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Thema: Berlin Dauerserie Deutsche Bauwerke
Das Thema hat 80 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 12.06.2017 21:59:10 Gelesen: 9363# 6 @  
@ HWS-NRW [#1]

Hallo zusammen,

jetzt, da es ein eigenes Thema gibt (Danke an Richard fürs Verschieben!) will ich hier gleich mal weitermachen, aber im Gegensatz zu Werner kann ich nur das Brot und die Butter zeigen:

Zunächst die Mi-Nr. 242 (kleine Bauten 10 Pf) als portorichtige Mehrfachfrankatur auf einer Glückwunschkarte von Berlin nach Düsseldorf von 1966.

Und dann noch die Mi-Nr. 272 (große Bauten 10 Pf) als portorichtige Einzelfrankatur auf einem Trauerbrief innerhalb Berlins 1969 gelaufen (mit Werbestempel zum 125. Geburtstag des Berliner Zoos).



Gruß
Christoph
 
Frankenjogger Am: 10.03.2018 16:30:41 Gelesen: 8798# 7 @  
Hallo,

ich will dieses Thema mal wieder hervorholen. Belege dieser beiden Dauerserien sind, wenn man Portostufen sammelt, nicht ganze einfach zu finden.

Ich fange mal wie Christoph mit den kleinen Werten an und habe vor, nach und nach weiter machen.

Bild 1 zeigt den 10-Pf-Wert als EF auf einem normalen Ortsbrief, der normalerweise nicht spannend ist. Hier jedoch vom Zollamt, die einen eigenen Stempel "Postverzollungsstelle" hatten.



Bild 2 zeigt die selbe Marke auch als EF auf einer Streifband-Drucksache nach Westdeutschland. Wahrscheinlich waren die Vertragsbedingungen für den aufgedruckten Frei-Vermerk nicht mehr gültig und es musste frankiert werden.



Bild 3 zeigt die Marke als Mehrfachfrankatur auf Fernbrief mit Eilzustellung, hier mit einem Teil aus dem Markenheftchenbogen (2x KZ2). Der Brief ist vom 1.9.1966, also nach der Portoerhöhung.

Porto F-Bf 30 Pf + Eilgebühr 100 Pf = 1,30 DM. Aus Sicht des Zusammendruckes ist leider nur eine MiF.



Und nun noch Bild 4, eine Mischfrankatur mit dem Heftchen-Blatt 12, die schon eher schwer zu bekommen ist. Es ist ein Lp-Übersee-Einschreiben (6-10 g) in die USA vom 27.1.1966, also noch vor der Portoerhöhung.

Das Porto setzt sich wie folgt zusammen: A-Bf: 40 Pf + R-Geb. 50 Pf + LP 2x 20 Pf je 5g = 1,30 DM



Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 11.03.2018 15:35:13 Gelesen: 8761# 8 @  
Zum Wochenende mach ich noch eine Runde, dieses Mal der 15-Pf-Wert, Schloss Tegel in Berlin.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf Fern-Postkarte, das war die Portostufe, für die diese Marke hauptsächlich vorgesehen war. Aber solch eine Postkarte ist gar nicht so häufig, wie man denkt.



Bild 2 zeigt eine Einzelfrankatur auf einer Warensendung. Die Warensendung war die zweite Portostufe, für die diese Marke vorgesehen war. Wobei Warensendungen deutlich seltener zu finden sind.



Bild 3 zeigt eine Einzelfrankatur auf einer Streifband-Drucksache21 - 50 g.



Und zum Abschluss noch Bild 4, eine Mehrfachfrankatur auf einem Orts-R-Brief.



So viel erst mal für dieses Wochenende. Mal sehen, wann ich weiter machen kann.

VG, Klemens
 
Frankenjogger Am: 17.03.2018 14:10:48 Gelesen: 8717# 9 @  
Hallo,

wieder ist Wochenende, und ich fahre hier fort.

Als nächstes ist der 20-Pf-Wert dran.

Zum Ausgabezeitpunkt war die Standardverwendung dieser Marke der normale Fernbrief bis 20 g oder die Auslandspostkarte. Die weitere Verwendung war die Einzelfrankatur auf Ortsbrief in der zweiten Gewichtsstufe oder als Mehrfachfrankatur auf Fernbrief.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf Auslandspostkarte.



Bild 2 eine Einzelfrankatur auf Einzahlungsbestätigung, diese schon eher selten.



Bild 3 zeigt eine Mehrfachfrankatur als perfektes waagrechtes Paar, gesammelt vom ehemaligen Prüfer Peschl. Der wusste, was auch bei anscheinend alltäglichen Marken besonders war.



Bild 4 zeigt fast das gleiche Bild, hier aber als Auslandsbrief.



Bild 5 zeigt zum Abschluss eine ungeliebte Mischfrankatur. Hier aber eine Bogenecke mit Druckerzeichen und deshalb auf jeden Fall als Ganzstück zu belassen.



Ich wünsche ein schönes Wochenende,

Klemens
 
Frankenjogger Am: 18.03.2018 11:59:21 Gelesen: 8670# 10 @  
Und nun zum zweiten Teil für diese Wochenende.

Der 40-Pf-Wert (Burg Trifels in der Pfalz) als Einzel- oder Mehrfachfrankatur auf Beleg gehört schon zu den selteneren Vorkommen.

Hauptsächlich gedacht war der Wert für Standard-Auslandsbriefe oder Fernbriefe der zweiten Gewichtsstufe. Beide kann ich nicht zeigen.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf einer Luftpost-Auslandspostkarte nach Amerika, vor der Portoerhöhung am 1.4.1966.



Bild 2 zeigt eine weitere Einzelfrankatur als Streifband-Drucksache 101 - 250 g nach der Portoerhöhung.



Bild 3 zum Abschluss zeigt eine Mehrfachfrankatur auf einem Auslandsbrief der zweiten Gewichtsstufe nach Österreich.



Soviel für dieses Wochenende,

Klemens
 
StefanM Am: 19.03.2018 08:23:20 Gelesen: 8640# 11 @  
@ Frankenjogger [#10]

Schöne Belege Klemens, danke dafür!

Bild 2 zeigt eine weitere Einzelfrankatur als Streifband-Drucksache 101 - 250 g nach der Portoerhöhung

Von einer Streifband-Drucksache habe ich noch nie gehört. Kannst Du etwas zu dieser Versendungsform sagen?

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 19.03.2018 17:01:17 Gelesen: 8604# 12 @  
@ StefanM [#11]

Hallo Stefan,

vielleicht habe ich das auch falsch herum geschrieben, gemeint ist Drucksachen-Streifband. Das bedeutet, das Streifband wird um die Drucksache (z.B. eine Zeitung) gelegt, so dass diese zusammen gehalten wird. Auf diesem Streifband ist meist die Adresse und der Absender und auch die Briefmarke. Letztendlich bleibt für uns Sammler meist nur das Streifband übrig, die Drucksache an sich ist nicht mehr vorhanden. An solch einem Streifband kann man eigentlich auch nicht mehr das Gewicht der Postsendung ermitteln. Das geht nur über das Porto und die entsprechende Zuordnung aus der Portotabelle.

D.h. ich gehe davon aus, dass bei dem Beleg eine Drucksache mit einem Gewicht zwischen 101 und 250 g eingfasst war und verschickt wurde.

Ich hoffe, das ist jetzt verständlicher.

Viele Grüße,
Klemens
 
hajo22 Am: 19.03.2018 17:58:58 Gelesen: 8589# 13 @  


Einschreibbrief Berlin 52 mit Postauftrag v. 8.7.1966. Frankiert mit 3 x 50 Pf. + 20 Pf. = 1,70 DM (Ortsbf. bis 20 gr. = 10 Pf. + R-Gebühr 80 Pf. + Vorzeigegebühr 80 Pf.).

hajo22
 
Frankenjogger Am: 19.03.2018 21:46:20 Gelesen: 8567# 14 @  
Hallo hajo22,

sehr schön, gibt es in der Form auch nicht oft.

Danke fürs zeigen,
Klemens
 
Christoph 1 Am: 19.03.2018 21:58:02 Gelesen: 8565# 15 @  
@ Frankenjogger [#12]

Hallo Klemens,

ich glaube, die gängige Bezeichnung für diese Versendungsform ist "Streifbandzeitung". Die Begriffe "Streifband-Drucksache" oder auch "Drucksachen-Streifband" hatte ich zumindest noch nirgendwo gehört oder gelesen.

Übrigens sind das sehr tolle Belege, die Du hier zeigst, vielen Dank dafür!

Beste Grüße
Christoph
 
StefanM Am: 20.03.2018 09:33:13 Gelesen: 8534# 16 @  
@ Frankenjogger [#12]
@ Christoph 1 [#15]

Klemens, Christoph,

danke für die Erleuchtung, ich war bloß etwas verwirrt.

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 20.03.2018 15:14:47 Gelesen: 8503# 17 @  
@ Christoph 1 [#15]

Hallo Christoph,

der Begriff Streifbandzeitung ist mir auch bekannt gewesen. Ich habe aber extra darauf verzichtet, da ich den Bezug zur Sendungsform "Drucksache" ausdrücken wollte. Und die Drucksache ist ja auch die Versendungsform, für die die Portoangaben gemacht wurden.

Es lässt sich dann ja auch noch "Drucksache" und "Drucksache zu ermäßigter Gebühr", auch als Streifband unterscheiden. Da wäre dann der Begriff "Streifbandzeitung" evtl. auch verwirrend. Wie sieht es mit "Streifbandzeitung zu ermäßigter Gebühr" aus, ist das ein gebräuchlicher Begriff?

Gibt es auch Streifbänder als normale Briefsendung oder vielleicht als Mischsendung, wenn der Inhalt keine reine Drucksache war? Ich kann mich jetzt nicht bewusst erinnern, so etwas schon einmal gesehen zu haben, aber wer weiß?

Was letztendlich die korrekte Bezeichnung ist, kann ich nach den bisherigen Meldungen auch nicht wirklich sagen. Vielleicht ist ja auch "Drucksache als Streifband" der korrekte Begriff. Dann würde auch "Drucksache zu ermäßigter Gebühr als Streifband" passen.

Ich lasse mich aber gerne von anderen Meinungen oder Begrifflichkeiten überzeugen.

Viele Grüße,
Klemens
 
Uwe Seif Am: 20.03.2018 16:53:22 Gelesen: 8491# 18 @  
@ Christoph 1 [#15]
@ Frankenjogger [#17]

Hallo zusammen,

"Streifband" (auch als "Kreuzband" möglich) ist die Verpackungsart; das andere sind Versendungsarten.

Bei Drucksachen war beispielsweise auch falten und klammern möglich, so dass überhaupt keine Umhüllung nötig war.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Frankenjogger Am: 24.03.2018 21:58:37 Gelesen: 8422# 19 @  
Hallo,

es ist wieder Wochenende, und ich mache mal weiter. Erst mal Danke für die Reaktionen.

Ich bin beim 50-Pf-Wert angekommen, dem Schlosstor Ellwangen/Jagst, irgendwie ein unscheinbarer Wert. Das dürfte daran liegen, dass diese Marke, zumindest als Einzel- oder Mehrfachfrankatur sehr rar ist. Und selbst als Mischfrankat trifft man sie irgendwie nicht sehr oft an.

Zur Ausgabezeit gab es auch keine Standard-Portostufe, für die dieser Wert zu verwenden war. Er war wohl als Zusatzwert für die Einschreibegebühr (50 Pf) gedacht.

Es ist auch der Wert der Serie, der sich bei mir sehr rar macht. Vergleichbar ist nur noch der 80-Pf-Wert, aber zu dem komme ich später noch.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe nach der Portoerhöhung 1966. Hier als Eckrandstück!



Bild 2 zeigt eine Mischfrankatur mit dem 40-Pf-Wert als Luftpost-Überseebief nach Canada, auch hier nach der Portoerhöhung.



Tja, das wars auch schon zu diesem Wert. Ich habe noch einige Mischfrankaturen mit höherwertigen Marken aus dieser Serie, die aber dann später.

Soviel für heute,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 25.03.2018 09:31:28 Gelesen: 8390# 20 @  
Hallo,

aus meinem Formulare-Buch zwei Formulare mit dieser Wertstufe, hier paßte es genau, aber es war keine Porto- sondern eine Gebührenstufe, die wohl von 1964 bis 1968 angewendet wurde.



Gebühr für die verspätete Aufgabe einer Zeitung/Zeitschrift nach dem 22. eines Monats

Eines der beiden Formulare war vor zwanzig Jahren mal eine der großen Besonderheiten in meiner Formularwelt, heute kommt diese Gebühr hier und da mal in einem Auktionskatalog vor, dann aber immer wieder falsch beschrieben als Einzel-Frankatur. Hatte auch noch ein weiteres Exemplar, damals in Ludwigshafen verwendet.

mit Sammlergruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 25.03.2018 11:19:34 Gelesen: 8366# 21 @  
@ HWS-NRW [#20]

Hallo Werner,

sehr schöne Stücke!

Du wirfst aber bei mir eine Frage auf, die ich für mich noch nicht wirklich richtig beantwortet habe.

Was ist der Unterschied zwischen Porto und Gebühr? Das Porto war doch auch eine (Brief-)Gebühr, oder liege ich da falsch?

Für das Porto, konnte (oder musste sogar) der Kunde eine Briefmarke kaufen und auf den Brief kleben, für deine Stücke wurde eine Gebühr verrechnet und diese in Form eine Briefmarke auf das Formular geklebt.

Ist es deshalb keine Frankatur? Wie müsste es dann eigentlich korrekt heißen, wenn nicht Einzelfrankatur?

"Gebührennachweis durch eine Einzelmarke" oder so ähnlich?

Ich hatte mal einen Fall, wo eine Anschriftenprüfung Anfang der 50er Jahre (Gebühr 5 Pf) per Luftpost aus Berlin in die Bundesrepublik hin und zurück frankiert war, also zusätzlich 2x 5 Pfennig für Luftpost. Da meinte auch jemand, das sei keine Portostufe, da die Anschriftenprüfung eine Gebühr gewesen sei und eigentlich keine weiteren Zusätze vorgesehen waren. Da war ich etwas irritiert.

Vielleicht kannst du ja etwas für Aufklärung bei mir sorgen.

Danke schon mal im Voraus,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 25.03.2018 15:19:49 Gelesen: 8348# 22 @  
Schönen Sonntag zusammen,

nun der zweite Teil des Wochenendes, der 60 Pf-Wert der Serie, das Troptower Tor / Neubrandenburg.

60 Pf waren zum Ausgabezeitpunkt die Gebühr für ein Aerogramm. Wenn man einmal von der wohl seltenen Form der schweren Briefdrucksache bzw. Geschäftspapiere (251-500 g) absieht, habe ich bisher keine weitere Stufe gefunden, für die der Wert, ohne Zusatzdienst, einzeln verwendbar war.

Aber gerade in Berlin waren mit Zusatzdiensten einige Einzelfrankaturen und natürlich auch Mehrfachfrankaturen möglich.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf einem Aerogramm nach Australien. Da sparte man eindeutig Geld im Vergleich zum Luftpostbrief (bis 5 g). Der hätte nach Australien 90 Pf (40 Pf + 50 Pf Luftpostzuschlag in die Luftpost-Zone 4) gekostet.



Bild 2 zeigt die selbe Frankatur auf einem Luftpost-Überseebrief (5 g) in die USA (40 Pf + 20 Pf Luftpostzuschlag in die Luftpost-Zone 1).



Bild 3 zeigt eine Einzelfrankatur auf einem Ortsbrief gegen Nachnahme (10 Pf + 50 Pf Vorzeigegebühr).



Bild 4 eine Einzelfrankatur auf einer Fernkarte gegen Nachnahme (auch 10 Pf + 50 Pf Vorzeigegebühr). Alle vier Belege vor der Portoerhöhung 1964.



Bei den Nachnahme-Karten frage ich mich immer noch, was eigentlich portorichtig ist?

Manchmal sieht man diese Karten auch als Nachnahme-Drucksache mit entsprechendem günstigeren Drucksachenporto.

Ist mein Exemplar als überfrankiert zu betrachten?

Und zum Schluss noch zwei Mehrfachfrankaturen.

Bild 5 als Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Eilzustellung vor der Portoerhöhung (40 Pf + 80 Pf Eilgebühr).



Bild 6 als Luftpost-Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Einschreiben und Eilzustellung nach der Portoerhöhung. Hier setzt sich das Port wie folgt zusammen: Fernbrief (2. Gew.) 50 Pf, Luftpost 2x 5 Pf, Einschreiben 80 Pf und Eilgebühr 100 Pf, das macht zusammen 2,40 DM, freigemacht mit 4x 60 Pf der Serie.



Einen schönen Tag noch,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 25.03.2018 17:11:57 Gelesen: 8333# 23 @  
@ Frankenjogger [#21]

Hallo Klemens,

das ist seit Jahren m.E. das große Problem, daß diese beiden Begriffe im postalischen Bereich zusammen geworfen werden und das zieht sich leider auch seit Jahrzehnten auch durch die Kataloge und Auktionsbeschreibungen.

a) Porto = Betrag (auch Gebühr genannt) für den Transport einer Sendung (Brief, Karte, Paket,Päckchen) von A nach B

b) Gebühr = Betrag, der meist intern durch die Post erhoben wird und mittels Briefmarken verklebt bzw. "ausgewiesen" wird, z.B. Bestätigung der Aufgabe eines Päckchens/Paketes, die Gebühr wurde auf einem Einlieferungsschein geklebt, entwertet und dem Kunden dann ausgehändigt oder die Gebühr auf einer Zahlkarte oder einer Zeitungssache.

Natürlich wurden auch Zusatzdienste der Post ausgewiesen, aber zumeist mit dem gleichzeitig anfallenden Porto verklebt.

Ich habe vor ca. 20 Jahren in einem Exponat dargestellt, welche Unterschiede es zwischen Porto und Gebühren gibt und vor zwei Jahren dann auch ein "Büchlein" (über 700 Seiten) dazu herausgebracht.

mit Sammlergruß
Werner
 
StefanM Am: 26.03.2018 08:27:02 Gelesen: 8298# 24 @  
Klemens, Werner,

super Belege, die ihr zeigt. Wollte nur mal zum Ausdruck bringen, daß ich hier hochinteressiert mitlese.

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 26.03.2018 19:33:58 Gelesen: 8273# 25 @  
@ StefanM [#24]

Danke Stefan, es freut mich, dass es doch einige Interessenten gibt.

@ HWS-NRW [#23]

Gibt es dein 700-Seiten-Büchlein noch?

Sind deine beiden Belege jetzt eigentlich als Einzelfrankaturen zu bezeichnen, oder ist das eh irrelevant bei der Seltenheit der Belege?

Jetzt muss ich mich aber selbst korrigieren. Bild 4 der letzten Serie zeigt keine Nachnahme-Fernkarte, sondern eine Nachnahme-Drucksache.

1963 stieg das Port für Drucksachen auf 10 Pf und die Vorzeigegebühr für Nachnahme auf 50 Pf. Und die Portoerhöhung war natürlich 1966.

Schönen Abend,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 26.03.2018 22:14:45 Gelesen: 8261# 26 @  
@ Frankenjogger [#25]

Hallo,

melde Dich doch bitte mal über meine Email-Adresse.

Und - es sind keine Einzelfrankaturen, sondern jeweils die "Ausweisung einer Gebühr mittels Postwertzeichen".

mit Sammlergruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 30.03.2018 16:11:20 Gelesen: 8192# 27 @  
Hallo zusammen,

es geht bei mir zum Endspurt für die kleine Serie Deutsche Bauwerke.

Ich bin beim 70-Pf-Wert angelangt, dem Osthofentor in Soest. Der Wert dürfte hauptsächlich für das Standard-Inlands-Einschreiben (Fernbrief 20 Pf + R-Gebühr 50 Pf) gedacht gewesen sein. Aber ein Blick auf die Auflage (3 Mio) zeigt schon, dass die Marken dieser Serie, besonders die hohen Werte, nicht so häufig verwendet wurden. Dem entsprechend findet man diese Marken auf Brief, vor allem als Einzel- oder Mehrfachfrankatur, eher selten in sog. Grabbelkisten.

Bild 1 zeigt eine Einzelfrankatur auf Einschreiben-Fernbrief vor der Portoerhöhung.



Bild 2 zeigen ebenfalls eine Einzelfrankatur auf Aerogramm nach Honkong, nach der Portoerhöung.



Und zum Schluss ein schon eher seltener Beleg.

Bild 3 als Mehrfachfrankatur auf einem Einschreiben-Eil-Fernbrief nach der Portoerhöhung. Das Porto setzt sich wie folgt zusammen: Fernbrief 30 Pf, R-Gebühr 80 Pf und Eilboten-Gebühr 100 Pf, macht 2,10 DM, freigemacht mit 3x 70 Pf.



Ich wünsche noch einen schönen Karfreitag-Abend,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 31.03.2018 19:35:41 Gelesen: 8163# 28 @  
So, kurz vor Ostern noch ein kleiner Ausflug zum 80-Pf-Wert, dem Ellinger Tor in Weißenburg. Ich schrieb schon zum 50-Pf-Wert, dass die 80er als Frankatur auch schwierig ist. Ich kann sie nur als Einzelfrankatur zeigen, eine Mehrfachfrankatur besitze ich leider nicht, auch nicht auf Paketkarte, wo sie wohl am einfachsten als Mehrfachfrankatur zu bekommen sein müsste. Zumindest die Bund-Marke gibt es so recht oft.

Bild 1 Luftpost-Übersee-Brief 6-10 g in die USA (A-Bf 40 Pf + 2x 20 Pf Lp/5g = 80 Pf) vor der Portoerhöhung



Bild 2 Auslandsbrief der zweiten Gewichtsstufe nach Österreich nach der Portoerhöhung



Bild 3 Luftpost-Übersee-Brief bis 5 g nach Südafrika (A-Bf 50 Pf + 30 Pf Lp/5g = 80 Pf) nach der Portoerhöhung



Jetzt wünsche ich allen Sammlerfreunden frohe Ostern,

Klemens
 
Michael Mallien Am: 31.03.2018 20:23:57 Gelesen: 8155# 29 @  
Hallo Klemens,

herzlichen Dank für das Zeigen dieser schönen Belege. Ein tolles Sammelgebiet hast Du!

Man sieht einmal mehr, was aus einer kleinen Dauerserie alles gemacht werden kann.

Ich wünsche auch Dir Frohe Ostern.
Michael
 
muemmel Am: 31.03.2018 20:36:39 Gelesen: 8152# 30 @  
@ Frankenjogger [#28]

Hallo Klemens,

den Worten meines Vorschreibers kann ich mich vorbehaltlos anschließen.

Schöne Ostertage
Mümmel
 

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