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Thema: Schweden Ganzsachen
10Parale Am: 29.05.2017 20:55:11 Gelesen: 3233# 1 @  
Möchte den schwedischen Ganzsachen Leben verleihen und zeige hier eine nachtaxierte (blau 15 und schwarz 7) 5 Öre Ganzsache von Tidaholm nach Köln am Rhein.

Die Marke wurde am 23.7.1887 abgeschlagen und erreichte CÖLN (RHEIN) am 25.7.1887. Empfänger waren die Gebrüder Stollwerck. Für 3,-- Euro aus der Wühlkiste.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 30.05.2017 00:30:47 Gelesen: 3214# 2 @  
@ 10Parale [#1]

Hallo,

die 3 Euro, die du bezahlt hast, sind sicherlich dem Nachporto geschuldet, denn die Karte ist stark verschmutzt und müsste eigentlich viel weniger kosten.

Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 30.05.2017 11:52:40 Gelesen: 3168# 3 @  
@ Cantus [#2]

Da gebe ich Dir recht. Die Karte hat ihre altersbedingten Spuren, ist ja so wie bei uns, aber Gott sei Dank stehen wir nicht zum Verkauf.

Aus der gleichen Korrespondenz an die Gebrüder Stollwerck noch zwei weitere Ganzsachen. 2 Dinge fallen mir ins Auge:

Bei der Ganzsache aus Stockholm war der Kölner Eingangsstempel auf 95 eingestellt - kommt vor.

Irgendwie musste das Porto sich vergünstigt haben. Kostete die Karte nach Köln 1887 noch mehr als 10 Öre, kostete sie 1896 nur noch FEM (fünf) Öre und 1897 noch noch TRÖ (drei) Öre.

Liebe Grüße

10Parale


 
JH Am: 30.05.2017 23:07:47 Gelesen: 3140# 4 @  
@ 10Parale [#3]

So günstig war die Post denn doch nicht. Die rote Auslandspostkarte kostete 10 (TIO) Öre. - 3 wäre "Tre".

Die grünen Fem Öre sind Inlandspostkarten. - Einmal nachtaxiert, einmal durchgerutscht.

Gruß aus Bremerhaven
Jürgen
 
10Parale Am: 12.05.2019 21:49:38 Gelesen: 1921# 5 @  
@ JH [#4]

Wieder dazu gelernt.

TIO (10) Öre kostete auch diese Auslandspostkarte, die am 29.8.1896 in Stockholm abgeschlagen wurde und den Bahnhof in Esslingen am 31.8.1896 erreichte.

Ende des Monats Mai beginnt ja die Stockholmia 2019. Bei Corinphila in Zürich ist bereits der Katalog zur Raritätenauktion erschienen. Ich konnte bereits einen Blick rein werfen. Tja, nix für meinen Geldbeutel, aber wegweisend.

Liebe Grüße

10Parale


 
Franz88 Am: 16.11.2019 19:07:25 Gelesen: 1575# 6 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Kartenbrief zu 5 Öre. Aufgegeben am 11.12.1891 in Stockholm.



Liebe Grüße
Franz
 
10Parale Am: 04.01.2020 23:24:34 Gelesen: 1380# 7 @  
Schöner Ganzsachenumschlag zu FEM (5) Öre mit einer interessanten Destinationsangabe.

Oben links das hartklingende "TYSKLAND", so sagen die Schweden zu Deutschland.

Empfänger war Pastor Borgmann in Stadthagen im Fürstenthum Schaumburg-Lippe. Das hört sich doch doch gleich viel beschwingter an. Leider kann ich das Datum des Stempels nicht vollständig dechiffrieren. Oben steht die 29 für den Tag, das scheint mir sicher, dann lese ich in einer Zeile 18129. Also ich kann mir vorstellen 29.12.1918, meine aber, der Umschlag ist älter.

Das Fürstentum Schaumburg Lippe bestand tatsächlich bis zum Jahr 1946 als selbstständiges Land innerhalb von Niedersachsen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 05.01.2020 01:50:20 Gelesen: 1378# 8 @  
@ 10Parale [#7]

Das ist ein Umschlag der Ausgabe vom 11.12.1890, Michel U 7, vermutlich Wasserzeichen 1 X (Schraffierung von links oben nach rechts unten, von vorne betrachtet).

Viele Grüße
Ingo
 
JH Am: 05.01.2020 14:54:44 Gelesen: 1352# 9 @  
@ 10Parale [#7]

Ich lese das Datum als 29. 12. 189x - die 12 steht etwas höher als die Jahreszahl.

Gruß
Jürgen
 
10Parale Am: 17.03.2020 21:19:20 Gelesen: 1142# 10 @  
@ JH [#9]

Vielen Dank, auch an Cantus.

Ich zeige hier noch eine wie ich finde kuriose Ganzsache, die von Stockholm nach Tour-de-Peilz im Kanton Waadt lief. Zusätzlich freigemacht mit 7 Öre aus der Freimarkenserie Ziffernzeichnung von 1892. Zusammen mit der 3 Öre Ganzsachenwertstufe hätten wir 10 Öre, was wohl total überfrankiert ist, doch warum?

Die Karte lief meines Erachtens am 28.07.1901. Nur der Stempel von Tour-de-Peilz und die rückseitige Datumszeile geben darüber Auskunft.

Liebe Grüße


 
JH Am: 17.03.2020 22:01:00 Gelesen: 1127# 11 @  
@ 10Parale [#10]

Nicht überfrankiert - die Auslandspostkartenausgabe von 1889 trug einen 10 öre Wertstempel.

Also offenbar Aufbrauch eines älteren Exemplars.

Gruß
Jürgen
 
10Parale Am: 21.04.2020 19:45:05 Gelesen: 971# 12 @  
@ JH [#11]

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

Hier noch 2 Ganzsachenumschläge. Der unten ist älter, abgeschlagen auf Gotland in LYSEKIL am 18.1.98. Das Porto betrug TVA ÖRE. Es scheint sich um einen Lokalpostumschlag zu handeln.

Der obere Umschlag lief am 31.12.1903 und wurde in Venersborg (Gotland) abgeschlagen. Innerschwedischer Versand. Rückseitig Laschen in der selben Form.

Liebe Grüße

10Parale


 
Basalt44 Am: 22.04.2020 10:55:09 Gelesen: 940# 13 @  
Hallo 10Parale,

bei der Beschreibung Deiner beiden Visitenkartenbriefumschläge ist wohl einiges durcheinandergeraten. Der Briefumschlag aus Lysekil wurde am 1.1.1898 abgestempelt.

Beide Stempelorte liegen nicht auf der Insel Gotland. Lysekil findest Du in Bohuslän, westlich von Uddevalla und Venersborg (heute Vänersborg) liegt in Västergötland, nördlich von Göteborg.



Viele Grüße aus Berlin
Werner
 
10Parale Am: 22.04.2020 20:20:17 Gelesen: 898# 14 @  
@ Basalt44 [#13]

Tja, herzlichen Dank für diese Korrektur. Hab wohl in letzter Zeit zuviele Gotland Krimis im ZDF gesehen und alle Orte dorthin verortet.

Sollten Sie grössere Parthien Schweizer Marken Seidenfadenabarten sowie 1881 alle Werthe auf gefasertem Papier gebraucht sowie die andern früher von Ihnen gekauften Marken haben, kann ich wiederum solche brauchen.

Mit freundlichem Gruß / Hochachtungsvoll E. Christiansen

ÖSTRA LJUNGBY

So schreibt der Verfasser am 27.11.1898 an Dr. Schoch in Fluntern - Zürich. FEM Öre Ganzsachenwerteindruck ( U7 ?), 5 Öre Zusatzfrankatur und seltene Doppelabstempelung von dem kleinen Ort ÖSTRA LJUNGBY vom 28.11.1898 runden den Brief ab. Links unten Ankunftsstempel von Zürich vom 30.XI.98.

Liebe Grüße

10Parale


 
mausbach1 Am: 27.08.2020 09:23:44 Gelesen: 346# 15 @  
Schweden



MiNr. 56c - 26.04.1930 - Gedenkkarte aus Anlaß des 50jährigen Jubiläums des Nordischen Museums

Das Nordische Museum (Nordiska museet) [1] liegt auf der Insel Djurgården in Stockholm und ist für die Darstellung der Kulturgeschichte und Volksgruppen in Schweden verantwortlich. Die ältesten Exponate stammen ungefähr vom Anfang des 16. Jahrhunderts.

Das Museum wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts von Artur Hazelius gegründet, der auch für die Eröffnung des Freilichtmuseums Skansen verantwortlich war. Das Nordische Museum startete als skandinavisch-ethnographische Sammlung in einem Haus der Stockholmer Drottninggatan. 1880 wurde die Sammlung in „Nordisches Museum“ umbenannt und wurde zu einer Stiftung des schwedischen Volkes.

Glückauf!
Claus

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nordisches_Museum
 
10Parale Am: 17.10.2020 21:21:38 Gelesen: 42# 16 @  
BREVKORT vom 12. Dezember 1941, 10 Öre + Zusatzfrankatur waagrechtes Paar Michel Nr. 286 A, 2 x 5 Öre Hazelius (Völkerkundler), insgesamt 20 Öre nach Basel (Schweiz). Interessanter philatelistischer Inhalt:

Der Konsul des G.H.C. (Guiana Hobby Club) bittet um ein Tauschangebot.

Unten links (Tubekolosemarke?) GOD HELG

Liebe Grüße

10Parale


 
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