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Thema: Nachnahmebelege
Das Thema hat 187 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 26.05.2024 15:11:53 Gelesen: 39314# 163 @  
Hallo in die werte Runde,

und eine Frage:



Nachnahme-Päckchen-Sendung eines Buchverlages, die Gebühr (80+50) ausgewiesen mit einem Absenderfreistempel.



Hier habe ich eine Frage zu, warum gibt es so viele Belege mit seitlicher Lochung, wurden die eventuell von den Empfängern abgeheftet ?

Eine zweite Frage, was passierte mit Nachnahme-Belegen, bei denen der Empfänger z.B. die Annahme verweigerte, musste die Post diese für einen gewissen Zeitraum lagern (bzw. abheften)?

mit Dank für Eure Hilfe
und Sammlergruß
Werner
 
Meisterbetriebsmeister Am: 26.05.2024 15:44:20 Gelesen: 39306# 164 @  
Hallo,

verweigerte Sendungen gingen umgehend an den Absender zurück - benachrichtigte Sendungen nach Ablauf der Frist (üblicherweise 7 Werktage).

Lochungen kommen durch Abheften vom Empfänger bzw. Absender.

Viele Grüße
 
HWS-NRW Am: 26.05.2024 17:16:23 Gelesen: 39290# 165 @  
@ Meisterbetriebsmeister [#164]

Hallo und Danke,

hatte ich so ähnlich angenommen.

Beste Grüße
Werner
 
dithmarsia43 Am: 27.05.2024 16:41:40 Gelesen: 39192# 166 @  
@ Ulli D. [#162]

Hallo,

aus dem Jahre 1958 ein portogerechter Nachnahmebeleg aus Berlin, frankiert mit Michel-Nr. 172 aus dem Satz "Männer aus der Geschichte Berlins".

Beste Grüße,

Uwe


 
epem7081 Am: 28.05.2024 22:43:27 Gelesen: 39031# 167 @  
Hallo zusammen,

hier ein Nachnahmebeleg vom 09.86 aus 4800 BIELEFELD 1 vom Verlag Cornelsen-Velhagen & Klasing (CVK) maschinell beschriftet und freigemacht.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
volkimal Am: 22.07.2024 18:15:34 Gelesen: 36280# 168 @  
Hallo zusammen,

vom Steuerberater Schellenberg habe ich insgesamt sechs Postkarten mit Nachnahme aus der Zeit vom 18.04.1978 bis zum 10.08.1978. Als Sammler hat er sie in der Regel mit Sondermarken freigemacht. Alle Karten kamen zurück. Vier Karten mit dem Vermerk „nicht eingelöst“, bei einer Karte mit „Verweigert“ und einmal als „Empfänger unbekannt verzogen“.



18.04.1978, Benachrichtigt, nicht eingelöst, Porto 180 Pfg.



01.06.1978, Benachrichtigt, nicht eingelöst, Porto 170 Pfg.



26.07.1978, Nicht angetroffen, Empfänger unbekannt verzogen, Porto 170 Pfg.



10.08.1978, Verweigert, Porto 180 Pfg.

Mich irritiert etwas die Frankatur. Zwei Karten waren mit 180 Pfg. freigemacht, vier Karten mit 170 Pfg. Laut Michel war als Porto erforderlich: Postkarte 40 Pfg., Drucksache 30 Pfg., Nachnahme 140 Pfg.

Die 180 Pfg. entsprechen also einer Postkarte mit Nachnahme, die 170 Pfg. einer Drucksache mit Nachnahme. Ich sehe bei den Karten aber keinen Grund für das unterschiedliche Porto. Vor allem bei der letzten Karte hätte er die 10 Pfg.-Marke ohne weiteres weglassen können. Kann einer von euch den Unterschied erklären?

Viele Grüße
Volkmar
 
HWS-NRW Am: 07.02.2025 11:57:43 Gelesen: 32241# 169 @  
Hallo in die Runde,

von mir ein Neuzugang:



Die Gebührensumme von 25 Rpf hatte ich bisher noch nicht, auch toll, dass der Beleg vom August 1927 nicht seitlich gelocht wurde.

Abgesandt im Postamt BIELEFELD mit dem AFS E-1 und einem vorderseitigen Ankunfts-Kreisobersegmentstempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
Cantus Am: 03.03.2025 03:10:02 Gelesen: 31528# 170 @  
Von mir ein Nachnahmeersuchen, das am 23.1.1943 von Martin Reith in Köln nach Cham in der Oberpfalz geschickt worden war.



Viele Grüße
Ingo
 
Martin de Matin Am: 03.03.2025 11:23:13 Gelesen: 31498# 171 @  
Ich zeige einen Nachnahmebeleg vom 25.4.1927 von dem Werkzeughersteller Krumm in Remscheid an die Firma Seemann (ehemaliger Kolonialwarenhändler) in Berge (bei Hannover). Es wurde eine Gebühr von 13 Pfennig mit Deutsches Reich MiNr. 385 und 390 für eine Nachnahmesendung von 28,10 Reichsmark verwendet.



Gruss
Martin

https://www.holzwerken.de/museum/hersteller/krumm_johann.phtml
 
epem7081 Am: 06.03.2025 23:29:04 Gelesen: 31413# 172 @  
Hallo zusammen,

der nachfolgende Nachnahmebeleg aus OsterwiecK (Harz) vom 12.11.1931 gab mir bereits früher Veranlassung dem Verlag "A. W. ZICKFELDT / UND / ELWIN STAUDE K. - G" nachzuspüren. Ausführliche Darstellung unter [1].



Hier ist nun relevant, dass vom Verlag in Osterwieck-Harz am 12.11.1931 an "Frau Hebammenschwester" in Heuchlingen Oberamt Aalen in Württemberg die Bezugsgebühr von 7,55 RM eingezogen wurde. Die Freimachung mit 0,23 RM ergibt sich aus 0,20 RM Nachnahmezuschlag und eine Postgebühr mit 0,03 RM (für Drucksache).

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/344919
 
HWS-NRW Am: 08.03.2025 10:58:15 Gelesen: 31331# 173 @  
Hallo am Morgen.



Für einen „Staatsangehörigenausweis“ kam ein Nachnahme-Betrag von 3,60 RM zum Tragen, der hier mit einem AFS des Typs E-5 abgerechnet wurde, der A5-Umschlag trägt natürlich Gebrauchsspuren, das Motiv des Völkerschlacht-Denkmals in LEIPZIG wurde aber sauber abgedruckt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Briefuhu Am: 10.03.2025 08:38:08 Gelesen: 31270# 174 @  
Nachnahme Karte vom 04.11.1936 über 37,80 Reichsmark vom Großdeutschen Pressedienst in Berlin an den Völkischen Herold in Lorch, buntfrankiert mit drei Hindenburgmarken, gesamt 23 Pfennig.



Schönen Gruß
Sepp
 
HWS-NRW Am: 25.03.2025 12:41:18 Gelesen: 29782# 175 @  
Hallo an diesem diesigen Dienstag,

schön, das es die Philatelie gibt, um sich abzulenken.



Zwei Belege, der gleiche Absender und Empfänger.

Warum gibt es verschiedene Gebühren, hat sich der Abgestellte in der Poststelle der Stadtkasse einfach nur beim Einstellen der Gesamtgebühr (3 Pfg für die Drucksache, 30 Pfg. für die Vorzeigegebühr) vertan oder ?

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 05.04.2025 18:29:03 Gelesen: 28368# 176 @  
Hallo, auch heute zwei Belege:



Zwei Nachnahme-Drucksachen in der Gebührenstufe zu 23 Rpf (3+20), der E-1-AFS auf der Karte von Braunschweig etwas fetter abgedruckt, nun kam noch eine klarer Abdruck aus Bad Oeynhausen hinzu.

Meine Frage zum Eintrag [#169] (Gebühr 25 Rpf) wurde leider noch nicht beantwortet.

mit Sammlergruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 05.04.2025 18:42:13 Gelesen: 28364# 177 @  
@ HWS-NRW [#176]

Würde sagen: Drucksache (bis 50 g) 5 Pf, Nachnahme 20 Pf; steht so in der Gebührentabelle in meinem Michel (ab 1.8.1927).

Gruß, Klemens
 
HWS-NRW Am: 06.04.2025 11:00:07 Gelesen: 28299# 178 @  
@ Frankenjogger [#177]

Hallo Klemens,

die Positionen [#175 + 176] zeigen doch einfache Drucksachen-Karten, da wurde doch nicht noch ein "Anhang" mitverschickt, der bis 50 g wiegen durfte, oder ?



Hier Vorder- und Rückseite, die Drucksachen-Gebühr (3 Rpf) plus NN (20 Rpf) galt von 1927 bis 1931 bei Kartenform, 5 Rpf mussten bei anderen Drucksachen-Formen (Briefe) entrichtet werden.

Gruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 06.04.2025 12:42:48 Gelesen: 28281# 179 @  
@ HWS-NRW [#178]

Da dürftest du wohl Recht haben. Dann ist es evtl. eine Fehleinstellung.

Viele Grüße,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 06.04.2025 12:50:44 Gelesen: 28278# 180 @  
@ Frankenjogger [#179]

Hallo Klemens,

so richtig glaube ich es noch nicht. Ich habe zwei weitere Belege:



Der linke Beleg wurde als Adresszettel auf einer Sendung verklebt, beim rechten handelt es sich klar um einen Umschlag, als 5+20 Rpf.

Habe gerade mal mit einem Sammlerkollegen gesprochen, derartige Karten wurden oft auch mit der "bestellten" Ware geliefert und so könnte die Portostufe 25 Rpf (als Aufklber z.B.) passen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 04.07.2025 16:11:13 Gelesen: 20608# 181 @  
Hallo am Freitag.



Erst einmal habe ich so eine Wirtschaftsdrucksache per Nachnahme gesehen, jetzt kann ich eine mein Eigen nennen.

Die Gebühr (5+40) entrichtet im Mai 1985 mit einem AFS E-20, da wurden wohl die Foto-Negative verschickt.

Euch ein sonniges Wochenende
Werner
 
bedaposablu Am: 29.12.2025 20:37:36 Gelesen: 14250# 182 @  
Hallo miteinander!

Hier ein Nachnahme/Einschreiben von Berlin-Charlottenburg nach Berlin-Schmargendorf vom 10.05.1948:



Der Brief trägt einige Stempel. Ich bin aber kein Berlin-Spezialist und auch nicht Kenner dieser Stempel.

Wer kann hier sagen, was welcher Stempel ist und was für die Philaseiten-Datenbank geeignet ist?

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
epem7081 Am: 04.03.2026 23:46:58 Gelesen: 11534# 183 @  
Hallo zusammen,

der nachfolgende Nachnahmebeleg über eine Anzeigen-Rechnung vom Schwarzwälder Boten aus Oberndorf Neckar vom 9.4.1924 nach Wollmatingen ist mit einer Frankierung von 0,15 RM freigemacht. Diese ergibt sich aus 0,10 RM Nachnahmezuschlag und einer Postgebühr mit 0,05 RM (für Postkarte).



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Reini46 Am: 08.03.2026 11:15:03 Gelesen: 11171# 184 @  
Hallo,



Aus einer 1 Euro Kiste in München

Nachnahme über 50,85 DM vom 16.4.59 von Groß Förste über Hildesheim

Drucksache 7 Pf NN 40 Pf

Grüße

Reini46
 
Totalo-Flauti Am: 31.05.2026 16:45:28 Gelesen: 6099# 185 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Wirtschaftsdrucksache mit Nachnahme des Buchhauses Leipzig vom 29.11.1985. Auf der Rechnung ist die Frankatur aufgeschlüsselt: 15 Pfennig die Wirtschaftsdrucksache und 50 Pfennig die Nachnahmegebühr. Der Nachweis über die Begleichung des Portos erfolgte mit einem Gebühr-bezahlt-Stempel beim Bahnpostamt Leipzig 7005.

Was die gelieferte Zeitschrift "Ästhetik" angeht, konnte ich nicht viel finden. Im Aufbau-Verlag erschien eine Zeitschrift "Weimarer Beiträge, Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturtheorie" die hier Gegenstand der Briefsendung gewesen sein könnte. Der Adressat Dr. Robert Zoppeck war ein Kulturtheoretiker. Da würde der Bezug der o.g. Zeitschrift auch passen.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.




 
Post-Bote Am: 25.08.2026 17:24:03 Gelesen: 1524# 186 @  
Passend zum Thema ein Nachnahme-Beleg aus dem Deutschen Kaiserreich:



Nachnahme-Postkarte von Tauberbischofsheim → Distelhausen.

Absender war die Aktien-Gesellschaft Frankonia, Verlag des „Tauber & Frankenboten“, Tauberbischofsheim; Empfänger in Distelhausen.

Verwendet wurde eine „DEUTSCHE REICHSPOST - Postkarte“ mit Nachnahme-Vordruck und Kassenziffer 405/01.



Die Frankatur beträgt insgesamt 15 Pfennig in Germania-Marken des Deutschen Reiches: MiNr. 70 (5 Pf) und MiNr. 71 (10 Pf) als Mischfrankatur.

Die Stempel zeigen die Aufgabe in Tauberbischofsheim am 27.11.02 sowie die Ankunft in Distelhausen am selben Tag.

Die Nachnahme diente der Einziehung des Betrags für eine Anzeige im „Tauber & Frankenboten“.

Tauberbischofsheim war um 1900 ein regional bedeutender Verwaltungs- und Handelsort im Großherzogtum Baden und Sitz des Bezirksamts sowie der Redaktion bzw. des Verlags des „Tauber & Frankenboten“.

Distelhausen gehörte ebenfalls zum Bezirksamt Tauberbischofsheim und lag nur wenige Kilometer entfernt, was eine schnelle postalische Verbindung begünstigte.

Heute gehören Tauberbischofsheim und der eingemeindete Stadtteil Distelhausen zum Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.
 
HWS-NRW Am: 25.08.2026 21:07:58 Gelesen: 1477# 187 @  
Hallo am Abend.



Selbstbucher-Nachnahme-Postgutkarte aus REGENSBURG über eine Sendung im Gewicht von 5 kg, das Porto (3. Entfernungszone) zu 60 Rpf freigemacht mit einer Francotyp-Maschine.

Die Gebrüder Bernard A.G. war das älteste und über Jahrhunderte hinweg eines der bedeutendsten Tabakunternehmen Deutschlands, weltbekannt für die Herstellung von Schnupftabak.

mit Sammlergruß Werner
 

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