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Thema: Classicphil Auktion Wien: Fälschungen im Angebot
Das Thema hat 75 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 09.07.2019 20:13:28 Gelesen: 7282# 51 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#50]

Ich bin kein Jurist, aber ich meine gehört zu haben, dass der Begriff "Schätzpreis" alles ist, nur nicht verbindlich.

Es gibt Katalogpreise, die auf die bekannten Hersteller (Michel, Scott, Stanley Gibbons, Ferchenbauer etc.) zurück gehen, welche wahrheitsgemäß angegeben werden sollten und es gibt Handelspreise, die üblicherweise einen Abschlag (in seltenen Fällen auch einen Zuschlag) zum Katalogpreis nach sich ziehen.

Schätzpreis kann alles sein - auch die Meinung eines Ahnungslosen zu einer Marke, die er noch nie gesehen hat und deren Katalogwert er nicht kennt. Eine 10 Pfg. Heinemann auf Briefstück könnte ich als Bayernsammler mit einem Schätzpreis von 1.000 Euro bewerten und hätte juristisch nichts falsch gemacht, wenn ich sie dafür anböte. Oder ich schätze es auf 1 Cent, könnte auch sein.

Wenn Auktionatoren für besondere Stücke Schätzpreise angeben, sollte das nur dann der Fall sein, wenn die Besonderheit so außergewöhnlich ist, dass eine reguläre Katalog-, oder Handelspreisangabe kaum gemacht werden kann. Für Standardmaterial verbietet sich also ein Schätzpreis.

Bei besonderen Qualitäten darf man auch auf diese hinweisen und den Katalogpreis für Durchschnittsware feststellen, in der Hoffnung, dass der Käufer die Besonderheit/Qualität erkennt und der Intention des Auktionshauses in Richtung eines höheren Schätzpreises folgt.

Bei komplexen Belegen mit vielen Aspekten kann es keine Standardbewertung geben - weder durch Kataloge, noch durch Handelspreise. Da braucht es auch keine "Schätzpreise", weil die Preisfindung allein in der Hand der Kenner und Spezialisten liegt, die keine Angaben von Anbietern bzw. Auktionatoren brauchen, um festzustellen, wie sie etwas zu werten haben.

Angaben, wie oben beschrieben, deuten für mich nicht auf Seriösität hin, sondern eher auf den Versuch, Katalogwertgläubige, die es ja auch heute noch geben soll (Reichrechner et altera) zur Abgabe von Geboten zu verleiten, die Einlieferer und Auktionator glücklich machen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Schwämmchen² Am: 10.07.2019 03:33:06 Gelesen: 7179# 52 @  
Vielleicht nur Verwechslung von "Wunschpreis" und "Schätzpreis"?
 
bayern klassisch Am: 10.07.2019 06:05:23 Gelesen: 7165# 53 @  
@ Schwämmchen² [#52]

Ja, das wäre möglich. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
merkuria Am: 14.07.2019 22:41:21 Gelesen: 6908# 54 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#50]
@ bayern klassisch [#51]

Ich habe heute eine Antwort des Auktionshauses classicphil GmbH aus Wien erhalten, welche ich hier im vollen Wortlaut zur Information weitergeben möchte:

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Tut mir leid dass ich erst jetzt antworte.

In dem Begriff "Estimate" ist in Anlehnung an US-amerikanische Gebräuchlichkeiten der geschätzte Marktwert zu sehen. Dieser setzt sich zusammen aus der Frische und der Zentrierung des Stücks.

Unter diesen Voraussetzungen entsprechen die Estimates den dortigen handelsüblichen Preisen.

Ich entschuldige mich dass sich unsere Auktionsangebote von den Formulierungen her nicht am europäischen Markt orientieren und das für Irritationen sorgen kann.


Wenn ich diese Aussage so anwende, ergibt dies z.B. mit Los Nr. 10194 [1] folgendes Ergebnis:

Schweiz, Zst. Nr. 34 (Mi Nr. 26) * weist eine Estimate (also handelsübliche Preisschätzung) von 1‘800 € (ca. 2‘000 CHF) aus. Der Schweizer Briefmarken Katalog SBK bewertet dieses Stück * mit 2‘200 CHF. Mit dieser Schätzung soll mir vorgegaukelt werden, dass dieses Exemplar um 90% des Katalogwertes gehandelt wird! Realität ist in dieser Erhaltung aber ca. 10-15% des Katalogwertes, was beim angesetzten Ausruf von 160 € + 25 % Aufgeld in etwa hinkommt!

Dies zeigt uns, dass solche Estimates keinen anderen Zweck verfolgen, als einen mit dem Markt nicht vertrauten Bieter zu überhöhten Gebotsabgaben zu verleiten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://classicphil.com/de/lose/9020-A2-10194/
 
bayern klassisch Am: 15.07.2019 06:18:37 Gelesen: 6856# 55 @  
@ merkuria [#54]

Hallo Jacques,

vielen Dank für das Einstellen der Antwort - ich denke, dass man das gar nicht anders sehen kann, als du es geschrieben hast.

Entweder ich gebe einen Katalogwert an, oder gar nichts. Diese "Estimates" sind Verarschung von ahnungsarmen Sammlern, denen das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.07.2019 12:56:17 Gelesen: 6769# 56 @  
@ merkuria [#54]
@ bayern klassisch [#55]

Guten morgen zusammen,

erst einmal vielen Dank für das Teilen der Antwort hier im Forum! Also war es so wie wir vermutet haben, bloß eine Irreführung der Sammler, die beim Kauf der Marken Dollarzeichen in den Augen haben.

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne anführen, dass ich selbst die Preispolitik im Michelkatalog mehr als fragwürdig finde und man sich beim Kauf von Auktionsware niemals auf den Michelwert stützen sollte. Ein Beispiel hierzu:

Nehmen wir mal eine Marke aus einem ziemlich unpopulären Sammelgebiet, die bloß eine Auflage von wenigen hundert Stück hatte und vergleichen diese mit einer Marke aus dem British Commonwealth oder aus den Altdeutschen Staaten mit einer Auflage von mehreren tausend (vielleicht sogar mehreren zehntausend). Was fällt einem direkt auf? Beide werden in etwa das gleiche kosten, obwohl die Seltenheit der Marke aus dem unpopulären Sammelgebiet um ein Vielfaches überwiegt. Zugegebenermaßen hinkt der Vergleich vielleicht etwas und man kann diese Aussage auch nicht immer 1:1 übertragen, aber ganz hart formuliert kann man sagen, dass die Redakteure der Michel-Redaktion "willkürlich" die Preise festlegen könnten und die Sammler diese unreflektiert aufnehmen würden.

Ein weiteres Beispiel aus dem Gebiet der Altschweiz: Kantonalmarken erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit unter den Sammlern (auch der meinigen), Marken aus dem Kanton Genf werden bei fast jeder größeren Auktion regelmäßig angeboten, auch in den unterschiedlichsten Erhaltungen und sind demnach absolut nicht als selten zu betrachten. Dennoch kursieren im Michel-Katalog (oder auch in anderen Spezialkatalogen) sehr hohe Preise, die die Sammler auch bereit sind zu bezahlen. Ob diese Preise tatsächlich die Seltenheit widerspiegeln, ist ihnen dabei oftmals egal. Markenlose Briefe hingegen werden im Michelkatalog nicht erwähnt, wie auch, man kann keinen wirklichen Messwert angeben. Ein eingeschriebener, markenloser Brief im Grenzrayon ist als eine große Seltenheit zu betrachten, dennoch wird hierfür nur 1/10 des Preise bezahlt, den ein einfacher Kantonalbrief von Genf einbringt.

Aber das nur am Rande und vielleicht etwas "out of the topic".

LG

Kevin
 
olli0816 Am: 15.07.2019 13:26:12 Gelesen: 6750# 57 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#56]

Hallo Kevin,

der Briefmarkenmarkt ist sehr weit weg davon, dass er logische Preise bildet. Es gibt mehrere Komponenten, die die Preise beeinflussen. Zum einen die Seltenheit, dann die Qualität, die Anzahl der Sammler, die genau dieses Stück haben möchten und die Anzahl der Sammler, die das Angebot überhaupt sehen. Der Michel ist sicher von den Preisen nicht der Weisheit letzter Schluss, aber er bringt eine Orientierung, wo die Marke überhaupt steht. Trotzdem ist der Michelwert viel zu statisch, um auch nur annähernd ausdrücken zu können, was ein Objekt tatsächlich - ich schreibe jetzt provokant - subjektiv wert ist. Vergiss die Objektivität, die gibt es nicht.

Wenn ich also diese estimated-Preise sehe, dann kann ich mich wie ein Affe auf dem Kopf kratzen. Aber wissen tue ich es doch nicht. Gerade bei alten Marken macht der Zustand doch so viel aus, dass jemand bereit ist, mehr zu zahlen. Du bekommst einen schlechten schwarzen Einser für vielleicht 200 EURO und wenn es eine Ruine ist, vielleicht für noch weniger. Ein durchschnittlich gestempelter vielleicht für 800 bis 1200 EURO und die sehr schönen eben sehr viel teurer. Dazu auf Brief, Einheit etc. Und natürlich immer die Komponente, wenn gerade mehrere Personen da sind, die genau wie Du die Marke haben möchten.

Bei den Schweizern hast Du es bekanntlich etwas teurer. Die Schweiz ist in Europa mit das geschäftstüchtigste Land, die Leute beherrschen Vertrieb außerordentlich gut. Deshalb sind die relativ häufigen Anfangsausgaben auch so teuer: Es wird durch die Schweitzer Berufshändlerschaft eine große Nachfrage geschaffen und da greifen die Leute zu. Außerdem sitzt in dem Land sehr viel mehr Geld und Einkommen pro Einwohner. Das ist so ähnlich wie wenn Du in Zürich zum Essen gehst. Das Thema hatte ich schon öfters und - mama mia - wenn Du da zum Geschäftsessen einlädst, wirst Du schnell deine Fränkli los.

Zu dem Auktionshaus:

Ich weiß gar nicht, warum ihr euch so daran abarbeitet. Der Inhaber hat das mit dem "estimated" wohl bei den US-Kollegen abgeschaut, da sieht man das auch immer. Das Thema ist doch, wenn man in dem Wiener Auktionshaus kaufen möchte, dass man doch selber festlegt, wie viel man maximal für ein Los ausgeben möchte. Wenn der Ausrufpreis sagen wir mal 30 EURO ist, das "estimated" bei 200 EURO, ich aber für mich sage, das ich maximal 50 EURO biete, dann ist die Entscheidung gefallen. Wichtig ist der Ausrufpreis, alles andere ist Dekoration wie die rohe Karottenscheibe im Restaurant. Es liegt an dir, die zu essen, einem Hasen mitzunehmen der sich darüber freut oder die Karottenscheibe wieder zurück gehen zu lassen.

Zum anderen gibt es auch noch viele andere gute Auktionshäuser, wenn man das Geschäftsgebaren nicht mag. Ich werde zugeschüttet mit Auktionskatalogen und so viel Geld habe ich gar nicht, um alles kaufen zu können, was mir gefällt. Wenn mir ein Auktionshaus nicht genehm ist, dann beachte ich es nicht weiter.

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht mal im Gegensatz zur ersten Auktion gecheckt habe, ob die Fehlerquote bei den Beschreibungen geringer geworden ist. Anscheinend ist das so, weil nur über den estimated Preis philosophiert wird. Wenn das der Fall ist, dann wäre es doch schon eine sehr gute Weiterentwicklung.

Grüße Oliver
 
olli0816 Am: 15.07.2019 13:37:25 Gelesen: 6740# 58 @  
Hallo nochmal,

wobei ich jetzt gerade reingeschaut habe und - Junge, Junge - gleich bei den ersten Artikeln sonderbares gesehen habe: SS Division Proofs. Interessant, gab es das beim Hitler Kinderpostkasten Pack für besonders honorige Parteimitglieder? Wie kann man denn so etwas anbieten?

Ich will es niemanden vorenthalten:

Los 10010 - 1944 / 45,0, 75 M., blau, rot, (2), SS - Division Proben, äußerst selten, ohne Gummi, Pracht! Schätzpreis 900 €

https://classicphil.com/de/lose/9020-A2-10010/



Los 10020 - 1944 / 45,0, 75 M., orange, rot, (2), SS - Division Proben, äußerst selten, ohne Gummi, Pracht! . Schätzpreis 900 €



Und das geht munter so weiter. Ich glaube, ich lasse mir einen Zweifingerbart wachsen, sollte ich eine Auktion besuchen. Das wäre passend zur angebotenen Ware.

In einem anderen Forum würden da jetzt äußerst drastische Ausdrücke fallen.

Grüße Oliver
 
Schwämmchen² Am: 15.07.2019 14:04:22 Gelesen: 6721# 59 @  
Diese "Estimates" sind Verarschung von ahnungsarmen Sammlern, denen das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Es kann auch so sein, dass damit die Einlieferer veräppelt werden sollen. Wenn ein Auktionshaus realistisch sagt, der geschätzte Verkaufspreis ist 200.- EUR und ein anderes nennt den Fantasiepreis 2000.- EUR, wer bekommt wohl die Einlieferung! ;)
 
Martin de Matin Am: 13.02.2021 18:46:41 Gelesen: 2176# 60 @  
Am 1. und 2. April 2021 soll wieder eine Auktion stattfinden. Im Angebot sind 14 runde Marken von Dschammu und Kaschmir (Los 21185 bis 21198).

http://www.philasearch.com/de/dosearch.php?treeparent=COSUBGRP-30650%2CCO-3180&set_sprache=de&set_anbieter=9020&set_auktionnr=6635&postype=PH&breadcrumbId=1613230867.0301

Von diesen Marken gibt es massenhaft (im Verhältnis zu den Originale) Neudrucke und Fälschungen. Eine der bekanntesten Fälschungen sind die sogenannten "Missing Die"-Fälschungen, die im Druckbild von den Originalen deutlich abweichen und nur in Ölfarbe gedruckt wurden. Die Originale wurden in wasserlöslichen Farben als auch in Ölfarben gedruckt. Leicht sind diese Fälschungen bei der 4 Anna zu indentifizieren; wenn man die Wertangabe (weisser Strich) in der Mitte des Markenbildes verlängert, dann endet diese gedachte Linie an andere Stelle bei den Schriftzeichen am Rand als bei den Originalen. Auch die Form und die Position der Schriftzeichen im Rand weichen ab.

Unten im Bild zeige ich in der oberen Reihe die Losnummern 21186, 21187, 21192, 21192 und 21198, wobei die ersten drei Marken der Beschreibung der Katalognummern nach Marken sind, die in Wasserfarbe gedruckt sind. Die Abbildungen habe ich teilweise beschnitten und gedreht. In der zweiten Reihe sind halbierte Abbildungen von Los 21198, Missing Die Fälschung, Original und ein vollständiges Original zu sehen.



Sofern man jetzt zum Ergebnis kommt, das die angebotenen Lose Fälschungen sind, dann stelle ich mir die Frage, wie man diese teilweise als Marken die in Wasserfarbe gedruckt beschreiben konnte.

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 14.02.2021 12:13:06 Gelesen: 2057# 61 @  
@ Martin de Matin [#60]

Bei der vorher gezeigten Losnr. 21198 sieht man rückseitig die Signatur von J. Schlesinger. Dies sagt nichts über die Echtheit der Marke, ich könnte aus den wenigen Kaschmirmarken, die ich mit dieser Signatur habe, eher das Gegenteil sagen, denn diese Signatur befindet sich bei mir nur auf Neudrucken dieser Ausgabe. Also kann man sich auf diese Altsignatur nicht verlassen.

Mit Losnr. 21194 wird ein 1/2 Anna-Marke in gelb SG-Nr.23 (Wasserfarbendruck)mit Dreikreisstempel angeboten. Die Originalmarke in Wasserfarbendruck ist in einem hellen gelbton gedruckt, wobei die Druckausführung sehr schlecht ist. Allerdings gibt es auch die 1/2 Anna-Marke im Ölfarbendruck. Dort ist der Gelbton eher ockerfarben, aber es gibt auch von der 1/2 Anna Fälschungen [1].

Im unteren Bild zeige ich den Unterschied. Ich habe wieder die Abbildungen beschnitten um das Druckbild besser hervorzuheben. Die obere Abbildung zeigt die angebotene Marke. Darunter links ist eine "Missing Die"-Fälschung und rechts ein Original. Bei der Fälschung ist das Schriftzeichen (blauer Pfeil), das einer "3" ähnlich sieht im unteren Teil nach links geneigt, wogegen beim Original eher etwas nach rechts geht. Weiter kann man die Jahreszahl (grüner Pfeil) in arabischer Schrift betrachten die Eins hat einen deutlich anderen Winkel.



Gruss
Martin

[1] http://www.philasearch.com/de/i_9020_45675/3180_Indien_Staaten_Kashmir/9020-A7-21194.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-30650%2CCO-3180&set_anbieter=9020&set_auktionnr=6635&postype=PH&breadcrumbId=1613299746.7615&row_nr=9
 
Martin de Matin Am: 14.02.2021 12:55:07 Gelesen: 2038# 62 @  
@ Martin de Matin [#60]

Nun komme ich zu den vermutlich echten Stücken.

Losnr. 21185 Dreierstreifen 1/2 Anna grauschwarz. Von der Druckausführung sieht es eher nach einer schwarzen Marke aus. Möglicherweise ist diese Einheit auch in Ölfarbe gedruckt worden. Sie ist vermutlich vom Originaldruckstempel hergestellt worden, und ist auf Grund des geringen Markenabstands auch kein Neudruck.

Losnr. 21193 die 1Anna bright blue zeigt den typischen Wasserfarbendruck mit schwacher Verschmierung (nachträglich) der Farbe in der linken unteren Ecke.

Losnr. 21195 die 1/2 Anna rot im Ölfarbendruck mit Attest RPS von 1999. Üblicher verschmierter Druck (Neudrucke sind in der Regel sehr deutlich gedruckt).

Das Los 21191 zeige ich unten im Bild. Vermutlich Wasserfarbendruck mit Verschmierung der Farbe (siehe obere Pfeil). Das Interessante bei dem Stück ist in der Losbeschreibung nicht enthalten. Beim linken und unteren Pfeil sieht man Verdoppelung des Markenbildes. Das zentrale Motiv ist normalerweise von zwei Ringen umgeben. Hier sieht man deutlich einen dritten Ring, der nach unten und rechts verschoben ist. Die Farbspuren in der Inschrift kommen möglicher weise auch von dem zweiten Kontakt des Druckstempels mit dem Papier.



Bei den roten Marken mit den Losnr. 21188 bis 21190 bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Ich vermute, das es sich bei diesen Marken, auf Grund der Gruckausführung, eher um Ölfarbendrucke als um die angegebenen Wasserfarbendrucke handelt. Bei den Ölfarbendrucken gibt es Neudrucke, die man nur bei genauer Betrachtung des Papier unterscheiden kann.

Gruss
Martin
 
modirawatleng Am: 14.02.2021 13:25:32 Gelesen: 2017# 63 @  
@ Martin de Matin [#62]

Oje, Classicphil führt eine neue Folge von "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" auf.

Mein erster Blick ins Sortiment führte zu Bechuanaland, Los 21515 [1], angeblich Stanley Gibbons No. 1a, aber mit einem solch schiefen Aufdruck, dass man fragen könnte, welches Kindergartenkind hier seine Filzstifte ausprobiert hat.

"Schätzpreis 2000 €", weil es angeblich ein Aufdruck in karminrot (statt rot) ist. Wie kommt man darauf? Wäre es tatsächlich ein karminroter Aufdruck, redeten wir über eine Katalognotierung von mindestens 5000 €. Sollte hingegen die Farbe rot sein, wären es kaum 20 €.

Die vorliegende Marke ist aber falsch und damit wertlos, kann aber ab dem Ausrufpreis von 140 € erworben werden.



Alles wie gehabt bei Classicphil: Viel fragwürdiges und gefälschtes Material mit absichtlich irreführenden und inkompetenten Beschreibungen. Ohne Ansicht der Marken - was unter Pandemiebedingungen schwierig sein dürfte - rate ich dringend von Geboten ab.

modirawatleng

[1] https://www.philasearch.com/de/i_9020_45996/1885_Betschuanaland/9020-A7-21515.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-30260%2CCO-1885&set_anbieter=9020&set_auktionnr=6635&postype=PH&breadcrumbId=1613304176.131&row_nr=2
 
classicphil Am: 15.02.2021 23:33:55 Gelesen: 1884# 64 @  
@ Martin de Matin [#60]

Alle Artikel sind bereits im System eliminiert. Gebote werden bei diesen Artikeln nicht mehr angenommen. Die Löschung auf Philasearch wird noch ein paar Tage dauern.

Danke für deine Hinweise. Für weitere Literaturhinweise bin ich dankbar.

Es gibt bei uns keine Reklamationsfrist bei Falschbeschreibungen und es werden Porto und Prüfgebühren übernommen.
 
classicphil Am: 16.02.2021 00:27:49 Gelesen: 1871# 65 @  
@ modirawatleng

Auch dir Danke für den Hinweis, der Artikel wurde wie alle zuvor gelöscht. Dank eurer Hilfe ist bei uns die Reklamationsrate unter 0,2 % der verkauften Auktionslose. Da ich ja auch andere Auktionshäuser und Ihre Angebote betrachte, muss ich schon eine gewisse Freude an der Generalaburteilung feststellen, die bei meinen Kollegen nicht stattfindet.

Es ist komisch, wenn meine Kollegen Reklamationen schon nach 6 Monaten nicht mehr entgegennehmen. Das kümmert euch nicht. Wenn Artikelgruppen vielmals zu 40 % falsch beschrieben sind. Das kümmert euch nicht. Hier findet nur Bashing gegen unser Unternehmen statt.

Ich möchte einmal Fragen ob irgendwer in diesem Forum jemand kennt, dessen Reklamation ich nicht angenommen habe egal nach welchem Zeitraum? Es gibt noch niemand.

Ich habe in 7. Auktionen bei bisher ca. 13.000 Artikel 171 Artikel wegen falschen Beschreibungen gelöscht und Reklamationen von 23 Losen gehabt. Die Daten sind ohne Österreich.

Jetzt möchte ich von dir wissen, aufgrund deiner hochqualifizierten Aussage, die die Rufschädigung klar überschreitet, welche Auktionshäuser da klar besser sind als classicphil.

Wenn dir da jetzt nicht belegbare 10 einfallen (bitte auch hier das Heimatland aussieben) die nach 5 Jahren noch Reklamationen annehmen, würde ich sagen, dass du dein Posting flott löscht, da es zu tendenziell ist um es ignorieren zu können.
 
classicphil Am: 16.02.2021 01:20:51 Gelesen: 1857# 66 @  
@ Martin de Matin [#13]

Ich habe keine Rechnung zu diesem Los und es ist als zurückgezogen markiert. Woher kam dein Zuschlag? Philasearch oder unsere Homepage?
 
classicphil Am: 16.02.2021 01:52:19 Gelesen: 1851# 67 @  
@ Martin de Matin [#60]

Ich habe mit DIE MARKEN VON KASCHMIR/Paul Kohl/Chemnitz mit Originalplattenabbildungen gearbeitet. Schlechte Literatur?
 
bovi11 Am: 16.02.2021 10:52:31 Gelesen: 1763# 68 @  
@ classicphil [#65]

„Ich möchte einmal Fragen ob irgendwer in diesem Forum jemand kennt, dessen Reklamation ich nicht angenommen habe egal nach welchem Zeitraum? Es gibt noch niemand.“

Diese Einstellung ist wenig hilfreich. Derartige Argumente höre ich in gerichtlichen Verfahren immer wieder. Da heißt es: „Wenn ich eine gefälschte oder verfälschte Marke liefere, hat der Käufer ja seine gesetzlichen Rechte.“ Das kann aber nicht der Ansatz sein, denn die meisten Käufer vertrauen auf die Angaben des Anbieters und merken gar nicht, wenn sie gefälschte oder verfälschte Marken erhalten haben.

„Ich habe in 7. Auktionen bei bisher ca. 13.000 Artikel 171 Artikel wegen falschen Beschreibungen gelöscht und Reklamationen von 23 Losen gehabt. Die Daten sind ohne Österreich.“

Die Anzahl der Reklamationen sagt nicht aus, denn der sachkundige Sammler kauft falsch beschriebene Sachen erst gar nicht und der nicht oder weniger sachkundige Sammler bemerkt nicht, daß er fehlerhafte Waren bekommen hat (siehe oben).

„Jetzt möchte ich von dir wissen, aufgrund deiner hochqualifizierten Aussage, die die Rufschädigung klar überschreitet, welche Auktionshäuser da klar besser sind als classicphil.“

Die Anzahl der Lose, die hier mehr oder weniger zufällig auffallen und beschrieben werden, fällt schon aus dem Rahmen. Andere Firmen werden unter der Überschrift „Neue Auktionsfirma: Classicphil Auktion Wien“ naturgemäß nicht oder nur am Rande angesprochen. Es trifft allerdings aus meiner Sicht nicht zu, daß diese anders behandelt werden. Ich erinnere mich an die kürzlich geführte Diskussion zu Angeboten von Veuskens.

[Redaktionell hinzugefügt: Veuskens = https://www.philaseiten.de/Red/forum/forum.pl?ST=5048&CP=0&MAX=1 ]
 
classicphil Am: 16.02.2021 12:43:56 Gelesen: 1687# 69 @  
@ bovi11 [#68]

Es sagt schon was aus wenn man Reklamationen nicht zeitlich begrenzt. Es sagt auch etwas aus wenn man Artikel bei Fälschungsverdacht sofort aus seinem Sortiment gelöscht wird und nicht versteigert. Es sagt auch etwas aus wenn man mehr als 2000 Lose unter Prüfvorbehalt verkauft und sich die Reklamationsrate nicht erhöht. Es sagt schon etwas aus, wenn mein Unternehmen über 7. Auktionen beobachtet wird und die Anzahl nicht signifikant höher ist als bei dem Angebot anderer Auktionshäuser.

Ich bin in ständigen Kontakt mit Prüfern die mir auch melden, wenn etwas im Angebot nicht passt. Und ja es fliegen die Sachen raus, wenn etwas nicht passt. Es ist nicht zuende, wenn hier ein Nutzer ein Stück bei mir übersieht. Es ist nicht in meinem Interesse falsches zu verkaufen. Trotzdem ist es ganz selbstverständlich abzuurteilen. Weil classicphil keine Fehler machen darf. Andere dürfen. Es wird hier nicht berichtet, wieviel Schaden ich schon hatte bei anderen Auktionshäusern wegen nicht angenommener Reklamationen bei Topauktionhäusern. Das passiert in diesem Markt ständig. Das schert euch recht wenig. Bei Prüfzeiten von mehr als einem Jahr ist man auf verlorenen Posten. Mein Bemühen diese Auktion auch sauber zu gestalten seht ihr nicht. Es interessiert euch auch nicht. Ihr gebt lieber unqualifiziert Kommentare ab und vergleicht mich mit einem Deutschland-Auktionator? Ich mache die ganze Welt im Angebot. Das ist schwer und geht nicht immer leicht von der Hand. Die Anzahl der Tücken ist um das Hundertfache größer.

Hier gibt es für jedes Thema einen Spezialisten. Ich muß so gut wie alle seien und ich bemühe mich sehr darum.

Nur weil etwas aufgezeigt wird und bei anderen nicht entsteht keine Häufung. Dein Post @ bovi11 [#68] ist eine einzige unüberprüfte Behauptung. BEI CLASSICPHIL HAT MAN MEHR ALS SEINE GESETZLICHEN RECHTE. Darauf verweise ich. Ich bin nicht Gott und kann nicht jeden Fehler verhindern und bei den Kashmirstücken habe ich einen Fehler gemacht. Es werden weniger und es gibt Gebiete, die ich einfach nicht mehr anbiete oder auch gar nicht versuche, weil Sie einfach zu gefährlich sind. Solange ich keine weitere Literatur zu den Nachdrucken und Fälschungen bekomme, werde ich das Gebiet Kashmir auch sicher nicht mehr anbieten.

DANKE FÜR ALLE FEHLER AUF DIE ICH HINGEWIESEN WERDE. Keine Probleme mit Kunden sind mir wichtig. Ich nehme auch Stücke raus, wo ein unbegründeter Verdacht vorliegt. Lass es nochmals prüfen, so wie das oben genannt Stück von Bechuanaland. Es ist mir wichtig, dass am Ende kein Stück beim Kunden landet, wo etwas nicht stimmt.

Ich bin für hochwertige Kommunikation auf fachlicher und sachlicher Ebene sehr dankbar wie bei @ Martin de Matin [#62] . Danke für eure Unterstützung.

Der Rest ist Bashing der Sonderklasse.
 
drmoeller_neuss Am: 16.02.2021 13:46:34 Gelesen: 1647# 70 @  
Für die Qualitätssicherung ist das Auktionshaus alleine verantwortlich, und nicht die Kunden und Prüfer, die beim Studium des Auktionskataloges auf Fälschungen stossen. Um es mit einem Alltagsbeispiel zu veranschaulichen: jeder Supermarkt räumt abgelaufene Ware rechtzeitig aus den Regalen, und wartet nicht, bis die Kunden auf verschimmelte Ware aufmerksam machen. Es ist auch keine Ausrede, wenn man von einem Gebiet keine Ahnung hat. Oder was würdest Du sagen, wenn der Klempner den Durchlauferhitzer elektrisch falsch anschliesst und sagt "Von Elektrik verstehe ich nichts, danke, dass Sie mich auf meinen Fehler hinweisen". Was passiert, wenn der Kunde von Elektrik keine Ahnung hat und sich auf den Handwerker verlässt?

Es wird hier nicht berichtet, wieviel Schaden ich schon hatte bei anderen Auktionshäusern wegen nicht angenommener Reklamationen bei Topauktionhäusern. Das passiert in diesem Markt ständig.

Ich würde mir wünschen, wenn darüber mehr berichtet wird. Mir scheint es auch, dass Auktionshäuser besser gestellt werden als kleine Händler bei ebay. Das Problem ist der enge Markt. Jeder kennt jeden, und ein Auktionshaus kann sich seine Käufer aussuchen. Da gibt es Abhängigkeiten und lieber beisst man die Zähne zusammen, als dass man von zukünftigen Auktionen ausgeschlossen wird und die Einkaufsquelle versiegt.

Die organisierte Philatelie wie der deutsche Verband BDPh schauen dem Treiben tatenlos zu, um nicht die Einnahmen aus Werbung und Sponsoring zu gefährden. Die Verbandszeitschrift "Philatelie" wird zum grossen Teil durch Werbung von Auktionshäusern finanziert. Da passt es nicht, in der gleichen Zeitschrift Sammler vor Fälschungen auf Realauktionen zu warnen.

Ich kann nur raten, im Einzelfall auch einmal den Rechtsweg zu beschreiten. Auktionshäuser haben keine Narrenfreiheit.

Und bovi11 hat recht. Der Kunde muss sich auf die Angaben des Anbieters verlassen können. Viele Kunden merken gar nicht, wenn sie gefälschte oder verfälschte Marken erhalten haben. Im Zweifelsfall sollte ein Auktionshaus auf ein Los verzichten, wenn keine Möglichkeit der Prüfung besteht.
 
modirawatleng Am: 16.02.2021 17:50:44 Gelesen: 1566# 71 @  
@ classicphil [#65]

Da ich ja auch andere Auktionshäuser und Ihre Angebote betrachte, muss ich schon eine gewisse Freude an der Generalaburteilung feststellen, die bei meinen Kollegen nicht stattfindet.

Es gibt bei Auktionshäusern zwei verschiedene Tatbestände, die ich, wenn sie mir unterkommen, negativ anmerke:

1. Zum einen sind das Marken mit fragwürdigem oder eindeutig verfälschtem oder falschem Echtheitsstatus, die angeboten werden. Für das Aufgeld verlange ich von Auktionshäusern, dass sie sich um eine Echtheitsprüfung zumindest bemühen und jeden Zweifel offensiv äußern - nur dann rechtfertigen sie die im Vergleich zu anderen Wirtschaftstätigkeiten üppige Gewinnmarge.

2. Noch einmal schwerwiegender ist es für mich, wenn neben den Marken selbst auch in den Beschreibungen noch einmal Versuche unternommen werden, gutgläubige Kund:innen in die Irre zu leiten. Mein Beispiel aus [#63] ist dafür ein recht gutes, denn der Abbildung ist zu entnehmen, dass es keinen Anlass gibt, den Aufdruck für "karminrot" statt für das übliche "rot" zu halten. Trotzdem wird in der Beschreibung dieser Marke von einem "Schätzwert 2000 €" gesprochen, statt die Frage zu erörtern, ob es nicht vielleicht auch einfach die 20€-Marke ist.

Im vorliegenden Fall sind es nicht nur zweifelhafte Marken, sondern zusätzlich offensiv irreführende Beschreibungen, die ohne jede Fundierung eine seltene Abart vermuten. Für mich ist das doppelter Schindluder, und entsprechend ablehnend ist mein Urteil.

Ganz ehrlich: ich kaufe doch nicht bei einem Anbieter, der es zu meiner Aufgabe erklärt, die faulen Eier aus dem Angebot herauszusuchen. Würden Sie in einem Restaurant essen, in dem Sie selbst erst die verdorbenen Lebensmittel aussortieren müssten? Da geht man doch nach nebenan oder nach Hause, nicht wahr?

modirawatleng
 
classicphil Am: 10.03.2021 22:47:44 Gelesen: 1045# 72 @  
@ modirawatleng [#71]

Alle Artikel werden von mir eingehendst geprüft. Ich schicke die Lose nicht willkürlich in die Auktion.

Bitte nehmen Sie nicht die letzten Beispiele, ad [#63] BPA konsolidiert und die haben gemeint Aufdruck echt und karminrot. Ich nehme ungeprüft Artikel raus unabhängig davon, ob das stimmt, was die Person da eigentlich postet. Ich schicke das Stück jetzt zum Attestieren. Dauert halt mehr als ein Jahr.

Das gilt auch für [#60][#61], bisher habe ich BPA und ein Spezialsammler dazu befragt. Die sehen das bis auf 2 Lose ganz anders. Das Material wird geprüft werden und kommt dann wieder in die Auktion.

Ich nehme die Lose auch raus, wenn nur ansatzweise Zweifel bestehen. Ich lasse es gar nicht darauf ankommen. Ein Verdachtsmoment ist ausreichend. Nicht jeder hier ist ein Fachprüfer. Darum geht es auch nicht. Ich bekomme 40 % der in der Auktion kritisierten Ware als positive attestiert zurück. Das gehört dazu, wenn man seinen Kunden die 60 % ersparen will. Ich bin froh über die Hilfe. Bei anderen Auktionshäusern findet so etwas wie HIER gar nicht statt, obwohl der Bedarf genauso gegeben wäre. Also ich schätze diese kontroverse Diskussion sehr, halte sie auch gerne am laufen und nehme die Anregungen einfach mit um mein Angebot weiter zu verbessern.

Ich habe gerade wieder eine Marke retourniert bekommen als echt, die in der letzten Auktion als Fälschung dargestellt wurde. KW 11.000 Euro. Diese Marke war schon vorher attestiert, doppelt. Wenn es Zeifel gibt, wird das Stück gar nicht versteigert.

Ganz ehrlich: ich kaufe doch nicht bei einem Anbieter, der es zu meiner Aufgabe erklärt, die faulen Eier aus dem Angebot herauszusuchen

Dann gibt es auch kein Auktionshaus, wo Sie einkaufen können. Es geht nicht darum das ein Auktionator das vorsätzlich macht (bei manchen bin ich mir da aber auch nicht sicher). Es gibt nur keinen der das vermeiden kann.

Diese Form der Perfektion, die Sie sich gerechtfertigt wünschen, gibt es maximal bei dem Heimatgebiet des jeweiligen Auktionshauses. Wenn ich mir das Österreich Angebot von Deutschen Auktionshäusern ansehe - Fehlerrate 5 %. Jetzt erklären Sie aber allen Deutschen Auktionshäusern BITTE ERFOLGREICH sie dürfen kein Österreich mehr verkaufen. ;)

Gut dann ist die andere Seite, wenn man weltweit Material anbietet, kann man das Ihrer Meinung einfach nicht machen, weil ich kein Auktionshaus in dieser Kategorie sehe die unter 1 % Fehlerrate und die meisten sind um die 5 % liegen. Also gilt Ihr Satz für alle Marktführer.

Wenn hier also 10 Marken als unsicher bemängelt werden in unserer jetzigen Auktion, wo der Status noch gar nicht geklärt ist, finde ich Ihre Aussage für die Variable X treffend, aber mich können Sie dafür nicht einsetzen. Mir würden da aber schon einige einfallen. Da sollten wir einmal gemeinsam eine Liste schreiben.

Bleiben Sie gesund und viel Freude mit Ihrem Hobby
 
Paul S. Am: 11.03.2021 15:05:47 Gelesen: 948# 73 @  
Jedem Auktionshau wird es passieren das falsche, oder falsch beschriebene Lose in das Angebot kommen.

Auch den Renommiertesten!

Die kommende Classicphil Auktion hat jedenfalls einen sehr schönen und qualitativ hochwertigen Österreich Teil wie man ihn selten zu sehen bekommt.

Ich wünsche dem Auktionshaus jedenfalls viel Erfolg!
 
Richard Am: 14.03.2021 09:44:21 Gelesen: 795# 74 @  
@ classicphil [#72]

Ich habe gerade wieder eine Marke retourniert bekommen als echt, die in der letzten Auktion als Fälschung dargestellt wurde. KW 11.000 Euro. Diese Marke war schon vorher attestiert, doppelt.

Ich würde mir wünschen, dass Du die hier im Forum als Fälschungen / Verfälschungen genannten und danach als ECHT und EINWANDFREI geprüften Stücke hier im Forum zeigst, mit dem schriftlichen Prüfergebnis und dem Attest.

Nur daraus können wir alle lernen, ein blosser Hinweis 11.000 Euro, als Fälschung dargestellt, war echt, ist nichts-sagend.

Schöne Grüsse, Richard
 
marc123 Am: 14.03.2021 10:04:59 Gelesen: 774# 75 @  
Da es hier ausdrücklich gewünscht ist, habe ich mir die Luxemburg Marken angeschaut. Es werden zwei Wappenmarken angeboten. Los 11059 und 11060. Beide Marken sind echt. Da ich hier geschrieben hätte wenn sie falsch wären, finde ich es auch nur Fair zu schreiben, dass sie echt sind.

Liebe Grüße
Marc
 

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