Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Bund Paketkarten
Cantus Am: 07.02.2018 03:05:02 Gelesen: 1391# 1 @  
Moderne Paketkarten erfreuen sich im allgemeinen keiner besonderen Beliebtheit, andererseits bieten sie die Möglichkeit, sich an ungewöhnlich hohen Frankaturen zu erfreuen. Ich zeige heute eine Paketkarte für ein Paket mit dem Gewicht von 6,3 kg, das am 25.2.1976 per Luftpost von Freden an der Leine nach Petit-Quevilly in Frankreich geschickt worden war, dort aber nicht bei der Post abgefordert wurde und deshalb zurück an den Absender ging. Für die Paketaufgabe war eine Frankatur von 30,10 DM erforderlich, was ganz überwiegend durch sechs Marken zu je 5 DM aus der Serie Industrie und Technik abgegolten wurde.



Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 11.02.2018 11:06:31 Gelesen: 1297# 2 @  
@ Cantus [#1]

Wenn ich Zeit habe, zeige ich auch ein paar. Ich finde Paketkarten klasse, eigentlich immer schöne, leserliche Stempel, mal was anderes als Briefe. Das lockert die Sammlung auf und sollte in jede Belege-Sammlung hinein. Von München finde ich dann auch die Zollamtsstempel ansehnlich.

Gehört doch in jede Heimatsammlung, noch dazu hat man sofort das Postamt und noch ggf. selten verwendete Stempelchen.

Gruß
Andreas
 
Fips002 Am: 11.02.2018 20:06:28 Gelesen: 1253# 3 @  
Von mir eine Paketkarte von Hitdorf, 1.12.71, nach Centerville, Ohio/USA.

Für das Paket mit einem Gewicht von 19,6 kg war die Gebühr 58,10 DM.



Gruß Dieter
 
Eilean Am: 21.03.2018 22:14:25 Gelesen: 1069# 4 @  


Heute eine Paketkarte aus München 502. Paketkarten gehören doch zu einer guten Heimatsammlung dazu. Wer Lochkarten hat mit München-Stempeln: Ich habe noch keine gesehen, es müsste aber welche geben.

@ Cantus

Die Karte ist schön gescannt und erscheint matt ohne Schlieren. Welchen Scanner und Einstellung verwendest Du?

Gruß Andreas
 
epem7081 Am: 15.08.2019 13:12:36 Gelesen: 143# 5 @  
Hallo zusammen,

Paketkarten, insbesondere ins Ausland, sind in der Regel mit etlichen Stempeln versehen. Daraus lässt sich manchmal auch eine kleine Geschichte ableiten. Hier der Versuch.









Am Dienstag, den 9.12.1969 nachmittags um 15 Uhr in KIRCHHEIM AM RIES bei der Post eingeliefert, sollte das Paket von 1,2 kg wahrscheinlich auf Weihnachten den Adressaten erreichen. Die Paketkarte wurde mit 5 x 1 DM (MiNr 500) ausgestattet. Vielleicht handelte es sich um ein Geschenkpaket. Jedenfalls war die Absenderin nicht am Einlieferungsabschnitt interessiert und so ging die Paketkarte unbeschnitten auf die Reise.

Die typisch deutschen Namen von Absenderin und Empfängerin lassen vermuten, dass hier noch eine Verbindung zur ehemals umfangreichen deutschen Besiedlung in Temeschwar [1], heute drittgrößte Stadt in Rumänien, aufrecht erhalten wird. Soweit die Spekulation.

Konkrete Hinweise sind den etlichen Stempeln zu entnehmen. Am Donnerstag, den 11.12. wurde das Paket dann über MÜNCHEN 3 auf seine Auslandsreise geschickt. Nun, die Feiertage Weihnachten und Neujahr verstrichen bis das Paket in TIMISOARA 1 am Donnerstag, den 22.1.1970 um 9 Uhr eintraf. Gab es bei der rumänischen Post Probleme oder war die Empfängerin gar verreist. Letztendlich am Montag, den 26. Januar um 9 Uhr konnte die Zustellung mit Stempel TIMISOARA 1 und eigenhändiger Unterschrift der Empfängerin bestätigt werden.

Allzeit eine schnelle Übermittlung der Post wünscht allen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Timișoara
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.