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Thema: Bermuda: Echt gelaufene Belege
Fips002 Am: 16.02.2019 19:46:03 Gelesen: 1338# 1 @  
Karte von St. George/Bermuda, 31.10.1962, nach Vaduz/Lichtenstein.

Frankatur: Mi.-Nr. 135 - Karte von Bermuda und Mi.-Nr.155- Postamt des ersten Postmeisters der Bermuda-Inseln.



Dieter
 
Mondorff Am: 16.02.2019 23:02:53 Gelesen: 1323# 2 @  
Eine Ansichtskarte.



Aus HAMILTON BERMUDAS vom 12.4.1928 mit Maschinenstempel, der auf die Schönheiten der Inselgruppe hinweist, an eine Adresse in Vianden, Luxemburg - vis-à-vis de la Poste.

Schönen Gruß
DiDi
 
epem7081 Am: 20.05.2019 15:50:37 Gelesen: 1141# 3 @  
Alle guten Dinge sind drei? Hier eine dritte Karte zum Thread. Am 20.6.1979 in HAMILTON / BERMUDA auf den Postweg gegeben mit Ziel Hauenhorst. Der Werbetext im Stempel nun in einer neuen Variante: COME TO BERMUDA / THE ISLES OF BEAUTY. Aber auch die Vorderseite der Ansichtskarte tut ein übriges zur Werbung.



Schöne Urlaubspläne wünscht Allen
Edwin
 
epem7081 Am: 09.06.2019 17:14:35 Gelesen: 1065# 4 @  
Ein weiterer Gruß aus Bermuda.



Wieder einmal von HAMILTON / BERMUDA nach Hauenhorst = Rheine 11 am 5. Juni 1989 per Luftpost auf die Reise gebracht. Eine überschwängliche Blütenfülle lockt in paradiesische Gefilde. Für jeglichen Postverkehr gilt die Stempelbotschaft: REMEMBER TO USE / YOUR POSTCODE



Erneut schöne Urlaubspläne wünscht Allen
Edwin
 
Saguarojo Am: 09.06.2019 19:31:16 Gelesen: 1057# 5 @  
Aerogramm vom 3.5.1971



Viele Grüße

Joachim
 
10Parale Am: 29.06.2019 20:48:37 Gelesen: 1006# 6 @  
Hallo,

sehr schöne Urlaubsbilder von einer Insel, von der man nur träumen kann. Hoffen wir, dass der Klimawandel den Bermuda-Inseln nicht allzu viel anhaben wird.

Im Thread "Die berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt" werden gerade die wertvollen Postmeisterausgaben der Bermudas diskutiert.

Ich zeige hier zum einen den Auktionskatalog "THE GEORGE ULRICH BERMUDA COLLECTION" zu der dort genannten Auktion in Guernsey vom 26 - 28. Juni 1989.

Wir der Zufall es so wollte, fielen mir heute in einem kleinen Lot von offiziellen O.H.M.S. Umschlägen ex Hamilton/Bermuda und roten PAID - Stempeln 3 solche Umschläge in die Hand mit dem Adressaten "Mr. George H. Ulrich jr." in New Jersey, U.S.A.

Ob es ich hier nun um den Sohn (junior) oder den Vater handelte und ob es genau der berühmte Sammler war, der seine Bermuda Kollektion auflöste, weiß ich nicht zu 100 Prozent. Doch ich vermute, dass Zusammenhänge bestehen. Interessant der Beleg von 1967 mit dem Aufdruck "GENERAL POST OFFICE".

Liebe Grüße

10Parale


 
Mondorff Am: 30.06.2019 16:52:34 Gelesen: 983# 7 @  
Ein Luftpostbrief.



Vom 13.7.1999 ab Hamilton, nach Cap in Luxemburg.

Hamilton ist die Hauptstadt der Bermudas, einer Inselgruppe im Nordatlantik, die zu Großbritannien gehört. Den Brief hatten wir schon zu hause vorbereitet, die Marken dort verklebt und dann in den Kasten geworfen.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
10Parale Am: 30.06.2019 22:11:39 Gelesen: 971# 8 @  
@ Mondorff [#7]

Wunderschöne Kinderzeichnungen zum Thema Weihnachten. Der Michel-Satz 753/54 auf einer guten Auslandsdestionation (Stanley Gibbons Nr. 819/20).

Falls ein Mitarbeiter von Stanley Gibbons hier mitlesen sollte, habe ich einen Fehler im Katalog (4.te Edition 2016) entdeckt. Der junge Zeichner der Weihnachtstreppe heißt Cameron Rowling, und nicht Cameron Bowling.

Auch einen kompletten Satz zum 25. Kronjubiläum von König Georg V. am 6. Mai 1935 wurde auf diesem FIRST DAY COVER der Hauptstadt Bermudas, Hamilton verklebt.

Jeder einzelne Marke wurde mit einem Ersttagsstempel abgeschlagen.

Besonders gefällt mir, dass der Brief (zu den Porto-Stufen Bermudas benötige ich noch die Literatur) dann tatsächlich auch rückseitig einen glasklaren Stempel von Cross Roads in Jamaica erhielt, wo er am 13. Mai 1935 ankam.

Stanley Gibbons bewertet den Höchstwert von 1 Sh. lila/grau (slate an purple - SG Nr. 97) mit 50 £, während der Michel Online Katalog lediglich mit 20 Euro wertet.

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 02.07.2019 19:49:01 Gelesen: 954# 9 @  
@ 10Parale [#6]

Gerade habe ich auch einen "OHMS"-Beleg rein bekommen. Er ging am 17.7.1936 nach Seattle, Washington, USA und ist mit 2 1/2 Pence frankiert.



Der Dienstumschlag trägt auf der Rückseite eine Prägung BERMUDA / POST OFFICE



Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 10.07.2019 21:19:15 Gelesen: 903# 10 @  
@ Michael Mallien [#9]

Schön, dass du immer wieder etwas aus der Schublade hervor zauberst. Besonders interessant finde ich die Prägung der BERMUDA POST OFFICE auf der Rückseite, die mir selten erscheint. Die Marke ist die Stanley Gibbons Nr. 102 und zeigt die Grape Bay.

ON HER MAJESTY´S SERVICE, hier zeige ich ein Einschreiben. Es wurde am 7. MAY 1984 (schönes dunkelblaues R-Label der G.P.O. Hamilton Bermuda) nach FRANKLIN LAKES in den U.S.A. geschickt. Empfänger war wohl ein berühmter Sammler von Bermuda Marken - (siehe die neuesten Beiträge bei "die berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt".

Gut sichtbarer Ankunftsstempel im dicken lilarot von FRANKLIN vom 11. MAY 1984. Freigemacht mit der Stanley Gibbons Nr. 476 anlässlich des 375. Jahrestages der Besiedlung von Bermuda (Michel Nr. 441).

Das Briefkuvert stammt aus dem "BERMUDA PHILATELIC BUREAU" der GENERAL POST OFFICE.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 12.07.2019 21:33:49 Gelesen: 837# 11 @  
@ 10Parale [#10]

ON HER MAJESTY´S SERVICE

Welche Briefmarke kann besser diesen Spruch symbolisieren als BERMUDA Standley Gibbons Nr. 497 (Queen Mother with Prince Henry), gelaufen auf einem Großbrief ähnlich wie in # 9 am 12. Juli 1985 von Hamilton in die U.S.A.

Einschreibe Label B.P.O. Official, Bermuda in Rot und rautenförmiger Zollstempel aus Boston.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 15.07.2019 22:01:29 Gelesen: 774# 12 @  
@ 10Parale [#11]

Hier wurden ja schon schöne Ansichtskarten von Bermuda gezeigt. Palmen, Sonne, Strand, was braucht man mehr? ---- ja, eine Ansichtskarte.

Besonders freue ich mich über diese doch sehr frühe Ansichtskarte, die am 29. November 1905 in Hamilton aufgegeben wurde und nach Calgary in Kanada ging, wo sie am 7. Dezember 1905 mit einem Ankunftsstempel dokumentiert wurde.

Ein schöner runder Abschlag auf der Michel Nr. 22, die karminrot/braune 1 Pence Marke mit dem Bild vom Schiff auf Trockendock. Schöner geht es nicht!

Unten schreibt der Verfasser der Karte an seinen Freund:

"you had better take a trip over here" - womit er wohl sagen wollte, hier ist es einmalig, Urlaub zu machen.

Ich werde wohl kaum mal nach Bermuda reisen. Es ist für mich eher ein Sinnbild für alles im Leben, was einmal verschwindet.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 19.08.2019 21:01:32 Gelesen: 564# 13 @  
@ 10Parale [#12]

Es macht riesig Spaß, sich in ein neues Sammelgebiet einzuarbeiten. Heute flog mir dieser Brief zu, der am 22. April 1897 in Hamilton mit einer 2 1/2 Pence Marke ultramarin Michel Nr. 17 (Stanley Gibbon 27 b) freigemacht wurde.

Der Brief ging nach Concord (/Massachusetts - wo Henry David Thoreau (1817 - 1862) sein berühmtes Werk "Walden" schrieb)). Rückseitig kann jeder den Postweg nachvollziehen, Transitstempel von NEW YORK vom 24. April und schöner runder Stempel K PAID ALL, anschließend Ankunft in Concord am 25. April 1897.

Übrigens ist es nicht einfach, Literatur zur Philatelie in Bermuda aufzutreiben.

Wer mir da Tipps geben kann, gerne. Ein guter, deutscher Online Händler hat zwar ein paar Bücher im Angebot, die sind jedoch im Moment nicht lieferbar.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 20.08.2019 00:28:36 Gelesen: 559# 14 @  
@ 10Parale [#13]

Guten Abend
Literatur -

"Bermuda; The Post Office, Postal Markings and Adhesive Stamps"
von Ludington, M. H.
Verlag: Robson Lowe, London, 1962

und

Supplement to Bermuda; The Post Office, Postal Markings and Adhesive Stamps
derselbe Autor / Verlag, 1968

Das ist (war?) das massgebende Werk zu Bermuda, soviel ich weiss.

Ich habe die Bücher bereits 1991 gekauft, kostete mich damals stolze CHF 218.00

Also: Augen auf. Heute bekommst du das Buch vermutlich sogar günstiger, wenn du etwas Glück hast beim Suchen.

Heinz
 
10Parale Am: 20.08.2019 13:39:56 Gelesen: 526# 15 @  
@ Heinz 7 [#14]

Vielen Dank für diesen wertvollen Literatur Ratschlag. Ich werde noch etwas sparen müssen, denn eins der beiden Bücher habe ich im Handel entdeckt und es kostet nicht weniger als 150 Euro.

Anbei zeige ich ein Einschreiben aus St. Georges, welches mit der Michel Nr. 109 zu 7 1/2 Pence am 4 April 1942 sehr schön entwertet wurde und nach New York lief. Rückseitig diverse Ankunftsstempel und die blaue TWO PENCE REGISTRATION STAMP für das Einschreiben.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 26.08.2019 21:02:00 Gelesen: 462# 16 @  
Diese schöne Bildpostkarte zeigt eine Szene aus Hamilton während der Zwiebel-Ernte. Das Pferd dient noch als landwirtschaftliches Arbeitstier. Eine sehr lebendige Szenerie, im Hintergrund sieht man auch einige Damen mit prächtigen Hüten (per Lupe).

Philatelistisch betrachtet freigemacht mit einem waagrechten Paar der Michel Nr. 20 mit zweizeiligem Wertaufdruck und Balken über der alten Wertangabe 1 Sh..
Sicherlich schwer zu prüfen, da der Stempel nur auf den Marken sitzt.

Es soll einige wenige Marken geben, wo das F von FARTHING fehlte und mit einem Handstempel eingefügt wurde. Diese sind sehr wertvoll.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 31.08.2019 19:48:20 Gelesen: 429# 17 @  
@ 10Parale [#16]

BERMUDA GREEN VEGETABLE GROWERS ASSOCIATION TRADE MARK 1907

Bestimmt ist das Gemüse von der Insel Bermuda sehr gesund. Mit insgesamt 3 Pence freigemachter Brief mit eingedrucktem Markenzeichen und 3 Segelschiffen zu 1 d nach Minneapolis.

Der Verkäufer datierte den Brief auf 1948, ich denke, der Brief lief einige Jahre früher, die 4 auf der Jahresangabe ist ein A und ich schätze den Brief auf 1918 oder 1928.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 01.09.2019 20:09:32 Gelesen: 416# 18 @  
@ 10Parale [#17]

Bermuda ist tatsächlich ein waghalsiges Gebiet. Da flog mir ein Brief ins Haus, freigemacht am 16. Juni 1948 in Hamilton mit einer Freimarke mit dem Frankaturwert von 2 Shilling aus der Serie Georg VI. aus den Jahren 1938/1953. Von dieser Marke gibt es 4 verschiedene Variationen lt. Michel. Schaut man in den Stanley Gibbons, da gibt es beispielsweise auch noch eine Marke mit der Zähnung 14½ (116b).

Da war es nicht einfach, die Marke auf dem Brief zu bestimmen. Da sie jedoch die Zähnung 14 aufweist und der Brief 1948 lief, ist die Michel Nr. 111d ausgeschlossen, da diese Marke 1950 aufgelegt wurde und diese Marken eine Zähnung von 13 vorweisen. Die Michel Nr. 111a hat eine eigentümliche Farbkombination, - dunkelpurpur auf graublau -, und ich bin froh, ein ungebrauchtes Exemplar davon besitzen zu können (Marke auf dem Scan links oben).

Ich habe ein kleines Blatt vorbereitet, um die Unterschiede noch einmal etwas klarer erscheinen zu lassen.

Schaut man in den Stanley Gibbons, da gibt es zudem auch noch eine Marke mit der Zähnung 14½ vom 14.11.1941 (116b). Zudem unterscheidet der Stanley Gibbons noch die verschiedenen Papiersorten. Er unterscheidet chalk-surfaced paper bei den frühen Marken mit Zähnung 14 und ordinary paper bei den späteren Marken. Nun bin ich absolut kein Papier-Spezialist, denke aber, chalk-surfaced bedeutet mit Kreide überzogenes Papier.

Liebe Grüße

10Parale


 
StefanM Am: 03.09.2019 08:50:45 Gelesen: 397# 19 @  
@ 10Parale [#18]

Vorweg: Ich habe keine Ahnung vom Sammelgebiet Bermuda. Ich möchte nur mal sagen, daß Deine Dokumentation und Präsentation sehr gut gefällt, wenn sie mich auch daran erinnert, daß ich selbst häufig "nur" ansammle und das Wegsortieren und Dokumentieren immer im Hintertreffen ist :|

Du spornst mich an das zu verbessern. :)

Danke und Gruß
Stefan
 
10Parale Am: 04.09.2019 12:22:45 Gelesen: 376# 20 @  
@ StefanM [#19]

Vielen Dank für die Blumen, Stefan. Bis vor wenigen Monaten hatte ich auch wenig Ahnung von diesem Sammelgebiet. Wenn es dich anspornt, mehr zu Sortieren und zu Dokumentieren, freut mich das natürlich auch.

Ich hatte das Glück, Kontakt mit einem älteren Sammler zu bekommen, der seine kleine, aber schöne Bermuda Sammlung an mich verkaufte. Der gute Sammler hat noch eine viel prächtigere USA-Sammlung, die er mir feil bot, (& Kanada-Sammlung), aber 10.000 € Voranschlag kann ich mir beim besten Willen nicht leisten, so mal am Rande. Im übrigen habe ich ihm empfohlen, diese Sammlung einem Auktionshaus anzuvertrauen, aber leider hat er darüber keine so gute Meinung.

Nun ja, viele kennen und schätzen mich ja als fleißigen Rumänien-Sammler. Ich habe dort auch einige Themen gestartet und mitgestaltet und lese auch heute noch alles Interessante dazu. Ich weiß auch, dass sich gerade diesen Monat die Mitglieder der ARGE Rumänien in Bukarest zu einem gemeinsamen Austausch treffen, was natürlich ein besonderes Event sein wird. Ich persönlich habe jedoch aus privaten Gründen die Entscheidung getroffen, mich von dieser hochkarätigen Philatelie zurückzuziehen. Es sind tatsächlich Grenzen gesetzt für jeden, der sich an die Preziosen der Rumänien-Philatelie heranwagt.

Mir ist bewusst, dass dies bei Bermuda eigentlich das gleiche ist. Auch hier sind die ersten Postmeistermarken für den Normalsterblichen unerschwinglich. Aber darum geht es mir nun nicht mehr. Es geht mir nun darum, den eigentlichen Spaß an der Philatelie zurückzugewinnen. Ich habe keine Ahnung, ob es eine Arbeitsgemeinschaft Bermuda gibt und wie viele Sammler in Deutschland oder europaweit Bermuda sammeln. Ich möchte auch nicht in Konkurrenz treten, in Wettbewerb treten oder perfekt sein. Nein, ich möchte lediglich Spaß haben. Vielleicht zum Schluss noch die Antwort auf die Frage, weshalb Bermuda? Ganz einfach, ich habe dieses Jahr einen Menschen aus den Augen verloren, den ich sehr mochte. Ich erinnerte mich an das sagenumwobene Bermuda-Dreiecke, wo sogar ganze Schiffe auf Nimmerwiedersehen verschwanden. So einfach!

@ Stefan

Dann zeige ich doch gleich diesen Beleg, dessen Abstempelung aus Hamilton, Bermuda zwar an Unkenntlichkeit der Jahreszahl leidet, der mir sonst aber recht interessant erscheint. Besonders augefällig das rückseitige Siegel der Aufschrift: "AMERICAN CONSULATE, HAMILTON BERMUDA" mit dem American Eagle.

Der Brief ist freigemacht mit der Stanley Gibbons Nr. 102, 2 ½ Pence blue und lief an den Ehrenwerten Staatssekretär in Washington.

Rückseitig der eigenartige Stempel:

"FROM THE FRANKLIN D.ROOSEVELT COLLECTION ´AUTHENTICATED BY H.R. HARMER INC., N.Y..´

So können wir wenigsten eingrenzen, dass der Brief irgendwann zwischen 1936 (Erscheinungsjahr der Marke) und 1945 (Tod Roosevelts) lief.

Liebe Grüße

10Parale




 
Michael Mallien Am: 11.09.2019 21:25:28 Gelesen: 305# 21 @  
Heute zeige ich ein Einschreiben vom 10.7.1968 aus Hamilton nach Sheffield, England, frei gemacht mit 4'3 Bermuda-Shilling.

Die Marken erschienen anlässlich der Verfassung von 1968 (MiNrn. 211-214)

ON HER MAJESTY'S SERVICE und ON POSTAL SERVICE ist auf dem Umschlag aufgedruckt. Was letzteres für die Sendung bedeutet ist mir nicht klar.



Viele Grüße
Michael
 
doktorstamp Am: 12.09.2019 17:38:03 Gelesen: 283# 22 @  
Hallo Michael,

O.H.M.S. Ob his oder her, ist es sowas wie Frei durch Ablösung, also Portofreiheit. Das "On Postal Service"; damals gab es nicht so viele Geschäfte, die Neuheiten angeboten haben, also schrieben die Sammler dem Postmeister direct an. Die neuen Marken wurden meist in einem Faltblatt eingelegt, der Rest des Geldes wurde zur Freimachung verwendet, weswegen er mit 5/3 wohl überfrankiert ist. Für die Luftpostbeförderung waren damals extra Marken gedruckt 1/6, 1/9, z.B.

Ich kann mich noch entsinnen, in den 1960er Jahren, wie mein Vater geflucht hat als wir Briefe nach Rhodesien sandten, dort hatten wir Verwandte, hinzu hat er auch noch für die eingehenden Briefe aufzukommen, obwohl freigemacht galten sie als Franko-Briefe, da die Marken nicht anerkannt wurden.

In der Gegend haben einige Postmeister gutes Geld damit gemacht, darunter Cameron (Er war auf mehreren Inseln tätig, Boddington wurde letzten Endes seines Amtes enthoben, und auch die Frau Sims die als Nachfolgerin von Boddington auf den Kaiman Inseln ihren Dienst leistete, und für viele Aufdrucke verantwortlich war, darunter die ½d. und 1d. auf 5/- Marken Eduards. Auch hat die Frau "Gebühr bezahlt" Belege geschaffen, mit ihrem Paraph gingen sie dann in die Post.

mfG

Nigel
 
10Parale Am: 12.10.2019 20:29:42 Gelesen: 132# 23 @  
@ Michael Mallien [#21]
@ Nigel [#22]

Das sind ja interessante Geschichten. Da könnte man ja spannende Bücher schreiben, wenn es die nicht schon gibt.

Heute zeige ich ein Einschreiben, welches innerhalb von Bermuda lief. Es ist mit 4 ½ Pence freigemacht und es wurde ein schöner Dreierstreifen der Stanley Gibbons Nr. 110 (Michel Nr. 101), eine weitere, links unten defekte Marke von Georg VI mit dem Schoner J.W. Clice und dem Passagierschiff "Monarch of Bermuda" und eine ½ Pence Marke Stanley Gibbons Nr. 98 (Michel Nr. 89), Hafen von Bermuda, Segelyacht "Song of the Wind" verwendet.

Rückseitig ein fast perfekter Stempel von St. Georges. Gelaufen ist das liebenswerte Stück am 11. März 1952, ein Tag später Ankunft in St. Georges.

Liebe Grüße

10Parale



 
10Parale Am: 15.10.2019 21:04:52 Gelesen: 73# 24 @  
@ 10Parale [#23]

Es ist schön, mal einen etwas selteneren Stempel von Bermuda zu finden. Dieser Ersttagsbrief mit der Stanley Gibns # 99 (Michel Nr. 90) wurde am 14. April 1936 in MANGROVE BAY entwertet. Aus einem aktuellen Reiseführer von Bermuda:

"Mangrove Bay is a favourite for fishing, sailing and swimming. The mangroves and the gentle curve of the shoreline give the bay a serene, picturesque quality.

Rückseitiger Ankunftsstempel von Hamilton.

Liebe Grüße

10Parale



 
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