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Thema: Deutsches Reich: Dienstbelege - Frei durch Ablösung Reich
Das Thema hat 48 Beiträge:
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Cantus Am: 20.01.2014 01:16:18 Gelesen: 32660# 24 @  
Von mir eine Karte des königlichen Hochbauamtes in Bromberg, gelaufen am 6.9.1913 an die Firma Sachse & Co. in Halle.



Viele Grüße
Ingo
 
roman Am: 27.05.2014 10:06:26 Gelesen: 31975# 25 @  
Frei durch Ablösung Reich Stempel - Vorgänger der Zähldienstmarke ?

Hallo,

habe einen Beleg aus Beutelsbach, Württenberg. Bezirks-Notariat, also Dienstpost, Datum nicht identifizierbar.

Hat nur den Stempel "Frei durch Ablösung Reich". Bin ich richtig in der Annahme, dass dieser Beleg vor 1903 gelaufen ist, oder haben einige Behörden auch danach diesen Stempel benutzt oder liege ich ganz falsch?


 
inflamicha Am: 27.05.2014 10:50:44 Gelesen: 31959# 26 @  
@ roman [#25]

Das Dienstsiegel ist ohne "K." für Königlich ..., also stammt der Beleg von nach 1918, laut Optik würde ich Mitte der 20er/ Anfang der 30er Jahre sagen. Frei durch Ablösung Reich gab es mindestens bis 1945. Leider ist der Beleg nicht postalisch befördert worden, laut Notiz wahrscheinlich persönlich durch den Notar übergeben.

Ist denn innen kein Datum erkenntlich?

Gruß Michael
 
roman Am: 27.05.2014 10:54:56 Gelesen: 31956# 27 @  
Leider nicht, habe ich aus einer Flohmarktkiste für 50 Cent ergattert.

Also wurde er "Frankiert" aber persönlich abgegeben. Oder?

Ist so etwas besonders oder Massenware?
 
wuerttemberger Am: 27.05.2014 15:02:24 Gelesen: 31897# 28 @  
@ roman [#25]

Schau mal in den Umschlag hinein und berichte, was Du siehst.

Gruß

wuerttemberger
 
roman Am: 27.05.2014 15:26:06 Gelesen: 31889# 29 @  
Einfaches Papier, nicht doppelt oder ähnliches. Der Briefumschlag ist zusammengeklebt in der Reihenfolge, links, rechts, unten, wenn man von vorne schaut, ungefähr 1 cm Überlappung.

Adresse Herrn Johann Jakob Schneider -alt Löwenwirt, Aichelberg über Esslingen. In lila Stift das Wort Notar, dann den Stempel.
 
inflamicha Am: 27.05.2014 16:13:18 Gelesen: 31873# 30 @  
@ roman [#29]

Das ist das was vorne drauf steht.

Innen steht auch was, wahrscheinlich handelt es sich um einen gewendeten und nochmals verwendeten Umschlag. Die Schrift scheint deutlich durch. Also sei mal so gut. :-)

Gruß Michael
 
rostigeschiene Am: 27.05.2014 17:37:23 Gelesen: 31854# 31 @  
Ursprünglich wurde der Umschlag von der Gewerbebank Schorndorf verwendet.



Gruß Werner
 
roman Am: 27.05.2014 17:44:44 Gelesen: 31848# 32 @  
Sorry, das war ein anderer Brief, der dort drinnen war beim Scannen. Ich habe ein Haufen alte Dokumente bekommen. Hier der Brief. Ob der original da hinein gehört, weiß ich nicht.


 
Cantus Am: 15.08.2014 22:55:48 Gelesen: 31074# 33 @  
Hier eine Postkarte vom Katasteramt in Görlitz, gelaufen am 1.3.1899 an das Postamt in Kunnersdorf.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 17.10.2014 01:21:47 Gelesen: 30584# 34 @  
Heute eine Karte von der Königlichen Fachschule in Schmalkalden, gelaufen am 15.1.1914 nach Halle an der Saale.



Viele Grüße
Ingo
 
Marcel Am: 29.10.2015 16:03:57 Gelesen: 27477# 35 @  
Hallo!

Hier ein Umsatzsteuerbescheid für 1937 vom Finanzamt Jena vom 25.05.1938 nach Laasdorf.




schöne Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 16.09.2016 16:49:29 Gelesen: 22925# 36 @  
Hallo zusammen,

ein Brief vom Amtsgericht in Dresden mit dem Maschinenserienstempel "Zu Festen u. Feiern Schmuckblatt-Telegramme" aus Dresden.

Viele Grüße
Volkmar


 
Fips002 Am: 12.03.2017 21:24:04 Gelesen: 20622# 37 @  
Einschreibbrief vom Finanzamt Wolfenbüttel 22.1.1927 nach Thiede über ein Einkommensteuerbescheid.

Inhalt 3 Seiten über Steuerfestsetzung, Abschlusszahlung, künftige Vorauszahlungen, Folgen verspäteter Zahlung, Erläuterung zur Steuerfestsetzung, Rechtsmittelbelehrung und Zahlungsart.



Gruß Dieter
 
Hatten Am: 16.03.2017 15:55:55 Gelesen: 20535# 38 @  
Hallo,

ein Brief vom Amtsgericht Freiburg nach Adelsheim vom 11.12.1888.

Mit gefallen die schönen Stempel und das Anschreiben sehr gut.





Viele Grüße
Horst
 
Hatten Am: 16.03.2017 16:05:53 Gelesen: 20530# 39 @  
@ Hatten [#38]

Hallo,

im Ankunftsstempel von Adelheim ist der Tag falsch eingestellt. Richtig ist der 12.12.1888. Kopfsteher!



Viele Grüße
Horst
 
Pete Am: 03.10.2017 15:42:50 Gelesen: 16827# 40 @  
Der nachfolgende Beleg ist etwas arg gerupft. Dennoch sollten die wesentlichen Angaben sichtbar sein:



Sendung des Oberkommando des Heeres in Berlin (Tirpitzufer 72-75) nach Frankfurt/Main vom 31.01.1942

Die Sendung wurde als Feldpost deklariert (?) und trägt einen Briefstempel des Absenders.

Gruß
Pete
 
Baber Am: 02.08.2019 15:18:45 Gelesen: 5361# 41 @  
Das letzte Aufgebot. Der Einberufene war schon fast 60 Jahre alt.



Gruß
Bernd
 
johanneshoffner Am: 02.08.2019 18:12:25 Gelesen: 5336# 42 @  
Ich empfehle das Buch von Lothar und Jan Theime

Postgebührenablösung Band 171 Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde

http://www.poststempelgilde.de/shop.html

Dort ist dieses Thema excellent bearbeitet.

Viele Grüsse,

Johannes
 
Magdeburger Am: 10.08.2019 14:48:47 Gelesen: 5161# 43 @  
Liebe Sammlefreunde,

ich mag Belege mit den Zählmarken recht gern, so wie diesen:



Ortsbrief der KÖNIGL.KREIS-BAU-INSPEKTION * MAGDEBURG I gesendet An Den Gemeinde-Kirchenrat zu St. Gertrauden, M(agdeburg)=Buckau (in der) Pfarrstr. vom 05.03.1903.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Cantus Am: 10.08.2019 23:38:48 Gelesen: 5138# 44 @  
Ich zeige euch einen Brief des Amtsgerichtes Zehdenick, gerichtet an Rechtsanwalt Wienicke, ebenfalls in Zehdenick ansässig, aber mit Poststempel von Templin vom 24.2.1945. Das hatte mich zunächst irritiert, denn beide Orte sind Kleinstädte, aber Templin ist doch um einiges größer als Zehdenick. Außerdem ist Zehdenick der westliche Nachbarort von Templin, dazwischen gibt es nur ein wenig Wald. Ich nehme daher an, dass es entweder kriegsbedingt in Zehdenick kein Postamt mehr gab oder aber dass die Post ganz allgemein nur in Templin gestempelt worden war.



Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 07.01.2020 17:45:58 Gelesen: 3101# 45 @  
@ Cantus [#44]

Ja mir wäre der Stempel "FREI DURCH A U F L Ö S U N G REICH" lieber gewesen. Aber das passierte ja bekanntlich erst ein paar Jahre später.

Nun gut, auch ich habe in einer Wunderkiste diesen Beleg ausfindig machen können vom Amtsgericht Verden (Aller), der am 20.7.38 nach Blumenthal lief. Rückseitig auch so ein roter Drachenstempel wie in [#44]. Man verzeihe mir meinen dunklen Humor.

Nur gehört das auch zu unserer Geschichte, aber echte Begeisterung will da nicht aufflammen.

Liebe Grüße

10Parale


 
AFJMW Am: 12.03.2020 18:07:26 Gelesen: 2057# 46 @  
Dienstpost 1947 "Frei durch Ablösung Reich"

Hallo liebes Forum!

Ich bin relativ "neu" hier im Forum, habe ca. 50 Jahre nicht richtig gesammelt und fange nun im Rentenalter neu an und sichte alles, was ich habe und das ist nicht ganz wenig. Ich bin begeistert von diesem Forum - die Beiträge fesseln mich und machen Lust auf´s Sammeln und Erforschen.

Ich habe folgenden Beleg bei meinen "Schätzen" gefunden und war erstaunt "Frei durch Ablösung Reich" auf diesem Brief aus dem Jahr 1947 zu finden. Vielleicht findet ja jemand kurz Zeit mich mal aufzuklären.

Danke und liebe Grüße an Alle.
Alfred


 
AFJMW Am: 12.03.2020 18:11:05 Gelesen: 2053# 47 @  
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich muß wohl dauerhaft die Brille tragen - der Beleg ist ja von 1924. Verzeihung bitte.

Gruß Alfred
 
Totalo-Flauti Am: 21.06.2020 12:13:40 Gelesen: 707# 48 @  
Liebe Sammlerfreunde,

das Amtsgericht Neustadt an der Orla (Thüringen) benötigte für ein "gewöhnliches" Schreiben an den Leipziger Privatmann Robert Fath als Nachweis der Zustellung eine Post-Zustellungsurkunde. Die Zustellung erfolgte am 16. Juni 1907 beim erwachsenen Dienstmädchen Anna Kotzschmar. Die Zustellungsurkunde ging postwendend am selben Tag an das Amtsgericht in Neustadt zurück. Die Sendung des Amtsgerichts war frei lt. dem Avers Nr.15.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



 

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