Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Nachnahmebelege
Das Thema hat 123 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
Sachsendreier53 Am: 19.01.2015 13:51:41 Gelesen: 58907# 99 @  
@ Postgeschichte [#97]
@ inflamicha [#98]

Danke für die Richtigstellung, natürlich portopflichtig.

Faltbrief per Nachnahme über 1 Mark und 5 Pfennig, portopflichtige Dienstsache (Vermerk u. links)



Nachnahmebrief von WIESENBURG 18.4.1882 nach Leipzig. Taxziffer 30 (Blau) = Brief 100-250g = 20 Pfennig bis 10 Meilen + Nachnahme = 10 Pfennig.

Frage: Was bedeutet die blaue 25 ?

mit Sammlergruß,
Claus
 
juni-1848 Am: 22.01.2015 07:46:12 Gelesen: 58802# 100 @  
@ Sachsendreier53 [#99]

Die Eberhardstraße verlief seinerzeit zwischen der Löhrstraße und der Nordstraße in der Leipziger Nordvorstadt mit dem Postamt Leipzig N 25.
Der Postbedienstete wird den Bezirk " 25" mit dem gleichen blauen Stift notiert haben, mit dem er gerade den einfachen Fehlbetrag (DR: Fernbrief >15g = 20 Pf + NN = 10 Pf) für die unzureichend frankierte portopflichtige Dienstsache vermerkt hatte.

Nun aber zu einer Nachgebühr, die mit der Postlagerung eines Pakets zu tun hat und mir Kopfzerbrechen bereitet:

...

" 3.9.26.6-6N"
Der Elektro-Apparate-Bau M. Bachmann aus Chemnitz lieferte amin Chemnitz 6 ein Paket über 6,5 kg nach Köln-Klettenberg (>375km => Gebühr 1,60) per Nachnahme (0,10) ein, frankiert mit 3x 50 Pf Rosette und rückseitig mit 20 Pf Reichsadler.

" 6.9.26.6-7V"
Eingang des Pakets beim Postamt Köln-Sulz

" 6/9" (rückseitig)
Bleistifteintrag unter Frist verlangt mit Unterschrift des Postbediensteten.

" 14/9" (rückseitig)
Bleistifteintrag unter Verweigert mit Unterschrift des Postbediensteten ( 8 Tage später).

Tintennotiz (rückseitig): 70 Pfg Lagergebühren \ als \ {70 Pfg - durchgestrichen} Nachgebühr ...

" 17.9.26.5-6V" (rückseitig)
Eingang beim Postamt Chemnitz 4 nach der Rücksendung.

Blaustiftnotiz (adressseitig): "zurück" und Kölner Adresse durchgestrichen sowie " 150".
Ergänzt durch den roten Rahmenstempel " Nachgebühr bezahlt \ * 4 * ".

Als Lagergebühr für Pakete wurden 10 Pf je Lagertag fällig.

Meine Fragen:

Wie kommt der Nachgebührbetrag von 150 Pf zustande?
Was bedeutet die schwarze "8" am Nachnahme-Dreieck?

Sammlergruß
Werner
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 16:56:24 Gelesen: 57316# 101 @  
Deutsches Reich Nachnahmekarte

Hallo Sammler,

ich habe diese Karte gefunden und mitgenommen, weil ich diese Nachnahmeaufkleber noch nicht gesehen habe. Wer kann mir dazu was sagen ?

Nette Grüsse Mike


 
muemmel Am: 23.04.2015 18:14:42 Gelesen: 57295# 102 @  
@ eswareinmal [#101]

Hallo Mike,

diese NN-Zettel waren in der Anfangszeit der Reichspost üblich. Wann die dreieckigen Zettel eingeführt wurden, weiß ich leider nicht, aber auch da gibt es Spezialisten (z.B. doktorstamp).

Grüßle
Harald
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 18:21:28 Gelesen: 57292# 103 @  
@ muemmel [#102]

Vielen Dank Harald.

War optisch mal was neues und für 20 cent, dachte ich kann man nix falsch machen.

Nette Grüsse
Mike
 
doktorstamp Am: 23.04.2015 19:18:55 Gelesen: 57276# 104 @  
@ eswareinmal [#101]

Diese Form der (Nachnahme)NN-Aufkleber sind am 1.10.1878 eingeführt, und ersetzten die bildgleichen Aufkleber mit Auslage in Fettschrift.

Die Übergangszeit auf die dreieckigen und fortan in der Farbe Orange soll ab 1906 bis 1908 vollzogen. Mir sind bisher aber keine dreieckigen aus dem Jahre 1906 bekannt (*). Noch vereinzelt findet man die alten noch nach 1908 im Gebrauch.

Ein Blick in die Infla Datenbank wird eine Menge dieser Karten und Briefe zeigen. [2]

mfG

Nigel

* Ein anderer kann mir eventuell eine aus dem Jahre zeigen.

[1]http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4767&CP=0&F=1

[2]http://www.inflaseiten.de/belege
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 22:18:06 Gelesen: 57251# 105 @  
@ doktorstamp [#104]

Danke Nigel für die Hilfe und Links. Eine mit dreieckigem Aufkleber von 1915 habe auch.

Nette Grüsse
Mike
 
muemmel Am: 23.09.2016 22:53:58 Gelesen: 42935# 106 @  
Es wird Zeit, dieses Thema mal wieder nach oben zu holen. Hier mit einem Nachnahmebelg vom 14.6.1946 aus Bielefeld nach Zweibrücken aus der Sammlung von Diva:



Links unten ist vermerkt, dass die Annahme verweigert wurde und die Karte daher an den Absender zurück ging. Ob der Beleg tarifrichtig frankiert ist, vermag ich nicht zu sagen.

Grüßle Mümmel
 
Altmerker Am: 30.12.2016 22:53:24 Gelesen: 38941# 107 @  


Ich möchte nochmal das Thema beleben. Hier ein Beleg aus den End1980ern mit älteren Sondermarken, Nachnahmenummer per Stempel, per Kuli Benachrichtigungsvermerk des Zustellers. 20 Pfennig Briefporto, 60 Pfennig Nachnahmekosten.

Gruß
Uwe
 
Lars Boettger Am: 30.12.2016 23:05:33 Gelesen: 38939# 108 @  
Nachnahme aus Luxemburg - 1972 wurde sie nicht eingelöst und ging mit jeder Menge schöner Klebezettel und Stempel wieder an den Absender in Wiltz zurück.

Beste Grüße!

Lars


 
alemannia Am: 05.04.2017 13:25:51 Gelesen: 36136# 109 @  
Hallo zusammen,

wer kann mir helfen und den handschriftlichen Vermerk auf der Nachnahmekarte im Feld "Besondere Vermerke des Absenders" entziffern bzw. deuten?



Gruß

Guntram
 
Max78 Am: 05.04.2017 13:40:54 Gelesen: 36128# 110 @  
Moin Guntram,

ich lese sowas wie "gebucht Zi 76".

Mit Grüßen Max
 
Heinrich3 Am: 05.04.2017 15:42:30 Gelesen: 36103# 111 @  
@ alemannia [#109]

Hallo Guntram,

auch ich lese gebucht, aber J.76, was die Abkürzung für Journal Nr.76 sein dürfte. "Buchhalterdeutsch"

Gruß
Heinrich
 
alemannia Am: 05.04.2017 21:59:00 Gelesen: 36064# 112 @  
@ Max78 [#110]
@ Heinrich3 [#111]

Herzlichen Dank für die Hilfe.

Absender der Nachnahmekarte war ein Vollstreckungsbevollmächtigter.

Insofern macht die Abkürzung für "Journal Nr. 76" Sinn und wäre schlüssig.
 
Manne Am: 12.09.2017 18:17:14 Gelesen: 28968# 113 @  
Hallo,

ein Nachnahme-Brief aus Schwenningen (Württemberg) vom 24.01.1882 nach Geisingen (Baden) Ankunftstempel vom 25.01.1882. Der Brief lief über Villingen (Baden) laut Stempel vom 25.01.1882.

Der Brief lief zuerst von Geisingen (Baden), Stempel vom 19.01.1882 nach Schwenningen (Württemberg), Ankunftstempel vom 19.01.1882.

Laut Inhalt ging es wohl um die Versteigerung von Holz. Mehrfachverwendung als Antwortbrief.

Gruß
Manne






 
eifelsammler Am: 01.01.2018 19:10:39 Gelesen: 24138# 114 @  
Hallo!

Zuerst möchte ich allen Philaseitenmitglieder und deren Familien ein frohes neues Jahr wünschen!

Von mir heute ein Beleg des Thüringischen Polizeiverwaltungsamtes (Bußgeldstelle) in Artern.

Was ich an diesem Beleg besonders finde ist der Inkassoaufkleber mit Gebühr. Hat der einen postalischen Bezug?



Viele Grüße

Carsten
 
18609 Am: 01.01.2018 19:31:51 Gelesen: 24133# 115 @  
@ eifelsammler [#114]

Hallo Carsten,

es handelt sich ja um eine Nachnahmesendung, damals waren die Sendungen noch nicht Beleglos wie heute.

Gruß
18609
 
eifelsammler Am: 01.01.2018 19:41:20 Gelesen: 24130# 116 @  
Hallo Torsten!

Danke für Deine Antwort. Da ich bisher nur Nachnahmesendungen mit dem roten Dreieck gekannt habe, ist mir das ganz durchgegangen. Weiterhin hat mich dieser "Inkassoaufdruck" irritiert.

Einen schönen Abend noch

Carsten
 
18609 Am: 01.01.2018 19:57:37 Gelesen: 24124# 117 @  
@ eifelsammler [#116]

Ich denke, dass in dem Brief ein Führerschein gewesen ist, damit hat man nur die entstandenen Kosten kassiert. So etwas gibt es auch heute noch.

[Beiträge [#114] bis [#117] redaktionell verschoben aus dem Thema "Motiv Polizei"]
 
Journalist Am: 17.02.2018 22:11:14 Gelesen: 18666# 118 @  
Hallo an alle,

zum 1. März 2018 wird sich die Nachnahme national ändern. Ab diesem Tag gibt es neue Nachnahmelabel, bei denen das Einziehungsentgelt in Höhe von 2,00 Euro schon eingepreist ist. Diese neuen Label kosten dann statt bisher 2,40 Euro incl MWST 4,40 Euro.

Wie sich diese im Layout unterscheiden ist derzeit noch nicht bekannt, es soll aber deutliche Unterschiede geben, wie eine Info für Partnerfilialen besagt:



Wie der Info weite zu entnehmen ist, werden die alten Label ab dem 1. März nicht mehr verkauft. Da Ein Umtausch von alten Labeln nicht vorgesehen ist, gibt es für alte Label ab dem 1. März eine entsprechende Übergangslösung. Hier muß dann bei Sendungsaufgabe auch gleich dieses Einziehungsentgelt in Höhe von 2,00 Euro in Form von Briefmarken verklebt werden.

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 06.03.2018 11:42:29 Gelesen: 18125# 119 @  
@ Journalist [#118]

Hallo an alle,

ergänzend zu obigen Beitrag kann ich nun hier auch die alten bisherigen und die neuen Nachnahmelabel zeigen:



Es handelt sich hier jeweils um den unteren Teil des Formulars - außer einigen Textänderungen unterscheiden sich die Label nur im jeweiligen Nummernkreis

alt: "NT" neu "NU"

Das Label muss nun von dem Trägerpapier abgezogen werden und auf die Briefsendung aufgeklebt werden - zusätzlich muss der Brief noch normal frankiert werden.

Hier noch abschließend ein Quittungspaar 28.2 alt - 1.3. neu



Diese Label gibt es übrigens seit dem 1.7.2010, da das Produkt damals MWST-pflichtig wurde.

Viele Grüße Jürgen
 
Porsche-Sammler Am: 30.01.2019 19:16:17 Gelesen: 4798# 120 @  
Hallo,

weiß jemand von euch, wie hoch das Porto für eine Nachnahme über 1,30 DM im Jahr 1956 war ?

Besten Dank,
Porsche-Sammler
 
doktorstamp Am: 30.01.2019 19:42:58 Gelesen: 4785# 121 @  
Hallo Mike,

hier findet man Auskunft. [1]

mfG

Nigel

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4767&CP=0&F=1#newmsg
 
Frankenjogger Am: 31.01.2019 07:39:47 Gelesen: 4744# 122 @  
@ Porsche-Sammler [#120]

Es waren 40 Pf.

VG, Klemens
 
Totalo-Flauti Am: 09.03.2019 06:15:15 Gelesen: 3381# 123 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich möchte Euch einen Nachnahme-Brief über 145,00 RM mit Wertangabe zu 200,00 RM aus Leipzig nach Chemnitz vom 29.04.1944 zeigen. Absender ist die Wirtschaftsgenossenschaft des deutschen Briefmarkenhandels. Im speziellen handelt es sich um die Firma Senf, die wohl Mitglied dieser Genossenschaft war. Der Brief ist mit 83 Gramm in der zweiten Gewichtsstufe. Das Porto setzt sich zusammen aus:

a) der Briefgebühr 24 Pfennig über 20 Gramm bis 100 Gramm,
b) der Versicherungsgebühr 10 Pfennig je 500 Reichsmark bei Wertangabe (hier 200 RM also 10 Pfennig),
c) der Behandlungsgebühr 50 Pfennig bei Wertangabe über 100 RM und schlussendlich
d) der Vorzeigegebühr für die Nachnahme 20 Pfennig.

Zusammen beträgt das Porto 1,04 RM. Mein Brief ist mit einem Pfennig überfrankiert. Verwendet wurden die DR Mi. 867, 868, 869, 870, 871 und 872.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 

Das Thema hat 123 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.