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Thema: IBRA 2021 - Briefmarken Weltausstellung vom 6. bis 9.5.2021 in Essen
Richard Am: 30.07.2018 09:31:00 Gelesen: 8107# 1 @  
(bdph/jb) Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) veranstaltet vom 6. bis 9. Mai 2021 die internationale Briefmarkenausstellung IBRA in Essen. Anlässe sind das 75-jährige Bestehen des BDPh und das 150-jährige Jubiläum der Deutschen Reichspost, der ersten einheitlichen Postverwaltung in Deutschland.

Geplant ist, die IBRA als spezialisierte FIP-Weltausstellung mit den Klassen Championship Class, Traditionelle Philatelie, Postgeschichte, Thematik, Open Philately und Ansichtskarten durchzuführen. Integriert werden soll außerdem eine große Literaturklasse. Darüber hinaus wird beim europäischen Dachverband FEPA die Anerkennung der Ergebnisse beantragt.

Für die IBRA reserviert sind 10.000 Quadratmeter in den Hallen 1 und 2 der Messe Essen, die ebenerdig über das Foyer des Messehauses Süd zu erreichen sind. Bei Bedarf kann die Fläche problemlos ausgeweitet werden. Zeitgleich findet die 31. Internationale Briefmarken-Messe Essen statt.


 
bayern klassisch Am: 30.07.2018 10:20:33 Gelesen: 8077# 2 @  
@ Richard [#1]

Hallo Richard,

danke fürs Einstellen!

Werde, wenn es geht, dort die ganze Zeit anwesend sein und hoffe auf ein gutes Gelingen und ein Wiedersehen bzw. Kennenlernen von hiesigen Forumsmitgliedern.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
drmoeller_neuss Am: 02.08.2018 07:47:09 Gelesen: 7974# 3 @  
An dieser Stelle muss man sich auch die Frage nach der Finanzierung einer solchen Veranstaltung stellen. In der Philatelie fliessen nicht mehr Milch und Honig, auch der Handel kann sich bei sinkenden Umsätzen nicht mehr so spendierfreudig zeigen.

Die Mitgliederzahlen nehmen seit Jahren konstant ab. Eine Finanzierung einer solchen Veranstaltung über eine Beitragserhöhung dürfte kontraproduktiv sein.
 
Tuffi Am: 02.08.2018 08:50:03 Gelesen: 7950# 4 @  
@ drmoeller_neuss [#3]

Ich bin gespannt, wie viele von uns "Oldies" bis dahin ihre Alben abgeben mussten. Die "Einschläge" sind schon jetzt verdammt nah.
 
Altmerker Am: 02.08.2018 09:30:29 Gelesen: 7934# 5 @  
@ drmoeller_neuss [#3]

Ich finde die Finanzdiskussion einfach kontraproduktiv. Geht es danach, könnten wir einfach aufhören zu forschen und zu sammeln, denn das kostet irgendwie alles Geld. Die Frage ist doch, wie so ein Ereignis so organisiert und vermarktet wird, dass eben nicht nur die Leute kurz vorm Abgeben der Alben (Zitat Tuffi) angezogen werden. Kilometerlange Rahmenreihen sind es jedenfalls nicht. Mich ärgert, dass wir dabei immer auf unsere aussterbenden Dorfvereine schauen statt dem Begriff WELTausstellung gerecht zu werden. Da liegt Potenzial!
 
22028 Am: 02.08.2018 10:04:43 Gelesen: 7917# 6 @  
Auch mich freut es, dass der BDPh die Herausforderung eine Weltausstellung durchzuziehen annimmt.

Das wird man sicher gut durchdacht haben, noch ist die Weltausstellung seitens der FIP ja genehmigt und dafür muss man sicher auch Finanzplanzahlen, wie bei Rang Ausstellungen an den BDPh auch, einsenden müssen.

Nicht immer so negativ sein, die Ausstellung wird sicher gut angenommen werden! Im Jahr 2021 bin ich ja in meiner passiven Zeit der Altersteilzeit, da habe ich viel Zeit für den Besuch und eine Sammlung, die ich für den Wettbewerb anmelden kann habe ich auch!
 
Setubal Am: 02.08.2018 10:25:51 Gelesen: 7907# 7 @  
Guten Morgen ins Forum,

ich begrüße es, eine WELT Ausstellung nach Deutschland zu holen und auf die sich bietenden Möglichkeiten durch die Beschäftigung mit Briefmarken im weiteren Sinne aufmerksam zu machen.

In verschiedenen Beiträgen habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass es vermisse, dass auf unser Hobby hingewiesen wird und das meiner Meinung nach zu wenig "Reklame" dafür gemacht wird.

Es würde mich freuen, wenn anläßlich einer derart bedeutenden Veranstaltung im Rahmen einer Sonderschau die "Leistungssportler" unter uns die Gelegenheit bekämen, Exponate von besonderer Bedeutung für die Region, für Deutschland oder für eine bestimmte Entwicklung, dort präsentieren könnten. Es würde mich freuen, mit diesen Exponaten für entsprechende Werbung zu sorgen, um neugierige Zuschauer anzuziehen und Werbung für unser Hobby zu betreiben.

Sollte ich bis dahin "meine Alben noch nicht abgegeben haben", stelle ich mein Exponat selbstverständlich zur Verfügung.

Rolf- Dieter
 
bayern klassisch Am: 02.08.2018 12:39:59 Gelesen: 7875# 8 @  
@ Setubal [#7]

Lieber Rolf-Dieter,

genau so sehe ich es auch - ohne Werbung für unser phantastisches Hobby, keinen Nachwuchs, keine Aufmerksamkeit, keinen Spaß, keine Forschung.

Ob und wie viel Geld für solch eine Großveranstaltung ausgegeben wird, ist völlig unwichtig. Wird das Geld nicht dafür ausgegeben, wird man es halt für etwas anderes ausgeben. Ausgegeben wird es ganz sicher - da ist mir eine "Werbeshow" in Forum eine Weltausstellung lieber, als dass sich in paar Funktionäre die Taschen voll machen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Ich würde mir auch sehr wünschen, dass überregional dafür schon Wochen vorher groß Werbung dafür gemacht würde, lokal natürlich sowieso und damit meine ich nicht die 20 Briefmarkenvereine rund um Essen (große Schätzung), sondern die Bürger im Allgemeinen. 5 Aussteller vor 100 Rahmen sind keine Werbung - den Leuten sollte vielmehr gezeigt werden, was die Philatelie zu leisten im Stande ist und vor allem lokales sollte nicht vergessen werden.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
johanneshoffner Am: 02.08.2018 12:56:23 Gelesen: 7864# 9 @  
Ich freue mich über den Entschluss eine Weltausstellung auszurichten. Wenn wir an die unsäglichen Vorgänge im BDPh vor einem Jahr denken, ist der Blick nach vorne und der Ehrgeiz, eine so grosse Veranstaltung durchzuführen doch eine grosse, positive Veränderung.

Wir sehen und in Essen 2021.
 
MarkusH Am: 02.08.2018 14:09:37 Gelesen: 7833# 10 @  
Und wenn man sich noch dazu an die IBRA 99 damals in Nürnberg erinnert, dann kommt doch Vorfreude auf - bei mir jedenfalls und wahrscheinlich auch bei allen anderen.

Über den Sinn und Zweck von FIP-Weltausstellungen kann man sicherlich immer wieder diskutieren, aber sie bleiben nun einmal die Spitzenveranstaltungen unseres Hobbys.
 
fckollbach Am: 03.08.2018 13:03:24 Gelesen: 7666# 11 @  
Auch wenn ich zu diesem Thema eine Außenseiterposition zu vertreten scheine: Meiner Meinung nach ist die Ausichtung einer derartigen Großveranstaltung ein Unding. Hier ein paar Aspekte:

1. Finanziell haben BDPh und Stiftung - nach immerhin fast zwei Jahrzehnten - immer noch mit den finanziellen Folgen der IBRA in Nürnberg zu kämpfen. Eine Wiederholung scheint daher wenig sinnvoll.

2. Die Zahl der Mitglieder in den Vereinen schrumpft, weitere Beitragserhöhungen und/oder die Senkung der Leistungen, die im Gefolge der - mit Sicherheit defizitären - Weltausstellung zu erwarten sind, werden diesen Trend sicherlich nur verstärken.

3. Unter dem Aspekt der Mitgliederwerbung und Stellung der Philatelie in der Öffentlichkeit wäre das Geld sicher in einer verstärkten Förderung von Werbeschauen u.ä. besser angelegt. Hier zeigt sich die Philatelie vor Ort und weniger abgehoben. Freilich kann man so weniger schöne Bilder und Berichte für die Fachpresse sammeln. Spesenrittertum und gegenseitiges Schulterklopfen der Funktionäre entfallen ebenfalls.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Süden
fckollbach
 
22028 Am: 03.08.2018 13:35:08 Gelesen: 7643# 12 @  
@ fckollbach [#11]

Eine Werbeschau kann jeder Verein problemlos selbst organisieren, das kostet kaum etwas. Der Würzburger Verein hatte z.B. mal eine Werbeschau in den Räumen einer Bank veranstaltet, Kosten waren praktisch NULL.

Weltausstellungen sind wie Olympiaden oder Weltmeisterschaften im Sport, die ziehen immer Leute an.

Wenn selbst kleine Länder wie Israel oder Tschechien eine Weltausstellung stemmen können dann kann der BDPh das allemal.
 
fckollbach Am: 03.08.2018 14:06:07 Gelesen: 7622# 13 @  
Ich will ja nicht kleinlich sein und gratuliere zur kostengünstigen Ausrichtung der Werbeschau. Offenbar verfügt Dein Verein selbst über eine große Anzahl an Rahmen. Denn schon deren Transport ist für den durchschnittlichen Verein ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

Schöne Grüße
fckolbach
 
Setubal Am: 03.08.2018 14:09:41 Gelesen: 7619# 14 @  
Hallo ins Forum,
hallo 22028,
hallo fokollbach,

stellt euch doch mal bitte dem Vergleich mit Sportvereinen:

Was wäre Fußball ohne Weltmeisterschaften - nur mit Jugendturnieren aus dem näheren Umfeld (um den Aspekt der Jugendförderung nicht zu verlieren)

Was wäre die Leichtathletik ohne Olympische Spiele - nur mit Beteiligung an Bundesjugendspielen (um die Nachwuchsförderung nicht zu vernachlässigen)

Und jetzt hier die Frage:

Was wäre unser Hobby, das Briefmarkensammeln, die Philatelie, ohne Weltausstellungen?

Ohne Möglichkeiten sich und sein Exponat dem internationalen Vergleich zu stellen?

Der Möglichkeit für die Betrachter über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, wie und was andere sammeln?

In einem anderen Beitrag hatte mich Rumpelstilzchen als Spitzensportler betitelt. Ich bin stolz auf diese Bezeichnung, denn als solcher habe die Möglichkeit andere auf mich und mein Hobby Philatelie, aufmerksam zu machen. Kurz Werbung zu betreiben. Das Ganze übrigens kostenlos, denn ich präsentiere mein Exponat auch auf Werbeschauen, auf meine Kosten! Versicherung, Transport und nicht zu vergessen, die Materialbeschaffung, die mein Exponat gekostet hat.

Ich finde es lobenswert, dass der Würzburger Verein in einer Bank eine Werbeschau durchgeführt hat. Hier sehe ich Ansätze der Zusammenarbeit mit Firmen und/oder Organisationen, die natürlich auch aus Eigeninteresse, auf unser Hobby aufmerksam machen. Solche Veranstaltungen sollten uns alle ermutigen selbst mal nach möglichen Sponsoren zu suchen, die bereit sind auch "nur" Veranstaltungsräume kostenlos zur Verfügung zu stellen. Oder auch Kontakte zu Medien, die bei allgemeinen Themen für ein breites Publikum Beiträge in Printmedien oder Sendeminuten im Hörfunk oder Fernsehen bringen.

Und hier bietet eine Weltausstellung allemal die Möglichkeit Interesse zu erwecken. Das Interesse muß nur erst einmal geweckt werden. Packen wir es doch einfach an !

Für mich sprechend kann ich sagen, dass mir die Beschäftigung mit/an der Philatelie eine Unmenge an Wissen gebracht hat, das ich eigentlich nicht brauche. Dieses Wissen aus Randbereichen nutze ich aber heute um "Unbedarften" zu zeigen, zu erklären, was mir die Philatelie bringt und bedeutet.

Rolf Dieter
 
fckollbach Am: 03.08.2018 14:53:50 Gelesen: 7591# 15 @  
Lieber Setubal,

ich habe zwar persönlich mit Sport nicht viel am Hut, möchte aber deinen Vergleich gerne aufgreifen:

Was wäre Fußball ohne die zahlreichen belächelten Vereine in Dörfern und kleinen Städten?

Was wären die Olypischen Spiele ohne die zahllosen Vereinsmeier, die Geld und Freizeit in ihren kleinen unbekannten Club investieren?

Antwort: Bald am Ende.

Die Ausrichtung dieser Weltausstellung sendet ein fatales Signal an alle "normalen" Sammler in den Vereinen. Nämlich, dass für Großveransstaltungen große Summen (und schon heute zu erwartende Defizite) offenbar kein Problem sind, während, die Leistungen (Rechtsschutz, Zuschüsse zu Werbeschauen durch die LVs, Grußworte zu Jubilären etc.) stagnieren oder eingestellt werden. Zahlen darf der "Normalsammler" den Spaß auf Spitzenniveau natürlich gerne. Da drängt sich für Mitglieder und Vereine im Laufe der Zeit eine schlichte Kosten-Nutzen-Analyse auf.

Es mag in anderen Regionen vielleicht etwas anders aussehen, aber im Raum München sind die Folgen dieser Politik des BDPh klar: Mitgliederschwund und der geschlossene Austritt ganzer Vereine.

Um es klar zu sgen: Ich bin keineswegs gegen Ausstellungen in höheren Rängen. Aber eine Weltausstellung ist bei der gegenwärtigen Lage der organisierten Philatelie in der Bundesrepublik klar ein Unding.

Schöne Grüße
fckollbach
 
Setubal Am: 03.08.2018 15:44:13 Gelesen: 7563# 16 @  
Hallo fckollbach,

Entschuldigung für meinen Schreibfehler in meinem vorangegangenen Beitrag.

Grundsätzlich stimme ich Deinen Ausführungen zu. Die Arbeit an der Basis hat für mich den gleichen Stellenwert, wie mein Eintreten für die Ausrichtung der (noch) geplanten Weltausstellung in Essen !

Es geht mir um die allgemeine Präsenz unseres Hobbys. Und unbestritten wird eine Weltausstellung auf viele eine andere Anziehungskraft ausüben als eine Werbeschau. Das ist nicht abwertend gegenüber Werbeschauen gemeint. Beides muß aus meiner Sicht aber stattfinden. Beides hat auch seine Daseinsberechtigung !

Ich bedauere die Entwicklungen mit einhergehenden Mitgliederverlusten nicht nur bei euch in Bayern. Uns in Niedersachsen geht es da nicht anders.

Das Problem schwindender Mitglieder ist bei uns im Verein überlebenswichtig. Wir hatten es Anfang des Jahres auf der Tagesordnung unserer Jahreshauptversammlung. Nur abwarten und uns über das Problem heulen, erschien uns aber zu wenig. Wir haben beschlossen unter Nutzung unserer Möglichkeiten mit Artikeln in der Zeitung, mit Vorträgen und Veranstaltungen auch aus Randgebieten der Philatelie an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir waren uns darüber im Klaren, dass kurzfristig keine Erfolge "von allein" kommen.

Aber was ist denn die Alternative ?

Warten, das die vorhandenen Mitglieder wegsterben ?

Nichts tun also ?

Nenn mir bessere Möglichkeiten und ich werde auch diese umsetzen.

Rolf-Dieter
 
Lars Boettger Am: 03.08.2018 17:49:41 Gelesen: 7508# 17 @  
@ fckollbach [#15]

Wie viele Weltausstellungen hast Du schon organisiert? Woher weist Du, dass der BDPh das Risiko trägt und nicht eine eigens dafür gegründete GmbH? Bist Du verantwortlich für den Finanzplan? Kennst Du die Sponsoren bzw. die Preise für die Händlerstände, die Halle, die Rahmen, die Jury, die erwarteten Einnahmen aus dem Belegprogramm etc. Nächstes Jahr gibt es wieder einen Philatelistentag, da hast Du Gelegenheit, den BDPh-Vorstand mit Deinen Fragen zu löchern. Ein gesunder Grundoptimismus gehört für so eine Ausstellung dazu.

Bevor wir hier wild spekulieren, wie so eine Ausstellung gestemmt werden kann, sollten wir mal abwarten, wie sich der BDPh-Vorstand dazu äussert. Und meiner Ansicht nach wurde es dringend Zeit, dass Deutschland sich mit so einer Veranstaltung auf dem internationalen Parkett zurückmeldet.
 
HWS-NRW Am: 03.08.2018 17:56:55 Gelesen: 7502# 18 @  
@ Lars Boettger [#17]

"Gut gebrüllt, Löwe"

und beste Grüße
Werner
 
bayern klassisch Am: 03.08.2018 18:11:50 Gelesen: 7494# 19 @  
@ Lars Boettger [#17]

Lieber Lars,

wahre Worte, auch wenn sie nicht überall auf fruchtbaren Boden fallen werden.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
fckollbach Am: 03.08.2018 18:24:31 Gelesen: 7485# 20 @  
Lieber Lars,

genügen denn die Erfahrungen mit der IBRA in Nürnberg nicht? Die Hoffnung, dass es gerade bei dieser Weltausstellung - zumal angesichts verschlechterter Rahmenbedingungen für die die Philatelie - anders laufen könnte, kommt mir so vor wie ein Kind, das sich ein ums andere Mal die Hände an der Herdplatte verbrennt, aber trotzig hofft, der nächste Versuch werde schmerzfrei enden.

Schöne Grüße
 
Setubal Am: 03.08.2018 19:29:18 Gelesen: 7455# 21 @  
Guten Abend ins Forum,

typisch deutsch - statt etwas mit Tatkraft zu unterstützen - erst mal miesmachen.

Warum um alles in der Welt soll schwarzmalen sinnvoller sein, als eine sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um Nutzen für uns alle daraus zu ziehen. Das Interesse wieder auf ein fast ausgestorbenes (?) Hobby zu lenken !

Frage an fckollbach:

Welche alternativen Vorschläge hast Du denn, nach denen ich Dich im Beitrag [#16] gefragt habe ?

Rolf-Dieter
 
fckollbach Am: 03.08.2018 21:52:51 Gelesen: 7410# 22 @  
Lieber Rolf-Dieter,

was die euphorischen Freunde der geplanten Weltausstellung nicht sehen ist, dass die Zeiten üppig gefüllter Kassen vorbei sind. Die Mittel wären in einer stärkeren Förderung der örtlichen Vereine weitaus besser angelegt. Als Beispiele: Erhöhung der Fördermittel für Werbeschauen, Ausbau des Rechtschutzes und der Rechtsberatung für Vereine (Letzter Punkt wäre m.E. besonders wichtig. Die Informationen zur Datenschutzgrundverordung kamen beispielsweise etwa 7 Stunden vor Inkrafttreten der Verordnung.).

Die Arbeit im Verein bringt keine Fotos in der "Philatelie" und das Wichtigtun fällt ein paar Nummern kleiner aus, aber sie sichert die Zukunft für unser Hobby, was bei der Weltausstellung fraglich ist. Beides zu schultern, das halte ich für gegenwärtig ausgeschlossen.

Schönen Abend
Robert
 
22028 Am: 04.08.2018 10:08:37 Gelesen: 7339# 23 @  
@ fckollbach [#22]

Ich weiß nicht, warum Du so verbittert bist, ich bin auch Mitglied in einem Ortsverein, wir sind finanziell gesund, planen für 2020 eine Rang 2 Ausstellung und das Anmeldeverfahren ist eingeleitet. Auch da ist das Thema Sponsoring wichtig, da nur über BDPh/Stiftungszuschüsse das nicht zu stemmen ist. Ich bin der designierte Ausstellungsleiter dafür und habe da einige Pläne im Kopf.

In diesen sicher schlechteren Zeiten an einer Weltausstellung zu sparen ist sicher das falsche, eine Weltausstellung benötigt Jahre der Planung und Vorbereitung, nur Werbung bringt Umsatz. Und bei Werbung bringen Groß/Internationale Veranstaltungen mehr, das sehe ich auch als wichtigere Aufgabe des BDPh an als kleine örtliche Werbeschauen mit 100 Rahmen oder noch weniger zu finanzieren.

Auch der kleine Verein hat heute Möglichkeiten, ohne nach dem Geldtopf des BDPh zu schielen, über alternative Methoden durch Werbeeinnahmen eine Werbeschau zu finanzieren.

Germering ist doch kein armer Ort, ich hatte meinen Arbeitsplatz für viele Jahre dort (im Gebäude neben dem ehemaligen Krone Einkaufszentrum) - da gibt es ein großes Umland mit reichlich Firmen, man muss sich halt mal aufmachen und alternative Finanzierungsquellen aufmachen.

In der Philatelie gibt es AUCH Fotos von der Arbeit im Verein und das Thema Wichtigtun, ich dachte das hatten wir schon lange abgehakt. NIEMAND im Vorstand nimmt sich wichtig, die leisten harte Arbeit, auch wenn es offensichtlich das in den Ortsvereinen nicht wahrgenommen wird.

Ich habe schon oft geschrieben, nur Kritik bringt nichts, im Gegenteil, das ist contra produktiv, selbst mal versuchen es besser machen.
 
olli0816 Am: 04.08.2018 11:04:28 Gelesen: 7308# 24 @  
Hallo,

trotz aller Probleme durch Mitgliederschwund und nachlassendem Interesse am Briefmarkensammeln finde ich die Idee einer großen Veranstaltung sehr gut. Eine lokale Werbeschau ist ganz nett, aber wenn man mehr Interesse auf der Fläche entwickeln möchte, dann sind größere Veranstaltungen immer besser. Sie schaffen einfach mehr Aufmerksamkeit und es werden dort sicher wesentlich mehr Raritäten und interessante Sammlungen gezeigt. Wenn die Aussteller z.T. vor Ort sind, hat der Besucher Gelegenheit, wesentlich mehr Kontakte zu knüpfen.

Das heiß nicht, das lokale Veranstaltungen unwichtig wären. Nur ist die Wirkung lokal, d.h. 50 Kilometer weiter wird keiner davon Notiz nehmen. Das wäre Sache eines Vereines, wenn er auf sich aufmerksam machen möchte. Andererseits frage ich mich, warum man mehr Geld in sterbende Strukturen stecken sollte? Auch die Rechtsberatung (hat ein Verein tatsächlich so viel damit zu tun?) sollte doch bis auf allgemeine Richtlinien, die der BdPh zur Verfügung stellt, eher eine Sache vor Ort sein. Die Datenschutzverordnung ist zwar für Vereine ein ziemlich übles Gesetz, aber es gibt im Internet Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Einfach mal Google betätigen und selber machen.

Neben große Ausstellungen wären sicher ein starker Ausbau der Internetpräsenz des BdPh ein gutes Thema. Damit meine ich, dass man über dieses Tool sehr viel mehr philatelistisches Wissen zur Verfügung stellt. Würde zu weit führen, das jetzt auszuführen.

Es wird auch immer wieder über die Finanzierungen rumgemäkelt. Hier wäre mit Sicherheit einmal etwas mehr Phantasie von Nöten und die Ansprache von örtlichen Unternehmen/Organisationen zwecks Unterstützung. Kombinierte Werbeschauen, wo der Sponsor auch profitieren kann wäre für beide Seiten mit Sicherheit von Vorteil. Warum nicht den örtlichen Metzger bei der Verpflegung einbinden inkl. einen Stand, wo er seine Sachen mit anbieten kann? Es gibt x Möglichkeiten, wie man Veranstaltungen dadurch sogar noch interessanter gestalten und ein größeres Publikum gewinnen kann, wenn man Kontakte schafft.

Mal ein Beispiel, wie ich in Fürstenfeldbruck bei München - wäre ich in einem Verein - eine schöne Veranstaltung organisieren würde:

Dort gibt es einen schönen Biergarten an der König Ludwig Schlossbrauerei und daneben eine große Halle zum Ausstellen und Treffen. Mit der Brauerei würde ich ein Kontingent zur Brauereibesichtigung erstellen und sie können im Biergarten/Halle einen schönen Stand aufbauen mit ihren Bierspezialitäten. Ein kleines Losverfahren unter den Besuchern, wo 15 Leute eine Brauereibesichtigung machen können. Eine örtliche Metzgerei, die auf der gegenüberliegenden Seite beim Parkplatz einen Grill aufstellt und etwas zum Verkaufen anbietet. Metzgerei neben dem Bierstand stellen und dort Wurst-und Käsespezialitäten anbieten. Beide beteiligen sich mit einem Obulus an den Kosten der Halle. Biergarten wird sowieso voll bei schönem Wetter und alle Besucher bekommen mit der kleinen Eintrittsgebühr einen Getränkegutschein für den Biergarten. Damit kann man sicher ein gutes Agreement mit dem Biergartenbetreiber ausmachen.

In der Halle 5 bis 10 Händler/Auktionatoren mit kleiner Standgebühr zulassen. Ein Bereich zum Tauschen und der größte Bereich Ausstellung.

Die örtlichen Banken nehmen sich sowieso gerne wichtig, also die gleich als Sponsor (Sparkasse/Volksbank) ansprechen. Dafür dürfen sie ein paar Fahnen aufstellen. Wenn sie mehr springen lassen, dann gerne mit kleinem Infostand. Stadt FFB ansprechen, um einen Kulturzuschuss zu bekommen.

Das ganze geplante Vorhaben an die örtliche Presse und Aushänge an Schulen / Altersheimen und im Internet unter Veranstaltungen. Evtl. ein paar Plakate drucken lassen und an Bahnhöfen und anderen Plätzen (auch in München) aushängen. Auf Facebookseite in den jeweiligen Gruppen platzieren.

Wenn man es noch schafft, einen Spezialsponsor zu bekommen, dann kann man unter den ganzen Besuchern eine wertvollere alte Briefmarke verlosen. Dazu müssen die Besucher drei Fragen beantworten und ihre Karte mit Adresse abgeben. Jeder Besucher bekommt so eine Karte zum Ausfüllen mit der Eintrittskarte.

Die Veranstaltung mit allen Infos auf die Vereinshomepage und Kontakt mit allen Vereinen in der Umgebung aufnehmen, damit diese wenn sie möchten auch auf ihre Webseite aufnehmen. Ist sehr gute Werbung für alle Vereine im Umkreis.

Solche Sachen haben ich in der IT in viel größerem Stil organisiert. Das hört sich zwar nach viel Arbeit an, aber wenn man erst die Kontakte hat, dann wird es beim 2. bis x-ten mal viel einfacher, weil die Partner selber nachfragen, wann man das wieder machen kann. Außerdem fängt man mit der Planung/Organisation je nach Erfahrung etwa 6 Monate vorher an. Bei meinen Veranstaltungen haben sogar mit der Zeit ganz andere Firmen nachgefragt, ob sie mitmachen dürfen. Die hatte ich gar nicht auf dem Radar.

Ich denke, das bei gutem Wetter es einige Leute gibt, die Lust darauf haben. Eine Mischung aus Briefmarken mit netten anderen Dingen drumherum. Beste Monate Juni oder Juli, also normalerweise Sauregurkenzeit für Briefmarken. In Kombination aber sicher eine gute Alternative. Vor allem besteht hier die größere Chance, das Leute mit Briefmarken in Berührung kommen, die das normalerweise nicht tun würden.

Ich würde auf so etwas eher hingehen als auf eine Veranstaltung an einem drögen Ort, wo das Catering nur Dosenwürstchen anbietet. Man fängt die Leute mit schönen Orten und guten Ereignissen.

Dafür brauche ich aber nicht zwingend den BDPh. Wenn der unterstützt, ist das sicher schön, aber alle Schritte sind selber durchführbar inkl. Finanzierung.

Wenn man mutig ist, macht man daraus zusätzlich sogar einen Pokemonevent :).

Von daher ist das jammern und lamentieren über zu wenig Geld sicher bequem. Nur es gibt da draußen zu viele Unternehmen/Organisationen, die händeringend nach Events Ausschau halten, wo sie sich gut präsentieren können. Man muss ihnen nur den Gefallen tun.

Grüße Oliver
 
Setubal Am: 04.08.2018 13:38:07 Gelesen: 7247# 25 @  
Hallo Oliver,
und natürlich hallo ins Forum,

Du hast am Beispiel der Möglichkeiten in Fürstenfeldbruck wunderbar aufgezeigt, wie eine Einbindung von Sponsoren gelingen kann. Es bedarf eben nur einer Person, die die entsprechenden Kontakte herstellt, pflegt und zu beider Seiten Nutzen für eine Veranstaltung (Werbeschau) einbindet.

Möglichkeiten sind also da - sie müssen nur genutzt werden.

Ohne das ich eine bestimmte Veranstaltung im Auge hatte, war ich aus privaten Gründen bei einer Niederlassung der Commerzbank hier in Braunschweig. Am Rande sprach ich mit dem Filialleiter über mein Hobby Briefmarkensammeln, meinem Exponat Schiffspost Portugal. Ich habe einen Brief an den Gründer der Commerzbank, Theodor Wille, der ab Mitte 1850 einen Kaffeehandel in Santos, Brasilien hatte. Als er von dem Brief hörte, war er sofort dabei, unter entsprechenden Möglichkeiten der Präsentation der Commerzbank, als Sponsor mit aufzutreten.

Ich erwähne diese Geschichte nur um zu zeigen, was wir auch mit unseren Belegen (Briefen) erreichen können, wenn wir diese entsprechend einsetzen, präsentieren und "vermarkten".

Rolf- Dieter
 
DL8AAM Am: 04.08.2018 14:11:33 Gelesen: 7229# 26 @  
@ Setubal [#25]

Da hast Du was interessantes angesprochen Rolf-Dieter,

wir waren mal vor vielen vielen Jahren auf Duchreise in Bayern und sahen zufällig ein Plakat zu einer Werbeausstellung an der Strasse hängen. Und da wir die Zeit hatten, konnte ich mir die Show anschauen. Auch diese war zusammen mit einem örtlichen "Großsponsor" organisiert und da das wohl langfristig geplant wurde, hatte der Verein extra (?) ein spezielles "Themenexponat" passend zum Sponsor (passenderweise eine Brauerei) aufgebaut und scheinbar hatte auch der Sponsor selbst ein gewisses Händchen dafür und hat (in Zusammenarbeit mit dem Verein?) selbst ein kleine Sammlung zur Firmengeschichte gezeigt, u.a. für mich sehr interessant, "uralte" Freistempel-Briefe von und an diese Brauerei. Fand ich sehr nett gemacht. Wenn man gezielt in alten Firmenarchiven sucht, findet man scheinbar noch so manches Schätzchen, selbst wenn die aktenordnermäßig gelocht sind (dadurch wirken die im Zusammenhang teilweise sogar "historisch echter").

Also bei der Sponsorensuche gleich mit einem kleinen Konzept auftreten, den mit kleinen Schmankerln "locken" und ggf. die Aussicht bieten, sich selbst mit einzubinden.

Gruß
Thomas
 
Setubal Am: 04.08.2018 15:10:33 Gelesen: 7201# 27 @  
Hallo Thomas,

danke für Deinen Beitrag, der mir zeigt, dass durch Werbung (haben wir ein Plakat gesehen) Interesse geweckt werden kann (da wir die Zeit hatten, konnten wir uns die Show ansehen) und etwas auf die Beine gestellt wird.

Werbung - auf ein Thema aufmerksam machen.
Wissen - in allen möglichen Formen:
Wissen was man hat
Wissen wie man es nutzen kann.

In anderem Zusammenhang hatte ich angeregt, dass die Fachstelle Ausstellungswesen des BDPh doch die Information haben müßte, welcher Aussteller laut Ausstellerpaß über welches Exponat verfügt. Hier könnte eine Vorauswahl für eine themenbezogene Zusammenstellung von Exponaten vorgenommen werden, die dann nach Absprache mit den entsprechenden Ausstellern durchgeführt wird. Es kommt dabei nicht darauf an, wie und welche Vorprämierungen bereits erreicht sind. Ich stelle mir vor, das z.B. zur Dokumentation der Entwicklung der Seefahrt Sammlungen zum Thema Leuchttürme, Gebührenmarken für Hafengebühren und Sammlungen in Bezug auf die Entwicklung von Schiffspostverbindungen einen hervorragenden Salon (Werbeschau) zeigen würden. Das wäre sicherlich auch auf andere Bereiche übertragbar.

Ich zeige mal konkret anhand meines Exponates meinen Vorschlag:

Aus der Gründungszeit der Hamburg Süd habe ich einige Briefe nach Südamerika. Besagte Reederei hat derartige Briefe nicht mehr, da während der großen Sturmflut 1962 das firmeneigene Archiv im Wasser verlorenging. Mit Herrn Behrens, dem Leiter des Archivs der Hamburg Süd habe ich Kontakt und es wäre möglich, hier eine Zusammenarbeit aufzubauen. Die Ansätze zur Commerzbank habe ich im vorigen Beitrag bereits genannt.

Es gibt im BdPh eine Arbeitsgemeinschaft für Seefahrt. Hier wären Fragen zu stellen, ob jemand etwas mit zeigen könnte - vielleicht zur HAPAG oder anderen Reedereien. Die Arbeitsgemeinschaft Landkarten hat vielleicht jemanden, der sich mit Seekarten beschäftigt ?

Wo liegen also die Schwierigkeiten zum Aufbau eines Salons "Seefahrt" ?

Wenn jetzt jemand die vorhandenen Kontakte oder noch zu knüpfenden Kontakte dazu nutzt, Sponsoren zu gewinnen, dann wären doch Veranstaltungen möglich, die finanziell gesichert sein könnten.

Anpacken heißt das Zauberwort.

Rolf- Dieter
 
fckollbach Am: 04.08.2018 18:38:00 Gelesen: 7147# 28 @  
Hallo liebe Diskussionsteilnehmer,

die Anregungen zur Einbindung und der Finanzierung von Ausstellungen sollten sicherlich aufgegriffen werden. Am Rande möchte ich noch anmerken, dass die beiden angesprochenen Vereine (Germering und Fürstenfeldbruck) nicht mehr Mitglieder im BDPh sind. Ich kenne beide, bin in einem sogar Mitglied. Ein entscheidender Grund für den Austritt war das Missverhältnis zwischen den Beiträgen für den BDPh und dem, was davon an der Basis ankommt. Damit wäre ich wieder an meiner Kritik an der geplanten Weltausstellung. Da ich mit meiner Meinung allerdings allein auf weiter Flur stehe, will ich es damit bewenden lassen.

Robert
 
nitram Am: 05.08.2018 17:27:12 Gelesen: 7009# 29 @  
"Ein entscheidender Grund für den Austritt war das Missverhältnis zwischen den Beiträgen für den BDPh und dem, was davon an der Basis ankommt."

Wenn ich solche Sätze lese, kann ich ehrlich gesagt nur mit dem Kopf schütteln. Ich weiß es jetzt nicht auswendig, aber der Beitrag für den BDPh ist doch circa Euro 15,00 pro Jahr. Was erwarten denn die Mitglieder aus Germering und Fürstenfeldbruck oder sonstwo dafür? Ist denn nicht schon die Zeitschrift philatelie alleine - auch wenn sie sicher nie den Geschmack aller treffen kann - ein Vielfaches dieses Betrages wert? Sorry, finde ich lächerlich.

In der Sache ist das eine ganz tolle Nachricht, dass wir in Deutschland nach zwölf Jahren mal wieder eine IBRA haben werden. Ich freue mich schon heute auf diese für unser gemeinsames Hobby ganz sicherlich herausragende Veranstaltung.

Viele Grüße,
nitram
 
bayern klassisch Am: 05.08.2018 18:02:18 Gelesen: 6987# 30 @  
@ nitram [#29]

+ 1 !

Liebe Grüsse,
Ralph
 
DL8AAM Am: 05.08.2018 20:38:23 Gelesen: 6932# 31 @  
@ nitram [#29]

Daumen hoch.

Mir fehlt im Forum der "gefällt mir"-Button. ;-)
 
bayern klassisch Am: 06.08.2018 06:27:00 Gelesen: 6841# 32 @  
@ DL8AAM [#31]

Mach es doch wie ich: + 1 ! Wenn du gleich dahinter schreibst, sonst + 2 oder + 3, wenn vor dir schon welche "geliked" haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
mausbach1 Am: 06.08.2018 08:04:27 Gelesen: 6819# 33 @  
@ nitram [#29]

Volle Zustimmung!
 
saeckingen Am: 06.08.2018 11:19:58 Gelesen: 6759# 34 @  
Ich finde es klasse, dass es auch in Deutschland wieder einmal eine internationale Großveranstaltung gibt!

Wann sonst kommen so viele Händler und Philatelisten aus aller Welt hier zusammen? Auf diese Art kann man viele persönliche Kontakte neu machen oder pflegen!

Das ist für alle Sammler eine gute Sache! Selbst Anfänger und Gelegenheitssammler haben hier die Möglichkeit Spitzenphilatelie zu erleben und Raritäten und Ausnahmesammlungen live zu sehen.

Ich freue mich darauf und habe mit den Kalender für den Termin blockiert!
 
doktorstamp Am: 06.08.2018 13:42:46 Gelesen: 6707# 35 @  
Auch ich finde es klasse, und wie Säckingen habe ich den Termin schon angekreuzt.

Es ist wunderschön alte und neue Bekannte und Freunde zu treffen.

mfG

Nigel,
für den der Weg aus England nicht zu weit ist.
 
brunoh Am: 06.08.2018 22:23:04 Gelesen: 6596# 36 @  
Als "alter" Nürnberger war ich natürlich 1999 auch auf unserer IBRA und war und bin immer noch begeistert davon. Wenn wir unser Hobby mal wieder weltweit präsentieren können, dann sollten wir auch diese Chance am Schopf packen. Die Vorschläge zum Sponsoring und Finanzierung der Veranstaltung finde ich lobenswert. Wir haben noch viel Zeit bis dahin und bei entsprechender Vermarktung sollte da auch kein Minus dabei entstehen.

Ich freue mich heute schon darauf und werde voraussichtlich an allen Tagen anwesend sein.

Viele Grüße
BrunoH
 
Richard Am: 17.09.2018 09:33:04 Gelesen: 6332# 37 @  
IBRA 2021 - Große Zustimmung durch FEPA und FIP

(WB) Vor wenigen Tagen fand in Prag am Rande der PRAGA 2018 ein FEPA-Kongress statt. BDPh-Vize-Präsident Jan Billion nutzte die Gelegenheit, um dem Gremium das Konzept der in Planung befindlichen Briefmarken Weltausstellung IBRA 2021 zu präsentieren. Das Vorhaben traf auf große Zustimmung der Delegierten, dem Wunsch nach einer FEPA-Recognition wurde einstimmig entsprochen.

Parallel dazu bot die PRAGA auch die Möglichkeit, die gegenwärtigen Planungen der FIP vorzustellen. Dazu diente ein ausführliches Gespräch mit Verantwortungsträgern des Weltverbandes. Diese äußerten große Anerkennung und Freude über das deutsche Vorhaben IBRA 2021. Aller Voraussicht nach wird formell auf dem am 2. Dezember 2018 stattfinden 75. FIP-Kongress in Bangkok über das FIP-Patronat entschieden werden.



FIP-Präsident Tay Peng Hian und FIP-Ehrenpräsident Jos Wolff im Gespräch mit Walter Bernatek, BDPh-Schatzmeister und Mitglied des Organisationsteams IBRA 2021 (von links).
 
Richard Am: 23.10.2018 09:23:46 Gelesen: 5989# 38 @  
IBRA 2021 stellt ihr Werbekonzept vor!

(wm) Zu den ersten Schritten für diese Weltausstellung, die vom 6.–9. Mai 2021 in der Messe Essen (Hallen 1 +2) stattfinden wird, gehört ein umfangreiches Sponsoren- und Partnerschaftskonzept, das in diesen Tagen interessierten Kreisen, speziell des philatelistischen Handels, zuging. Immerhin geht es darum, ein Großprojekt zu stemmen, wobei die schlichten Zahlen von 10 000 m2 Ausstellungsfläche, 2 800 Exponatrahmen, einer Schatzkammer und einer Aktionsbühne bereits eine erste Ahnung von dem geben, was an nennenswerten Auf- und Ausgaben auf den Veranstalter, den Bund Deutscher Philatelisten e.V., zukommen werden. Vom FIP-Patronat ganz abgesehen, denn dies macht auch die Berufung von Juroren aus aller Welt – und nicht nur aus Europa – erforderlich.

Acht Personen gehören dem IBRA-Team an und die Namen von Alfred Schmidt (Vorsitzender), Jan Billion (Geschäftsführung), Walter Bernatek (Generalkommissar/Finanzen), Jürgen Witkowski und Konrad Krämer kennen BDPh-Mitglieder bereits recht gut, denn diese sind auch im bisherigen BDPh-Vorstand vertreten. Ebenso gut vertraut sind die Namen von Reinhard Küchler und Günter Korn, dem derzeitigen und früheren Geschäftsführer des BDPh. Zusätzlich berufen wurde Dr. Wolfgang Leupold, Leiter der BDPh-Fachstelle Ausstellungswesen.

Mit dem neuen Werbekonzept werden Beteiligungsmöglichkeiten für den Handel, für Auktionshäuser und Großfirmen, aber auch für Sponsoren der Schatzkammer, des Festabends, der Ausstellungs-Medaillen und -rahmen sowie der Aktionsbühne ausgeschrieben. Ab 10.000 Euro kann man mit von der Partie sein und erhält im Gegenzug dafür auch detailliert aufgezählte werbliche Leistungen. Vier Auktionsmöglichkeiten sind für die insgesamt vier zur Verfügung stehenden Tage zu vergeben, wobei man mindestens 25.000 Euro für jeweils eine durchzuführende Auktion auf den Tisch blättern muss. Der Ansatz folgt dem von 2016 her bekannten „New Yorker Modell“, wobei den in Frage kommenden Interessenten frei steht, eine Art „Gesamtpaket“ – dann natürlich zu einem deutlichen höheren Preis – z.B. als „Goldsponsor“ (ab 50.000 Euro) zu schnüren. Man darf gespannt sein, ob dieser erste Ansatz von der Klientel im In- und Ausland begrüßt wird. Potenzielle Bewerber können sich jederzeit an den BDPh in Bonn oder an den Geschäftsleiter der IBRA 2021, Jan Billion, wenden.
 
Bodo A. von Kutzleben Am: 23.10.2018 19:54:23 Gelesen: 5845# 39 @  
Toll, was "Mann" da alles plant.

Denkt hier auch mal jemand an den "normalen" Sammler oder auch an die Sammlerinnen? Ich frage mich hier sehr ehrlich, was bringt das unseren Verein oder den Vereinen? Soll ich darauf eine Antwort geben!

Hier meine Meinung: NICHTS, NADA, NICHTS!

Leider!
 
Altmerker Am: 23.10.2018 21:05:02 Gelesen: 5793# 40 @  
Mich ärgert, dass so ein Großereignis mal wieder frühzeitig totgeredet wird. Wenn nicht mal mehr eine IBRA stattfinden darf, wo wollen wir denn überhaupt noch für die Philatelie Werbung machen. Warum nicht Vereinsfahrten dorthin, Jugendgruppe inklusive bzw. zu günstigen Tarifen für Schüler. Wo kann "Mann" in Deutschland sonst solche Schätze sehen, wie sie für die Schatzkammer geplant werden?

Ich mache doch auch nicht die Tierschau mit Plüschteddys in Sinderfingen madig. Alle Mittel nutzen, um die Philatelie nicht aussterben zu lassen! Es ist schon schlimm genug, dass die Sparschraube Ausstellungen zu Videowettbewerben macht. Das wird dann als visuelle Show gefeiert. Damit spricht man keinen Menschen analog an!

Klar piepen mich die angegebenen Preise an. Aber diejenigen, die die bei der IBRA zahlen werden, sorgen doch für Musik am Markt, für tolle Angebote, für Content. Jede Firma entscheidet, ob ihr das Geld es wert ist. Umso mehr Firmen da sind, desto spannender für uns Philatelisten. Und endlich schleichen nicht immer nur die gleichen alten Sammler durch die Rahmenreihen.

Das geht doch Euch Sammler nicht ans Geld. Aufregen könnt Ihr Euch, wenn 10 Euro Eintritt genommen wird oder die Bockwurst 5 Euro kostet!

So sehe ich das, Ihr könnt mich gerne aus jahrzehntelanger Erfahrung belehren wollen.

Gruß
Uwe
 
JohannesM Am: 23.10.2018 21:20:03 Gelesen: 5786# 41 @  
@ Altmerker [#40]

Hallo Uwe,

eigentlich war das nur einer, der die IBRA totreden wollte, und bei dem stellte sich am Ende heraus, dass er gar nicht im BDPh ist, was geht es ihn dann an, wofür der sein Geld ausgibt.

Beste Grüße
Eckhard
 
Frankenjogger Am: 24.10.2018 08:17:47 Gelesen: 5721# 42 @  
@ Bodo A. von Kutzleben [#39]

Eine Weltausstellung ist eine Möglichkeit, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Das sollte man auch nutzten, denke ich. Leider sind in den Vereinen auch viele Mitglieder, die einen solchen Schritt nicht machen wollen. Das ist schade. Zum Anderen hat so eine Veranstaltung natürlich auch einen gewissen Werbeeffekt für unser Hobby.

Ich finde es gut.

VG, Klemens
 
Setubal Am: 24.10.2018 08:27:13 Gelesen: 5716# 43 @  
Guten Morgen in Forum,

die ersten Vorschläge als Konzept, auch wenn ich diese im Detail nicht kenne, finde ich begrüßenswert. Das Organisationsteam hat sich Gedanken auch über die finanziell abgesicherten Möglichkeiten gemacht und wird sicherlich, auch durch Einbeziehung Philatelie-Fremder (Firmen, Sponsoren), eine Basis schaffen, die die Weltausstellung zu einem Erfolg, letztlich auch für die Basis werden läßt.

Anpacken, wie ich es bereits in einem vorangegangenen Beitrag gefordert habe, ist die Anforderung in der Vorbereitungsphase !

Das ewige Jammern bringt niemandem etwas und schadet uns allen und unserem Hobby mehr, als viele denken !

Wenn ich aus meinem Sammelgebiet Portugal mal einen unmöglichen Vergleich ziehen darf:

Die Grundeinstellung, dass die Welt eine Scheibe ist, hätte nie den Wagemut der Entdecker und Seefahrer die Möglichkeit geboten, den Seeweg nach Indien und die Entdeckung (Erforschung) der Welt ermöglicht!

Vergleichend betrachtet: Laßt das Jammern und packt doch alle mit an, um eine erfolgreiche Weltausstellung durchzuführen !

Rolf-Dieter Wruck
 
bayern klassisch Am: 24.10.2018 09:20:17 Gelesen: 5698# 44 @  
@ Setubal [#43]

+ 1 !

Liebe Grüsse,
Ralph
 
olli0816 Am: 24.10.2018 10:27:48 Gelesen: 5667# 45 @  
Hallo zusammen,

ich finde es auch ziemlich arm, eine große geplante Ausstellung, die hoffentlich viel Aufmerksamkeit bringt, gleich kaputtreden zu wollen. Die Philatelie besteht nicht nur aus Vereinen und jeder Verein muss hauptsächlich selber schauen, wie attraktiv er für Sammler ist. Manche haben das einfach nicht verstanden. Der BDPh ist dafür nicht primär zuständig, auch wenn viele Vereinsmitglieder im BDPh Mitglied sind.

Andererseits: Wenn man so eine große Ausstellung plant, dann wird darüber überregional gesprochen. Man kann damit vielleicht ein paar neue Interessenten gewinnen, die bei Präsenz von Argen/Vereinen als Mitglieder gewonnen werden könnten. Und selbst, wenn einige neue Leute sich erst einmal nur für den Beitritt in den BDPh entschließen oder einfach nur sich sagen, dass Briefmarken sammeln interessant für sie sein könnte und sie für sich anfangen zu sammeln ist doch etwas gewonnen.

Das z.B. großen Auktionsfirmen die Möglichkeit präsentiert wird, Auktionen mit gutem Material durchzuführen finde ich eine großartige Idee. Das schafft zusätzliche Besucher, zusätzliche Einnahmen für Auktionatoren und eine bessere finanzielle Abdeckung des Events. Ich denke, es ist sinnvoll, möglichst viele Teilnehmer auf diesem Großevent mit einzubeziehen. Warum nicht möglichst viele Argen, interessierte Vereine (gerne auch international), Prüfverbände und auch größere/kleiner Händler am Rande der Veranstaltung mit einzubeziehen? Warum nicht auch gleich einen Tauschtag mit integrieren? Damit wird extrem viel für unser Hobby gemacht. Sicherlich wäre auch noch eine spezielle Webseite zur Veranstaltung vorteilhaft, wo alle Teilnehmer mit Kontaktdaten, einige Präsentationen aus der Ausstellung gezeigt werden, Veranstaltungstermine, Auktionstermine mit den Themen, was versteigert wird etc. bereit zu stellen.

Das heißt, möglichst viele Themen auf einmal abdecken. So bekommen sowohl die spezialisierten Sammler, die normalen Sammler (was auch immer das sein soll) als auch einfach nur Interessierte die Möglichkeit, einen oder mehrere interessante Tage verleben zu können.

Um möglichst viel Publikum zu erreichen, sollte man im Vorfeld einen Mailverteiler aufbauen und die Leute aktiv einladen. Dafür besteht noch sehr viel Zeit.

Gerade Großveranstaltungen schaffen Flair und bringen dass Briefmarkensammeln aus der piffiken Ecke heraus.

Von daher kann ich das madig machen gar nicht verstehen.

Grüße Oliver
 
fckollbach Am: 24.10.2018 20:24:19 Gelesen: 5564# 46 @  
Lieber Eckehard,

da der Zug Richtung Weltausstellung offenbar abgefahren ist und ich mit meinen Zweifeln an der Sinnhaftigkeit der Veranstaltung in diesem Forum fast alleine auf weiter Flur stehe, hatte ich die Diskussion nicht weiter im Auge behalten. Daher hatte ich nicht mitbekommen, dass mir gestern (ohne Namensnennung) vorgeworfen wurde, ein querulantischer Einzelgänger zu sein, der offenbar kein BDPh-Mitglied - und damit ohne Mitspracherecht - sei.

Nun bin ich allerdings Vorsitzender eines nicht ganz kleinen Vereins, der sich (Ausstellungen, Publikationen, Jugendarbeit ...) keineswegs verstecken muss. Wir sind durchaus - noch - im BDPh. Ich bin sozusagen "Funktionär". Allen Weltausstellungs-Enthsiasten wünsche ich viel Erfolg, auch wenn ich die Mittel für diese Veranstaltung als falsch verwendet betrachte.

Meinen Kritikern wünsche ich einen schönen Abend
 
JohannesM Am: 24.10.2018 23:46:12 Gelesen: 5471# 47 @  
@ fckollbach [#46]

Dein Beitrag in [#1675] legte das eben nahe, aber wenn du Mitglied in mehreren Vereinen bist, dann nehme ich meine Bemerkung zurück.

Beste Grüße
Eckhard
 
Richard Am: 13.01.2019 09:12:26 Gelesen: 4519# 48 @  
Grossveranstaltungen wie die NAPOSTA 2020 oder die IBRA 2021 müssen, um erfolgreich zu sein, nicht nur kräftig beworben, sondern auch sorgfältig kalkuliert und finanziert sein, um dem BDPh nicht ein Loch in der Kasse zu reissen, sondern möglichst Überschüsse einzubringen.

Wie in der aktuellen Ausgabe der DBZ Deutsche Briefmarken Zeitung vom 4. Januar zu entnehmen ist, informierte der Verwaltungsrat des BDPh (das sind die Vorsitzenden der Landesverbände) dass beim Bundesministerium der Finanzen teurere Zuschlagmarken beantragt worden seien. Die Rede sei, so die DBZ zum einen von einer Marke für den eingeschriebenen Inlands-Einschreibbrief zu 3,30 Euro + 1,60 Euro Zuschlag (= 4,90 Euro), zum anderen von einem Block mit hohem Nennwert - ähnlich den Blocks 41, 46 und 60 - oder mit mehreren motivgleichen Marken in Blockform.

Die drei genannten Blocks, deren Zuschlagerlöse indirekt dem BDPh zuflossen, wurden mit insgesamt Euro 6,55 Euro ausgegeben. Sie werden aktuell zwischen Sammlern ** zu etwa 3,75 und o zu etwa Euro 4.-- gehandelt [1].

Schöne Grüsse, Richard

[1] https://www.philawert.de/index/inhalt/7766/Bund%20Blocks
 
22028 Am: 23.01.2019 16:15:27 Gelesen: 4321# 49 @  
Aus der Philatelie Nr.500, Februar 2019

Apropos „Tag der Briefmarke 2019“: Beim Blick in das Jahresprogramm wird Ihnen auffallen, dass für die gleichnamige Sondermarke einmalig ein um 25 Cent erhöhter Zuschlag verlangt wird, um davon einen Teil der Kosten der IBRA 2021 zu decken. Die Betonung liegt auf einmalig. Meldungen über hohe Zuschlags- und weitere Sonderausgaben wie Blocks zur Finanzierung der NAPOSTA 2020 und IBRA 2021 sind schlecht recherchiert und entbehren jeglicher Grundlage, auch wenn der Eindruck erweckt wird, die Information stamme aus einem Gremium des BDPh.
 
flaneur Am: 31.01.2019 19:46:32 Gelesen: 4075# 50 @  
Guten Abend liebe Sammlerfreundinnen und Sammlerfreunde,

gerne würde ich in Ruhe nachlesen, welche Fortschritte bei der Bewältigung der Alltagsprobleme des Briefmarkensammelns und der Philatelie man (wer?) sich von der NAPOSTA 2020 und der IBRA 2021 erhofft, und zwar im Hinblick auf

- die langanhaltende Abnahme der Mitgliederzahlen philatelistischer Vereine,
- die ständige Abnahme der Zahl der Vereine von Philatelisten und Briefmarkensammlern,
- das Verschwinden von Briefmarkenhändlern allenthalben (der Vorsitzende des Händlerverbandes in Mittel- und Ostdeutschland ist ein ehemaliger Händler),
- die fortschreitende Einschränkung der Dienstleistungen der Deutschen Post für Sammler und Philatelisten.

Ich bin gespannt auf Eure Hinweise und freue mich auf hoffnungsfrohe Perspektiven.

Guten Abend und beste Grüße
flaneur
 
22028 Am: 31.01.2019 20:00:51 Gelesen: 4052# 51 @  
@ flaneur [#50]

Ein Zitat von Henry Ford:

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

Und eine Weltausstellung ist Werbung für die Philatelie, auch wenn so mancher hier das nicht einsehen will, mit Sammeln im Hinterstübchen oder Wohnzimmer gewinnt man keine neuen Interessenten! Und neue Sammler bringen im allgemeinen auch neue Händler etc.
 
flaneur Am: 31.01.2019 20:05:40 Gelesen: 4049# 52 @  
Guten Abend 22028,

es geht nicht darum, nicht zu werben, sondern darum wie? Leider überhaupt keine Antworten auf meine Fragen. Inwiefern wirbt eine Weltausstellung zur Verbesserung unserer organisatorischen Verhältnisse?

Keep cool
flaneur
 
Richard Am: 17.05.2019 09:30:39 Gelesen: 2800# 53 @  
FIP-Repräsentanten besichtigten die Hallen der IBRA 2021 in Essen

(wm) Der Vorstand des BDPh hatte den australischen FIP-Präsident Bernard Beston und den für die IBRA 2021 zuständigen FIP-Koordinator, FIP-Vorstand Reinaldo E. Macedo aus Brasilien, eingeladen, am 10. Mai in Essen die für die Weltausstellung der Philatelie in Essen vorgesehenen Hallen und Räumlichkeiten vorab zu spezifizieren. Der Rundgang führte durch die Hallen 1 und 2 der Essener Messe, die dank Sonnenlichtschutz und enorm großer Fläche von insgesamt knapp 17 000 qm bestens für die Ausstellung geeignet sind. Ihre rechteckige Anordnung – ohne störende Winkel und Ecken und nur mit einigen wenigen Pfeilern – lässt sich leicht verplanen und birgt keine architektonischen Hindernisse. „Diese Hallen sind für die Ausstellung mehr als groß genug“, zeigte sich FIP-Präsident Beston angetan, „es wird keine Probleme geben, die 2.800 Ausstellungsrahmen dort unterzubringen“, bestätigte er.

Auch für den Handel stehen in Halle 1 mit rund 8.000 qm große Flächen zur Verfügung. BDPh-Präsident Alfred Schmidt, sein Stellvertreter Jan Billion und BDPh-Schatzmeister Walter Bernatek erläuterten das Konzept, das in bewährter Weise eine Trennung des kommerziellen vom ideellen Teil der Veranstaltung vorsieht. Mit eingeplant ist ein repräsentativer Bereich für die Literaturklasse. Die benötigten Zusatzräume für Jury, Kommissare, aber auch für Auktionen, Eröffnung und Festabend, selbst für ein Tagungsprogramm, sind ebenfalls vorhanden und beeindruckten durch die moderne ansprechende Gestaltung, die für Kongresse aller Art geeignet sind.

Am Schluss der Führung war man sich, auch mit den Vertretern der beiden Hauptsponsoren, Christoph Gärtner (Auktionshaus C. Gärtner) und Tobias Huylmans (Auktionshaus Heinrich Köhler) einig, dass das Raumangebot ideal für die Durchführung einer solch bedeutenden Weltausstellung ist – immerhin ist es seit 1999 wieder die erste FIP-Weltausstellung, die auf deutschem Boden stattfindet.



FIP-Präsident Bernard Beston (2.v.l.) und sein FIP-Vorstandskollege Reinaldo E. Macedo (rechts) hören sich die Erfahrungen der Sponsoren Christoph Gärtner (3.v.l.) und Tobias Huylmans (links) an. Foto: Wolfgang Maassen



Im für die Eröffnung vorgesehenen Saal testet FIP-Präsident Bernard Beston schon einmal das Mikrofon für seine spätere Ansprache. Foto: Wolfgang Maassen
 
Richard Am: 19.05.2019 09:33:05 Gelesen: 2649# 54 @  
FIP und BDPh unterzeichneten die Verträge zur Durchführung der IBRA 2021

(wm) Reinaldo E. Macedo, FIP-Vorstandsmitglied und Koordinator der FIP für die kommende IBRA 2021, sowie Alfred Schmidt, Präsident des BDPh, unterzeichneten am 10. Mai 2019 in Essen einen Vertrag, mit dem das Patronat der FIP dieser Ausstellung verliehen wird. Die geplante Ausstellung wird alle Ausstellungsklassen umfassen, was Aussteller sicherlich begrüßen werden.

Walter Bernatek, Schatzmeister des BDPh, machte in einem Statement deutlich, dass noch arbeitsreiche und nicht einfache Jahre anstehen, zumal die finanzielle Absicherung dieser Großveranstaltung noch größter Bemühungen vieler Seiten bedarf, um der Veranstaltung zum Erfolg zu verhelfen. „Es gibt noch eine Deckungslücke im Etat, aber wir arbeiten daran, auch diese zu schließen“, bestätigte er. Immerhin seien die ersten Schritte erfolgsversprechend. Messeorganisator und BDPh-Vizepräsident Jan Billion ergänzte, dass auch der sog. kommerzielle Bereich positiv mit dazu beitragen würde, vorhandene Risiken abzusichern. Darüber hinaus werde man sich weitere Aktionen einfallen lassen, die zur Deckung der Kosten beitrügen.



Die Vertragspartner bei der Zeichnung des Patronatsvertrages mit der FIP (v.l.): für den BDPh Präsident Alfred Schmidt (links), für die FIP Reinaldo E. Macedo (Mitte), für die Philatelie Promotion UG Geschäftsführer Reinhard Küchler. Stehend: FIP-Präsident Bernard Beston und BDPh-Schatzmeister Walter Bernatek. Foto: Wolfgang Maassen



Zufriedene Vertragspartner (v.l.): Reinhard Küchler (Phila Promotion UG), Alfred Schmidt und Walter Bernatek (BDPh), Reinaldo E. Macedo und Bernard Beston (FIP). Foto: Wolfgang Maassen
 
Richard Am: 21.05.2019 09:35:25 Gelesen: 2519# 55 @  
Hauptsponsoren der IBRA 2021 unterzeichneten Verträge

(wm) Heutzutage ist keine bedeutende Philatelie-Ausstellung mehr denkbar ohne das Engagement namhafter Unternehmen, die es mit ihren Sponsoring-Beiträgen ermöglichen, dass derartige Veranstaltungen noch durchgeführt werden. Das war früher – z.B. 1930 bei der legendären IPOSTA Berlin – nicht anders.

Jahrzehntelang wurden Großveranstaltungen – z.B. die IBRA 1973 in München und 1999 in Nürnberg, selbst die IBRA/NAPOSTA 2009 in Essen, die allerdings keine FIP-, sondern eine FEPA-Ausstellung war – großzügig von der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte unterstützt. Seit den Turbulenzen der Weltfinanzen, der Banken und Aktienmärkte, ist dies nicht mehr in bekanntem Umfang möglich. Auch Postverwaltungen halten sich beim Thema Sponsoring deutlich mehr zurück als dies früher der Fall war. So bleiben, wenn man überhaupt noch solche Großveranstaltungen ausrichten will, nur private und – in erster Linie – Firmensponsoren, die in die Bresche springen.

Am 10. Mai 2019 unterzeichnete Christoph Gärtner, Inhaber des bekannten Auktionshauses in Bietigheim-Bissingen einen Vertrag mit der Philatelie Promotion UG (haftungsbeschränkt), der 100%igen Tochter des Bundes Deutscher Philatelisten, die mit ihrem Geschäftsführer Reinhard Küchler seit Januar 2017 für kommerzielle Aktivitäten des BDPh verantwortlich zeichnet. Küchler und IBRA-Großsponsor Christoph Gärtner unterschrieben in Essen gemeinsam einen Vertrag, in dem Rechte und Pflichten des Sponsors festgelegt sind. Einen zweiten Vertrag paraphierten die Sponsoren Tobias Hylmans für die Auktionsfirma Heinrich Köhler in Wiesbaden, Geschäftsführer Hans Hohenester für den Schwaneberger Verlag sowie Harald Rauhut für das Auktionshaus Rauhut & Kruschel.



IBRA Sponsoren (links: Tobias Hylmans für das Auktionshaus Heinrich Köhler, Christoph Gärtner (2.v.r.) und Hans Hohenester (rechts, Schwaneberger Verlag) stellen sich mit den Repräsentanten des BDPh und der FIP dem Fotografen. Foto: Wolfgang Maassen



IBRA-Sponsor Harald Rauhut (rechts) wurde die Urkunde an seinem Messestand überreicht. Foto: Wolfgang Maassen
 
Richard Am: 25.05.2019 09:37:00 Gelesen: 2348# 56 @  
FIP, AIJP und BDPh legten konstruktive Leitlinien für die Literaturklasse fest

(wm) Der BDPh wünscht sich für die IBRA 2021 einen gut frequentierten Literaturbereich und eine von interessierten Ausstellern reichlich bestückte Literatur-Ausstellungsklasse. Im Vorfeld des Besuches der FIP-Repräsentanten, FIP-Präsident Bernard Beston und FIP-Koordinator Reinaldo E. Macedo, fand deshalb ein Gespräch mit AIJP-Präsident Wolfgang Maassen statt, in dem es um eine machbare und möglichst optimale Gestaltung der Ausstellungsbedingungen ging, die für Literaturaussteller vorgesehen werden.

Macedo bestätigte bei dem Gespräch, bei dem Walter Bernatek den BDPh vertrat, dass er kein Problem sehe, auch elektronische Literatur (Webseiten etc.) zuzulassen, auch wenn die FIP momentan dafür noch kein Reglement habe. Dieses werde man bis 2020 entwickeln und dies könnte dann – gegebenenfalls versuchsweise – in Essen 2021 erprobt werden. Macedo versprach, sich selbst im FIP-Vorstand einzusetzen und Maassen wird ihm und dem Präsidenten der FIP-Literaturkommission, Gary Brown aus Australien, bereits vorhandene Ausarbeitungen zur Verfügung stellen.

Auch über Fragen wie die Höhe der Ausstellungsgebühr für Literaturaussteller sowie die Anzahl der abzuliefernden Exemplare eines Literatur-Exponates konnte eine einvernehmliche Einigung erzielt werden, die man insgesamt als ausstellerfreundlich bezeichnen kann. Es wird nur ein Exemplar je Exponat einzusenden sein und die Gebühr liegt gut ein Drittel unter den Preisen eines Rahmenexponates. Für den Weltverband der Philatelie-Autoren und -journalisten AIJP, sagte Maassen angesichts dieser Konditionen zu, seitens der AIJP personell und auch finanziell im Rahmen des Möglichen die Veranstaltung zu unterstützen.



FIP-Koordinator Reinaldo E. Macedo ermöglichte der IBRA 2021 die Zulassung der elektronischen Literatur. (Foto: Wolfgang Maassen)
 
22028 Am: 28.06.2019 11:44:18 Gelesen: 1741# 57 @  
Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt Schirmherrschaft

(BDPh) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übernimmt die Schirmherrschaft über die Internationale Briefmarken-Weltausstellung (IBRA) 2021 in Essen. Dies teilte das Bundeskanzleramt jetzt dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. in Bonn mit. „Wir freuen uns sehr über diese positive Nachricht aus Berlin“, sagte BDPh-Präsident Alfred Schmidt. Die IBRA findet vom 6. bis 9. Mai 2021 statt.

Die Vorbereitungen für die Ausstellung mit 2.800 Rahmen sind angelaufen. Vor wenigen Wochen hatten der Präsident des Weltverbands FIP, Bernard Beston, und sein Stellvertreter Reinaldo Macedo gemeinsam mit dem BDPh-Vorstand die Messehallen in Essen besichtigt.



Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)
 
Setubal Am: 28.06.2019 15:39:03 Gelesen: 1699# 58 @  
Ich begrüße es, dass unsere (!) Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft für die IBRA 2021 in Essen übernommen hat.

Es ist für ihr Ausdruck ihrer Wertschätzung nicht nur für unser gemeinsames Hobby, sondern auch ihre Wertschätzung eines Hobbys, das mehr ist, als es heute vielfach in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Es ist auch die Anerkennung der Verantwortlichen für die Ausrichtung einer Veranstaltung, welche über unsere Grenzen hinaus von verbindender Bedeutung ist.

Rolf-Dieter Wruck
 
22028 Am: 28.06.2019 16:22:15 Gelesen: 1681# 59 @  
Genau, und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch noch einen kleinen Obolus für die Ausstellung geben wird.
 
saeckingen Am: 28.06.2019 16:55:34 Gelesen: 1667# 60 @  
@ 22028 [#59]

Das glaube ich jetzt nicht unbedingt. Auch eine persönliche Anwesenheit zur Eröffungsfeier wird es wohl kaum geben, auch wenn das für die Ausstellung natürlich fantastisch wäre. Mehr Aufmerksamkeit durch die Presse als dann, kann man kaum erreichen.
 
Connaisseur Am: 28.06.2019 23:24:55 Gelesen: 1607# 61 @  
In Schweden war der König da!

Warum dann nicht bei uns im Mai 2021 die Frau Alt-Bundeskanzlerin?
 
Schwämmchen² Am: 29.06.2019 00:21:44 Gelesen: 1593# 62 @  
Ob die bis dahin noch Bundeskanzlerin ist, ist doch schon etwas unwahrscheinlich.
 
22028 Am: 29.06.2019 08:51:54 Gelesen: 1554# 63 @  
@ Schwämmchen² [#62]

Ja und? Dann kommt halt der/die Nachfolger/in, selbst in China, das ja für Dich der Vorzeigeverband ist, wird sowas ja längerfristig geplant und Schirmherrschaften übernommen, und wer weiss, wann dort der nächste im Umerziehungslager ist. Mein Gott, denk doch mal etwas positiver.
 
Connaisseur Am: 29.06.2019 10:34:42 Gelesen: 1535# 64 @  
Und wenn Frau Dr. Merkel als Alt-Bundeskanzlerin kommen würde, dann wäre das auch eine öffentlichkeitswirksame Sache für die Philatelie.
 
Richard Am: 15.08.2019 18:52:42 Gelesen: 996# 65 @  
BDPh legt Zuständigkeiten im IBRA-Team fest

Bei einer Sitzung des IBRA-Teams ging es schwerpunktmäßig um die Festlegung von Zuständigkeiten. Dem Team gehören an:

Alfred Schmidt – Vorsitz
Walter Bernatek – Generalkommissar und Finanzen
Jan Billion – Messe-Veranstaltungsleiter und PR
Thomas Höpfner – IBRA-Koordinator
Wolfgang Leupold – Juryangelegenheiten
Reinhard Küchler – Publikationen und BDPh-Stand
Wolfgang Maassen – Literaturbereich, Publikationen und Eventplanung
Günther Korn – Sonderschauen Seminare und Eventplanung
Jürgen Witkowski – Hallenplanung
Konrad Krämer – Auf- und Abbau der Exponate
Heinz Wenz – Jugend
Frank Blechschmidt – nationaler Kommissar.
 
Richard Am: 24.08.2019 09:17:46 Gelesen: 742# 66 @  
IBRA 2021 in Essen: Koordinator Thomas Höpfner eingestellt

(BDPh-AS/pcp) Philatelie Promotion UG hat für den Zeitraum von zwei Jahren einen hauptamtlichen Koordinator für die Internationale Weltausstellung IBRA vom 6. bis 9. Mai 2021 eingestellt. Mit Thomas Höpfner wurde eine im Ausstellungswesen und in der internationalen Philatelie kenntnisreiche Person gefunden, die das Anforderungsprofil voll erfüllt.



Grundgedanke dieser Verpflichtung ist der mit der IBRA verbundene hohe Arbeitsaufwand, welcher von ehrenamtlich Tätigen kaum zu bewältigen ist und sicher stark ansteigen wird, je näher die IBRA zeitlich heranrückt.

Philatelie Promotion UG ist eine 100-prozentige Tochter des BDPh. Das Unternehmen fungiert unter anderem als Verlag für die Mitgliederzeitschrift "philatelie".
 
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