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Thema: Kenia: Freimarken-Ausgabe Vögel
Michael Mallien Am: 05.04.2019 12:21:10 Gelesen: 1637# 1 @  
Kenianische Freimarken-Ausgaben decken im Vergleich zu deutschen Dauerserien kürzere Zeitperioden ab. Meistens etwa 3-7 Jahre. Ich finde alle Serien sehr gelungen und mir gefallen auch die häufig kleinen Formate. Anlässlich eines kleinen Briefepostens mit Frankaturen der Ausgabe Vögel eröffne ich dieses Thema und freue mich auf eure Beteiligung.

Die Freimarken-Ausgabe Vögel erschien am 22.2.1993 mit insgesamt 11 Werten. Am 14.2.1994 kamen zwei Ergänzungswerte hinzu. Diese insgesamt 13 Werte sind im Michel-Afrikakatalog mit den Nummern 573-585 erfasst. Die MiNrn. 573,574 und 577 gibt es aus Bogen und Rollen.



MiNr. 573: 0,50 Shilling - Dreifarbenglanzstar
MiNr. 574: 1,00 Shilling - Flammenkopf-Bartvogel
MiNr. 575: 1,50 Shilling - Haubenbananenfresser
MiNr. 576: 3,00 Shilling - Schwarzkehl-Honiganzeiger
MiNr. 577: 5,00 Shilling - Schrei-Seeadler



MiNr. 578: 7,00 Shilling - Malachit-Eisfischer
MiNr. 579: 8,00 Shilling - Guinea-Taube
MiNr. 580: 10,00 Shilling - Zimtbrustspint
MiNr. 581: 11,00 Shilling - Rotbrust-Nektarvogel
MiNr. 582: 14,00 Shilling - Reichenows Weber

Es folgen die höheren Shilling-Werte in einem größeren Format.



MiNr. 583: 50,00 Shilling - Gelbschnabeltoko
MiNr. 584: 80,00 Shilling - Zwergflamingo
MiNr. 585: 100,00 Shilling - Hagedasch

Am 30.8.1996 erschien ein Ergänzungswert.



MiNr. 696: 6,00 Shilling - Geierperlhuhn

Ich bin gespannt, was ihr zeigen könnt. Von mir kommen in den nächsten Tagen die besagten Belege.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 07.04.2019 20:31:29 Gelesen: 1584# 2 @  
Brief vom 23.7.2003 aus Nairobi nach Chicago, USA. Die Buntfrankatur mit den Vogel-Marken beläuft sich auf 88 Shilling.

Zur Frankatur verwendet wurden die Wertstufen zu 1, 7 und 80 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 22.04.2019 20:20:49 Gelesen: 1523# 3 @  
Heute ein Brief an die selbe Adressatin wie in [#2], frei gemacht mit 70 Shilling.

Verwendet wurden die Wertstufen zu 5, 10 und 50 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 02.05.2019 12:33:14 Gelesen: 1461# 4 @  
Am Flughafen in Mombasa wurde offenbar dieser Brief vom 11.12.2000 eingeworfen. Die rückseitige Absenderin hat eine deutsche Adresse angegeben, war vermutlich wohl auf der Durchreise.

Freimachung mit 2 Vögel-Marken zu insgesamt 55 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 10.05.2019 14:12:53 Gelesen: 1404# 5 @  
Einerseits ist dieser Brief nicht besonders schön, andererseits gefällt mir der waagerechte 10er-Streifen der 10-Shilling-Marke mit Rändern!

Der Brief ging am 24. November (Jahr unbekannt, da im Stempel fehlend) von Kikuyu nach Ulijmen in den Niederlanden. Die Freimachung summiert sich auf 165 Shilling.



Hier noch einmal die Randmarke mit der Nummer vergrößert.



Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 20.11.2019 21:22:41 Gelesen: 771# 6 @  


Brief mit Mischfrankatur zu 14/- 1993 von Ruiru nach Southampton, Grossbritannien. Der Brief war unterfrankiert und erhielt daher den Tax-Stempel, allerdings ohne Vermerk des Fehlbetrages und daher wurde in Großbritannien auch kein Nachporto erhoben.

Harald
 
Michael Mallien Am: 06.10.2020 20:37:49 Gelesen: 345# 7 @  
Den Kleinstwert der Serie zu 50 Cent kann ich als Ergänzungsfranktur auf einem hochfrankierten Brief zu 252 Shilling nach Kanada zeigen. Die 50-Cent-Marke wurde als Viererblock hinzu geklebt.



Leider ist der Viererblock etwas ramponiert, dafür gefällt mir der Beleg umso besser.



Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 07.10.2020 11:46:05 Gelesen: 315# 8 @  


Luftpostbrief per Eilboten mit Mischfrankatur zu 102/- 1.2.2000 von Bamburi bei Mombasa nach Exeter, Grossbritannien. Die Frankatur erfolgt mit einem Paar des 50/- Wertes und einem Paar zu 1/-.

Grüße
Harald
 
saeckingen Am: 07.10.2020 11:51:22 Gelesen: 313# 9 @  


Brief mit Mehrfachfrankatur zu 20/- 1996 von Lodwar nach Willington, Grossbritannien. Die Frankatur erfolgt mit zwei Marken des 10/- Wertes. Für den Versand wurde ein älterer Ganzsachenumschlag verwendet, dessen Wertzeichen von 30 Cents aber nicht mehr bei der Frankatur berücksichtigt wurde.

Grüße
Harald
 
DL8AAM Am: 20.10.2020 21:59:43 Gelesen: 243# 10 @  
Aus meiner Studienzeit in Magadi bzw. Post aus dem Umfeld unseres damaligen Geländeteams. Lang, lang ist's her ... und erst vor wenigen Tagen wieder aufgetaucht. ;-)



Einschreiben aus Magadi nach Deutschland: Frankiert mit 3x 1/- sowie 2x 5/- aus der Vögelserie, plus 20/- (Olympia Atlanta 1996), insgesamt also 33,00 Shilling; entwertet per Handstempel MAGADI KENYA 10 JA (10.01.1997), wobei das Jahr im Stempel nicht genannt wird - das ist wohl kein Fehler? Auch sieht der Stempel "ohne" irgendwie gewollt symmetrisch korrekt aussieht, siehe auch [#5]. Vielleicht haben Kleinpostämter langlaufende "Dauerstempel" ohne Jahreszahl? Dazu passend, ein allgemeines blaues Einschreibe-Etikett nur mit dem Eindruck "Kenya", mit handschriftlicher Angabe des Auflieferungspostamts MAGADI. Den Nummernstempel 280197 kann ich nicht zuordnen. Hat jemand Ideen? Wer/Wann/Wo/Weshalb? Möglicherweise handelt es sich um eine neue kenianische Einschreibenummer, in Nairobi vergeben? Vielleicht werden Einschreibesendungen von Kleinpostämtern nicht durchgehend bzw. "sauber genug" dokumentiert, dass diese dann erst in Nairobi "internationaliert" registriert werden?

Rückseitig, neben einem weiteren Stempel von Magadi, zwei verschiedene Einschreibestempel aus Nairobi - REGISTERED NAIROBI 28 KENYA vom 13.01.1997 plus REGISTRATION 47 NAIROBI vom Folgetag 14.01.1997; zusätzlich eine handschriftliche Benachrichtigungskennzeichnung der Deutschen Post (Göttingen) vom 21.01.1997.

Beste Grüße
Thomas
 
drmoeller_neuss Am: 19.11.2020 19:03:14 Gelesen: 93# 11 @  
@ DL8AAM [#10]

Die kenianischen Stempel haben wie die britischen Stempel Zahlen und Monatsabkürzungen zum Stecken. Entweder war das Jahr nicht gesteckt oder das Steckelement auf der kleinen Post in Magadi nicht vorhanden. Der Stempel dürfte noch aus der britischen Kolonialzeit stammen.

Aber schön zu sehen, dass die Sondermarken damals wirklich auf alle Postämter im Land verteilt wurden.

Einschreibeetiketten ohne eingedruckte Ortsbezeichnung gibt es bei kleinen Postämtern häufiger, selbst aus Deutschland habe ich einige solche Belege.

Der Nummernstempel 280197 dürfte ein Friststempel sein, der von der Deutschen Post in Göttingen angebracht wurde. Die erste Benachrichtigung erfolgte am 21.01.1997, danach wurde der Brief eine Woche bis zum 28.01.97 gelagert, dann wäre er zum Absender zurückgegangen, wenn er nicht abgeholt worden wäre.

Die Form der Friststempel war in Deutschland nicht vorgeschrieben, es gibt Datumsstempel in allen Varianten oder den dreieckigen Friststempel nur mit dem Tagesdatum. Auch handschriftliche Vermerke kommen vor.
 
saeckingen Am: 20.11.2020 06:55:10 Gelesen: 75# 12 @  
Das war in Kenia, aber noch viel mehr in Uganda einige Jahre so, dass die Jahreszahlen meistens fehlten. Diese Stecktypen mussten natürlich für jedes Jahr neu beim Hersteller beschafft werden und wenn kein Geld da war, dann gab es halt auch keine neuen Jahreszahlen.

Grüße
Harald
 
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