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Thema: Bund: Neue Preise zum 01.07.2019
Das Thema hat 50 Beiträge:
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Journalist Am: 09.07.2019 11:54:29 Gelesen: 2431# 26 @  
@ saeckingen [#23]

Hallo,

ja ein einzelnes Buch, das über 5 Zentimeter dick ist und unter 1000 Gramm wiegt, ist vielleicht nicht so häufig, aber wie Christoph richtig sagt, war ja so auch der Versand von mehreren Büchern in der Summe einfacher, als nun, wo diese eher alle einzeln verschickt werden müssten.

Bei den Warensendungen ist die Gemengelage zwar ähnlich, aber wegen verschiedener Maße und Optionen etwas verzwickter - vereinzelt gibt es hier zwar eine Ermäßigung, aber speziell hier dürften Waren, die unter 5 Zentimeter Dicke sind, eher die Ausnahme sein. Diese werden nun automatisch zu einem Päckchen oder für Großkunden zur Warenpost, bei entsprechenden Mindestmengen wie die folgende Tabelle zeigt:



In der Summe bleibt festzuhalten, dass die Post über die Änderungen der Randbedingungen (Maße) teilweise sehr deutlich indirekt an der Preisschraube gedreht hat.

Viele Grüße Jürgen
 
saeckingen Am: 10.07.2019 07:41:22 Gelesen: 2333# 27 @  
Es ist mir klar, dass eine Büchersendung mehrere Bücher enthalten darf. Aber 5 cm Papier wiegen deutlich mehr als 500 g!
 
Vernian Am: 10.07.2019 11:30:46 Gelesen: 2287# 28 @  
Keine Antwort? Kann jemand was dazu sagen? Danke!

@ Altmerker [#21]

"Wenn ich es aber am Schalter abgebe, wird es teurer."

Ist das so? Ich habe die Pressemitteilungen über die "Kulanz-Verlängerung" der bisherigen Büchersendungskonditionen gelesen und ausgedruckt, da steht nichts davon, dass man derartige Sendungen nicht am Schalter abgeben kann.

Die Frage ist für mich von höchster Bedeutung, denn 100 Sendungen in einen Postkasten stopfen ist ja nun auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

V.
 
Journalist Am: 10.07.2019 13:12:52 Gelesen: 2263# 29 @  
@ Vernian [#28]

Zu deiner Frage mit Datum 4.7.2019 wurden die Filialen angewiesen bzw. informiert, das es bezüglich der Bücher- und Warensendung eine Übergangsfrist gibt (bis 31.12.2019)

mit folgenden Zitat daraus:

In diesem Zeitraum werden auch die bisher angebotenen sechs Produkte im Bereich der Bücher- und Warensendungen zu alten Preisen und bisherigen Maßen unbeanstandet angenommen

Die Frage ist nun allerdings, hat diese Info nur der Chef gelesen oder der Verantwortliche und oder hat er diese Info auch an diejenigen weitergegeben, die die Arbeit am Schalter machen ?

Viele Grüße Jürgen
 
saeckingen Am: 10.07.2019 16:05:47 Gelesen: 2215# 30 @  
Ich habe gestern eine Büchersendung zum alten Tarif am Schalter abgegeben. Die Mitarbeiterin hat mich auf die neuen Tarife aufmerksam gemacht und wollte nachkassieren, ich habe sie daraufhin auf die Übergangsfrist hingewiesen. Erst als der Kollege vom Nachbarschalter bestätigte, dass ich Recht habe, wurde die Sendung angenommen. Im Schaltersystem ist die Übergangsregelung aber (noch) nicht eingepflegt, d.h. wenn die Sendung mit Label freigemacht wird, geschieht das immer nach dem neuen Tarif.

Grüße
Harald
 
Vernian Am: 10.07.2019 18:54:24 Gelesen: 2158# 31 @  
Hallo,

gut, Dankeschön. D.h. wenn ich bis Ende des Jahres meine Büchersendungen zum alten Tarif bei einem Postamt aufgebe werde ich das Presseschreiben diesbezüglich mitnehmen um auf der sicheren Seite zu sein.

Danke und Gruß

Vernian
 
StefanM Am: 11.07.2019 08:08:17 Gelesen: 2075# 32 @  
@ Vernian [#31]

Einfacher ist das Erstellen von Internetmarken für die alten Versendungsformen, ausdrucken auf Klebeetiketten und ab in den Briefkasten. Da gibt es keine Diskussionen. :)
 
Vernian Am: 11.07.2019 08:41:45 Gelesen: 2060# 33 @  
@ StefanM [#32]

Also zum einen: Als Briefmarkensammler bemühe ich mich möglichst Briefmarken zu verwenden, wo das noch zulässig ist. Ich bin schon gezwungen Internetfrankaturausdrucke (den als "Marke" ist das m.E. nicht mehr zu bezeichnen) für meine Sendungen ins Ausland (Warenpost International) zu verwenden.

Zum anderen: Das Problem ist nicht der Einwurf in einen Postkasten wenn es um einzelne Sendungen geht. Ich habe aber zweimal im Jahr je über 100 Büchersendungen auf den Weg zu bringen, die ich wegen der Menge auf einer Poststelle abliefere (passt in keinen Kasten mehr). Mit dem neuen Tarif BüWa bis 500 g lohnt das preislich nicht mehr, da kann ich günstiger als Großbrief versenden. Durch die Verlängerung der alten Büchersendung kann ich aber im Herbst nochmal meine zweite Ladung Sendungen dieses Jahr günstiger auf den Weg bringen - deshalb hatte ich hier die Frage.
 
Nachtreter Am: 11.07.2019 21:03:20 Gelesen: 1978# 34 @  
@ Vernian [#33]

Bei der gelben Service-Wüste würde ich mir glatt den “Spaß“ erlauben und dann gleich mehrere gelbe Briefkästen bis fast an den Anschlag vollstopfen. Außer abkassieren und vielleicht noch die eigenen Angestellten schikanieren können die nämlich bald nichts mehr!

Viele Grüsse

Nachtreter
 
Vernian Am: 11.07.2019 23:22:57 Gelesen: 1949# 35 @  
@ Nachtreter [#34]

Wohl wahr.
 
filunski Am: 18.07.2019 14:27:25 Gelesen: 1749# 36 @  
Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass ein "Erfahrungsbericht" dazu.

Der Gildebrief der Poststempelgilde wurde vor ein paar Tagen an die Mitglieder verschickt. Diesmal als Großbrief, Porto 1,55. Prompt kamen dazu auch schon erste Hinweise von Mitgliedern, wir hätten da zu viel Porto bezahlt. Es gibt ja noch die Ausnahmeregelung, Büchersendung alt für 1,20, bis 31.12. Leider eine anscheinend nur theoretische Möglichkeit und bestenfalls für den Versand von Kleinmengen. Die Poststempelgilde kannte diese Regelung und hatte auch versucht sie anzuwenden.

Bei einer ersten Einlieferung von Büchersendungen (nicht der Gildebrief), frankiert mit 1,20 wurde dies nicht akzeptiert, unser Versandstellenleiter musste nachzahlen oder hätte alles wieder mitnehmen müssen. Da die bestellten Bücher ja erwartet wurden hat er nachgezahlt.

Der Versand der Gildebriefe, Größenordnung ca. 500 Stück, kann wegen der Menge nicht markenfrankiert und über den Briefkasten erfolgen. Deshalb benutzt unsere Geschäftsstelle eine FP-Frankiermaschine. Für diese musste kurz nach der Portoerhöhung ein Software-Update gemacht werden. Jetzt gibt es die Möglichkeit der Frankierstufe Büchersendung alt für 1,20 nicht mehr! Manuelle Portostufen sind nicht möglich, nur die von der Post vorgesehenen Portostufen für die angebotenen Versandarten. Also beibt nur Bücher-/Warensendung (neu) für 1,90 oder eben Großbrief 1,55.

Natürlich "freut" sich auch die Poststempelgilde sehr über solche Verfahren! :-(

Beste Grüße,
Peter
 
DL8AAM Am: 18.07.2019 18:57:47 Gelesen: 1685# 37 @  
@ filunski [#36]

Manuelle Portostufen sind nicht möglich, nur die von der Post vorgesehenen Portostufen für die angebotenen Versandarten.

Nur ganz kurz, gibt es da nicht die manuelle Möglichkeit über "Kilotarif" o.ä. Aufzahlungsformen das Gerät zur Eingabe eines freien Portowerts zu überzeugen? So etwas "zweckentfremdetes" sah/sehe ich hier im Firmenposteingang häufiger mal, insbesondere wenn mit einem zweiten FRANKIT-Druck ein altes bereits aufgebrachtes Porto um ein paar krumme Cent aufgewertet werden soll, der Poststellenmitarbeiter sein Gerät kennt und keine 15 Cent-Marken parat hat.

Gruß
Thomas
 
Nachtreter Am: 18.07.2019 23:21:02 Gelesen: 1626# 38 @  
@ filunski [#36]

Vielleicht auf die Internetmarke umsteigen, da wäre es problemlos gegangen - abgesehen einmal von der “Einstellung“ was die Frankiermaschine nicht hat gibt es nicht. Ist doch klar dass der Laden seine Portoerhöhung durchsetzen will, auch wenn sie bei den Bücher-/Warensendungen noch gar nicht endgültig genehmigt ist.

Viele Grüße

Nachtreter
 
ginonadgolm Am: 19.07.2019 11:38:06 Gelesen: 1547# 39 @  
Offensichtlich versucht man, die Postkunden im unklaren über die Übergangsregelung für Büchersendungen zu lassen.

Mir passiert in Itzehoe, Postbankfiliale Adenauerstraße:

Der Herr hinter dem Schalter verlangte 1,90 €. Nach meinen Hinweis auf die Übergangsregelung sagte er: Wenn Sie das wissen, zahlen sie nur 1,20 €!

Da erübrigt sich jeder Kommentar!

Beste Grüße
Ingo aus dem Norden
 
filunski Am: 19.07.2019 14:44:43 Gelesen: 1474# 40 @  
@ Nachtreter [#38]

Vielleicht auf die Internetmarke umsteigen

Ja, ganz tolle Idee, bei 500+ zu einem Termin zu versendenden Briefen! :-(

Wer soll das machen, die bringt man ja nicht per "Copy + Paste" am Rechner auf den Versandumschlag. Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft aus freiwilligen, ehrenamtlichen Mitgliedern. Der Versand wird von der Geschäftsstellenleiterin und dem Versandstellenleiter (zwei Personen) "für lau" erledigt und um ihnen diese Arbeit (zum Wohle der restlichen fast 500 Mitglieder die sich höchstens beschweren wenn sie mal nicht rechtzeitig den Gildebrief bekommen) zu erleichtern haben wir schon vor vielen Jahren eine Frankiermaschine angeschafft. Zeit und Arbeit ist das auch so immer noch genug.

Beste Grüße,
Peter
 
Michael Mallien Am: 19.07.2019 14:58:27 Gelesen: 1464# 41 @  
@ filunski [#40]

Der Aufwand ist nicht unerheblich, das stimmt. Allerdings kann man in einem Arbeitsgang bis zu 99 Internetmarken erzeugen und auf Selbstklebeetiketten drucken, die dann recht zügig auf die Sendungen aufgebracht werden können.

Das ist vergleichbar mit dem Aufkleben von selbstklebenden Briefmarken.

Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 19.07.2019 15:11:12 Gelesen: 1456# 42 @  
Das dürfte auch nicht viel mehr Arbeit machen, als die Frankiermaschine:

https://shop.deutschepost.de/traubenhyazinthe-briefmarke-zu-1-20-eur-100er-rolle
 
filunski Am: 19.07.2019 15:24:33 Gelesen: 1449# 43 @  
Ja, vielen Dank auch für die sicherlich gut gemeinten Tipps. ;-)

Das löst das Problem aber leider immer noch nicht, da das Aufbringen der Frankatur ja nur ein Teil der Geschichte ist. Es folgt ja dann die Aufgabe bei der Post. Nun kann natürlich unser Versandstellenleiter mit seinen 500+ Großbriefen/Büchersendungen im gesamten Stadtgebiet von Soest rumfahren und alle Briefkästen damit vollstopfen oder aber er fährt, auch wieder mindestens genauso lang rum und sucht bis er irgendwo doch noch eine Postfiliale oder Agentur findet die diese Masseneinlieferung zum Kulanztarif unter Vorlage des schon hier gezeigten Schreibens, murrend akzeptieren. Unser Versandstellenleiter würde sich darüber sicherlich sehr freuen. ;-)

Wir haben deshalb, nicht zuletzt um unsere Mitglieder mit dem ordentlich und rechtzeitig zugestellten Gildebrief zu erfreuen, in den sauren Apfel gebissen und die Großbrief-Variante gewählt.

Beste Grüße,
Peter
 
Nachtreter Am: 19.07.2019 19:07:08 Gelesen: 1415# 44 @  
@ filunski [#43]

Man sollte sich dann aber entscheiden: Rumheulen und in den sauren Apfel beißen oder eben engagiert den gelben Riesen mit seinen eigenen Mittel schlagen. Und bei 175 € + x würde ich mich dann doch für letzteres entscheiden. :-o

Viele Grüße

Nachtreter
 
umdhlebe Am: 20.07.2019 13:25:33 Gelesen: 1350# 45 @  
Die Lieferengpässe der neuen Marken scheinen wirklich dramatisch zu sein - heute bekam ich von der Versandstelle Weiden eine Verspätungsankündigung.


 
jmh67 Am: 20.07.2019 15:34:13 Gelesen: 1324# 46 @  
@ umdhlebe [#45]

So etwas ist mir auch in den Briefkasten geflattert. Irgendwie stehen die neuen Preise unter einem schlechten Stern - oder jedenfalls war die Maßnahme schlecht vorbereitet, finde ich.

-jmh
 
Michael Mallien Am: 20.07.2019 16:00:28 Gelesen: 1315# 47 @  
@ filunski [#43]

Hallo Peter,

vielleicht noch eine Idee: Man könnte versuchen, sich das Vorgehen in der Filiale schriftlich bestätigen zu lassen und sich dann an den zuständigen Kundenservice der Post wenden mit Hinweis auf die Diskrepanz und der Bitte um Ausgleich der Differenz.

Viele Grüße
Michael
 
filunski Am: 22.07.2019 12:58:11 Gelesen: 1198# 48 @  
@ Michael Mallien [#47]

Lieber Michael,

vielen Dank, ein Gedanke den man mal verfolgen kann. Auf alle Fälle aber mal eine durchaus konstruktive Idee, im Gegensatz zu manch anderen hier geäußerten Vorschlägen. ;-)

LG, Peter
 
Vernian Am: 24.07.2019 14:14:56 Gelesen: 979# 49 @  
Also ich habe bezüglich der "Kulanzregelung" wegen den Büchersendungstarifen auf meiner Filiale extra nachgefragt ob das bekannt sei:

Ja, wenn Sendungen vorfrankiert zu den alten Konditionen eingeliefert werden dann ist das o.k. Nur vor Ort nach den bisherigen Konditionen (1,20 / 1,70) ist ein Freimachen nicht möglich, hier greift die neue Versandform BüWa.

Ich werde also voraussichtlich bis Ende des Jahres wie gewohnt Büchersendungen aufgeben, vorfrankiert natürlich.

Best

V.
 
DL8AAM Am: 24.07.2019 18:37:27 Gelesen: 929# 50 @  
@ Vernian [#49]

Eigentlich macht genau nur diese Kulanz-Regelung einen Sinn. Das war so wie die Kulanzregel mit den 1,44 Briefmarken, die ja bis "gestern" galt. Die galt ja auch nur dann, wenn man als Kunde den Großbrief mit einer alten 1,44er freigemacht hatte - und nicht erst in der Filiale bezahlen wollte, da musste man dann 1,45 bezahlen.

Oder gilt diese Kulanzregel immer etwa immer noch? 1,44 Altbestand-Marke + 10 Cent vorfrankierte Auffrankatur = 1,54 (über den Briefkasten eingeliefert) = Kulanz für 1,55? Würde ja weiterhin Sinn ergeben, da es ja niemals 1 Cent Ergänzungswerte gab und ATM kaum als Alternative zur Verfügung (standen) stehen. Und das war ja der Grund, weshalb die Post damals diese Kulanzregel offiziell bekannt gab. Wobei sich die jetzt fehlenden 11 Cent (auf die 1,44er Altbestandsmarken) ja nun in Briefmarken darstellen lassen, zumindest theoretisch: 8 Cent + 3 Cent Ergänzungswerte. Die Frage hier wäre nur, ob die 3er und 8er noch regulär bei der Post erwerbbar wären.

Gruß
Thomas
 

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