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Thema: DDR Dauerserie Fünfjahrplan: Plattenfehler oder Druckzufälligkeit ?
Das Thema hat 64 Beiträge:
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prefico74 Am: 28.06.2022 00:44:06 Gelesen: 1748# 40 @  
Hallo noch mal, Carsten,

die von Dir angesprochenen Handbücher für das entsprechende Sammelgebiet bedeuten immer ein Mehrwert für die Erreichbarkeit Interessierter und die Bewertung am Markt!

Nur dazu braucht es ein breites gemeinsames Herangehen und in diesem Zusammenhang brauch ich Dir ja keine Geschichten erzählen!

Mal sehen ob ich es bis zur Rente schaffe, dann ist die Zeit hoffentlich da!

Zur MiNr. 415 lege ich hier dann noch meine damalige Analyse hier ins Öffentliche.


 
Ben 11 Am: 28.06.2022 09:50:05 Gelesen: 1719# 41 @  
Guten Morgen,

ihr Beiden führt hier eine sehr interessante Diskussion, die ich sehr aufmerksam lese.

Die Fünfjahrplan-Ausgaben gehören nicht zu meinem Sammelgebiet, ich habe nur einige wenige Marken, die lose "irgendwo stecken". Vielleicht schaue ich mir diese mal genauer an. Mal sehen .

Gestattet mir dennoch ein paar Anmerkungen.

@ prefico74 [#36],

Stellt sich hier die Frage: Kann, wenn in mehreren Schalterbögen diese Druckabweichung vorhanden ist und auch eine Verwendung im postalischen Gebrauch über 3 Jahre stattfand, noch von einer Druckzufälligkeit gesprochen werden?

Ich würde die Frage anders formulieren. Es geht nicht darum, nachzuweisen, ob eine Druckabweichung keine Druckzufälligkeit ist. Es geht darum, nachzuweisen, ob eine Druckabweichung ein Plattenfehler ist.

Die Kenntnis des Aufbaus der Maschine und Herstellung der Druckplatten ist dazu wichtig. Welche Maschine wurde bei den Graphischen Werkstätten verwendet? Wie wurden die Platten hergestellt? Gab es eine Molette mit dem Negativ? Wenn ja, und davon gehe ich aus, war ein Fehler bereits hier vorhanden? Wenn ja, müsste er dann nicht auf allen Marken zu sehen sein? Wenn nein, wie kommt zusätzliches erhabenes Material auf einen kleinen Bereich der Platte und wird Farbtragend?

Ja, es gibt wenige Unterlagen zu diesem Thema. Ein möglicherweise interessanter Rechercheort wäre das Staatsarchiv Leipzig. Hier wird historisches Archivgut der polygrafischen Industrie und Bestände von Verlagen gelagert. Der Bestand zum VEB Interdruck Graphischer Großbetrieb Leipzig liegt bei 10 lfd. Metern und umfasst den Zeitraum 1945-1990. Nun wurde Interdruck erst 1966 aus den Graphischen Werkstätten und dem Druckhaus Einheit gegründet. Also welche Unterlagen sind vorher?

Der Bestand hat die Register-Nr. 21100 und Ansprechpartnerin wäre Frau Dr. Thekla Kluttig (wenn sie jetzt noch dort tätig ist).

@ Carsten Burkhardt [#39]

Der Bestand Giesecke & Devrient hat die Nr.21061. Es gab sehr viele Geschäftskontakte von Koenig & Bauer zu den Druckereien der Stadt Leipzig. Eventuell finden sich Unterlagen zur "Rex2", die G&D verwendet hat.

Herr Zerbel war Kontaktperson zur Bundesdruckerei und konnte dortige Plattenfehler einstufen. Ich weiß nicht, welche Kenntnisse zu den Produktionsbedingungen in Leipzig er hatte. Die Technologien, insbesondere der Plattenherstellung könnten in der Nachkriegszeit aufgrund der Improvisationen auch etwas anders gewesen sein.

Verweis auf ein Handbuch zum Buchdruck

Um welches Handbuch geht es hier?

Abschließend noch ein Gedanke: Buchdruck verursacht Quetschränder an den Seiten der erhabenen Flächen. Eine Verschmutzung der liegenden Druckplatte mag farbführend sein, verursacht möglicherweise keinen Rand, weil diese weich ist.

Viele Grüße
Ben.
 
prefico74 Am: 30.06.2022 20:14:49 Gelesen: 1650# 42 @  
Hallo Ben,

ich danke Dir für die umfangreichen und interessanten Ausführungen.

Mal sehen ob wir im Weiteren alle angesprochenen Themen abarbeiten können, eventuell mit mehr Teilnehmern!

Im Bezug auf Deinen Vorschlag die Fragestellung umzuformulieren, um bei einer Druckabweichung eine Zufälligkeit auszuschließen oder einen Plattenfehler zu beweisen, ist ja genau hier der Knackpunkt!

Es zu beweisen wird wohl anhand von fehlenden Unterlagen der Druckereien und philatelistischen Material mit unter schwierig. Zudem ist die immer wieder auftauchende individuelle Sichtweise der jeweiligen Fachprüfer (egal welcher Prüferverband) mehr oder weniger entscheidend, was im Katalog landet oder nicht!

Da ich als Grafiker oft bei einer alteingesessenen Buchdruckerei Zugang hatte, sind mir bestimmte Abläufe in der Klischeeherstellung und -bearbeitung mit allen seinen Unzulänglichkeiten geläufig. Zudem habe ich durch mein Original- Druckplatten- Fragment der MiNr. 453 ein sehr anschauliches Vergleichsstück.

Ich mache das mal an der MiNr. 439 aI gXI/ XII/ YI "Frau mit rechter Handtasche" fest, warum ich von einer Druckzufälligkeit schlussendlich bei einem vorliegenden Plattenfehler gelandet bin. Dazu werde ich aber in der Folge noch weitere Beiträge hier einstellen, da ich zeitlich noch andere Dinge erledigen muß.

Es begann damit, dass ich auf der Suche nach Aufdruck- Fehlern bei der MiNr. 439aI gX über ein ("X" rechts oben verkürzt) stolperte. Gleichzeitig befand sich auf diesem Exemplar diese Druckabweichung (Bild 1).

Diesen "Farbfleck" hatte ich aber nicht weiter gewertet, denn es waren die typischen Merkmale einer "Sonne" (mitgedruckter Fremdkörper) erkennbar! Eindeutig ein Druckzufälligkeit.

Also suchte ich weiter nach dem bezeichneten Bdr.-Aufdruck- Fehler. So weit - so gut!


 
prefico74 Am: 01.07.2022 13:49:47 Gelesen: 1617# 43 @  
In den folgenden Monaten und Jahren fanden sich dann mehrere Exemplare mit dem beschriebenen Bdr.-Aufdruck- Fehler. (Bild 02)

Alle hatten aber auch diese Druckzufälligkeit mit der besagten "Handtasche", nur hatte diese Druckzufälligkeit nicht mehr die Merkmale einer Verschmutzung!

Die Schraffurzeichnung war normal und ließ diese "Handtasche" so aussehen, als entspräche sie dem Original- Druckbild.

Jetzt hatte ich den Bdr.-Aufdruckfehler auch auf XII-Wasserzeichenpapier.

Das es sich immer um das gleiche Bogenfeld handeln musste, ergab dann ein Feldmerkmal! (Bild 05).

Hier habe dann all das vorhandene Material der MiNr. 414 auf dieses Feldmerkmal durchsucht und das Feld 100 lokalisiert!

Da ich bei der MiNr. 414 keine einzige Marke fand, die die "Handtasche" abbildete, vermute ich bis heute, dass dieser Plattenfehler erst auf den Nachdruckbögen für die 3. FJP- Ausgabe auftauchten.

F o r t s e t z u n g folgt...



 
Ben 11 Am: 01.07.2022 16:57:12 Gelesen: 1595# 44 @  
@ prefico74 [#43]

Ich hätte eine Bitte: Kannst Du mir leihweise ein Exemplar mit Handtasche schicken? Ich würde mir sie gern mal unter dem Mikroskop ansehen, habe in meinem bescheidenen Bestand aber keine.

Viele Grüße
Ben.
 
bedaposablu Am: 01.07.2022 17:25:49 Gelesen: 1585# 45 @  
Hallo miteinander!

Bei meinen Ansichtskarten-Neuerwerbungen war zufällig auch eine mit einer Fünfjahrplan-10 Pf-Marke mit Oberrand, bei dem nach näherer Betrachtung mit der Lupe links von "DM" ein Strich zu erkennen ist:



Plattenfehler oder Druckzufälligkeit? Schon bekannt? im Michel nichts gefunden.

Der Stempel ist aus Wernigerode vom 17.08.1959.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
prefico74 Am: 01.07.2022 18:31:50 Gelesen: 1570# 46 @  
Schlussendlich:

Mit dem Fund von 3 Exemplaren vom betreffenden BgFeld mit der "Handtasche" aber ohne den Bdr.- Aufdruckfehler, war für mich klar, hier liegt sowohl ein Plattenfehler im Bilddruck und als Aufdruck- Plattenfehler auf ein und den selben Schalterbogen und einem bestimmten Bogenfeld vor! (Bild 03)

Es muss erforscht werden. ob während des Überdrucks der Schalterbögen der MiNr. 414 mit dem Bdr.- Aufdruck "20" mehrere Druckplatten verwendet wurden oder der betreffende Aufdruck-Plattenfehler durch Abnutzung entstanden ist.

Erst mit dem Eckrandblock auf Brief und der Ersteigerung der 439aI gYI wurde für mich bewiesen, dass es sich um besondere Exemplare der 3. Fünfjahrplan- Ausgabe handelt.

So bleibt aber bei mir immer noch Klärungsbedarf, wie dieser Plattenfehler "Handtasche" entstanden ist, primär, sekundär oder tertiär?

Oder was meint Ihr?

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.


 
prefico74 Am: 02.07.2022 13:21:23 Gelesen: 1533# 47 @  
@ bedaposablu [#45]

Hallo,

frei nach dem Motto: "eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!" ist hier erst einmal von einer Druckzufälligkeit aus zu gehen.

Größe und Lage dieses Farbstriches sind bei der MiNr. 704 B visuell kaum sichtbar (> 0,5 mm) und es handelt sich um einen Einzelfund!

Auf Grund dieser Gegebenheiten schließe ich ein Plattenfehler aus.

Gruß

@ Ben 11 [#44]

Ich werde mich mal per E- Mail bei Dir melden, gegen eine Untersuchung per Mikroskop ist natürlich nichts einzuwenden!

Im Bezug auf meine Ausführungen werde ich noch die Forschungsergebnisse des Sammlerfreundes Adler zitieren, muss aber erst die entsprechenden Unterlagen raussuchen.

Gruß
 
bedaposablu Am: 02.07.2022 18:02:08 Gelesen: 1514# 48 @  
@ prefico74 [#47]

Hallo prefico74!

Recht vielen Dank für Deine Info. Es ist wie es ist! Eine Druckzufälligkeit ist nun mal kein Plattenfehler!

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Carsten Burkhardt Am: 07.07.2022 20:24:37 Gelesen: 1304# 49 @  
@ prefico74 [#46]

Hallo,

ich habe einen Fehler gefunden, der auf allen bisher bekannten Bögen auftritt, also

414 Originale
414 Nachdrucke
439 Buchdruck Nachdrucke
bisher keine Bögen vorhanden: 439 Buchdruck Originale

Feld 32 : geänderte Zeichnung Wertziffer 4 oben




Je ein Beispiel aus jeder Auflage. Insgesamt habe ich 13 Nachweise in Bögen und inzwischen auch einige bei lose gestempelten Marken.
Nachtrag: Habe meinen Tütenposten bedarfsgestempelte 414 durchgesehen, 3 Exemplare unter ca. 950 Stück. Das heißt, der Fehler tritt nicht auf jeder Hundertsten Marke auf, sondern dreimal bis viermal seltener.

Da die Zahl der Original-Bögen noch sehr klein ist, kann es natürlich sein, dass es auch Bögen geben wird, die den Fehler nicht haben.

Aber möglicherweise ist es ein Ur-Fehler, der auch auf allen späteren Platten-Anfertigungen mit kopiert wurde

Viele Grüße
Carsten
 
prefico74 Am: 08.07.2022 18:20:33 Gelesen: 1228# 50 @  
Hallo Carsten,

diesen Fehler kann ich Dir bestätigen. Alle Nachdruckbögen der MiNr. 414/ 439aI (COTTBUS 1, GERA 4, ERFURT 1, MAGDEBURG BPA 7, ROSTOCK 1) haben diesen Fehler. Es liegen mir 10 gestempelte und 2 postfrischen Einzelmarken vor.

Ich denke, dass hier ein Fehler vorliegt, der mit der Herstellung der Klischees bereits mit Druckbeginn vorhanden war. Aber das sollte noch präzisiert werden.

Einen analog so auftretenden Fehler findest Du auf Bogenfeld 84. Dieser ist ebenfalls auf allen Nachdruckbögen der MiNr. 414 und 439aI und liegt mir mit 14 gestempelten und 3 postfrischen Exemplaren vor. Auch hier muss an Hand von Original-Schalterbögen noch geforscht werden, ob es Bögen ohne diesen Fehler gibt.

Gruß


 
Carsten Burkhardt Am: 10.07.2022 20:03:35 Gelesen: 1121# 51 @  
@ Ben 11 [#41]

Der moderne Druck. Handbuch der grafischen Techniken. Herausgegeben von Eugen Kollecker und Dr. Walter Matuschke.

Kollecker, Eugen und Walter. Dr. Matuschke
Hamburg: Hammerich & Lesser., 1956.
 
Ben 11 Am: 11.07.2022 09:01:08 Gelesen: 1079# 52 @  
@ Carsten Burkhardt [#51]

Guten Morgen Carsten,

danke Dir für die Information.

Viele Grüße
Ben.
 
prefico74 Am: 12.07.2022 21:08:19 Gelesen: 982# 53 @  
Hallo Carsten und Ben 11,

meinen besten Dank für Eure Empfehlungen und aufzeigen von Fachliteratur, habe mich hier schon mal kundig gemacht!

Habe hier, da Carsten ja so richtig in dem 24 Pf- Wert einsteigt, so eine tolle Druckzufälligkeit.

Auch diese hat es geschafft von 1954 bis zum August 1957 postalisch verwendet zu werden, ohne das je ein Sammler drüber gestolpert wäre!

Habe für diese Funde ca. 9.500 Marken über Jahre hinweg durchsucht.

Gruß


 
Carsten Burkhardt Am: 13.07.2022 10:19:45 Gelesen: 938# 54 @  
@ prefico74 [#53]

Welches Feld?
 
prefico74 Am: 13.07.2022 13:07:25 Gelesen: 915# 55 @  
@ Carsten Burkhardt [#54]

Feld 52! Habe den Text gar nicht mehr durchgelesen.

Alle Marken haben das Merkmal: "R in BERLIN am linken Balken unten verkürzt"

"8. Schraffe unter dem Sockel zwischen Mann und Frau mittig gebrochen"

Ein Exemplar der MiNr. 414 wurde bisher noch nicht gefunden!


 
H.G.W. Am: 13.07.2022 13:21:44 Gelesen: 911# 56 @  
Hallo,

hier möchte ich einen kleinen Beitrag leisten. Die Michel 439 mit der Abart Verdickung bei der Vier im Schnittpunkt waagerechte und senkrechte Linie.

Gruß Horst


 
prefico74 Am: 13.07.2022 15:40:37 Gelesen: 891# 57 @  
@ H.G.W. [#56]

Hallo, danke für Deinen "kleinen Beitrag"!

Jeder Beitrag ist willkommen und bringt uns weiter. Es handelt sich um eine Druckabweichung auf dem Feld 83, der auf allen ND-Bögen dieser Ausgabe vorkommt. Hier mit dem MaStpl.- Aufdruck von MAGDEBURG BPA 07!

Gruß


 
prefico74 Am: 15.07.2022 11:35:40 Gelesen: 795# 58 @  
Hallo,

hier nun die nächste Druckabweichung bei der MiNr. 439 aI.

Der nach meiner Auffassung klare Plattenfehler ("diagonaler Riss" durch SC in DEUTSCHE) ist visuell nicht gleich erkennbar, aber na ja!

Der "Farbfleck" oben an der Blattspitze ist jedoch sehr markant und auffällig. Auch hier ist auf Grund der Beschaffenheit von einer Druckzufälligkeit aus zu gehen. Alle Merkmale für einen Fremdkörper sind erkennbar!

Interessant aber auch hier (analog der Frau mit Handtasche) eine Druckzufälligkeit auf unterschiedlichen Druckplatten, sowohl mit Buchdruck- als auch im Offsetdruck- Aufdruck und verschiedenen Wasserzeichenpapieren!

Ich gehe nach genauer Analyse von Beschaffenheit, Lage und Veränderlichkeit auch hier davon aus, das dieser Fremdkörper als Bruchstück des Bildprofils bereits im Zusammenhang mit der Herstellung der Druckplatte herrührt.

Ich betrachte diesen Fremdkörper als Bruchstück vom Blattrand!

Wenn ich diesen Partikel um 90° nach rechts drehe, passt dieses Fragment genau auf die linke obere Blattkante - was noch zu beweisen bzw. zu bestätigen wäre!



 
prefico74 Am: 16.07.2022 16:49:20 Gelesen: 725# 59 @  
Hallo,

hier habe ich auf mehreren Bogenfeldern der MiNr. 439 und 414 vorkommende Zeichnungsänderung lokalisiert. Meiner Einschätzung nach handelt es sich hier um Abnutzungserscheinungen der Druckplatte am linken und rechten Seitenrand! Hier wurde mit provisorischen Retuschen versucht den notwendigen Austausch der Druckplatte hinaus zu zögern.

Bisher erkannte Bogenfelder: 40, 41, 61, 70, 81, 90

Derzeit habe ich nur Beispiele in den ND-Bögen analysiert. Eine intensive Forschung ist in diesem Fall noch notwendig, da die postalische Verwendung und die Bogen- Analysen sehr viel weitere Erkenntnisse bringen werden.

Gern nehme ich Eure Erkenntnisse und Meinungen entgegen.

Gruß


 
Carsten Burkhardt Am: 16.07.2022 17:20:36 Gelesen: 716# 60 @  
Ja, die Außenränder nutzen sich stark ab, da gibt es noch viel extremere Beispiele.

Viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 23.07.2022 17:46:33 Gelesen: 522# 61 @  
Hallo,

der Besuch in Schwarzenberg war erfolgreicher als erhofft. Das Exponat war sehr gut, aber mir lief auch noch Dr. Peter Tichatzky, inzwischen 92, über den Weg und als wir eine Weile mit ihm gesprochen hatten, gab sich auch sein Sohn Claus zu erkennen, der das Exponat gestaltet hatte. Peter ist noch fitter, als ich dachte, wir haben uns trefflich unterhalten, nur das Gehör ist etwas schwach.

Ich habe alles abfotografiert, bin gespannt, was die Bilder hergeben. Das Exponat enthält alle Druckereizeichen der Ausgabe Stalinallee von Anfang bis Ende, auch viele Verwendungen der 24 Urdruck Überdruck. Aber keinerlei Plattenfehler. Man kann auf 60 Blatt auch nicht alle Wünsche erfüllt bekommen.

Viele Grüße
Carsten

Dr. TICHATZKY liest hier von Zeit zu Zeit hier im Forum auch mit. Viele Grüße !
 
prefico74 Am: 23.07.2022 21:24:51 Gelesen: 507# 62 @  
Hallo Carsten,

gern wäre ich dort in Schwarzenberg auch zugegen gewesen, schade. Das Dr. Peter Tichatzky sogar vor Ort war, ist natürlich eine Überraschung. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich dachte, er wäre bereits verstorben. Diesen Kontakt hätte ich sicherlich auch sehr genossen!

Wenn Du ein paar Aufnahmen des Exponates zur Verfügung stellen könntest, wäre das sehr schön. 60 Seiten allein "nur" zum Thema Stalinallee ist schon interessant. Da ich selbst gern etwas in dieser Richtung auf die Beine stellen würde, wäre das ein qualitativer Maßstab und Inspiration zugleich!

Hier noch ein tatsächlicher Plattenfehler der 439 aI aber leider noch immer ohne Bogenfeldbestätigung!

Beste Grüße


 
Richard Am: 24.07.2022 13:15:32 Gelesen: 471# 63 @  
@ Carsten Burkhardt [#61]

Hallo Carsten,

Peter ist seit 2016 Mitglied auf Philaseiten. In 2018 ist aufgrund seiner Empfehlung sein Sohn Claus als Mitglied hinzugekommen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Carsten Burkhardt Am: 24.07.2022 14:34:01 Gelesen: 453# 64 @  
@ Richard [#63]

Da siehst Du mal wieder, wie nützlich Deine Arbeit ist, Richard.

Vielen Dank, immer wieder,
Carsten



Das Bild haben wir extra für Philaseiten gemacht, in der Mitte bin ich.
 

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