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Thema: Wir erinnern uns heute an ...
Das Thema hat 176 Beiträge:
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skribent Am: 20.08.2017 09:44:00 Gelesen: 34803# 27 @  
... an die Eröffnung der Gornergrat-Bahn in der Schweiz,

die am 20. August 1898 ihren Betrieb, nach 2jähriger Bauzeit, zunächst als reine Aussichtsbahn aufnahm.

Von der 9,3 km langen Bahnlinie, die von Zermatt aus die 3.089 M.ü.M. liegende Station Gornergrat erreicht, sind 7,5 km als Zahnstangenbetrieb in 1000 mm Spurweite ausgelegt.



MiNr. 1473 - Bl. 197

Die Bahn war von Beginn an elektrisch betrieben und zuerst kamen kleine Elektroloks mit entsprechenden Beiwagen (Rowan-Einheiten) zum Einsatz.

Die Bahn erfreute sich größter Beliebtheit bei Touristen und so wurden ab 1947 von SLM/BBC gebaute Triebwagen vom Typ Bhe 2/4 eingesetzt. 1965, 1974 und 1981 wurden Doppeltriebwagen vom Typ Bhe 4/8 und eine Kombination vom Typ Bhe 4/4 Bt gekauft.



MiNr. 1805, Bl. 326

Die Liste aller vorhandenen Fahrzeuge der GGB ist zu lang, um sie alle hier aufzuführen.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 21.08.2017 15:59:32 Gelesen: 34758# 28 @  
... den russischen Großfürsten Peter Fjodorowitsch,

den späteren Zaren Peter III., der am 21. August 1745 die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg heiratete.



MiNr. 1178 von 2011



MiNr. 1171, Block 87 von 2004

Am 9. Juli 1762 ließ die Dame sich zur Zarin Katharina II. - die Große ausrufen und ihren Mann für abgesetzt erklären.

MfG >Franz<
 
wajdz Am: 24.08.2017 01:30:07 Gelesen: 34715# 29 @  
Als Geburtsstunde von "Made in Germany" gilt der 23. August 1887. An diesem Tag wurde das "Merchandise Marks Act", das britische Handelsmarkengesetz beschlossen. Produkte aus Deutschland mussten fortan den Schriftzug "Made in Germany" tragen. Das sollte eine Warnung für den Käufer sein: "Achtung, dieses Produkt ist zwar billig, aber aus Deutschland und deshalb von schlechter Qualität".

MiNr 1378



Ende des 19. Jahrhunderts holten die deutschen Produzenten bei der Qualität ihrer Produkte dramatisch auf. "Made in Germany" war nun nicht mehr eine Warnung vor schlechter, sondern ein Hinweis auf gute Qualität. Die Verbraucher im In- und Ausland griffen zu Waren aus Deutschland. Dies war einer der Gründe, warum die deutsche Wirtschaft Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts explosionsartig wuchs. Möglicherweise nimmt "Made in China" den gleichen Weg und steht bald für günstige, aber hochwertige Produkte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
skribent Am: 29.08.2017 18:04:37 Gelesen: 34658# 30 @  
den 29. August 1857,

als in Argentinien die erste Eisenbahnstrecke zwischen Plaza del Parque und Floresta eröffnet wurde. Beide Stationen liegen in Buenos Aires.



MiNr. 557



NiNr. 659



MiNr. 1660

Die Abbildungen auf dem Block und den Sonderwertzeichen zeigen alle die Lokomotive, die dem ersten Zug vorgespannt war, die "La Portena".

Die Maschine kam mit ihrer Schwesterlokomotive "La Argentina" nach Argentinien, obwohl sie eigentlich für das Krim-Kriegsgebiet vorgesehen waren.

Erbaut wurden die Loks von Wilson, Leeds mit einer Spurweite von 1676 mm. Die "La Portena" wurde 1889 außer Dienst gestellt.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 31.08.2017 12:26:25 Gelesen: 34610# 31 @  
...den Bergmann Alexei Grigorjewitsch Stachanow,

Der am 31. August 1935 auf seiner Zeche in Tores bei Donezk mit einem modernen Abbauhammer "sage und schreibe" 102 Tonnen Steinkohle abgebaut hat.



MiNr. 5543 vom 23. August 1985 zum "50. Jahrestag der Stachanow-Bewegung".

Mit dieser Leistung, bei deren Erbringung ihm aber 7 weitere Bergleute geholfen haben, bekam er "Vorbildcharakter". Der Ruhm stieg dem Mann leider zu Kopf, denn er endete als hochgradiger Alkoholiker einsam und depressiv 1977.

In der DDR vollbrachte eine ähnliche Leitung der bekannte Adolf Hennecke.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 01.09.2017 08:38:44 Gelesen: 34571# 32 @  
Der 1925 zum albanischen Präsidenten gewählte Ahmet Zogu [1] krönt sich am 1. September 1928 zum König von Albanien und erklärt das Land zu einer konstitutionellen Monarchie. Diese Monarchie dauerte bis zum April 1939, als die italienischen Truppen in Albanien einfielen und König Zogu ins Ausland fliehen musste. Zogu konnte nie mehr in seine Heimat zurückkehren und verstarb 1961 in Frankreich.



Am 1. September 1928 verausgabte Albanien eine Sonderausgabe anlässlich der Krönung von Ahmet Zogu (Mi Nr. 179-187).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmet_Zogu
 
wajdz Am: 01.09.2017 12:17:11 Gelesen: 34546# 33 @  
den 1. September 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs

"Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!" Dieser Satz ist einer der bekanntesten der deutschen Geschichte.

Wer sich heute noch daran erinnert, diese Ansprache selbst am Volksempfänger gehört zu haben, muß jetzt mindestens 85 Jahre alt sein. Gesprochen wurde er von Adolf Hitler im Berliner Reichstag am Vormittag des 1. September 1939.

Der Tag gilt heute als Beginn des von Deutschland ausgelösten Zweiten Weltkriegs. Tatsächlich überfiel an diesem Morgen die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung Polen. Hitler gab den Angriff als Verteidigungsaktion aus und verwies auf den angeblich polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz am Vorabend, den aber die SS inszeniert hatte. Frankreich und Großbritannien forderten den Rückzug der deutschen Soldaten binnen zwei Tagen. Hitler ließ das Ultimatum verstreichen. Es begann ein Krieg, der bald weite Teile der Welt erfasste. Er sollte sechs Jahre lang dauern und fast 60 Millionen Menschen das Leben kosten.

MiNr 714, 715



Am 16. Sept. 1939 erschien die Ausgabe „Wiedereingliederung Danzigs in das Reich“, ein Hinweis darauf, daß der Überfall lange geplant war. Denn die Herstellung von Briefmarken benötigt selbst zu aktuellen Anlässen mehr als 14 Tage, um an die Postschalter zu gelangen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 07.09.2017 08:53:44 Gelesen: 34473# 34 @  
Am 7. September 1893 wurde in Genua der Fussballverein CFC Genua [1] (offiziell: Genoa Cricket and Football Club S.p.A) gegründet. Er gilt als der älteste heute noch existierende italienische Fußballverein.

Der Verein wurde allerdings von 10 Briten gegründet und sollte ursprünglich England repräsentieren, weshalb vorerst keine Italiener beitreten durften!



Grenada gedachte am 7. September 1993 mit einer Blockausgaben des 100-jährigen Bestehens des Clubs.



San Marino verausgabte am 7. April 2013 eine Sonderausgabe anlässlich des 120. Gründungsjahres des Vereins (Mi Nr. 2556)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/CFC_Genua
 
skribent Am: 09.09.2017 08:14:08 Gelesen: 34419# 35 @  
Die erste Nestorow-Schleife, die am 9. September 1913 ausgeführt wurde. Später nannte man dieses Kunststück Looping.

Dieses tollkühne Flugmanöver gelang dem russischen Piloten Pjotr Nikolajewitsch Nestorow und er ist damit der Begründer des Kunstflugs.



MiNr. 2795

Er wurde dafür militärisch zur Rechenschaft gezogen, denn das Flugmanöver war ihm zuvor verboten worden.

Ein Jahr später, fast auf den Tag genau am 8. September 1914, führte Nestorow den ersten Selbstopferangriff aus.

Mehr oder weniger unfreiwillig rammte er im Weltkrieg I das Flugzeug des österreichischen Piloten Franz Malina.



Der Sonderwertstempel der Ganzsachenkarte zeigt diese Attacke: Nestorow mit seiner Morane-Saulnier G gegen die "Albatros" von Malina. Beide Maschinen stürzten ab und die Piloten sowie Beobachter kamen ums Leben.



MiNr. 1790

MfG >Franz<
 
wajdz Am: 11.09.2017 01:03:56 Gelesen: 34376# 36 @  
11. September 2001 (v. 16 Jahren) Bei dem folgenreichsten Terroranschlag der Geschichte rammen 2 von Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge die beiden Türme des World Trade Centers in New York, die daraufhin zusammenbrechen.



Etwa 3.000 Menschen kommen dabei ums Leben. Eine dritte Maschine beschädigt das Pentagon bei Washington schwer, eine vierte Maschine stürzt bei Pittsburgh ab.

MfG Jürgen -wajdz-
 
mausbach1 Am: 11.09.2017 08:07:54 Gelesen: 34347# 37 @  
@ wajdz [#36]

An diesem Tag flog ich mit LOT von Breslau nach Frankfurt/Main und erfuhr nach der Landung von dem schrecklichen Geschehen. Und dabei fielen mir die die nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen in Breslau und in der Maschine ein. Fazit: Nie mehr LOT.
 
Baber Am: 11.09.2017 09:18:51 Gelesen: 34336# 38 @  
@ mausbach1 [#37]

die nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen in Breslau

Auch die damaligen amerikanischen Sicherheitsvorkehrungen haben offensichtlich nicht verhindern können, dass die Terroristen bewaffnet in die Flugzeuge gelangten.

Ich war damals am Bildschirm bei der Arbeit als plötzlich ein Kollege rief, das World Trade Center brennt. Von da an wurde nicht mehr viel gearbeitet sondern nur ungläubig auf die Bildschirme gestarrt als dann die zweite Maschine in den zweiten Turm flog.

Gruß
Baber
 
merkuria Am: 13.09.2017 09:00:56 Gelesen: 34266# 39 @  
Am 13. September 1959 schlägt die sowjetische Raumsonde Lunik 2 [1] als erster künstlicher Flugkörper auf dem Mond auf. Alle Staaten des Ostblocks feierten dieses Ereignis mit einer Markenausgabe, hier die Ausgabe der DDR (Mi Nr. 721)



Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lunik-Mission
 
wajdz Am: 14.09.2017 00:30:12 Gelesen: 34225# 40 @  
Ein Ereignis auf dem Buchmarkt vor 150 Jahren. Am 14. September 1867 erschien „Das Kapital“ von Karl Marx. Der erste Band erzielte nicht die vom Verfasser erhoffte Wirkung. Seinen großen Durchbruch erlebte der 1883 gestorbene Marx nicht mehr. Band 2 und 3 des „Kapitals“ wurden erst nach seinem Tod von Engels herausgegeben.

Im Rückblick auf die vergangenen 150 Jahre lässt sich sagen, dass es nach der Bibel nur wenige Bücher gegeben hat, die die Weltgeschichte so nachhaltig beeinflusst haben. Lenin, Stalin, Mao, Che Guevara und Fidel Castro - sie alle beriefen sich darauf. Marx war ihr Guru, das „Kapital“ ihre Heilige Schrift.

MiNr 1365 - 1367



als Zusammendruck, ausgegeben am 25. April 1968

Von den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften nach dem Ende der DDR als erledigt abgetan, erleben das Werk und sein Autor seit der Finanzkrise eine bemerkenswerte Renaissance.

MfG Jürgen -wajdz-
 
asmodeus Am: 14.09.2017 07:54:59 Gelesen: 34206# 41 @  
Am 14. September 1817 wurde Theodor Storm in Husum geboren. Heute würdigt man seinen 200. Geburtstag. Es soll eine Sonderganzsache geben mit dem entsprechenden Sonderstempel geben.

Wer mehr erfahren möchte über Theodor Storm: Die Theodor Storm Gesellschaft ist ein guter Anlaufpunkt:

http://www.storm-gesellschaft.de/

Leider habe ich nur die Briefmarke von 1988- 100. Todestag.


 
wajdz Am: 17.09.2017 17:56:00 Gelesen: 34124# 42 @  
... den Straßburger Buchhändler Oscar Berger-Levrault, der am 17.9.1851, also vor über 150 Jahren, in einer Auflage von wenigen Dutzend den weltweit ersten Briefmarkenkatalog herausgab.

Mein ältester Katalog:



Sehr speziell und detailreich, aber leider nicht mein Sammelgebiet:



MfG Jürgen -wajdz-

https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarkenkatalog
 
Gerhard Am: 17.09.2017 19:34:26 Gelesen: 34102# 43 @  
@ wajdz [#42]

Hochinteressant, das nenne ich Spezialliteratur. Hätte Interesse, wenn Du ihn nicht brauchst.

MphG
Gerhard
 
wajdz Am: 18.09.2017 00:16:46 Gelesen: 34075# 44 @  
... die Errichtung der Kongresshalle im Berliner Tiergarten, die 1956/1957 auf Initiative der damaligen Berlin-Verantwortlichen des amerikanischen Außenministeriums, Eleanor Dulles als Beitrag der USA zur Internationalen Bauausstellung Interbau 1957 entstand.

MiNr 162



MiNr 154



Am Vormittag des 21. Mai 1980 stürzte der südliche Teil des Dachrandes während einer Pressekonferenz zu einer Tagung des Rings Deutscher Makler ein, die am nächsten Tag stattfinden sollte. Dabei wurden fünf Menschen verletzt, ein 27-jähriger Wirtschaftsredakteur des Senders Freies Berlin erlag seinen Verletzungen.

MiNr ATM 1 (20)



Anlaßkarte „750 JAHRE BERLIN“ Wiedereröffnung der Kongresshalle mit SSt 1000 BERLIN 12 -9.-5.87 zum 4. Treffen des Arbeitskreises Automatenpostwertzeichen und dazu nichtpostalischer Infostempel

Mit dem Argument, dass die Kongresshalle ein „geschichtliches und politisches Dokument“ sei, wurde nach vorsichtigen Abrissarbeiten des Daches die Kongresshalle ab 1984 bis 1987 zur 750 Jahrfeier der Stadt Berlin saniert und wieder aufgebaut.

Berlin 1988 ist unter dem Logo E88 Kulturhauptstadt Europas und lässt einige hundert Veranstaltungen auf Berliner und Touristen los. Umgewidmet zum „Haus der Kulturen der Welt“ rückt im November 1989 die Halle aus der Randlage in die Mitte Berlins.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 19.09.2017 08:24:24 Gelesen: 34030# 45 @  
Am 19. September 1783 starteten die Gebrüder Montgolfier [1] vor den Augen von König Ludwig XVI. und Königin Marie Antoinette aus dem Garten von Schloss Versailles ihren ersten Passagierflug. Der Montgolfière-Ballon beförderte drei „Passagiere“: einen Hammel, einen Hahn und eine Ente. Die Fahrt ging auf 2000 Meter Höhe, dauerte zwölf Minuten und sollte beweisen: Das Überleben von Luftreisen ist möglich! Am 21. November 1783 hoben mit dem Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier und dem Offizier François d’Arlandes die ersten menschlichen Luftfahrer vom Boden ab.



1983 würdigten zahlreiche Staaten philatelistisch das 200 Jahr-Jubiläum der bemannten Luftfahrt, hier eine Blockausgabe der Republik Tschad vom 30. Mai 1983 (Mi Block 170A). Mit dieser Ausgabe wird spezifisch auf die Erstfahrt mit Tieren vom 19.9.1783 eingegangen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Montgolfier
 
mausbach1 Am: 19.09.2017 09:20:07 Gelesen: 34021# 46 @  
@ wajdz [#44]

Hallo wajdz,

vielen Dank für die Vorstellung der Kongreßhalle. Eine kleine Ergänzung sei gestattet: Die Halle wurde umgangssprachlich von den Berlinern "Schwangere Auster" genannt.

Beste Grüße
Claus
 
wajdz Am: 19.09.2017 19:26:00 Gelesen: 33982# 47 @  
@ mausbach1 [#46]

Solche „originellen typisch berlinischen“ Bezeichnungen wie Telespargel für den Fernsehturm am Alex, Langer Lulatsch für den Funkturm oder eben Schwangere Auster für die Kongresshalle sind Produkte einer sich -tümlich- gebenden Werbeindustrie. Sie werden umgangssprachlich kaum oder gar nicht verwendet und sind allenfalls von Fremdenführern zu hören, die in der Regel auch nicht aus Berlin stammen.

@ wajdz [#44]



Zur Ergänzung noch einige Stempelabschläge aus den 60er Jahren.

MfG Jürgen -wajdz-
 
hopfen Am: 19.09.2017 21:49:48 Gelesen: 33958# 48 @  
@ wajdz [#47]

Einspruch Euer Ehren:

Langer Lulatsch für den Funkturm oder eben Schwangere Auster für die Kongresshalle sind Produkte einer sich -tümlich- gebenden Werbeindustrie

Als gebürtiger (West-) Berliner sind mir DIESE Begriffe NICHT aus der Werbeindustrie bekannt, die ja vor 60 Jahren noch relativ unbedeutend war!
 
Christoph 1 Am: 19.09.2017 23:17:30 Gelesen: 33941# 49 @  
@ wajdz [#47]
@ hopfen [#48]

Hallo Berliner,

ich mische mich als gebürtiger Badener, der aber immerhin 17 Jahre in Berlin gelebt hat, hier mal ein. Die Diskussionen darüber, ob die Berliner Spitznamen für bestimmte Gebäude nun "echter Volksmund" oder "Produkt der Tourismusindustrie" sind, dürften vermutlich schon fast so alt sein wie die Stadt selbst. Immer wieder ein amüsantes Thema für diversen Smalltalk. Einen sehr schönen Artikel, dessen Inhalt ich aus meiner persönlichen Erfahrung voll zustimmen kann, findet man hier:

https://berlinonbike.de/blog/die-spitznamen-verschwoerung-schoene-gruesse-vom-telespargel/

Icke jrüße euch,
Christoph
 
hopfen Am: 19.09.2017 23:37:05 Gelesen: 33934# 50 @  
@ Christoph 1 [#49]

Hallo und danke für den Link - was ist mit der "Hungerkralle" ?

"echter Volksmund" oder "Produkt der Tourismusindustrie"
 
wajdz Am: 21.09.2017 01:38:42 Gelesen: 33886# 51 @  
Wir erinnern uns heute an das Schicksal des bundesdeutschen Segelschulschiffs »Pamir«, das am 21. September 1957 (vor 60 Jahren) mit Getreide beladen, auf der Reise von Buenos Aires nach Hamburg 600 Seemeilen südwestlich der Azoren in den Hurrikan Carri geriet. Nach dem Entscheid des Seeamtes Lübeck kenterte sie Infolge einer verrutschten Ladung, einer falschen Segelführung sowie nichtgefluteter Tiefentanks und sank. 80 Seeleute starben, nur sechs überleben die Katastrophe.

Der Verlust der Pamir führte zum Ende der frachtfahrenden Schulschiffe, als nur wenige Wochen später die Passat außer Dienst gestellt wurde. Außerdem leitete er international eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen für Großsegler und Schulschiffe ein.



Nur eine Gedenkkarte mit einem Stempel vom 21.-9.1982 des Hamburger Postmuseums erinnert 25 Jahre (1982) später an diese Katastrophe. Verwendet wurde die MiNr 1132.



Ihre philatelistische Geringschätzung wird dokumentiert durch die Beschädigung der Vorderseite. Die Karte wurde als Einlage einer Zusendung verwendet.



Eine sehr sehenswerte Zusammenfassung zu diesem Thema hier:

http://www.seemotive.de/html/dpamir.htm

MfG Jürgen -wajdz-
 

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