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Thema: Gelegenheitsstempel aus Orten ohne Postanstalt
jmh67 Am: 06.09.2017 07:45:49 Gelesen: 442# 1 @  
Im Thema "Zweisprachige Stempel in Deutschland" stellt filunski einen Sonderstempel aus Lehde im Spreewald vor, einem Ort ohne Postanstalt [1].

Dazu fiel mir ein Passus aus einer Nachricht ein, die ich vor einigen Tagen von Ian Billings von Norvic Philatelics in Dereham, England, erhielt, als ich ihn nach den Druckverfahren bei britischen Gelegenheitsstempeln fragte. Ich übersetze den Auszug hier sinngemäß:

"Ein Detail zu den Sonderstempeln für Briefmarkenausgaben: An den Orten gibt es nicht immer ein Postamt. An diesen Plätzen gibt es nicht einmal immer ein Dorf oder eine Siedlung; der Sponsor/Händler [Auftraggeber des Stempels] identifiziert einen Ort[snamen], der irgendeine lose Beziehung zu der Briefmarkenausgaben hat (z. B. "Barking" für Briefmarken, die Hunde zeigen). Man kann den Ort auf einer Karte finden (oder Google-Maps), aber man findet vielleicht kein Postamt. Es scheint sehr seltsam, dass Royal Mail das erlaubt, aber jeder [solche] Stempel kostet den Händler 200 Pfund, also nehmen sie Geld ein!"

(Anmerkungen in eckigen Klammern von mir)

Nun habe ich bislang kaum derartige "heimatlose" Stempel gesehen, daher also mein Vorschlag, dass man solche hier vorstellen könnte.

Jan-Martin

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=160826
 
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