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Thema: (?) (111/118/119) Altdeutschland Württemberg: Schöne Belege
Das Thema hat 119 Beiträge:
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hajo22 Am: 04.10.2018 13:13:58 Gelesen: 10016# 95 @  
Firmen-Einschreibbrief von 1901 aus Wangen nach Stuttgart (Rückseite Ankunftsstempel) frankiert mit 40 Pf. (Nr.62).

Unscheinbar, aber gut.



hajo22
 
bayern klassisch Am: 21.12.2018 10:45:16 Gelesen: 8141# 96 @  
Liebe Freunde,

aus dem Jahr 1810 stammt wohl dieser Brief aus Esslingen (Württemberg) nach Ulm (Bayern) "An die Registratur des Königlichen Gerichtshofs für den Donau - Kreise Ulm", der mit dem 2. Rayonstempel Esslingens bedruckt wurde.



Siegelseitig finden sich 12 Kreuzer Franko, die allein der württembergischen Postkasse gehörten, weil Bayern hier nichts kassiert hatte (die Kutsche fuhr bis Ulm hinein, das ja erst später wieder wüttembergisch wurde).

Warum der Brief eine Manualnummer "1" erhielt, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Als K.D.S. hätte er m. W. portofrei sein sollen und ich erhoffe mir von einem Württembergkenner hier etwas Hilfe.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 21.12.2018 10:49:51 Gelesen: 8140# 97 @  
Liebe Freunde,

nur Beifang - aber lt. Feuser immerhin mit 500 DM bewertet damals:



Brief aus ALDORF R. 3., richtig: Altdorf in Württemberg im Donaukreis, für 2 Kreuzer nach Aulendorf, mit Boten auf 3 Kreuzer erhöht. Ein perfekter Blindabschlag - eigentlich sollte der Stempel wohl rot werden. Lt. Präsentationsvermerk am 2.11.1808 dort angekommen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 21.12.2018 10:53:05 Gelesen: 8137# 98 @  
Liebe Freunde,

nur Beifang: Aufgabe bei mir nicht lesbarer Postexpedition in Württemberg nach Göppingen. Dort angekommen am 2.4.1822 und umadressiert nach Geißlingen, so dass aus 2 Kreuzern nunmehr 3 Kreuzer wurden.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 21.12.2018 10:55:25 Gelesen: 8136# 99 @  
Liebe Freunde,

Königliche Dienst Sache aus Künzelsau mit dem 1. Rayonstempel von dort nach Oehringen für 2 Kreuzer vom 6.4.1818.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 22.12.2018 15:23:35 Gelesen: 8099# 100 @  
Liebe Sammelfreunde,

aus dem Jahre 1865



ging es von Ludwigshafen nach Magdeburg.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 22.12.2018 15:35:12 Gelesen: 8098# 101 @  
@ Magdeburger [#100]

Lieber Magdeburger,

sehr schön!

Stiller Transit durch Bayern (ostwärts) und dann nach Norden Richtung Magdeburg.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 24.12.2018 17:21:20 Gelesen: 8064# 102 @  
Liebe Sammelfreunde,

nochmals geht's nach Magdeburg



Fast ein Silvesterbrief aus dem Jahre 1852.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 24.12.2018 19:06:23 Gelesen: 8056# 103 @  
@ Magdeburger [#102]

Ein wirklich hochattraktiver Brief, mein lieber Magdeburger, da ich diese Erstausgabe von Württemberg liebe und viele Briefe dieser Art nach Magdeburg wird es sicher nicht geben. Ein Traumstück!

Leitung über Bayern im geschlossenen Transit - schade, dass man keine bayerischen Bahnpoststempel entdecken kann, dann wäre er noch attraktiver.

Frohes Fest und liebe Grüsse,
Ralph
 
olli0816 Am: 26.12.2018 17:12:55 Gelesen: 8013# 104 @  
Hallo zusammen,

auch hier möchte ich einen Brief zeigen. Es ist ein Brief von Ulm nach Aach mit einer 8a verschickt am 23. Oktober 1857. Auf der Rückseite sieht man, das der Brief am 24.8. angekommen ist.



Grüße
Oliver
 
wuerttemberger Am: 27.12.2018 12:48:51 Gelesen: 7975# 105 @  
@ Oliver [#104]

Sehr schönes und breitrandiges Stück mit attraktiver Entwertung. Der Oktober 1857 ist der Ausgabemonat der 2. Ausgabe.

Gruß

wuerttemberger
 
olli0816 Am: 01.01.2019 11:45:15 Gelesen: 7817# 106 @  
Hallo,

heute möchte ich zwei Briefe mit der Ausgabe von 1869/73 zeigen. Auf Briefen mag ich diese Ausgabe inzwischen sehr gerne und besitze einige Briefe davon. Beide Briefe sind keine Highlights, aber man bekommt sie auch nicht an jeder Ecke.

Der erste wurde von Friedrich Vetter aus Ludwigsburg am 17.1.1873 nach Neapel gesendet. Bemerkenswert finde ich, dass nur der Name, aber keine Adresse aufgeführt ist. Der Brief wurde mit 10 Kreuzer frankiert (Michel 38, 39a). Angekommen ist er am 20.1.1873.



Der zweite Brief von der gleichen Ausgabe ging auch nach Italien an einen Herrn Emilio Müller. Ungewöhnliche Kombination, vielleicht hat sich der Emil umbenannt, wer weiß? Losgeschickt würde der Brief von Stuttgart am 18.7.1874 und in Turin war er am 20.7. Emilio hatte den Brief an dem Tag in Händen gehabt, er hat es auf der Rückseite signiert.



Grüße Oliver
 
bayern klassisch Am: 01.01.2019 12:06:58 Gelesen: 7810# 107 @  
@ olli0816 [#106]

Hallo Oliver,

2 nette Briefe und die Destination Italien ist ja immer schön zu sehen.

Die Postler damals hatten auch in großen Städten wie Neapel, oder Turin, wie bei deinen Briefen, i. d. R. keine Probleme mit der Zustellung der Briefe, weil man wusste, wer wem schrieb. Die Masse der Menschen bekam eh kaum Post und in Neapel Post aus Deutschland nur wenige Menschen bzw. Firmen. Wenn dann noch Vor- und Nachname passten, hatte man den richtigen Empfänger schon zugeordnet.

Sollte es wider Erwarten mehrere Personen (oder Firmen, wie in Köln "Farina") gegeben haben, kannte man oft sogar anhand der Absendeorte oder der Absender selbst den richtigen Empfänger und selbst im "worst case scenario" ließ man den Briefträger einfach vor Ort erfragen, ob das ein Brief für den richtigen XY sein könnte und man Post daher erwartete, oder nicht und wenn der 1. potentielle Empfänger verneinte, brachte man den Brief dem 2. potentiellen Empfänger und wenn es der nicht war, dann war es halt der 3.

Die Mühewaltung damals ist eine Tatsache, die heute bei unserer Servicewüste kaum zu begreifen ist - aber die Bediensteten wurde damals, hier und in Italien, wohl auch nicht zugeworfen mit Aufgaben, mit denen die Post historisch gar nichts zu tun hatte, wie dem Verteilen von Werbung usw.. Und wenn man ein schlecht beschriftetes Briefchen dem richtigen Adressaten zutragen konnte, weil man gelehrig und fleißig war, dürfte auch ein bischen was hängen geblieben sein - entweder auf die Hand, oder in die Kehle und so schlecht finde ich das gar nicht.

Liebe Grüsse,
Ralph (der sich freuen würde, noch mehr Briefe von dir zu diesem, oder anderen klassischen Themenbereichen sehen zu dürfen)
 
Manne Am: 21.01.2019 18:19:36 Gelesen: 7319# 108 @  
Hallo,

ein Faltbrief mit Inhalt, Größe 8x9 cm, von Schwenningen vom 15.11.1868 der nach Villingen lief, Ankunftstempel 15.Nov. Aufgefaltet hat er die Größe von DIN A3. Was für eine Papierverschwendung für die damalige Zeit und das wenig Geschriebene. Frankiert wurde der Brief mit einer 3 Kreuzer Marke, Michel 31a.

Gruß
Manne






 
Magdeburger Am: 02.02.2019 14:20:58 Gelesen: 6989# 109 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute ein weiterer, jedoch nicht so traumhaft schön:



Am 03.06.1861 in Stuttgart aufgegeben ging es innerhalb eines Tages nach Magdeburg. Die 9-Kreuzer reichten selbstverständlich für den einfachen Brief - jedoch wurde eine Schere genutzt, diese aus dem Bogen zu trennen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 04.05.2019 10:16:02 Gelesen: 5738# 110 @  
Liebe Freunde,

einen Brief aus Ulm vom 5.12.1851 nach Kaiserslautern in der Pfalz zeige ich heute. Es ist ja bekannt, dass zahlreiche Ulmer ihre Briefe im nur über die Donau gelegenen, bayerischen Neu-Ulm aufgaben, weil sie damit, wenn der Empfänger in Bayern residierte, günstige Inlandsbriefe generierten, während bei einer Postaufgabe im heimischen Württemberg immer DÖPV - Briefe geschaffen wurden, denen andere Gewichts- und Gebührengrenzen aufzuerlegen waren und die in der Regel das Franko oder Porto erhöhten, teils sogar sehr beachtlich.



Ob man in Ulm, seit 1.9.1851 war Württemberg ja erst im Postverein, immer so genau wusste, welche Landesteile nach welchem innerbayerischen Tarif welches Franko oder Porto nach sich zogen, weiß ich nicht. Die besser informierten Kreise wussten sicherlich, dass man mit 200 Meter Überquerung der Donaubrück auch dann Geld sparen konnte, wenn der Absender in der bayerischen Pfalz wohnte und nicht nur im rechtsrheinischen Stammland selbst. Der Absender hier gab aber seinen Brief in Ulm auf und zahlte so 9 Kreuzer für einen unter 1 Loth gewichtigen Brief über 20 Meilen in den Postverein. Von diesen 9 Kreuzern waren wegen des notwendigen Transits durch Baden intern 1 Kreuzer an die badische Post zu vergüten, so dass der württembergischen Staatspost nur 8 Kreuzer netto verblieben.

Bei einer Postaufgabe im nahen Neu-Ulm wäre es ein bayerischer Inlandsbrief gewesen, der bis zu einem Loth inklusive (!) wiegen durfte und dennoch nur 6 Kreuzer gekostet hätte. In diesem Fall wären Bayern aber nur 4 Kreuzer netto verblieben, weil man an Württemberg und Baden jeweils ca. 1 Kreuzer inneren Vereinstransit hätte bonifizieren müssen. Eine ganz andere Kostensturktur also wäre die Folge gewesen.

Die Leitung erfolgte über Stuttgart - Heilbronn - Heidelberg - Mannheim - Ludwigshafen nach Kaiserslautern, wo er am 7.12. ankam.

Es wäre interessant zu sehen, ob bei der recht umfangreichen Orth - Korrespondenz in Kaiserslautern württembergische Briefe dabei waren, die in Neu-Ulm aufgegeben wurden und 3 Kreuzer weniger Franko bzw. Porto aufweisen mussten.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 22.12.2019 11:23:15 Gelesen: 3116# 111 @  
Liebe Sammelfreunde,

einer meiner Wünsche ging nun in Erfüllung und zwar ein Fächerstempel aus Württemberg zu bekommen:



Hier ein Begleitbrief (Frachtbrief) aus Stuttgart an Sr. Hochwürden Herrn Pastor Hasper in Groß-Ammersleben bei Magdeburg.

Versendet wurde eine Kiste von 15 Pfund und wie siegelseitig zu sehen wurde die Progressionsstufe P14 angegeben. Somit läßt sich sagen, dass der Beleg aus der Zeit des DÖPV ist. Ab 1868 wäre es die Progressionsstufe P9.

Weiterhin sind 35 Sgr. Porto notiert worden und berechnet sich wie folgt:
15 Pfund * 2 Pfennige * 14 = 420 Pfennige = 35 Sgr.
Vorderseitig sind jedoch 37 1/2 Sgr. notiert, also zusätzlich 2 1/2 Sgr. welche für die direkte Paketzustellung sind.

Läßt sich dieser Beleg noch genauer datieren?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Martin de Matin Am: 23.02.2020 17:32:41 Gelesen: 2099# 112 @  
Ich zeige einen Brief mit der MiNr. 218 mit etwas grösserer Ausführung (35,4 x 12,5 cm). Gestempelt wurde er am 21.1.???? in Mägerkingen, das ca. 10 km von Kleinenstingen (heute Enstingen) entfernt ist.

Meine Frage dazu ist welche Gebühr ein solch großer Brief hatte (wohl nicht 6 Pf, (5 Pf ?)) und wie ist der Name des Empfängerortes?



Gruss
Martin
 
Magdeburger Am: 23.02.2020 17:37:09 Gelesen: 2093# 113 @  
@ Martin de Matin [#112]

Er lief nach Klein-Engstingen

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Manne Am: 23.02.2020 17:37:50 Gelesen: 2092# 114 @  
@ Martin de Matin [#112]

Vielleicht Klein-Engstingen.

Gruß
Manne
 
Magdeburger Am: 23.02.2020 17:39:47 Gelesen: 2089# 115 @  
@ Martin de Matin [#112]

An Forstamtmann Rau ?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Martin de Matin Am: 23.02.2020 21:17:44 Gelesen: 2067# 116 @  
@ Magdeburger [#113] und [#115]

Vielen Dank für die Hilfe; ich war wohl etwas blind.

Nur die Gebührenfrage fehlt noch.

Gruss
Martin
 
olli0816 Am: 19.05.2020 14:37:02 Gelesen: 967# 117 @  
Hallo,

anbei ein hübscher Beleg von Württemberg mit der Michel Nummer 2 von Erbach nach Blaubeuren. Der Brief wurde am 31.7.1856 abgesendet und kam am 2.8. in Blaubeuren an. Interessant ist, dass das Briefpapier zweimal verwendet wurde und innen die Stempel umgekehrt von Blaubeuren, Ulm und dann Erbach zu sehen sind, allerdings ohne Marke. Die Innenseite habe ich nicht gescannt, der Brief ist ausgeklappt recht groß. Ein schöner Brief mit dem Segmentstempel von Erbach, der nicht ganz so häufig zu sehen ist.



Grüße Oliver
 
Captain Damuck Am: 30.07.2020 11:58:17 Gelesen: 180# 118 @  
Hallo zusammen,

eine schöne Postkarte von Tübingen nach Weinfelden, Schweiz, 25.9.1898.

Die Karte habe ich gestern im Antiquariat gefunden. Besonders schön finde ich die zwei Stempel.

Kann mir jemand etwas zu der Briefmarke und dem Wert sagen?

Vielen Dank und schöne Grüsse aus der Schweiz,
Manuel




 
bayern klassisch Am: 30.07.2020 21:34:59 Gelesen: 144# 119 @  
Liebe Freunde,

eigentlich sammle ich nicht Württemberg, was sicher ein kleiner Fehler ist. Aber den hier durfte ich mir nicht entgehen lassen: Brief aus Ulm vom 14.2.1857 nach Stuttgart in der 1. Gewichts- und Entfernungsstufe, vorderseitig als Portobrief mit 3 + 3 = 6 Kreuzern korrekt taxiert. Korrekt taxiert?



Na ja, hinten klebt als Briefverschluß (!!) eine Nr. 2, die erst später bemerkt wurde. Nachdem man die Marke siegelseitig entdeckte, notierte man "Freimarke auf der Rückseite" und annullierte die 6 Kreuzer Portotaxe, weil man sie auch hinten anerkannte.

Bei den meisten Altdeutschland - Staaten war nach der geltenden Postvorschrift der Wert siegelseitig aufgeklebter Marken nichtig - wie war das in Württemberg?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 

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