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Thema: (?) (97/103) Meine angehende Heimatsammlung Hunsrück
Das Thema hat 112 Beiträge:
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GSFreak Am: 26.11.2018 07:47:39 Gelesen: 15285# 88 @  
Hier eine Chamberlain-Spottkarte (2. Auflage) mit Ortswerbestempel BOPPARD 26.10.1940 per Feldpost zum Fliegerhorst Fritzlar. Ein älterer Bopparder hat mir gestern bestätigt, dass der Empfänger in der Tat auf diesem Fliegerhorst stationiert war.

Meine private Stempeldatenbank Boppard belegt diesen Ortswerbestempel im Zeitraum vom 24.03.1938 bis 12.08.1941 auf insgesamt bisher 36 Belegen.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 17.12.2018 23:36:26 Gelesen: 14542# 89 @  
Nach dem ich bislang in meiner Ausstellungssammlung "Die Post in Boppard 1945 bis 1949 (Verwendete Poststempel, Freivermerke und R-Zettel/R-Stempel)" den nachfolgenden Beleg nur als Farbkopie zeigen konnte, habe ich heute bei Philatelie Christoph Gärtner mehr oder weniger zufällig das Original gefunden und erwerben können.



Der Brief ist zwar am 04.06.1946 in Emmelshausen abgestempelt (Emmelshausen war seinerzeit eine Pst. I von Boppard), die Freivermerke stammen aber vom Postamt Boppard selbst. Zielort des Briefes war Valkenburg in Holland. Interessanterweise finden sich zwei Freivermerke: ein Ra2 "Gebühr bezahlt" sowie ein "Taxe percue"-Stempel mit zusätzlicher Währungsangabe RM und Rpf. Vorgeschrieben für Auslandspost war eigentlich nur der rote "Taxe percue"-Stempel. Handschriftlich eingetragen sind 75 Rpf. (= entsprechendes Auslandsporto). Der Brief durchlief die französische Zensurstelle Worms (Verschlussstrefen mit spitzovalem Zensurstempel G.C.D.). Ein wirklich eindrucksvoller Beleg.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 24.12.2018 11:28:53 Gelesen: 14426# 90 @  
Hier ein Brief vom 12.08.1869 (Jahr gemäß Ankunftstempel auf der Rückseite) aus Boppard nach Hamburg, freigemacht mit 1 Groschen Norddeutscher Bund (Norddeutscher Postbezirk), Mi.-Nr. 16:



Gruß Ulrich
 
simon124 Am: 04.01.2019 21:21:30 Gelesen: 14143# 91 @  
Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Heute geht es um das Dorf Alterkülz, welches im Rhein-Hunsrück-Kreis liegt und der Verbandsgemeinde Kastellaun angehört. 2005 hatte Alterkülz 460 Einwohner. Bisher kann ich drei Belege mit verschiedenen Stempeln zeigen.

Beleg Nummer 1 zeigt eine Ansicht aus dem benachbarten Spesenroth.



Später folgte der Stempel ALTERKÜLZ / Castellaun Land.



Und zum Abschluss folgt ein Stempel zum 700 jährigen Jubiläum am 29.5.1983.



Viele Grüße
Simon
 
GSFreak Am: 27.02.2019 13:12:15 Gelesen: 12904# 92 @  
Hier zwei Neuzugänge in meiner Heimatsammlung Boppard:

Brief vom 11.09.1845 von Boppard nach Cöln (Ankunftstempel 12.09.).



R-Brief vom 08.10.1925 von Boppard nach Berlin W35 (Ankunftstempel 09.10.1925), freigemacht mit je 2x Deutsches Reich Mi-Nr. 344, 345 und 372, porogerecht 40 Pf. = 10 Pf. für Fernbrief und 30 Pf. für Einschreiben).



Über eine Reaktion, die die Ankündigung dieses ersten Bopparder Ortswerbestempels "Perle des Rheins" seinerzeit ausgelöst hatte, habe ich in [#52] geschrieben.

Gruß Ulrich
 
Seku Am: 27.02.2019 14:44:21 Gelesen: 12883# 93 @  
Zwischen Oberwesel und Bacherach liegt im Rhein die Burg Pfalzgrafenstein. Hier zu sehen mit einem Trans-Europ-Express RHEINGOLD



Sierra Leone 1987 Mi.-Nr. 1020, Block 64

Und nochmals der RHEINGOLD bei Oberwesel



Gambia 2001 Mi.-Nr. 4491
 
wajdz Am: 09.03.2019 18:42:23 Gelesen: 12622# 94 @  
Kaum eine andere Stadt in Deutschland – wenn nicht sogar eine ganze Region – ist so für Edelsteine bekannt und von Bedeutung wie Idar-Oberstein für Achate.

Bund MiNr 1911



Den zahlreichen Vorkommen an Achaten und anderen Mineralien in Idar-Oberstein ist es zu verdanken, dass sich seit dem späten 14. Jahrhundert eine ganze Wirtschaft um die Mineralien entwickelte, die sich u.a. mit dem Abbau und der Bearbeitung zu Schmuck, Gebrauchs- und Ziergegenständen befasste.

Bund MWst MiNr AM 2.1



Über die Jahrhunderte hinweg etablierte sich Idar-Oberstein als Stadt für die Kunst des Edelsteinschleifens, in der sogar Achate und weitere Mineralien aus dem Ausland geschliffen wurden.

DDR MiNr 2011



MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 14.05.2019 21:35:19 Gelesen: 11587# 95 @  
Hier eine Auslandspaketkarte vom 30.01.1957 aus Boppard. Das über 19 kg schwere Paket ging nach Brüssel. Da wundert man sich dann nicht über die Gebühr von 10,15 DM. Verklebt sind 5 x Mi.-Nr. 195 und 1 x Mi.-Nr. 184.

Der Zweikreisstegstempel von Boppard mit dem UB d kannte ich noch nicht. Am Paketschalter benutzte man halt einen anderen Stempel als beim "normalen" Postverkehr. Zu finden ist auch noch ein Stempel aus Aachen 5 vom 01.02.1957. Das Postamt Aachen 5 befand sich meines Wissens im Hauptbahnhof.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 01.06.2019 12:43:54 Gelesen: 11221# 96 @  
Hier eine Nachnahme-Karte als Einschreiben von Boppard nach Zürich in der Schweiz gelaufen.

Freigemacht mit insgesamt 30 Pf (Michel.-Nrn. 70 und 73).

Entwertet BOPPARD am 16.03.1903 mit einem Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, UB a.

Ankunftstempel ZÜRICH 7 (ENGE) vom 17.03.1903.



Damals hat noch Name und Ort als Anschrift ausgereicht.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.08.2019 22:26:49 Gelesen: 9897# 97 @  
Hier zwei Belege vom Oktober 1945 aus Kirchberg im Hunsrück. Im Nordteil der Französischen Zone war zwar die Aufnahme des privaten Postverkehrs am 01.09.1945, Belege aus dem September 1945 sind aber kaum zu finden. Beide Belege vom 09.10.45 weisen handschriftliche Freimachungsvermerke auf ("Geb.bez." mit Signatur). Obwohl vom gleichen Tag zwei unterschiedliche Schriften und Signaturen.

Hat jemand noch weitere Vergleichsstücke?



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.09.2019 11:36:47 Gelesen: 9224# 98 @  
@ GSFreak [#73]

Hier eine weitere schachbrettartig überdruckte Urkarte P 314IIa, diesmal gelaufen von PFALZFELD (HUNSRÜCK) am 10.04.1946 nach Junkersdorf bei Köln. Der Freivermerk "Gebühr bezahlt" ist in Boppard abgeschlagen worden und sieht noch relativ frisch aus. Dieser Gummistempel wurde ja auch erst wenige Tage zuvor in Gebrauch genommen. Bereits im Juni 1946 war auch dieser Stempel so deformiert wie sein Vorgänger (Verwendung von für Gummistempel ungeeigneter Stempelfarbe) und er wurde spätestens am 11.07.1946 aus dem Verkehr gezogen. Ab 12.07.1946 gab es dann seinen Nachfolger (Setzkastenstempel).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 09.11.2019 14:53:30 Gelesen: 8291# 99 @  
Hier eine Feldpostkarte mit Briefstempel "Reserve-Lazarett Boppard Rhein" und Abgangsstempel BAD SALZIG (RHEIN) vom 21.06.1944. Der Absender war offenbar im Kurhaus in Bad Salzig untergebracht. Bad Salzig ist heute ein Ortsbezirk von Boppard.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 21.11.2019 22:58:45 Gelesen: 7947# 100 @  
Der nachstehende obere Beleg ist von mir für die Heimatsammlung von simon124 vorgesehen als Ausgleich für den von Simon auf der Messe in Sindelfingen in den "Wühlkisten" aufgestöberten und mir für meine Heimatsammlung Boppard überlassenen Nachnahmebeleg von 1927, der weiter unten abgebildet ist.

R-Brief vom 05.02.1948 aus Sohren nach Zell (Mosel) mit R-Stempel Sohren und handschriftl. eingetragenem Numerator 38, freigemacht mit Mi.-Nr. 14 (Rheinland-Pfalz).



Nachnahmebrief der Gerichtskasse in Boppard, freigemacht mit vier Dienstmarken Deutsches Reich Mi.-Nr. 100, entwertet mit Ortswerbestempel BOPPARD "Perle des Rheins" vom 30.04.1927 nach Oberfell an der Mosel (rechtes Moselufer). Der Ankunftstempel aus Cattenes datiert vom 01.05.1927. Cattenes liegt gegenüber von Oberfell am linken Moselufer. Wieso Cattenes? Die Bahnstrecke Koblenz-Trier verläuft hier auf der linken Moselseite und der Brief wurde offenbar dort in Cattenes ausgeladen. Er musste dann per Boot über die Mosel gebracht werden, da die Moselbrücke im benachbarten Löf erst sehr viel später gebaut wurde.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 18.02.2020 11:31:44 Gelesen: 5845# 101 @  
Hier noch zwei weitere Belege für die Heimatsammlung Hunsrück von Simon (gehen heute mit dem Sohren-Beleg [#100] per Post an Simon raus).

2 Landpoststempel aus dem Bereich Hermeskeil: Deuselbach auf AK vom 19.08.1958 und Abtei auf Bund Ganzsache P 37 vom 15.10.1960.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 08.06.2020 22:56:25 Gelesen: 3823# 102 @  
Im Nachlass eines Briefmarkensammlers habe ich einen dicken Packen Belege mit Stempeln aus Boppard gefunden. Das braucht einige Zeit, das alles für meine private Stempeldatendatei "Boppard" aufzuarbeiten. Zunächst vorab ein Nachnahmebrief der Gerichtskasse in Boppard, freigemacht mit Dienstmarken Deutsches Reich Mi.-Nrn. 115 u. 120, entwertet mit Ortswerbestempel BOPPARD "Perle des Rheins" vom 06.09.1930 nach Halsenbach (Hunsrück), nur wenige Kilometer von Boppard entfernt an der Bahnstrecke Boppard-Simmern. Der Ankunftstempel aus Halsenbach datiert daher vom gleichen Tag.

Der Beleg kommt auf jeden Fall in meine Sammlung.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 11.09.2020 12:59:19 Gelesen: 2246# 103 @  
In dem unter [#102] angeführten Nachlass befindet sich auch ein Einlieferungsbuch einer Bopparder Möbelfabrik. Dokumentiert sind darin vom 05.10.1928 bis 30.12.1933 (mit größerer zeitlicher Lücke zwischen dem 22.09.1932 und dem 30.12.1933) überwiegend Einlieferungen von Einschreiben (120 Stück im genannten Zeitraum).

Abgeschlagen ist in der Regel der Kreisstegstempel "BOPPARD" mit Bogen oben und unten, UB a, der seinerzeit fast ausschließlich als Innendienststempel verwendet wurde. Nur selten wurde ein anderer Stempel (Ortswerbestempel "PERLE DES RHEINS") im Einlieferungsbuch eingesetzt.

Im genannten Zeitraum sind zwei Umstellungen am Stempel mit dem UB a anzuführen/auffällig:

Blockung der Uhrzeit ab Ende Juli 1929, und dann ab Dezember 1929 findet sich nur noch das Datum, nunmehr mittig im Steg.

Gab es hierfür entsprechende Verfügungen? Weiß da jemand aus der Leserschaft etwas?





Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob dieser Stempel mit dem UB a identisch ist mit dem Stempel - nach Entfernung der beiden Sterne - , der sporadisch im Zeitraum ab Februar 1945 bis November 1950 auf Belegen aus Boppard als Abgangsstempel zu finden ist.

Beste Grüße aus Boppard
Ulrich
 
GSFreak Am: 14.09.2020 09:13:37 Gelesen: 2174# 104 @  
Hier ein Brief der Fa. Schulze & Co aus Köln-Ehrenfeld vom 25.11.1888 an Herrn Jacob Henrich in Boppard. Der Ankunftstempel auf der Rückseite (es ist ein Klaucke-Stempel) datiert vom gleichen Tag. Der Inhalt des Briefes war eine Rechnung über 15,50 M. vom 24.11.1888.




Es existiert auch noch der zugehörige Eilfrachtbrief. Aufgrund dessen Größe (nicht ganz DIN A3) habe ich einmal den rechten und einmal den linken Teil gescannt. Es finden sich unten links ein Stempel der Abgangs-Station Köln, ebenfalls vom 24.11., sowie ein Wiegestempel. Etwa mittig oben ist der Stempel der Empfänger-Station abgeschlagen (leider etwas schwach). Es ist ein ovaler Stempel der KÖNIGL. PREUSS. EISENBHN. VERWLTG. BOPPARD vom 25.11.1988.



Gemäß Notiz auf der Vorderseite des Briefes ist die Rechnung am 21.02.1889 bezahlt worden. Vermutlich wurden hier mehrere Rechnungsbeträge zusammengefasst. Der entsprechende Einzahlungsbeleg (Post-Einlieferungsschein) vom 21.02.1889 beläuft sich nämlich über 103,40 M. Als Bestätigung der Einzahlung ist ein Formularstempel "BOPPARD" (Antiqua 22 mm) abgeschlagen.



Beste Grüße aus Boppard
Ulrich
 
Magdeburger Am: 14.09.2020 11:17:08 Gelesen: 2163# 105 @  
@ GSFreak [#104]

Hallo Ulrich

ich finde es alles sehr interessante Belege zu Boppard. Auch sonstige Dokumente aus der alten Zeit haben ihren Reiz und würden eine Ausstellungssammlung sicherlich auch aufwerten. Hast du schon einmal ausgestellt?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
GSFreak Am: 14.09.2020 12:49:30 Gelesen: 2149# 106 @  
@ Magdeburger [#105]

Hallo Ulf,

einen 21seitigen Forschungsbericht über "Die Post in Boppard 1945 bis 1949 (verwendete Poststempel, Freivermerke und R-Zettel/R-Stempel)" hatte ich im Rundbrief 81 (Februar 2017) der ArGe Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V. [1] veröffentlicht. Eine Aktualisierung/Ergänzung dieses Forschungsberichtes auf 24 Seiten mit Originalbelegen hatte ich auf dem Großtauschtag 2018 des Koblenzer Briefmarkenvereins ausgestellt. Ansonsten habe ich zu Boppard noch nichts ausgestellt.

Ich arbeite an einer ausstellungsreifen Sammlung zur Postgeschichte von Boppard, würde die aber zu gegebener Zeit nur in Boppard mal zeigen.

Mit den vielen Belegen (drei spackgefüllte Briefalben) aus dem aktuellen Nachlass (siehe [#103] - [#104]) bin ich ein gutes Stück mit meiner Forschung weitergekommen. Solche Dokumente wie unter [#104] gezeigt, finden sich massenhaft in der Nachlass-Sammlung. Insbesondere betrifft dies auch Posteinlieferungsscheine mit einer unglaublichen Vielfalt an Vordrucken und Bestätigungsstempeln. Hierzu hatte ich einige solcher Belege (aus einer anderen Quelle) unter "Formulare der Post" #329 vorgestellt.

Beste Grüße
Ulrich

[1] http://www.deunot.de
 
Magdeburger Am: 14.09.2020 17:38:31 Gelesen: 2118# 107 @  
@ GSFreak [#106]

Hallo Ulrich !

Ich arbeite an einer ausstellungsreifen Sammlung zur Postgeschichte von Boppard, würde die aber zu gegebener Zeit nur in Boppard mal zeigen.

Finde ich sehr gut! Eventuell lassen sich so vor Ort noch andere Erkenntnisse gewinnen.

Den Artikel im Rundbrief 81 habe ich auf der Seite nicht gefunden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
GSFreak Am: 23.09.2020 10:46:59 Gelesen: 1925# 108 @  
Hier ist ein Telegramm vom 20.07.1944 aus Boppard.



In der Tat erfolgte am 20.07.1944 ein Fliegerangriff auf die Region Boppard, wie es im folgenden Buchauszug auch beschrieben ist.



aus "Boppard - Geschichte einer Stadt am Mittelrhein", Zweiter Band; Dausner Verlag, Boppard, ISBN 3-930051-03-6

Beste Grüße aus Boppard
Ulrich
 
GSFreak Am: 04.10.2020 23:05:53 Gelesen: 1623# 109 @  
In Oberwesel a. Rhein ist in der Nachkriegszeit nur dieser nachfolgende Freivermerk verwendet worden. Hier auf einem Brief vom 03.07.1946. Das "g" in "gebühr" ist kleingeschrieben, da wahrscheinlich aus "Zustellgebühr" aptiert.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 08.10.2020 11:48:57 Gelesen: 1453# 110 @  
Hier ein relativ alter Faltbrief aus Boppard vom 02.9.1854 nach Clotten an der Mosel (Nachbarort von Cochem).

Der Rechteckstempel weist die Abmessungen 25 x 12 mm auf und ist damit kürzer als der in den 1860er Jahren dann bekannte Rechteckstempel (30 x 12 mm) [#90]. Beide Stempel beinhalten neben dem Ortsnamen nur Tag, Monat, Uhrzeit. Das Verwendungsjahr ist nur über den Briefinhalt und/oder Ankunftstempel herauszufinden. Erst ab Ende 1979 findet sich im dann verwendeten Rechteckstempel (34 x 14 mm) auch die Jahresangabe [#72] [#86].



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 13.11.2020 00:10:29 Gelesen: 563# 111 @  
Endlich einmal wieder einen Inflationsbeleg (03.09.1923) für meine Heimatsammlung Boppard bekommen. Die EF Mi.-Nr. 288 ist portogerecht. 75 Tausend Mark waren ab dem 01.09.1923 (bis 19.09.1923) das Porto für einen Fernbrief bis 20 g.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 14.11.2020 20:22:51 Gelesen: 446# 112 @  
Diesen Einkreisstempel aus Boppard habe ich noch nicht gezeigt. Er datiert vom 27.11.1882 und wurde hier als Ankunftstempel verwendet. Insgesamt habe ich in meiner privaten Stempeldatenbank Boppard 58 Belege mit diesem Stempeltyp gelistet. Die Daten liegen zwischen dem 17.10.1882 und dem 13.10.1888. Bei einer älteren Dame durfte ich heute in einigen Kartons mit alten Firmenunterlagen, meist aus dem 19. Jahrhundert, stöbern und habe allein mit diesem Stempeltyp 15 Belege gefunden und erfasst.



Dieser Einkreisstempel löste einen Rechteckstempel ab (Beispiel in [#86]), dessen spätestes Datum ich bisher vom 14.09.1882 erfasst habe. Das bedeutet zwischen den beiden Stempeln nur noch eine zeitliche Lücke von 33 Tagen. Ich bin mir sicher, dass ich irgendwann noch tagesscharf den Wechsel von dem Rechteckstempel auf den Einkreisstempel dokumentieren kann. Übrigens war der Nachfolgestempel auf den gezeigten Einkreisstemmpel ebenfalls ein Einkreiser, nämlich der Klaucke-Stempel (Beispiel in [#104]).

Beste Grüße
Ulrich
 

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