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Thema: Veranstaltungen: Praga 2018 vom 15. bis 18.8.2018 in Prag
Das Thema hat 46 Beiträge:
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22028 Am: 20.08.2018 09:43:18 Gelesen: 2147# 22 @  
@ Setubal [#21]

Rolf-Dieter,

und Dir Glückwunsch zum Groß Vermeil!
 
Heinz 7 Am: 20.08.2018 10:09:22 Gelesen: 2133# 23 @  
@ 22028 [#17]

Hallo,

sagst Du uns noch, wer den Grand Prix International gewonnen hat?

Hackmey
Eubanks
Komnaes
oder Santos?

Danke
Heinz
 
22028 Am: 20.08.2018 10:09:57 Gelesen: 2132# 24 @  
@ Heinz 7 [#23]

Das war Joseph Hackmey.
 
Setubal Am: 20.08.2018 10:23:01 Gelesen: 2126# 25 @  
Danke 22028, war eigentlich das, was ich erwartet habe.

Ich hatte ja nur 5 Rahmen und jetzt heißt es eben abwarten, was in der nächsten Ausstellung dann mit 8 Rahmen bewertet wird.

Rolf-Dieter
 
22028 Am: 20.08.2018 10:27:09 Gelesen: 2125# 26 @  
@ Setubal [#25]

Bei mir wars in Jerusalem ja genauso, mal sehen wann ich die Sammlung wieder International (Stockholm zählt ja nicht) zeige, Stockholm wird aber eine gute Vorbereitung, da ich dort schon 8 Rahmen zeige!
 
Heinz 7 Am: 20.08.2018 10:29:51 Gelesen: 2124# 27 @  
@ 22028 [#24]

Das freut mich, denn diese Schweiz-Sammlung ist wirklich unglaublich gut und dieser Grosse Preis ist absolut verdient!

Heinz
 
wuerttemberger Am: 20.08.2018 15:21:05 Gelesen: 2064# 28 @  
Ich war am Samstag mit zwei Sammlerkollegen meines Nürnberger Vereins in Prag. Eine Weltausstellung in erreichbarer Nähe darf man sich nicht entgehen lassen. Der Veranstaltungsort war gut gewählt, aber leider waren die Händler vom Ausstellungsort abgekoppelt. Unsere Erwartungen waren hoch und wurden auch meist erfüllt. Was mir nicht gefallen hat war die in manchen Bereichen vollkommen unzureichende Beleuchtung. Gerade im Eingangsbereich der postgeschichtlichen Sammlungen war es für meine Begriffe viel zu dunkel. Ein Exponat über Mexiko begann bei akzeptablen Beleuchtungsverhältnissen und führte mich in die Finsternis. Das ist sehr schade, dass bei einer hochkarätigen Ausstellung die Beleuchtung nicht ausreichend ist. Im Ausstellungsraum der offenen Klasse und der Fiskalphilatelie war das Licht deutlich besser.

Die Raritätenschau war von Anfang an mit Schlangestehen zugänglich, aber als gegen Ende der Ausstellung keine Zugangsbeschränkung mehr vorgenommen wurde habe ich sie mir auch noch angesehen. Die Rahmen waren etwas lieblos - vor allem die Gärtner-Preziosen - bestückt, aber mich haben vor allem die Mauritiusmarken interessiert. Nachdem ich sie an ihrem Entstehungsort in Port Louis nicht in Augenschein nehmen konnte weil mich der Familienrat 3:1 zugunsten von shopping überstimmt hat, war ich von deren Anblick doch recht ernüchtert. Wäre es Massenware würde ich sie als nicht sammelwürdig bezeichnen.

Die Sammlungen waren natürlich hochkarätig, aber manche waren doch etwas lieblos gestaltet. Sammlungen mit zu kurzer Einführung und immer zwei Belege pro Blatt mit sehr kurzer Beschreibung habe ich auf einer Weltausstellung nicht erwartet. Manche Aussteller haben große Beleg auf DIN A3 aufgezogen und das hat auch große gestalterische Möglichkeiten eröffnet. Das war angenehm zu sehen. Besonders ärgerlich war, das die DIN A4 Blätter nicht richtig in die Rahmen gepasst haben, so daß die Beschreibungen am unteren Blattrand oft abgeschnitten wurden. Die Schweizsammlung habe ich natürlich auch angeschaut. Es waren die alle klassischen Ausgaben gezeigt, aber natürlich nicht in deren Standardversionen, sonder praktisch jeder Beleg hatte eine Besonderheit zu erzählen. Toll! Nur bei einem Beleg mit einem Briefgewicht von nur zwei (2!) Gramm wurde ich dennoch stutzig, aber ich konnte die Frage niemandem stellen.

Die Einrahmenausstellung hat etliche interessante Exponate gehabt.

Das Händlerangebot war für eine Weltausstellung doch recht dürftig. Das hat sicherlich mit der räumlichen Trennung von Ausstellung und den Händlern zu tun. Ich habe gehört, dass Händlern, die sich über die Trennung beschwert haben, empfohlen wurde doch einfach nicht teilzunehmen. Die wenigen Händler wären im Vorraum der Ausstellung sicherlich noch unterzubringen gewesen, wenn Gärtner ein bisschen auf die Seite gerutscht wäre.

Insgesamt hat sich die Fahrt nach Prag schon gelohnt und ich habe neue Erkenntnisse über Gebiete gewonnen, mit denen ich mich noch nie beschäftigt habe.
 
Heinz 7 Am: 20.08.2018 20:11:58 Gelesen: 2006# 29 @  
@ wuerttemberger [#28]

Ich war ebenfalls in Prag und habe die Veranstaltung besucht. Das war gar nicht so einfach, denn die Aufteilung des Anlasses auf fünf Standorte (!) ermöglichte es dem Besucher nicht, sich einfach einen Überblick zu verschaffen.

Zentrum war Clarion Congress Hotel mit den Wettbewerbs-Ausstellungen, Raritäten und dem Gross-Stand von Hauptsponsor Gärtner. Es waren aber nur etwa 300 Ausstellungen zu sehen, das bedeutet, dass viele Sammlungs-Anmeldungen gar nicht berücksichtigt wurden.

Die Literatur-Exponate waren im Post-Museum untergebracht (Strasse: Nove mlyny). Wolfgang Maassen hat dieses Museum im "The Philatelic Journalist" vorgestellt (Nummer 156, Juli 2018), entsprechend gespannt war ich darauf. Der Besuch war für mich ein schönes Erlebnis. Interessant war auch die Briefmarken-Ausstellung in versenkbaren Schaurahmen.



Eine Enttäuschung hingegen war die Ausstellung der Sonderteil "Philatelie" im Mucha-Museum. Nur ein einziger Schaukasten mit einigen Briefmarken war zu sehen; dieser hätte problemlos auch an einem der anderen Standorte untergebracht werden können!



Die Händler waren an einem separaten Ort untergebracht (Olympik Congress Hotel)! Mehrere Stände hatten keine Briefmarken mitgebracht, sondern nur Kataloge (Auktionshäuser). Postverwaltungen waren viele zugegen, aber Händler mit attraktivem Material gab es nicht sehr viele. Einige waren auch verärgert, weil sie von den Besuchern der Wettbewerbs-Ausstellung abgetrennt waren.

Am Samstag fanden Veranstaltungen statt, die nicht mit der U-Bahn-Linie C erreichbar waren, sondern am Platz Namesti miru (Linie A).

Das war meines Erachtens nicht gut gelöst, dürfte aber mit den hohen Mietpreisen im Clarion Congress Hotel zusammenhängen.

Ich hatte noch einen sechsten Besuchsort, denn die ARGE Rumänien tagte an einem nochmals anderen Ort!

Ich hatte zum Glück genug Zeit, sodass ich meine Besuche auf verschiedene Tage aufteilen konnte. Daneben habe ich aber auch die Stadt geniessen können, und die ist ja wirklich wunderschön. Anbei ein Bild der Strahov-Bibliothek.



Heinz
 
wuerttemberger Am: 20.08.2018 21:36:20 Gelesen: 1964# 30 @  
@ Heinz 7 [#29]

Die Aufteilung auf verschiedene Standorte war für Tagesbesucher nicht optimal. Man musste sich auf wirklich interessante Punkte konzentrieren. Die Ausstellung war natürlich gesetzt, aber dann musste man sich zwischen Händler und Literatur entscheiden. Von den Händlern waren wir etwas enttäuscht, aber dennoch nicht ganz unzufrieden, weil jeder interessante Belege für seine Sammlung gefunden hat. Ein Sammlerkollege hat mit einem Aussteller schon im Vorfeld ein Treffen arrangiert und beide waren sehr zufrieden.

Prag steht bei uns in den Herbstferien als Familienkurzurlaub auf dem Programm und wir können uns die schöne Stadt genauer betrachten.

Gruß

wuerttemberger
 
Heinz 7 Am: 20.08.2018 21:36:43 Gelesen: 1964# 31 @  
@ Heinz 7 [#29]

Im National House of Vinochrady erfolgte am 18.8.2018, abends, die Preisverleihung der Académie Européenne de Philatélie: Der European Parliament Prize / le Prix de Parlament européen wurde vergeben an Chris King RDP.



Heinz
 
Richard Am: 30.08.2018 09:02:03 Gelesen: 1831# 32 @  
PRAGA 2018: Eine Werbung für die Philatelie

(wm) Viele tausend Besucher fanden vom 15. bis 18. August den Weg zur Weltausstellung der Philatelie, die unter dem Patronat der FIP als einzige Ausstellung dieser Art in Europa in diesem Jahr in Tschechiens Hauptstadt stattfand. Zwar wurde die Durchführung der Gesamtveranstaltung an gleich vier verschiedenen Veranstaltungsorten (Clarion Congress Hotel, Olympik-Hotel, Postmuseum, Mucha-Museum) als wenig glücklich empfunden, aber der Zuspruch der Besucher ließ – zumal bei der Briefmarkenausstellung – nichts zu wünschen übrig.

Lange Schlangen vor der Schatzkammer im Clarion Congress Hotel zeugten bereits – und dies an jedem Tag! – für das ungebrochene Interesse, dass besonders die einheimische Bevölkerung der Philatelie ihres Landes entgegenbringt. Zwei Mauritius-Post-Office-Marken beflügelten die Neugier, einmal das zu sehen, was man nicht alle Tage bewundern kann. Das galt aber auch für die Exponate, denn an allen Tagen war der „Rahmenwald“ unübersehbar voll mit Besuchern, die sich die Sammlungen eingehend anschauten. Zuweilen konnte man an bestimmte Exponate kaum näher herankommen, so voll waren die Reihen.

Die organisierte Philatelie traf sich mit ihren Mitgliedern aus aller Welt und von allen Kontinenten. FIP-Kommissionen tagten, die FEPA, der europäische Verband der nationalen Sammlerverbände, sowie die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und Journalisten (1962 in Prag gegründet!) führten gut besuchte Kongresse durch. Die IFSDA, der Weltverband des Philatelistischen Handels, sowie die Europäische Akademie hatten ebenfalls zur Mitgliederversammlung geladen und auch sie fanden reichlich Zuspruch.

Das Wetter hätte nicht besser sein können und was zu sehen und zu erleben war, ließ viele strahlen. Kühles Bier – für Tschechien ein Markenzeichen – und die gute reichhaltige tschechische Küche taten es vielen an. Die Aussteller genossen beides ebenso, zitterten aber erwartungsvoll auch dem Palmarès entgegen. Die Konkurrenz war stark, aber insgesamt gab es für die 379 Exponate dennoch 38 Großgold- und 64 Gold-Medaillen. Der “Grand Prix National” ging an Vit Vanicek, Tschechien, für seine Sammlung „Postal History of Czech Lands (from the beginning until 1867), der Grand Prix International einmal mehr an Joseph Hackmey, Großbritannien, für seine Kollektion „Classic Switzerland“.

Deutsche Aussteller waren ebenfalls erfolgreich: Rolf-Dieter Jaretzkys Exponat „Confederate States of America“ wurde mit 96 Punkten und Großgold am höchsten bewertet. Neun Gold-, sechs Großvermeil-, acht Vermeil-, fünf Großsilber, eine Silber- und eine Silberbronze-Medaille waren ein starker Auftritt. Besonders erwähnenswert sind dabei auch die Erfolge, die Literatur-Aussteller erzielten, denn allein fünf der neun Goldmedaillen gingen an deutsche Literaturaussteller (zwei an die Fa. Christoph Gärtner für zwei von ihr produzierte Monografien, zwei an Wolfgang Maassen für sein neues Buch über Philipp von Ferrari – davon einmal mit Ehrenpreis –, eine an MICHEL für den Deutschland Spezialkatalog). So konnte manch einer sehr zufrieden nach Hause ziehen, wenngleich es einzelne gab, die angesichts der Jurybewertungen einmal mehr nur Kopfschütteln als Reaktion zeigten. Punktabstürze von bis zu 10 Punkten kamen vor und ließen die jeweiligen Aussteller ratlos und enttäuscht zurück.

Die PRAGA 2018 bestätigte, dass man auch mit kleinem Budget eine solche Internationale Ausstellung stemmen kann. Zumal dank der Sponsoren, unter denen aus deutscher Sicht der Hauptsponsor, das Auktionshaus Christoph Gärtner besonders zu nennen ist. Ob dieser allerdings mit all dem Erlebten so recht zufrieden war, mag offen bleiben. Denn das abgelegene Hotel Olympik, in dem der Handel platziert war, erfuhr nicht die für eine solche Veranstaltung adäquate Nachfrage.

Dennoch ist den Organisatoren zu danken für ihren Mut, eine solch bedeutende Veranstaltung in Zeiten knapper Kassen gewagt zu haben. Das ungebrochene Interesse allein der tschechischen Besucher war dieses Wagnis wert.


 
Mondorff Am: 30.08.2018 14:04:45 Gelesen: 1760# 33 @  
Eine Frage - mit etwas Verspätung:

Wir haben keinen Bewertungsbogen bekommen. Das ist nicht normal.

Wer hat denn (von den Ausstellern hier im Forum) einen Bewertungsbogen mit der detaillierten Punktzahl bekommen?

Freundlichen Gruß
DiDi
 
22028 Am: 30.08.2018 14:12:06 Gelesen: 1756# 34 @  
@ Mondorff [#33]

Es ist nicht unüblich dass diese Bogen dem Kommissar ausgehändigt wurden der die dann an die Aussteller verteilt. Hast Du schon mal beim Kommissar angefragt?
 
Mondorff Am: 30.08.2018 14:29:55 Gelesen: 1746# 35 @  
@ 22028 [#34]

Danke Rainer,

da ich (PORTUGAL 2010) selbst Kommissar unseres Landes war, kenne ich die Modalitäten. Sammlung, Diplom, Medaille werden üblicherweise dem Kommissar ausgehändigt. Dann muss unser Mann vor Ort wohl vergessen haben, den Bogen weiter zu reichen.

DiDi
 
marc123 Am: 31.08.2018 10:59:34 Gelesen: 1685# 36 @  
@ Mondorff [#33]

Hallo Dieter,

ich habe keinen erhalten.

Beste Grüße

Marc
 
Setubal Am: 31.08.2018 11:13:11 Gelesen: 1675# 37 @  
Hallo Marco,

die Bewertungen habe ich gestern von Herrn Bernateck per Mail erhalten. Soll ich an Dich weiterleiten ?

Rolf-Dieter
 
Setubal Am: 31.08.2018 11:16:27 Gelesen: 1671# 38 @  
Nicht reden - machen.

Habe Dir die Bewertungen als Mail weitergeleitet.

Rolf-Dieter
 
Mondorff Am: 31.08.2018 11:18:26 Gelesen: 1670# 39 @  
@ marc123 [#36]

Der Jos. Wolff, unser Kommissar, sagt mir gerade, dass er keine Bewertungsbogen erhalten hat und somit auch keine weiterreichen konnte.

DiDi
 
22028 Am: 31.08.2018 12:01:36 Gelesen: 1656# 40 @  
@ Mondorff [#39]

Dann sollte eurer Kommissar aber mal schleunigst beim Ausstellungsleiter und Juryversitzenden nachfragen. Das hätte er aber schon nach der Bewertung/Ausstellung machen sollen.
 
Mondorff Am: 31.08.2018 15:06:46 Gelesen: 1608# 41 @  
@ 22028 [#40]

Ja Rainer, bitte erkläre das jedoch 'mal unserem Mann vor Ort, der FIP-Präsident war und an zahlreichen Orten auf der ganzen Welt als Jurymitglied oder Kommissar teilgenommen hat.

Wir sollten das besser als Organisationsfehler abhaken. Die Bewertungsbogen waren bei Rücknahme der Sammlungen eben noch nicht fertig!

Glaubt DiDi
 
marc123 Am: 31.08.2018 17:50:54 Gelesen: 1569# 42 @  
@ Setubal [#37]

Hallo Rolf-Dieter,

vielen Dank, leider war ich nicht dabei, ich habe unter Luxemburg ausgestellt.

@ Mondorff [#39]

Danke Dieter fürs nachfragen.

Beste Grüße

Marc
 
Heinz 7 Am: 02.09.2018 12:57:03 Gelesen: 1458# 43 @  
@ Richard [#32]
@ wuerttemberger [#28]

Ich habe auch festgestellt, dass viele Besucher es sehr geschätzt haben, diese Briefmarken-Ausstellung besuchen zu können. Der Besuch der Sammlungen war beeindruckend, und das Raritäten-Kabinett genoss grosse Aufmerksamkeit; es gab mehrfach lange Schlangen von Besuchern. Die Bemerkungen von wuerttemberger würde ich aber sehr bestätigen; erfahrene Besucher von internationalen Ausstellungen wurden an anderen Orten noch viel mehr verwöhnt, als dies nun in Prag möglich war. Ich will darüber aber nicht die Nase rümpfen, sondern lobe das Erreichte.

Eine wirklich schöne Neuentdeckung war aber das Postmuseum von Prag. Leider hatte ich viel zu wenig Zeit, um die umfangreiche Briefmarkenausstellung studieren zu können, die in ausziehbaren Schaurahmen gezeigt wurde, und über die Bibliothek des Museums konnte man sich auch nicht richtig schlau machen, weil ein Katalog offenbar nicht existierte oder nicht einsehbar war.



Im Prager Museum werden auch teils sehr gewöhnliche Briefmarken aufwändig präsentiert. Die Generalsammlung umfasst neben einigen seltenen und schönen Stücken auch reichlich Material, welche ein ambitionierter Sammler durch bessere Stücke ersetzen würde.



Die unzähligen gebundenen Bände der Bibliothek sind ein Eldorado für den posthistorisch interessierten Spezialisten.



Das Büro des Direktors/der Direktorin (?) würde mir auch gefallen.

Schöne Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 02.09.2018 13:29:35 Gelesen: 1442# 44 @  
@ Heinz 7 [#43]

Es ist ja schon erstaunlich, dass zwei der besten Sammlungen von Postmeistermarken deutschen Sammlern gehör(t)en:

Über Erivan Haubs phantastische Sammlung der US-Postmeistermarken habe ich an anderem Orte schon einiges berichtet.

Rolf-Dieter Jaretzky RDP glänzte mit seiner Ausstellung Confederate States of America.

Die Vielfalt dieses Sammelgebietes ist atemberaubend. Es gibt hier x Seltenheiten, die nur in wenigen Stücken überhaupt existieren.



Die vielleicht bekannteste Briefmarke wurde in Livingston herausgegeben. Jaretzky konnte dazu einen sehr schönen Brief zeigen. Wie Wolfgang Maassen korrekt festhielt, errang Jaretzky eine sehr hohe Bewertung (96 Punkte), aber ein Punkt mehr war notwendig, um als Kandidat für den Grand Prix in Frage zu kommen. Die Luft ist sehr dünn da oben.

Auch das phantastische Exponat von Richard Schäfer 22266-22270: Schweizer Briefpost 1849-1854 hatte nur EINEN Nachteil: Die Sammlung wurde in nur 5 Rahmen gezeigt, aber zusammen mit den 8 Seiten von Joseph Hackmey konnte man nur noch staunen, was die Scheizer Philatelie alles zu bieten hat.



Aber die Nationale Ausstellung in Lugano war noch besser bestückt. Man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr hinaus.

Heinz
 
Detlev0405 Am: 02.09.2018 14:06:58 Gelesen: 1427# 45 @  
@ Heinz 7 [#43]

Hallo Heinz,

da Du so über die Bibliothek des Prager Postmuseums geschwärmt hast, hier ein Link für Dich um die Systematik der Bibliothek zu erkennen.

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Postmuseum(Prag)

Ansonsten sind die Bestände der Bibliothek über den Katalog der Nationalbibliothek Prag einsehbar unter einem externen Verzeichnis zur Postgeschichte. Leider kann ich die Funktion heute nicht überprüfen, da einige Seiten von Ministerien an Wochenenden oder Feiertagen aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich sind.

https://www.nkp.cz/ (lädt schwer)

Dein Bild kannst Du extern drehen mit der Windows Fotoanzeige, ein internes Programm bei jedem Windows. Du musst nur im Menü deiner Programme einstellen, dass Deine Bilder von dem Programm alle dargestellt werden.



Gruß
Detlev
 
Setubal Am: 02.09.2018 19:31:17 Gelesen: 1384# 46 @  
Hallo Heinz 7
und ein Hallo ins Forum,

Rolf Dieter Jaretzky ist mein Briefmarkenvater - zur Klarstellung wegen der folgenden Anmerkung.

Die Sammlung, seine Sammlung, ist phantastisch - unbestritten. Aber wenn ich das Reglement der Bewertungen als für alle geltendes Kriterium nehme, dann dürften die Postmeistermarken kein Kandidat für einen Grand Prix sein.

(Kriterium Bedeutung für die weltweite Philatelie)

Keine hervorzuhebende Bedeutung, da es sich "nur" um lokale Provisorien handelt.

Rolf-Dieter
 

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