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Thema: (?) (272) Altdeutschland Bayern: Marken bestimmen
Das Thema hat 273 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 04.12.2022 09:50:27 Gelesen: 30329# 249 @  
Liebe Freunde,



mal etwas Unübliches von mir - schöne 2I aus Augsburg mit Plattenfehler oben in der Randlinie. Ob man das mal besser findet, weiß ich nicht.

Wer nicht weiß, ob er eine 2I hat, oder nur die günstige Variante (Platten 2a, 2b, 2c, 3, 4, 5 oder 6), braucht sich nur diese hier anzuschauen, weil sie alles mustergültig zeigt, was eine Erstausgabe ausmacht.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Martin de Matin Am: 04.12.2022 10:40:50 Gelesen: 30319# 250 @  
@ bayern klassisch [#249]

Was nützt es einem, wenn man eine Platte 1 zeigt und man sagt so sieht sie aus und alles andere sind die Platten 2a, 2b, 2c, 3, 4, 5 oder 6?

Solche Abbildungen einer P.1 kann man auch im Internet bei Philasearch finden. Als aktuelles Beispiel eine ungebrauchte P.1 in dunkelblau (möglicherweise einziges Stück).

Württembergisches Auktionshaus 141. Versteigerung

Los 2020 Altdeutschland Bayern
Beschreibung: Michel 2Ib
3 Kr. dunkelblau, ungebraucht o.G., vorzüglich geschnittenes Kabinettstück mit breitem li. Bogenrand und in außergewöhnlich tiefer und leuchtender Farbe. Die Marke stammt aufgrund der rs. Schriftspur von einem Brief, auf dem sie nicht entwertet wurde. Dies ist das einzige bisher bekannte ungebrauchte Exemplar dieser Marke, zugleich in schönster Qualität, Fotoattest Brettl ("Als ungebrauchte Marke der seltenen Nuance lag mir bisher nur dieses Exemplar vor. Meines Erachtens Unikat". Lt. Frau Brettl kennt auch Herr Stegmüller kein weiteres ungebrauchtes Stück). Umso verwunderlicher die Bewertung bei Michel mit einem nur geringfügig höheren Preis als die relativ häufig vorkommende Mi.2Ia.
Ausruf: 5.000 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Freitag 09.12.2022, 09:00 CET



Es wäre schön wenn die Bayernspezialisten eine Gegenüberstellung aller Platten mit der Beschreibung der Merkmale machen würden. Dies würde dem unwissende Sammler mehr helfen als zu schreiben: Das ist Platte 3 oder die Marke ist von Platte 2.

Auch eine Literaturangabe ist für einem Sammler nicht als einzigen Hinweis nicht umbedingt nötig, wenn dieser zwei oder drei Marken bestimmen will; da sich der Kauf von teurer Literatur in diesem Fall nicht lohnt

Gruss
Martin.
 
bayern klassisch Am: 04.12.2022 11:31:34 Gelesen: 30309# 251 @  
@ Martin de Matin [#250]

1. Werde ich häufig hier gefragt, welche von den gezeigten 3, 5 oder 10 Marken eine echte 2I ist. Mit meiner hier vorgestellten Marke in guter Scan-Qualität und Prüfung durch Herrn Pfenninger sollte für den geneigten Sammler zumindest eine Vorauswahl möglich sein. Darum ging es mir, denn bei eBay sind gefühlt 90% der dort offerierten Erstausgaben keine, sondern günstigere spätere Platten. Wenn du da keine wertvolle Hilfe für Sammler siehst, kann ich dir auch nicht mehr helfen.

2. Die Unterscheidung zwischen 2Ia (blau) und 2Ib (dunkelblau) ist sinnlos und war es schon immer. Dazu ist das Attest von Maria Brettl fehlerhaft, denn sie schreibt von einer "ungebrauchten Marke" und wenn eine Marke 1849/1850 auf einem Brief klebte, der von der bayer. Post transportiert wurde, ist die Marke eben nicht "ungebraucht", sondern genau das Gegenteil. Wenn die Post die Entwertung vergas, hatte das ja rein gar nichts mit dem Gebrauch zu tun. Da hättest du mal ansetzen können, wenn dir so an Aufklärung, Forschung bzw. Sammlerschutz liegt.

Da die willkürliche Unterteilung in a) und b) Nuancen niemanden interessiert, der seine 5 Sinne beieinander hat, ist der Katalogwertunterschied auch vernachlässigbar, den ungebrauchte (nicht ungestempelte!) Erstausgaben sind selten und ob eine Marke nach RAL 2% dunkler, oder 1% heller ist, ist völlig nebensächlich. Man könnte genauso gut 28 Nuancen preislich unterscheiden und mit einem Buchstabensalat versehen, das wäre genauso sinnvoll.

Dr. Wilfried Frieauff und Kilian Kleinhenz haben schon vor Jahren ein Buch über die Platten und Ausgaben der 3 Kreuzer blau herausgegeben, in dem alles richtig und belegbar beschrieben ist. Die ARGE Bayern klassisch hat dies aufgelegt und jahrelang verkauft. Ob es noch Restbestände im Literaturangebot bei der ARGE gibt, weiß ich nicht, kann dort aber gerne nachgefragt werden. Hier der Link zur ARGE [1].

Unter "Schrift 1 der Arbeitsgemeinschaft" (einfach etwas herunter scrollen) ist gezeigt, wovon ich rede.

3. Ich kann bei Copyrightschutz leider nicht mit dem Zeigen der 8 Platten dienen - wer alle Platten gegenübergestellt sehen möchte, darf gerne das Buch kaufen und sich schlau machen. Die Forschungsarbeiten anderer Sammlerfreunde werde ich hier ganz sicher nicht als die meinigen ausgeben.

4. Du darfst also mal selbst Hand anlegen, dir a) das Buch kaufen, oder kaufen lassen (Weihnachten naht) und b) infolge gewonnenen Wissens dann die passenden Marken zusammen sammeln und uns hier dann alle mit der passenden Aufstellung überraschen.

Beste Grüsse,
Ralph

[1] https://www.bayern-arge.de/literatur/literaturangebot
 
Martin de Matin Am: 04.12.2022 15:34:04 Gelesen: 30279# 252 @  
@ bayern klassisch [#251]

1.

" Mit meiner hier vorgestellten Marke in guter Scan-Qualität und Prüfung durch Herrn Pfenninger sollte für den geneigten Sammler zumindest eine Vorauswahl möglich sein."

Wie sagt man dazu: Die Marke trägt eine Signatur, die Pfenninger lautet.

Die Signatur sagt noch lange nicht aus, das sie von Pfenninger stammt. Die Prüfzeiten von Pfenninger sind schon lange vorbei. Er hatte auch nicht die technischen Mittel aus heutigen Tagen.

2.

" Die Unterscheidung zwischen 2Ia (blau) und 2Ib (dunkelblau) ist sinnlos und war es schon immer."

Wenn etwas sinnlos ist, dann die Unterscheidung im Michel von 2I (Platte 1) und 2II (Platte 2 - 5) da es sich um das gleiche Bild handelt nicht wie bei 4I und 4II. Ohne Beweise bezügliche der schon immer bestehenden Sinnlosigkeit der Farbunterscheidung ist die Behauptung genauso sinnlos, oder jemand hat Probleme mit der Erkennung der Farbtöne.

"Dazu ist das Attest von Maria Brettl fehlerhaft"

Ich kann mich erinnern, das jemand die Prüfungen von Frau Brettl so hoch gelobt hat (ich glaube es war im Zusammenhang mit einer Prüfung von Herrn Sem).

"denn sie schreibt von einer "ungebrauchten Marke" und wenn eine Marke 1849/1850 auf einem Brief klebte, der von der bayer. Post transportiert wurde, ist die Marke eben nicht "ungebraucht", sondern genau das Gegenteil. Wenn die Post die Entwertung vergass, hatte das ja rein gar nichts mit dem Gebrauch zu tun. Da hättest du mal ansetzen können, wenn dir so an Aufklärung, Forschung bzw. Sammlerschutz liegt."

Eine rückseitige Tintenspur sagt noch lange nicht aus, dass die Marke durch die Post befördert wurde.

"Da die willkürliche Unterteilung in a) und b) Nuancen niemanden interessiert, der seine 5 Sinne beieinander hat, ist der Katalogwertunterschied auch vernachlässigbar, den ungebrauchte (nicht ungestempelte!) Erstausgaben sind selten und ob eine Marke nach RAL 2% dunkler, oder 1% heller ist, ist völlig nebensächlich. Man könnte genauso gut 28 Nuancen preislich unterscheiden und mit einem Buchstabensalat versehen, das wäre genauso sinnvoll.

Gibt es Beweise für eine willkürliche Unterteilung, oder ist dies auch nur eine willkürliche Behauptung.

Die ARGE Bayern klassisch hat dies aufgelegt und jahrelang verkauft. Ob es noch Restbestände im Literaturangebot bei der ARGE gibt, weiß ich nicht, kann dort aber gerne nachgefragt werden. Hier der Link zur ARGE [1].

Unter "Schrift 1 der Arbeitsgemeinschaft" (einfach etwas herunter scrollen) ist gezeigt, wovon ich rede."


"Die Schrift 1 der Arbeitsgemeinschaft ist derzeit leider vergriffen!"

Dieser Satz auf der ARGE-Seite ist doch eindeutig.

"3. Ich kann bei Copyrightschutz leider nicht mit dem Zeigen der 8 Platten dienen - wer alle Platten gegenübergestellt sehen möchte, darf gerne das Buch kaufen und sich schlau machen. Die Forschungsarbeiten anderer Sammlerfreunde werde ich hier ganz sicher nicht als die meinigen ausgeben."

Man kann sich gerne hinter Copyrightschutz verstecken, denn das macht einem die Arbeit leichter. Es gibt ja auch die Möglichkeit es mit Worten zu erklären warum es eine bestimmte Platte ist. Oder will man bewust Wissen vorenthalten.

Gruß
Martin
 
bayern klassisch Am: 04.12.2022 15:44:30 Gelesen: 30272# 253 @  
@ Martin de Matin [#252]

Hallo Martin,

du schießt ein Eigentor nach dem anderen. Diesem Niveau will und kann ich mich nicht anschließen, vlt. hast du wenigstens dafür Verständnis. Deine Unterstellungen hinsichtlich meiner Person verbitte ich mir.

Letzter Satz von mir in dieser Sache: Durch Beschreibungen die 8 Platten einer Marke auseinanderhalten zu können, wie du es vorschlägst, ist bestenfalls realitätsfremd, aber eher kompletter Unfug. Für dich aber voller Ernst. Ich denke, das sagt alles.

Beste Grüsse von bayern klassisch
 
Martin de Matin Am: 04.12.2022 15:59:03 Gelesen: 30263# 254 @  
@ bayern klassisch [#253]

Scheinbar hat hier jemand Angst, das er seine eigenen Thesen wiederlegt werden oder er kann diese nicht fundiert beweisen? Man zieht sich lieber beleidigt zurück, denn das ist einfacher.

Gruß
Martin
 
peno Am: 06.12.2022 10:47:34 Gelesen: 30208# 255 @  
@ Martin de Matin [#252]

Man kann sich gerne hinter Copyrightschutz verstecken, denn das macht einem die Arbeit leichter. Es gibt ja auch die Möglichkeit es mit Worten zu erklären warum es eine bestimmte Platte ist. Oder will man bewust Wissen vorenthalten.

Inhaltlich ist mir manches zu hoch, vom Stil her ist es mir etwas zu tief.

"bayern klassisch" ist mir aus einem anderen Forum mit seinen fundierten Beiträgen, die auch meine Fragen zu mir unklaren Belegen hinreichend beantwortet haben, wohlbekannt und dessen Beiträge hier im Forum empfinde ich durchaus als Bereicherung. Die als Frage getarnte Unterstellung des Wissensvorenthaltes finde ich persönlich als unangemessen.

Vor mir habe ich das Buch "Die Post in Langenberg/Rheinland" (Post- und Stempelhistorie des Ortes der seit 1975 zu Velbert gehört) in dem steht gleich vorne zu lesen:

"(c) Scala Verlag 2022

Alle Rechte der Verbreitung in jeglicher Form, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers."

Würden Abbildungen der in dem Buch gezeigten, teilweise sehr seltenen Stempel, ohne Genehmigung hier im Forum eingestellt werden, wäre das, ebenso wie das Zeigen der acht Platten aus dem Buch durch "bayern klassisch" meines Erachtens ein Rechtsverstoß (Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts) und dazu wollen wir doch hier im Forum niemanden anstiften.

Ein Herunterfahren der Emotionen in Verbindung mit einer Bitte um Entschuldigung bezüglich der Unterstellungen würde wahrscheinlich wieder zu einer angemessenen Behandlung des Themas führen.

Liebe Grüße
Peter
 
Gernesammler Am: 06.12.2022 12:27:26 Gelesen: 30185# 256 @  
@ peno [#255]

Hallo Peter,

wahre Worte und somit sollten wir zum eigentlichen Thema zurückkehren.

Gruß Rainer
 
Martin de Matin Am: 06.12.2022 20:43:23 Gelesen: 30146# 257 @  
@ peno [#255]

"Alle Rechte der Verbreitung in jeglicher Form, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers."

Ich habe nicht geschrieben, das man aus dem Schriftwerk über die verschiedenen Platten, Inhalten kopieren soll.

Bei einer Marke von der mehr als 10.000.000 Stück gedruckt wurden, gibt es genug Marken, die man den verschiedene Platten zuordnen kann.

Mit Hilfe der Literatur könnte man die Platte, ohne aus der Literatur Abbildungen zu zeigen, erklären. Dies kostet natürlich einiges an Zeit, aber es würde allen helfen.

"Wer nicht weiß, ob er eine 2I hat, oder nur die günstige Variante (Platten 2a, 2b, 2c, 3, 4, 5 oder 6), braucht sich nur diese hier anzuschauen, weil sie alles mustergültig zeigt, was eine Erstausgabe ausmacht."

Es ging ursprünglich darum, das ein zeigen der Platte 1 ohne die anderen Platten zu zeigen, oder eine Erklärung, eigentlich nicht viel bringt.

Deshalb für die Bayernsammler ein andere Hilfe.

Wer nicht weiß, ob er eine Quadratausgabe ohne Seidenfaden hat, oder nur eine mit entfernten Seidenfaden hat, braucht sich nur diese 12 Kr. grün hier anzuschauen, weil sie alles mustergültig zeigt, was eine Marke ohne Seidenfaden ausmacht.



Gruss
Martin
 
peno Am: 09.12.2022 13:01:23 Gelesen: 30039# 258 @  
@ Martin de Matin [#257]

Lieber Martin,

mir geht es um den Stil (diskreditieren, unterstellen) hier im Forum, inhaltlich kann ich es sowieso nicht beurteilen.

Vorab sei angemerkt, dass ich kein Bayern- sondern Preußensammler bin. Mit Preußen gibt so ganz eigene Probleme, z. B. den Nebenstempel „Für Bestellung nichts“ der im Bereich der OPD Düsseldorf vorkam und „Gott sei Dank“ auch in dem oben von mir erwähnten Buch behandelt wird.

Das Thema Bayern und andere habe ich abonniert um zu sehen wie andere Philatelisten mit ihren spezifischen Problemen umgehen und dabei ist mir aufgefallen, dass gerade die Bayernsammler und eben auch „bayern klassisch“ sehr bereitwillig die gewonnenen Erkenntnisse der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, meine Anerkennung dafür.

Nun zum Umgang:

„Wie sagt man dazu: Die Marke trägt ...“
„Die Signatur sagt noch lange nicht aus, ...“
„Ich kann mich erinnern, das jemand die Prüfungen von Frau Brettl so hoch gelobt hat ...“
(Hat der leider namenlos gebliebene Lobende der Frau Brettl damit ein für alle Zeiten gültiges Unfehlbarkeits-Attest ausgestellt?)
„Eine rückseitige Tintenspur sagt noch lange nicht aus, ...“
„Man kann sich gerne hinter Copyrightschutz verstecken, ...“

Vielleicht wäre eine klar formulierte Bitte zielführender gewesen.

Liebe Grüße

Peter
 
Martin de Matin Am: 10.12.2022 22:51:43 Gelesen: 29984# 259 @  
@ Martin de Matin [#250]

Scheinbar hielten mindestens zwei Bieter beim Württembergischen Auktionshaus die oben gezeigte 3Kr. Platte 1 für dunkelblau und ungebraucht, denn der Zuschlag war 68.000 Euro beim Ausruf von 5.000 Euro.

 

Beschreibung Los 2020

3 Kr. dunkelblau, ungebraucht o.G., vorzüglich geschnittenes Kabinettstück mit breitem li. Bogenrand und in außergewöhnlich tiefer und leuchtender Farbe. Die Marke stammt aufgrund der rs. Schriftspur von einem Brief, auf dem sie nicht entwertet wurde. Dies ist das einzige bisher bekannte ungebrauchte Exemplar dieser Marke, zugleich in schönster Qualität, Fotoattest Brettl ("Als ungebrauchte Marke der seltenen Nuance lag mir bisher nur dieses Exemplar vor. Meines Erachtens Unikat". Lt. Frau Brettl kennt auch Herr Stegmüller kein weiteres ungebrauchtes Stück). Umso verwunderlicher die Bewertung bei Michel mit einem nur geringfügig höheren Preis als die relativ häufig vorkommende Mi.2Ia.

https://www.philasearch.com/de/i_9228_163460/15_Altdeutschland_Bayern/9228-A141-2020.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-10280%2CCO-15&set_anbieter=9228&set_auktionnr=8738&postype=PH&breadcrumbId=1670708612.5441&row_nr=21

Gruss
Martin
 
bayern klassisch Am: 11.12.2022 01:01:52 Gelesen: 29970# 260 @  
Liebe Freunde,

immer schön Briefe zu bekommen, die nicht nur in jeder Hinsicht echt sind, sondern auch durch akkurate Prüfung markenbestimmt wurden und deren Verwendungsdatum nahe an einem neuen Postvertrag (hier: Dt. Reich - Frankreich 16.5.1872) lag.

Brief bis 10g (einfach) aus Nürnberg vom 14.5.1872 mit 12 Kreuzern tarifmässig frankiert via Avricourt nach Paris. Frau Brettl hat kompetent 2 Paare der Nr. 23y bestimmt und am Tage der Gültigkeit des neuen Postvertrages überschritt er die Grenze.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Martin de Matin Am: 11.12.2022 15:24:52 Gelesen: 29938# 261 @  
@ bayern klassisch [#260]

Da hier es praktisch nicht um das Bestimmen einer Marke geht (man sieht nur die Angaben bezüglich MiNr. und Wasserzeichen auf der Rückseite des Belegs), sondern ausführliche Erklärungen des Briefs enthält, würde der Beitrag besser in eins der folgenden Themen passen:

-Altdeutschland Bayern: Briefe erklären
-Altdeutschland Bayern: Schöne Belege

Gruss
Martin
 
bayern klassisch Am: 11.12.2022 15:58:28 Gelesen: 29934# 262 @  
@ Martin de Matin [#261]

Das sehe ich anders, denn es zeigt, dass nicht einfach zu sehende Wasserzeichen für Prüfer auch auf Brief gut dokumentiert werden können.

Beste Grüsse von bayern klassisch
 
Martin de Matin Am: 11.12.2022 16:15:33 Gelesen: 29929# 263 @  
@ bayern klassisch [#262]

Dann wäre es schön den Befund, sofern es ihn gibt, zu zeigen; und auch den Brief über einer Lichtquelle zu halten, damit man sehen kann ob man das Wasserzeichen wirklich so schwer erkennen kann und man könnte auch vielleicht andere Möglichkeiten zum erkennen des Wasserzeichens zeigen.

Sonst könnte man jede der folgenden Wappenmarken zeigen und einfach sagen, das es dieses oder jenes Wasserzeichen ist. Dies würde nur zu einem albernen zumüllen dieses Themas führen.

Gruss
Martin
 
bayern klassisch Am: 11.12.2022 16:22:48 Gelesen: 29927# 264 @  
@ Martin de Matin [#263]

Fürs Zumüllen ist, glaube nicht nur ich, ein anderer zuständig.
 
Martin de Matin Am: 11.12.2022 19:35:14 Gelesen: 29911# 265 @  
@ bayern klassisch [#260]
@ bayern klassisch [#262]

"Das sehe ich anders, denn es zeigt, dass nicht einfach zu sehende Wasserzeichen für Prüfer auch auf Brief gut dokumentiert werden können."

"Frau Brettl hat kompetent 2 Paare der Nr. 23y bestimmt"

Ich denke um das Wasserzeichen Rauten zu bestimmen brauch man nicht sehr kompetent sein, da die MiNr. 22 -29 die ersten gezähnten Marken sind und diese auch gleichzeitig das Wasserzeichen Rauten haben, und die nächste Ausgabe MiNr.32 - 36 mit Wasserzeichen weite Wellenlinie erst 1875 erschien. Das Ausgabedatum steht wohl in den meisten Katalogen. Da alle Stempel das Jahr !872 tragen, und eine Jahreszahlfehleinstellung bei alle Stempeln praktisch unmöglich ist, kann bei bei den Marken auf dem Brief nur um Wasserzeichen Rauten handeln.

Nun zur Unterscheidung Nach Rautengrösse (Wz x oder Y) dazu ein Zitat von einer Person dessen Inhalt ich nicht umbedingt abgeneigt bin, da es Einheiten gibt mit Marken unterschiedlicher Rautengrösse.

Hätte ich etwas zu sagen, würde ich dieses ganze Brimborium um Wasserzeichen x oder y abschaffen und nur schreiben: Wasserzeichen Rauten 14-17 mm. Die bayerische Post ist überhaupt nicht auf dieses Wasserzeichen eingegangen.

Als Schlussfolgerung kommt man somit dazu, das es bei dem Beitrag kann es eigentlich nicht um das bestimmen des Wasserzeichens geht, weshalb würde man sonst soviel über den Postweg und die postgeschichtlichen Daten schreiben. Somit passt der Beitrag in nur eines der beiden Themen die ich in Beitrag [#261] genannt habe. Oder will man nur ein dummes Spiel hier spielen?

@ Martin de Matin [#250]
@ bayern klassisch [#251]
@ Martin de Matin [#259]

Falls es man es übersehen hat noch mal zur Bestimmung der MiNr.2Ib. Die nach Aussage "Die Unterscheidung zwischen 2Ia (blau) und 2Ib (dunkelblau) ist sinnlos und war es schon immer." also eigentlich nicht existiert.



Für eine Marke, die in dieser Form eine sinnlose Farbuntertype ist,sind 68.000 Euro beim Ausruf von 5.000 Euro ein stolzer Preis. Haben die Bieter kein Ahnung bezüglich der MiNr.:2Ib?

https://www.philasearch.com/de/i_9228_163460/15_Altdeutschland_Bayern/9228-A141-2020.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-10280%2CCO-15&set_anbieter=9228&set_auktionnr=8738&postype=PH&breadcrumbId=1670708612.5441&row_nr=21

Gruss
Martin

Redaktionell eingefügt:

Beschreibung

3 Kr. dunkelblau, ungebraucht o.G., vorzüglich geschnittenes Kabinettstück mit breitem li. Bogenrand und in außergewöhnlich tiefer und leuchtender Farbe. Die Marke stammt aufgrund der rs. Schriftspur von einem Brief, auf dem sie nicht entwertet wurde. Dies ist das einzige bisher bekannte ungebrauchte Exemplar dieser Marke, zugleich in schönster Qualität, Fotoattest Brettl ("Als ungebrauchte Marke der seltenen Nuance lag mir bisher nur dieses Exemplar vor. Meines Erachtens Unikat". Lt. Frau Brettl kennt auch Herr Stegmüller kein weiteres ungebrauchtes Stück). Umso verwunderlicher die Bewertung bei Michel mit einem nur geringfügig höheren Preis als die relativ häufig vorkommende Mi.2Ia.
 
bayern klassisch Am: 11.12.2022 19:44:37 Gelesen: 29907# 266 @  
@ Martin de Matin [#265]

"Haben die Bieter kein Ahnung bezüglich der MiNr.:2Ib?"

Das ist doch wohl offensichtlich, oder?

Wer kauft ein Pfund Butter für 500 Euro? Ein Butterkenner?
 
Detlev0405 Am: 11.12.2022 21:06:11 Gelesen: 29894# 267 @  
@ Martin de Matin [#265]

Hallo Martin,

Dein Argument bezüglich des Preises ist für mich haltlos. Ich habe zwar keine Ahnung von Bayern, begegne aber diesem Phänomen horrender Preise für nicht adäquates Material zur Genüge.

Ich sammle Luftpostbelege der 1. Republik Tschechiens und hier in erster Linie Bedarfspost. In den Jahren 1919-1921 habe ich vermehrt beobachtet, das auf dem Markt gelaufene Belege mit der 1. Luftpostausgabe angeboten wurden, für die hohe fünfstellige Kronen Preise bezahlt wurden. Diese Belege sind begehrt.

Ein hoher bezahlter Preis ist aber keine Garantie dafür, das ein Beleg oder eine Marke das ist, was es vorgibt. 50 % der von mir analysierten Belege sind nie gelaufen als Luftpost. Und trotzdem wurden sie als solche gehandelt. Wie würdest Du einen Einschreibbrief von Prag nach Paris beurteilen, der keinen Ankunftsstempel in Paris erhielt ? Ich war gegenüber der ARGE vorsichtig und habe sie als nicht gelaufen klassifiziert, in Wirklichkeit waren es Fälschungen in meinen Augen.

Ich will damit nur Dein Argument bezüglich des Kaufpreises in Frage stellen.

Gruss
Detlev
 
Zeitlos Am: 21.01.2023 21:27:07 Gelesen: 27046# 268 @  
Hallo zusammen,

könntet ihr mir auch eine Ferndiagnose zu meinen paar bayerischen Marken geben ?

Sind das die 4 März 1920-er nachgeschnittenen Marken oder echte ungezähnte Marken Abart nach Mi 94-109 ?






Mi 97 mi 3 farblichen unterschieden


Sind das eventuell b oder c ?



Vielen Dank für eure Hinweise.

Beste Grüße
Helmut
 
Zeitlos Am: 22.01.2023 16:09:41 Gelesen: 27013# 269 @  
@ Zeitlos [#268]

Ich ergänze für eine Farbbestimmung der Mi 97 I und oder II mit Scans und Bildbearbeitung.

Vielen Dank für eure Hinweise, da ich nur diese 4 Marken habe, sind mir ja Farbvarianten nicht bekannt. Zudem sind die Unterschiede für mich nicht gewiss genug um diese für eine PPA zuzuordnen.



Beide oberen Marken und die beiden unteren sind wohl drei Farben.

Beste Grüße
Helmut
 
bayern klassisch Am: 22.01.2023 16:17:01 Gelesen: 27009# 270 @  
@ Zeitlos [#269]

Hallo Helmut,

vergiß die "Farben", das führt zu nichts.

"Nachgeschnitten" kenne ich nicht, nur verfälscht. Deine Marken sind ungezähnt und waren es auch immer, aber Kriegsdrucke, das ist auch klar.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 22.01.2023 18:21:04 Gelesen: 26991# 271 @  
@ Zeitlos [#269]

Hallo Helmut,

Ralph hat zu den Farben und Marken schon alles gesagt, die gelochten Marken König Ludwig 20 Pfennig M.W. gehörten zu der Mars-Werke AG Fahrräder, Kraftfahrzeuge und Werkzeugmaschinenfabrik in Nürnberg, das Gerät war eine Handstanze.

Gruß Rainer
 
EDMI Am: 29.11.2023 21:38:15 Gelesen: 4359# 272 @  
Hallo Zusammen,

hat jemand ne Einschätzung ob Friedens- oder Kriegsdruck?

Viele Grüße

Michael


 
bayern klassisch Am: 16.01.2024 09:37:44 Gelesen: 2882# 273 @  
Liebe Freunde,



in begründeten Ausnahmefällen nehme ich auch zur Not mal loses Material, so wie hier eine Nr. 3 II von August 1862 aus München zum Preis einer 3 I.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 

Das Thema hat 273 Beiträge:
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