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Thema: Marken bestimmen: USA
Das Thema hat 154 Beiträge:
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jmh67 Am: 18.03.2020 21:10:49 Gelesen: 3709# 130 @  
@ sally_66 [#129]

Hallo Matthias,

willkommen im Forum!

Nur die Entdecker links oben, der Livingston und der Garfield hätten in einwandfreiem Zustand einen Katalogwert im einstelligen Euro-Bereich. Die meisten der gezeigten Marken sind sehr häufig, es gibt bei den Washingtons und Franklins verschiedene Wasserzeichen, die meistens nicht viel im Wert ausmachen, aber auch ein paar ausgeflippte Zähnungsvarianten, aber gerade die durch Zufall zu finden ist eher unwahrscheinlich.

-jmh
 
sally_66 Am: 19.03.2020 12:06:19 Gelesen: 3671# 131 @  
Hallo Jmh,

vielen Dank für die schnelle Info !

Gruß
Matthias
 
M.P.D. Am: 21.03.2020 17:10:19 Gelesen: 3611# 132 @  
Hallo,

ich gehöre auch zu denen, die im alten Album vom Opa jetzt ein paar Briefmarken gefunden haben und sich leider (noch) nicht so gut auskennen, um sich wirklich sicher sein zu können.

Ich gehe nicht von einem Wert aus, mich interessiert aber ob sich bei der ein od. anderen MArke ein näherer Blick lohnen würde.

Einsortiert waren die Marken 1869 - 1870. Sowie ich das jetzt verstanden habe sind die Marken wohl ohne Grill. Sie sind gestempelt und ich weiß eben nicht genau ob die Stempel evtl. auch ein Sammelgebiet streifen könnten?

Für eine Meinung/Antwort bin ich dankbar.

Gruß
Mike



 
Martin de Matin Am: 21.03.2020 18:46:39 Gelesen: 3599# 133 @  
@ M.P.D. [#132]

Alle Marken sind aus dem Bereich MiNr. 36 bis 48 aus den Jahren ab 1870. Die Erhaltung ist bei einigen Stücken schlecht bis sehr schlecht. Die Marken wurden über einem längeren Zeitraum bei verschiedenen Druckereien gedruckt und sind teilweise mit sogenannten Geheimzeichen versehen worden, somit wären die beschädigten Stücke noch als Vergleichsstücke geeignet. Der Wert für einwandfrei Stücke war 1997 im mittleren zweistelligen (6c und 15c) DM-Bereich und der Rest im einstelligen Bereich. Preise haben nicht immer etwas über die Seltenheit zu sagen, aber deine Stücke sind relativ häufig zu finden. Meine Einschätzung über diese Ausgabe ist, das nur ein Exemplar von fünf bis zehn Stücken einwandfrei ist.

Nach meiner ersten Meinung nach, ist auch kein seltener Stempel bei deinen Stücken dabei, wobei man sagen muss, das ein vollständiger Ortstempel wie auf der 1c schon etwas seltener vorkommt, da meistens, wie auf deinen Marken (3c und 10c), sogenannte Killerstempel vorkommen. Die Entwertung auf den beiden oben genannten Marken kann man auch nicht zu den guten fancy cancellations hinzuzählen (hierzu gibt es auch ein extra Thema).

Gruss
Martin
 
M.P.D. Am: 21.03.2020 19:40:20 Gelesen: 3591# 134 @  
Okay. danke für deine ausführliche Antwort und Erklärung.

Werde die Marken mal einsortieren und behalten. Und weiter auf die Suche gehen.

Gruß und schönen Abend.
Mike
 
giempigunalda Am: 08.04.2020 20:16:28 Gelesen: 3156# 135 @  
Hallo zusammen,

kann mir bitte jemand mitteilen, welche Mi.Nr. diese Marke hat?

viele grüße
giempigunalda


 
Martin de Matin Am: 08.04.2020 21:20:18 Gelesen: 3136# 136 @  
@ giempigunalda [#135]

Es ist MiNr.19 sonfern die Marke keine Waffeleinpressung hat. Mit Waffel wäre es die MiNr 19 W.

Gruss
Martin
 
giempigunalda Am: 08.04.2020 22:02:48 Gelesen: 3121# 137 @  
@ Martin de Matin [#136]

Hallo,

danke für die schnelle Information. Die Marke ist ohne Waffeleinpessung.

Viele Grüße
giempigunalda
 
Swender Am: 08.05.2020 22:44:54 Gelesen: 2116# 138 @  
Briefmarke UNITED STATES Washington 1 cent, grün

Guten Abend!

Diese Briefmarke soll selten sein. Ist das Tatsache?

Sie ist schlecht zu erkennen.

Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Evtl. auch bewerten?

Bin mal gespannt.



MfG
Gerhard
 
Quincy Am: 08.05.2020 23:14:02 Gelesen: 2096# 139 @  
Scott No. 705, Ausgabejahr: 1932, anlässlich des 200. Geburtstags von George Washington.

Katalogwert 2009: 20 Cent.

Leider ist die Marke alles andere als selten.

Sorry und Gruß
Quincy
 
wajdz Am: 08.05.2020 23:48:26 Gelesen: 2076# 140 @  
Ausgabe zum 200. Geburtstag von George Washington, nach einer Büste von Jean-Antoine Houdon

USA MiNr 335, 01.01.1932

Unglaublich, aber lt. Katalog Auflagenhöfe 1.265.555.100

Als Einzelmarke ** oder gestempelt 0,30 €.

Die gezeigte Marke ist bestenfalls als Platzhalter für ein besser erhaltenes Exemplar zu gebrauchen, Wert hat sie keinen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Lars Boettger Am: 09.05.2020 00:26:18 Gelesen: 2067# 141 @  
@ Swender [#138]

Hallo Gerhard,

mich würde interessieren, woher Du die Angabe bekommen hast, dass die Marke teuer ist.

Im Internet und bei Ebay [1] bieten ein paar Sammler billigsten Dauerserienwerte zum Preis von einem Mittelklasseauto an. Es gibt bei den 1-Cent-Marken ein paar recht teure Stücke, aber m.E. macht hier rein ökonomisch Lotto mehr Sinn, als danach zu suchen. Da sind die Gewinnchancen einfach besser. Ab und zu habe ich mir einen Spass daraus gemacht und die teuersten Angebote an Ebay gemeldet. Die meisten Angebote wurden dann gelöscht. Aber die tauchen immer wieder auf...

Um nach diesen sehr seltenen Marken suchen zu können, muss man sich exzellent in Drucktechnik von Marken, im Papier und in den Verwendungsorten der USA auskennen (wer hat die Marken verwendet, von wo wurden sie verschickt, in welchem Zeitraum usw.). In der April oder März-Ausgabe des "American Philatelist" war dazu ein sehr interessanter Artikel [2].

Beste Grüße!

Lars

[1] https://www.ebay.de/itm/Vintage-US-1-Cent-Benjamin-Franklin-Stamp-Rare/324098762931?hash=item4b75caa8b3:g:kkgAAOSwp2xeafHu
[2] https://stamps.org/the-american-philatelist
 
Swender Am: 09.05.2020 12:07:36 Gelesen: 2003# 142 @  
Hallo und danke für eure Beantwortung.



Der Hinweis, dass diese Marke selten sein soll, ist aus dem Internet.

Gruß
Gerhard
 
Lars Boettger Am: 09.05.2020 13:44:24 Gelesen: 1979# 143 @  
@ Swender [#142]

Hallo Gerhard,

dann frage den Verkäufer, ob er Dir die Prüfkosten, Versandkosten und den Kaufpreis zurückerstattet, wenn es sich um keine seltene und teure Marken handeln sollte. Noch besser - er soll sie im Vorfeld von einer der US-Prüforganisationen prüfen lassen. Das ist der normale Weg von seriösen Händlern. Ansonsten rate ich allen von solchen Angeboten ab. Hier wirst Du hinter die Fichte geführt.

Beste Grüße!

Lars
 
Quincy Am: 09.05.2020 14:39:04 Gelesen: 1963# 144 @  
@ Swender [#142]

Hallo Gerhard,

wie kann der Verkäufer im Text eine grüne Farbe nennen und zugleich dazu ein rotstichiges und unscharfes Foto einstellen, das wahrscheinlich nicht einmal von einer echten Marke, sondern von einem ausgeschnittenen schlechten Foto einer ausgesprochenen Markenruine stammt? Der geforderte Preis fällt in die Rubrik 'Illusionskapitalismus für Gier-frisst-Hirn-Käufer'.

Kannst du einen Link zu diesem dummdreisten Angebot einstellen? Es ist zumindest eine Meldung an den Plattformbetreiber wert.

Im Moment wird in diesem und auch in anderen Philatelie-Foren intensiv über die ständig zunehmende Flut von gefälschten und verfälschten Angeboten diskutiert. Da passt deine 'Entdeckung' auch hin.

Viele Grüße
Quincy
 
Swender Am: 10.05.2020 09:34:06 Gelesen: 1853# 145 @  
Hallo Quincy!

geh mal auf etsy.com

Ich bin da mal zufällig gelandet. Musste auch erst mal suchen.



Da ist ein weiteres Angebot.

Gruss
Gerhard
 
Lars Boettger Am: 10.05.2020 09:50:20 Gelesen: 1847# 146 @  
@ Swender [#145]

Hallo Gerhard,

das ist ein Knochen, der bei normalen Sammlern im Papierkorb landet. Aber man kann es versuchen, seine kaputten Marken für viel Geld an den Mann zu bringen. Das ist ungefähr so, wenn Du ein Fahrrad kaufst, dessen Rahmen verbogen ist, das kein Licht hat, platte Reifen und wo die Kette kaputt ist - für 1.000 Euro. Darüber lachen wahrscheinlich alle potentiellen Käufer. Das Angebot ist gefährlicher - es könnte ja doch etwas daran sein.

Von daher würde ich mich bei der Suche nach Marken nicht auf diesen Plattformen aufhalten. Auch wenn es Geld kostet, sind Kataloge für mich die erste Basis für einen Wertansatz. Und ich gehe immer davon aus, dass ich die billigste Marke habe. Da ist mein Risiko enttäuscht zu werden recht gering.

Wenn man kein Geld für Seine Sammlung ausgibt, oder ausgegeben hat, dann ist auch wertmäßig nichts dabei.

Beste Grüße!

Lars
 
wajdz Am: 10.05.2020 13:44:06 Gelesen: 1788# 147 @  
@ Swender [#145]

Es dürfte sich um die USA MiNr 341 handeln, ebenfalls aus der Ausgabe zum 200. Washington-Geburtstag 1932, gestempelt immerhin mit 0.30 € bewertet. Bei einer Auflagenhöhe von 111.739.400 Stck ist die Angabe: sehr, sehr selten wohl etwas übertrieben. Immerhin ist dem Anbieter eine gewisse Kulanz nicht abzusprechen, da er bereit ist, die Versandkosten zu übernehmen. ;-)

Eigentlich ist es schade um die Zeit, die Sammler mit dem Grübeln über solche „Preziosen“ verbringen. Die sollte man vielleicht besser für das Studium seriöser Kataloge und entsprechender Fachliteratur (z.b. philatelistische Büchereien mit Fernleihe) nutzen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Rore Am: 11.05.2020 04:17:16 Gelesen: 1643# 148 @  
Warum verpassen wir uns hier über über dieses Thema - es ist doch alles darüber schon gesagt.
 
Didi Am: 11.05.2020 06:40:53 Gelesen: 1619# 149 @  
Hallo zusammen,

da die USA Marken so gar nicht mein Thema sind eine Frage zu Mi Nr 260 siehe Bilder, oben und links geschnitten. Im Michel steht nur verschieden gezähnt bzw. geschnitten.

Kommen solche Zähnungsvarianten häufig vor bei dieser Serie?



Beste Grüße
Didi
 
Holzinger Am: 11.05.2020 12:26:48 Gelesen: 1582# 150 @  
@ Didi [#149]

Links: Scherenschnitt. Hat nichts mit der Katalogangabe zu tun. :-(

Oben: (Hilfs-)-Trennlinie zur Trennung von Druck- zu Schalterborgen, ist normal und O.K.
 
Didi Am: 11.05.2020 12:41:28 Gelesen: 1561# 151 @  
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
 
Alex46 Am: 17.06.2020 14:18:09 Gelesen: 510# 152 @  
USA Portomarken

Kann mir jemand über diese beiden Portomarken Auskunft geben?

Welche ist welche Michel Nummer?

Bin absolut Rot-blind.

Danke schon mal.


 
lueckel2010 Am: 17.06.2020 16:47:50 Gelesen: 475# 153 @  
@ Alex46 [#152]

Guten Tag,

zunächst einmal müssten Sie das Zähnungmaß sowie ein eventuell vorhandenes Wasserzeichenfragment selbst feststellen. Wenn beides feststeht, kann man Ihnen wahrscheinlich auch Katalognummern nennen.

Von den Marken in dieser Zeichnung gibt es drei Varianten:

a. ohne Wasserzeichen,
b. Wasserzeichen USPS, Buchstaben doppellinig (Wz 1),
c. Wasserzeichen USPS, Buchstaben einlinig (Wz 2).

Es handelt sich um so genannte Bogenwasserzeichen, d. h. auf Einzelmarken sind in der Regel nur Teile dieser Buchstaben erkennbar, in Einzelfällen aber auch komplette Buchstaben U, S oder P (dann allerdings höherwertig).

Bei der Serie von 1894 (Mi.-Nr. 15-21) sind die Farben sehr wasserlöslich!

Viel Spaß beim "Ermitteln".

Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 
lueckel2010 Am: 19.06.2020 15:35:43 Gelesen: 415# 154 @  
@ Alex46 [#152]

Tja, so wird das wohl nichts! Etwas mitwirken müssten Sie schon und z. B. auf die anstehenden Fragen eingehen.

Schönes Wochenende, "lueckel2010"
 

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