

die Marke rechts ist die Mi.Nr. 854 aus der 1973er Serie Wirtschaftliche Entwicklung und zeigt ein Wismuth-Bergwerk.

Von mir noch 2 Briefe, damit ich das Album wieder zuklappen kann:



Der obere Brief aus dem bolivianischen Concepción nach München ist sicher philatelistisch beeinflußt. So saubere Stempel gibt es nur mit Vitamin B. Die Marken sind Mi.Nrn. 916 (2x), 921 und 918 (2x). Auf Nr. 916 sind die Feldherren (siehe das Thema Motiv: Feldherren und Militärführer auf Briefmarken, Stempeln und Belegen [1]) Simon Bolivar und Antonio de Sucre abgebildet. Die Nr. 921 erschien anläßlich des Internationalen Seminars zur Chagas-Krankheit; siehe [2].

Unten ein Brief der Fa. "Titanic" in La Paz nach Zürich mit den Marken Mi.Nrn. 655, 673 und 676.

Der Rollstempel ist so blaß, daß ich nichts erkenne. Rückseitig der Ankunftsstempel in Zürich hat das Datum 13.XI.52.

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=9249&CP=0&page=0
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Chagas-Krankheit
 
Mondorff Am: 24.04.2017 18:56:08 Gelesen: 6070# 12 @  
@ Heinrich3 [#11]

Album zuklappen?

Bei mir ist es ein Schubfach, in dem all' die Belege (nach 1940 und den Kontinenten nach) sortiert sind. Die Ausstellungs-Sammlung incomming mail to Luxembourg geht von 1720 bis 1940.

Hier noch zwei Flugpostbriefe mit Überdruckmarken.



Mit den Mi.-Nr. 735 + 807 und Stempel LA PAZ vom 26.4.1975 (wie ich glaube) nach Luxemburg.



Mit den Mi.-Nr. 737 ab LA PAZ vom 9.12.1972 nach Luxemburg.

Die Belege gingen an den damaligen Präsidenten der FIP, Herrn Léon Putz.

Schönen Gruß
DiDi
 
Manne Am: 24.04.2017 21:07:04 Gelesen: 6055# 13 @  
Hallo,

ein Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim, vermutlich aus dem Jahr 1965, Stempel nicht lesbar.

Gruß
Manne


 
Mondorff Am: 25.04.2017 10:45:58 Gelesen: 6036# 14 @  
@ Heinrich3 [#11]

Hallo Heinrich,

noch zwei Luftpostbriefe - ohne Werbung.



Eine Marke mit dem berühmten Sonnentor vom Titicaccasee (Mi.-Nr.603).



Die linke Marke dieses Briefes (Mi.-Nr. 585) stammt schon aus dem Jahre 1957. Der Stempel ist interessant: LA PAZ vom 14. Februar 1979, zum 100. Jahrestag der "Befreiung" der Küstenprovinz Antofagasta. Er ist auf der Rückseite des Flugpostbriefes nochmals in violett abgedrückt.

Freundliche Grüße
DiDi
 
Saguarojo Am: 25.04.2017 10:51:43 Gelesen: 6033# 15 @  
Luftpostbrief nach Deutschland vom 14.11.1973



Einschreiben per Luftpost vom 21.11.1973 nach Hamburg mit rotem Maschinenstempel und einer Marke



Einschreiben per Luftpost vom Dezember 1973 nach Stuttgart



Gruß

Joachim
 
Saguarojo Am: 26.04.2017 16:30:26 Gelesen: 5958# 16 @  
Einschreiben per Luftpost vom 8.3.1974 von Santa Cruz nach Schottland.



Luftpostbrief nach Marl vom 2.10.1974



Luftpostbrief in die USA vom 25.10.1975



Viele Grüße

Joachim
 
ccocha Am: 03.05.2017 12:55:44 Gelesen: 5909# 17 @  
@ Heinrich3 [#9]

Haben Sie einmal die Aufschrift der Aufdruckmarke zu 0,60 $b betrachtet?

Es heißt "XX Aniversrio", es fehlt somit das "a" in "Anivers ario". Diese Abart ist selten, zwar nicht sehr selten, aber auf Brief nicht zu verachten.
 
ccocha Am: 03.05.2017 13:10:43 Gelesen: 5906# 18 @  
Ein interessantes Feld innerhalb der bolivianischen Philatelie sind Halbierungen auf Brief, sogenannte "bisectados". Oft wurden in kleinen Postämtern aus Markenmangel diese halbiert auf Briefe geklebt, in Einzelfällen kommen sogar Viertelungen vor. Dies war gängige Praxis und zu Beginn und Mitte des vorigen Jahrhunderts auch Thema in diversen Briefmarkenzeitschriften. Die Praxis der Halbierung wurde stillschweigend geduldet. Mir ist kein Brief aus Bolivien bekannt, der deswegen nicht befördert und an den Absender zurückgegeben wurde. Hier ein Beleg wohl aus dem Jahre 1972 von der Grenzstadt Atocha (Eisenbahnstation) nach Oruro. Ein deutscher Sammler in Bolivien schrieb auf den Umschlag: "So kann man bei uns $b 1,50 frankieren!".


 
ccocha Am: 03.05.2017 13:19:45 Gelesen: 5896# 19 @  
@ Mondorff [#14]

Ein kurzer, aber wichtiger Hinweis zur Stempelinschrift: Es ist nicht der "Befreiung" der Küstenprovinz (Litoral) gedacht, sondern der "Gefangennahme" (cautivo), also dem Entreißen des Künstenzugangs Boliviens im Jahre 1879. Ein nationales Trauma, das bis heute anhält. Bolivien versucht aktuell in einem Gerichtsprozess gegen seinen Nachbarn Chile, das Recht auf einen souveränen Meereszugang einzuklagen.

Liebe Grüße aus Berlin
ccocha
 
Manne Am: 03.05.2017 14:56:12 Gelesen: 5885# 20 @  
Hallo,

aus dem Jahr 1971 ein Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.

Gruß
Manne


 
Mondorff Am: 03.05.2017 15:36:01 Gelesen: 5875# 21 @  
@ ccocha [#19]

Ganz herzlichen Dank für die Aufklärung.

DiDi
 
Heinrich3 Am: 03.05.2017 17:38:29 Gelesen: 5865# 22 @  
@ ccocha [#17]

Vielen Dank für den Hinweis; war mir nicht aufgefallen. Ich sollte doch bei Auf-/Überdrucken wieder genauer hinsehen.

Das mit dem "cautivo" war mir aufgefallen, aber ich las es mit den "" und vermutete Sarkasmus.

Heinrich(3)
 
Michael Mallien Am: 24.09.2017 19:08:43 Gelesen: 5080# 23 @  
@ Mondorff [#12]

Aus dem Jahr 1975 kann ich auch einen Beleg zeigen und zwar mit dem gleichen Porto in Höhe von 5 Boliviano.

Der Brief ging von Santa Cruz de la Sierra, der größten Stadt des Landes, nach Schwichteler. Von dem Datum ist außer der Jahreszahl nichts weiter identifizierbar:



Die Rückseite zeigt aber ein handschriftliches Datum 4.12.75 in roter Farbe. Ob dieses nun vom Versender oder Adressaten angebracht wurde lässt sich nicht sagen.



Der Brief entstammt offenbar der Korrespondenz zwischen Domikanerklöstern bzw. Geistlichen des Dominikanerordens.

Viele Grüße
Michael
 
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