Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Bund Ganzsachen: Eigenausgaben der Deutschen Post AG
Das Thema hat 36 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
Michael Mallien Am: 28.12.2018 11:01:56 Gelesen: 2513# 12 @  
In der in Beitrag [#11] präsentierten Unterkategorie gibt es eine Ausgabe, die ich besonders mag, weshalb ich sie separat zeigen möchte. Es ist die EA B78 (vormals EA B81) mit Wertstempeln zu insgesamt 5,30 Euro für den Versand per Einschreiben Rückschein.

Zunächst ein Foto des C4-Umschlags, da er nicht komplett auf meinen Scanner passt:



Im Katalog steht dazu:

Die Ausgabe wurde per Einschreiben mit Rückschein versandt und weist daher ein aufgeklebtes R-Label und Reste eines Rückscheins auf.

Leider steht nichts darüber, was versendet wurde. Es würde mich sehr interessieren, was hinter dieser Ausgabe steckt. Weiß jemand mehr darüber?
Hier noch zwei gescannte Ausschnitte:



Mir gefällt besonders der Eingangsstempel einer Behörde und die Wertstempel aus der Dauerserie Blumen. Auch für Freunde dieser Dauerserie könnte diese Eigenausgabe interessant sein.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 29.12.2018 12:26:52 Gelesen: 2471# 13 @  
Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln

- Postlogo "Deutsche Post" mit bzw. nur Posthorn-Logo
- Mit datierbarer Vorausentwertung

Ausgaben mit dem Posthorn-Logo ohne "Deutsche Post" findet man nur in dieser Unterkategorie. Als Beispiel zeige ich die EA B129, bei der sich das Posthornlogo auf der Rückseite befindet.



Auf der Rückseite ist eine Werbung abgedruckt mit einer Steckkarte. Das Bild enthält das Postlogo mit "Deutsche Post". Das Logo auf dem Bild wird aber nicht für die Kategorisierung herangezogen, denn es ist kein offizieller Hinweis auf den Versender.

Die Werbesendungen der DPAG sind häufig Broschüren oder Faltblätter. Unter Sammlern wird auf deren Zustand geachtet, also, ob die Broschüre vollständig oder vielleicht nur das Deckblatt vorhanden ist. Einige Sammler legen gar Wert auf ungeöffnete Broschüren. Hier rate ich sie nicht ungeöffnet zu lassen, weil die "Verschlüsse" der Ausgaben oft mit schädlichen Klebern versehen sind. Ein Effekt ist auf der gezeigten EA B129 zu sehen und zwar vier Stellen mit Durchfettung auf der Verschlussklappe der Broschüre.



Der Verschluss erfolgte mit einer klebenden Silikonmasse, welche die Durchfettung verursacht hat. Mit Entfernung der Masse gleich nach Erhalt der Sendung wäre nichts passiert. Eine solche Masse lässt sich sehr leicht mit dem Finger abrubbeln. Versucht man es allerdings erst nach einiger Zeit, so ist die Beschädigung meist schon erfolgt, das Entfernen ist viel schwieriger und kann zudem das Papier beschädigen.

Eine andere Art Verschluss sind runde durchsichtige Klebeabschnitte wie bei der EA B109.



Es besteht das gleiche Problem, wie bei vielen Klarsichtklebestreifen (Tesa und ähnliches): Der Kleber ist schadstoffhaltig und verfärbt sich mit der Zeit. Auch in diesem Fall lässt sich der Verschluss leicht und rückstandsfrei entfernen, wenn die Ausgabe noch jung ist. Ein Versuch bei dem hier gezeigten Besipiel zerreist das Papier.

Es gibt noch weitere Aspekte, warum man die Sendungen öffnen sollte. Einige Sammler achten beispielsweise auf inhaltliche Unterschiede der gleichen Ausgaben, die man natürlich nur nach Öffnung entdecken kann. Ich mache das nicht und habe daher auch kein Beispiel parat.

Die Anzahl der Ausgaben in der Kategorie EA B inklusive katalogisierter Varianten ist in den Unterkategorien wie folgt:

- Ohne vollständig datierbare Vorausentwertung: 118 (1999 bis 2010)
- Mit datierbarer Vorausentwertung: 126 (2007 bis 2016)

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 31.12.2018 11:31:13 Gelesen: 2403# 14 @  


Die Eigenausgaben der Konzernzentrale sind als Kategorie C katalogisiert: EA C. Das Logo der Konzernzentrale änderte sich im Laufe der Jahre:
- Deutsche Post World Net: 2000 bis 2008
- Deutsche Post DHL: 2009 bis 2014 (Änderung nach der Ausgliederung der Postbank)
- Deutsche Post DHL/Group: ab 2015

Die Ganzsachen dienen Mitteilungen der Konzernzentrale und dem Versand von Einladungen für Post-Aktionäre.

Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln
- Postlogo "Deutsche Post World Net / MAIL EXPRESS LOGISTICS FINANCE" oder "Deutsche Post DHL" bzw. "Deutsche Post DHL / Group"

In dieser Kategorie sind keine Nummern reserviert, wie in den Kategorien A und B, denn es gibt bislang keine Ausgaben mit datierbaren Vorausentwertungen.

Die ersten Ausgaben kursierten unter der Bezeichnung Zumwinkel-Ganzsachen nach dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Zumwinkel, dessen Name in der Absenderadresse mit aufgedruckt war. Die Ausgabe EA C3 /02 ist dafür ein Beispiel. Hier ein Ausschnitt des C4-Umschlags:



Die "/02" der Michelnummer kennzeichnet eine von 3 Vordruckarten dieser Ausgabe.

Aus der Zeit 2009 bis 2014 (Postlogo "Deutsche Post DHL") möchte ich drei Ausgaben zeigen, die sich in der Art der Entwertung unterscheiden.

1. EA C50 ohne Vorausentwertung



2. EA C53 mit teils datierbarer Vorausentwertung



3. EA C56 mit Frankierwelle



Diese Ausgabe enthielt Informationen für Post-Aktionäre zum E-POSTBRIEF, was sehr schön durch das E-Postbrief-Logo illustriert ist.

Die Katalogisierung im aktuellen Ganzsachenkatalog endet mit der MiNr. EA C63 aus dem April 2017. Ich kann eine aktuellere Ausgabe aus 2018 zeigen mit dem dritten Postlogo "Deutsche Post DHL / Group". Ich vermute, sie wird die MiNr. EA C65 erhalten.



In der Kategorie EA C sind inklusive Varianten 98 Ausgaben katalogisiert. Seit der Änderung des Postlogos 2009 sind es 12 Ausgaben.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.01.2019 11:35:31 Gelesen: 2326# 15 @  
Mit den Logos der Konzernzentrale gibt es Ausgaben eines IT-Unternehmens der Deutschen Post mit entsprechenden Namenszusätzen. Sie sind im Michel der Kategorie EA CIT zugeordnet. Ich kann zwar keine Beispiele zeigen, führe sie aber der Vollständigkeit halber auf.

Mit dem Logo "Deutsche Post World Net / MAIL EXPRESS LOGISTICS FINANCE" ist der Zusatz Deutsche Post IT Solutions GmbH. Die Ausgaben EA CIT1 bis EA CIT11 stammen aus den Jahren 2002 bis 2007.

Mit dem späteren Logo "Deutsche Post DHL / GLOBAL BUSINESS SERVICES" ist der Zusatz Deutsche Post IT Services GmbH mit zwei Ausgaben aus 2013. Es handelt sich dabei um die selbe Firma. Der Name wurde 2009 verändert.

Ich würde mich freuen, wenn jemand von euch Beispiele zeigen könnte.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 05.01.2019 18:23:58 Gelesen: 2268# 16 @  


Die Eigenausgaben des Frachtpostbereiches sind als Kategorie D katalogisiert: EA D. Das Logo änderte sich im Laufe der Jahre:
- Deutsche Post / EURO EXPRESS 2000 - 2001
- DHL / EXPRESS 2005 - 2006, nach Umfirmierung in 2003
- DHL ohne EXPRESS: Ende 2006

Die letzte Variante trägt den Zudruck Claude Béglé unterhalb des Postlogos. Claude Béglé war zu der Zeit der leitende Manager der DHL in Deutschland und Zentraleuropa.

Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln
- Postlogo "Deutsche Post / EURO EXPRESS", "DHL / EXPRESS" oder nur "DHL"

Alle Ausgaben erschienen ohne Vorausentwertungen.

Die erste Ausgabe wurde aus dem Plusbrief USo 13 B durch Zudruck des Postlogos hergestellt. Von dem C4-Umschlag hier der obere und untere Teil:




In dem Umschlag wurde Information zu Plusprodukten und ein Exemplar der EA D2 verschickt. Die EA D2 ist eine Rücksendepostkarte auf Basis der Pluskarte PSo 60 II. Etwas ähnliches ist die EA D3. Leider kann ich sie nicht zeigen.

Ein Beispiel einer Ausgabe mit dem neuen Postlogo des Frachtbereiches ist die EA D4, die, wie auch die Folgeausgaben D5 und D6 der Korrespondenz einer DHL-Geschäftsstelle diente.



Mein Exemplar ist zwar nicht gestempelt, doch gefällt es mit sehr gut aufgrund des Absenderstempels der Abteilung "SSC Accounting / Zoll-Billing" aus Stuttgart.

Die Ausgaben EA D7 bis D9 erschienen im Dezember 2006 mit der letzten Logo-Variante. Leider kann ich kein Beispiel dazu zeigen.

In dieser kleinen übersichtlichen Kategorie gibt es nur die 9 beschriebenen Ausgaben. Die meisten Ausgaben scheinen selten zu sein. Wenn jemand von euch einmal eine in die Hände bekommt wäre ich sehr interessiert ;)

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 09.01.2019 20:08:31 Gelesen: 2181# 17 @  


Die Eigenausgaben des Geschäftskundenservice sind als Kategorie E katalogisiert: EA E.

Das Postlogo "Deutsche Post / BRIEF KOMMUNIKATION" findet man zum Teil auch bei anderen Eigenausgaben, die bereits vorgestellt wurden und zwar bei dem Werbeumschlag WU 18 und bei einigen Postfachmitteilungskarten (vgl. PFK 8 und PFK 9 in Beitrag [#5]).

Die Ausgaben der Kategorie E gibt es hinsichtlich der Vorausentwertung in den drei Varianten

- ohne Vorausentwertung
- ohne vollständig datierbare Vorausentwertung
- mit datierbarer Vorausentwertung

Es wurde hier, im Unterschied zu den Kategorien A und B, keine Aufteilung der Nummerierung vorgenommen, sondern vielmehr in der zeitlichen Reihenfolge der Herausgabe katalogisiert. Der Grund ist die übersichtliche Anzahl der Ausgaben, denn in der Zeit von 2001 bis 2008 gab es nur 28 Katalognummern. Danach sind keine weiteren Ausgaben mehr erfasst.

Die EA E1/01 war die erste Ausgabe, ein C4-Umschlag mit Fenster, dessen oberer Teil bedruckt ist:



Die gezeigte Ausgabe enthielt Informationen zum Plusbrief.

Die EA E4/02 fällt durch ihr außergewöhnliches Format auf. Sie misst 329x136 mm und passt nicht auf meinen Scanner. Daher hier Fotos der Vorder- und Rückseite:



Diese Ausgabe enthielt Informationen zur POSTCARD.

Die letzten Ausgaben aus 2008 tragen den Wertstempel der Blumenmarke Narzisse. Hier sind die EA E25 und EA E28:



Mein Exemplar der EA E25 gefällt mir wieder besonders aufgrund des Eingangsstempels des Empfängers.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.01.2019 13:02:59 Gelesen: 2082# 18 @  


Die Eigenausgaben der Abteilung Postphilatelie sind als Kategorie F katalogisiert: EA F.

Das Postlogo "Deutsche Post / PHILATELIE" ist auch bei einigen Ausgaben der Abteilung "Erlebnis: Briefmarken" zu finden, die in Beitrag [#7] vorgestellt wurden. Die Ausgaben sind in zwei Gruppen unterteilt:
- ohne datierbare Vorausentwertung
- mit datierbarer Vorausentwertung

Für die erste Gruppe ist der Nummernkreis F1 bis F100 reserviert. Gruppe 2 beginnt bei F101.

Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln
- Postlogo "Deutsche Post / PHILATELIE"
- Ohne datierbare Vorausentwertung


Die Ausgaben in dieser Kategorie dienen Korrespondenzzwecken der Abteilung. Zu ihrer Herstellung wurden überwiegend bereits erschienene Ganzsachen (U, USo) verwendet und überdruckt. Andere Ausgaben wurden separat hergestellt, wie die EA F16 aus dem Jahr 2006.



Zwei Ausgaben fallen durch ihren Verwendungszeck auf. Es handelt sich dabei um Rückantwort-Umschläge mit angehängtem Bestellformular, wie die EA F38 aus dem Jahr 2010.



Das Bestellformular fehlt leider in meinem Exemplar.

In der Zeit von 2002 bis Ende 2015 sind 50 Katalognummern in dieser Kategorie vergeben. Sie sind nicht sehr häufig zu finden.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 13.01.2019 12:45:46 Gelesen: 2023# 19 @  
Die Eigenausgaben der Abteilung Postphilatelie mit datierbarer Vorausentwertung wurden bzw. werden für Werbeaussendungen verwendet. Diese Ausgaben sind sehr vielen Sammlern wohl bekannt, aber auch gleichermaßen "gefürchtet", weil sie so zahlreich sind. Dennoch finden sich unter ihnen viele interessante Aspekte, die ihren Reiz haben. Hinsichtlich der Anzahl gab es gravierende Veränderungen, die weiter unten dargestellt werden.

Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln
- Postlogo "Deutsche Post / PHILATELIE"
- Mit datierbarer Vorausentwertung


In dieser Unterkategorie befinden sich sowohl vollständig, als auch teilweise datierbare Vorausentwertungen. Letztere wurden nach ihrem tatsächlichen zeitlichen Auftreten eingeordnet.

Die Katalogisierung beginnt mit der MiNr. EA F101 mit einer Vorausentwertung vom 6.6.2005.



Das ist eine Werbesendung, wie man sie sich wünscht, denn sie enthielt offensichtlich einen frankaturgültigen Briefmarkenblock zu 145 Cent.

Im Katalog sind bis zum April 2017 insgesamt 628 Hauptnummern vergeben (EA F101 bis EA F728). Interessant ist ein Blick auf die Entwicklung der Anzahl der Ausgaben pro Jahr der vollständig katalogisierten Jahrgänge 2006 bis 2016:

2006: EA F109-181 = 173
2007: EA F182-271 = 90
2008: EA F272-390 = 119
2009: EA F391-474 = 84
2010: EA F475-517 = 43
2011: EA F518-582 = 65
2012: EA F583-637 = 55
2013: EA F638-668 = 31
2014: EA F669-692 = 24
2015: EA F693-710 = 18
2016: EA F711-726 = 16
 


Leider weiß ich die Quelle nicht mehr, aber ich habe einmal gelesen, dass die Werbebudgets der Postphilatelie deutlich reduziert worden waren, was gut mit der Entwicklung der Ausgaben zusammenpassen würde. Möglicherweise sehen wir hier auch einen Effekt der rückläufigen Sammler- und damit auch Abonnentenzahlen?!

Nichtsdestotrotz ist die Anzahl der Ausgaben groß. Ich werde einige Ausgaben zeigen, bei denen mir beim Durchschauen meiner Bestände etwas aufgefallen ist.

Die EA F149/01 gefällt mir aufgrund des werbefreien Umschlags und der Wertstempel, die einen kleinen "Blumenstraußes" darstellen.



Von diesem Umschlag sind 3 Unternummern (/01 bis /03) erfasst, die sich hinsichtlich der Vorausverfügung und des Innendrucks (mit/ohne Umweltschutz-Aussparung) unterscheiden.

Von der EA F152 habe ich ein Exemplar vorliegen mit einem Balkenstempel UNGÜLTIG über dem Werteindruck. Woher dieser Stempel stammt ist mir nicht bekannt. In der regulären Ausgabe kommt er nicht vor.



Die beiden gezeigten Ausgaben unterscheiden sich außerdem beim Vorausentwertungsstempel. Einmal ist die Abteilung Deutsche Post Philatelie angegeben und einmal nicht.



Soviel erst einmal zum Einstieg in diese Unterkategorie der Eigenausgaben. Ich werde meine Bestände weiter sichten und sicher noch etwas zeigenswertes finden.

Viele Grüße und einen schönen Sonntagnachmittag wünscht
Michael
 

Michael Mallien Am: 15.01.2019 21:25:54 Gelesen: 1956# 20 @  
Weiter geht es mit meinem Streifzug durch "EA F-Ausgaben".

Ich habe noch ein Exemplar mit dem UNGÜLTIG-Stempel gefunden, über den ich in Beitrag [#19] berichtet habe. Es ist die EA F177:



Eine weitere Besonderheit dieser Ausgabe ist der Sonderstempel aus HIMMELFORT, einer der "Weihnachtspostfilialen" der Deutschen Post, was ebenfalls auf dem Stempel zu lesen ist. Es sieht so aus, als befinde sich der Sonderstempel über dem UNGÜLTIG-Stempel!



Vielleicht ist auch der UNGÜLTIG-Stempel nur aufgedruckt und stammt aus Testdrucken. Für Testdrucke habe ich ebenfalls Beispiele. Hier der EA F181 an den wohlbekannten Max Mustermann:



Während Max Mustermann mit einfachem Namen und einfacher Adresse wenig Ansprüche an den Test stellt, sieht es mit Frau Prof. Dr. Martina Prinzessin Sonnenschein von Himmelsberg schon anders aus wie auf dieser EA F161:



Die Grenzen des Platzes für die Adresse werden weitgehend ausgetestet.

An diese Dame ging testweise auch die EA F194:



Bei diesem Stück ging es nicht nur um die Adresse auf der Aussenseite, sondern generell um die personalisierte Werbung, wie das Anschreiben und der Bestellschein zeigen:



Es musste halt überall passen.

Beim Anschreiben ist mir noch ein Detail aufgefallen und zwar das zusätzliche Logo "Deutsche Post WorldNet / MAIL EXPRESS LOGISTIC FINANCE" unten auf der Seite. Wir kennen es von den Eigenausgaben der Kategorie EA C (vgl. Beitrag [#14]).



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.01.2019 21:57:21 Gelesen: 1824# 21 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich weiß nicht, wie es euch geht? Ich bin immer wieder erstaunt, was es alles zu entdecken gibt, wenn man seine Bestände nach einiger Zeit wieder einmal richtig durchsieht. Vor ein paar Jahren war ich froh, all die Eigenausgaben halbwegs sortiert und bestimmt zu haben. Dann lagen die Belege in ihren Ordnern und wurden kaum noch beachtet. Anhand dieses Themas beschäftige ich mich wieder intensiver mit der Materie und entdecke erneut Aspekte, die mich den Spaß am Sammeln spüren lassen. Seht selbst, was ich heute bei den EAF-Ausgaben gefunden habe.

Zunächst eine Ausgabe mit einem Sonderstempel einer weiteren "Weihnachtspostfiliale" der Deutschen Post, die EA F269 mit Stempel aus Nikolausdorf.



Dann fielen mir zwei gleiche Ausgaben mit unterschiedlichen Vorausentwertungen aus dem Jahr 2008 auf, nämlich die EA F282 und EAF 314.



Gleicher Wertstempel, aber bei der EA F282 mit versetztem Druck der Farben im Wertstempel:



Ein anderer ungewöhnlicher Aspekt ist, dass meine beiden Ausgaben sozusagen postfrisch sind wie der Blick auf die Klappen zeigt. Hier ein Foto der Klappe eben der Ausgabe mit dem verhunzten Druck:



Offensichtlich fanden die Drucke auch andere Wege in philatelistische Hände, als über den vorgesehenen Weg als Werbesendungen. Gleiches gilt auch für die in Beitrag [#20] gezeigten Testdrucke. Hier noch ein solches Beispiel an Hans-Peter Neukunde mit einer kreativen Adresse :)



Es handelt sich bei der Ausgabe um die EA F320.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 20.01.2019 12:18:47 Gelesen: 1745# 22 @  
Ich hoffe, es ist nicht zu langatmig, aber ich verbleibe noch bei den Eigenausgaben mit dem Postlogo "Deutsche Post / PHILATELIE" mit datierbarer Vorausentwertung; Kategorie EA F mit den laufenden Nummern ab 101.

Ich hatte in vorherigen Beiträgen von Vorausentwertungen durch Sonderstempel berichtet. In der Folge der bisher gezeigten Ausgaben erschienen nun etwas häufiger Ausgaben mit solchen Vorausentwertungen, weshalb ich sie nicht alle zeigen möchte, bis auf drei Ausnahmen:

1) EA F351 mit Sonderstempel und einem Wertstempel in Form einer Automatenmarke.



So wurde auch bei den Eigenausgaben der Motivwechsel bei den ATM gewürdigt. Möglicherweise ist diese Ausgabe auch für ATM-Sammler von Interesse.

2) EA F 386 mit Sonderstempel der Weihnachtspostfiliale ENGELSKIRCHEN, womit nun schon die dritte Weihnachtspostfiliale zu Ehren gekommen ist (vgl. Beiträge [#20] und [#21]).



3) EA F416 mit Sonderstempel "Deutsche Post / PHILATELIE".



An dem Sonderstempel gefällt mir dessen Ähnlichkeit mit dem Postlogo der Katagorie EA F.

Abschließend noch ein Ausgabe, die ich nicht im Katalog gefunden habe. Sie trägt einen Ersttagsstempel vom 3.1.2011:



Auf eine Rückfrage bei Herrn Weileder, dem Bearbeiter für den Schwaneberger Verlag und Experten vom Münchener Ganzsachensammlerverein erhielt ich folgende Antwort:

Hierbei handelt es sich nicht um eine Ganzsache, sondern eine Werbebeilage mit Faksimile-Wertstempeln.

Das klingt einleuchtend, denn für einen Versand per Post war das Stück nicht vorgesehen. Es erlaubte keinen Eindruck der Empfängeradresse und auch die Wertstufe des Wertstempels zu 55 Cent hätte nicht zu dem Format gepasst.

Viele Grüße
Michael
 
teenage_dirtbag Am: 22.01.2019 11:17:55 Gelesen: 1671# 23 @  
Ich hoffe, das passt auch hier rein - ist eben in meiner Büro-Schublade aufgetaucht: Ganzsache Deutsche Post - Dialog Marketing (Direkt Marketing Center München), verwendet 2011.


 
Michael Mallien Am: 27.01.2019 13:26:38 Gelesen: 1595# 24 @  
@ teenage_dirtbag [#23]

Die Eigenausgabe passt ganz hervorragend in dieses Thema! Sie gehört in die Kategorie G der Abteilung Diretkmarketing EA G.



Das besondere Deiner Ausgabe ist, dass ich sie nicht im aktuellen Ganzsachenkatalog gefunden habe! Katalogisiert sind Ausgaben mit den Postlogos

- "Deutsche Post / DIREKT MARKETING" EA G1 bis EA G25 von 2004 bis 2007
- "Deutsche Post / DIALOG MARKETING" EA G26 bis EA G32 von 2008 bis 2013

Deine Ausgabe gehört in den zweiten Zeitraum und ist den Katalogautoren wahrscheinlich nicht bekannt. Das ist ein guter Hinweis darauf, dass die Ausgaben dieser Kategorie vergleichsweise selten sind. Persönlich kann ich leider kein Beispiel zeigen.

Es würde mich freuen wenn ihr etwas zeigen könntet!

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 01.02.2019 12:30:22 Gelesen: 1506# 25 @  


Die Eigenausgaben der Abteilung "Presse Distribution" [1] mit amtlichen Wertstempeln sind in der Kategorie EA H katalogisiert. Die Katalogisierung erfolgt in der zeitlichen Reihenfolge des Erscheinens ohne Unterscheidung nach datierbaren bzw. nicht datierbaren Vorausentwertungen.

Das Logo "Deutsche Post / PRESSE DISTRIBUTION" wurde bis 2007 verwendet. Ab 2008 kam das neue Logo "Deutsche Post / PRESSE SERVICES" zum Einsatz. Nicht alle Ausgaben tragen konsequent diese Logos, wie z.B. die EA H4 mit zwei anderen Logos, nämlich "Deutsche Post" (vgl. EA B, Beitrag [#11]) und "Deutsche Post WorldNet / MAIL EXPRESS LOGISTICS FINANCE" (vgl. EA C, Beitrag [#16]).

Die Ausgaben dieser Kategorie sind nicht häufig zu finden und so kann ich selbst kein entsprechendes Stück mit amtlichen Wertstempeln vorweisen. In dem Thema Dienstbriefe und Dienstganzsachen der Deutschen Post [2] wurde in Beitrag #3 ein solches Stück gezeigt, von dem ich mir erlaubt habe es hier noch einmal wiederzugeben. Es handelt sich dabei um einen Ausschnitt der EA H11:



Viele Grüße
Michael

[1] https://www.deutschepost.de/de/p/presse-distribution.html
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&F=1&ST=314&full=1
 
Michael Mallien Am: 03.02.2019 17:51:46 Gelesen: 1429# 26 @  


Der Abteilung Sportsponsoring [1], und hier im besonderen der Speed Academy, ist die Kategorie EA I zu verdanken. Achtung, nicht verwechseln mit den Eigenausgaben mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln EAI (ohne Leerzeichen zwischen "EA" und "I"), zu denen ich in Kürze kommen werde.

Katalogisiert ist genau eine Ausgabe! Die EA I1 mit dem Wertstempel 50 Jahre Nobelpreis an Werner Forßmann erschien im Dezember 2006. Im Michel gibt es anstelle der Bewertung nur ein -.- , gesehen habe ich die Ausgabe noch nie.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.deutschepost.de/de/s/sportsponsoring.html
 
DL8AAM Am: 05.02.2019 19:06:53 Gelesen: 1353# 27 @  
@ Michael Mallien [#25]

Michael,

erst einmal VIELEN DANK, SUPER!

Ich schreibe hier sehr ungern zwischen, im Zweifelsfall kann Richard dieses Posting ja löschen oder verschieben, falls es hier falsch sein sollte, was ich teilweise befürchte.

Auf meiner Ganzsache mit individuellen Wertstempel "Deutsche Post" steht zwar nicht PRESSE DISTRIBUTION oder PRESSE SERVICES, dafür aber LESERSERVICE und der Umschlag trägt ebenfalls die Unternehmenskennung 10, könnte von der Idee her aber trotzdem in diesen "Presse"-Bereich passen? Verschickt wurde übrigens eine Werbung für ein Abo für unsere regionalen Tageszeitungen, dem Göttinger und dem Eichsfelder Tagesblatt.



Michael, "Weiter so!" ;-)

Gruß
Thomas
 
Michael Mallien Am: 06.02.2019 19:42:01 Gelesen: 1308# 28 @  
@ DL8AAM [#27]

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine freundlichen Worte und natürlich passt Dein Beitrag hier in das Thema! Ich habe lediglich die Ausgaben mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln (EAI) noch nicht besprochen.

Dein Beleg ist die EAI B94 von Ende 2016. Die Ausgabe stammt von der Abteilung "Presse Distribution". Seit Ende 2016 tragen die Ausgaben dieser Abteilung nur noch das einfache Postlogo ohne Leistungsbereich, während frühere Ausgaben zur Kategorie H mit dem Postlogo " PRESSE SERVICES" gehören. Die Katalogisierung richtet sich nach dem Logo. Eine Abweichung von dieser Regel habe ich bisher nur bei der in Beitrag [#25] aufgeführte EA H4 feststellen können.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 08.02.2019 17:18:19 Gelesen: 1214# 29 @  


Die Eigenausgaben der Postbank (innerhalb der Deutschen Post AG) mit amtlichen Wertstempeln sind in der Kategorie EA PB katalogisiert. Die Katalogisierung erfolgt in der zeitlichen Reihenfolge des Erscheinens.

Insgesamt erschienen 3 Ausgaben in den Jahren 2004 bis 2007. Hier ist die EA PB3.



Die Ausgabe diente der Korrespondenz von Postbank-Servicecentern, wie auch sehr schön an dem Absenderstempel auf dem Beleg zu sehen ist. Die EA PB3 ist die einzige Ausgabe ohne Vorausentwertung.

Im Michelkatalog steht noch dieser Hinweis zu eventuellen späteren Ganzsachen der Postbank:

Am 11.3.2009 wurde die Postbank aus dem Konzernverbund der Deutschen Post AG ausgegliedert. Nach diesem Datum erschienene Ausgaben sind als Privatganzsachen anzusehen und werden nicht als Eigenausgaben der Deutschen Post katalogisiert.

Damit bin ich am Ende der Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln angekommen. Im Grunde geht es mit den verschiedenen Postlogos noch einmal von vorne los, dieses mal aber mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln.

Ich danke allen, die bis hierher durchgehalten haben. ;)

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 16.02.2019 12:09:03 Gelesen: 1104# 30 @  
Eigenausgaben zum Gebrauch durch Abteilungen der Deutschen Post AG

In den Beiträgen [#9] bis [#29] wurden die Eigenausgaben mit amtlichen Wertstempeln EA vorgestellt. Es gibt sie seit Ende der 1990er Jahre. Jetzt komme ich zu den Eigenausgaben mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln EAI. Das "I" steht für "Individuell". Die ersten Ganzsachen mit individuellen Wertstempeln gibt es seit 2006. Anhaltspunkte für deren zeitliche Einordnung gibt die Bildunterschrift, die im Lauf der Zeit mehrfach geändert wurde.

2006 – 2007 www .plusbrief.de
2007 – 2011 www .plusbrief-individuell.de
2011 – 2012 PLUSBRIEF INDIVIDUELL
ab 04.2012 PLUSBRIEF INDIVIDUELL
 

Gleiches gilt auch für die Eigenausgaben mit individuellen Wertstempeln. In dem Thema Plusbrief Individuell - eigene 'Briefmarkeneindrucke' ab 20 Stück [1] wurden einige der Eigenausgaben gezeigt, auf die ich hier eingehen werden. Ich verweise dann jeweils auch auf die entsprechenden Beiträge.

Das Thema hat es noch in anderer Hinsicht in sich, denn es kam im aktuellen Michelkatalog zu Umnummerierungen und doppelten Katalogisierungen! Vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden, aber tatsächlich sind einige Ausgaben mit zwei verschiedenen Katalognummern erfasst. Ich vermute, dass dies der neuen Ordnung geschuldet ist und Sammlern zugute kommen soll, die vormals katalogisierte Ausgaben sonst nicht wiederfinden? Möglicherweise ist auch einfach nur an einer Stelle die alte Katalogisierung für eine Übergangsphase erhalten geblieben oder wurde sie schlicht vergessen?

Im speziellen handelt es sich dabei um Werbeumschläge mit individuellen Wertstempeln aus der Kategorie WUI, die bei den Kategorien EAI eingeordnet wurden, während die Kategorie WUI weiterhin besteht.

Eigenausgaben mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln EAI
- Ohne Postlogo


Die Kategorie EAI A beinhaltet Ausgaben ohne Postlogo (vgl. Beitrag [#9] mit den Ausgaben mit amtlichen Wertstempeln). In [1] wurden die Ausgaben EAI A15 (Beitrag [#26]) und EAI A18/02 (Beitrag [#28]) vorgestellt. Ich zeige den EAI A15 hier noch einmal.



Eine Ausgabe mit dem selben Wertstempel ist die EAI A13. Sie ist ein Antwortumschlag und war zweifach senkrecht gefaltet einem POSTCARD-Werbeheft beigefügt. Die Faltung bedeutet keine mindere Qualität. Sie ist vielmehr der normale Zustand dieser Ausgabe. Leider kann ich kein Beispiel zeigen.

Von der EAI A18 hier die Variante EAI A18/01 mit Vorder- und Rückseite:



Eine Ausgabe, deren Hintergrund laut Michel noch nicht ausreichend geklärt ist ist die EAI A21/01



Im Katalog steht dazu: Die Umschläge dienten vermutlich posteigenen Werbezwecken, der genaue Ausgabehintergrund ist nicht bekannt.

Die EAI A27 ist ein Beispiel für eine Ausgabe mit datierbarer Vorausentwertung. Der Umschlag enthielt Werbung eines Direktmarketing-Centers der Deutschen Post.



Mein letztes Beispiel für heute ist die EAI A52, vorausentwertet mit einer Frankierwelle. Auch dieser Umschlag enthielt Werbung verschiedener Direktmarketing-Center.



Die Bildunterschrift PLUSBRIEF INDIVIDUELL in kursiver Schreibweise lässt auch ohne Katalog die zeitliche Zuordnung "2011 - 2012" zu. Tatsächlich erschien die Ausgabe mit dem weihnachtlichen Motiv im Dezember 2011.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&ST=403&F=1&full=1
 

StefanM Am: 18.02.2019 08:14:50 Gelesen: 1010# 31 @  
@ Michael Mallien [#30]

Von den "zweifach senkrecht gefalteten" Umschlägen sind Exemplare mit unterschiedlichen Adressen bei eBay im Angebot.



Die Michelnummern weiß ich nicht.

Gruß
Stefan
 
Michael Mallien Am: 18.02.2019 22:03:36 Gelesen: 957# 32 @  
@ StefanM [#31]

Wunderbar Stefan, danke fürs Zeigen!

Bei den Umschlägen handelt es sich um die EAI A13/01 und EAI A13/04. Insgesamt gibt es fünf Varianten dieser Ausgabe.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 24.02.2019 12:26:33 Gelesen: 867# 33 @  
Die Ausgaben mit Postlogo ohne Abteilungsbezeichnung und mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln sind als Kategorie EAI B katalogisiert (vgl. [#11] für die Ausgaben mit amtlichen Wertstempeln).

In [1] wurden die Ausgaben EAI B27 (Beitrag [#27]), EAI B36 (Beitrag [#62]) und einige Ausgaben mit Frauenportraits (Beiträge [#46], [#51], [#61], [#93] und [#124]) vorgestellt.

Diese Kategorie ist einerseits wohl bekannt, vor allem durch die vielen C4-Umschläge mit Frauenprotraits, andererseits bieten sie eine große Tiefe der Sammelmöglichkeiten und eine Reihe Raritäten, die schwer zu beschaffen sind.

Eigenausgaben mit privaten Deutsche-Post-Wertstempeln - Postlogo "Deutsche Post" mit bzw. nur Posthorn-Logo

Ausgaben zum sogenannten "Postbotenservice" aus den Jahren 2007 und 2008 (EAI B1 bis EAI B10) habe ich selbst noch nicht in Händen gehabt.



Hier würde ich mich freuen, wenn jemand von euch etwas zeigen könnte.

Die Ausgabe EAI B14 enthielt einen Veranstaltungskalender der Deutschen Post. Der Wertstempel trägt eine teilweise datierbare Vorausentwertung.



Eine ebensolche Vorausentwertung trägt auch die EAI B17. Auffällig ist der kleine Durchmesser der Vorausentwertung von 23 mm im Vergleich zum Standardmaß 28 mm.



Ohne Vorausentwertung präsentiert sich die EAI B20. Der Wertstempel ist sehr schön in dem Motiv auf dem Umschlag fortgeführt worden.



Das auf dem Umschlag bezeichnete "kleine Dankeschön" war übrigens ein EAI B23, eine Ganzsache mit Wertstempel zu 90 Cent. Leider kann ich diese nicht zeigen.

Den bekannten Wertstempel "Postlogo" ziert die EAI B32, von der es drei Varianten mit unterschiedlichen Vordrucken gibt. Hier ist die EAI B32/03.



In Beitrag [#27] zeigte Thomas die EAI B94. Aus dem November 2016 stammt die EAI B93/01 mit dem gleichen Wertstempel.



Die Katalogisierung der Ausgaben dieser Kategorie endet zurzeit bei der EAI B100 Anfang 2017. Ausgaben des LESERSERVICE habe ich noch weitere aus 2017, die noch nicht erfasst sind.

Im nächsten Beitrag werde ich ausführlicher auf die Frauenportraits eingehen.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&ST=403&F=1&full=1
 
Michael Mallien Am: 11.03.2019 19:48:54 Gelesen: 737# 34 @  
Der an Kunden regelmäßig versendete POSTOFFICE-Katalog beschert uns die Ausgaben mit den Frauenportraits. Seit Mai 2008 wurde fast für jeden Katalog ein C4-Umschlag mit einem eigenen Wertstempel erstellt und zwar mit einem Portrait der Dame, die auch den Katalog auf der Titelseite ziert. Im Michel Ganzsachenkatalog sind bis September 2017 insgesamt 107 Ausgaben aufgeführt. Danach habe ich persönlich noch 12 weitere Umschläge vorliegen, die noch nicht erfasst wurden.

Tatsächlich sind aber "nur" 8 Katalognummern vergeben worden. Die Ausgaben wurden nach Vorausentwertungen, Portostufen oder anderen charakteristischen Merkmalen zusammengefasst. Die noch nicht erfassten Ausgaben werden zu mindestens einer weiteren Katalognummer führen. Zunächst eine Übersicht:

EAI B13: 145 Cent; VE 00.00.08; 8 Motive; 3 Vordruckarten
EAI B21: 145 Cent; VE 00.00.09; 10 Motive; 2 Vordruckarten
EAI B28: 145 Cent; VE 00.00.10; 2 Motive
EAI B31: 145 Cent; Frankierwelle; 53 Motive; 4 Vordruckarten; POSTOFFICE linksbündig
EAI B80: 145 Cent; Frankierwelle; 6 Motive; 3 Vordruckarten; POSTOFFICE rechtsbündig
EAI B85: 82 Cent; Frankierwelle; 7 Motive und Vordruckarten; INFOPOST
EAI B88: 79 Cent; Frankierwelle; 7 Motive und Vordruckarten; DIALOGPOST
EAI B100: 72 Cent; Frankierwelle; 2 Motive und Vordruckarten; DIALOGPOST
+4 Motive und Vordruckarten (noch nicht erfasst)
EAI B1xx: 58 Cent; Frankierwelle; 8 Motive und Vordruckarten; DIALOGPOST (noch nicht erfasst)
 

Für die 8 Ausgaben der EAI B13 (05/2008 bis 12/2008) gibt es drei Vordruckarten. Ich kann Beispiele für alle Vordruckarten zeigen.



Die ersten beiden Ausgaben der EAI B21 haben die gleiche Vordruckart, wie die letzte Ausgabe der EAI B13. Lediglich die Vorausentwertung stammte nun aus 2009. Da kann ich kein Beispiel zeigen. Es folgen 8 weitere Ausgaben aus 2009 mit schlichterem Vordruck. Das GOGREEN-Logo befindet sich nun unten rechts auf dem Umschlag, weshalb es hier in meinem Beispiel der EAI B21/03 nicht zu sehen ist.



2010 zeigte sich abermals unverändert zu den letzten Ausgaben von 2009, aber nur bei den ersten beiden Ausgaben. Wieder änderte sich die Vorausentwertung. Hier die EAI B28/02.



Bei den nächsten Ausgaben bis Ende 2014 änderte sich die Vorausentwertung grundsätzlich: die Frankierwelle kam zum Einsatz. Die Serie der EAI B31 umfasst 53 Ausgaben! Eine Besonderheit ist die erste Ausgabe EAI B31/01. Die Position der Frankierwelle befindet sich unten am Wertstempel, während sie bei allen anderen Ausgaben höher angebracht ist.



Ein weiteres Merkmal dieser Ausgabe ist der linksbündige Eindruck POSTOFFICE im Wertstempel. Bei den 6 Ausgaben der EAI B80 ist der Eindruck rechtsbündig. Ich kann kein Beispiel dieser Ausgabe zeigen, doch kann man diesen Unterschied auch bei den Ausgaben der EAI B85 und EAI B88 sehen.

Die Ausgaben EAI B85 haben eine andere Portostufe und zwar 82 Cent. Die Frankierwelle trägt den Zusatz INFOPOST der Versendungsart. Leider habe ich auch dafür kein Beispiel.

2016 wurde aus Infopost die Dialogpost. Die Ausgaben der EAI B88 mit der Wertstufe 79 Cent tragen den entsprechenden Zusatz in der Frankierwelle.



Im August 2017 kam es wieder zu einer neuen Wertstufe und zwar 72 Cent auf den Ausgaben der EAI B100.



Nach der EAI B100/02 endet die aktuelle Katalogisierung der Ausgaben. Die späteren Ausgaben mit der Wertstufe "72 Cent" zeigen noch einen generellen Unterschied bei der Vordruckart. Das GOGREEN-Logo ist nicht mehr vorhanden.

Seit 2018 gibt es Ausgaben mit einer neuen Werstufe zu 58 Cent.



Die ersten drei dieser Ausgaben zeigen vorderseitig ein FSC-Label, die späteren nicht.

Man kann sich fragen, inwieweit die Wertstufen relevant sind. Ich denke schon, dass sie eine Rolle spielen, denn sonst hätte man sie ja nicht anpassen müssen. Ich kann mir vorstellen, dass sie für den Verteilprozess eine Rolle spielen und/oder für interne Verrechnungen von Dienstleistungen.

Viele Grüße
Michael
 

Michael Mallien Am: 21.04.2019 13:40:17 Gelesen: 474# 35 @  
@ Michael Mallien [#14]

Alljährlich gibt es die Einladungen für Postaktionäre und damit mindestens eine neue Ausgabe in der Kategorie EA C.

Hier ist die aktuelle Ausgabe aus April 2019.



Trotz Vorausentwertung wurde der Brief im Briefzentrum 20 noch einmal entwertet. Ein Fall, den ich selten beobachtet habe.

Viele Grüße
Michael
 
phornung Am: 17.05.2019 18:42:17 Gelesen: 301# 36 @  
Auf der Digitalkonferenz re:publica 2019 in Berlin vom 6.- 8. Mai (https://19.re-publica.com/de) wurden drei verschiedene Ganzsachenkarten an einem kleinen Stand der Deutschen Post gratis abgegeben. Allerdings sah es so aus, als ob die Karten auf recht wenig Interesse stießen. Einige Besucher nahmen sich Karten vom Kartenständer, schrieben Grüße drauf und warfen sie in den aufgestellten Briefkasten. Anstatt einen Sonderstempel zu verwenden oder wenigstens für eine saubere Stempelung zu sorgen, ließ die Post die Karten beim Briefzentrum 10 mit einem Maschinenstempel mit Welleneinsatz versehen.




 

Das Thema hat 36 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 

Ähnliche Themen

25570 84 20.04.19 16:18evoVI
14131 43 17.11.18 16:26volkimal
5263 23 03.11.17 08:40Baber
18270 27 05.10.17 02:18Cantus
9392 21 15.11.16 00:38Cantus


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.