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Thema: (?) (1675) Altdeutschland Bayern: Schöne Belege
Das Thema hat 1703 Beiträge:
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Gernesammler Am: 01.05.2018 16:14:34 Gelesen: 154101# 1254 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Auerbach in Sachsen vom 29.7.1838 mit einem Gewicht von 1 Loth nach Cannstadt in Württemberg an das wohlweise Stadtschuldheisamt und deren Director Herrn Stadtschuldheis Idler Wohlgeb. in Cannstadt. Gestempelt mit R2 Rahmenstempel von Auerbach (Feuser 145-2).

In Hof wurde der Auslagenstempel (stummer Stempel), verwendet ab 1821 in schwarz, abgeschlagen und in dem Stempel der sächsische Anteil von 10 Kreuzern in Rötel vermerkt, das waren 2 1/2 gute Groschen. Für Bayern wurden in schwarz 12 Kreuzer vermerkt für das Gewicht von 1 Loth (bis 1 Loth einfach, 1 Loth bis 1 1/2 Loth 1 1/2 fach) Bayrische Gewichtsprogression aus dem Jahr 1810.

In Württemberg wurden beide Anteile zusammengerechnet 22 Kreuzer und der Württembergische Anteil von 8 Kreuzer darunter geschrieben, rechts daneben dann die Gesamtsumme von 30 Kreuzern. Unten links steht nochmals eine 31 wurde hier ein Botenlohn mit dazu gerechnet.

Auf der Rückseite ist etwas schwach abgeschlagen der Ankunftsstempel von Cannstadt am 2.8.1838 (Feuser 555-4). Am 5.8.1838 lief der Brief retour von Cannstadt nach Auerbach an Musicus Heckel der auch der Absender war.

Wenn ich richtig sehe war hier der Anteil für Württemberg 16 Kreuzer, für Bayern 12 beides in Rötel unten gesamt 28 und der Anteil für Sachsen 3 1/4 gute Groschen.

Warum war hier der Anteil für Württemberg jetzt teurer und wo wurde der sächsische Anteil notiert?

Gruß Rainer




 
bayern klassisch Am: 01.05.2018 17:11:37 Gelesen: 154083# 1255 @  
@ Gernesammler [#1254]

Hallo Rainer,

ein phantastischer Brief!

Bei der Rücksendung war die Strecke in Württemberg portofrei, Bayern kassierte wieder 8 + 4 = 12 Kreuzer und es gab das Weiterfranko von 16 Kr. für Sachsen (4 Gutegroschen). Warum der sächsische Anteil nicht so ganz aufgeht, weiß ich auch nicht.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 01.05.2018 18:43:26 Gelesen: 154066# 1256 @  
@ bayern klassisch [#1255]

Hallo Ralph,

vielen Dank für die prompte Auflösung der Taxierung zur Retoure nach Sachsen.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 09.05.2018 09:37:04 Gelesen: 152750# 1257 @  
Liebe Freunde,

etwas "off topic", aber hoffentlich doch ganz interessant zu sehen und zu lesen, wie ich finde.

Viele Anfänger der Postgeschichte des 19. Jahrhunderts wundern sich immer wieder, wie die Post Briefe zustellen konnte, deren Adresse nach heutiger Auffassung als äußerst dürftig angesehen werden kann. Sei es, dass ein Massenname wie Müller oder Mayer nur mit abgekürztem Vornamen da steht, sei es, dass Firma Schulz in München ohne Adressangabe notiert wurde, oder gar eine sogenannte N. N. - Anschrift gewählt wurde ("nomen nescit" = Namen weiß ich nicht) und, zur Verwunderung aller, die große Masse dieser Briefe konnte scheinbar problemlos zugestellt werden, jedenfalls sind Retouren auf Grund mangelhafter Adressangabe recht selten und wären in weit höherem Maße zu vermuten, hätte es die heutige Post mit dergleichen Schlampertheiten zu tun.



Heute zeige ich eine Aufenthalts = Karte aus München vom 7.12.1865 von der dortigen Polizei - Direktion, welche für einen Herrn Isidor Schreyer, Rechtspraktikant aus Waltershof (heute: Waldershof, östlich von Bayreuth gelegen) ausgestellt wurde. Selbiger war dunnemals 26 Jahre jung, katholisch und ledig (der Glückliche!). Als Wohnungsangabe wurde notiert: Dachauerstr. (richtig: Dachauer Str.) No. 63/3 (also im 3. Stock, oder auf der 3. Stiege) b(ei) Bernlochner.

Auch der Zweck des Aufenthalts war anzugeben: Praxis. Die Befristung war auf ein Jahr festgelegt, so dass diese Aufenthaltskarte am 7.12.1866 auslaufen würde. Nach Ablauf der Gültigkeit war jeder Inhaber dieser Karte verpflichtet, die Verlängerung beim Fremden - Büro rechtzeitig zu veranlassen. Jedwede Übertretung wurde nach den Bestimmungen des Polizei - Straf - Gesetzes geahndet und im Gegensatz zu heute dürfte das kein Zuckerschlecken gewesen sein.

Gelegentlich finden wir Briefe oder Postkarten, die den Satz: "Selbst mit Hilfe der Polizei nicht zu ermitteln" aufweisen, nämlich dann, wenn die Post ein Poststück nicht zustellen konnte und sich an die Polizeibehörde wendete. Diese brauchte nur die Aufenthaltskarten zu überprüfen und konnte dann sehen, wo ein "Zuagraßda" wohnte - hier bei Bernlochner also, wenn das nicht auf der Adresse spezifiziert worden war.

Gott-sei-Dank hat sich seit einigen Jahren herum gesprochen, dass auch solche Peripherie - Belege (meine Erfindung, es mag bessere Ausdrücke dafür geben) zu einer postgeschichtichen Sammlung gehören, zeigen sie doch Gründe für das Finden oder Nicht - Finden von Empfängern auf, die sonst im Dunkeln zu liegen haben müssten.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 11.05.2018 20:09:38 Gelesen: 152322# 1258 @  
Hallo Sammlerfeunde,

Portobrief aus Ansbach vom 30.8.1809 spediert nach Kirchberg an Herrn E. Schneider, (Kirchberg gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Regen im Kurfürstentum Bayern. Es war Sitz einer Obmannschaft. Im Jahre 1818 entstand die heutige Gemeinde).

Der Brief wurde als Rechnung verschickt mit dem Hinweis das der Grailsheimer Bote die Ware überbringt und die Gesamtsumme bis Kirchberg sich auf 5 Gulden und 53 Kreuzer beläuft. Welche Ware es war, hier der gesamte Vorrat des Händlers kann ich leider nicht entziffern. Das Porto von 3 Kreuzern hatte Herr Schneider in Kirchberg zu tragen, gestempelt wurde mit L1 Einzeiler von Ansbach R3 (Winkler Nr. 3aII, 3,5 x 34 mm) verwendet 1803-1812. Auf der Rückseite ist nichts.

Gruß Rainer


 
hajo22 Am: 14.05.2018 17:08:15 Gelesen: 151841# 1259 @  
12. Nov. 1869: Kpl. Faltbrief aus München nach Augsburg, Ankunft rückseitig 13.11., Stempel Augsburg Bahnhof. Frankiert mit 3 Kreuzer-Marke geschnitten (Nr.15).

Das Besondere: Rechtes Bogenrandstück der 3 Kreuzer mit 9 mm Rand. Auf Brief nicht alltäglich.



hajo22
 
bayern klassisch Am: 14.05.2018 17:45:39 Gelesen: 151827# 1260 @  
@ hajo22 [#1259]

Fürwahr, eine sehr groß gewachsene Marke! Aber sie wäre schon lose selten, auf Brief umso mehr. Glückwunsch zu diesem Randriesen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Franz-Karl Lindner Am: 14.05.2018 18:56:05 Gelesen: 151801# 1261 @  
Hallo,

hier ein Vorläufer-Blindenbrief aus Nürnberg an den Direktor der Königlichen Blindenanstalt in Steglitz vom 19.10.1891; bis zur Einführung der Versendungsart Blindensendung am 1.1.1913 wurden Blindenbriefe wie Drucksachen behandelt; im Fernverkehr mussten die Briefe bis 50 g mit 3 Pf frankiert werden.

Dürfte wohl ein Unikat sein!

Franz-Karl


 
hajo22 Am: 14.05.2018 19:25:41 Gelesen: 151793# 1262 @  
@ Franz-Karl Lindner [#1261]

Dürfte wohl ein Unikat sein!

Dem stimme ich zu.

hajo22
 
Gernesammler Am: 15.05.2018 19:59:40 Gelesen: 151568# 1263 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Bischoffsbrief aus München vom 10.6.1750 an dem hochwürdigst und durchlauchtigsten Fürsten und Herren Herren Johann Theodor vom heiligen römischen Reiche Cardinal Bischoff zu Freising, Regenspurg und Littich in Ober und Nieder Bayern von der obern Pfalz auf Bouillon Herzog Pfalzgraf bay.Rhein des heil.röm.Reichs Graf, Land Graf zu .... Marktgraf zu Franzhimont Graf zu Loo? und Horn, Baron zu .....
meinem gnädigsten Herren
Regenspurg zur Hochfürstlichen Hofkammer
respee hochlöblich ...., wer schrieb diesen Brief

In dem Brief ging um ein offensichtliches Versprechen (ratione fendi promise eventualiter) einer Kommission (coram comissione) und um das warten um nicht in Ungnade zu fallen. Der Brief wurde in Deutsch und Latein verfasst, ich würde gerne mehr darüber erfahren, denn Johann Theodor stand wohl sehr unter Druck gegenüber seinem Bruder Clemens August I. von Bayern.

Hier ein sehr interessanter Link dazu [1].

Der Brief wurde Franko versandt, eine Taxe ist dazu aber nicht vermerkt und ich glaube auch nicht das hierfür etwas bezahlt werden musste da es sich ja um einen hohen kirchlichen Würdenträger handelte. Auf der Rückseite ist ein noch sehr gut erhaltenes Siegel.






[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Theodor_(Pfalz_und_Bayern)

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 15.05.2018 20:53:52 Gelesen: 151547# 1264 @  
@ Gernesammler [#1263]

Hallo Rainer,

schöner Brief - "franco" konnte bedeuten, dass der Absender alle Gebühren bezahlt hatte, oder dass er erst gar keine zu zahlen hatte und der Brief daher "frey" von Gebühren war. Letzteres unterstelle ich hier mal.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 19.05.2018 14:19:14 Gelesen: 150703# 1265 @  
Liebe Freunde,

heute ein Stück aus der Abteilung Qualität hat ihren Preis aus Heiligenstadt "An die israelitische Cultus - Verwaltung Altenkundstadt b. Burgkundstadt fco Recommandirt".



Das Datum sollte der 29.9.1861 sein - aber was ist das Besondere an diesem Brief?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 13:27:31 Gelesen: 150562# 1266 @  
Liebe Freunde,



ein netter Brief aus Bamberg mit der Sondertype 32 der Stadtpost dort vom 8.3.1868 an die Freiherrliche von Seefriedsche Rentenverwaltung in Buttenheim zeigt uns als Inhalt eine Quittung des Bamberger Tabglattes, bei dem es um ein Inserat (Holzversteigerung) ging, das die Rentenverwaltung dort einrücken ließ und wofür sie 1 Gulden 24 Kreuzer zu zahlen hatte. Dazu kamen noch das Franko für die Annonce und die Kosten für diesen Brief, die man dem genannten Betrag zuschlagen darf, in summa also genau 1 Gulden 30 Kreuzer.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 13:31:27 Gelesen: 150560# 1267 @  
Liebe Freunde,



heute zeige ich einen langweiligen Brief aus Rothenburg ob der Tauber (wer noch nie da war, bitte hinfahren und mindestens 1 Tag Zeit mitbringen!) an Carl Moeller in Würzburg vom 18.3.1851. Hätten wir kein gesichertes Datum, hätte ich nicht auf eine Platte 2a getippt, da mir diese schon nicht mehr ganz so frisch aussieht, wie ich es erwartet hätte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 14:31:43 Gelesen: 150550# 1268 @  
Liebe Freunde,

heute kann ich ein ganz besonderes Stück zeigen, auch wenn es sich nicht ganz so präsentiert, wie dunnemals, also am 23.4.187?.



Eine mit nur einem Kreuzer frankierte Correspondenzkarte war an Herrn Georg Nadler, Baubeamter, in Passau aufgegeben worden. Da dieser in Passau residierte, wäre jede Postkarte mit einem Kreuzer korrekt frankiert gewesen. Doch wie uns die Rückseite zeigt, enthielt diese keine Notizen, sondern offenbar etwas Gedrucktes in Form und Größe einer Visitenkarte, die mit 4 Bapperln mittig auf der Karte angeheftet worden war. Den Orts - Ankunftsstempel schlug man auch so ab, dass er über die Karte ging, denn sicher war sicher.

Leider hat man diese Karte irgendwann später abgenommen, oder sie ist einfach abgefallen, das wissen wir nicht mehr - aber die Versendung von Visitenkarten bzw. Drucksachen per Correspondenz- bzw. Postkarte ist schon äußerst ungewöhnlich. Geschah dies dann auch noch im Ort selbst, darf man getrost von einer Rarität sprechen. Zur Aufnahme in meine Mini - Sammlung der Correspondenz- und Postkarten ist sie daher perfekt geeignet.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 14:36:30 Gelesen: 150549# 1269 @  
Liebe Freunde,

eine Postkarte vom 12.4.1874 von München II an den Sectionsingenieur G. Bauer in Regensburg zeigt die Farbvarianten der 1 Kreuzer grün als Marke und als Eindruck sehr deutlich. Am Folgetag kam die Karte an.



Routingemäßig stempelte man (oder wollte man den Inhalt lesen?) Ankunft hinten, statt vorne oben links, wie es die Vorschrift war.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 14:42:03 Gelesen: 150547# 1270 @  
Liebe Freunde,

eine simple Postkarte aus Aibling vom 9.6.1875 lief an Professor Dr. W. Hertz in München, Türkenstr. 3.



Der Empfänger war ein Promi:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hertz

Der Absender war ein gewisser O. R., ausweislich seiner Schrift höchstbegabt. Ob ich heraus bekomme, welcher O. R. in Aibling 1875 sein Unwesen trieb?

Schön zu sehen, dass Aibling nochmals mittig stempelte (wofür?) und München I links unten statt links oben Ankunft stempelte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Stone Am: 20.05.2018 17:01:03 Gelesen: 150529# 1271 @  
@ bayern klassisch [#1265]

Hallo bayern klassisch,

wieder einmal ein super Beleg. Da sonst keiner miträtselt, rate ich mal - die Marke ist vorausentwertet ?

Viele Grüße

Stone
 
bayern klassisch Am: 20.05.2018 17:22:09 Gelesen: 150520# 1272 @  
@ Stone [#1271]

Hallo Stone,

danke fürs Knobeln - das könnte so sein, aber der Abschlag druckt hinten ganz deutlich durch, daher muss eine Vorausentwertung (VE) entfallen.

Aber wenn du dir einen anderen "Stempel" näher ansiehst, erkennst du sicher die Besonderheit. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Stone Am: 21.05.2018 14:16:15 Gelesen: 150050# 1273 @  
@ bayern klassisch [#1272]

Hallo bayern klassisch,

letzter Versuch - braunroter Schreibschrift "Charge" ?

Ich komme nicht drauf, bitte löse auf.

Viele Grüße

Stone
 
bayern klassisch Am: 21.05.2018 15:57:18 Gelesen: 149997# 1274 @  
@ Stone [#1273]

Du bist ja schon nah dran - man hätte mit dem Schreibschrift - Stempel "Chargé" STEMPELN müssen und nicht "Chargé" mit roter Tinte schreiben dürfen (weil das ja jeder gekonnt hätte).

Recobriefe mit handschriftlichem Vermerk "Chargé", statt des entsprechenden Stempels, sind große Seltenheiten und mir nur in ganz wenigen Fällen bekannt.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Stone Am: 22.05.2018 08:05:34 Gelesen: 149571# 1275 @  
@ bayern klassisch [#1274]

Hallo bayern klassisch,

vielen Dank für die Auflösung des Rätsels. Ich finde den Charge Stempel, obwohl geschrieben, doch ganz gut gelungen - wäre ich wahrscheinlich nie drauf gekommen.

Viele Grüße

Stone
 
bayern klassisch Am: 22.05.2018 08:35:13 Gelesen: 149557# 1276 @  
@ Stone [#1275]

Hallo Stone,

ja, ein sehr gutes Imitat - aber genau das macht ja den Reiz aus.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 24.05.2018 19:57:45 Gelesen: 148147# 1277 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Briefstück aus Lindau vom 27.2.1866 an Franz von Mörs & Cie in Ludwigshafen spediert, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe. Verklebt für das Franko wurde eine Bayern Nr.9 und gestempelt wurde mit offenem Mühlradstempel Nr.289 sowie dem L2 Zweizeiler von Lindau (Winkler Nr.8b) auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel Halbkreisstempel (Winkler Nr.14 große Type).

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 28.05.2018 20:04:59 Gelesen: 143780# 1278 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Regierungs Sache (RS) vom Königlichen Landgericht aus Kastl vom 5.7. an das Königliche Appellationsgericht der Obernpfalz in Amberg. Dort kam der Brief am nächsten Tag an, siehe Ankunftsstempel.

Da kein Jahr auf dem Brief vermerkt ist kann man den Zeitraum Anhand des Ankunftsstempels von Amberg einschränken, dieser Halbkreisstempel (Winkler Nr.14) war 1862-64 in Verwendung.

Der Aufgabestemnpel von Kastl ist der Halbkreisstempel (Winkler Nr. 11b), hier wird als Verwendung 1854, 1859 und 1868 angegeben.

Gruß Rainer


 

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