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Thema: Altdeutschland Mecklenburg-Schwerin: Briefmarken
Das Thema hat 29 Beiträge:
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hajo22 Am: 15.03.2019 11:08:24 Gelesen: 1039# 5 @  
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Schönen Tag.

hajo22
 
MSN-Wismar Am: 15.03.2019 11:14:43 Gelesen: 1037# 6 @  
Vielen Dank! :-)
 
MSN-Wismar Am: 19.03.2019 11:05:13 Gelesen: 947# 7 @  
Moin,

hier nochmal zwei ganz hübsche Stempel auf einwandfreien Mi.Nr. 5 aus meiner Sammlung.

Gestempelt in Schwerin Bahnhof und Teterow.

Etwas helle Stempel, aber trotzdem schön anzusehen.


 
MSN-Wismar Am: 19.03.2019 14:22:01 Gelesen: 918# 8 @  
Mal zur Abwechlung ein Briefstück - meine neuste Erwerbung.

Sehr schöner K2 Güstrow auf Mi.Nr. 7II mit breitem Rand.


 
LK Am: 19.03.2019 16:22:08 Gelesen: 886# 9 @  
2 Stempelbesonderheiten



Einzeiler Ventschow auf Mi 5



Punktstempel (Versuchstempel 14 Punkte Güstrow, Schwerin ) auf Mi 2

Beste Grüße
 
MSN-Wismar Am: 20.03.2019 06:49:54 Gelesen: 832# 10 @  
@ LK [#9]

Sehr hübsch, vielen Dank!

Punktstempel zeige ich irgendwann auch noch, den "Ventschow" habe ich tatsächlich noch nicht. ;-)
 
MSN-Wismar Am: 20.03.2019 16:16:48 Gelesen: 793# 11 @  
Aber erst einmal ein Rätsel zum Feierabend!

Gibt's hier AD-MSN - Auskenner, die diesen Stempel erkennen?

Ich habe es bisher nicht herausgefunden.

Herr Berger hat auf den Kurzbefund leider auch nur "Stempel echt" geschrieben.


 
MSN-Wismar Am: 25.03.2019 17:35:21 Gelesen: 733# 12 @  
Schade - hätte ja sein können. ;-)

Heute zeige ich eine Mi. Nr. 2 mit einem auf Mecklenburg-Schwerin nicht so häufigen dänischen K1 aus Lauenburg. Bis zum Deutsch-Dänischen Krieg 1864 war das Herzogtum Sachsen-Lauenburg dänisch, fiel dann an Preußen.


 
MSN-Wismar Am: 27.03.2019 06:26:20 Gelesen: 681# 13 @  
Heute in aller Frühe zeige ich euch eine Mi.Nr. 4

Etwas Scherentrennung - nicht unüblich damals - sonst einwandfrei.



Macht euch einen schönen Tag!
 
MSN-Wismar Am: 31.03.2019 08:02:49 Gelesen: 638# 14 @  
Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

Anbei eine schöne Nr. 3 mit Punktstempel Rostock.


 
briefmarkenwirbler24 Am: 31.03.2019 17:49:49 Gelesen: 612# 15 @  
Hallo Daniel,

sehr schöne Exemplare, die Du uns hier zeigst!

@ MSN-Wismar [#14]

Dir ist die nachfolgende Tatsache sicherlich bewusst, aber für den Laien kann man vielleicht folgendes ergänzend hinzufügen:

Punktstempel (Versuchsstempel)sind bekannt von Rostock, Schwerin und Güstrow. Diese kommen bloß auf Marken der ersten Ausgabe vor, sprich Mi.Nr.1-3. Die kreisrunden Punktstempel von Rostock und Schwerin haben einen Durchmesser von 25 mm, bei Güstrow 18 mm. Der Rostocker Stempel enthält senkrecht und waagerecht je 13 Reihen, der Schweriner je 14 und der Güstrower 17 Reihen mit wesentlich kleineren Punkten. Der Rostocker Stempel ist meist blaugrau, der Schweriner schwarz und der Güstrower blau.

Der Schweriner und Güstrower (besonders letzterer) sind große Seltenheiten, wo hingegen der Rostocker schon etwas häufiger vorkommt.

@ LK [#9]

Du schreibst bei deiner Marke "Punktstempel (Versuchstempel 14 Punkte Güstrow, Schwerin) auf Mi 2". Es handelt sich hier eindeutig um den Schweriner Punktstempel, siehe obige Merkmale. Vielleicht meintest Du das ja auch und hast dich bloß verschrieben.

Aber wirklich ein tolles und vor allem seltenes Stück!

@ MSN-Wismar [#13]

Schön, dass Du uns auch die seltenste der Schwerin-Marken zeigen kannst. ;)

Liebe Grüße

Kevin
 
Martin de Matin Am: 31.03.2019 18:58:39 Gelesen: 601# 16 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#15]

Woher hast du deine Informationen über die Grösse/Form der Punktstempel?

Im Altdeutschlandspezialkatalog von Thomas Henke wird jeweils für Schwerin und Güstrow ein Durchmesser von 25 mm mit 14 Punktreihen angegeben. Dort ist auch eine Ganzsache mit dem Punktstempel von Güstrow abgebildet (Grobe Auktion 1990), der eindeutig 14 Punktreihen hat. Henke erwähnt aber einen Punktstempel von Ludwigslust mit 17 Reihen und dem Durchmesser von 17,5 mm. Auch der Michelspezialkatalog gibt die gleichen Grösse für Scherin und Güstrow an.

Gruss
Martin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 31.03.2019 19:16:16 Gelesen: 595# 17 @  
@ Martin de Matin [#16]

Hallo Martin,

ich habe diese Informationen aus dem Büchlein "Neues Handbuch der Briefmarkenkunde, Heft 18 Mecklenburg-Schwerin".

Leider habe ich beim Verkauf meiner Sammlung die Literatur mit verkauft, sodass ich gar nicht mehr mit anderen Werken vergleichen kann. Hätte ich das noch mal zu machen, hätte ich die Literatur definitiv behalten, denn davon kann man nicht genug haben.

Dem Michelkatalog würde ich im Zweifelsfall keinen Glauben schenken, da aber im besagten Spezialkatalog ebenfalls davon die Rede ist, könnte da natürlich was dran sein.

Da es schon etwas länger her ist, dass ich mich intensiver mit MS befasst habe, kann ich nicht mehr sagen, welche Info jetzt die richtige ist. Aber wir haben ja einen Spezialisten hier, der wird sicherlich die Antwort wissen. ;)

Liebe Grüße

Kevin
 
LK Am: 31.03.2019 20:13:57 Gelesen: 581# 18 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#15]

@ LK [#9]

Du schreibst bei deiner Marke "Punktstempel (Versuchstempel 14 Punkte Güstrow, Schwerin) auf Mi 2". Es handelt sich hier eindeutig um den Schweriner Punktstempel, siehe obige Merkmale. Vielleicht meintest Du das ja auch und hast dich bloß verschrieben.


Hallo Kevin,

Ob Güstrow oder Schwerin ist auf losen Stücken nicht einwandfrei beweisbar, und im Attest steht auch Güstrow/Schwerin.

Es ändert auch nichts an der Seltenheit des Stempels.

Beste Grüße
 
MSN-Wismar Am: 31.03.2019 20:17:47 Gelesen: 576# 19 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#17]

Ich scanne gerade alle mir verfügbaren Quellen und werde diese gleich hochladen.
 
MSN-Wismar Am: 31.03.2019 20:35:42 Gelesen: 565# 20 @  
Hier die Infos aus Heft 18 (1964):



Und hier aus "Die Postbriefstempel von Mecklenburg-Schwerin" (1966):





Michel "aktuell" sagt, dass der Schweriner Stempel nach Güstrow weitergegeben wurde.
Michel "aktuell" sagt uns sogar, welches Hauptpostamt den Stempel wann genau verwendet hat.
Da Michel "aktuell" >50y aktueller ist, kann man dem schon Glauben schenken. ;-)
 
MSN-Wismar Am: 31.03.2019 20:37:19 Gelesen: 564# 21 @  
@ LK [#18]

Mega geiles Stück.

Mega selten.

Mega schick.

Kannst Du mega stolz drauf sein.

Bin verliebt, seit ich das Stück sah. :)
 
LK Am: 31.03.2019 21:18:30 Gelesen: 550# 22 @  
@ MSN-Wismar [#21]

Es freut mich, das dir die Stempel gefallen.

Der Einzeiler Ventschow ist zwar geringer bewertet, aber ich halte ihn für seltener als den Punktstempel.

Beide Stücke wurden auf der 144. PPA Auktion im Februar 2013 von einem Freund für mich erworben, da ich zu dieser Zeit mal wieder in Asien unterwegs war.

Die Zuschlagpreise waren im Verhältnis zum Wert und der Seltenheit lächerlich.

Laut meinen Unterlagen

Mi 5 Ventschow 12 Euro

Mi 2 Versuchsstempel 18 Euro

Und selbstverständlich ohne Gegenbieter.

Zum Glück habe ich beide Lose beim Philaseiten Debrix gefunden.

Die falsche Beschreibung Mi 7 statt 2 sei dem Verkäufer verziehen.

https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktion.pl?do=bu&bu=144&lo=26024

https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktion.pl?do=bu&bu=144&lo=26025

Beste Grüße
 
briefmarkenwirbler24 Am: 31.03.2019 22:19:19 Gelesen: 523# 23 @  
@ MSN-Wismar [#20]

Hallo Daniel,

vielen Dank für die Scans!

Ich bin nur immer etwas kritisch mit Angaben von Michel-Katalogen, weil hier oft genug ziemlich oberflächliche Infos zu finden sind. Aber dann liegt es einfach an der weiteren Forschung, sind ja wie du sagtest wirklich 50 Jahre dazwischen.

@ LK [#22]

Da hast Du ja wirklich den Vogel abgeschossen, für beide Stücke zusammen 30 € ist wirklich ein Witz. Auf einer Auktion bekämst du sicherlich das 20-fache. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass sich Anbieter leider (in deinem Fall glücklicherweise) meistens nach dem Michelwert richten und hier in dem Fall die Seltenheit der Stempel überhaupt nicht bemerkt haben.

Liebe Grüße

Kevin
 
Markus Pichl Am: 01.04.2019 02:27:03 Gelesen: 504# 24 @  
Hallo LK,

es tut mir ein bisschen leid, Dich jetzt auf den Boden der Realität setzen zu müssen.

Der L1 "Ventschow" auf der MiNr. 5 ist eine Stempelfälschung.

Die Typen passen nicht zu Vergleichsabschlägen und obendrein sieht jeder der beiden Abdrucke exakt gleich aus, was beim Originalstempel in der Art nicht vorkommen kann.

Die Briefsammlung Ventschow verwendete zwei verschiedene Typen.

Type 1 ist ein einzeiliger Stempel mit großen Typen

Type 2 ist ein einzeiliger Kleinschriftstempel

Nachstehend die Abbildungen aus dem Handbuch von Müller-Mark



Type I aus Sammlung Erich Weise (Abbildung Auktionshaus Heinrich Köhler)



Type I kommt auch nebengesetzt auf Ganzsachen vor (Bildquelle Auktionshaus Christoph Gärtner)



Type II auf NDP-Brief nebengesetzt (Bildquelle HBA)





Hier noch zwei Abschläge der Type II, jeweils nebengesetzt auf Ganzsachen bzw. Ausschnitten von solchen. Gefunden auf ebay. Der echte Stempel hat rechtwinklig geschnittene Typen, was bei Deiner Marke bzw. dessen Stempelabdrucken nicht der Fall ist.





Es sprengt meine Vorstellungskraft, dass der besagten Marke MiNr. 5 heute ein BPP-Befund beiliegt. Aber selbst wenn, dann macht es die Abdrucke nicht echter.

Beste Grüße
Markus
 
MSN-Wismar Am: 04.04.2019 18:03:18 Gelesen: 397# 25 @  
Heute mal ein schöner L2 Tessin auf Mi.Nr. 3.

Da hat sich der Postbeamte mal Mühe gegeben. :-)

Dafür hat die Marke leider Mängel, sie ist repariert.

Trotzdem ein sehr schönes Stück.


 
mumpipuck Am: 04.04.2019 23:39:05 Gelesen: 375# 26 @  
@ MSN-Wismar [#11]

Spät aber vielleicht doch noch:

M.E. ist es Grimmen (Feuser Pr 1228)mehrfach abgeschlagen. Abschläge davon gibt es in der Datenbank http://www.Stampsx.com .

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Markus Pichl Am: 05.04.2019 01:53:50 Gelesen: 358# 27 @  
@ MSN-Wismar [#11]

Es ist der L2 GREVESMÜHLEN

Vor lauter Verzweiflung, weil kaum etwas zu entziffern ist, war ich dann letztendlich das Feuser-Handbuch durchgegangen.

"CR" oder "GR" sollte am Anfang stehen und dann fiel mir anhand der dortigen Klischee-Abbildungen auf, dass das "ü" in "GREVESMüHLEN" ein ganzes Stückchen kleiner ist, wohl auch wegen den ü-Punkten. Ferner möchte ich vermerken, dass das Datum bei diesen Stempel wohl immer so ungefähr unter dem "M" oder zwischen "SM" bei diesem Stempel anfängt und das passt dann auch zu den Abschlägen auf der Marke, der Ganzsache und der Abbildung im Feuser.



Bei Langstempeln kann es durchaus vorkommen, dass der Stempelrand mitabdruckt. Wenn das Stempelgerät dort mit Stempelfarbe eingefärbt war, verkantet und mit genügend Druck aufgesetzt wurde. Auch dies zeigt sich sowohl in den Abdrucken auf der Marke und der Ganzsache, scheint typisch für den nicht häufig vorkommenden Stempel zu sein.

Die zum Vergleich herangezogene Ganzsache, habe ich dann im Archiv des Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer aufgefunden. Gut, ich hatte sie einst in Händen (dafür spricht eindeutig der Beschreibungsstil, von dem Auktionslos), wenn auch dies schon ein paar Jahre her ist.

Beste Grüße
Markus
 
MSN-Wismar Am: 05.04.2019 08:01:51 Gelesen: 347# 28 @  
@ mumpipuck [#26]
@ Markus Pichl [#27]

Vielen Dank für eure Hilfe!

Jetzt brauche ich den Stempel also nur noch mal in schön. ;-)
 
MSN-Wismar Am: 10.04.2019 15:47:17 Gelesen: 262# 29 @  
Moin zusammen!

Keine schöne Mi.Nr.1, aber vielleicht besonders:



Ich bin mir nicht sicher, ob es der Plattenfehler F V ist, allerdings im rechten oberen Viertel.

"Im linken oberen Viertel ist die äußere Rahmenlinie rechts oben neben der Wertbezeichnung nach innen versetzt."

Die Abweichung des Viertels ließe sich damit erklären, dass nicht alle Marken der Mi.Nr.1 in die "vorgesehen" Viererblocks geschnitten wurden. Frankaturen zu 2/4 waren ja durchaus üblich.

Die Versetzung der Rahmenlinie ist zweifelsohne da, jedoch nicht so "deutlich", wie in Krügers Plattenfehler-Heftchen.

Was meint ihr?
 

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