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Thema: Aptierte Freistempel
Das Thema hat 225 Beiträge:
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Nordluchs Am: 30.11.2025 08:23:34 Gelesen: 9048# 201 @  
@ bernhard [#199]

Hallo Bernhard,

ich kann mich leider erst jetzt melden. Ich hatte zum Thema Firma Rasch eine umfangreiche Suche nach 1946 von Hamburg 36 u. 11 gestartet. Ca. 900 Ausschnitte in meiner Datei durchsucht aber kein Ergebnis.

Ich gehe daher davon aus, dass die Firma Rasch die Maschine irgendwann nicht mehr benutzt hat und vermutlich in Zahlung gab.



Da die Archivkarte mir auch in Kopie vorliegt, konnte ich entnehmen, dass am 13.11.1953 das Gerät von der Magdeburger-Feuer-Versicherung Hamburg 11 übernommen wurde.

Gruß
Hajo

Hallo zusammen,

erneut ein aptierter Absenderfreistempel Francotyp C vom 26.2.1947. Es wurde der Reichsadler mit dem Wertrahmen im oberen Teil sauber entfernt.



Schleswig 1, Schleswig - Holsteinische Bank und Westbank in Schleswig

Grundsätzlich waren die jeweiligen Besatzungsmächte Entscheider, was aptiert werden sollte.

Gruß
Hajo
 
T1000er Am: 01.12.2025 07:22:59 Gelesen: 8984# 202 @  
Hallo zusammen,

anbei mal ein aptierter Freistempel aus Fährbrücke in Sachsen vom 01.12.1945.



Die Aptierung selbst ist ja nichts besonderes, Hakenkreuz weg, Deutsches Reich raus.

Das wurde zur damaligen Zeit sicherlich tausendfach vorgenommen. Ist halt ein typischer 08/15 (nullachtfünfzehn) Beleg der damaligen Zeit.

Für mich ist hier eher die Zählnummer das interessante an diesem Beleg. Der "Null"-Abschlag trägt die Zählnummer "7840", der zweite Abschlag mit der korrekten Portoangabe von 12 Reichspfennig die Zählnummer "7847".

Stellt sich mir jetzt die Frage was haben die 6 Belege dazwischen für eine Frankatur. Sind das ebenfalls "Null"-Abschläge oder wurde ordnungsgemäß mit richtigem Porto frankiert.

Das herauszufinden kommt womöglich einen Sechser im Lotto gleich sollte sich noch ein weiterer Beleg finden der genau dazwischen passt.

Wie ich finde jedenfalls ein höchst interessanter Beleg aus der Nachkriegszeit, der übrigens genau heute am 01.12.2025 seinen 80. Jahrestag feiert.

Schöne Grüße,
Thomas
 
bedaposablu Am: 02.12.2025 19:37:22 Gelesen: 8792# 203 @  
@ Jürgen Witkowski [#95]

Hallo Jürgen und andere!

In einem Posten von einem Bekannten gefunden, leider nur als Ausschnitt:



Datum vom 18.09.1947 hier mit DEUTSCHE POST im Wertrahmen.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
ginonadgolm Am: 03.12.2025 10:51:49 Gelesen: 8701# 204 @  
@ bedaposablu [#203]

Hallo Klaus-Peter,

Wo ist denn da die Aptierung, oder kann ich nur nicht richtig kucken?

Schöne Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
volkimal Am: 03.12.2025 12:58:20 Gelesen: 8681# 205 @  
@ ginonadgolm [#204]

Hallo Ingo,

der Ortstempel wurde aptiert. Unten stand ursprünglich Reichsmessestadt. Siehe [#95].

Viele Grüße
Volkmar
 
ginonadgolm Am: 03.12.2025 14:05:27 Gelesen: 8664# 206 @  
@ volkimal [#205]

Danke Volkmar für den Hinweis!

Viele Grüße
Ingo
 
Nordluchs Am: 04.12.2025 16:43:41 Gelesen: 8465# 207 @  
Hallo,

wieder ein Betrag mit einer einfachen Aptierung.

Cantus hat in der Datenbank zwei von dieser Firma von 1928 u. 1929 abgespeichert.



Arfeld über Berleburg, Georg Hartmann -Schuhleisten - Holzsohlen Kunstglieder-Paßteile

Die Aptierung der Francotyp C ist sicherlich einfach nur durch das Entfernen des Reichsadler geschehen.

Auch wenn kürzlich ein Sammlerfreund zum Thema aptierte Freistempel schrieb:….zur damaligen Zeit sicherlich tausendfach vorgenommen.

So sind es doch Einzelstücken wie dieser eingestellte aptierte Beleg nachweist.

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 20.12.2025 17:21:00 Gelesen: 7226# 208 @  
Hallo,

ich zeige einen aptierten Absenderfreistempel Francotyp B.

Es liegen vier Briefe vor. Aus Platzgründen und der Übersichtlichkeit wurden drei Ausschnitte und ein Beleg ausgewählt.



Dissen, Teutoburger Wald , Fritz Homann A.-G. Margarine-Werke. Beim Wechsel des Wertrahmen wurde die Zählnummer entfernt und die Werbung verschoben.



Warum 1944, vermutlich aber schon davor, die Firmenreklame fehlt, kann nur vermutet werden.



Bei der Aptierung nach 1945 wurde oben und unten alles entfernt, die Eichenblätter links und rechts blieben erhalten.

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 26.12.2025 09:10:21 Gelesen: 6855# 209 @  
Hallo,

im Moment ist die Möglichkeit etwas in Ruhe einzustellen.

Da dieser Absenderfreistempel in der Datenbank fehlt, habe ich den bearbeitet und meine auch hier ist er zeigenswert.



Lüneburg 1, Landrat des Kreises Lüneburg

Mit einfacher Entfernung des Reichsadlers in der benutzten Francotyp C.

Der Handstempel vom Postamt Lüneburg deutet auf eine Datumskorrektur bei der Einlieferung nachmittags bei der Post hin.

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 31.12.2025 16:55:00 Gelesen: 6534# 210 @  
Hallo in die Runde.



Eingeschriebene Fernpostkarte, aufgegeben im Juli 1946 im Postamt NEUSTADT (HAARDT), das Entgelt (12+60 Rpf) entrichtet mit einem AFS mit aptiertem Wertrahmen (Reichsadler und Text entfernt.

Euch ein gutes Neues Jahr
Werner
 
HWS-NRW Am: 01.01.2026 17:32:26 Gelesen: 6447# 211 @  
Hallo in die Runde und ein gutes Neues Jahr.



Dieser Fernbrief ging per Einschreiben von WUPPERTAL-BARMEN aus im Oktober 1947 in Richtung Hannover-Buchholz, das Entgelt (24+60) entrichtet auf einer Postalia-Maschine mit aptiertem Wertrahmen (Wort "Reichs" und Reichsadler entfernt).

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 10.01.2026 10:32:42 Gelesen: 6042# 212 @  
Hallo,

auch diese Rubrik braucht etwas Futter.

Eine einfache Aptierung einer benutzten Francotyp C, aber interessanten Ortsbezeichnung.



Steinhude am Meer, F. & W. Thiele Eisenmöbel-Fabrik

Stammt aus einer vor langer Zeit übermittelten Datei, daher der vorsichtige Hinweis: Sammlung Thomas Kolb

Gruß Hajo
 
HWS-NRW Am: 27.01.2026 11:04:44 Gelesen: 5293# 213 @  
Hallo.



Postanweisung vom Juli 1946, Auftraggeber war eine Firma für Fleisch- und Wurstherstellung in NETZSCHKAU (VOGTL), aptiert wurden im Wertrahmen der Reichsadler und die Postbezeichnung.

mit Sammlergruß
Werner
 
Stefan Am: 27.01.2026 17:53:51 Gelesen: 5260# 214 @  
@ HWS-NRW [#213]

[...]aptiert wurden im Wertrahmen der Reichsadler und die Postbezeichnung.

Nicht nur der Wertrahmen wurde aptiert. Man achte auf die augenscheinlich nachträglich eingefügte & damit tieferhängende Postleitgebietszahl "(10)" vor der Ortsangabe NETZSCHKAU.

Gruß
Stefan
 
HWS-NRW Am: 27.01.2026 21:17:57 Gelesen: 5231# 215 @  
@ Stefan [#214]

Hallo Stefan,

Danke für den Hinweis, aber nach meinen Recherchen hatte der Ort im 3. Reich keine PLZ und auch der Zusatz (VOGTL) ist wohl erst 1946 hinzugekommen.

Gruß
Werner
 
Stefan Am: 27.01.2026 22:16:59 Gelesen: 5219# 216 @  
@ HWS-NRW [#215]

Danke für den Hinweis, aber nach meinen Recherchen hatte der Ort im 3. Reich keine PLZ und auch der Zusatz (VOGTL) ist wohl erst 1946 hinzugekommen.

Der erste Teil ergibt leider aus verschiedenen Gründen keinen Sinn.

Postleitzahlen (PLZ) wurden 1961 in der Bundesrepublik (sowie spätestens 1962 in Berlin (West)) und 1964 in der DDR eingeführt. Der Vorgänger lief unter der Bezeichnung "Postleitgebietszahl" (PLGZ) und wurde 1941 im Deutschen Reich und einigen benachbarten besetzten Gebieten zuerst für den Paketdienst und ab 1944 für den Briefdienst eingeführt [1]. Auf der Karte [2] ist der Leitbereich 10 ersichtlich, worunter geographisch auch Netschkau fällt.

Stempel - sowohl Tagesstempel als auch Maschinenstempel und Absenderfreistempel - sind im Aussehen heutzutage genormt und nicht krumm und schief. Die erste Normung für Stempel kam 1875 auf. Das reichspostamt in Berlin befasste sich ab 1928 ausschließlich mit der Normung von Stempelgeräten, auch den Freistempeln als verbindliche Vorgabe für den Post- und Paketdienst (und sicherlich auch andere Kommunikatonswege) im Deutschen Reich [3]. Die Normungen von Stempelgeräten umfasste auch die Vorgabe, dass Stempelinschriften zentrisch auszurichten waren. Aus diesem Grund sind Aptierungen - im Fall deines gezeigten AFS aus Beitrag [#213] eine Ergänzung der Stempelinschrift - sofort erkennbar, wenn die Stempelinschrift dezentriert wirkt. Die zentrierte Ausrichtung der Stempelinschrift in der Stempelherstellung ist eine Möglichkeit, Stempelabschläge von gefälschten Stempelgeräten auf Briefmarken der deutschen Inflation zu erkennen, wenn diese Stempelgeräte bzw. daraus resultierend Stempelaschläge nicht genormt sind [4] und bekannt ist, dass in dem betreffenden zu prüfenden Fall keine Aptierungen vorkommen.

Wie der in Beitrag [#213] geiegte Freistempel ursprünglich aussah, ließe sich anhand früherer Belege oder im besten Fall anhand der Stammkarte (vom Hersteller des Frankiergerätes oder aus dem Bestand des örtlichen Postamts) feststellen, sofern noch existent. Es ist eine Reihe von Stammkarten in Sammlerhand gelangt.

Weichmacher wie "wohl" sind bei einer Beschreibung bzw. einem Artikel nur bedingt förderlich und kann als kleines Wort schnell überlesen werden. Ich hatte vor einigen Jahren beruflich einen Vorgesetzten gehabt, der dieses Wort überhaupt nicht mochte und im Schriftverkehr (Email) auf klare Aussagen bestand.

Gruß
Stefan

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)#/media/Datei:PLZ_1943.png
[3] Walter Kohlhaas / Inge Riese: "Die Halbstempelmaschinen Universal und Standard" (Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde Band Nr. 177)
[4] Günter Bechtold, Udo Fleiner, Rolf Tworek: "Gebrauchte Inflationsmarken - echt oder falsch?" (Infla-Band Nr. 48)
 
HWS-NRW Am: 28.01.2026 09:39:23 Gelesen: 5156# 217 @  
@ Stefan [#216]

Hallo Stefan,

Danke für Deine ausführlichen Informationen, die ich zum Teil auch schon kenne. Für mich ist der Beleg mehr für meine Portostufen-Sammlung interessant.



Fernbrief, eingeliefert im Juli 1946 im Postamt KAISERLAUTERN von den Eisenwerken Kaiserslautern, freigemacht auf einer Maschine mit teilaptiertem (Reichsadler und Wort "Reichs" entfernt) Wertrahmen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 31.01.2026 12:23:32 Gelesen: 4965# 218 @  
Hallo in die Runde.



Bei diesem Fernbrief (mit der zusätzlich verklebten MiNr 6), verschickt im Januar 1946, lässt sich die Type des aptierten Stempels zu 14 Rpf trotzt der hervorragenden Handbücher der Herren Eich und Dürst nicht so klar bestimmen. Es wurde zwar der Reichsadler entfernt, es könnte aber auch sein, dass dabei der obere Innenrand mit ausgebrochen wurde.

Warum man den Text "Der Oberbügermeister der" im Werbeklischee auch mit entfernt hat, ist mir unklar, habe einen weiteren Abdruck in meinem Archiv, auch dort fehlen die Worte und auch dort gibt es die gleichen roten "Verschmierungen"im Abdruck.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 19.02.2026 13:05:59 Gelesen: 3674# 219 @  
Hallo,

einen aptierten Absenderfreistempel möchte ich vorstellen.



Eine Francotyp B in Benutzung.

Das große G ist Sammlern aus der Ecke und anderen sicherlich bekannt. Aus dem Archiv der Forschungsgemeinschaft Freistempel den Vorgänger dazu mit eingestellt.



Suhl, Gustloff-Werke - Waffenwerk Suhl - Waffenstadt Suhl

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 21.02.2026 13:18:39 Gelesen: 3540# 220 @  
Hallo,

ein aptierter Absenderfreistempel einer Francotyp B mit einer für die Sowjetisch besetzen Zone typischen gesamten Entfernung im Wertrahmen.



Leipzig C 1, Volkmarhaus Leipzig

Der benutzte Briefumschlag ist wegen Papiermangel aus Kartenmaterial mit interessantem Eindruck hergestellt worden.

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 25.02.2026 16:00:16 Gelesen: 3231# 221 @  
Hallo,

eine einfache Aptierung einer Francotyp C (ohne Reichsadler und Schrift „Deutsche“) auf einem doppelt verwendeten Umschlag.



Oberneuland (Bz Bremen), Roha-Salz für den nervösen Magen, Walter Bühner & Co.

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 28.02.2026 13:01:36 Gelesen: 2976# 222 @  
Hallo an diesem Sonnabend.



Bei diesem Beleg hätte ich eine Frage an die Fachfrauen und Männer.

Dieser Beleg, aufgegeben am 21.8.1946 in WIEN wurde mit einem Abdruck zu 12 ??? freigemacht, könnte es sich hier schon wieder um die Schilling-Währung handeln und wenn ja, für welche Sendungsform (Geschäftsbrief event.), meine Literatur kann mir hier nicht weiterhelfen.

Mit Dank und Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 07.03.2026 09:34:47 Gelesen: 2485# 223 @  
Hallo,

ein kleiner Beitrag damit der Beleg gespeichert werden kann. Wird natürlich auch in die Datenbank eingestellt. Der Vorläufer vom 8.8.1943 ist hier einzusehen [1] .



München 15, Emil Sachs Qualitäts-Maschinen, München 15, Bavariaring 4

Bei der benutzten Francotyp C wurde zwar nur der Reichsadler entfernt, aber das war wohl ausreichend.

Gruß
Hajo

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/399149
 
HWS-NRW Am: 10.03.2026 22:33:20 Gelesen: 2206# 224 @  
Hallo am Abend.



Fernbrief mit teilaptiertem Wertrahmen in Antiqua-Schrift, denke, es müsste die Nr. E-14 E sein, da vor dem Wertzahlen keine Raute ist, hatte erst angenommen, dass es die Nr. E-14 B wäre.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 11.03.2026 21:55:14 Gelesen: 2118# 225 @  
Hallo.

ein Abdruck einer Francotyp C mit Wertrahmen Rechteck, verändert.



Zwickau (Sachsen) 1 Münch & Geuther, Kohlen-Großhandel, Postfach 159

Also oben „DEUTSCHES und unten „REICH“ aptiert.

Die vergebene Nr. E... verkneife ich mir, was soll ein Leser damit anfangen.

Gruß
Hajo
 

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