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Thema: DDR: Frankaturen mit Sondermarken
Das Thema hat 42 Beiträge:
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Pete Am: 09.07.2017 17:17:16 Gelesen: 5775# 18 @  
@ cilderich [#15]

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob der Schreiber aus Schmölln Post aus Spanien bekommen hat. Die einleitende Formulierung in dem Schreiben vom 16.11.1949 ist etwas merkwürdig gehalten:

"Beschuldigend [anklagend] des Erhaltes Ihrer Postkarte bedaure ich Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich keine Absicht hege, spanische Briefmarken zu tauschen, da Schwierigkeiten mit dem Zoll bestehen."

Vielleicht erfolgte auch der Versand der erwähnten Postkarte über ein Drittland und nicht direkt von Spanien aus in die DDR?

Allerdings ist der Beleg der DDR Mi-Nr. 242 optisch ansprechend anzusehen. ;-)

Gruß
Pete
 
cilderich Am: 16.09.2017 19:42:02 Gelesen: 5418# 19 @  
@ cilderich [#9]

Da muß ich mir selber antworten: Ich weiß schon, dass Australien nicht Afrika ist, der 2. FDC lief also nach Australien. Sorry für diesen Fehler!

Gruß cilderich
 
cilderich Am: 16.09.2017 19:49:11 Gelesen: 5414# 20 @  
Hallo,

mal wieder ein Beleg. Alle MEF der 30 und 50 Pfennig der DDR sind nicht so häufig, über alle Jahre der Existenz des Landes bis zum 01.07.1990, somit bin ich immer hoch begeistert, wenn ich solch ein Stück finde (vor 25 Jahren war das viel einfacher). Auf jeden Fall möchte ich hier die MEF der 30 Pfennig Bach zeigen in portogerechter Verwendung.

Herzliche Grüße cilderich


 
cilderich Am: 21.09.2017 17:35:47 Gelesen: 5334# 21 @  
@ cilderich [#10]

Hallo,

ich möchte das Thema mit den 55 Pfennig Zusammendrucken nochmals aufnehmen und ein weiteres Stück, diesmal aus den 80ern zeigen. Der Brief nach Pakistan kostete 35, und die Luftpost a 10 Gramm 20 Pfennig, somit bei 4 Gramm 55 Pfennig. Solch eine portogerechte Verwendung, und auch in ein Land wie Pakistan stellt durchaus etwas Besonderes dar.

Beste Grüße cilderich


 
cilderich Am: 10.10.2017 20:42:38 Gelesen: 5221# 22 @  
Hallo,

etwas schade ist das relativ geringe Interesse an diesem Sammelgebiet schon, da die Vielfalt der Marken etliche interessante Frankaturen ermöglichten, auch wenn es auf den 1. Blick nicht so scheint. So ist eine 10 Pfennig Frankatur z. B. nach Ungarn, der CSSR oder Polen recht schwierig zu finden, wohingegen eine solche Postkarte innerhalb der DDR "Masse" ist. Ich zeige demnächst mal so etwas, falls mir niemand zuvor kommt. ;-)

Hier aber "something total different" (nach Monty Python); eine MEF einer 24 Pfennig Marke als Auslandsbrief (50 Pf) per Luftpost (70 Pf) in die USA. Das gab es in der fraglichen Zeit zwar quasi für alle Werte dieser Nominale, aber leicht zu finden sind sie nicht.

Herzliche Grüße cilderich


 
Detlef Am: 11.10.2017 09:07:40 Gelesen: 5171# 23 @  
Hallo,

es war ja schon fast eine Aufforderung, schnell die Bilddateien zu durchsuchen.

Hier eine Ansichtskarte aus dem Jahr 1963 mit der Mi.- Nr. 953 in die CSSR.

Beste Grüße
Detlef


 
cilderich Am: 11.10.2017 18:28:25 Gelesen: 5115# 24 @  
@ Detlef [#23]

Sehr schön!
 
Altmerker Am: 11.10.2017 20:11:09 Gelesen: 5093# 25 @  
Ist nichts Spektakuläres, aber durchaus interessant. Ein R-Doppelbrief mit Mischfrankatur aus der DDR-Endzeit in den selten genutzten Wertstufen 85 und 5 Pfennig. Die 0,85er war wohl für Eilbriefe in den Westen (35 plus 50 Pfennig) gedacht. Manchmal musste wegen der Kurzfristigkeit der Visa-Erteilung in den Westen halt der Eilbrief her, denke ich, oder ein R-Brief mit Dokumenten für die Reise?

Gruß
Uwe


 
cilderich Am: 20.10.2017 18:31:43 Gelesen: 5010# 26 @  
Hallo,

nun da hätte ich "vor" den OSS Verwendungen noch ein sehr schönes Stück. Gehen wir von einem Ortsbrief über 20 Gramm aus ist alles portogerecht, aber das ist nur an 2. Stelle spannend. Der DeDeRon Block in EF wohl portogerecht als Ortsbrief mit übergehendem Sonderstempel, ausgewiesen als R-Eil Brief, aber jemand vergaß den R-Zettel. Im Eingangspostamt wurde dieses Versehen bemerkt und mittels Stempel ! angemerkt. Es kam wohl öfter vor, denn wozu brauche ich sonst einen entsprechenden Stempel. Hierdurch darf man also annehmen, dass es sich um eine portogerechte Ef dieses selten postalisch verwandten Blocks (er hatte keine Gummierung) handelt mit zusätzlich seltener Behandlung.

Herzliche Grüße cilderich


 
cilderich Am: 08.12.2017 17:42:09 Gelesen: 4681# 27 @  
@ cilderich [#22]

So, hier also mal wirklich eine OSS (Organisation der sozialistischen Staaten, hier für das Postwesen) Verwendung. Das war das Gegenstück zur CEPT. Eine MEF einer 10 Pfennig. Innerhalb der DDR recht unspektakulär, als OSS Verwendung schon deutlich schwieriger zu finden.

Beste Grüße cilderich


 
Sachsen-Dreier Am: 11.12.2017 21:04:02 Gelesen: 4616# 28 @  
@ HWS-NRW [#8]

Werner zeigt zwei Pracht-Inlandbriefe mit jeweils 4 Pappchinesen. Ich habe gestern einen Auslands-Brief nach Argentinien ersteigert, der 3 Pappchinesen auf der Vorderseite und weitere 2 Pappchinesen auf der Rückseite plus Zusatzfrankatur 5- Jahrplan 5 und 10 Pf als ZD aus Heftchen 2 (Wasserzeichen noch nicht geprüft) Ich stelle diesen Beleg vor.

Mit bestem Gruß, Sachsen-Dreier


 
Pete Am: 11.12.2017 21:41:21 Gelesen: 4613# 29 @  
@ Sachsen-Dreier [#28]

Der Empfänger in Argentinien ist bekannt, siehe auch [1]. ;-)

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=87219#M37
 
HWS-NRW Am: 11.12.2017 22:41:37 Gelesen: 4601# 30 @  
@ Sachsen-Dreier [#28]

Gratulation, ein Super-Beleg, den Du da präsentierst !

mit Sammlergruß
Werner
 
Magdeburger Am: 26.12.2017 11:29:57 Gelesen: 4367# 31 @  
Liebe Sammelfreunde,

im Rahmen meiner Mosigkau-Sammlung hatte ich mir diesen Beleg vor einiger Zeit zugelegt:



Gelaufen am 07.07.1953 von Dessau Groß-Kühnau als Einschreiben nach Hainhofen und von dort weiter nach Bad Reichenhall. Der Brief kostete 24 Pfennig sowie 60 Pfennig für die Einschreibung und ist somit um einen Pfennig überfrankiert.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hannibal Am: 05.04.2018 22:15:17 Gelesen: 2268# 32 @  
Hallo,

nachfolgend DDR 317 (Friedrich Ludwig Jahn) Viererblock und Einzelmarke in Mischfrankatur mit 322 (7) vor- und rückseitig auf Luftpostbrief in die USA (35+60)

(15b) BAD BLANKENBURG (THÜRINGERW) 18.10.52.-10



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 11.05.2018 09:01:53 Gelesen: 1948# 33 @  
Hallo,

heute ein portogerechtes Einschreiben frankiert mit Marken der DDR-Ausgabe zum Händelfest in Halle 1952 (3 x 308YI, 2 x 309YII und 309YI) nach Frankfurt/Main, mit anlaßbezogenen Sonderstempel 05.7.52.-20.

Als Ersttagsverwendung mit besserem Wasserzeichen nicht schlecht. Rückseitig undeutlich abgeschlagener Eingangsstempel Frankfurt 8.7.52.



Viele Grüße
Peter
 
HWS-NRW Am: 11.05.2018 12:08:54 Gelesen: 1924# 34 @  
@ hannibal [#33]

Ein schöner Beleg, in dieser Form mit Ersttagsstempel auch noch sehr selten zu finden. Gratulation!

mit Sammlergruß
Werner
 
Totalo-Flauti Am: 12.05.2018 09:01:43 Gelesen: 1859# 35 @  
Liebe Sammlerfreunde,

für einen einfachen Ortsbrief waren am 4.5.1950 16 Pfennige nötig. Das Leipziger Messeamt verwendete eine MiNr. 240 zu 12 Pfennige und den Absenderfreistempel mit 4 Pfennige, um das Porto abzudecken. Zusätzlich wurde noch ein Propagandastempel für das Deutschlandtreffen der Jugend in Berlin zur Verschönerung des Briefes verwendet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
hannibal Am: 14.05.2018 11:28:52 Gelesen: 1802# 36 @  
Hallo,

heute eine Einzelfrankatur der 318 - befördert mit der Postkutsche von Erfurt nach Meiningen.

ERFURT 1 c 22.5.53.-6, SST MEINIGEN 23.5.1953 und rotem Nachweisstempel.



Die Marke stammt von Bogenfeld 50 NW-Bogen Teilauflage und zeigt den PF II (Retusche des PFI)



Das retuschierte oben abgeschrägte zweite E ist gut zu erkennen. Schade, dass der Bogenrand abgetrennt und der Brief auch noch gelocht wurde. Trotzdem interessant.

Viele Grüße
Peter
 
Totalo-Flauti Am: 26.05.2018 16:55:42 Gelesen: 1548# 37 @  
Liebe Sammlerfreunde,

für ein Einschreiben von Leipzig nach Jena wurde die Mi 1395 20 Pfennige verwendet. Zusammen mit dem SbPA-Einschreibzettel werden die notwendigen 70 Pfennige erreicht. Scheinbar ist der Brief nicht im Einwurfpostamt 701 Leipzig entwertet worden. Einschreibebriefe für's Inland mussten nicht am Schalter eingeliefert werden. So kam im Bahnpostamt 32 der Nachträglich Entwertet-Stempel zur Anwendung.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 01.06.2018 16:00:27 Gelesen: 1069# 38 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf einer Eilpostkarte von Leipzig nach Stuttgart wurden für das Porto einmal eine DDR MiNr.593 und zwei MiNr.594 (Ausgabe zum 1.Todestag von Brecht) verwendet. So kommt das notwendige Porto von 60 Pfennige (Postkarte Fernverkehr im "Inland" 10 Pfennige und die Eilzustellung 50 Pfennige) zusammen. Zur Entwertung wurden die beiden Gelegenheitsstempel BoS 336 und 397 verwendet.

Der Absender mahnt die Ausstellungsleitung der Südposta 1957 seine Sammlung schnellstmöglich wieder zurück zu senden. Die geforderte Sammlung sollte ja zur Lipsia-Schau 1957 wieder dem geneigten Publikum gezeigt werden. Ob heutige Aussteller auch unter so einem "Stress" stehen?

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
HWS-NRW Am: 01.06.2018 16:26:27 Gelesen: 1060# 39 @  
@ Totalo-Flauti [#38]

Ein superschöner Beleg, ideal z.B. für ein thematisches Exponat !

mit Sammergruß
Werner
 
Totalo-Flauti Am: 24.06.2018 21:58:17 Gelesen: 768# 40 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine einfache Drucksache mit einer MiNr. 907 vom 6.12.1962 von Leipzig nach Neugersdorf.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 07.08.2018 10:09:15 Gelesen: 201# 41 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mit DDR MiNr. 659 1. Spartakiade der befreundeten Armeen 1958 wurde der Auslandsbrief nach Wien portorichtig am Ersttag frankiert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 07.08.2018 12:24:34 Gelesen: 172# 42 @  
Liebe Sammlerfreunde,

gleich im Nachgang noch ein Leipziger Ortsbrief als Einscheiben und Eilsendung vom 16.11.1959. Verwendet wurde ein Streifen mit der Kombination des S Zd A9 und S ZD 10 der DDR MiNr. 732 sowie eine MiNr. 685 zu 80 Pfennige. Damit wurde das notwendige Porto von 1,10 Mark (10 Pfennig Ortsbrief und 50 Pfennig jeweils für Einschreiben und Eilsendung) nicht erreicht. Die Post scheint aber nur die fehlenden 30 Pfennige verlangt zu haben, wie die blau ausgezeichneten 30 Pfennige neben dem Nachgebührstempel ausweisen. Nach § 7 Abs.2 der Postordnung von 3. April 1959 hätte aber das Eineinhalbfache als Nachgebühr gefordert werden müssen, also 45 Pfennige.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 

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