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Thema: (?) (89) Die Poststempel von Leipzig
Das Thema hat 91 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 05.03.2020 13:20:01 Gelesen: 4163# 67 @  
@ philast [#66]

Lieber philast,

man könnte annehmen, da es sich um ein Zweigpostamt vom Postamt 2 handelte, dass die finale Bearbeitung auch im Postamt 2 erfolgte. Ich glaube aber, das die Post, die mit den abgehenden Zügen am jeweiligen Bahnhof in gleicher Richtung gesandt werden sollten, auch gleich den entsprechenden Bahnposten übergeben wurde. Die restliche Post wird dann sicherlich über das Postamt 2 weitergeleitet worden sein. Bei den internen Abläufen kenne ich mich aber noch nicht so aus.

Liebe Sammlerfreunde,

auf einer internationalen Postüberweisung aus Nyitra auch Nitra (damals ungarisch, heute in der Slowakei gelegen) vom 13.11.1914 ist auf der Rückseite ein wahrscheinlich nur im Innendienst verwendeter Stempel "LEIPZIG 1 / KONTO" abgeschlagen worden. Mit dem Stempel wurde wohl bestätigt, das das überwiesene Geld dem jeweiligen Postscheckkonto gut geschrieben oder entsprechend weitergeleitet wurde.

Es ist übrigens erst der zweite Stempel in dieser Form in der Stempeldatenbank. ;-))

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 06.03.2020 11:53:03 Gelesen: 4130# 68 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier mal eine Briefvorderseite vom 08.08.1853. Ein Einschreiben aus Leipzig nach Dessau. Für den die Frankatur wurde eine Mi.6 3 Neugroschen (im Postverein bis 10 Meilen der einfache Brief zu 1 NGr. und das Einschreiben 2 NGr.) verwendet. Die Marke wurde mit dem für Leipzig verwendeten Zweikreisrautenstempel mit der Nummer 2 entwertet. Daneben wurde der Ortsstempel gesetzt sowie ein Zackenrechteckstempel "Recommandiert" zur Kennzeichnung des Einschreibens.

Nach einschlägiger Literatur von Horst Milde (Sachsenpost, Sachsen-Brevier) und Klaus Fritzsche (Die Entwicklung der Leipziger Poststempel Teil 1) kann man davon ausgehen, dass es bis Dezember 1867 keine Einkreisstempel in Leipzig gab. Mein Beleg scheint dem zu widersprechen. Der hier verwendete Ortsstempel ist eine der kleineren Versionen des "normalen" Zweikreisstempels. Es wird davon ausgegangen, das der Innenkreis durch Abnutzung nicht mehr mitstempelt. Hier sind aber gar keine Reste eines Innenkreises zu erkennen. Ob es amtliche Informationen dazu gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
becker04 Am: 06.03.2020 12:35:19 Gelesen: 4124# 69 @  
@ Totalo-Flauti [#68]

Bei Milde steht für den 141-8 auch ohne Innenkreis.

Viele Grüße
Klaus
 
Totalo-Flauti Am: 06.03.2020 12:57:08 Gelesen: 4117# 70 @  
Lieber Klaus,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich muss aber auch sagen, dass Leipzig bei der der Stempelaufzählung der Einkreisstempel E40 bis ET (ausschließlich ES = Dez.1867) nicht auftaucht. Also die Autoren davon ausgehen, das es nur reine Zweikreisstempel zur fraglichen Zeit gab. Der Innenkreis entweder bei der Herstellung zu kurz geraten ist (was ich mir eigentlich schwerlich vorstellen kann) oder durch Abnutzung verschwunden ist. Bei der Abnutzung müsste es aber auch Abschläge geben mit Teilen oder Resten des Innenkreises. Ich hab keinen solchen mit Abschlag in meiner Sammlung.

Mit lieben Sammlergrüßen

Tortalo-Flauti.
 
Totalo-Flauti Am: 10.03.2020 20:17:48 Gelesen: 4054# 71 @  
Liebe Sammlerfreunde,

aus der Zeit des Norddeutschen Postbezirkes zeige ich Euch einen Ortsbrief aus Leipzig vom 20.01.1868. Das notwendige Porto im Stadtzustellbezirk von 1/2 Groschen wurde mit einer Mi.3 dargestellt. Der Stempel an sich ist nicht das Besondere, vielmehr ist die benutzte violette Stempelfarbe das Highlight am Brief.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
iholymoses Am: 11.03.2020 18:21:43 Gelesen: 4009# 72 @  
Habe gerade beim Sortieren eines Lots aus Ungarn diese Marke gefunden:



Das sieht mir nach diesem Stempel aus:

703 LEIPZIG 3 r NACHTRÄGLICH [1]

[1]https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempelsuche_ort=703+LEIPZIG+3+r+NACHTR%C4GLICH

Schöne Grüße,
Reinhard
 
Totalo-Flauti Am: 13.03.2020 10:12:40 Gelesen: 3975# 73 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein gefühlt weit unbeachtetes Gebiet der Stempel"-forschung" sind Nebenstempel. Hier habe ich einmal ein doch recht aussergewöhnliches Exemplar für Briefe die offen oder beschädigt vorgefunden und dann amtlicherseits verschlossen wurden.

Leider ist das Leipziger Postamt für mich nicht eindeutig erkannbar. Ein Siegel oder Tagesstempel wurde auf den Verschlussmarken nicht abgeschlagen. Man könnte Leipzig W 31 (später DDR-Postleitzahl 7031, Bund-Postleitzahl 04229) erahnen. Der Brief selber wurde am 12.04.1964 per Einschreiben und Luftpost in Bandung/Indonesien aufgegeben. Leipzig wurde am 22.04.1964 erreicht.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 19.03.2020 15:57:22 Gelesen: 3894# 74 @  
Liebe Sammlerfreunde,

im Zeitraum vom 3. bis 10.7.1898 wurde in Leipzig ein Gelegenheitsstempel (Bochmann S 4) zum 17. mitteldeutschen Bundesschießen abgeschlagen. Ich habe hier die nette Kombination aus Gelegenheitsstempel und der passenden Postkarte PP9 C68 vom 3.7.1898 nach Kirchberg/Sachsen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 21.03.2020 10:24:28 Gelesen: 3854# 75 @  
Liebe Sammlerfreunde,

den dreifarbigen Gelegenheitsstempel (Bochmann-Katalog 265) aus Leipzig anlässlich der ersten Volkskammerwahlen am 15.10.1950 ließ sich der Philatelist Kurt Zirkenbach nicht entgehen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
mausbach1 Am: 23.03.2020 09:28:13 Gelesen: 3818# 76 @  
R-Brief 1927 von Tauris (Persien) nach Leipzig




Abgang Tauris Oktober 1927 - Eingang 12.11.27 Leipzig - interessant der Stampel mit zwei Kennbuchstaben (KB)

Glückauf!
Claus
 
epem7081 Am: 23.03.2020 10:12:00 Gelesen: 3808# 77 @  
Hallo zusammen,

Deutsche Bundespost und Deutsche Post vereint auf einem Beleg mit einem bemerkenswerten Datum.

Mit der Wiedervereinigung von BRD und DDR gab es auch eine postalisch vorübergehende Zweisamkeit.

In der DDR waren alle vom 1.1.1964 bis 30.6.1990 ausgegebenen Postwertzeichen (MiNr 1004 - 3343) bis 2.10.1990 frankaturgültig.

Ab 2.7.1990 ausgegebene Postwertzeichen der Deutschen Post waren bis 31.12.1991 auch in der BRD und Berlin (West) gültig. Gleichzeitig durften von diesem Zeitpunkt an die Ausgaben der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin auch in der Deutschen Demokratischen Republik verwendet werden
. (Quelle: Michel-Katalog Deutschland). Daraus hat sich ohne Frage ein vielfältiges Spektrum von sammelwürdigen Kombinationen ergeben.





Ich kann hier einen Beleg vorstellen, den der in der DDR sicher bekannte Briefmarkenauktionator Knut Fortagne aus Leipzig mit Blick auf den historisch bedeutsamen Tag kreierte. Eine Ganzsache der Deutschen Bundespost (MiNr. P 141) wurde mit zwei weiteren Marken der bundesdeutschen Freimarkenserie Burgen und Schlösser (MiNr. 1038 + 1140) und zusätzlich mit der Luftpostmarke der Deutschen Post (MiNr. 2762) als Eilsendung mit insgesamt 230 Pf freigemacht, beim Postamt LEIPZIG 1 aufgegeben und über das Postamt LEIPZIG 50 zugestellt.

In dieser besonderen Kombination konnte ich natürlich hier nicht die beiden Marken knapp oberhalb und unterhalb des historischen Stempels kappen. Der rückseitige Ankunftsstempel ist leider etwas fett und unvollkommen ausgefallen.

Ein gänzlich unauffälliger Ersttagsbeleg
findet Edwin
 
abrixas Am: 23.03.2020 10:50:26 Gelesen: 3800# 78 @  
Noch einer:


 
Manne Am: 23.03.2020 11:41:17 Gelesen: 3793# 79 @  
Hallo,

von mir einige Stempel von Leipzig.

Gruß
Manne



Tagesstempel vom 12.12.1912



Nachträglich entwertet vom 11.05.1939



Maschinen-Werbestempel vom 06.10.1935



Maschinen-Werbestempel vom 05.11.1936



Maschinen-Werbestempel vom 13.07.1937
 
Fridolino Am: 23.03.2020 16:16:56 Gelesen: 3768# 80 @  
Hier ein aptierter Stempel von Leipzig N 18.

Unten befand sich wohl mal das Messe-M, welches nicht ganz rückstandsfrei entfernt wurde.

Als sauberer ESt auf DDR Mi-Nr 300.

Viele Grüße und bleibt gesund
Fridolino


 
epem7081 Am: 24.03.2020 10:33:56 Gelesen: 3735# 81 @  
Hallo zusammen,

ich möchte heute das Spektrum mit drei Bandstempeln des Postamtes LEIPZIG BPA 32 erweitern.





Bei den beiden vorstehenden Belegen DIN C 6 aus 1961 mit UB bm wechseln sich zwischen den Stempelköpfen zwei verschiedene Werbeklischees ab.



Bei dem vorstehenden dritten Beleg DIN lang vom 15.1.1963 mit UB cm kommt nur ein einheitliches Werbeklischee zwischen den Stempelköpfen zum Einsatz.

Vielleicht können Experten etwas zum Typ der eingesetzten Stempelmaschine ergänzen? Das würde mir neue Erkenntnisse bringen. Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Cantus Am: 10.05.2020 00:45:06 Gelesen: 3062# 82 @  
Von mir ein Sonderstempel aus dem Jahr 1967.



13.2.1967 - 519.Internationle Leipziger Rauchwarenauktion

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 10.05.2020 17:05:18 Gelesen: 3000# 83 @  
@ epem7081 [#81]

Hallo Edwin,

das sind alles sehr schöne Abschläge von Sylbe-Maschinen.

Viele Grüße,
Peter
 
Johannes2 Am: 11.05.2020 16:44:55 Gelesen: 2904# 84 @  
@ Totalo-Flauti [#68]

Der Stempel vom Einlieferungsschalter weist häufig nur Fragmente des Innenkreises auf.

Es hat mit Sicherheit keinen Typ ohne Innenkreis gegeben.



 
Totalo-Flauti Am: 11.05.2020 18:33:07 Gelesen: 2868# 85 @  
@ Johannes2 [#84]

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Mit Deinem jüngeren Stempelabschlag sind wohl meine möglichen Gedankenspiele um einen "Einkreisstempel" obsolet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
bedaposablu Am: 02.06.2020 20:10:11 Gelesen: 2524# 86 @  
Hallo alle miteinander,

hier ein Stempel aus Leipzig BPA32 vom 05.03.1957.



Leider wurde die Karte gelocht, aber die Darstellung im Werbeklischee ist einfach fantastisch.

Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
 
Christoph 1 Am: 02.06.2020 22:40:19 Gelesen: 2503# 87 @  
@ bedaposablu [#86]

Das ist wirklich ein grafisch außergewöhnlich gestaltetes Werbeklischee. Hier nochmals ohne Loch und ohne "Postkarte", dafür mit anderem Stempelkopf:



Der Abschlag wurde von Lothar (LOGO58) in unsere Stempeldatenbank eingestellt.

Viele Grüße
Christoph
 
Totalo-Flauti Am: 27.06.2020 08:15:08 Gelesen: 2109# 88 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Postsache aus Hamburg vom 16.12.20 nach Leipzig. Ein in Hamburg aufgegebenes Paket wurde bereits dort beschädigt und vom Hamburger Postamt 7 neu verpackt. Mit der Postsache wird das zuständige Paketpostamt 10 in Leipzig beauftragt die Verpackungskosten bei Zustellung einzuziehen. Wenn ich es richtig erkenne, geht es um 4 Pfennige. Die Quittierung erfolgte mit einem Portostempel. In der Stempeldatenbank habe ich nur Stempel in ähnlicher Ausführung aus Hannover [1] und Mannheim [2] gefunden habe.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/78118
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/71877
 
Totalo-Flauti Am: 27.06.2020 19:25:45 Gelesen: 2085# 89 @  
Liebe Sammlerfreunde,

neben den normalen Tagesstempel finden auch Stempel aus dem Innendienst der Post ihren Weg in meine Sammlung. Auch wenn diese mit der eigentlichen Aufgabe der Post nichts zu tun haben. Natürlich verwendeten die Sachbearbeiter der Lohn- und Gehaltsabteilung ebenfalls Stempel. Hier mal ein Sozialversicherungsausweis aus der Zeit 1952 bis 1963. Die versicherungspflichtigen Entgelte wurden unter anderem hier auf den ersten Seiten des Ausweises dokumentiert. Im hinteren Teil sind die Arztbesuche aufgeführt. Die Versicherte war Mitarbeiterin des Leipziger Fernmeldeamtes. Interessant sind natürlich auch die Verdienste, die man damals bekam.

Sind solche Stempel auch für die Datenbank interessant?

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Altmerker Am: 16.08.2020 16:12:49 Gelesen: 779# 90 @  
Ich stelle mal einen ZKD-Stempel vor. Hier kommt er vom Strafvollzug. Die Justizvollzugsanstalt Leipzig war eine Einrichtung in der Südvorstadt von Leipzig. Sie war mit dem von 1902 bis 1906 erbauten Königlich Sächsischen Landgericht in der Bernhard-Göring-Straße (früher Elisenstraße) entstanden. Der als Untersuchungsgefängnis erbaute Zellentrakt befand sich im Hofgelände und hatte seinen Zugang in der Alfred-Kästner-Straße 47. Er diente auch während der DDR-Zeit als Justizvollzugsanstalt. Es konnten etwa 500 Häftlinge untergebracht werden.


 
mausbach1 Am: 02.09.2020 09:32:58 Gelesen: 418# 91 @  
Leipzig



R-Brief 29.08.1948 von Leipzig nach Oldenburg/Holstein mit MiNr. 182, 184, 185, 198, 199.

Glückauf!
Claus
 

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