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Thema: Meine angehende Heimatsammlung Hunsrück
Das Thema hat 131 Beiträge:
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Magdeburger Am: 14.09.2020 17:38:31 Gelesen: 41278# 107 @  
@ GSFreak [#106]

Hallo Ulrich !

Ich arbeite an einer ausstellungsreifen Sammlung zur Postgeschichte von Boppard, würde die aber zu gegebener Zeit nur in Boppard mal zeigen.

Finde ich sehr gut! Eventuell lassen sich so vor Ort noch andere Erkenntnisse gewinnen.

Den Artikel im Rundbrief 81 habe ich auf der Seite nicht gefunden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
GSFreak Am: 23.09.2020 10:46:59 Gelesen: 41085# 108 @  
Hier ist ein Telegramm vom 20.07.1944 aus Boppard.



In der Tat erfolgte am 20.07.1944 ein Fliegerangriff auf die Region Boppard, wie es im folgenden Buchauszug auch beschrieben ist.



aus "Boppard - Geschichte einer Stadt am Mittelrhein", Zweiter Band; Dausner Verlag, Boppard, ISBN 3-930051-03-6

Beste Grüße aus Boppard
Ulrich
 
GSFreak Am: 04.10.2020 23:05:53 Gelesen: 40783# 109 @  
In Oberwesel a. Rhein ist in der Nachkriegszeit nur dieser nachfolgende Freivermerk verwendet worden. Hier auf einem Brief vom 03.07.1946. Das "g" in "gebühr" ist kleingeschrieben, da wahrscheinlich aus "Zustellgebühr" aptiert.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 08.10.2020 11:48:57 Gelesen: 40613# 110 @  
Hier ein relativ alter Faltbrief aus Boppard vom 02.9.1854 nach Clotten an der Mosel (Nachbarort von Cochem).

Der Rechteckstempel weist die Abmessungen 25 x 12 mm auf und ist damit kürzer als der in den 1860er Jahren dann bekannte Rechteckstempel (30 x 12 mm) [#90]. Beide Stempel beinhalten neben dem Ortsnamen nur Tag, Monat, Uhrzeit. Das Verwendungsjahr ist nur über den Briefinhalt und/oder Ankunftstempel herauszufinden. Erst ab Ende 1979 findet sich im dann verwendeten Rechteckstempel (34 x 14 mm) auch die Jahresangabe [#72] [#86].



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 13.11.2020 00:10:29 Gelesen: 39723# 111 @  
Endlich einmal wieder einen Inflationsbeleg (03.09.1923) für meine Heimatsammlung Boppard bekommen. Die EF Mi.-Nr. 288 ist portogerecht. 75 Tausend Mark waren ab dem 01.09.1923 (bis 19.09.1923) das Porto für einen Fernbrief bis 20 g.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 14.11.2020 20:22:51 Gelesen: 39606# 112 @  
Diesen Einkreisstempel aus Boppard habe ich noch nicht gezeigt. Er datiert vom 27.11.1882 und wurde hier als Ankunftstempel verwendet. Insgesamt habe ich in meiner privaten Stempeldatenbank Boppard 58 Belege mit diesem Stempeltyp gelistet. Die Daten liegen zwischen dem 17.10.1882 und dem 13.10.1888. Bei einer älteren Dame durfte ich heute in einigen Kartons mit alten Firmenunterlagen, meist aus dem 19. Jahrhundert, stöbern und habe allein mit diesem Stempeltyp 15 Belege gefunden und erfasst.



Dieser Einkreisstempel löste einen Rechteckstempel ab (Beispiel in [#86]), dessen spätestes Datum ich bisher vom 14.09.1882 erfasst habe. Das bedeutet zwischen den beiden Stempeln nur noch eine zeitliche Lücke von 33 Tagen. Ich bin mir sicher, dass ich irgendwann noch tagesscharf den Wechsel von dem Rechteckstempel auf den Einkreisstempel dokumentieren kann. Übrigens war der Nachfolgestempel auf den gezeigten Einkreisstemmpel ebenfalls ein Einkreiser, nämlich der Klaucke-Stempel (Beispiel in [#104]).

Beste Grüße
Ulrich
 
Seku Am: 17.01.2021 17:38:09 Gelesen: 37681# 113 @  
@ simon124 [#9]

Guten Abend Simon,

aus einer Geschenksendung hier ein Sonderumschlag zum 75. Jubiläum der Hunsrückbahn



Ich wünsche noch einen schönen Abend

Günther
 
GSFreak Am: 30.01.2021 20:09:05 Gelesen: 37233# 114 @  
Hier die neueste Erwerbung für meine Heimatsammlung Boppard: Eine 6 Rpf. Hindenburg-Ganzsache P 226I mit einem äußerst sauberen Abschlag eines Bahnpoststempels der Strecke BOPPARD-SIMMERN vom 05.02.1938, Zugnummer 3834.

Mittlerweile habe ich in meinem privaten Archiv Scans von 83 Belegen mit Bahnpoststempeln dieser Strecke erfasst, siehe auch [#48] und [#64]. Viele Stempel sind leider unsauber/unvollständig abgeschlagen.



Auf der Rückseite der Ganzsache sind (von einem Sammler) ein Zeitungsausschnitt aus 1986 sowie die Daten des Zuges 3834 angeheftet/aufgeklebt:

Boppard ab 06:08 Uhr
Simmern an 08:15 Uhr

Das stimmt auch mit meinen Recherchen überein: Die ungeraden Zugnummern betrafen die Fahrtrichtung Simmern nach Boppard, die geraden Zugnummern die Fahrtrichtung Boppard nach Simmern (#64). Der Absender der Karte wohnte in Bickenbach. Dieses Dorf lag rd. 2 km von der Bahnstrecke entfernt.

Beste Grüße
Ulrich
 
Cantus Am: 11.02.2021 15:12:57 Gelesen: 36776# 115 @  
Gestern ist mir dieser wunderschöne Stempel von Hundsbach in die Finger geraten.

Hundsbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nahe-Glan an. Das Haufendorf liegt im Nordpfälzer Bergland. Im Norden befindet sich Limbach, im Osten Jeckenbach, im Süden Schweinschied und westlich liegen Otzweiler und Becherbach bei Kirn [1].



Das Verwendungsdatum des Beleges lässt sich leider nicht feststellen.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hundsbach
 
GSFreak Am: 15.04.2021 18:07:54 Gelesen: 34741# 116 @  
Hier eine 10 Pf. Auslandsganzsachen-Karte Deutsches Reich P 45, gelaufen von Boppard am 02.07.1901 nach Simpelveld in Holland. Zwei Ankunftstempel: Gulpen (liegt an der Hauptstraße von Aachen nach Maastricht westlich von Simpelfeld) vom gleichen Tag und Simpelveld vom 03.07.1901.

Der Bopparder Abgangsstempel: Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, UB **a war Ende 1900 bis Ende 1907 in Verwendung. In meiner privaten Stempeldatenbank ist dieser Stempel auf knapp 200 Belegen dokumentiert.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 18.04.2021 14:16:51 Gelesen: 34601# 117 @  
Hier meine neueste Erwerbung: Ein Fernbrief von Lingerhahn im Hunsrück nach Berlin. Poststellen II-Stempel von Lingerhahn (in Fraktur) und Bahnpoststempel BOPPARD-SIMMERN vom 03.09.1936 (Zug Nr. 3243 in Richtung Boppard). Lingerhahn liegt unmittelbar an der früheren Bahnstrecke, ist heute auf diesem Abschnitt zwischen Emmelshausen und Simmern der Schinderhannes Radweg.



Ein weiterer Beleg vom gleichen Absender, nunmehr aus 1947, zeigt den Poststellen II-Stempel von Lingerhahn mittlerweile in Grotesk.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 06.05.2021 17:43:10 Gelesen: 34016# 118 @  
Hier eine Ganzsachenkarte Deutsches Reich P 30I (Druckdatum 594) vom 06.09.1894 aus MORBACH (BZ. Trier) im Hunsrück nach dem heutigen Koblenz-Arenberg.

Der Schreiber der Karte verwendet im Text den Namen "Hundrück. Gebräuchlicher war allerdings eher Hundsrück. Es ist nach wie vor ungeklärt, woher der Name Hunsrück eigentlich abzuleiten ist.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 13.05.2021 08:11:19 Gelesen: 33753# 119 @  
Hier eine Drucksache (Karte) aus (22b) Laubach / über Kastellaun (Poststellen II-Stempel) nach Hamburg 22, frankiert mit 7 Pf. (Mi.-Nr. 302), entwertet am 02.07.1959 in (22b) KASTELLAUN.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 03.06.2021 10:30:18 Gelesen: 32798# 120 @  
Hallo zusammen,

hier der neueste Erwerb für meine Heimatsammlung Boppard:

Faltbrief nach Frankfurt vom 10.07.1862 (Jahreszahl geht aus dem Brieftext hervor), freigemacht mit PREUSSEN Mi.-Nr.17a. Ankunftstempel vom 11.07..
Zum Rechteckstempel Boppard (30 x 12 mm) siehe auch [#90] und Text in [#110].



Beste Grüße aus Boppard
Ulrich
 
GSFreak Am: 05.07.2021 16:07:52 Gelesen: 31500# 121 @  
Hallo zusammen,

heute stelle ich einen außergewöhnlichen Neuzugang meiner Heimatsammlung Boppard vor:



Es ist eine Postausweiskarte, ausgestellt am 03.03.1945 in Boppard. Die Ausstellgebühr ist durch eine verklebte 50 Pf. Deutsches Reich Mi.-Nr. 796 dokumentiert, entwertet durch den Zweikreisstegstempel BOPPARD, UB c. Dieses Stempelgerät wurde vor Kriegsende fast ausschließlich für Paketkarten verwendet. Nach dem Krieg bis etwa 1949 wurde das Stempelgerät als Hauptabgangsstempel für Karten und Briefe eingesetzt, sporadisch dann noch weiter bis Mitte der 1950er Jahre

Bereits 2 Wochen nach Ausstellung der Postausweiskarte wurde am 17.03.1945 Boppard von den Amerikanern besetzt.

Mit besten Grüßen
Ulrich
 
GSFreak Am: 16.11.2021 14:27:39 Gelesen: 28024# 122 @  
Hier ein Posteinlieferungsschein (Einzahlbeleg) aus Boppard vom 10.03.1924 über 4 Billionen Mark (das entsprach 4 Rentenmark).



Währungstechnisch wurden die Inflation und die damit verbundenen Spekulationen am 15. November 1923 durch die Ablösung der Papiermark mit Einführung der Rentenmark (wertgleich mit der späteren Reichsmark) beendet. Körperlich mussten die am 15. November 1923 gültigen Papiermarkscheine aber noch bis Anfang 1925 als wertstabiles Notgeld (Kurs: 1 Billion Mark = 1 Rentenmark) dienen, denn die neue Rentenmark konnte nur langsam in Umlauf gesetzt werden.

Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 17.12.2021 11:32:38 Gelesen: 27010# 123 @  
Hallo zusammen,

ich stelle heute einen kuriosen Beleg aus Boppard vor:

Es handelt sich um eine Antwortkarte (keine Ganzsache) zurück nach Schweden, frankiert mit einer schwedischen Marke Mi.-Nr. 643 aus Block 1 und abgestempelt mit Ortstagesstempel Boppard (UB a) vom 03.09.1969. Dieser Abgangsstempel ist bei mir im Zeitraum 1969 bis 1980 belegt.

Auf der Vorderseite mit aufgeklebt sind zwei "Kurabgabe"-Marken der Stadt Boppard, entwertet mit einem einzeiligen Datumsstempel vom gleichen Tag. Aus dem Text auf der Rückseite geht hervor, dass der Empfänger offenbar nach solchen "Stadtmarken" angefragt hatte.



Beste Grüße
Ulrich
 
Seku Am: 01.04.2022 13:10:39 Gelesen: 24129# 124 @  
Die Hunsrückbahn fährt um 1910 in Richtung Boppard Hauptbahnhof.

Gesandt nach Speicher-Unterdorf, Kanton Appenzell. Ob die Karte heute ihr Ziel erreichen würde ?



Habt alle ein schönes Wochenende

Günther
 
GSFreak Am: 18.10.2022 01:36:04 Gelesen: 17937# 125 @  
Hallo zusammen,

hier ein Neuerwerb für meine Heimatsammlung Boppard, 25.11.1923 (Hochinflationszeit).

Fernpostkarte mit portogerechter Einzelfrankatur von 10 Milliarden Mark (Mi.-Nr. 328A), die vom 20.11. bis zu diesem 25.11.1923 erforderlich waren.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 20.03.2023 18:50:55 Gelesen: 12700# 126 @  
@ GSFreak [#77]

Hallo zusammen,

ich hatte im Beitrag [#77] einige Freivermerke von Bacharach und deren unterschiedliche Ausbildung gezeigt. Nun habe ich weitere Belege aus Bacharach in meiner Sammlung:

Der Fenster-R-Brief vom 06.05.1946 zeigt nun in "Farbe" (bisher nur schwarz-weiße Abb.) den verstümmelten Rest " hr bezahlt" des Freivermerks.




Die Postkarte vom 23.05.1946 verdeutlicht, dass dieser neue Freivermerk " Geb. BEZAHLT" bereits im Mai 1946 eingesetzt worden ist. Bisher waren mir nur Abschläge frühestens aus dem Juni 1946 bekannt.



Es wäre schön, wenn ich mit Eurer/Ihrer Hilfe das Datum des Wechsels auf den neuen Freivermerk weiter einengen kann: irgendwann zwischen dem 09. und 23.05.1946.

Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 13.04.2023 23:51:22 Gelesen: 11923# 127 @  
Hallo zusammen,

heute Nachmittag hat endlich mal das Treffen mit einem AK-Sammler (ausschließlich Boppard-Karten) geklappt. Jetzt bin ich schon seit Stunden am Scannen und konnte meine Datenbank Boppard um sehr viele Stempelbelege ergänzen. Hier eine besondere Karte, die ich in dieser Form zuvor noch nicht gesehen habe: Markenfeld auf der Vorderseite und damit ein zusätzlicher vollkommener Stempelabdruck auf der Rückseite (08.08.1911).



Beste Grüße
Ulrich
 
Angelika Am: 14.04.2023 07:38:20 Gelesen: 11908# 128 @  
Guten Morgen,

eine Postkarte aus Bernkastel abgeschickt im Jahre 1961.



Viele Grüße
Angelika
 
GSFreak Am: 22.01.2024 13:46:15 Gelesen: 3573# 129 @  
@ GSFreak [#37]

Hallo zusammen,

hier ein späterer Poststellen II - Stempel " Ehr / über Boppard" auf einer AK. Entwertet wurde die Frankatur am 26.07.1954 in Boppard.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 25.04.2024 17:13:08 Gelesen: 1999# 130 @  
Hallo zusammen,

hier ein Poststellen II -Stempel " Schlierschied / über Kirn auf einer Weihnachtskarte. Entwertet wurde die Frankatur am 23.12.1957 in (22b) KIRN.

Schlierschied liegt in der VG Kirchberg im Rhein-Hunsrück-Kreis und hat heute unter 200 Einwohner. 1957 dürften es deutlich weniger gewesen sein.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 14.05.2024 12:54:00 Gelesen: 835# 131 @  
Hallo zusammen,

in einem Nachlass habe ich einen Ordner mit Rechnungen zu einem Hausbau im Zeitraum 1947/1949 gefunden. Eingeheftet waren auch zugehörige Einlieferungsscheine, wenn die Rechnungen durch Überweisung auf dem Postamt, hier in HALSENBACH (HUNSRÜCK), bezahlt wurden. Es handelt sich bei den Einlieferungsscheinen um ältere Formulare, bei denen "Reichsmark" und "Rpf" vorgedruckt sind.



Bei den hier gezeigten zwei Belegen nach der Währungsreform (20.06.1948 in den Westzonen) vom 02.08.1948 und vom 14.02.1949 hat sich keiner die Mühe gemacht, die Währungsbezeichnungen zumindest handschriftlich auf DM und Pf zu ändern.

Beste Grüße
Ulrich
 

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