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Thema: Gebühr Bezahlt-Aufdruck aus Israel (?)
EdgarR Am: 28.03.2018 11:13:22 Gelesen: 1179# 1 @  
Hallo Gemeinde,

ich bräuchte mal Hilfe beim Entziffern eines Gebühr bezahlt-Aufdrucks, von dem ich annehme es stammt aus Israel.



Was steht da? Ist das wirklich Hebräisch oder welche Sprache sonst?

Vielen Dank EdgarR

Nein, der ganze Brief gibt auch sonst keinerlei (für mich) lesbare Information her, nur noch mehr solcher seltsamen Buchstabenzeichen.

Ach ja, Volkmar, und wie steht es mit dem Kalender? Ist "2837" in der untersten Zeile eine Jahresangabe und wenn ja, wie rechnet sich das in Jahre des gregorianischen abendländischen Kalenders um?
 
volkimal Am: 28.03.2018 11:43:17 Gelesen: 1169# 2 @  
@ EdgarR [#1]

Hallo EdgarR,

das ist eindeutig Hebräisch, also kommt der Aufdruck aus Israel.

Im Moment benutze ich das Smartphone. Damit ist es mir zu kompliziert, eine Übersetzung zu machen. Die folgt später. Die 2837 kann keine Jahreszahl sein, da der jüdische Kalender schon bei Jahreszahlen über 5000 ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
jmh67 Am: 28.03.2018 11:47:36 Gelesen: 1169# 3 @  
Da steht auf hebräisch "Bezahlt / Tel-Aviv". Was die Zahl unten bedeutet, weiß ich nicht. Wir schreiben nach dem jüdischen Kalender jedenfalls schon das Jahr 5778.

-jmh
 
DL8AAM Am: 28.03.2018 12:10:58 Gelesen: 1157# 4 @  
Bei vielen (den meisten?) Ländern findet sich traditionell innerhalb dieser Entgeltbezahlt-Vermerke eine Vertrags- bzw. eine Genehmigungsnummer. Deshalb nennt man diese Frankaturen im Englischen üblicherweise auch "Permit Mail" (von Permit = Genehmigung), neben dem moderneren und eher allgemeineren Ausdruck "PPI" (Postage Paid Indicia oder Postage Paid Imprint). Ich tippe das das auch hier der Fall ist, da Postleitzahlen in Israel einem anderem 7-stelligen Format folgen.

Gruß
Thomas

Nachsatz: Aus den USA habe ich einige heimat- bzw. postgeschichtliche Sammlungen gesehen, bei denen versucht wurde sämtliche "Permit" Nummern eines Orts/einer Region über die Zeit zu erfassen und zu dokumentieren bzw. einem Nutzer/Vertragspartner zuzuordnen. Sowas können durchaus beliebte Sammelaspekte sein. Zumindest kein Altpapier. Hier mal ein paar internationale Beispiele in unserer Schrift, um mal so einen typischen Aufbau einer "klassischen" Permit Mail Frankatur zu zeigen.


 
EdgarR Am: 29.03.2018 13:50:31 Gelesen: 1118# 5 @  
Vielen Dank Euch allen!

Ist nun in die Stempeldatenbank verfrachtet.
 
DL8AAM Am: 29.03.2018 15:11:38 Gelesen: 1107# 6 @  
@ EdgarR [#5]

Damit Du den Text auch bekommst:

P.P / ‏שולם‎ / ‏תל - אביב‎ / 2837

Die Übersetzung hattet Ihr ja schon gehabt: שולם‎ = bezahlt und תל - אביב = Tel Aviv ;-)

Zur allgemeinen Info, es gibt gute OCR Reader im Netz, u.a. [1], die fremde Schriften in aller Regel sehr gut erkennen (man läd auf der Webseite ein Bild hoch) und in "greifbaren" (d.h. "copy"-fähigen) Text auswerfen. Den kann man dann über die Zwischenablage beim Googleübersetzer importieren. So bekommt man nebenbei auch gleich den passenden Text zum Einstellen in die Stempeldatenbank ;-)

Gruß
Thomas

[1] http://www.newocr.com
 
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