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Thema: IBRA 2023 - Briefmarken Weltausstellung in Essen am 25.-28.5.2023
Das Thema hat 111 Beiträge:
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flaneur Am: 08.07.2022 20:35:03 Gelesen: 7430# 87 @  
Ein ARGE-Tisch kostet an den vier Ausstellungstagen 150 €, so viel wie schon ewig nicht mehr. In den letzten Jahren haben wir auf Messen - auch in Essen - dafür 50 € bezahlt. Von unserem Verband, dem BDPh, ist zu erwarten, dass er seine Aufgabe gegenüber den ARGEn erfüllt, für Sponsoring zu sorgen. Dazu haben wir einen Mitgliedsverband eigentlich auch. Fehlanzeige.
 
Eric Scherer Am: 08.07.2022 20:53:31 Gelesen: 7403# 88 @  
@ flaneur [#87]

Ich kann Deine Aussagen nicht nachvollziehen. Die Kosten sind massiv gestiegen und ein ArGe-Tisch ist hochsubventioniert. Ein Blick auf die Flächenpreise für Händler würde da genügen. Deine Aussage ist letztlich eine Beleidigung der Aktivitäten des BDPh und der Menschen, die dahinter stehen. Schade.
 
Journalist Am: 08.07.2022 21:14:46 Gelesen: 7394# 89 @  
@ flaneur [#87]

Hallo Flaneur und an alle,

die von Dir genannten Preise stimmen, aber ein Messestand für die jeweilige Arge benötigt von der Fläche her circa 4 Quadratmeter, der Quadratmeter kostet also 37,50 Euro. Leider berechnen Messeveranstalter jeden Quadratmeter Ausstellungsfläche, egal ob es nur ein Gang oder ein Fluchtweg oder ein tatsächlicher Standplatz ist. Weiter wird regelmäßig von dem Messeveranstalter, der oft eine ausgelagerte GmbH der jeweiligen Stadt ist, an der Preisschraube gedreht. Am Rande sei hier auch noch erwähnt, das dies ja auch für entsprechende Großtauschveranstaltungen in Stadthallen ec. zutrifft. Daher sollte man dies hier gegebenfalls auch mal an die jeweiligen verantwortlichen Politiker oder Bürgermeister weiterreichen, die ja gleichzeitig behaupten, ihnen wäre das Gemeinwohl und die Vielfalt der Vereine wichtig. Auf der anderen Seite wird hier aber über die gewinnorientierten Preiserhöhungen dieses Gemeinwohl eher ausgehöhlt.

Weiter ist die Mitgliederzahl beim BDPh ja leider nicht gerade gestiegen, so dass man so wie früher hier vieles gezielter bezuschussen konnte. Dies ist natürlich keine gesunde Gemengelage. Die weniger werdenden Mitglieder wollen oft keine Beitragserhöhung, stellen aber höhere Forderungen, was zu leisten ist. Ich kenne hier leider noch keine eierlegende Wollmilchsau, die dies ohne Probleme leisten kann. Wer so etwas lösen kann, der sollte es vielleicht als Patent anmelden ?

Eine Möglichkeit ist es ja auch, das sich zwei Argen mit ähnlichen Thema einen Standplatz teilen, wie beispielsweise dies die Arge R+V-Zettel e.V. und die Arge Briefpostautomation e.V. tun werden, wir teilen uns in Essen den Stand gemeinsam auf, je ein Rahmen für die eine Arge, je einen Rahmen für die andere Arge. Gleichzeitig können wir so leichter den Stand mit Personal besetzen, den dies ist heute leider auch nicht immer so einfach wie früher. Daher kostet uns das dann nur je Arge 75 Euro.

Soweit einige Anmerkungen von mir, Jürgen Olschimke, (1. Vorsitzender der Arge Briefpostautomation e.V. und 1. Vorsitzender der Arge R+V-Zettel e.V.).
 
flaneur Am: 08.07.2022 21:19:49 Gelesen: 7391# 90 @  
Welche Aktivitäten des BDPh haben zu welchen Subventionen geführt? Die Flächenpreise für Händler, die ich kenne, waren auch früher schon deutlich höher als die Preise für die Vereine. Nebenbei kostet ein Vereinsstand für die 3 Tage bei der Börse im Oktober in Ulm - Sindelfingen-Nachfolge - 125 €. Früher 50 €. Die Preise sind gestiegen. Mich interessiert, in welcher Weise das Engagement des BDPh gestiegen ist, die Werbung für die Vereine und ihre Sammelgebiete zu den für Vereine finanzierbaren Kosten möglich zu machen. Nebenbei: Vereine können in der Regel die Informationsstände nur deshalb buchen, weil Ihre Vertreter, die die Stände betreuen, die Reisekosten, die Übernachtungskosten und die Verpflegung selber zahlen.
 
flaneur Am: 08.07.2022 22:59:42 Gelesen: 7336# 91 @  
@ Eric Scherer [#88]

Kritische Fragen zu stellen, ist keine Beleidigung, zumal, wenn Sie an ein Vorstandsmitglied eines Mitgliedsverbandes gerichtet werden. Argumentier halt und bring Belege, Dr. Scherer.
 
Eric Scherer Am: 08.07.2022 23:20:01 Gelesen: 7319# 92 @  
@ flaneur [#91]

Lieber Flaneur.

Ich denke, Du weisst genau, was ich meine. Normalerweise kostet ein Quadratmeter ca 230 EUR. Der BDPh gibt die Fläche für ca. 37 EUR weiter. Die Differenz ist die Subvention. D.h. Pro ArGe ca. 190 EUR pro Quadratmeter bzw. ca. 760 EUR pro Stand. Denke, das ist nicht schlecht. Damit erfüllt er die Aufgabe gegenüber den ArGen in vorbildlicher Weise. Aber natürlich kann man auch noch sparen. Jürgen Olschimke hat in seinem Post Wege aufgezeigt.

Wieso sind die Preise gestiegen? Weil die Preise überall steigen. Weil die Messebranche zwei Jahre brach lag. Weil die notwendigen Arbeitskräfte nicht mehr so einfach zu beschaffen sind. Die IBRA muss sich mit allem rumschlagen, was auch ausserhalb der Philatelie geschieht. So eine Messe ist ein ungeheurer Kraftakt für den BDPh, für den Vorstand, für das Organisationskomitee und für alle, die sonst noch beteiligt sind. Wir sollten froh sein, dass die Philatelie in Deutschland diese Chance hat.
 
Lars Boettger Am: 08.07.2022 23:36:39 Gelesen: 7312# 93 @  
@ flaneur [#91]

Warum muss es unbedingt die IBRA 2023 sein?

Bei der NAPOSTA 2023 in Trier sind die ArGe-Tische billiger und wir würden uns sehr freuen, wenn viele Argen sich auch in Trier zeigen. International wird es auch. Händler werden dort sein, es wird zumindest einen Salon geben, die Rahmen sind mit 33 Euro deutlich günstiger. Ich will jetzt nicht bei der IBRA "räubern", sondern nur auf unsere Veranstaltung als Alternative aufmerksam machen.

Beste Grüße!

Lars
 
22028 Am: 09.07.2022 10:09:33 Gelesen: 7232# 94 @  
@ flaneur [#91]

Bist Du hier der Agent Provocateur oder spielst Du absichtlich den Unwissenden?

Es gab hier schon mehrere Vorschläge wie ARGEn Kosten sparen können, sei es dich Sponsoring oder Standteilung.

Um welche ARGE geht es denn bei Dir? Nenne diese doch, gerne auch Deinen Namen, ggfls. kann man dann auch konkrete Vorschläge machen.

Alles anonym zu schreiben hat immer ein "Gschmäckle".

Ich denke die ARGEn welche in Essen teilnehmen wissen warum und welchen Nutzen sie davon haben. Oder, wie Lars Böttger schrieb, eine andere Veranstaltung suchen wo es günstiger ist.
 
TeeKay Am: 09.07.2022 14:00:54 Gelesen: 7180# 95 @  
@ flaneur [#90]

Die Preise steigen nicht, weil der BDPh mehr Gewinn aus der Messe ziehen will, sondern weil die Kosten gestiegen und gleichzeitig die erwartbaren Zahlen von Besuchern und Händlern geschrumpft sind. Wenn du mehr Leistung vom BDPh für deine Vereine und Argen willst, dann steigen die Preise eben noch weiter, um die Leistungen zu finanzieren, deren Fehlen du anmahnst. Es ist keine große Intelligenz nötig um zu erkennen, dass bei gedrittelter Mitgliederzahl (und damit wahrscheinlich mehr als gedrittelter Sammlerzahl) in 20 Jahren bei gleichzeitiger Inflation die Leistungen schrumpfen und die Preise steigen müssen.
 
Richard Am: 04.08.2022 09:28:05 Gelesen: 6527# 96 @  
IBRA 2023: Super-Nachfrage bei den Arbeitsgemeinschaften und ein neuer Gold-Sponsor

(wm-pcp) - Wie Günther Korn bei einer IBRA-PP-Präsentation am 23. Juli 2022 in Bonn bekannt gab, sind die bei der IBRA zur Verfügung stehenden Flächen, der an Arbeitsgemeinschaften zu vergeben ist, nahezu völlig ausgebucht. „In den letzten Wochen sind weitere 20 Buchungen, davon einige für Großstände der Studiengruppen, dazu gekommen, so dass wir nun die Zahl 50 erreicht haben. Wir haben uns diese beachtliche Zahl zwar gewünscht, aber doch nicht fest damit gerechnet“, betonte Korn. Er ließ aber offen, ob noch mehr möglich ist, falls sich doch noch weitere Arbeits- und Forschungsgemeinschaften melden. „Wir haben zwar noch etwas Platz an anderer Stelle, allerdings ist dieser nicht so direkt einsehbar, weil hinter den Ausstellungsrahmen. Man wird sehen, ob da noch etwas geht.“



Korns Präsentation war für die Teilnehmer in Bonn eine wichtige Information, zumal er auch noch einmal auf die Ende September ablaufenden Anmeldefristen und die Notwendigkeiten frühzeitiger Hotelbuchungen verwies. Und er wartete mit einer Überraschung auf: Dr. Heinz Jaeger, der 98jährige Ehrenpräsident des BDPh und des Consilium Philatelicum, hat sich bereit erklärt, als Gold-Sponsor die IBRA 2023 zu unterstützen. Wenn das nicht ein Signal ist!
 
Richard Am: 11.08.2022 09:11:12 Gelesen: 6270# 97 @  
Neu gestaltet und sehenswert: Die Homepage der IBRA

(wm-pcp) - Bereits die Begrüßungsseite unterscheidet sich augenfällig von der bisherigen. Denn statt eines statischen Bordeaux-Mauritius-Briefes begrüßen einen nun abwechselnd Bilder und Kurztexte zu den besonderen Sonderschauen der nächstjährigen IBRA. Übersichtlich und geradezu aufgeräumt fällt der Blick dann darunter auf wesentliche Schwerpunkte, die teils bereits jetzt beschrieben, dann aber mit Fortschritt der Vorbereitungen gefüllt sein werden. Zum Beispiel: News, Ausstellerverzeichnis, Shop, Sonderschauen, Programm, Börse. Nun gibt es auch die Möglichkeit (siehe „News“) einen Newsletter zu abonnieren (siehe „Anmeldung Mailing-Liste“), was zu empfehlen ist, werden doch in den letzten Monaten vor der Veranstaltung sicherlich häufiger neue Nachrichten zu erwarten sein.

Die erwähnten „Sonderschauen“ werden auch bereits genannt. „Juwelen der deutschen Philatelie“, „100 Jahre Inflation“, „Deutsch-Amerikanischer Salon“. In der erstgenannten kann jeder Interessent sein schönstes oder wertvollstes Stück auf einem Blatt ausstellen, das später auch in einem besonderen Buch dokumentiert wird. Jeder kann also auf diese Art Aussteller bei der IBRA 2023 sein. Die näheren Bedingungen finden sich unter [1].



Wer glaubt, dies sei alles, irrt. Er sollte dann auch einmal unter den anderen drei Punkten in der Rubrik ‚Sonderschauen‘ nachschauen. Denn im „Zentrum Philatelie“ der Verbände präsentiert der BDPh eine Sonderschau in 15 Vitrinen rund um das Thema „Von ersten Sammlern, Händlern, Vereinen, Verbänden, Ausstellungen bis heute“, in denen viel zu sehen sein wird (z.B. ein Brief des nachweisbar ersten deutschen Sammlers). Auf ca. 120 Ausstellungsblättern kann man Raritäten und Seltenheiten, aber auch Höhepunkte der deutschen (Verbands- und Vereins-)Philatelie der letzten 150 und mehr Jahre an sich vorbeiziehen lassen. Selbst die Standplanung des „Zentrum Philatelie“ der Verbände ist bereits einzusehen. Dort befindet sich neben dem BDPh-Stand auch der „IBRA-Stand“, wo Besucher Kataloge und Bücher sowie Erinnerungsbelege und Marken erwerben können.
Selbst der Literaturbereich glänzt mit einer kleinen Vitrinenschau alter seltener Briefmarkenalben des 19. Jahrhundert und die bereits jetzt mehr als 50 Arbeitsgemeinschaften präsentieren ebenfalls Philatelie zum Anschauen und Bewundern.

Eines ist bereits heute sicher: Das Organisationsteam der IBRA 2023 ist fleißig dabei, weitere Projekte vorzubereiten. Die derzeitige deutsche Homepage wird in den kommenden Wochen ins Englische übersetzt, so dass dann auch diese Sprachversion wohl ab September für alle Philatelisten des Auslands einzusehen ist. Bis Ende September laufen derzeit die Anmeldefristen für Aussteller, was es nicht zu vergessen gilt. BDPh Aussteller können die ausgefüllte Anmeldung an den Landeskommissar Frank Blechschmidt senden [2]. Postanschrift[3].

[1] https://ibra2023.de/juwelen/
[2] BDPh.Kommissar@IBRA2023.de
[3] Dorfstr. 68 A, 08340 Schwarzenberg OT Bermsgrün
 
Richard Am: 18.08.2022 09:00:29 Gelesen: 5925# 98 @  
„100 Jahre Inflation“ auf der kommenden IBRA 2023

(FEPA/pcp) - Eine Sonderschau auf der kommenden IBRA 2023: „Als das Porto Milliarden kostete, 100 Jahre Hochinflation in Deutschland 1923“. Die Inflation in Deutschland begann mit dem Ersten Weltkrieg 1914 langsam anzusteigen und dauerte bis zur sogenannten „Hyperinflation“ im November 1923. Kein anderes Industrieland der Welt war mit einer so extremen Geldentwertung konfrontiert wie Deutschland. Mit der Einführung der Rentenmark fand die Inflation ein Ende.

Die Einzigartigkeit der deutschen Inflation spiegelt sich auch in der Postgeschichte wider. In der letzten Phase der Inflation galten die Posttarife nur wenige Tage, bevor die nächste Erhöhung erfolgte. Das macht das Thema Inflation zu einem der faszinierendsten, spannendsten und komplexesten Sammelgebiete der deutschen Philatelie. Nicht umsonst ist die INFLA-Berlin, die sich auf dieses Thema spezialisiert hat, mit über 900 Mitgliedern die größte ArGe im BDPh.

Der 100. Jahrestag der Hyperinflation im Jahr 2023 ist Anlass genug für die IBRA 2023, dem Thema Inflation eine Sonderschau zu widmen. Die Sonderschau wird in enger Zusammenarbeit mit INFLA-Berlin organisiert.


 
Deutsche Philatelisten-Jugend e. V. Am: 23.08.2022 20:49:59 Gelesen: 5601# 99 @  
Kinder malen „Meine Welt“

Die Deutsche Philatelisten-Jugend, der Bundesverband der Jungen Briefmarkenfreunde, veranstaltet im Rahmen der Welt-Briefmarkenausstellung IBRA 2023 (vom 25. bis 28. Mai in der Messe Essen) einen Malwettbewerb. Das Thema des Malwettbewerbs lautet „Meine Welt“.



„Wir laden alle Kinder zur Teilnahme an dem Malwettbewerb ein“, erklärt Heinz Wenz, Vorsitzender der Deutschen Philatelisten-Jugend. Über die Vorlage könne die eigene Welt gemalt werden; dies könne etwas von den eigenen Hobbys, ein Motiv aus der Stadt, der Familie, der Schule oder dem Freundeskreis sein. „Es geht um ein Motiv, das die Teilnehmer bewegt und aus „deren Welt“ ist“, erläutert Heinz Wenz den Malwettbewerb weiter.

Alle Grundschulkinder können an dem Malwettbewerb teilnehmen. Natürlich können sich ganze Schulklassen und komplette Schulen an dem Wettbewerb beteiligen. Attraktive Geldpreise warten auf die jungen Teilnehmer.



Die besten Entwürfe werden während der IBRA ausgestellt und exklusiv als Briefmarke Individuell hergestellt. Im Rahmen einer Preisverleihung am Freitag (26. Mai 2023) um 11 Uhr werden außerdem Geldpreise für die erfolgreichsten Teilnehmer vergeben. Der 3. Platz erhält eine Geldprämie von 50 €, der 2. Platz 100 € und der 1. Platz 150 €. Darüber hinaus erhält die Schulklasse mit den meisten Teilnahmebeiträgen einen Geldpreis von 150 € für die Klassenkasse. Die Schule mit den meisten Entwürfen erhält 250 €.

Teilnahmebögen können unter [1] heruntergeladen werden. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2023.

[1] https://www.dphj.de/ibra
 
Richard Am: 26.09.2022 09:38:20 Gelesen: 4720# 100 @  
IBRA-Team traf sich am 20./21. September in Bonn

(wm-pcp) - Zehn Tage vor Ablauf der Anmeldefrist trafen sich 13 Mitglieder des Vorbereitungsteam nach langer Zeit erstmals wieder statt per Zoom-Konferenz zu einer zweitägigen realen Besprechung. Die Tagesordnung umfasste 24 Punkte, letztlich wurden es noch einige mehr. Die kleineren Arbeitsgruppen stellten ihre bisherigen Ergebnisfortschritte vor, im großen Kreis ging es dann z.B. um Fragen der Finanzen, der Räume und deren Nutzung, Erweiterungsmöglichkeiten, z.B. für Arbeitsgemeinschaften, um die kommende PR-Planung, das Drucksachen-Belegprogramm, aber auch um die Sonderschauen, Schatzkammer, Catering und vieles andere mehr. „Wir sind gut in der Zeit und auf gutem Weg“, bestätigte BDPh- und Teampräsident Alfred Schmidt und Veranstaltungsleiter Jan Billion freute sich über einen Beschluss, dass der Eintritt zur IBRA 2023 frei sein wird. „Das ist gerade in dieser Zeit von hoher Bedeutung, denn Inflation und Kostenexplosionen nicht nur im Bereich der Energie beuteln die Menschen schon genug“, meinte er. Alle vertraten die Auffassung, dass alles getan werden müssen, um trotz aller Unabwägbarkeiten wie Corona-Pandemie oder Ukrainekrieg vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, diese Weltausstellung zu besuchen. IBRA-Organisationsleiter Wolfgang Maassen fasste das Ergebnis dieser ersten Tagung so zusammen: „Es ist doch weit fruchtbarer, sich wieder einmal von Gesicht zu Gesicht getroffen zu haben und wir haben die Zeit sehr gut genutzt.“



IBRA-Team Präsident Alfred Schmidt (links) und IBRA-Organisationsleiter Wolfgang Maassen. Beide sahen guten Grund zum Lächeln. Foto: Reinhard Küchler
 
22028 Am: 01.10.2022 13:23:41 Gelesen: 4494# 101 @  
Bundeskanzler Olaf Scholz übernimmt Schirmherrschaft für IBRA 2023

BDPh, Berlin/Essen - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übernimmt die Schirmherrschaft über die Internationale Briefmarken-Weltausstellung (IBRA) 2023 in Essen. Dies teilte das Bundeskanzleramt jetzt dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. in Bonn mit. „Das ist eine sehr gute Nachricht, wir freuen uns über die Zusage aus Berlin“, sagte BDPh-Präsident Alfred Schmidt. Die IBRA findet vom 25. bis 28. Mai 2023 statt. Für die Exponate werden etwa 2.800 Rahmen aufgebaut.

In seinem Grußwort schreibt Bundeskanzler Scholz: „Es freut mich sehr, dass diese schöne Ausstellung nach vielen Jahren wieder in Deutschland stattfinden kann. Dafür danke ich dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. und dem gesamten Organisationsteam. Ich wünsche Ihnen und Ihren Gästen aus aller Welt erfolgreiche Ausstellungstage und anregende Gespräche während der IBRA 2023!“



Bundeskanzler Olaf Scholz (Foto: Bundesregierung / Thomas Köhler)
 
Richard Am: 08.10.2022 09:50:16 Gelesen: 4075# 102 @  
IBRA 2023 in aller Munde !

(wm-pcp) - Wer die neuesten Ausgaben verschiedener philatelistischer Fachzeitschriften aufschlägt, z.B. der Oktoberausgaben der „philatelie“ oder der „Deutschen Briefmarken-Revue“, der wird darin ein umfangreiches Interview von Peter Platz finden, das dieser mit dem IBRA-Koordinator Thomas Höpfner führte. Es bietet einen exzellenten Überblick zu den geplanten Schwerpunkten der Veranstaltung, die im kommenden Jahr vom 25.–28. Mai in den Messehallen 7 und 8 parallel zur 33. Internationalen Briefmarkenmesse Essen stattfinden wird.

Das ist bei weitem nicht alles. In dem jüngst erschienenen APHV-Magazin fasste Schriftleiter Wolfgang Maassen – er ist Organisationsleiter der IBRA 2023 – den Stand der Dinge auf zahlreichen Seiten zusammen, ebenso im „Philatelic Journalist“ (dort sogar in deutscher wie englischer Sprache), der Zeitschrift des Weltverbandes der Philatelie-Autoren und Journalisten (AIJP).

Mit dem 1. Oktober 2022 ist offiziell die Meldefrist für Exponate, die im Wettbewerb der IBRA mit dabei sein wollen, abgelaufen. Man darf gespannt sein, wie viele Sammler aus aller Welt sich beteiligt haben. Sicher ist, dass dies dann auch wieder eine Meldung wert ist.
 
Richard Am: 11.10.2022 09:53:56 Gelesen: 3882# 103 @  
Update für die Internetseite http://www.ibra2023.de – Präsentation des Lese- und Literaturbereiches

(wm-AIJP/pcp) - Es war von Beginn an klar, dass für die IBRA 2023 ein großzügiger Bereich als Lese- und Literaturbereich eingeplant werden soll. Das IBRA-Team stellte hierfür einen Bereich im vorderen Eingang zur IBRA-Halle, gleich vor dem Aufgang zum Restaurant und dem Zugang von Halle 7 zur Verfügung. Immerhin 150 m2! Einigkeit bestand auch darin, dass man den Philatelistischen Bibliotheken einen repräsentablen Standbereich einräumt, denn diese sind bei Besuchern immer sehr gefragt. Die Philatelistische Bibliothek Hamburg sowie die Bibliotheken in Wuppertal und Frankfurt haben ihr Teilnahmeinteresse bekundet. Der Veranstalter rechnet mit 100–200 Literaturexponaten, die in mehr als 15 Regalen zur Schau gestellt werden. 18 Sitzplätze an Tischen bieten ausreichend Möglichkeit, die vorhandene Wettbewerbsliteratur einzusehen. Zusätzlich wird es eine Vitrinen-Sonderschau zur Literatur geben.

Ausgehend von diesen Grunddaten entwarf Claudia Maassen einen ersten Standplan-Entwurf, in dem all dies berücksichtigt ist. Um die Werthaltigkeit dieses speziellen Bereiches zu erhöhen, wird er sogar mit Teppich ausgestattet, denn die Besucher sollen sich hier wohlfühlen und verweilen, Gespräche führen und alte Beziehungen auffrischen sowie neue Kontakte knüpfen. Der Literaturbereich wird von der AIJP und dessen Generalsekretär Rainer von Scharpen sowie dessen Frau Wiltrud geleitet und beaufsichtigt. Dieses Team hat sich bereits bei der LONDON 2015 + 2022 sowie bei der Stockholmia 2019 großartig bewährt. Im Plan findet sich rechts der „Supervisor“-Tisch, daneben wird eventuell ein Laptop zur Verfügung stehen, um die digitale Literatur einsehen zu können. Die Ausgestaltung der Regale sowie der Tische und Vitrinen übernimmt einmal mehr Claudia Maassen, übrigens auch Mitglied der AIJP.



Jeder, der etwas von der Messe-Landschaft versteht, weiß darum, dass solch eine große Fläche mit mehreren Standaufbauten sowie der zuvor geschilderten Ausstattung Geld kostet. Und dies nicht zu knapp. Der Autor hat dem IBRA-Team hierzu eine genaue Kostenkalkulation vorgelegt und es gelang ihm auch, einen Sponsor zu finden, dessen großzügige Unterstützung dieses Vorhaben erst möglich macht: die Firma Heinrich Köhler in Wiesbaden und das Global Philatelic Network, die sich selbst nicht nur als Auktionshäuser, sondern auch als Verlag mit zahlreichen Publikationen jedes Jahr einen guten Namen machen. Man kann ihnen für die Förderung der Philatelistischen Literatur nicht genug danken!
 
22028 Am: 12.10.2022 17:47:51 Gelesen: 3704# 104 @  
Wie ich dem heute bei mir eingegangenen Brief des BDPh entnehme sind für die IBRA schon Exponate für ca. 4000 Rahmen, bei 2800 verfügbaren Rahmen, angemeldet, das ist doch ein guter Zwischenerfolg.
 
Richard Am: 15.10.2022 09:58:51 Gelesen: 3564# 105 @  
Exponatanmeldungen für die IBRA 2023 überraschend hoch!

(wm-pcp) - Am 30. September 2022 endete der Termin für Meldungen von Wettbewerbsexponaten, die Philatelisten aus aller Welt bei der nächstjährigen Internationalen Briefmarken-Ausstellung in Essen vom 25.–28. Mai 2023 zeigen wollen. Schon wenige Tage danach war abzusehen, dass die bislang angedachte Höchstzahl der 2.800 Rahmen für Briefmarkenexponate deutlich überzeichnet sein würde. Generalkommissar Walter Bernatek kommentierte den aktuellen Sachstand am 5. Oktober mit den Worten: „Die Zahl 2.800 war eine Traumzahl gewesen, die im Raum stand. Zwischenzeitlich hatten wir aufgrund der Krisen in dieser Welt unsere Erwartung sogar heruntergeschraubt und nur noch mit vielleicht 2.200 Rahmenbuchungen gerechnet. Nun sind wir völlig von den Socken, dass bereits jetzt 773 Philatelisten aus aller Welt über die 72 Länderkommissare Buchungen für 3.800 Rahmen eingereicht haben. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht, denn es kommen ständig neue Anmeldungen herein, so dass wir mit mehr als 4.000 Rahmen kalkulieren müssen.“

IBRA-Team-Präsident Alfred Schmidt ließ aber auch verlauten, dass nun erst einmal die Prüfung der Anmeldungen anstehe, weitere Neuanmeldungen nicht mehr angenommen werden sollten. Angesichts der deutlichen Überbuchung sei auch damit zu rechnen, dass einzelnen Meldungen nicht stattgegeben werden könne. Ein weiteres Problem sei nicht nur die Zahl benötigter Rahmen, sondern auch die Zeit für den später notwendigen Aufbau, denn messeseitig könne der zeitliche Rahmen leider nicht um ein oder zwei Tage erweitert werden.

Fazit: Es sind keine einfachen Fragen, die das IBRA-Organisationsteam nun zu lösen hat. Insgesamt aber ist das Ergebnis mehr als erfreulich, geradezu sensationell, und eine Bestätigung für den Veranstalter, den Bund Deutscher Philatelisten, dass auch diese IBRA international hohe Anerkennung genießt.
 
Richard Am: 31.10.2022 09:13:17 Gelesen: 2919# 106 @  
IBRA 2023: Noch größer – noch vielfältiger!

(wm-pcp) 24.10.2022 - Ursprünglich war als Planzahl für Wettbewerbsexponate in Rahmen die Zahl 2.800 angedacht. Zwischenzeitlich rechneten die Macher intern – coronabedingt – nur noch mit 2.200 Rahmen. Und dann kam der Anmeldeschluss Ende September 2022, der alle Befürchtungen zur Seite fegte: Es wurden weltweit so viele Exponate gemeldet, dass man dafür 4.300 Rahmen benötigt hätte. Das IBRA-Organisationsteam hatte nun die Qual der Wahl, zwischen dem Wünschenswerten und dem überhaupt Machbaren einen Mittelweg zu finden. Es pendelte sich nach genauer Prüfung bei 3.400 Rahmen für Exponate ein, immerhin fast 20 Prozent mehr als zuerst geplant. Die Auswahl der Exponate ist getroffen, die Liste liegt derzeit der FIP vor, die diese zu prüfen hat.

Die Halle 7 der Messe Essen, die sog. IBRA-Halle, wird deshalb auch komplett genutzt. Inklusive der Halle für die Internationale Briefmarkenmesse, die Halle 8, wird die IBRA ein Flächenangebot von 12.000 m2 (!) bieten, womit selbst Optimisten vor Jahresfrist nicht gerechnet hätten. So wird es nun auch möglich, die Zahl der Arbeitsgemeinschaftsstände zu vergrößern. Denn es hatten noch zehn weitere nach Meldeschluss ihr Interesse bekundet, so dass nun voraussichtlich ca. 65 (!) Arbeitsgemeinschaften die Welt der Philatelie präsentieren.

Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Programm des CPh-FORUM PHILATELIE und auf der IBRA-Bühne im Eingangsbereich (Messe-Foyer). Namhafte Experten aus zahlreichen Ländern, aber auch Kenner und Könner der Großsponsoren Deutsche Post, der Firmen Christoph Gärtner und Heinrich Köhler präsentieren auf der IBRA-Bühne aktuelle wichtige (Ratgeber-)Themen, die für jeden Sammler von Interesse sind. Die Programme werden voraussichtlich schon zum Jahresende bekannt gegeben. Dann dürfte auch die Berufung der Juroren aus aller Welt bekannt sein.

Eng wird es auch in der Halle 8, der Halle der Internationalen Briefmarkenmesse. Eine Reihe von Postverwaltungen und Handelsfirmen hat jüngst ihr Teilnahmeinteresse bekundet. Die Deutsche Post wird allein mit einem Großstand von 300 m2 vertreten sein! Messeagent Jan Billion, Organisationsleiter dieser Traditionsveranstaltung, sieht viele gute Gründe, dass auch diese Messe – allen politischen und sonstigen Schwierigkeiten zum Trotz – den Besuchern einmal mehr die ganze Welt der Philatelie offerieren wird.

Eines ist aber schon jetzt sicher: Diese kommende IBRA 2023 wird die größte Briefmarken-Ausstellung, die seit langer Zeit in Europa stattgefunden hat. Damit reiht sie sich würdig in die Reihe ihrer Vorgänger-Veranstaltungen, der IBRA 73 in München, der IBRA 99 in Nürnberg und der IBRA 09 in Essen, ein. „Glückauf“ – so sagt man im Ruhrgebiet!
 
Richard Am: 03.12.2022 09:13:16 Gelesen: 2100# 107 @  
Briefmarken-Messe fast ausgebucht!

(jb/AIJP/pcp) - Gute Nachricht für die Besucher, schlechte Nachricht für Aussteller, die bis jetzt mit der Anmeldung zögern: Die 33. Internationale Briefmarken-Messe in Essen, der kommerzielle Teil der Briefmarken-Weltausstellung IBRA vom 25. bis 28. Mai 2023, ist bereits jetzt so gut wie ausgebucht. Es gibt nur och ganz wenige kleine Reihenstände, die angesichts der Nachfrage bald vergeben sein dürften. Das war angesichts der Verwerfungen durch die Corona-Pandemie nicht unbedingt zu erwarten, bestätigt aber auch den Rang, den sich die Essener Briefmarken-Messe über Jahrzehnte erarbeitet hat.

Die Besucher wartet ein internationales Handelsangebot, das keine Wünsche offen lassen dürfte. Um den Großstand der Deutschen Post reihen sich zahlreiche ausländische Postverwaltungen. Händler und Auktionshäuser kommen nicht nur aus Deutschland und anderen europäischen Ländern (einschließlich Großbritannien!), sondern auch aus Übersee. Firmen aus den USA, Südafrika und Australien legen viele tausend Kilometer zurück, um ihr Angebot in Essen zu präsentieren.

Und das Beste kommt zum Schluss: Der Eintritt ist weiterhin frei!
 
Richard Am: 06.01.2023 09:26:10 Gelesen: 914# 108 @  
IBRA 2023 mit „Legenden der deutschen Philatelie“

(wm-pcp) - Wer in vergangenen Monaten die Webseite [1] aufsuchte, wusste bereits darum, dass während der IBRA (25.–28. Mai 2023 in Essen) eine Schatzkammer zu sehen sein wird, in der der einmalige „Bordeaux-Brief“ – der einzig bekannte mit der blauen und orangeroten Mauritius Post Office-Marke von 1847 – ausgestellt wird. Dank Vermittlung des Briefmarkenhauses Richard Borek GmbH & Co. KG ist dies nach fast 15 Jahren wieder einmal möglich.

Der Text auf der genannten Internetseite deutet aber auch an, dass es um dieses „Kronjuwel der Philatelie“ weitere Spitzenstücke der Ausnahmeklasse geben wird. Die Jahresvorausschau des Wiesbadener Auktionshauses Heinrich Köhler – das Haus ist offizieller Auktionator, Großsponsor und philatelistischer Partner der IBRA 2023 – lüftet bereits ein wenig vom Geheimnis. Denn in dieser Schatzkammer der IBRA werden auch die drei wohl wertvollsten Raritäten der deutschen Philatelie zu sehen sein. Dazu zählt: der einzig bekannte Ersttagsbrief des „Schwarzen Einsers“, der bayrischen 1 Kr.-Marke vom 1. November 1849, der legendäre „Baden-Fehldruck“ 9 Kr. auf Brief, der auf grünem statt rosafarbenen Papier gedruckt wurde (von diesem ist nur ein weiterer Brief und ein Briefstück bekannt) und last but not least der einzige noch erhaltene komplette Bogen des „Sachsen-Dreiers“, der zweiten Briefmarke Deutschlands.

Noch nie war dieses „Trio“ zusammen zu bewundern und erst die Vermittlung von Dieter Michelson, Geschäftsführer und Mitinhaber des Wiesbadener Unternehmens, machte es möglich, dass Joseph Hackmey (GB), die Museumsstiftung Post und Telekommunikation sowie ein privater namentlich nicht genannter Sammler diese Raritäten bereitstellen.

Es ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Wochen und Monaten noch weitere Details über weitere Pretiosen bekannt werden, die in der IBRA-Schatzkammer im Mai 2023 zu besichtigen sind.

  

[1] https://ibra2023.de/ibra-schatzkammer/
 
Richard Am: 10.01.2023 09:53:22 Gelesen: 704# 109 @  
Deutsche Post steigt in die IBRA-Bewerbung ein!

(wm-pcp) - Zumindest optisch steigt die Deutsche Post mit der IBRA-Werbung in das neue Jahr, denn passend zum neuen Jahr verschickte sie ein paar Tage zuvor einen Werbebrief an mehr als 100.000 Leser. Vorne auf dem Cover: das IBRA 2023-Logo.


 
Richard Am: 15.01.2023 09:10:35 Gelesen: 532# 110 @  
IBRA 2023-Schatzkammer auf der Zielgeraden!

(Thomas Höpfner-IBRA-Team/AIJP/pcp) - Nach mehreren sehr positiven Neuigkeiten in den letzten Wochen steht jetzt fest, was die IBRA-Schatzkammer bieten wird. Besucher können sich auf eine Museums-Schau der Extraklasse freuen sowie auf eine ganze Reihe von einmaligen Spitzenstücken aus verschiedenen Zeitperioden.

Fangen wir mit der Museums-Schau an. Das Archiv für Philatelie in Bonn und das Museum für Kommunikation in Frankfurt haben speziell für die IBRA zum Thema „Germania: Marke und Mythos“ eine Ausstellung konzipiert, die eine umfangreiche Zusammenstellung von Marken und Markenentwürfen sowie Essays und Probedrucke mit Bezug zur Germania zeigen wird. Fast alles sind Unikate aus dem Bonner Archiv für Philatelie, wo der gesamte philatelistische Sammlungsbestand der Museumsstiftung Post und Telekommunikation vereint ist. Die Federführung liegt beim Leiter des Archivs für Philatelie in Bonn, Dr. Andreas Hahn.

  

Originalskizze von Paul Eduard Waldraff zur Gestaltung der Germania-Marke. Zusätzlich wird oben links eine Germaniamarke zu 10 Pfennig (Michel-Nummer 56b) gezeigt.

Aus dem Besitz des Archivs für Philatelie, Bonn (Museumsstiftung Post und Telekommunikation)


Die Marken mit dem Motiv der Germania erschienen ab 1900 in mehreren Ausgaben. Sie waren von Paul Eduard Waldraff entworfen worden und wurden von Kaiser Wilhelm II. persönlich ausgewählt. Die ebenfalls zur Germania-Serie zählenden höheren Mark-Werte sind nicht von ihm entworfen, sondern wohl von anderen Entwerfern der Reichsdruckerei, bei der er auch beschäftigt war. Die Ausstellung in der Schatzkammer widmet sich nicht nur den philatelistischen Aspekten der Marken, sondern geht auch auf die Hintergrundgeschichten und die Mythen ein, die sich um die Marken und deren Motiv entwickelt hatten. In einem Schlussteil wird auf diese Verbindung zwischen Philatelie und Zeitgeschichte besonders aufmerksam gemacht. Und noch zwei Sachen dürfen an dieser Stelle verraten werden: Während der IBRA wird es die Präsentation eines Buchs zur Germania-Ausstellung geben, und Dr. Andreas Hahn wird einen Vortrag halten, der auf der IBRA-Bühne im Messe-Foyer vor dem Eingang zur Halle 7 stattfinden wird.

Welche weiteren Stücke in der Schatzkammer zu sehen sein werden, wird in wenigen Wochen bekannt gegeben. Dort wird es dann u.a. um „Legenden der Altdeutschland-Philatelie“ gehen. Dieses sind drei Raritäten, die in der IBRA Schatzkammer zum ersten Mal gemeinsam präsentiert werden.
 
Richard Am: 24.01.2023 09:08:49 Gelesen: 271# 111 @  
IBRA 2023 mit einer Rekordzahl des internationalen Handels!

(wm-pcp) - Was sich vom 25.–28. Mai 2023 in der Messehalle 8 in Essen abspielen wird, dürfte so manchen an frühere Zeiten erinnern, als bei den Internationalen Briefmarken-Messen in Essen geradezu der „Bär tobte“! Bei der diesjährigen 33. Messe, die zusammen mit der Weltausstellung IBRA 2023 ausgerichtet wird, ist dies einmal mehr der Fall. Auf beinah 4.000 qm bieten über 100 Händler und Postverwaltungen ihre philatelistischen Schätze an. Die Halle bietet mit Ständen von 22 Postverwaltungen ein weltweites Spektrum, das von den Fidschi-Inseln bis hin zu zahlreichen Ländern Europas reicht. Im Mittelpunkt natürlich der Großstand der Deutschen Post, darum gruppieren sich rund 20 Postfirmen, die die beliebtesten europäischen Sammelgebiete vertreten.

Ebenso beeindruckend ist die Zahl und das Angebotsspektrum des internationalen Briefmarkenhandels. Natürlich sind zahlreiche bedeutende Auktionsfirmen Europas und aus Übersee dabei, namhafte Raritätenhändler aus Großbritannien, der Schweiz und Deutschland, aber auch viele Briefe- und Markenhändler, die zu günstigen Preisen auch kleinpreisiges gesuchtes Material in großer Vielfalt offerieren. Geboten wird für jeden etwas und es dürfte kaum schwerfallen, lang gesuchtes Material zu finden.

Mit dieser Fülle unterscheidet sich die IBRA 2023 deutlich von den großen Ausstellungen, selbst den Weltausstellungen des vergangenen Jahres. Selbst in London, Lugano oder in Kapstadt war das Handelsangebot doch recht übersichtlich. Für Essen sollte man mehr als einen Tag einplanen und sich frühzeitig vorbereiten, wessen Stand man aufsuchen will. Erleichtert wird dies durch die frühzeitige Veröffentlichung der Liste des Handels, die man unter [1] bereits jetzt – also mehr als vier Monate vor Eröffnung der Veranstaltung – einsehen kann. Dort sind auch die Standnummern bereits genannt, so dass man sich leicht in dem in wenigen Wochen veröffentlichten Hallenplan orientieren kann.

[1] http://www.ibra2023.de oder unter https://www.briefmarkenmesse-essen.de/_messe/messe/aussteller/
 

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