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Thema: (?) (6) Alliierte Besetzung AM Post Besonderheiten
hajo22 Am: 06.11.2018 17:08:30 Gelesen: 427# 1 @  
Falt-Drucksache frankiert mit 1 Pf. AM-Post (Nr.16) ergänzt durch Postfreistempel über 2 Pf. aus Frankfurt a.M. vom 29.11.1945 nach Berlin W 30 (Postamt im amerikanischen Sektor) als 3 Pf.-Drucksache (bis 20 gr.).

"Zurück"-Vermerk und rückseitige Angaben: " Haus zerstört" und (Nachsende-) " Antrag liegt nicht vor" Unterschrift





Der kleine braune Zettel "Gefällt Ihnen die Frankatur?" lag der Faltdrucksache bei.

hajo22
 
hajo22 Am: 07.11.2018 09:37:18 Gelesen: 345# 2 @  
Auslandsbrief nach Prag aus Falkensee/SBZ vom 15.10.1946 frankiert mit AM-Post-/Ziffernserie-Marken zu insgesamt 75 Pf., portorichtig für einen Brief bis 20 gr.

Die AM-Post-Marken wurden hier - ebenso wie im Ostsektor Berlins - stillschweigend geduldet.

Der Absender war meines Wissens ein damals bekannter Philatelist.



hajo22
 
hajo22 Am: 08.11.2018 12:57:33 Gelesen: 287# 3 @  
Geschäftspostkarte aus Göggingen/Augsburg gestempelt 24.12.1945 (1. Friedensweihnacht) nach Breslau frankiert mit 8 Pf. AM-Post.

Vermerk: " Zurück, z.Zt. nicht zugelassen."

Eine Fernpostkarte hätte innerhalb Deutschlands zu dieser Zeit lediglich 6 Pf. gekostet. Der Absender hatte wohl gerade keine 6 Pf.-Marke zur Hand.

Auch wußte er offensichtlich noch nicht, daß Breslau mittlerweile eine polnische Stadt geworden war und er daher Auslandsporto hätte verkleben müssen (DR: 15 Pf.).

Allerdings, der Auslandspostverkehr war ja noch nicht erlaubt (erst ab 1.4.1946) und so kam die Karte zurück und landete in der Registratur, gelocht natürlich.



hajo22
 
hajo22 Am: 10.11.2018 08:53:15 Gelesen: 219# 4 @  
Zahlkartenabschnitt mit 5 Pf. AM-Post (Nr.3) aus Hattingen vom 17.6.(1946). Für die 6 RM war eine Gebühr von 10 Pf. erforderlich wie aus der Gebührentabelle auf der Zahlkartenrückseite ersichtlich ist, so daß 5 Pf. fehlen.

Druckvermerk der Zahlkarte allerdings vom Juli 1938. Ich weiß jetzt nicht, ob von der Gebührenerhöhung am 1.3.1946 auch Zahlkarten betroffen waren.

Der Abschnitt dürfte aus der amtlichen Kiloware stammen, die an Sammler und Händler meistbietend von der Post verkauft wurde.



Vielleicht kann ein Leser im Forum eine komplett/korrekt frankierte Zahlkarte zeigen?

hajo22
 
hajo22 Am: 11.11.2018 08:16:03 Gelesen: 172# 5 @  
Fernbrief aus München vom 29.9.1945 nach Leeder (bei Landsberg/Lech) frankiert mit 12 Pf. AM-Post amerikanischer Druck.

Der Brief wurde von der US-Zivilzensur beanstandet und ging an den Absender zurück.

Der Grund für die Beanstandung ist aus einem dem Brief beigelegten Zettel ersichtlich: " Kurzschrift nicht gestattet".



hajo22
 
hajo22 Am: 13.11.2018 16:24:31 Gelesen: 95# 6 @  
Behelfspostkarte in der Britischen Zone (Ganzsache zu 6 Pf.; P 673) als Kriegsgefangenen-Postkarte nach England adressiert. Der Absender wollte wohl sicher gehen, daß die Karte den Empfänger auch tatsächlich erreicht und klebte eine 15 Pf. AM-Post-Marke hinzu (Porto Auslandspostkarte Deutsches Reich). War das wirklich nötig? Wer weiß mehr?

Die Karte ist gestempelt 12.11.1945 Wuppertal-Barmen und weist einen britischen Zensurstempel auf (Lagerzensur).



hajo22
 
hajo22 Am: 14.11.2018 07:48:16 Gelesen: 42# 7 @  
Mischfrankatur AM-Post 3 und 12 Pf. mit SBZ/Thüringen 2x3 und 4 Pf. = 25 Pf. (1 Pf. überfrankiert) auf Fenstercouvert/Fernbrief aus Berlin SW 29 (Postamt im amerikanischen Sektor) vom 11.7.1946.

Die Verwendung der Marken war in Groß-Berlin zu diesem Zeitpunkt erlaubt/geduldet.



hajo22
 
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