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Thema: Bund Automatenmarken: Pilotversuch der Post seit Dezember 2018
Das Thema hat 435 Beiträge:
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hhi Am: 30.08.2019 16:27:25 Gelesen: 7838# 411 @  
Matrixcode der ATM 10 scannen

Gibt es eine Möglichkeit, den Matrixcode der ATM 10 mit einer Scanner-App auszulesen und insbesondere bei den Marken mit Standort-ID F021 oder 6C6A den Ausgabestandort festzustellen?

Danke für Hilfe.
 
Pete Am: 30.08.2019 21:33:08 Gelesen: 7779# 412 @  
@ hhi [#411]

Gibt es eine Möglichkeit, den Matrixcode der ATM 10 mit einer Scanner-App auszulesen und insbesondere bei den Marken mit Standort-ID F021 oder 6C6A den Ausgabestandort festzustellen?

Es besteht die Möglichkeit, den Matrixcode auszulesen, siehe beispielsweise die Beiträge [#240] und [#377]. Anhand der erhaltenen Informationen lässt sich allerdings nicht feststellen, an welchem Automatenstandort ATM mit der Kennung F021 oder 6C6A gekauft wurden. Der Matrixcode enthält lediglich einen Hinweis auf die abgedruckte Kennung (siehe konkret in Beitrag [#377] aufgeschlüsselt), nicht auf den Standort selbst.

Gruß
Pete
 
Sammler Individuell Am: 03.09.2019 15:10:34 Gelesen: 7489# 413 @  
Rollenwechsel

Am 25.02.19 hatte ich in Köln-Bayenthal wieder einmal einige ATM gezogen. Während des Druckvorgangs war die Markenrolle zu Ende und ich rief einen Mitarbeiter der dortigen Filiale zum Rollenwechsel herbei. Der nette Herrn mit dem Bart (Jeder, der in Bayenthal war und Probleme mit dem dortigen Gerät hatte wird sich erinnern) kam und wechselte die Rolle aus. Wie erwartet kam als letzte Marke aus der alten Rolle eine unbedruckte Marke heraus, die erste Marke der neuen Rolle hatte den um ca. 2 mm nach oben verschobenen Druck - so weit so gut.

Die zu Ende gegangene Rolle besaß die Stanzung 1. Auch die weiteren Marken der neuen Rolle hatten anscheinend die gleiche Stanzung, jedenfalls überprüfte ich ein paar Marken und steckte die Marken um den Rollenwechsel herum in ein Album mit entsprechendem Vermerk. Gestern nun besah ich mir die Marken ohne ersichtlichen Grund nochmals genau und stellte folgendes fest, für das ich keine Erklärung habe:

Die ersten beiden Marken der neuen Rolle (also die mit dem nach oben verschobenen Druck und der defekten Oberfläche wegen des Aufklebers, der die Markenrollen zusammenhält und die folgende Marke haben die Stanzung 2, die weiteren Marken aus der gleichen Rolle wieder die Stanzung 1. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte die Marken beim Einsortieren vertauscht, aber ein Blick auf die Nummerierung und auch die vorsorglich ausgelesene Matrix zeigten mir, dass ich mich nicht täuschte. Die letzte Marke auf der alten Rolle hat die Nummer DE5, also 3558, die drei Marken der neuen Rolle die Nummern DE6, DE7 und DE8, also die 3559 - 3561. Und nur die beiden Marken mit den Nummern 3559 und 3560 haben die Stanzung 2.

Wie bereits erwähnt: Ich kann mir dies nicht erklären, sollten doch normalerweise alle Marken auf einer Rolle die gleiche Stanzung aufweisen. Wer kann hier helfen oder hat eine Idee? Oder hat Jemand hier im Forum bei einem Rollenwechsel eine ähnliche Erfahrung machen können. Vielleicht lohnt es sich, die eigenen Bestände hierauf durchzusehen.

Über Antworten und Hinweise würde ich mich sehr freuen.

Ich habe insgesamt 6 Marken (die drei letzten der alten Rolle und die ersten drei der neuen Rolle) fotografiert und schicke sie gleich per Mail an Pete, da ich sie selber hier nicht posten kann. Ob allerdings die unterschiedliche Stanzung erkennbar ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich kann bestätigen, dass sich die Marken wie oben geschildert in meinem Besitz befinden und es sich nicht um einen fake handelt.

@ Pete:

Bitte stell die Bilder, die ich Dir gleich schicke hier ein - herzlichen Dank!
 
Pete Am: 05.09.2019 09:12:08 Gelesen: 7348# 414 @  
@ Sammler Individuell [#413]

Nachfolgend die Fotos der betroffenen ATM:

1. Rolle alt:



Kennung A0 022A F021, Stanzung 1, Nummer DE6 und anschließend ein "Leerfeld" (Rollenende)

2. Rolle neu:



Kennung A0 022A F021, Stanzung 2, Nummer DE7 und DE8 (Rollenanfang)

Anhand der Fotos der ATM aus der neuen Rolle lässt sich gut erkennen:

- dass der Werteindruck etwas verschoben ist (der ATM-Drucker brauchte einen Moment um sich nach einem Rollenwechsel neu auszurichten)
- dass das ATM-Vordruckpapier Beschädigungen aufweist (siehe u.a. schwarzer Schriftzug "Deutsche Post"), wo wo die ATM vor dem Einlegen mittels Aufkleber zusammengehalten wurde sowie
- ein Knick in der Trägerfolie auf der ersten ATM links unten (was ebenfalls für ein lediglich an einem Punkt fixiertes Rollenende auf der Rolle spricht, d.h. eine Ecke ist beim Umräumen usw. versehentlich später umgeknickt).



Kennung A0 022A F021, Stanzung 1, Nummer DE9 (Rollenanfang)

Wie du beschrieben hast, weisen die ersten zwei ATM (der Nummerierung nach) die Stanzung 2 auf, das dritte Exemplar die Stanzung 1. Hast du auch die Quittungen vorliegen?

Der gesamte Sachverhalt ist sehr merkwürdig! Und nein, mir war dies bei selbst erlebten Rollenwechseln nicht aufgefallen.

Gruß
Pete
 
Thomas v.Loeper Am: 05.09.2019 21:39:02 Gelesen: 7263# 415 @  
Eine mögliche Erklärung:

Bei der zweiten Rolle waren einzelne Vordrucke defekt. In der Druckerei oder bei der Post wurden einzelne Vordrucke von einer anderen Rolle "umgeklebt".
 
Sammler Individuell Am: 06.09.2019 08:01:38 Gelesen: 7226# 416 @  
@ Thomas v.Loeper [#415]

Dies ist auch die einzige Erklärung, die ich habe. Allerdings ist es für mich unlogisch, dass einzelne Marken einer Rolle "umgeklebt" wurden. Dies bedeutet doch wahrscheinlich einen höheren Arbeitsaufwand, als einfach die Rolle um wenige Marken zu verkleinern.

Aber eine andere Erklärung sehe ich auch nicht. Es konnte aber bisher meines Wissens nie nachgewiesen werden, dass bei einer Rolle verschiedene Stanzungen vorkommen.

Übrigens: Soweit ich mich erinnere (bin aber nicht ganz sicher, da ich ja öfters in den diversen Poststellen war), waren Sie damals bei dem Rollenwechsel sogar dabei und haben nach mir Marken gezogen. Wir hatten uns damals über die leere Marke am Rollenende und den höherstehenden Druck am Rollenbeginn sogar unterhalten

@ Pete [#414]

Die Quittung habe ich leider nicht mehr.
 
PhilaMarkt Am: 10.09.2019 10:37:22 Gelesen: 6922# 417 @  
Für die These von Thomas v. Loeper spricht auch, dass offensichtlich die Marken DE7 und DE8 minimal SCHRÄG aufgeklebt sind (manuelles Hinzufügen eines Labels auf die Trägerfolie). Das lässt sich nur genauer bei den Originalmarken klären.
 
filunski Am: 10.09.2019 12:35:30 Gelesen: 6897# 418 @  
Hallo an alle die auf die ATM aus Weiden warten,

heute erhielt ich das unten abgebildete Schreiben vom Service- und Versandzentrum Weiden. Die Lieferung der bestellten ATM wird weiter zugesagt, aber es kann noch kein Datum genannt werden.

Interessant auch der Hinweis, dass das Projekt beendet ist und ein Rollout nicht geplant ist!



Viele Grüße,
Peter
 
Journalist Am: 10.09.2019 13:17:09 Gelesen: 6882# 419 @  
@ filunski [#418]

Hallo an alle,

ergänzend zu der Info von Peter - ich habe heute auch mal wieder telefonisch bei der Versandstelle angerufen und nach meiner für den 8.5.2019 angekündigten Lieferung gefragt - das neueste Datum das mir heute genannt wurde, war der 4. Oktober 2019

Also das übliche nach hinten raus schieben - im September wird es demnach also noch keine Auslieferung geben.

Hätte man an die abgebauten 5 Geräte jeweils 5 Studenten gesetzt und beauftragt, die gewünschten Werte für die Versandstelle zu ziehen, so hätte man heute nach fast 3 Monaten Abbau der Geräte schon genug Marken ziehen können, um diese auszuliefern.

Aber wieso einfach, wenn es scheinbar auch viel komplizierter geht mit entsprechenden Produktionsproblemen durch die Bundesdruckerei ?

Viele Grüße Jürgen
 
Holo-Gert Am: 25.09.2019 10:42:16 Gelesen: 5494# 420 @  
Es macht m.E. keinen Sinn, die ATM aus den abgebauten Automaten zu ziehen und die Versandstelle sie liefern zu lassen. Konsequenterweise würden diese ATM dann die Monatsbezeichnung 07.19, 08.19 oder 09.19 führen. Die "alten" 5 Portostufen gelten aber nicht mehr. Oder man müsste die Geräte manipulieren und sie alle mit 06.12 laufen lassen. Letzten Endes hat unsere privatisierte Post einfach mal wieder die Sammler an der Nase herumgeführt. Sieht man die Preise bei ebay für Angebote mit allen möglichen Ortsgeräte-Nummern, weiß man, woher der Wind weht. Klar ist für mich, dass die bei der Bundesdruckerei hergestellten Marken tatsächlich keine ATM sind.

Gespannt darf man aber auf zwei Dinge sein:

a) Welche Kennung haben diese "ATM" ?
b) Wie reagiert Michel ?

Bringen sie den Mut auf, die ATM 10 zu canceln und die ATM dieses Testversuchs entsprechend einzuordnen ? Die VS hat ja von Anfang an klar gestellt, dass sie keine gestempelten ATM verkauft. Zum zweiten werden mit einer Matrix und einem Code versehene ATM sowieso nicht gestempelt. Für den Sammler ist es also im Prinzip unmöglich einen Ersttag zu dokumentieren. Nimmt man die bisherige Politik der VS, dann gab es zu vielen neuen ATM z.B. einen schönen "Karton" um den Ersttag zu dokumentieren. Auch hatte der Sammler ja genug Zeit, sich ATM zu ziehen und sie innerhalb von 4 Wochen mit einem Ersttags-/Erstverwendungsstempel abstempeln zu lassen. Alles dies ist bei der selbstklebenden ATM nicht möglich. d.h. aber letztendlich nur, dass die Preise für irgendwelche Ersttagsbelege in die Höhe schnellen. Bei rechtzeitiger Information der Sammler, wären "legale" Ersttagsbriefe durchaus möglich gewesen.

Eine selbstklebende 45 Cent-ATM mit einer nassklebenden 25 Cent-ATM zusammen auf einem Brief (oder eine skl 70 Cent-ATM und eine nkl 15 Cent), wobei die nassklebende ATM abgestempelt hätte werden können. Die Nicht-Information der Sammler zeigt nur, dass die Sammler der Post völlig egal sind, es geht nur um Profit. Das zeigt auch die hier schon häufig beklagte Tatsache, dass man bestimmt bei den großen Briefmarken- Messen auch hätte einen Automat aufstellen können. Bestimmt wäre eine Planung mit 6 Automaten auch möglich gewesen, wobei der sechste in Weiden gestanden wäre für rechtzeitige Bestellungen. Aber dann hätte dieser 6. Automat ja sehr viele ATM produziert um die Sammler zu befriedigen.

Das ganze schöne Geschäft mit diesem "Testversuch" wäre dahin gewesen: Einen Satz und 2 Belege, das hätte dem "normalen" Sammler doch schon gereicht, oder nicht ? - - Übrigens hat mir die Deutsche Post eine Karte am 10.3. mit der skl ATM zu 45 Cent ("rechtswidrig") mit dem Sonderstempel der Heilbronner Briefmarkenbörse abgestempelt. Auch zwei Briefe mit der skl ATM zu 70 Cent besitzen am 5.6. einen wunderschönen Sonderstempel "Königswinter - Philateliereise 2019". Zum Wohle der Sammler abgestempelt, oder nur Unwissen oder einfach nur ein schlechtes Gewissen bei der Weidener Stelle ?

Es bleibt spannend und ich warte seit Anfang Mai darauf, meine bestellten ATM zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt nämlich erfuhr ich bereits die Bestellnummern der 5 ATM. Ich denke, die ATM werden als Gag zum 18.12.2019 ausgeliefert.
 
HenningCGN Am: 26.09.2019 06:35:31 Gelesen: 5329# 421 @  
Die Post hat einfach nur so richtig gepennt, sie hätte sonst mehr Kohle machen können.

Ich warte einmal gespannt auf meine 5 Sätze von der Versandstelle. Wenn doch einmal etwas kommt, dann kann ich die ja immer noch zurück geben. ;-)

Es gibt aber keinen Grund die Michel Nummer 10 zu stornieren. Es waren 5 über Monate öffentlich zugängliche Automaten.
 
BochumerJunge Am: 27.09.2019 09:53:17 Gelesen: 5120# 422 @  
Moin an alle,

bis jetzt ist noch nichts geliefert worden. Ich denke man sollte nicht spekulieren, sondern abwarten. Falls mal eine Lieferung eintrifft, kann man immer noch sehen.

Im übrigen halte ich nichts von der Streichung der Nr. 10 bei Michel. Wie richtig gesagt waren die Automaten für jedermann zugänglich. Einziges Manko, die Automaten nahmen kein Bargeld. Deshalb sind die Marken zum überwiegenden Anteil von Sammlern gekauft worden, wenn sie denn mal funktionierten.
 
DL8AAM Am: 27.09.2019 10:53:59 Gelesen: 5098# 423 @  
Eine Streichung wäre unsinnig, denn - wie bereits mehrfach geschrieben - es war ein freiverkäufliches ATM-Postwertzeichen. Ob nun ein Automat oder 1000de ist nicht relevant. Ob 3 Monate verkauf, ein Tag oder 1 Jahr ebenfalls.

Die wichtigere Frage ist eher, was passiert mit den "irgendwann" einmal geliefertern Pwz aus Weiden, falls diese durcktechnisch - d.h. ohne Zuhilfenahme eines Automaten - hergestellt. Dann kann das dann ja folglich auch keine ATM mehr sein, sondern ein ganz normales Postwertzeichen, dass - da hier ein Deutschland-Motiv nachgedruckt wurde - im Hauptteil des Katalogs. Der Zusatz Deutsche Post ist ja nur ein weiterer Zusatzdruck, das Markenmotiv ist ja ein "Deutschland". Die Frage könnte sein, ob das ein "ministerielles Deutschland-Motiv" ist, oder ob die Post immer schon "Deutschland" in ihre ATM eindruckte, auch ohne "ministerielle Ausgabe".

Gruß
Thomas
 
Mi1068 Am: 27.09.2019 16:56:35 Gelesen: 5052# 424 @  
Hallo zusammen,

fertig gedruckte Automatenmarken hat es schon ab dem Jahr 2003 von der Versandstelle in Spanien gegeben. Im Michel-ATM-Katalog 20013/14, Seite 382 oben, Zitat:

„In gleicher Zeichnung, jedoch mit fest eingedruckter Wertangabe im Odr.: 128 So“

Diese „Sonderdrucke“ (siehe Großbritannien) werden hier und bei den folgenden Ausgaben hinter der normalen Katalogisierung genannt, aber ohne Bewertungen. Dabei gibt es von der Versandstelle 3 „feste“ Wertstufen auf einem Motiv.

Eine ähnliche Katalogisierung gibt es bei Großbritannien, wo allerdings erst am Ende des Sammelgebietes die Sonderdrucke aufgelistet werden. Michel-ATM-Katalog 20013/14, Seite 199, Zitat:

„Bei diesen Ausgaben handelt es sich um frankaturgültige Briefmarken, die in nur einem Druckgang (daher immer mit fester Wertstufe) hergestellt wurden und nicht aus Automaten stammen. Sie werden nur von der Versandstelle abgegeben. Die Katalognummern der Sonderdrucke richtet sich nach den jeweils bildgleichen Automatenmarken.“

Hier an dieser Stelle im Katalog erfolgt auch eine Bewertung.

Von der Freimarke „Königin Elisabeth II.“ gibt es 5 verschiedene Aufdrucke (Wertstufen) auf diesem einen Motiv.

Bei den folgenden Ausgaben mit 6 verschiedenen Motiven (z.B. Serie „Vögel“) wurde dann je Motiv nur noch eine Wertstufe aufgedruckt.

Also dürfte die gedruckte deutsche ATM - Ausgabe auch mit dem „So“ katalogisiert werden.

Zur Diskussion:

Probleme beim Drucken dürfte nach meiner Überlegung die „individuelle Nummer“ bzw. die digitale Frankatur - Verschlüsselung in der Codierung machen.
Während diese Nummer ja bei jeder ATM aus den Automaten tatsächlich einmalig und individuelle ist, wäre diese wohl zumindest bei jeder der „gedruckten“ 5 Wertstufen immer gleich. Ansonsten würde es ja keinen Sinn machen diese zu drucken und nicht aus einem (oder mehreren) Automaten, dann doch „individuell“ auszugeben.

Aber:

Wenn dann die erste gedruckte ATM mit der vermutlich immer gleichen (Versandstellen) Nummer bei der Verwendung im Briefzentrum aus der Datenbank ausgetragen wird, sind sogleich alle gleich gedruckten ATM ungültig und würden folglich beanstandet?

Das Freigeben dieser (eventuell 5, für jede Wertstufe eine) gedruckten Nummern geht auch nicht, denn da könnte man diese ATM ja unendlich oft wieder verwenden (was natürlich nicht erlaubt ist), wenn diese wie geplant, nicht gestempelt werden. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Frage an die Gemeinschaft:

Gab es bei irgend einer Briefmarken – Ausgabe schon einmal unterschiedliche Sicherheits – Stanzungen (wie bei dieser ATM)? Und wenn ja, wurden diese und wie katalogisiert?

Noch einen schönen Abend
 
Holo-Gert Am: 29.09.2019 18:27:38 Gelesen: 4756# 425 @  
Hallo,

ich halte es für eine gewagte These, dass die meisten Marken aus den Automaten von Sammlern gezogen wurden. Wie viele Sammler sind denn auf Verdacht, dass der Automat geht, nach Köln oder Bonn gefahren ? Die meisten ATM wurden von Händlern gezogen. Und die Händler haben Hand in Hand mit den Postbeamten gearbeitet. Die Händler bieten deshalb ja auch für teures Geld Leerfelder, Doppeldrucke, Druckverschiebungen, u.s.w. an.

Und nochmals: Auf den ATM 8 und 9 steht rechts oben ganz deutlich zu lesen: DEUTSCHLAND. Warum steht dieser Begriff nicht auf der sogenannten ATM 10 ? Es soll doch nur die selbstklebende Variante der ATM 8 sein ! Auch die Ankündigung der ATM heißt Pilotversuch. Vielleicht habe ich ja ein falsches Verständnis des Begriffs ? Aber nach einem Versuch gibt es normalerweise ein Ergebnis:

a) Die neuen Automaten werden aufgestellt. Dann wird es eine ATM 10 geben und zwar mit den neuen Portowerten !

b) Die neuen Automaten werden nicht aufgestellt. Dann bleibt es ein Versuch. In Deutschland soll es noch 1200 Automaten geben, die die ATM 8 und 9 abgeben. Gab es das bisher eigentlich schon mal, dass nicht neue ATM die alten abgelöst haben. Sollen dann in zukünftiger Zeit die Automaten mit ATM 8 und 9 parallel zu den Automaten mit der ATM 10 laufen. Oder sollen über 1000 Automaten ausgetauscht werden ? Ich bleibe dabei: die Deutsche Post AG hat die Sammler "verarscht" und Händler und der Schwaneberger Verlag haben gut "mitgespielt" zum kommerziellen Wohle. Denn Grossbritannien, Österreich u.a. zocken die Sammler mit nicht enden wollenden Neuausgaben ab. Da musste sich die Deutsche Post AG doch auch irgend etwas Neues einfallen lassen !
 
Holo-Gert Am: 29.09.2019 18:30:39 Gelesen: 4752# 426 @  
Sorry, da haben sich bei mir zwei Sätze aus dem Konzept eingeschlichen, die natürlich Unsinn sind. Auf der sogenannten ATM 10 steht natürlich auch Deutschland.
 
Nachtreter Am: 30.09.2019 01:13:22 Gelesen: 4690# 427 @  
@ Holo-Gert [#426]

Nur zur Info: zum Versuch gibt es schon ein Ergebnis, das hier schon unter #418 gepostet ist!

Viele Grüße

Nachtreter
 
Holo-Gert Am: 30.09.2019 17:30:13 Gelesen: 4586# 428 @  
Hallo Nachtreter, danke ! Diesen Brief bekam ich allerdings auch, konnte aber mit der schönen "denglischen" Formulierung "rollout" nichts anfangen. Und dann noch im gleichen Satz das Wort "geplant". Nach irgendeiner durchdachten Planung sieht doch der ganze Pilotversuch nicht aus.

Ich wurde extra im August angerufen um mir mitzuteilen, dass die Lieferung nicht an den mir brieflich genannten Terminen, sondern erst Mitte/ Ende September erfolgen würde. Begründung war, dass die Mitarbeiter in Weiden damit beschäftigt seien, zuerst einmal die ganzen Wünsche zu den ATM 8 und 9 mit den neuen Wertstufen zu bedienen. Die Mitarbeiterin der VS war wirklich sehr nett und hat mit mir ein paar Minuten geplaudert. Tatsächlich konkrete Informationen hatte sie aber nicht. Sie bestätigte mir aber, dass die VS (ab 1.7.2019) keine Sonderstempel auf ergänzende Marken abschlagen könnte, wenn gleichzeitig eine skl ATM auf dem Brief sei. Das fand ich wiederum etwas kurios, da wie gesagt ja auf meinen Briefen bis zum 30.6. die skl ATM selbst mit einem Sonderstempel abgestempelt wurden.

Na ja, bei mir bleibt etwas der Frust, aber ich freue mich für all die "Glücksritter", die skl ATM mit dem Datum 6.19 erwerben konnten.
 
BochumerJunge Am: 09.10.2019 12:42:30 Gelesen: 3814# 429 @  
Moin,

noch ist alles ruhig. Oder hat jemand etwas bekommen oder eine neue Nachricht?
 
Pete Am: 13.10.2019 16:25:27 Gelesen: 3343# 430 @  
@ BochumerJunge [#429]

noch ist alles ruhig. Oder hat jemand etwas bekommen oder eine neue Nachricht?

Nein, bisher noch nichts gehört. Die Versandstelle in Weiden lässt sich Zeit. :-/

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 14.10.2019 10:35:36 Gelesen: 3242# 431 @  
Hallo an alle,

nachdem in den letzten Tagen bei einem Versuch in Weiden anzurufen, nur eine Bandansage wegen Überlastung zu hören war, und danach das Telefongespräch automatisch beendet wurde, ohne das man einen Mitarbeiter sprechen konnte, habe ich heute vormittag endlich wieder jemanden am Telefon erreicht.

Ich habe dort nach meiner Bestellung vom April 2019 nachgefragt die ja laut schriftlicher Erstbestätigung Anfang Mai ausgeliefert werden sollte. Der neueste Termin, der mir nun genannt wurde war der

November --- allerdings wurde kein Jahr genannt !

Ob es also dieses Jahr noch etwas wird oder nicht ?

Ich werde auf alle Fälle in Sindelfingen die Deutsche Post befragen, mal sehen, was für Antworten ich dort erhalte.

Es hilft also nur, weiter warten und hoffen ob was kommt oder nicht ?

Soweit der aktuelle Sachstand von heute Vormittag - viele Grüße

Jürgen
 
filunski Am: 27.10.2019 00:19:10 Gelesen: 2202# 432 @  
Hallo zusammen,

zur Abwechslung, bis vielleicht eines Tages auch aus Weiden noch die neuen ATM kommen (die Hoffnung stirbt ja zuletzt, ;-)) hier mal ein aktueller Beleg mit einer der neuen Versuchs-ATM, aus aktuellem Posteingang:



Portorichtig frankiert und in Nürnberg in den Briefkasten geworfen. Das Ergebnis, hier zu sehen, ist eine interessante Kombination zweier Postversuche dieses Jahrtausends. Da wurde die ATM aus dem Pilotversuch im Raum Köln mit einem Stempel aus einem Pilotversuch für Tintenstrahlentwertungen von Großbriefsortieranlagen beim Briefzentrum 90 (Nürnberg) entwertet (na ja, gerade noch so getroffen). Auch für die hier verwendete Maschine vom Typ Solistic kam es zu keinem "Rollout", die DPAG entschied sich für das Konkurrenzmodell. Aber diese (einzige) Versuchsmaschine blieb seit 2007 (Versuch) bis heute beim BZ 90 im Einsatz.

Ob die Versuchs-ATM (die ja nicht abgestempelt werden sollte) hier von der Maschine auszusparen versucht wurde oder ob es eher nur Zufall ist wie die Tintenstrahler hier "trafen" bleibt wohl Spekulation. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Journalist Am: 27.10.2019 21:19:01 Gelesen: 2076# 433 @  
@ Journalist [#431]

Hallo an alle,

wie weiter oben schon angekündigt habe ich mich als "Journalist" in Sindelfingen bei der Versandstelle Weiden bezüglich der ATM Auslieferung kundig gemacht.

Ich habe dort eine offene und ehrliche Antwort erhalten, die aber so nicht für eine Veröffentlichung frei gegeben wurde. Ich kann allerdings indirekt doch ansatzweise einiges sagen.

Plan A - Herstellung der ATM bei der Bundesdruckerei, der ja weiter oben an verschiedenen Stellen schon öfters mal erwähnt wurde, war nicht erfolgreich und dies wird auch nicht weiter verfolgt.

Nun ist Plan B in der Umsetzung. Dies will man zwar schnellstmöglich durchführen, aber aufgrund der geschilderten Hintergründe und meiner Erfahrung, was das in der Praxis bei der Deutschen Post tatsächlich bedeutet, gehe ich davon aus, dass eine realistische Umsetzung kurzfristig in den nächsten Wochen zwar erhofft wird, real aber eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Die Verantwortlichen versuchen dies zwar, aber nach meiner Einschätzung der Situation gehe ich eher davon aus, dass sich die Sammler doch noch mehrere Wochen gedulden müssen, bis eine Auslieferung erfolgen dürfte.

Ich vermute, dass es doch eher bis Anfang nächstes Jahr vielleicht Februar 2020 dauern könnte, bis die nötigen Schritte erfolgreich umgesetzt wurden und dann eine Auslieferung erfolgen kann.

Weiter gehe ich davon aus, das die dann ausgelieferten Marken - bedingt durch die verzögerte Herstellung - datumstechnisch natürlich von den bisherigen Ortsautomaten unterscheidbar sein werden, da sie ja erst noch produziert werden müssen und eine Rückdatierung technisch nicht möglich ist (also eventuell beispielsweise Datumsangabe 1.20 für Januar 2020 - dem eventuellen Herstellungsdatum). Sie sollten aber sonst identisch sein.

Natürlich werden es die bestellten Wertstufen sein, diese sind aber bedingt durch die Portoänderung zum 1. Juli 2019 nicht mehr sinnvoll als entsprechende Einzelfrankatur nutzbar. Dies wird natürlich den einen oder anderen Besteller nicht gerade freuen, aber dies muss man halt in diesem Fall so hinnehmen. Mögliche Reklamationen oder Einsprüche halte ich an dieser Stelle nicht für zielführend.

Soweit zumindest einige Infos zum Sachstand - von weiteren Fragen an mich, zu den Hintergründen, die mir zwar genannt wurden, die ich aber nicht nennen darf, werde ich auch keine weiteren ergänzenden Informationen nennen, egal welche Folgefragen oder sonstigen Dinge hier im Anschluß gepostet werden sollten und bitte dies auch zu respektieren - danke für Euer Verständnis.

viele Grüße Jürgen

[7. Absatz redaktionell hervorgehoben]
 
Ben 11 Am: 27.10.2019 22:47:33 Gelesen: 2014# 434 @  
@ filunski [#432]

Ob die Versuchs-ATM (die ja nicht abgestempelt werden sollte) hier von der Maschine auszusparen versucht wurde oder ob es eher nur Zufall ist wie die Tintenstrahler hier "trafen" bleibt wohl Spekulation.

Ich denke nicht.

Entsprechend der Patentanmeldung der Deutschen Post aus 2002 zum "Verfahren zur Überprüfung einer auf eine Postsendung aufgebrachten Freimachung" gibt es in der Brieflaufstrecke einen Sensor "zur Überprüfung des Vorhandenseins einer gespeicherten graphischen Information". Diese Information kann ein QR-Code oder das Bild einer Briefmarke sein.

Bei Erkennen eines QR-Codes würde der Brieflauf verändert werden und die Sendung keinen Stempel erhalten. Die beschriebene Testmaschine dürfte solch eine Einheit nicht gehabt haben. Es wurde lediglich mit der UV-Fluoreszenz das Vorhandensein und die Position der Briefmarken erkannt und der Stempel (Tintenstrahldruck) entsprechend platziert. Die Portorichtigkeit wurde von der Maschine nicht geprüft.

Die Sammler der Briefpostautomation können das sicher genauer erklären.

Viele Grüße
Ben.
 
Pete Am: 10.11.2019 18:41:51 Gelesen: 707# 435 @  
Ein Sammlerkollege stellt den nachfolgenden Scan zur Veröffentlichung hier im Forum zur Verfügung. Es handelt sich dabei um einen der wenigen Sätze aus Köln-Lindenthal aus dem Monat Dezember 2018.



Satz ATM der Mi-Nr. 10 vom 20.12.2018, Automat Köln-Lindenthal in der Geibelstraße (Kennung A0 021D 7960)

Gemäß der Übersicht in Beitrag [#184] sind aus dem Verwendungsmonat Dezember 2018 für Köln-Lindenthal bisher maximal 13 ATM nachgewiesen. Demnach existieren - nach bisherigem Stand der Dinge - maximal zwei vollständige Sätze à fünf Marken. Die genannte Übersicht lässt allerdings noch etwas Spielraum für einige (wenige) weitere ATM, welche bisher nicht bekannt sind.

Gruß
Pete
 

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