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Thema: Berlin Dauerserie Heuss Medaillon
Das Thema hat 39 Beiträge:
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hajo22 Am: 17.02.2019 16:44:41 Gelesen: 957# 15 @  
Ortsbrief Berlin vom 1.7.1961 mit 10 Pfg. Heuss Berlin.

Links ein grüner "Losungsstempel" zur Verkehrssicherheitswoche Sei auch Du ein Engel im Verkehrsgedrängel.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 23.02.2019 08:33:32 Gelesen: 845# 16 @  
Guten Morgen zum Wochenende,

ich will mal beim 40-Pf-Wert weiter machen. Dieser Wert war vordergründig für einen Standard-Auslandsbrief und für einen innerdeutschen Brief der zweiten Gewichtstufe vorgesehen, die nach wie vor bis 250 g ging.

In Berlin wäre damit noch ein schwerer Ortsbrief (501 - 1000 g) frei zu machen gewesen, aber solche Belege gibt es, auch als Briefausschnitt, nicht oft.

Bild 1 zeigt einen Standard-Auslandsbrief nach England an John Gunn, dessen großartige Berlin-Sammlung in den letzten beiden Jahren auf den Markt gebracht wurde. Davon habe auch ich mir einige schöne Stücke gegönnt.



Bild 2 zeigt eine Auslands-Luftpost-Postkarte nach Übersee in die USA, was für diese Portostufe die häufigste Destination ist.



Nächste Woche geht es dann mit Mehrfachfrankaturen weiter.

Bis dahin,
Klemens
 
hajo22 Am: 23.02.2019 09:14:06 Gelesen: 841# 17 @  
@ Frankenjogger [#16]

Schade, daß die Marke in Bild 1 mehrere (sehr) kurze Zähnchen hat.

hajo22
 
spain01 Am: 23.02.2019 14:48:13 Gelesen: 819# 18 @  
Hallo Allerseits,

von der Berlin MiNr. 185 habe ich ebenfalls eine Einfachfrankatur. Jedoch zeigt der rechte Markenrand eine teilweise geschlossene Zähnung auf, so daß die Vermutung nahe liegt, daß es sich hierbei eventuell um eine Bogenmarke handeln könnte. Oder ist das eher ein "Papierüberschuß" bei der Herstellung der Rollenmarke?



Gruß
Michael
 
hajo22 Am: 23.02.2019 15:17:55 Gelesen: 813# 19 @  
Ich hoffe es stört nicht, wenn ich mit der 70er weitermache, da ich gerade keine 40er auf Brief finde.

Inlands-Eilbotenfirmenbrief per Luftpost von Berlin Zentralflughafen 12.5.1960 nach Lehrte, Ankunft 13.5. frühmorgens.

Frankiert mit 70 Pfg. Heuss und 15 Pfg. Bauten II = 85 Pfg. (Fernbrief bis 20 gr.: 20 Pfg. + Eilbotengebühr 60 Pfg. + Luftpostgebühr bis 20 gr. = 5 Pfg.).



hajo22
 
Frankenjogger Am: 23.02.2019 16:21:54 Gelesen: 801# 20 @  
@ hajo22 [#17,#19]

Hallo hajo22,

das ist das Los mit Portostufen und mit Dauerserien. Die sind halt nicht immer perfekt, wobei das (sehr) schon etwas übertrieben ist. ;-)

Es stört auch nicht, wenn du mit einem 70-Pf-Wert weiter machst. Schön ist, dass auch Andere an diesem Thema mitmachen.

@ spain01 [#18]

Hallo Michael,

es gab keine Rollenmarken-Randerscheinungen. Also definitiv aus dem Bogen, wobei die Auflage aus dem Bogen deutlich höher ist, als die von der Rolle.

Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 23.02.2019 16:48:47 Gelesen: 795# 21 @  
@ Frankenjogger [#20]

das ist das Los mit Portostufen und mit Dauerserien.

Diese Aussage ist prinzipiell richtig, weil die Dauerserien-Marken überwiegend auf Bedarfs- und nicht auf Sammlerbriefen kleben.

Gerade bei modernen Marken-Briefen aber gilt für mich die Boker-Maxime "The best or nothing!".

Altdeutschland muß man differenzierter sehen. Man denke nur an die geschnittenen T&T-Marken, die normalerweise angeschnitten sind, da die Markenabstände sehr gering waren und vollrandige Stücke kaum/nicht zuließen.

Aber jeder soll so sammeln, wie er es für richtig hält "chacun à sa facon" (Ringelschwänzchen unten beim "c" mußt Du Dir dazudenken, meine Tastatur gibt das nicht her).

Ortsbrief zu 10 Pfg. Heuss Berlin 20.5.1961.

Links Propaganda-Vignette: "Deutschland ist unteilbar".



hajo22
 
hajo22 Am: 23.02.2019 17:05:41 Gelesen: 791# 22 @  
Na, jetzt habe ich doch noch auf die Schnelle einen Brief mit der 40iger gefunden.

Luftpostbrief nach den USA mit 2x40 Pf. Heuss (senkrechtes Paar) Berlin-Frohnau vom 25.1.1961. Auslandsbrief 40 Pfg. + 40 Pfg. für Luftpostgebühr USA bis 10 gr. (je 5 gr. = 20 Pfg.).



hajo22
 
fogerty Am: 23.02.2019 20:56:36 Gelesen: 764# 23 @  
Ja, ich weiß, es fehlen "mehrere (sehr) kurze Zähnchen", trotzdem, mir gefällt er, dieser Beleg!



Grüße
Ivo
 
spain01 Am: 23.02.2019 21:32:06 Gelesen: 756# 24 @  
@ Frankenjogger [#20]

Hallo Frankenjogger,

danke für deine Einschätzung, die ich auch teile. Aber merkwürdiger Weise hat H-D Schlegel diesen Brief, den ich ihm im Okt. '18 vorgelegt habe, nicht signiert sondern als Marke/Brief mit geringem Handelswert bewertet.

Ich werde/muß ihm weitere Marken etc als zuständigen Prüfer vorlegen, aber meiner Meinung nach ist das leider nicht das erste Mal, daß Besonderheiten/Plattenfehler nicht erkannt oder geprüft werden. Würde ich weiter darauf eingehen, so müsste Richard diesen Beitrag wohl in das Thema "Fehlprüfungen" verlegen, was aber nicht meine Absicht ist.

Ich gehe aber davon aus, daß weitere Profis hier auch der Ansicht sind, daß es sich um die Bogenmarke handelt, die dann ja nach Michel mit 300 € (ev. Abzüge wegen der Erhaltung) bewertet werden müsste - oder liege ich da falsch?

Gruß
Michael
 
Rainer HH Am: 23.02.2019 22:01:02 Gelesen: 749# 25 @  
@ spain01 [#24]

300 M€ mit Abzügen?

Ich meine, Schlegel hat diesen Beleg zu Recht als Brief mit geringem Handelswert bezeichnet.

Die Marke wurde aus einem Schalterbogen getrennt, die Papieranhaftungen rechts können zu einer Nachbarmarke oder dem Bogenrand gehören.

In einer Grabbelkiste würde ich diesen Beleg für 2,- oder 3,- € vielleicht ansehen, kaufen würde ich ihn nicht! Insbesondere ist eine Unterscheidung der Frankaturstufe nicht möglich (Fensterumschlag). Wenn so ein Beleg angenommene 5% von 300,- M€ (= 15,- €) kosten soll, wie ist dann ein Eckrandstück, eventuell mit Formnummer zu bewerten?

Nichts für Ungut, Gruß Rainer
 
hajo22 Am: 23.02.2019 22:04:03 Gelesen: 747# 26 @  
@ fogerty [#23]

Wie gesagt/geschrieben: Chacun à son gout! Und "nachträglich entwertet" ist immer gut.

hajo22
 
Frankenjogger Am: 24.02.2019 08:39:24 Gelesen: 691# 27 @  
@ spain01 [#24]

Hallo Michael,

sei froh, dass dir Herr Schlegel das nicht geprüft hat. Nach deiner Katalogpreisberechnung hätte er 3-4 % davon berechnen dürfen, zuzügl. eines Befundes, da dies mit einem Prüfzeichen alleine ja nicht zu kennzeichnen wäre. Er hätte dir für die Prüfung also deutlich mehr als 10 € berechnet. Die Frage zum Marktwert hat Rainer HH realistisch dargestellt. Du hättest also definitiv draufgelegt. Nicht nur Michel macht die Preise, sondern überwiegend der Markt.

Meiner Meinung nach sind die Preise für Paare im Michel deutlich überzogen. Sie stammen aus der Hype-Zeit vor etwa 10-15 Jahren. Da war sowas gesucht und es wurde auch viel Geld bezahlt, allerdings für schöne Stücke. Der Hype ist meiner Meinung nach vorbei. Übrig geblieben ist ein unausgegorenes Bewertungskonstrukt im Michelkatalog. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, denn das würde evtl. zu lang werden.

Dein Beleg hat dadurch, dass es eine Marke aus dem Bogen ist, in der Darstellung und Art, keinen Wertzuwachs. Bedenke auch, die Auflage der Bogenmarken ist deutlich höher als die der Rollenmarken! Wenn du eine Rollenmarke nachweisen könntest, wäre das deutlich seltener.

Viele Grüße,
Klemens
 
spain01 Am: 25.02.2019 13:24:26 Gelesen: 577# 28 @  
@ Frankenjogger [#27]

Ok, danke für deine nachvollziehbare Bewertung!
 
hajo22 Am: 25.02.2019 16:45:57 Gelesen: 549# 29 @  
Brief in die Schweiz mit 2 x 20 Pfg. Heuss Berlin (senkrechtes Paar) aus Berlin SW 11 vom 15.1.1961.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 01.03.2019 12:53:35 Gelesen: 422# 30 @  
@ hajo22 [#22]

Da mache ich mal mit meinen Mehrfachfrankaturen der 40er weiter.

Bild 1 zeigt die wohl gängigste Mehrfachfranatur, einen Fernbrief 20 Pf mit Eilzustellung 60 Pf, macht 80 Pf Porto.



Bild 2 zeigt eine Paketkarte für ein (Geschenk-)Paket in die DDR, Gebühr 1,20 DM, freigemacht mir 3x 40 Pf.



Und noch Bild 3, auch drei Stück, auch mit der Destination DDR, hier jedoch ein Geschenk-Päckchen 70 Pf mit Einschreiben 50 Pf, zusammen 1,20 DM.



Ich wünsche allen ein schöens Wochenende, auch wenn das Wetter wieder, der Jahreszeit entsprechend wechselhaft ist,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 09.03.2019 13:48:10 Gelesen: 285# 31 @  
Hallo,

heute möchte ich noch ein paar Bunt- bzw. Mischfrankaturen vom 40-Pf-Wert zeigen, bevor es zur 70er geht.

Bild 1 zeigt einen Luftpost-Auslandsbrief bis 20 g nach Schweden, hier eine Mischfrankatur mit der 15 Pf Bauten II,



Bild 2, ebenfalls ein Luftpost-Auslandsbrief nach Schweden, jedoch 41 - 60 g (80 Pf + 3x 15 Pf Luftpost), auch als Mischafankatur mit BD 25 Pf,



Bild 3 zeigt eine Buntfrankatur, 20 Pf + 40 Pf auf Luftpost-Übersee-Postkarte nach China (Lp-Zone 3),



Und mit Bild 4 präsentiere ich eine Buntfrankatur auf Postgutkarte von Berlin-Frohnau nach Frankfurt/Main.



Soviel erst einmal zum 40er-Wert. Ein Bonbon hebe ich mir noch bis zum Schluss auf.

Viele Grüße,
Klemens
 
hajo22 Am: 11.03.2019 19:51:37 Gelesen: 234# 32 @  
Auslandsbrief aus Berlin SW 11 vom 18.4.1959 nach Wien. Frankiert mit einem senkrechten 3er Streifen und einer Einzelmarke der Heuss 10 Pfg. Handschriftlicher Vermerk "dringend" (ohne Bedeutung; Eilboten war dem Absender wohl zu teuer).



hajo22
 
StefanM Am: 12.03.2019 07:23:17 Gelesen: 209# 33 @  
@ Frankenjogger [#31]

Und mit Bild 4 präsentiere ich eine Buntfrankatur auf Postgutkarte von Berlin-Frohnau nach Frankfurt/Main.

Was ist denn eine Postgutkarte? Oder: was unterscheidet sie von einer Paketkarte?
 
hajo22 Am: 12.03.2019 17:37:13 Gelesen: 180# 34 @  
Inlands-Luftpostbrief aus Berlin-Charlottenburg 9 vom 5.2.1962 nach Heidelberg. Frankiert mit 20 Pf. Berlin Heuss und 5 Pf. Bedeutende Deutsche. Die Heuss-Medaillon-Serie verfügte über keinen 5 Pf.-Wert.



hajo22
 
fogerty Am: 12.03.2019 18:54:38 Gelesen: 168# 35 @  
Auslandsluftpost nach Meran, mit einem "Fünfer" von der Bautenserie!



Grüße
Ivo
 
Frankenjogger Am: 12.03.2019 20:57:06 Gelesen: 154# 36 @  
@ StefanM [#33]

Hallo Stefan,

ich habe seiner Zeit auch etwas gebraucht, bis ich verstanden habe, was denn Postgut ist.

Es war ein vergünstigter Pakettarif. Dafür musste der Absender mehrere Pakete an die selbe Adresse zu liefern haben und ich glaube er musste Selbstbucher sein. Da bin ich aber nicht firm drinnen, wie das nachweisbar ist. Das scheint bei meiner Karte evtl. nicht gegeben. Zumindest gab es für Postgüter die eigene, grüne Postgutkarte. Den Tarif muss ich am Wochenende im Stevens mal nachschlagen.

Soviel zum Postgut,
Klemens
 
hajo22 Am: 14.03.2019 09:13:31 Gelesen: 112# 37 @  
Neben den Marken wurden in Berlin auch amtliche Ganzsachen mit dem Wertstempel Heuss-Medaillon verausgabt (Nr. P45-P49).

Aufgrund der geringen Anzahl von 5 verschiedenen Heuss-Medaillon-Ganzsachen dürfte sich ein eigener Thread nicht lohnen, zumal das Titelthema Ganzsachen nicht ausschließt.

Ich zeige deshalb die P45 (10 Pf.) als Luftpostkarte nach den USA mit Zusatzfrankatur zu 30 Pf.: Auslandskarte 20 Pf. + Luftpostgebühr bis 5 gr 20 Pf., gestempelt Berlin SW 11 am 29.4.1960.



hajo22
 
Michael Mallien Am: 14.03.2019 18:39:15 Gelesen: 79# 38 @  
@ hajo22 [#37]

Ich schließe mich gerne an mit einer Antwortkarte aus dem Ausland (P 48 A). Sie trägt einen wunderschönem Stempel aus Bern vom 14.5.1960.



Ein prominenter Versender (Zumstein) macht das Stück noch interessanter finde ich.

Auf der Rückseite ist ein Prüfstempel SCHLEGEL A BPP angebracht.

Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 15.03.2019 18:54:38 Gelesen: 50# 39 @  
Hallo zum Wochenende,

eure Ganzsachen sind toll und gehören natürlich in diesen Thread!

Ich will mal beim 70-Pf-Wert weiter machen. Die 70er war vorrangig für den Standard-Fernbrief mit Einschreiben gedacht. Den kann ich hier allerdings nicht zeigen, weil ich ihn noch nicht habe. :-( Als zweite wichtige Portostufe ist hier das normale Päckchen zu nennen. Hiervon habe ich zwei Belege, wobei Päckchen nicht unbedingt beliebt sind, da die Qualität häufig eher mäßig bis mies ist. Ein Päckchen lies sich halt nicht so gut stempeln wie ein Brief. Und dann bleibt zu 99 % der Kompromiss zum Briefstück.

Bild 1 zeigt ein solches Briefstück, Päckchen mit 70 Pf Einzelfrankatur nach Kassel.



Bild 2 zeigt noch ein Päckchen, diesesmal ein komplett erhaltenes Stück, was den Beleg irgendwie auch nicht sexyer macht. Hier, in die DDR als Geschenkpäckchen mit der seinerzeit häufigen Aufschrift: "Keine Handelsware", womit man eventuelle Öffnungen (Schnüffelung) vermeiden wollte. Obs half?



Mit Bild 3 zeige ich einen Beleg, den ich schon lange in meiner Sammlung habe, weil er einfach schön und selten ist. Es ist eine Zustellurkunde mit einem schönen Oberrandstück.



Und mit Bild 4 zeige ich eine seltene Luftpost-Übersee-Postkarte nach Australien (Zone 5), die ich erst vor 4 Wochen bekommen habe. Auch wenn die Marke etwas Karies hat, freue ich mich sehr über dieses Stück.



Soviel zu meinen Einzelverwendungen,
Klemens
 

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