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Thema: Zeitschriften: Österreichs "Die Briefmarke“ geht an den Schwaneberger Verlag
Richard Am: 19.10.2017 09:36:21 Gelesen: 5734# 1 @  
„Die Briefmarke“ geht an den Schwaneberger Verlag!

(wm) MICHEL und der Schwaneberger Verlag haben seit vielen Jahren ein gutes Standbein in Österreich, unterstützen und fördern die Philatelie im Nachbarland und werben seit Jahr und Tag mit großen Anzeigen für ihre Kataloge in der Verbands- und Fachzeitschrift „Die Briefmarke“ des Verbandes Österreichischer Philatelisten-Vereine.

Nunmehr wurde bekannt, dass der Schwaneberger Verlag ab der Februar-Ausgabe des kommenden Jahres die Herstellung dieser beliebten Zeitschrift übernimmt, die bislang – und seit vielen Jahren – stets vom Wiener Verlag Pollischansky durch Eveline Fischer-Pollischansky wahrgenommen wurde.
 
mausbach1 Am: 19.10.2017 10:16:40 Gelesen: 5714# 2 @  
Hallo Richard,

interessant - wurde auch etwas bezüglich Redaktion bekannt? Oder wird sie bleiben wie sie ist?

Beste Grüße
Claus
 
Richard Am: 20.10.2017 15:20:46 Gelesen: 5605# 3 @  
@ mausbach1 [#2]

wurde auch etwas bezüglich Redaktion bekannt? Oder wird sie bleiben wie sie ist?

Hallo Claus,

bisher wurden öffentlich - soweit ich das mitbekommen habe - keinerlei Informationen bekannt ausser der Meldung in Beitrag [#1].

Die Herausgeber Verband Österreichischer Philatelistenvereine (VÖPh) und Österreichische Post haben zu der Meldung genau so geschwiegen wie der Verlag Pollischanksky und der Schwaneberger Verlag AG.

Vielleicht ist auf der Messe in Sindelfingen in der kommenden Woche mehr zu erfahren.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.voeph.at/index.php?id=298
 
Cantus Am: 20.10.2017 16:14:35 Gelesen: 5587# 4 @  
@ Richard [#3]

Hallo Richard,

für mich wäre interessant zu erfahren, ob ich dann als BDPh-Mitglied die Zeitschrift in Deutschland ebenso unproblematisch beziehen kann wie die Philatelie oder ob ich, so wie bisher, Mitglied im VÖPh sein und dort die Gebühren abführen muss.

Ich war rund zwanzig Jahre lang Mitglied im Wiener Ganzsachen-, Post- und Freistempelsammlerverein, bin dann aber ausgetreten, weil man dort offensichtlich keinerlei Interesse an mir als deutschem Sammler hatte. In der Zeit wurde mir auch regelmäßig monatlich "Die Briefmarke" per Post zugestellt. Nachdem ich gekündigt hatte, lief das noch viele Monate weiter, warum, das weiß ich nicht. Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einem anderen österreichischen Verein, der zu mir passt, bin aber bisher noch nicht fündig geworden; die letzte Absage kam vom Philatelistenclub Merkur aus Innsbruck, der mir vorher von mehreren Seiten so sehr empfohlen worden war. So bin ich also weiter auf der Suche und deshalb derzeit auch kein Bezieher der "Briefmarke" mehr.

Viele Grüße
Ingo
 
drmoeller_neuss Am: 20.10.2017 17:44:15 Gelesen: 5555# 5 @  
@ Cantus [#4]

Du kannst auch bei der Österreichischen Post ein Neuheitenabo abschliessen und Dich an den verschiedensten Neuausgaben aus Kork, Porzellan, Glas oder Holz erfreuen. Ab und an sind die österreichischen Briefmarken auch nur aus Papier. Die Weihnachtsmarke ist mit Svarovski-Kristallen beklebt.

Alle Abonnenten der Österreichischen Post bekommen die "Briefmarke", unabhängig ob sie in einem österreichischen Verein Mitglied sind, oder nicht.

Man kann sich über dieses Modell der Partnerschaft Post-Philatelie streiten. Der VÖPh hält sich natürlich mit jeglicher Kritik an der Ausgabenpolitik der österreichischen Post zurück. :(
 
Richard Am: 23.10.2017 15:41:16 Gelesen: 5447# 6 @  
@ Cantus [#4]

für mich wäre interessant zu erfahren, ob ich dann als BDPh-Mitglied die Zeitschrift in Deutschland ebenso unproblematisch beziehen kann wie die Philatelie oder ob ich, so wie bisher, Mitglied im VÖPh sein und dort die Gebühren abführen muss.

Hallo Ingo,

am besten ist, Du fragst direkt beim VÖPh an, da sich möglicherweise die Bezugsbedingungen und Abokosten mit dem Verlagswechsel ändern werden.

Schöne Grüsse, Richard


 
Seku Am: 28.10.2017 11:29:33 Gelesen: 5300# 7 @  
@ mausbach1 [#2]

Mit Abstempelung vom 25. Okt. erhielten Autoren eine Aufforderung keine Berichte mehr an das VÖPh-Büro zu senden, sondern direkt zu einer Redakteurin im neuen Verlag. Außerdem war zu erfahren, das die Trennung mit dem Verlag Pollischansky ausschließlich aus budgetären Gründen stattfand.


 
mausbach1 Am: 29.10.2017 08:39:25 Gelesen: 5229# 8 @  
@ Seku [#7]

Dank für die Information.
 
Richard Am: 01.12.2017 15:48:04 Gelesen: 5047# 9 @  
Im Editorial des Heftes Dezember 2017 der "Briefmarke" schreibt Helmut Kogler, Präsident des Verbandes der Österreichischen Philatelisten Vereine:

Tradition und Zukunft sind [damit auch] Stichworte für das kommende Jahr. Es wird sich manches ändern (müssen), wollen wir auch in den kommenden Jahren präsent und aktuell sein, und das unter der Prämisse schwindender finanzieller Möglichkeiten. Diese Änderungen werden auch unser wichtigstes Kommunikationsmittel zwischen Verband - Verein - Mitglied - Leser - Philatelist = unsere Zeitschrift "Die Briefmarke" betreffen. Näheres dazu erfahren sie in einer der nächsten Ausgaben.

Soweit Helmut Kogler.

Wie uns bereits auf der Messe im Oktober in Sindelfingen mitgeteilt wurde, wird die Zeitschrift ab Heft Februar 2018 - produziert im Dezember 2017 und Januar 2018 - komplett redaktionell im Schwaneberger Verlag (Michel) hergestellt und gedruckt, wobei es zu möglichst wenigen Änderungen im Inhalt kommen wird. Der Schwaneberger kann anscheinend erheblich kostengünstiger produzieren.

Die Konzentration in der philatelistischen Presse setzt sich damit weiter fort.

Schöne Grüsse, Richard
 
22028 Am: 01.12.2017 17:22:46 Gelesen: 5026# 10 @  
Die Zeitschrift "Die Briefmarke" hat übrigens den 7. Platz von 35 eingereichten Bewerbungen in der Gruppe Printmedien im Rahmen des 5. CG-Awards erreicht welcher bei der MonacoPhil 2019 vergeben wurde.
 
Seku Am: 13.01.2018 11:33:59 Gelesen: 4593# 11 @  
Mit Abstempelung vom 11. Jan. erhielten Autoren eine Mitteilung, dass in wenigen Tagen die erste Ausgabe der "Briefmarke neu" auf den Markt kommt.


 
Richard Am: 04.02.2018 09:50:01 Gelesen: 3987# 12 @  
Liebe Mitglieder aus Österreich oder Abonnementen der Post Austria,

wenn Sie ein Abonnement bei der österreichischen Post haben oder einem Verein des österreichischen VÖPh beigetreten sind, liegt Ihnen inzwischen die erste Ausgabe der "Briefmarke" aus dem Schwaneberger Verlag vor.

Meine Fragen an Sie:

(1) Was gefällt Ihnen an dieser Ausgabe inhaltlich und optisch besser als bisher ?

(2) Was gefällt Ihnen weniger gut oder überhaupt nicht ?

(3) Was vermissen Sie inhaltlich in der "Briefmarke" ?

(4) Ist die neue "Briefmarke" insgesamt besser, gleich gut oder weniger gut als bisher ?

Ich bin auf Ihre Antworten gespannt.

Schöne Grüsse, Richard
 
mausbach1 Am: 04.02.2018 10:09:03 Gelesen: 3982# 13 @  
Meine einfache Antwort: Viel weniger gut als bisher. :-(
 
Altmerker Am: 04.02.2018 11:21:31 Gelesen: 3960# 14 @  
@ Richard [#1]

Es lässt sich nicht anders sagen: Ein höchst mittelmäßiger Auftakt mit starken Ausreißern nach unten. Wenn ich schon durchstarte, nach viel Stress und bösem Blut, die Abschiedsworte im Vorheft sprechen eine unverhohlene Sprache, hätte ich ein Wow-Erlebnis erwartet, dass allen Kritikern sofort die Luft zum Meckern nimmt.

Ich maße mir als Vorsitzender der "IMG Papier und Druck" und Berufsjournalist/Redakteur in verschiedenen Positionen nicht an, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber das Heft zeigt so augenfällig, dass nicht jeder, der Zeitung lesen kann, auch Zeitung machen kann bzw. ein Layout-Programm auf dem Rechner nicht reicht, um ein Blatt zu gestalten. Mein völlig philatelistisch blinder Layouter fasste es zusammen: "mittleres Schülerzeitungsniveau".

Um es klar zu sagen, es geht weniger um die Textinhalte. Als langjähriger Leser, ich bin Vereinsmitglied in Korneuburg, finde ich, die Themenstruktur war inhaltlich keine Spitzenleistung, aber im Vergleich zu einigen Vorheften durchaus solide und akzeptabel. Doch wie es rübergebracht wurde!

Der Umschlag durchaus ein Eyecatscher mit dem Rot als Alarmfarbe. Bloß ist es auf den Straßenverkauf ausgelegt oder doch eher als Mitglieder-Abonnenten-Heft?
Innen habe ich folgende Spaltenbreiten entdeckt: 1-, 2- und dreispaltig, dann 3/4 und Bild daneben, alles ohne erkennbaren Sinn und Verstand. Oder mir fehlt der, weil keine Struktur erkennbar ist, warum diese Spaltenbreite hier, die andere da.

Das setzt sich in Schriftart, -schnitt und -größe fort. Die Autorenzeilen variieren in Größe und Stil, teilweise sind sie größer als die Textschrift und nach mehreren Leerzeilen irgendwie ans Textrahmenende geklatscht. Die Schrift ist zumeist keineswegs magazinig, sondern altbackene Zeitung-Brotschrift, das Text-Bild-Verhältnis ist so lala bis grenzwertig. Wir würden in unserem Berufs-Alltag einem Kunden empfehlen: Legen Sie sich bitte ganz zu Beginn ein Stilhandbuch an: Überschriftengrößen, Stile, Schnitte und wann Sie was wollen. Und halten Sie sich an die selbst gegebenen Richtlinien dann stringent.

Das als Diskussionsansatz für jene, die das Heft überhaupt gesehen haben. Auf Wunsch belege ich das jenen mit Seite und Spalte.

Optimistische Grüße, weil es (hoffentlich) nur besser werden kann,
Uwe
 
Richard Am: 04.02.2018 16:13:58 Gelesen: 3893# 15 @  
@ mausbach1 [#13]
@ Altmerker [#14]

Danke für eure Meinungen.

@ alle

Ich würde gerne weitere Meinungen lesen - es muss doch noch mehr Leser der Zeitschrift geben.

Die Titelseite unter der alten und neuen Redaktion und einige Seiten aus dem Heft können auf der Verbandsseite [1] angesehen und gelesen werden.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.voeph.at/index.php?id=320
 
Wachauer Am: 05.02.2018 15:00:13 Gelesen: 3789# 16 @  
@ Richard [#15]

Ich würde gerne weitere Meinungen lesen

Auch ich bin von der neuen Gestaltung der Zeitschrift nicht begeistert. Besonders hervorheben möchte ich, dass sehr viel "weißes Papier" zu sehen ist, besonders um die nicht der Größe angepassten Bilder. Auf jeden Fall noch jede Menge Möglichkeit, (wieder) besser zu werden.

Herzliche Sammlergrüße
Wachauer Gerhard
 
Heinrich3 Am: 05.02.2018 15:36:46 Gelesen: 3769# 17 @  
Hallo,

ich bin noch-Abonnent der österreichischen Neuausgaben - eigentlich wegen "Die Briefmarke" - man gönnt sich ja sonst nichts. Da ich kein Augen-Mensch bin, sind mir die oben geäußerten negativen Urteile über Layout usw. nicht aufgefallen.

Gelesen habe ich die Themen-Texte auch diesmal gerne und muß nicht mäkeln. In einem halben Jahr sind die Reklamationen sicher beseitigt, hoffe ich und alle sind zufriedener.

Heinrich
 
Leo1 Am: 06.02.2018 11:38:48 Gelesen: 3655# 18 @  
Die neue Redaktion der Briefmarke hat das neue Heft etwas lieblos gestaltet. Es dürfte an Material für das neue Heft gefehlt haben, wenig Inhalt auf jeder Seite.

Auf Grund finanzieller Probleme des Verbandes wurde diese Lösung getroffen. Der Michel Verlag war ja schon bisher ein treuer Inserent.

Falls die neuen Hefte so aussehen werden wie das Heft 2/18, dann ist die Zeitschrift für fortgeschrittene Sammler nicht mehr interessant nur die Neuheiten der österreichischen Post und wenig an Inhalt werden auf Dauer wohl nicht reichen.

Einige der alten Redakteure haben ihre Mitwirkung bereits eingestellt. Wir werden sehen, aber ich glaube das war´s dann für die Briefmarke.

Interessant wird die nächste Ausgabe werden, dann wird man sehen, ob die Zeitschrift Zukunft hat.
 
nor 42 Am: 06.02.2018 14:15:01 Gelesen: 3586# 19 @  
@ Richard [#12]

Ich finde nach dem ersten Heft der neuen Schwaneberger-Ausgabe, dass die "Briefmarke" auf dem besten Weg ist aus einer philatelistischen Sach-Zeitschrift, eine Boulevard-Zeitschrift zu werden.

Nor42
 
Altmerker Am: 07.02.2018 15:48:53 Gelesen: 3452# 20 @  
@ nor 42 [#19]
@ Leo1 [#18]

Ich sehe die Lage dann doch nicht ganz so pessimistisch. Es wäre schon schade, wenn der Verband sich sein Blatt nicht mehr leisten kann. Die Kategorie Interessantheit und die Autorenschaft, da gibt es schon Zusammenhänge. Ich darf mich mal zu den Philatelisten zählen, also interessiert mich mehr als Neuigkeiten, aber eben auch nicht alles. Was ist es für jeden einzelnen Fortgeschrittenen, was er will? Der Leser - das unbekannte Wesen. Es muss wohl eine gute Mischung aus Thematik, Postgeschichte & Co. werden.

Bloß warum verabschieden sich angeblich "einige", sind das 2 oder 20, Redakteure oder besser wohl Autoren? Ist das Honorar so lausig oder fehlen Themen oder hat man keinen Bock, sich auf neue Partner einzulassen? Ich suche gerade das boulevardeske Element in dem Heft. Ergebnislos. Es sind doch vorwiegend grafische Fehler, langweilige Überschriften ohne Unterzeilen, viel Weiß-Raum, der richtig angewandt durchaus positiv sein könnte, grottige Bildmotive (halbierte Sammlerfreunde, wegschauende Referenten), Durcheinander von ovalen und rechteckigen Fotos in einer Reihe, billigste fotolia-Bildchen (S. 24), Layout-Gewurste und eine an das Alter angepasste Schriftgröße, die nicht durchgehalten wird. Viel zu kritisieren, ABER nichts was nicht schnell und mit guten Layoutern abzustellen ist. Die müssen natürlich mehr können als Mini-Marken einzuklicken und Preise daneben zu platzieren.

Das meint
Uwe
 
fogerty Am: 09.02.2018 17:22:58 Gelesen: 3328# 21 @  
Ich möchte hier nun nicht schon Kommentiertes wiederholen. Für mich war "Die Briefmarke" vom Januar eine der besten Ausgaben der letzten Zeit. Deshalb hat mich die neue Ausgabe schon sehr enttäuscht. Vor allem die Größe der Abbildungen ist eine Zumutung. Hier eine kleine Kostprobe, Thema Feldpost vom Januar und Aktuelles von der neuen Nummer.



Grüße
Ivo

Habe erst im Nachhinein bemerkt, dass die Auflösung der Scans nicht optimal ist, bin da leider nicht der Fachmann!
 
Leo1 Am: 28.02.2018 09:42:40 Gelesen: 3100# 22 @  
Nun ist das 2. Heft Nr. 3/2018 erschienen. 46 Seiten wie bisher, ca. 15 Seiten mit Berichten über die Philatelie, 2 Seiten Termine, der Rest ist Reklame und Beschreibung der Neuheiten der Post.

Einige gute philatelistische Beiträge wie z.B. der Artikel der Fliegerkurierlinie und der Artikel zum 100. Geburtstag von Kolomann Moser zeigen wie es gehen könnte. Hier dürften die Verfasser auch das Layout bestimmt haben. Wie bei jeder Publikation ist man auf die Einlieferer der Artikel angewiesen. Es dürften einige der bisherigen Verfasser wohl vergrämt worden sein.

Das neue Layout der Briefmarke ist meiner Meinung nach weiterhin - wie Richard bereits richtig bemerkt hat - sehr schwach und Ivo hat recht: Beim Vergleich des alten Heftes mit dem neuen Heft sind die Mängel klar erkennbar. Mangels interessanter Artikel weiterhin Platzverschwendung auf jeder Seite.

Ich frage mich wieso kann es die Michelredaktion nicht besser?

Die Michel Rundschau ist doch durchaus lesbar und informiert mit guten Artikeln.

Man kann nur hoffen, dass es besser wird, oder man bekennt sich dazu dass die Publikation die österreichischen Neuerscheinungen präsentiert und das wars dann auch. Man könnte natürlich auch entgegen: Die Zeitschrift wird gratis verteilt und man soll nehmen, was man bekommt.

Beste Grüße aus Wien
 
Altmerker Am: 28.02.2018 19:38:20 Gelesen: 3007# 23 @  
@ Leo1 [#22]

Ich bin noch bei der detaillierten Analyse, habe aber einige Anmerkungen.

1. Bezahle ich das Heft durch meinen Vereinsbeitrag im Verband. Als philatelistisches Blatt ist es trotzdem extrem günstig, aber derzeit etwas billig gemacht.

2. Redaktion ist eben mehr als paar Texte und Bilder geistlos zusammen zu schmeißen. Ich sage meinen Volontären immer, dass nicht jeder, der Zeitung lesen kann, auch Zeitung machen kann.

3. Es wäre traurig, wenn eine Redaktion auf die Angebote der Autoren, Du nennst es Einlieferung, angewiesen wäre. Dazu gibt es eigentlich so etwas, das Planung heißt. Es wäre ein Armutszeugnis, wenn dann noch die Autoren layouten müssten. Wobei ich das Gefühl habe, einige können es besser als Familie Michel. Ganz abgesehen davon, dass die Michel-Rundschau auch nicht das Nonplusultra des Designs ist.

Freundliche Grüße
Uwe
 
Leo1 Am: 02.03.2018 10:20:33 Gelesen: 2937# 24 @  
Meine Meinung und einige Informationen:

Autoren:

Bisher war es so, dass alle Autoren an den Verlag ihre Beiträge geliefert hatten und der Verlag (die Fa. Pollischansky) gestaltete die Zeitung. Ich vermute, dass es da durchaus einige Arbeit hinsichtlich der Seitengestaltung gegeben hat, nicht jeder der Autoren ist mit dem Computer so vertraut, dass er ein akzeptables Layout mitgeliefert hat.

Diese Arbeit erledigte die Fa. Pollischansky. Das Honorar, dass sie dafür erhielt war dem Verband nun zu hoch. Da es keine Einigung gab, wechselte der Verband der Österreichischen Philatellistenvereine zur Michel Redaktion. Im letzten Heft ist nun meiner Meinung nach das Layout der Autoren weit besser als jenes der übrigen Seiten.

Grundsätzlich wäre es interessant zu wissen wer die anderen Seiten gestaltet, die österreichische Post, der Verlag Michel ? Wer ist dafür verantwortlich? Jedenfalls soll es nun so sein, dass alle Texte in die Redaktion des Michel Verlages geschickt werden und dann das fertige Layout vom Verlag Michel an die Druckerei in Österreich. Etwas umständlich.

Layout:

Ich vermute, dass derzeit einiger Mangel an Beiträgen ist, da einige der bisherigen Autoren ihre Mitarbeit eingestellt haben. Ist bekannt welche Gründe dafür maßgeblich waren?

Vielleicht wurde deshalb die Schriftgröße geändert (diese ist natürlich nun für ältere Mitglieder besser lesbar!) und die Bilder haben viel "Platz" auf den Seiten. Auch diverse Anzeigen werden nun größer dargestellt, damit die Anzahl von 46 Seiten je Heft erreicht wird.

Zu den Kosten der Zeitung:

Wenn ein Abonnent österreichischen Briefmarken bei der Post bezieht und wenn man bei einem österreichischen Verein ist bekommt man die Zeitschrift "gratis". Die Briefmarkenvereine liefern jedoch einige Euros ihrer Mitgliedsbeiträge an den Verband ab!

Wenn man bei mehreren Vereinen ist bekommt das Mitglied nur eine Zeitung, was eine Ersparnis beim Verband bedeutet, der Verein zahlt jedoch dafür. Es wäre auch interessant zu wissen wie viele zahlende Abonnenten es wirklich gibt. Hätte ich ein Abo, würde ich es nach diesen 2 Nummern sofort stornieren.

Ich bin neugierig auf das Heft Nr. 4. Lassen wir uns überraschen, es kann meiner Meinung nach nur besser werden.

Leo1
 
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