Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Deutsches Reich: Dienstbelege - Frei durch Ablösung Reich
Das Thema hat 115 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
Dieter 66 Am: 14.09.2024 22:38:43 Gelesen: 21222# 91 @  
Hallo,

Ist nicht mein Gebiet, habe den bei mir unter Sonstiges liegen. Wollte den Beleg unter das Thema „Frei laut Avers“ posten, allerdings wird dieser derzeit von Richard bearbeitet und ist für Beiträge gesperrt.

„Seelow 22.6.1900“ vom Kgl. Pr. Amtsgericht.
Empfänger ……..Wiesemann in Alt Langsow.
Rückseitig, Ankunftstempel „Werbig 22.6.1900“

Stempel: „Frei laut Avers No. 21 Kgl. Pr. Amtsgericht“

Vertrag v. 1.4.1894 Königreich Preußen

Etwas eigenartig ist der Postweg. Habe mal eine Karte mit angefügt. Der Postweg ist nach Werbig viel länger als nach Alt Langsow. Evtl. hat einer eine Idee.





Schönen Gruß Dieter.
 
chris63 Am: 14.09.2024 23:50:50 Gelesen: 21208# 92 @  
@ Dieter 66 [#91]

Hallo Dieter,

Seelow hat einen Ortsteil Werbig, von diesem OT ist der Stempel.

grüsse Christof
 
Dieter 66 Am: 15.09.2024 12:56:44 Gelesen: 21151# 93 @  
@ chris63 [#92]

Hallo Chris,

danke, habe ich jetzt tatsächlich auch gefunden.

2003 eingemeindet.

Dann ist das auch stimmig.

Schönen Gruß Dieter.
 
Dulfen1 Am: 28.09.2024 21:46:10 Gelesen: 20897# 94 @  
Zähldienstmarke Nr. 1,2,3, je 2-fach auf großem Brief von Goslar nach Wolfshagen (Harz) vom 21.10.1903



Gruß Ulf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Dienstmarkenbelege"]
 
skribent Am: 29.09.2024 10:39:55 Gelesen: 20854# 95 @  
Guten Tag,

aus meiner Heimatsammlung "Wennigsen" ein DIN-A5-Briefumschlag vom Amtsgericht Wennigsen.



Der Umschlag war leer, also habe ich keine Ahnung vom Grund dieses Briefes.

Interessant für mich war, dass der Umschlag vom Beamten des Wennigser Postamts mit einem Sonderstempel versehen worden war.

MfG! >Franz<
 
philast Am: 01.11.2024 13:21:11 Gelesen: 20450# 96 @  
Hallo,

anbei ein paar Reichsdienstsachen und Heeressachen aus dem Zeitraum 01.04.1920 bis 01.07.1920, verbunden mit der Frage wann bei diesen Stücken eine Frankatur mit Dienstmarken/Freimarken erfolgen musste und wann nicht. Aufhänger dieses Beitrags ist der Vermerk in den Briefmarkenkatalogen, dass ab 1.4.1920 die Ablösungsverträge endeten und die Landesbehörden Dienstmarken zu verwenden hatten und die Reichsbehörden die Dienstmarken ab dem 1.7.1920.

Hier zunächst ein paar frankierte Briefe mit Zustellungsurkunde
1. Halle a.S 24.06.1920 --> Dresden --> Bautzen, freigemacht mit 50 Pf Germania, Sollfrankierung 1,30 Mk (1.Gew.stufe) oder 1,50 Mk (2.Gew.stufe), die fehlende Freimachung erfolgte wahrscheinlich auf dem Urkundenblatt.



2. Berlin C2 17.06.1920 --> Berlin N20, freigemacht mit 3*50 Pf Germania also der Sollfrankierung von 1,50 Mk (2.Gew.stufe).

Beide Sendungen sind als Reichsdienstsache ausgewiesen,beide vom Finanzamt (Staatssteueramt) und frankiert, obwohl doch eigentlich dies nicht nötig war.



Hier ein paar Reichsdienstsachen ohne Frankatur (so würde ich alle mit dem Vermerk Reichsdienstsache erwarten in diesem Zeitraum):

3. Reichsdienstsache der Regierung Düsseldorf 24.6.1920



4. Reichsdienstsache des Reichsfinanzministerium Berlin 30.06.1920



5. Reichsdienstsache vom Hauptsteueramt Säckingen (Grunderwerbsteuer) 03.04.1920 mit Zustellungsurkunde



6. Reichsdienstsache von Charlottenburg vom 15.04.1920



Die gleiche Frage stellt sich mir auch bei Heeressachen

7. Frankierte Heeressache von Hildesheim nach Braunschreig 12.04.1920 freigemacht mit 5 und 10 Pf Dienst



8. unfrankierte Heeressache von Freiburg 01.06.1920 nach Äule am Schluchsee



Zum Abschluss noch zwei frankierte Reichsdienstsachen Belege aus Bayern, hier war die Verwendung von Dienstmarken wohl auch für Reichsdienstsachen üblich (?), obwohl die bayerische Postverwaltung an die Reichspostverwaltung am 1.4.1920 übergegangen ist und daher eigentlich auch die Regeln hinsichtlich Reichsdienssachen entsprechend den Regelungen der Reichspostverwaltung umzusetzen waren. Oder liege ich da falsch?

9. Von München 29.06.1920 nach Coburg (ab 01.07.1920 zu Bayern gehörig, davor Sachsen-Coburg) frankiert mit Abschiedsausgabe 40 Pf mit Aufdruck Deutsches Reich.



10. Von Passau nach Grafenwöhr 01.07.1920 mit (ungültiger) 40 Pf Dienst Bayernabschied. Bei diesem Beleg bin ich hinsichtlich der Handschrift (ev. die Schrift von "Landgraf") etwas skeptisch, der könnte "gemacht sein".



Wer kann die unterschiedlichen Handhabungen bzgl. Frankatur ja/nein in diesem Zeitraum 01.4.1920-30.06.1920 erklären?

Das Buch "Jan Thieme, Lothar Thieme Postgebührenablösung Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde Band 171" gibt zu dieser Fragestellung keine ausreichenden Antworten.

http://www.poststempelgilde.de/rezension_band_171.html

Grüße
philast
 
chris63 Am: 01.11.2024 14:49:24 Gelesen: 20437# 97 @  
@ philast [#96]

Hallo Philast,

die Einführung der Dienstmarken galt ab 1.4.1920 zuerst nur für die Landesbehörden, die Reichsbehörden mussten erst ab dem 1.7.1920 Dienstmarken verwenden.

grüsse Christof
 
chris63 Am: 01.11.2024 15:17:42 Gelesen: 20430# 98 @  
@ volkimal [#63]

Hallo Volkmar,

falls die Frage nach 3 Jahren noch offen sein sollte, meine Einschätzung.

Frei lt. Avers No. 5
Geomt. i.A. Schlag (Geometer im Auftrag Schlag)


Da eine Verständigung zwischen Gemeinde Dromersheim
und Georg Hensel II bezüglich der Abtheilung in der Lehm
kaute nicht zu Stande zu kommen scheint; so bin ich


Lehm steht da zwar nicht, aber Lehmkaute ist der einzige passende Flurname in der Gemarkung Dromersheim.

In der 3/4 Gewann ersuche ich Sie ergebenst, die Ausstei-

den Flurnamen 3/4 Gewann gibt es in Dromersheim, sind 3/4 morgen

grüsse Christof
 
johanneshoffner Am: 01.11.2024 15:42:43 Gelesen: 20421# 99 @  
@ philast [#96]

Der Beleg vom 30.6.1920 ist ein Letztagsbeleg für pauschalfrankierte Dienstsendungen.

Dieser Beleg kann einen besonderen Platz in der Sammlung einnehmen.

Zwischen dem 1.7.1920 und Oktober 1923 mussten Reichsdienstsachen frankiert werden.
 
philast Am: 01.11.2024 16:48:19 Gelesen: 20405# 100 @  
Hallo,
@ johanneshoffner [#99]
@ chris63 [#97]

Ja, wie in ersten Zeilen meines Beitrag [#96] beschrieben geht es mir um die Beantwortung der Frage, wann / warum als Reichsdienstsachen und Heeressachen bezeichnete Belege aus dem Zeitraum 01.04.1920 bis 30.06.1920, mal mit einer Frankatur mit Dienstmarken/Freimarken zu versehen sind und wann nicht. Und gab es in Bayern eine andere Handhabung von Reichsdienstsachen in diesem Zeitraum als im Reichsgebiet, obwohl Bayern ab dem 1.4.20 zum Reichspostgebiet gehört.

Grüße
philast
 
chris63 Am: 01.11.2024 18:10:14 Gelesen: 20386# 101 @  
@ philast [#100]

Sorry, die ersten Zeilen habe ich überlesen oder schlimmer noch am Ende schon wieder vergessen.

Die Gliedstaaten des Deutschen Reichs, hier speziell Bayern und Preußen, haben ihre Kompetenzen in einigen Bereichen gar nicht oder schleppend abgegeben. Die Landesbehörden blieben für einige Bereiche alleine zuständig. Erst mit dem Übergang zur Weimarer Republik wurden aus den Reichsbehörden dann Reichsministerien mit einheitlicher Gesetzgebung und Regeln, dies dauerte noch bis mindestens 1923.

Der Stempel Reichsdienstsache sagt meiner Meinung nichts darüber aus ob eine Reichs- oder Landesbehörde dahinter steckt.

grüsse Christof
 
philast Am: 02.11.2024 16:47:04 Gelesen: 20210# 102 @  
Hallo,

anbei ein Beleg der Universität Jena mit Inhalt, für den nicht der Aversionalvertrag Nr. 20 in Anspruch genommen wurde.



Grüße
philast
 
philast Am: 02.11.2024 17:00:26 Gelesen: 20201# 103 @  
Hallo,

anbei ein Eilboten Beleg mit "Frei durch Ablösung 16" von Karlsruhe 11.7.1919 nach Berlin NW 40 13.7.1919 (Sonntag).

Die Eilbotengebühr, hier wurden 25 Pf frankiert, musste mit Freimarken frankiert werden, da Eilbotengebühren nicht im Aversionalvertrag enthalten waren.

Interessant ist, dass zum 10.7.1919 die Eilgebühr auf 50 Pf verteuert wurde, die somit fehlenden 25 Pf wurden bei diesem Beleg nicht beanstandet.



Grüße
philast
 
Manne Am: 02.11.2024 17:31:47 Gelesen: 20294# 104 @  
Hallo,

aus meiner Schwenninger Sammlung ein Nachnahme-Brief von Schwenningen nach Villingen vom 30.10.1942.



Gruß
Manne


REDAKTIONELLER HINWEIS: Am 06.11.2024 wurden 17 Beiträge, die zwischen dem 24.08. und 02.11.2024 geschrieben wurden, aus dem Thema "Frei laut Avers" in das seit dem 03.01.2009 bestehende Thema "Deutsches Reich: Dienstbelege - Frei durch Ablösung Reich" verschoben. Avers und Ablösung meint das Gleiche (Aversum = Abfindung, Ablösung).

Zu Erklärungen siehe auch Beitrag [#76] vom 24.08.2024 von Johannes Hoffner.

 
Briefuhu Am: 15.12.2024 20:02:10 Gelesen: 19241# 105 @  
Weiterer Nachnahme Brief vom 14.05.1936 über 3,81 Reichsmark vom Obergerichtsvollzieher beim Amtsgericht Lübbenau nach Grünberg in Schlesien.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 03.01.2025 09:17:23 Gelesen: 18854# 106 @  
Brief von der Königlich Preussischen Generalkommission Merseburg an den Gemeindevorsteher in Kleinengersen bei Calbe an der Milde vom 02.07.1909. Auf der Rückseite Papiersiegel der Generalkommission.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 25.01.2025 09:50:30 Gelesen: 18515# 107 @  
Brief vom 21.02.1939 von Fürth nach Behringersdorf.Absender Fliegerhorstkompanie Fürth, Briefstempel und Tagesstempel Fürth (Bay) Fliegerhorst.





Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 30.05.2025 08:29:30 Gelesen: 14587# 108 @  
Ortsbrief vom 07.05.1913 vom Amtsgericht Buer mit rotem Stempel Frei lt. Avers, Nr. 21 Kgl. Pr. Amtsgericht. Diesen Stempel in rot hatte ich bis jetzt noch nicht festgestellt. Auf der Rückseite blaues Papiersiegel. Inhalt eine Grundbucheintragung.





Schönen Gruß
Sepp
 
Totalo-Flauti Am: 12.10.2025 09:44:07 Gelesen: 10906# 109 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Brief des Amtsgericht's Schleiz (Reuss jüngere Linie mit Ablösevertrag Nr.11 1873 bis 1920) nach Leipzig-Reudnitz vom 30.09.1908 konnte dort nicht zugestellt werden. Die Adressatin Frau Kosa verehelichte Zweiniger, geborene Zirrgiebel konnte in Leipzig nicht ermittelt werden. Die Nachforschungen der Leipziger Post dauerten 2 Tage (siehe die beiden handschriftlichen Datumsangaben mit entsprechenden Nebenstempel auf der Rückseite). Der Brief ging am 03.10.1908 zurück an's Amtsgericht in Schleiz.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Reini46 Am: 12.10.2025 12:11:46 Gelesen: 10878# 110 @  
Hallo,



Brief des Reichsarbeitsdienstes f.d. weibl. Jugend Aufbaustab Österreich vom 31.5.38. Für die geforderte Expressbeförderung wurde die benötigte Frankatur von 30 Groschen (der österreichische Tarif war noch gültig) verklebt.

Wie damals üblich wurde der Brief per Rohrpost zum Westbahnhof befördert und kam am 1.6.38 in Frankenmarkt an und wurde dort mit dem Eilboten zugestellt. Der Bug des Briefes wurde durch die Rohrpostbeförderung verursacht und ist nicht wertmindernd.

Handschriftlich die Vermerke Eilbrief (rot umrandet) und Frei durch Ablösung Reich. Ob es in dieser Art einen weiteren Beleg gibt - ich weiss es nicht.

Reini46
 
zonen-andy Am: 11.12.2025 10:57:11 Gelesen: 9348# 111 @  
Hallo,

ein Brief vom Reichsarbeitsdienst für die weibliche Jugend Lager Gnewin mit Poststellenstempel "Gnewin/a/ über Lauenburg/Pommern" vom 13.12.1938 an den Reichsarbeitsdienst f.d.weibl. Jugend Lager 10/70 in Schneeberg-Neustädte/Erzgebirge.

Gnewin: Gniewino (deutsch Gnewin) ist ein Dorf mit Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in der polnischen Woiwodschaft Pommern und gehört zum Powiat Wejherowski.

Lauenburg: Lębork (deutsch Lauenburg) abgekürzt amtlich Lauenburg i. Pom. ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Powiat Lęborski.



Gruß
Andreas
 
Briefuhu Am: 26.12.2025 10:44:16 Gelesen: 8861# 112 @  
Postkarte vom 21.11.1935 vom Amtsgericht Beerfelden an das Hochbauamt Dieburg in Erbach.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 20.07.2026 08:09:35 Gelesen: 1171# 113 @  
Brief vom 27.07.1908 von der Großherzoglichen Hessischen Bezirkskasse Lampertheim an das Großherzogliche Hochbauamt Bensheim, dort Ankunft am 28.07.1908. Stempel "Frei Lt. Avers No 5 Gr. Bezirkskasse und Dienststempel der Bezirkskasse.





Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 09.08.2026 10:32:05 Gelesen: 320# 114 @  
Ortsbrief München vom 12.10.1926 vom Finanzamt München III. Aufdruck Dienstsiegel und Frei durch Ablösung. Gestempelt mit Maschinenstempel "In Briefaufschriften genau angeben Zustellpostamt Straße und Hausnummer oder Brieffach"



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 15.08.2026 13:17:37 Gelesen: 21# 115 @  
Brief vom 15.08.1938 vom I. Luftgau-Nachrichten-Regiment 7 in Augsburg Pfersee an die Staatsanwaltschaft Tübingen. Dienstsiegel Luftnachrichten Ersatz Abteilung II 15.
Die Abteilung wurde in der Vorkriegszeit im Rahmen des Aufbaus der Luftwaffe zur Ausbildung von personellem Nachwuchs der Luftnachrichtentruppe aufgestellt.



Schönen Gruß
Sepp
 

Das Thema hat 115 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.