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Thema: Berlin Dauerserie Industrie und Technik
Das Thema hat 89 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 20.03.2020 17:21:04 Gelesen: 2183# 65 @  
Hallo an alle Quarantierten, oder Quarantänierten,

Spaß beiseite, nach einer Woche home-office ist jetzt Feierabend und ich mache bei der Serie "Industrie und Technik" weiter, immer noch beim Wert zu 200, und immer noch bei Mischfrankaturen.

Dieses Mal aus dem Tarif ab 1.1.1979 - 30.6.1982.

Ich beginne mit zwei Briefen mit Eilboten und Einschreiben, einmal als Ortsbrief (40 + 150 + 250), einmal als Fernbrief (60 + 150 + 250).



Weiter geht es mit zwei Wertbriefen, als erstes ein Orts-Wertbrief (40 + 300), als zweites ein Wert-Fernbrief mit Eilzustellung (60 + 300 + 250).



Und weiter mit einem Auslandsbrief mit Eilzustellung nach Spanien. Spanien trat dem CEPT-Abkommen erst 1989 bei, weshalb hier noch das Porto für einen normalen Auslandsbrief notwendig war (90 + 250).



Und zum Abschluss noch einen Luftpost-Übersee-Brief mit Eilzustellung, 6-10 g in die USA (90 + 250 + 2x 20 = 380)



Die Möglichkeiten für Mischfrankaturen mit dem 200-Wert dürften noch einige Belege zulassen. Gerne darf hier mitgemacht werden.

Viele Grüße und bitte durchhalten,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 27.03.2020 16:29:10 Gelesen: 2090# 66 @  
Hallo zum Freitagsbeitrag,

heute der vorläufige Abschluss für den Wert zu 200 Pf. Es bleiben noch Belege aus dem Tarif vom 1.7.1982-31.2.1989 und danach.

Ich beginne mit einem Nachnahme-Ortsbrief bis 20 g von 1985. Porto: Brief 50 Pf + Nachnahme 170 Pf; frankiert mit 20 und 200 als Buntfrankatur.



Der zweite Beleg ist ein Auslandsbrief mit Einschreiben, 51-100 g nach England von 1983. Porto: A-Brief 230 + R-Gebühr 200 (2x 200 + 30).



Als dritten Beleg zeige ich wieder einen Auslandsbrief von 1988 vom bekannten Auktionator P. Koegel, dieses Mal mit Einschreiben und Nachnahme nach Schweden.

Der Brief ging wieder zurück, da hat evtl. jemand seine Auktionslose nicht angenommen. Hier mit schönem Viererblock.



Und zum Abschluss einen innerdeutschen Luftpostbrief 21 - 40 g, mit Einschreiben von 1990, aus der letzten Portoperiode für das Markenland Berlin. Porto: Brief 170, Lp 2 x 5, R-Gebühr 250.



Das war die etwas längere Serie mit dem Wert zu 200. Ab nächster Woche geht es dann so langsam in die Endspurtphase, die sich aber noch etwas hinziehen kann.

Also bleibt dabei!

Schöne Grüße zum Heimat-Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 03.04.2020 17:02:20 Gelesen: 1956# 67 @  
Hallo zum Freitag,

es geht weiter mit dem Wert zu 230 Pf, der am 17.5.1979 an die Postschalter kam. Der Wert war primär für die Frankierung von Päckchen gedacht, deren Versand seit dem 1.1.1979 230 Pf kostete.

Das ist auch der erste Beleg, den ich zeige, ein Päckchen aus dem Jahr 1980.



Eine weitere Einzelfrankatur-Möglichkeit aus dem Tarif 1.1.1979 - 30.6.1982 wäre ein Ortsbrief mit Einschreiben 101-250 g, oder ein R-Auslandsbrief in ein europäischen Land ohne Cept-Vertrag, mit dem eine reduzierte Gebühr für Standardsendungen vereinbart war (Dänemark und Großbritanien). Das wars dann auch schon. Aus den Tarifen danach gibt es nach meiner kurzen Recherche keine Möglichkeiten für eine Einzelverwendung.



Die Faröer Inseln gehören zu Dänemark, entsprechend galt hier ein reduzierter Auslandsbrieftarif von 80 Pf für Standard-Sendungen, plus 150 Pf für Einschreibnen.

Und weil es so wenig Möglichkeiten gibt, zeige ich noch eine Mehrfachfrankatur, von denen es auch nicht viel geben dürfte.



Es ist ein Fernbrief der zweiten Gewichtstufe mit Einschreiben und Eilzustellung aus dem letzten Berlintarif ab 1.4.1989.

Das Port errechnet sich aus Bf-2 170 + R-Gebühr 250 + Eilboten 500, macht 9,20 DM. Frankiert mit einem Viererblock.

Ich wünsche in schönes philatelistisches Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 09.04.2020 18:40:59 Gelesen: 1835# 68 @  
Hallo,

weil heute das Wochenende beginnt ist das ja wie Freitag, also geht es hier weiter, heute mal wieder mit Mischfrankaturen.

Zuerst ein normaler Wertbrief der zweiten Gewichtstufe, Brief 1 DM, Wert bis 500,- 3 DM, macht zusammen 4 DM Porto.



Als zweites, der selbe Brief, jedoch mit Luftpost, also 2x 5 Pf mehr, 4,10 DM Porto.



Und zum Schluss, wer möchte es glauben, noch ein Wertbrief. Dieses Mal etwas später und mit Rückschein und Eilzustellung.

Da war das Porto etwas höher: Brief 50 Pf, Wert 400 Pf, Rückschein 150 Pf und Eilzustellung 350 Pf. Macht zusammen: 10,50 DM.

Das war dann Ende der 1980 Jahre dann doch schon eine hohe Portostufe.



So, jetzt wünsche ich allen Frohe Ostern im trauten Heim und drum herum,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 17.04.2020 18:56:52 Gelesen: 1678# 69 @  
Hallo zusammen,

diese Woche wieder freitags, heute geht es weiter mit dem Wert 250. Auch dieser Wert kam zum neuen Tarif ab 1.Juli 1982, kam aber erst zum 15.7. an die Postschalter. Seine ureigendste Verwendungsform in Berlin war der Standard-Ortsbrief mit Einschreiben. Diese Belege sind fast Massenware, weshalb der Michel dafür 20 € angibt ist nicht nachvollziehbar.

Im ersten Bild zeige ich solch einen Ortsbrief mit Einschreiben, Ortsbrief 50 Pf, R-Gebühr 200 Pf.



Als Zweites eine weitere Einzelfrankatur, dieses Mal eine portofreie Mitteilung des neuen Telefonanschlusses im Tarif ab 14.4.1989 mit Einschreiben versendet. Diese Form ist wohl auch philatelistisch beeinflusst, aber deutlich seltener als z.B. die 5 Pf Einzelfrankaturen mit Luftpost.



Und zum Abschluss für heute, auch aus dem Tarif ab 1989, ein Luftpostpäckchen nach Neuseeland versendet. Zur Überprüfung der Portorichtigkeit musst ich hier tief in meinen Steven gucken. A-Päckchen bis 100g ab 1.4.1989 160 Pf, Lp-Gebühr für Übersee Zone 3, bei Päckchen 45 Pf je 20 g. Also wog das Päckchen zwischen 21 und 40 g. Sicherlich auch eine philatelistische Spielerei.



Soviel für heute,
Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 24.04.2020 16:49:59 Gelesen: 1592# 70 @  
Hallo und willkommen zu meinem Freitags-Thread.

Heute kommt der zweite Teil zum Wert 250 der Dauerserie Berlin Industrie und Technik. Es sind wieder drei Belege, zwei Mehrfachfrankaturen und eine Misch- bzw. Buntfrankatur.

Zuerst ein 6er-Block auf einen Brief für 3 Zustellurkunden a 5 DM Gebühr aus dem Tarif ab 1.7.1982. Dass es Drei waren steht zwar nicht auf dem Brief, aber das Porto zeigt dies doch.



Als zweites ein Oberrandpaar auf Auslandsbrief der Gewichtstufe 101 - 250 g, in die Sowjetunion aus der Portoperiode ab 1.4.1989. Ganz sicher ein philatelistisch beeinflusster Beleg.



Und zum Schluss die Buntfrankatur mit 70 Pf und 250 Pf auf Auslandsbrief mit Einschreiben. Dieser Beleg lässt sich nach Michel Briefe-Katalog leider nicht richtig zuordnen. Denn Michel schreibt: "Ceptländer, bei Standardsendungen wie Inland", schreibt aber nicht, welche Länder, wann dem Cept-Vertrag beigetreten sind. England war 1982 noch nicht dabei. Jetzt könnte man meinen, der Brief sei mit 120 Pf für Auslandsbrief bis 20 g plus 200 Pf für Einschreiben richtig frankiert, was allerdings nicht richtig ist.

Bei Standardsendungen gab es nach England einen reduzierten Tarif, der ab 1.7.1982 100 Pf vorsah. Also ist der Beleg eigentlich 20 Pf überfrankiert. Das wussten damals aber nicht viele.

Da sollte Michel mal seine Zusatzinformationen im Briefe-Katalog anpassen, denn das sind Informationen, die für mich zwingend in ein Katalogwerk für Briefe gehören.



So, jetzt bleiben nur noch zwei Werte übrig.

Also schaut am kommenden Freitag, es wird wohl wieder der Donnerstag, weil Freitag Feiertag ist, wieder hier rein,
Gruß, Klemens
 
padibo Am: 25.04.2020 09:20:32 Gelesen: 1543# 71 @  


Hallo Klemens,

Deine Beiträge sind immer interessant und lehrreich. Ich freue mich jedesmal über Deine neuen Einstellungen. Hier ein Beitrag von mir: eine Paketkarte mit Eil- und Luftpost in Mischfrankatur in Spätverwendung.

Ein schönes Wochenende!

Schöne Grüße
Dietmar
 
Frankenjogger Am: 30.04.2020 18:06:27 Gelesen: 1414# 72 @  
@ padibo [#71]

Hallo Dietmar,

danke für deine zweite Paketkarte. Paketkarten aus Berlin sind selbst aus diesen neueren Zeiten nicht häufig, insbesondere Luftpost ob mit oder ohne Eilzustellung.

Ich mache heute, weil es ja fast wie Freitag ist, mit dem Wert zu 300 weiter. Dieser Wert kam auch zum neuen Tarif ab dem 1.7.1982 an die Postschalter, aber im Gegensatz zur 250er schon am 16. Juni, sprich noch zu Zeiten des Vorgängertarifs.

Als sog. Seltenheit wird da gerne die Eil-Fernpostkarte mit Einzelfrankatur bis zum 30.6.1982 angeboten, allerdings meist von Philatelisten inspiriert. Als reiner Bedarf, was nicht immer leicht zu erkennen ist, gibt es diese wohl kaum.

Ich zeige heute zwei Einzelfrankaturen. Zuerst einen Fernbrief (130 Pf) mit Nachnahme (170 Pf) aus dem Jahr 1985, so dürfte zumindest das Porto gerechtfertigt sein, auch wenn das an dem Fensterbrief nicht erkenntlich ist.



Als zweites einen Wertbrief, aus der VGO-Zeit in Ost-Berlin verwendet. Seit 1.7.1990 Orts- wie Fernbrief bis 20 g 50 Pf plus Wert-Gebühr 250 Pf. Dieser Brief mit einem Eckrandstück ist sicher gemacht, wie es gerne gesagt wird, sprich philatelistisch inspiriert.



Soviel für heute,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 08.05.2020 17:42:51 Gelesen: 1199# 73 @  
Wieder ist eine Woche rum,

es geht weiter mit drei Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 300.

Zuerst ein Ortsbrief mit Einschreiben und Eilzustellung mit zwei Stück aus dem Jahr 1985, Porto: Bf 50, R-Gebühr 200, Eilzustellung 350.



Dann ein Fernbrief mit Eilboten vom 31.12.1991, dem Letzttag für Berlin-Marken (Porto: 100 + 500) mit einem waagrechten Paar, ganz sicher philatelistisch inspiriert.



Und zum Abschluss ein Beleg mit 10 Postzustellungsaufträgen (10x 600) innerhalb Berlins mit 20 Stücken und so quasi eine Mehrfachfrankatur zweier Zehnerblocks, ganz sicher nicht philatelistisch inspiriert.



Bis nächste Woche,
Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 10.05.2020 10:44:51 Gelesen: 1110# 74 @  
Bedarfsbriefe mit der 5 DM-Marke Berlin in verschiedenen Verwendungen:



hajo22
 
Frankenjogger Am: 15.05.2020 17:08:46 Gelesen: 948# 75 @  
Hallo zusammen,

heute komme ich zum Abschluss des Wertes zu 300, und zwar mit Mischfrankaturen. Da habe ich weniger, als ich selbst vermutet hatte.

Zuerst ein Wertbrief eigenhändig aus dem Jahr 1984. Ein typischer Bankbeleg, womit wahrscheinlich ein Sparbuch versendet wurde. Das sollte nur an den rechtmäßigen Besitzer übergeben werden. Porto: O-Bf (21-50 g)80 + Wert 400 + Eigenhändig 150 = 630.



Als zweites ein Auslandsbrief mit Einschreiben und Eilzustellung, 1988 in die Türkei. Porto: A-Bf 120 + R-Geb 200 + Eil 350 = 670.



Und zum Abschluss noch zwei schwere Auslandsbriefe nach Großbritanien, einmal als Wertbrief von 1984, Porto immerhin 24,30 DM.

Das setzt sich wie folgt zusammen: A-Bf (101 -250 g) 430 + Behandlungsgebühr 200 + Wertangabe 18x 100 (je 200 DM Wert bei 3600 DM) = 24300.



Der Zweite mit Einschreiben von 1990 und Zollgebühren in Großbritanien verrechnet. Porto hier: A-Bf (51 - 100g) 280 + R-Geb 250 = 530.

Für den angegebenen Wert von 350 DM wurden dann 29 Pfd 6p Zoll erhoben. Ein schöner Beleg, finde ich.



Beide Briefe sind vom Auktionator Peter Koegel an John H. Gunn, den großen Berlinsammler und auch Mitautor der beiden Bücher
"1948-1965 Berlin (West) Auslandsluftpost" und
"1948-1963 Postschnelldienst Berlin - Rohrpost-Schnelldienst Berlin - Berliner Rohrpost".

Soviel für heute, beim nächsten Mal kommt der letzte Wert der Serie dran, die 500er, mit der hajo22 schon mal begonnen hat.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 22.05.2020 14:54:51 Gelesen: 830# 76 @  
Hallo zu meinem Freitags-Beitrag.

Eigentlich wollte ich ja heute mit dem Wert zu 500 beginnen, ich habe aber noch in meiner "Eigenhändig-Sammlung" einige Belege mit dem Wert zu 200 gefunden, die ich vorziehen möchte.

Zuerst zwei Orts-Briefe mit Einschreiben, Rückschein und Eigenhändig. Der Erste von 1980 mit Porto: Bf (2.Gew.) 60 + R 150 + Rück 120 + Eig 120 = 450 mit Mischfrankatur 2x 200 + 50 BuS.



Der Zweite von 1988 mit Porto: Bf (2.Gew.) 80 + R 200 + Rück 150 + Eig 150 = 580 mit Buntfrankatur 2x 200 + 3x 60.



Als nächstes zwei Orts-Wert-Briefe der 2. Gewichtstufe aus der Portoperiode 1.1.1979 - 30.6.1982, einer mit Eigenhändig und einer mit Rückschein und Eigenhändig.

Porto: Bf (2. Gew.) 60 + Wert 300 + Eig 120 = 480, bzw. dito + Rück 120 = 600. Jeweils als Buntfrankatur.



Und zum Abschluss noch ein Fern-Wertbrief (2.Gew.) mit Eigenhändig von 1983. Porto hier: Bf (2.Gew.) 130 + Wert 400 + Eig 150 = 680. Hier Mischfrankatur 3x 200 + 80 Internationale Funkausstellung.



So, jetzt aber versprochen. Beim nächsten Mal wird das Finale mit dem Wert zu 500 gestartet.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 29.05.2020 16:36:10 Gelesen: 743# 77 @  
Hallo zum Beginn des Wochenende,

wie versprochen, beginne ich heute mit dem Höchstwert der Serie, mit dem Wert zu 500. Ich starte wie sonst auch mit Einzelfrankaturen.

Zuerst ein Fernbrief der zweiten Gewichtstufe aus dem Jahr 1982 mit Einschreiben und Eilzustellung. Porto Bf-2 100 + R-Geb. 150 + Eilzustellung 200 = 500



Und weil er so schön ist, mit einem Eckrandstück, die selbe Portostufe, dieses Mal nach Halle in der DDR.



Und mein letzter Brief für heute, ein schwerer Auslandsbrief (101 - 250 g) mit Einschreiben nach England aus dem Jahr 1979. Porto: A-Bf-4 350 + R-Geb. 150 = 500. Das wird wohl eine Prüfsendung gewesen sein.



Einen weiteren etwas überfrankierten Brief habe ich noch, aber den hatte ich ja schon zu Beginn gezeigt.

Was ich nicht habe, was jedoch eine häufigere Variante sein dürfte, ist eine Einzelfrankatur auf Postzustellungsauftrag aus dem Tarif vom 1.7.1982 - 31.3.1989. Vielleicht kann den ja noch jemand zeigen.

Soviel für heute,
Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 05.06.2020 16:52:35 Gelesen: 625# 78 @  
Hallo zum Wochenende, mal wieder.

Heute mache ich, entgegen der bisherigen Vorgehensweise, mit Mischfrankaturen weiter, und das sind einige, weshalb das auch in mehrere Teile aufgeteilt wird.

Es gibt außer Postzustellaufträgen innerdeutsch keine normalen Briefsendungen, die über den Wert von 5 DM hinausgehen. Entsprechend sind Mischfrankaturen, außer bei schwergewichtigen Auslandsbriefen, immer mit Zusatzdiensten verbunden.

Ich beginne heute mit einem Fernbrief (51 - 100 g) mit Eilzustellung aus dem Jahr 1984, Porto 190 + 350 = 540 Pf.



Als zweites ein Ortsbrief mit Eilzustellung aus dem Jahr 1990, hier 60 + 500 = 560 Pf.

Die Marken der Serie Industrie und Technik wurden noch bis zum Ende der Gültigkeit der Berliner Marken häufig verwendet, auch wenn die aktuelle Serie eigentlich die Frauenserie war.



Und zum Abschluss für heute ein Postprotestauftrag aus dem Jahre 1986. Hier errechnet sich das Porto aus Briefgebühr 50 + R-Gebühr 200 + Vorzeigegebühr 280 = 530 Pf. Interessant hier ist, und das musste ich auch erst nachlesen, die Vorzeigegebühr unterscheidet sich bei Postprotestaufträgen seit 1.1.1979 von der Vorzeigegebühr bei Nachnahmen. Diese ist hier deutlich höher. Im Briefekatalog von Michel findet man solche Angaben leider nicht.

Da muss das Postbuch von Stevens herhalten.



Soviel für heute,
Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 06.06.2020 00:24:42 Gelesen: 595# 79 @  
@ Frankenjogger [#77]

Was ich nicht habe, was jedoch eine häufigere Variante sein dürfte, ist eine Einzelfrankatur auf Postzustellungsauftrag aus dem Tarif vom 1.7.1982 - 31.3.1989. Vielleicht kann den ja noch jemand zeigen.

Da kann ich leider nicht helfen. Die von mir gezeigten 5 DM-Briefe sind alles Bedarfsbriefe aber Zustellungsaufträge habe ich nicht (nach Durchsicht meiner Sammlung).

Viele Grüße
hajo22
 
Frankenjogger Am: 13.06.2020 14:23:04 Gelesen: 521# 80 @  
Hallo zusammen,

heute mit einem Tag Verzug, gestern war es einfach zu spät.

Weiter geht es mit Mischfrankaturen des Wertes zu 500. Heute mit einfachen Wertbriefen. Wertbriefe waren natürlich prädistiniert für hohe Frankaturen, im Speziellen, wenn es über 5 DM Porto geht.

Ich starte mit zwei Briefen aus dem ersten Tarif der Serie. Da kostete die Grundgebühr bis 500 DM Wert 2 DM, für je weitere 500 DM Wert 1 DM mehr. Der Erste vom Altmeister Schlegel, natürlich eine Prüfsendung. Wert 1200 DM, das machte 4 DM für die Absicherung des Wertes, plus 1,20 DM Porto für einen Brief von 51 - 100g = 520 Pf.



Der Zweite, eine Wertstufe höher, also Porto 1 DM höher, 620 Pf.



Dann ein Briefe aus dem Folgetarif, vom 1.1.1979 bis 30.6.1982. Hier kostete die Wert-Grundgebühr 3 DM. Bei 2000 DM Wert sind das 3 DM + 3x 1 DM für den Wert, plus 1 DM Briefgebühr bei 21 - 50 g = 7 DM.



Und als Viertes noch einen Tarif weiter, ab 1.7.1982 bis 31.3.1989. Diesmal der Standard-Wertbrief bis 500 DM auch hier in der zweiten Gewichtstufe. 400 + 130 = 530 Pf.



Und zum Abschluss noch einen Hochkaräter für die Wertangabe, Wert 10.000,- DM aus dem Jahr 1980. Wert-Grundgebühr 3 DM + 19x 1 DM + 1,80 DM Port für einen Brief 101 - 250 g, das macht 23,80 DM. Der Brief ist nur mit 22,80 DM freigemacht. Aber bei soviel mal Wert a 1 DM kann man sich schon mal verrechnen. Vielleicht hab ja sogar ich mich verrechnet.



Das wars für heute mit einfachen Wertbriefen mit dem Wert zu 500 Pf.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 19.06.2020 22:21:39 Gelesen: 454# 81 @  
Hallo zum Wochenende,

es geht weiter mit Belegen, die zwei Zusatzdienste aufweisen. Das sind dann auch meistens hohe Frankaturen, wo dann auch der Höchstwert zu 500 mit dabei ist.

Ich beginne mit einem Wert-Fernbrief mit Eilzustellung. Der Brief hatte 70 g, was man ihm so gar nicht zutraut. Aber bei Wertbriefen wurde ja gewogen. Das Porto aus dem ersten Tarif errechnet sich wie folgt:

Fernbrief 51 - 100g 120 Pf + Wert 200 Pf + Eilzustellung 200 Pf = 520 Pf.



Als zweites aus der Periode ab 1.7.1982, zwei Beispiele mit der gleichen Portostufe. Wert-Nachnahme-Fernbrief der zweiten Gewichtstufe.

Fernbrief 130 Pf + Wert 400 Pf + Nachnahme 170 Pf = 700 Pf.



Und zum Abschluss noch einen Ortsbrief mit Einschreiben und Rückschein, Porto Ortsbrief 60 Pf + R-Geb 250 Pf + Rückschein 250 Pf = 560 Pf.



Das wars für diese Woche. Ich freue mich wenn ihr wieder vorbei schaut.

Gruß, Klemens
 
ligneN Am: 21.06.2020 18:35:23 Gelesen: 416# 82 @  
@ Michael Mallien [#42]

Dem Threadtema zufolge nicht, klar. Aber wenn man hier Berlin-Marken im Bundesgebiet verwendet zeigt, warum nicht auch mal andersherum?

Diese Möglichkeit dürfte x-mal seltener sein. Wer hat das schon gemacht, außer vielleicht Nominale-Aufkäufer.

OK, sog. Brieftaschenmarken sollten noch möglich sein, aber allenfalls bei den normalen Brief- und Postkartenwerten.
 
Christoph 1 Am: 21.06.2020 18:49:53 Gelesen: 414# 83 @  
@ Frankenjogger [#81]

Hallo Klemens,

von mir mal zwischendurch ein großes Dankeschön für Deine regelmäßigen und interessanten Beiträge hier im Thema. Ich lese sie sehr gerne und mag die Belege, die Du zeigst.

Viele Grüße
Christoph
 
wheilmann Am: 22.06.2020 09:52:27 Gelesen: 379# 84 @  
@ Frankenjogger [#81]

Hallo Klemens,

schließe mich den Worten von Christoph an und ich denke, der eine oder andere Stempelabdruck auf dem Beleg passt gut in die Datenbank, z.B.: BERLIN 12 / b / 1

Ich schaue unter Themen nicht so oft vorbei, ich würde ihn sonst verpassen!

Gruß Wolfgang
 
Frankenjogger Am: 22.06.2020 21:07:32 Gelesen: 346# 85 @  
Hallo Christoph und Wolfgang,

danke für die lobenden Worte.

Gern kann, wer will, Stempel von Belegen, die ich zeige, in die Stempeldatenbank laden.

Ich habe dafür keine Zeit, und ich bin ehrlich, auch keinen Antrieb.

Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 23.06.2020 17:30:46 Gelesen: 317# 86 @  
Wertbrief über 500 DM aus Berlin 126 vom 24.5.1989, frankiert mit 11 x 70 Pf.



Da kann man von "Mehrfachfrankatur" (Elferblock) sprechen.

hajo22
 
Frankenjogger Am: 26.06.2020 11:29:27 Gelesen: 259# 87 @  
Hallo,

heute ist wieder Freitag und heute mal etwas früher, auch wenn ich das Wochenende noch nicht einläute.

Letzte Woche hatte ich Belege mit zwei Zusatzdiensten gezeigt, heute, wen wundert es, zeige ich Belege mit drei und vier Zusatzdiensten.

Ich starte mit einem Ortsbrief mit Einschreiben, Rückschein und Eilzustellung aus der letzten Tarifperiode für Berliner Marken, ab 1.4.1989. Da kam schon eine ganz passable Gebür zusammen.

O-Bf 60 Pf + R-Geb. 250 Pf + Rück 250 Pf + Eil 500 Pf = 10,60 DM. Hier als Mischfrankatur mit 2x 500 Pf.



Weiter geht es mit zwei Fern-Wertbriefen mit Eilzustellung, Rückschein und Eigenhändig aus der Tarifperiode davor. Einmal bis 20 g, einmal 101-250 g. Gebühr der Zusatzdienste: Wert 400 Pf + Rück. 150 Pf + Eigenhdg. 150 Pf Eil 350 Pf = 10,50 DM

plus einmal 80 Pf und einmal 250 Pf für den Fernbrief. Der erste Brief ist leider 10 Pf überfrankiert. Briefe mit vier Zusatzdiensten muss man aber erst einmal finden.



Ich habe gerade überlegt, ob es überhaupt Briefe mit 5 Zusatzdiensten gibt?

Ja, wenn man Luftpost mal ausklammert, wäre Wert-Nachnahme-Rückschein-Eigenhändig-Eilzustellung möglich. So einen Beleg habe ich aber bisher noch nie gesehen, selbst philatelistisch gemacht noch nicht.

Soviel für heute. Ab nächster Woche geht es beim 500er Wert in den Bereich der Auslandspost.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 03.07.2020 21:50:09 Gelesen: 191# 88 @  
Hallo zum Freitag,

heute etwas später, da ich gerade erst nach Hause kam.

Heute beginne ich mit dem Bereich Auslandsbriefe mit dem Wert zu 500. Im Luftpostbereich nach Übersee mussten da schon ein paar Gramm verschickt werden.

Ich beginne mit zwei Briefen nach Abu Dhabi in die Vereinigten Arabischen Emirate mit Einschreiben. Einmal aus dem Jahr 1982, einmal aus dem Jahr 1988, an die selbe Person, die scheinbar etwas länger, oder gar permanent dort sesshaft war.



Der erste Brief war bei einem Gewicht zwischen 66-70 g portorichtig: Brief (über 50 g) 230 + R-Geb. 200 + 14x 20 Lp = 7,10 DM.

Der zweite Brief war etwas leichter, 31-35 g: Brief 180 + R-Geb. 200 + 7x 20 = 5,20 DM.

Dann habe ich noch eine Luftpost-Drucksache in die Türkei, die ich leider portomäßig nicht zuordnen kann, da der Stempel nicht lesbar ist. Es ist nur ein Briefstück. Zumindest muss die Drucksache ziemlich schwer gewesen sein.



Das wars für diese Woche. Nächste Woche habe ich dann einen separaten Block für Wertbriefe nach England.

Bis dahin,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 10.07.2020 19:10:50 Gelesen: 31# 89 @  
Hallo,

wie letzte Woche angekündigt, gibt es heute Wertbriefe nach England. Ich habe da mal eine Teil-Sammlung eines Engländers bekommen, der hatte so einiges auf Deutschen Auktionen gekauft. Entsprechend waren da solche Portostufen dabei, die man sicher nicht so häufig findet, auch wenn sie dann meist gar nicht so teuer sind.




Die Portoermittlung erspare ich mir heute mal. Der erste Brief kostete 14,80 DM, der zweite Brief 28,30 DM. Das sind schon ganz schöne Summen gewesen.
Im zweiten Gang jetzt noch zwei Wertbrief, die per Luftpost verschickt wurden, einer 17 DM Porto, der zweite 11,40 DM. Hier ist wieder der zweite Brief interessant, denn da wurde wieder Zoll erhoben und dieser auf der Rückseite entsprechend mit Marken verrechnet und zwar 36 Pfund und 19 Pence. Das war auch noch mal eine Menge Geld.




Interessant wäre, wie entschieden wurde, ob verzollungspflichtige Ware drinnen war, oder nicht. Ob das etwas mit Glücksspiel zu tun hatte?

Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 

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