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Thema: Afrika: Echt gelaufene innerafrikanische Belege
Das Thema hat 26 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 08.09.2018 07:19:01 Gelesen: 1362# 2 @  
Bophutatswana war ein Homeland im nördlichen und zentralen Südafrika. Es wurde 1977 für unabhängig erklärt und 1994 wieder in Südafrika eingegliedert. Aus dieser Zeit, nämlich aus dem Jahr 1993 stammt dieser Brief nach Swakopmund, Namibia.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 25.09.2018 19:52:33 Gelesen: 1314# 3 @  
Brief aus Benghasi, Libyen nach Jadotville, dem heutigen Likasi in Kongo (Kinshasa).
Rückseitiger Stempel aus Tripoli vom 26.6.1963.



Die Freimachung beläuft sich auf 70 Millièmes.

Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 26.09.2018 08:37:23 Gelesen: 1294# 4 @  
Ein Brief aus Rio Benito, damals Spanisch Guinea an das Bistum in Douala, Kamerun, gelaufen 1959:



Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 01.10.2018 18:18:39 Gelesen: 1256# 5 @  
@ Baber [#4]

Ein sehr schönes Beispiel für eine seltene innerafrikanische Korrespondenz. Danke fürs Zeigen, Bernd.

Ich freue mich über eine Ansichtskarte die aus einem afrikanischen Inselstaat in einen anderen afrikanischen Inselstaat geschickt wurde und zwar am 16.12.1910 von Praia, Kap Verde nach Sao Thome, Sao Tome und Principe.



Belege aus diesen beiden Ländern sind an sich schon nicht häufig. Umso mehr gefällt mir diese Karte!

Viele Grüße
Michael
 
filunski Am: 12.10.2018 22:46:07 Gelesen: 1207# 6 @  
@ Michael Mallien [#5]

Hallo Michael,

toller Beleg und sicher eine "Perle" in diesem Thema! :-)

Deine Meinung bezüglich der Häufigkeit solcher "innerafrikanischer Poststücke" teile ich voll und ganz. Vielleicht noch häufiger findet man solche aus der Kolonialzeit, als es oft Europäer waren die damals geschrieben haben.

Dazu ein Beispiel, wie es so häufig nun wohl auch nicht zu finden sein wird. Eine Postkarte aus Bengasi (Libyen, damals italienische Kolonie) nach Tunis (Tunesien, damals französische Kolonie) aus dem Jahre 1935:



Und natürlich darf da auch die Bildseite nicht fehlen ;-)



Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 13.10.2018 15:00:51 Gelesen: 1183# 7 @  
Am 1.10. hatte ich einen Beitrag bei diesem Thema eingestellt, der beim Kopieren ins Thema Kriegsgefangenenpost versehentlich verschwunden ist. Daher zeige ich den Beitrag heute noch einmal:

Hallo Michael,

ein sehr interessantes Kapitel meiner Sammlung ist die Geschichte der Missionarsfamilie Hübner aus Deutsch-Ostafrika. Sie waren Freunde meiner Urgroßeltern. Kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Familie interniert. Sie wurden getrennt und durchwanderten verschiedene Gefangenenlager. Am Ende des Krieges befand sich Herr Hübner im Gefangenenlager Sidi Bishr in Ägypten. Frau Hübner war dagegen im Lager Tempe bei Bloemfontein (Südafrika). Hier einer der Briefe aus der Zwischenzeit:



Im Mai 1917 befand sich Herr Hübner in einem Gefangenenlager in Tanga. Das liegt im Bereich von Deutsch-Ostafrika, war aber 1917 von Engländern besetzt. Daher die Absenderangabe Tanga, East Africa. Der Brief geht an Frau Hübner im Internierten Camp in Pretoria (Südafrika). Da Frau Hübner inzwischen aber schon im Lager Tempe bei Bloemfontein war, muss der Brief nach dort weitergeschickt worden sein.

Viele Grüße
Volkmar
 
Michael Mallien Am: 31.10.2018 10:37:09 Gelesen: 1117# 8 @  
Zwar schon an anderer Stelle gezeigt, gehört der Beleg auch in dieses Thema:

Einschreiben aus Anecho, Togo nach Lagos, Nigeria vom 30.4.1962. Die Frankatur beläuft sich auf 106 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 31.10.2018 11:31:24 Gelesen: 1109# 9 @  
Ein Brief von Libreville (Gabun) nach Ziguinchor (Senegal).

Aufgebgeben am 24.3.1963, hat als normaler Brief rückseitig den Ankunftsstempel 1.4.1963, frankiert mit 25 Fr CFA



Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 02.11.2018 16:21:15 Gelesen: 1072# 10 @  
Brief aus Lourenco Marques im heutigen Mosambik nach Queenstown in der Kapkolonie.

Der Brief ist im Januar 1900 gelaufen.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 16.11.2018 13:08:35 Gelesen: 1000# 11 @  
Einschreiben vom 1.8.1944 aus Conakry, Französisch-Westafrika (heute Guinea) nach Algier, Algerien.

Die Frankatur beläuft sich auf 16,5 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 17.11.2018 16:43:47 Gelesen: 997# 12 @  
In der Kolonie Französiche Westafrika hieß das Gebiet des heutigen Mali Soudan Francais (französisch Sudan). Als die Teilgebiete 1958/60 die innere Selbstverwaltung erhielten, lebten die Namen kurzfristig in den Poststempeln auf, wie lange weiß ich nicht.

Der Brief von Ségou am Niger in die Hauptstadt Bamako vom 29.7.1960 könnte auch die Rubrik "innerafrikanische Briefe" passen.



Gruß
Bernd

[Redaktionell verschoben aus dem Thema " Französisch Westafrika: Echt gelaufene Belege"]
 
Michael Mallien Am: 29.01.2019 20:36:27 Gelesen: 857# 13 @  
Brief aus Sao Tome und Principe nach Windhoek in Namibia.



Ich habe bisher nur wenige Belege aus dem Inselstaat gesehen und freue mich sehr nun gar einen innerafrikanischen Beleg aus Sao Tome zeigen zu können.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 01.02.2019 16:15:54 Gelesen: 820# 14 @  
Aerogramm aus Nairobi, Kenia nach Malabo, Äquatorial-Guinea.



Viele Grüße
Michael
 
Saguarojo Am: 01.02.2019 19:27:00 Gelesen: 799# 15 @  
Brief innerhalb von Ruanda vom 22.6.2012



Viele Grüße

Joachim
 
Michael Mallien Am: 03.02.2019 16:26:00 Gelesen: 742# 16 @  
Brief vom 4.1.1926 aus Bone, Algerien nach Tunis, Tunesien.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 04.02.2019 18:48:21 Gelesen: 681# 17 @  
Brief vom 15.7.1953 aus Tananarive, Madagaskar nach Alexandria, Ägypten.



Viele Grüße
Michael
 
volkimal Am: 04.02.2019 20:42:34 Gelesen: 665# 18 @  
Hallo zusammen,

ein sehr schlecht erhaltene Ganzsache vom Kap der Guten Hoffnung:



Der abgeschnittene Text dürfte derselbe sein wie auf einem Stück aus Transvaal. Ist es damit ein Streifband?

Wer kann mir sagen, in welchen Ort der Beleg geht? Ich lese Vlakfontein und Hanetsburg. Vlakfontein gibt es in der Nähe von Pretoria. Hanetsburg habe ich nicht gefunden. Der Beleg stammt aber aus derselben Sammlung, wie die Belege an Heinrich Schulte-Altenroxel in Haenertsburg.

Siehe https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=195962

Ist mit Hanetsburg eigentlich Haenertsburg gemeint? Wer bringt Licht in das Dunkel?

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 17.02.2019 17:46:06 Gelesen: 576# 19 @  
Ein Einschreibebrief gelaufen am 30.10.1963 innerhalb Madagaskars von Nossi Be nach Tananarive



Misch-Frankatur 65 Fr mit République Malgache und Repoblika Malagasy, die Landesbezeichnung ab Dezember 1961

Gruß
Bernd
 
Baber Am: 09.03.2019 16:45:13 Gelesen: 432# 20 @  
Ein Brief vom Nouakchott/Mauretanien nach Casablanca/Marokko, gelaufen am 20.9.1960, Frankatur 30 Fr



Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 13.03.2019 19:07:16 Gelesen: 386# 21 @  
Aerogramm vom 23.2.1989, vermutlich aus Maseru, Lesotho nach Malabo, Äquatorial-Guinea.

Auf der Rückseite gibt es einen Ankunftsstempel aus Malabo vom 3.4.1989 sowie einen Eingangsstempel der US-amerikanischen Botschaft vom 4.4.1989. Damit war das Aerogramm ca. 5 Wochen unterwegs.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 14.03.2019 03:24:59 Gelesen: 371# 22 @  
Dem Schriftbild nach zu urteilen, ist dieser ägyptische Brief innerhalb Ägyptens gelaufen, mehr kann ich dazu aber leider nicht sagen.



Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 13.04.2019 15:42:54 Gelesen: 255# 23 @  
Brief vom 18.6.1947 aus Algier, Algerien nach Port-Gentil, Französisch-Äquatorialafrika (AEF), frei gemacht mit 23,50 Franc.



Das adressierte Land ist Gabun, das zu der Zeit ein Teil von Französisch-Äquatorialafrika war.

Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 12.05.2019 10:46:09 Gelesen: 168# 24 @  
Brief von Paoua in der Zentralafrikanischen Republik nach Brazzaville in der Republik Kongo:



Mit den Stempeln auf der Rückseite kann man den Weg verfolgen: Von Paoua 12.12.1961 nach Bouar (13.12.1961) Ankunft in Brazzaville 18.12.1961)
Porto 31 CFA wahrscheinlich um 1 CFA überfrankiert.

Gruß
Baber
 
Michael Mallien Am: 13.05.2019 19:20:14 Gelesen: 134# 25 @  
@ Baber [#24]

Hallo Bernd,

schöner Beleg! Zufällig habe ich gerade einen Beleg herein bekommen, ebenfalls innerafrikanisch, der auf den ersten Blick scheinbar auch aus der Zentralafrikanischen Republik kommt, da er mit Marken des Landes frei gemacht ist. Tatsächlich kommt der Brief vom 5.2.1963 aber aus Libreville, Gabun und ging nach Ziguinchor, Senegal.



Die Rückseite dokumentiert noch einmal Absendeort und Zielort. Letzteres durch einen Ankunftsstempel vom 9.2.1963.

Der Beleg reiht sich ein in Belege, die im Thema Kongo (Brazzaville): Belege mit Marken der Nachfolgestaaten von AEF [1] gezeigt werden, nur dass er halt nicht aus dem Kongo, sondern aus Gabun versendet wurde. Ich tue mich daher schwer, ihn noch einmal an anderer Stelle zu zeigen.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=10865&CP=0&F=1#newmsg
 
Baber Am: 22.05.2019 11:23:41 Gelesen: 62# 26 @  
Bei diesem Brief ist es mir erst später aufgefallen, dass es sich um einen innerafrikanischen Brief handelt. Ich hielt ihn zuerst für einen Inlandsbrief. Tatsächlich ging er von Banket/Rhodesien am 21.1.1966 nach Francistown, Bechuanaland, dem heutigen Botswana oder amtlich deutsch: Botsuana.

Porto 1. G-Stufe in Länder der Arikanischen Postunion = 3d , Einschreibegebühr 1sh.



Gruß
Bernd
 

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