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Thema: Börse Sindelfingen 25.-27.10.2018 - Philaseiten war dabei
Das Thema hat 69 Beiträge:
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Ron Alexander Am: 26.10.2018 23:28:33 Gelesen: 2809# 45 @  
@ HWS-NRW [#44]

Hallo Werner,

Danke Dir!

Hier noch weitere vier Stück.

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Interview mit Herrn Sem vom Bund Philatelistischer Prüfer

https://youtu.be/EjxDwoKMKNw

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Interview mit Herrn Haveman von der Forschungsgemeinschaft China

https://youtu.be/7zx3baiYXKU

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Interview mit Herrn Renn zum Thema Fiskal-Philatelie

https://youtu.be/3skL0PCo9x0

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Der Hiroshima-Brief

https://youtu.be/bnFZrgaZgx8

Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 27.10.2018 16:10:02 Gelesen: 2719# 46 @  
Hallo zusammen,

so, hier die letzten beiden Videos aus Sindelfingen.

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Das Auktionshaus Heinrich Köhler

https://youtu.be/F__VHNVXdok

Briefmarkenbörse in Sindelfingen, Der Salon Tschechoslowakei


https://youtu.be/3HKjKzyCras

Grüße und bis vielleicht zum nächsten Mal,
Ron
 
drmoeller_neuss Am: 29.10.2018 19:36:29 Gelesen: 2372# 47 @  
Die „Sindelfingen 2018“ ist zu Ende und die meisten Besucher durften glücklich nach Hause gegangen sein. Das Angebot ist wieder etwas ramschiger geworden oder ist das nur mein Gefühl? Jedenfalls sahen einige Stände so aus, als wäre die Ware mit einer Baggerschaufel abgekippt worden. Bei Philatelie Arbeiter und bei DBA sortiert der Kunde, und wer etwas Geduld und Finderglück mitbrachte, konnte tolle Belege für einen Euro mit nach Hause nehmen. An anderen Ständen gab es sogar Groschenmarken, kann sich das bei den hohen Standmieten überhaupt noch lohnen?

Auf der anderen Seite das hochwertige Angebot an Belegen bei Wolfgang Lang (Lang-Brief) und bei Burkhard Magin aus Worms. Die üblichen Verdächtigen sind schnell aufgezählt: Zahlreiche Auktionshäuser und Postverwaltungen gaben sich ihr Stelldichein.

Der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine zeigte an seinem Stand ein zeitgeschichtliches Dokument, das einen erschauern lässt, den Hiroshima-Brief. Er wurde kurz nach dem Atombomben-Abwurf 1945 unweit des Einschlages aus den Trümmern einer Bank geborgen. Der Briefumschlag ist äußerlich unversehrt, ist aber auch nach über 70 Jahren noch radioaktiv verseucht. Eine spezielle Bleimanschette und Panzerglas schützen die Besucher vor dieser radioaktiven Strahlung.

Auf der Empore gab es mehrere Briefmarkenschauen. Für postgeschichtlich interessierte Sammler war die internationale Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte – live“ der Höhepunkt. Zum 100. Jahrestag der Gründung der Tschechoslowakei gab es einen Salon mit 130 Rahmen.

Dazu gesellten sich die Arbeitsgemeinschaften und die Philaseiten waren mit einem Sonderstand ebenfalls vertreten und immer gut belagert.



Blick in die Händlerhalle.



Internationale Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte – live“



Hochfrankierte Belege aus den letzten Tagen der DDR und den ersten Tagen der EMS - Datapost



Grosses Literaturangebot und Hektik am Stand der Poststempelgilde
 
Cantus Am: 29.10.2018 23:39:47 Gelesen: 2264# 48 @  
@ drmoeller_neuss [#47]

Vielen Dank für die Fotos, auch wenn Brigitte nicht gerade sehr vorteilhaft getroffen wurde.

Sollte die auf den Bildern zu sehende "Fülle" die ganze Zeit so gewesen sein, dann wäre das sehr traurig, ich nehme aber an, dass die Fotos zum Ende der Veranstaltung gemacht wurden, auch wenn mir schon berichtet wurde, dass insgesamt weniger Händlerstände und auch ein entsprechend geringeres Materialangebot zu verzeichnen waren.

Ich glaube dir durchaus, dass viel Material im unteren Eurobereich oder noch preiswerter angeboten wurde, aber vielleicht war das auch nur eine Verzweiflungstat mancher Händler, weil sie sonst nur einen geringen Umsatz zu verzeichnen hatten. Und vorhin habe ich ein langes Telefonat mit jemandem geführt, der auch in Sindelfingen war und zwar ebenfalls bestätigte, dass das Angebot geschrumpft war, gleichzeitig aber begeistert über einen außergewöhnlichen Fund in einer der Krabbelkisten berichtete. Da hatte wohl der Händler keine Ahnung oder aber der Preis war deshalb so niedrig, weil das entsprechende Sammelgebiet nicht den Massenvorlieben entsprach.

Die von dir hervorgehobenen Firmen Magin Burkhardt aus Worms (der mir bisher völlig unbekannt ist) und Wolfgang Lang werde ich in den nächsten Tagen einmal anschreiben, aber obwohl du deren hochwertiges Angebot besonders betont hast, habe ich bei Wolfgang wenig Hoffnung, denn in all den vergangenen Jahren hatte er fast nichts für meine multiplen Sammelgebiete; für mich ist sein Angebot daher mit Sicherheit nicht hochwertig, sondern eher mangelhaft. Es kommt eben immer darauf an, was man sammelt und sucht, und nicht, wie hoch die Belege ausgepreist sind. Außerdem bestimmt ganz allgemein die Nachfrage den Preis. Belege, die weltweit niemand oder nur sehr wenige haben wollen, sacken preislich recht schnell in den Keller, es sei denn, zwei oder mehr Sammler mit dickem Geldbeutel streiten sich um den Erwerb eines bestimmten Sammelgutes.

Für meine Hauptsammelgebiete finde ich neues Material und dabei insbesondere Einzelbelege - neben den Internetkäufen - fast nur noch bei Christoph Gärtner oder Jim Forte, das finde ich doch schon außerordentlich traurig. Und da ich aus persönlichen Gründen nur noch mit sehr hohem finanziellem Einsatz überhaupt irgendeine Börse oder Messe erreichen kann, bin ich auf das Angebot von Rundsendeleitern angewiesen.

Letzte Woche waren das seltene Bildpostkarten von Frankreich, aktuell diverse private Ganzsachenumschläge der Schweiz, mal sehen, was nächste Woche kommt. Ich habe den Eindruck gewonnen, das ich nur noch wegen der Vielschichtigkeit meiner Sammelgebiete überhaupt immer wieder an neues Material gelange, denn auch bei den großen Auktionsfirmen werde ich kaum noch fündig. Wenn dann auch noch die Messeangebote wegbrechen, werde ich mich wohl auf die bereits vorhandenen Bestände konzentrieren müssen, denn bei den mir schon lange bekannten Händlern wie z.B. Kemser, Nörber, Wichmann oder Wilske, die man immer wieder auf Messen und Börsen antrifft, gibt es kaum noch neues Material, das mich zur Messe locken könnte.

Falls dir weitere Händler in den USA oder anderswo bekannt sind, die ein ähnliches Angebot wie Jim Forte haben, würde ich mich freuen, wenn du deren Adressen im Forum bekanntgeben oder mir direkt mitteilen würdest.

Viele Grüße
Ingo
 
olli0816 Am: 30.10.2018 09:49:41 Gelesen: 2170# 49 @  
@ drmoeller_neuss [#47]

Danke für die Bilder der Veranstaltung. Ich selber besuche immer nur die Messe in München, weil ich ansonsten zu faul bin, so weit für eine Messe zu reisen. Was mir an deinen Bildern auffällt ist, dass die Veranstaltung zumindest zum Zeitpunkt deiner Aufnahmen sehr schlecht besucht war. Die letzte Messe in München habe ich wesentlich voller in Erinnerung. War das die ganze Messe so oder hast Du nur gegen Ende der Veranstaltung die Aufnahmen gemacht?

Wenn man viel Zeit mitbringt und weite Sammelgebiete hat, denke ich, kann man durchaus auf solchen Veranstaltungen fündig werden. Auch wenn die Anzahl der Händler schrumpft, bei der Anzahl der Sammler ist es ja nicht anders. Einige der Händler in München findet man auch mit großem Angebot z.B. bei eBay und kann ganzjährig dort etwas kaufen. Wenn der Absatz von Briefmarken gemessen an den Kosten bei der Veranstaltung sich nicht lohnt, dann kommen halt einige nicht. Aber wenn ich an München zurückdenke, hätte man wirklich die gesamte Messezeit benötigt, wenn man sich alles durchschauen hätte wollen. Was mir dabei auffällt: Es wird immer mehr nicht interessantes billiges angeboten. Die Ramschalben für ein paar zehn EURO sind vielleicht für komplette Anfänger interessant, aber ansonsten wird es meist schwierig. Vatikan der 60er und 70er oder solche Sachen sind halt nicht sonderlich interessant. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Finanzkraft des durchschnittlichen Briefmarkenhändlers. Der Markt wird immer schwieriger und ich glaube schon, dass einige zu kämpfen haben. Solche Messen wie die in München oder Sindelfingen leben von den Händlern, von daher ist es auch für die Veranstaltung negativ, falls sich die Situation verschlechtert.

@ Cantus [#48]

Ich bekommen auch regelmäßig ein paar Kataloge von Gärtner zugeschickt und habe in den letzten Jahren sporadisch immer wieder mal etwas ersteigert. Interessant bei Gärtner ist die Vielzahl der Angebote, wobei ich den Eindruck habe, dass dort die Tendenz vorherrscht, Auktionslose immer höher anzubieten. Bei vielen Angeboten ist das über meine Schmerzgrenze. Ich habe mir die letzten Tage mal die Mühe gemacht, die Sammlungen Übersee bei der Nachauktion durchzusehen inklusive der Zuschläge. Vieles wurde einfach nicht verkauft (das ist bei vielen Auktionshäusern inzwischen normal), aber sie haben z.T. sehr starke Untergebote angenommen. Das krasseste waren 40% Untergebot, auch einiges mit 30%. Das ist ziemlich verstörend, weil es zeigt, dass entweder Gärtner jedes Angebot annimmt oder die Preise unverhältnismäßig hoch gesetzt sind. Es ist sicherlich nur mein subjektives Empfinden, aber die Untergebote fand ich schon bemerkenswert.

Grüße Oliver
 
drmoeller_neuss Am: 30.10.2018 11:11:08 Gelesen: 2120# 50 @  
@ Cantus [#48]
@ olli0816 [#49]

Die Bilder habe ich am Donnerstag abend gemacht, also am ersten Messetag. Die ersten Schnäppchenjäger waren wohl schon abgereist.
 
Altmerker Am: 30.10.2018 13:06:38 Gelesen: 2061# 51 @  
Das Bild "mit einer Baggerschaufel abgekippt" stimmte an manchen Ständen wirklich. Es wirkte wie letzter Ramschverkauf, alles unsortiert raus, Hauptsache Platz schaffen. Mag sein, dass da Schnäppchenjäger Freude hatten, ich nicht! Aber es gab sie auch, die professionell-wohlsortierten Angebote. Freitag jedenfalls drängelte sich niemand, alles sehr übersichtlich und Sucher-freundlich. Kommendes Jahr werde ich es mir überlegen, aber beim Bahnschnäppchen vom Harz nach Sindelfingen und retour für unter 60 Euro ist es schon verlockend.

Viele Grüße
Uwe
 
22028 Am: 30.10.2018 13:19:08 Gelesen: 2053# 52 @  
@ drmoeller_neuss [#50]

In der Tat, die ersten (besten) Geschäfte wurden schon am Mittwoch während des Aufbaus gemacht. Da haben selbst große Auktionatoren die Kisten der Händler nach Schnäppchen erfolgreich durchsucht.
 
22028 Am: 30.10.2018 14:09:12 Gelesen: 2012# 53 @  
@ Altmerker [#51]

Auch ich mit meinen Sammelgebieten finde kaum noch was auf den Messen, das hält mich aber nicht davon ab dorthin zu reisen. Die Gespräche mit alten und neuen Bekannten, welche oft die Türe zu neuen Stücken für die Sammlung oder der Forschung dazu öffnet, macht das allemal wett!

Diesmal waren zumindest zwei neue Belegehändler in SiFi, bei einem der beiden (Farahbaksh aus Berlin) hab ich sogar was gefunden, wenn auch nichts außergewöhnliches. Bei dem Händler werde ich bei meinem nächsten Berlin Besuch sicher einmal vorbeischauen!

Der Name des zweiten Neulings ist mir gerade entfallen.
 
Tuffi Am: 30.10.2018 16:52:56 Gelesen: 1939# 54 @  
@ drmoeller_neuss [#50]

Wir sprachen miteinander am Stand von Philaseiten: Nach drei Tagen "Kampf° an der Baggerschaufel und an vielen Ständen mit Niveau bin ich fest entschlossen, nächstes Jahr wieder nach Sifi zu fahren. Am wenigsten gefielen mir die Verspätungen, die die Deutsche Bahn mir bei An- und Abreise lieferte.
 
Cantus Am: 30.10.2018 17:41:06 Gelesen: 1893# 55 @  
@ 22028 [#53]

Hallo,

Farahbaksh sitzt in der Kantstraße in Berlin, zwischen Wilmersdorfer und Leibnizstraße, neben einer Großgarage mit Tankstelle, ist also nicht zu verfehlen.

Ich suche ihn allerdings nicht mehr auf, weil er Preise hat, die noch oberhalb dessen liegen, was Gärtner in seinen Festpreisangeboten verlangt. Ich war ein einziges Mal da und wir trennten uns deswegen im Streit, da verzichte ich lieber anstatt mein Geld zum Fenster hinauszuwerfen. Da er jedoch Inder ist und wohl ein recht starkes Angebot asiatischer Belege vorrätig hat, ist es durchaus möglich, dass du dort fündig wirst.

Viele Grüße
Ingo
 
22028 Am: 30.10.2018 19:16:33 Gelesen: 1833# 56 @  
@ Cantus [#55]

Farahbaksh ist Iraner! Sein Vater war ein großer Iran Sammler!

http://farahbakhsh.com/GreatestIranianCollectors/FNFarahbakhsh.html
 
saeckingen Am: 01.11.2018 17:59:25 Gelesen: 1681# 57 @  
Während der Briefmarkenmesse Sindelfingen wurde der CG Internationaler Förderpreis Philatelie verliehen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. beteiligte sich mit dem neu erschienen Stempelkatalog und den Berichten und gewann den 6. Preis. Eine schöne Auszeichnung für unser neues Werk!



Christoph Gärtner (l) und Rainer von Scharpen (r) übereichen dem Schriftleiter der ArGe Philipp Ruge den 6. Preis.

https://www.philaseiten.de/philabuch/show/271
 
Altmerker Am: 01.11.2018 21:07:27 Gelesen: 1598# 58 @  
@ saeckingen [#57]

Gratulation!

Gibt es eigentlich eine Liste der Sieger und Platzierten?

Haben wieder die Thematiker Nase gemacht, oder konnte sich jemand unter den ersten Zehn behaupten?

Gruß
Uwe
 
WPhV Stuttgart Am: 01.11.2018 21:14:15 Gelesen: 1381# 59 @  
Württembergischer Philatelistenverein 1882 e.V. - Sammlergruppe Sindelfingen -

- P r e s s e m i t t e i l u n g -

Ehrung zum „Tag der Briefmarke“ - Sammlergruppe Sindelfingen prämiert

Sindelfingen - Den „Tag der Briefmarke“ feierte man vor 83 Jahren zum ersten Mal in Österreich und beging ihn seitdem (mit Unterbrechungen) jedes Jahr weltweit in zahlreichen Ländern - in Deutschland jeweils am letzten Sonntag im Oktober, so auch diese Jahr. Pünktlich dazu wurde der Sammlergruppe Sindelfingen des Württembergischen Philatelistenvereins (WPhV) auf der diesjährigen Internationalen Briefmarkenbörse in der Messehalle Sindelfingen (25. bis 27. Oktober 2018) vom Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine ein Preis für erfolgreiches Wirken anlässlich des Tages der Briefmarke verliehen.

Als einer der Vereine, die sich immer wieder an die Öffentlichkeit wenden, um für ihr Hobby zu werben, hatte die Gruppe im Herbst vergangenen Jahres im Stern-Center Sindelfingen die fünfwöchige Ausstellung „Luther wirkt.“ in 50 Ausstellungsrahmen zum 500jährigen Jubiläum der Reformation präsentiert. Für dieses Engagement wurden die örtlichen im Verein organisierten Philatelisten mit einem Geldpreis samt Urkunde ausgezeichnet.

Wie der Vorsitzende des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine, Dieter Schaile, bei der Verleihung am vergangenen Freitag während der Börse sagte, sorgten die Sindelfinger mit dieser Schau beispielhaft dafür, die Philatelie als fesselnde und sinnvolle Freizeitgestaltung darzustellen, die Horizonte überwindet. Damit könne nachwachsenden Generationen auch im digitalen Zeitalter das Sammeln von Postwertzeichen als Ergänzung zur Beschäftigung mit elektronischen Hobbys schmackhaft gemacht werden.

Während der dreitägigen Briefmarkenbörse in der Messehalle bot der WPhV zusätzlich am 26. Oktober im Parkrestaurant der Stadthalle einen Vortrag zum Thema „Strukturwandel im BDPh - Mythos oder Wirklichkeit?“ an, der sich damit befasste, ob und (falls ja) wie eine Modernisierung des Bundesverbandes „Bund Deutscher Philatelisten (BDPh)“ und des Vereinswesens notwendig seien. Der Vortrag, der in Fachkreisen starke Beachtung fand und zu intensiven, teils hitzigen Diskussionen führte, nahm vor allem mögliche zukünftige Entwicklungen ins Visier. Verbindliche Beschlüsse standen in der Runde nicht zur Debatte. Doch der Abend bewies: Die Philatelie lebt - und wird es weiterhin tun!



Foto: Helmut Hußenöder, Sindelfingen

Von links nach rechts: Dr. Johannes Feifel, Vorsitzender des Württembergischen Philatelistenvereins Stuttgart 1882 e.V. (WPhV); Referent des Vortrags und WPhV-Mitglied Jürgen Häsler, Freiburg i.B.; Siegfried Mistele, Leiter der Sammlergruppe Sindelfingen des WPhV.



Foto: Helmut Hußenöder, Sindelfingen

Mit rund 20 interessierten Teilnehmern aus nah und fern war der Vortrag zur Zukunft des BDPh gut besucht.

Tauschtreff Sindelfingen:

Jeder 1. und 3. Dienstag im Monat (außer Sommer- und Weihnachtsferien), 18 Uhr, Ernst-Schäfer-Haus, 71063 Sindelfingen, Corbeil-Essonnes-Platz 10 (Zugang Ziegelstraße), 3. Stock

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Neues von der BDPh Strukturkommission"]
 
Ron Alexander Am: 01.11.2018 22:09:09 Gelesen: 1569# 60 @  
@ saeckingen [#57]

Auch von mir, herzlichen Glückwunsch!

Grüße,
Ron
 
Jürgen Witkowski Am: 01.11.2018 22:17:59 Gelesen: 1562# 61 @  
@ Altmerker [#58]

Hallo Uwe,

hier findest Du die Ergebnisse. Die Thematiker waren sehr stark vertreten!

https://www.cg-award.com/2018_de.php

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Altmerker Am: 02.11.2018 10:55:05 Gelesen: 1438# 62 @  
@ Jürgen Witkowski [#61]

Schlichtweg ein Danke! Wird zu selten gesagt.

Viele Grüße
Uwe
 
Richard Am: 03.11.2018 09:37:00 Gelesen: 1271# 63 @  
Internationale Briefmarken-Börse (25.–27. Oktober 2018): Porträt-Pluskarte war der Renner!

(Jan Billion) Mit Unterstützung durch die Deutsche Post hatte jeder Besucher der 36. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen vom 25. bis 27. Oktober 2018 die Möglichkeit, sein Porträt in den 45-Cent-Wertstempel einer speziell für die Messe gestalteten Pluskarte Individuell integrieren und ausdrucken zu lassen. Das erste Exemplar dieser persönlichen Postkarte, die sich ideal für den Versand von Grüßen eignete, war kostenlos. Die Nachfrage war von Beginn an so groß, dass bereits gegen Ende des zweiten Messetages die gesamte vorbereitete Auflage von 2.000 Stück vergriffen war.

Natürlich standen für die zahlreichen Besucher wieder philatelistische Themen ganz oben auf dem Programm. Das sah man an den häufig dicht umlagerten Ständen der Belege-Anbieter, aber auch bei der Deutschen Post, dem größten Aussteller. Hier war der Sonderstempel zum „Tag der Briefmarke“, der das 150-jährige Jubiläum des Norddeutschen Postbezirks aufgriff, der gefragteste. Als Vorlage gerne genommen wurde die dazu passende Messe-Ganzsache, deren Ausverkauf die Post am Samstag vermelden konnte.



Brigitte und Bodo von Kutzleben

Dass der Funke der Begeisterung für Briefmarken auch auf junge Menschen überspringen kann, zeigte einmal mehr der Briefschreibe-Workshop am Freitagvormittag, an dem fast 70 Kinder teilnahmen. Im Anschluss ging es zur großen Aktionsfläche der Briefmarkenjugend Südwest, die mit den „Jugend-Haustiertagen“ einen weiteren Themenpark gestaltet hatte. Hier drehte sich alles um beliebte Haustiere wie Hund, Katze oder Meerschweinchen. Anschließend besuchten die Schülerinnen und Schüler den Stempelschalter der Deutschen Post, um ihre Briefe an Mama, Papa, Oma, Opa oder eine Freundin/einen Freund aufzugeben. Jeder wollte dafür natürlich den Sonderstempel zu den „Jugend-Haustiertagen“ haben.

Die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen ist für ihre zahlreichen Ausstellungen und Sonderschauen über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Ein Objekt interessierte Presse und Rundfunk ganz besonders: der Hiroshima-Brief. Er wurde kurz nach dem Atombomben-Abwurf 1945 in der japanischen Stadt bei Aufräumarbeiten gefunden. Dieses zeitgeschichtliche Dokument, das immer noch leicht verstrahlt ist und deshalb in einer speziellen Bleimanschette ausgestellt wird, zeigte der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine an seinem Stand.

Für postgeschichtlich interessierte Sammler ist Sindelfingen jedes Jahr der Höhepunkt. Mit Spannung wurden deshalb die Ergebnisse der internationalen Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte LIVE“ erwartet. „Goldene Posthörner“ für die besten Exponate gingen an Gerhard Blaickner (A), Rainer Fuchs (D), Alfred Schmidt (D), Adriano Gergamini (CH), H. van Dooremalen (NL), Helmut Kobelbauer (A), Karlfried Krauß (D) und Dr. Gertlieb Gmach (D).

Der Termin der 37. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits fest: 24. bis 26. Oktober 2019. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter http://www.briefmarken-messe.de.



Auch am letzten Messetag, am 27. Oktober 2018, fanden viele Besucher den Weg in die Messe. Foto: Wilhelm van Loo
 
Helma Janssen Am: 07.11.2018 15:53:56 Gelesen: 1025# 64 @  
Frau und Philatelie auf der Briefmarkenmesse in Sindelfingen - Besondere Ehrung für Helma Janssen

Ein Wunsch des Vereins Frau und Philatelie ging in Erfüllung. Schon länger bestand der Wunsch, auch einmal im Süden der Republik aktiv zu werden. Diesen Wunsch hat ihnen nun der Verband philatelistischer Arbeitsgemeinschaften erfüllt. Der Verband mit seinem Vorsitzenden Gerd Treschnak stellte dem Verein auf der Briefmarkenmesse in Sindelfingen einen eigenen Bereich an seinem Stand zur Verfügung. Und so war der Verein zum ersten Mal im Süden vertreten.

Christine Hennings-Kuhlmann, Helma Janssen, Brigitte Haferkamp, Babette Silex und Wolfgang Kuhlmann (der die Frauen aktiv unterstützte), vertraten den Verein vor Ort. Mit kleinen Kärtchen wurden die Sammlerinnen auf den Stand aufmerksam gemacht und zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Dabei wurden viele gute Gespräch geführt und den Sammlerinnen die Vorteile einer Mitgliedschaft in einem Verein erläutert. So manche Sammlerin ist erstaunt, wenn sie erfährt, dass das Sammeln im Verein vielfach auch Hilfe bringt und man sich über sein Sammelgebiet austauschen kann. Und das nicht alle Vereine heute dem so oft in der Öffentlichkeit behaupteten verstaubten Image entsprechen.



v.l.: Birgit Haferkamp, Helma Janssen, Christine Hennings-Kuhlmann, Babette Silex / Foto: Wolfgang Kuhlmann

Interessant waren auch die Gespräche vor Ort mit den Sammlern. Oft kommen Kommentare wie „das brauchen wir nicht, wir haben Frauen im Verein“. Auf Nachfrage stellt sich aber meistens heraus, dass es sich um ein oder zwei Frauen handelt. Natürlich haben manche Vereine auch Sammlerinnen in ihrem Vorstand oder sogar eine Vorsitzende. Und das ist auch gut so! Aber reicht das, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen? Wir meinen nein und werben weiterhin um Sammlerinnen.

Eine besondere Ehrung erhielt Helma Janssen, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Von 2001 bis 2017 war sie Mitglied im Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten und hat dort das Ressort Jugend, Familie, Bildung betreut. Der Verband philatelistischer Arbeitsgemeinschaften verlieh ihr die VPhA-Verdienst-Medaille.

Dazu Gert Treschnak, Vorsitzender des VPhA:

„Mit Helma Janssen ehrt der VPhA 2018 "erstmals!" in seiner 21-jährigen Geschichte eine Philatelistin mit der VPhA-Verdienst-Medaille, die zu den Pionierinnen und Wegbereiterinnen im BDPh zählt. In seiner 8-minütigen Laudatio würdigte der 1. Vorsitzende H.-Gerd Treschnak die zu ehrende Helma Janssen insbesondere für ihr integratives Wirken für die Jugend im BDPh, dessen Stimme sie im BDPh-Vorstand für 4 Wahlperioden war.“



Helma Janssen, stellvertr. Vorsitzende Frau und Philatelie / Foto: Wolfgang Kuhlmann

Und da sie in ihrer Tätigkeit auch immer die Sammlerinnen im Blick hatte, lies es sich die Vorsitzende Christine Hennings-Kuhlmann nicht nehmen, ihr für ihr Engagement für die Sammlerinnen zu danken und ein Präsent zu überreichen.

Frau und Philatelie
Christine Hennings-Kuhlmann
 
Heinz 7 Am: 07.11.2018 22:24:27 Gelesen: 902# 65 @  
@ Helma Janssen [#64]

Bravo, Helma!

Heinz
 
22028 Am: 08.11.2018 07:36:58 Gelesen: 829# 66 @  
@ Helma Janssen [#64]

Glückwunsch Helma und auch allen Mitstreiterinnen.

An der Kaffeequalität arbeiten wir aber noch!
 
Helma Janssen Am: 08.11.2018 20:17:49 Gelesen: 726# 67 @  
Vielen Dank Rainer.

Das nächste Mal machen wir unseren Kaffee wieder selbst. Dann klappt das auch wieder mit der Qualität. Versprochen. :-)
 
HWS-NRW Am: 08.11.2018 22:17:23 Gelesen: 663# 68 @  
@ Helma Janssen [#64]

Hallo Helma,

auch von mir herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße.

Werner
 
Richard Am: 12.11.2018 09:53:54 Gelesen: 462# 69 @  
CG-Awards 2018: Über die Hälfte der Preise ging nach Deutschland!

(wm) Im Messekatalog der Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen war zwar nichts von dieser hochrangigen Preisverleihung, Besucher und auszuzeichnende Vereine bzw. Arbeitsgemeinschaften wussten aber dennoch Bescheid. So fand am 27. Oktober eine weitere Neuauflage dieser nennenswert dotierten Preisvergabe statt, mit der einerseits zehn Empfänger für ihre exzellenten Druckprodukte und gut gestaltete Internetseiten geehrt wurden, außerdem wurden zwei Sonderpreise für das beste Digitalprodukt sowie und das herausragendste Jugendnachwuchsförderung-Projekt vergeben.

Eine Gesamtteilnehmerzahl wurde in diesem Jahr nicht genannt. Die Besetzung der Jury war mit Walter Marchart und Patrick Maselis, die namentlich erwähnt wurden, erstklassig. Diese gaben ihre Punktbewertungen in eine PC-Plattform ein, die dann die Sieger ermittelte. Diese waren (mit Angabe des Preisgeldes):

Platz 1: American Topical Association 2.000 Euro
Platz 2: Motivgruppe Musik 1.000 Euro
Platz 3 ArGe Norddeutscher Postbezirk 800 Euro
Platz 4 Deutscher Altbriefsammlerverein 700 Euro
Platz 5 Schweizer Motivsammlerverein 600 Euro
Platz 6 Arge Kolonialpostwertzeichens. 500 Euro
Platz 7 ArGe Krone/Adler 400 Euro
Platz 8 US Philatelic Classic Society 300 Euro
Platz 9 „Filatelie“ (Niederlande) 200 Euro
Platz 9 ArGe AM-Post 200 Euro
 

Platz 9 wurde wegen Punktgleichheit zweimal vergeben. Der Spezialpreis „Digital“ ging ebenfalls an die US Philatelic Classic Society mit 1.000 Euro, der Spezialpreis „Jugend“ mit 750 Euro an die Jungen Briefmarkenfreunde Herford. Ein weiterer Sonderpreis zu 200 Euro wurde der Gujarat Philatelists‘ Association aus Indien zuteil.



Die höchste Platzierung einer deutschen Gruppe erreichte die Motivgruppe Musik, für die in Abwesenheit des Vorsitzenden, Peter lang, Susanne Steinbach, den mit 1.000 Euro dotierten Preis entgegen nahm, umgeben von Preisstifter Christoph Gärtner (links) und Moderator Rainer von Scharpen (rechts).



Die Jungen Briefmarkenfreunde Herford durften sich über 750 Euro freuen. Fotos: Wilhelm van Loo
 


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