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Thema: Österreich Crypto-Stamp Briefmarken
Das Thema hat 57 Beiträge:
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DL8AAM Am: 06.08.2019 21:29:27 Gelesen: 13302# 33 @  
@ Richard [#32]

Oder gibt es einen Denkfehler bei der Beurteilung von meiner Seite aus ?

Jein. Das liegt an der virtuellen Farbe, "Deine" ist leider nur in schwarz, die war schon immer Massenware. ;-) Wohl um die 100.000 Stück. Rot ist die teure Variante, mit nur einer "Handvoll" von Exemplaren, naja, die seinerzeit angegebene Auflagenhöhe für Schwarz liegt auch bei satten 1500.

Gruß
Thomas
 
Philipp Harder Am: 07.08.2019 11:40:01 Gelesen: 13195# 34 @  
@ Philipp Harder [#30]

Nachfolgend ein paar Informationen zu den 500 via Blockchain angebotenen Crypto Stamps OHNE Rubbelfeld:

Die insgesamt 150'000 Crypto Stamps haben eine fortlaufende Nummer von 0 bis 149'999.

Nur die 500 Stamps mit den laufenden Nummern 149500 - 149999 haben kein Rubbelfeld und wurden ab von der Post über eine eigene Internetseite ("onchain store") angeboten. Die Kaufabwicklung erfolgte per Blockchain-Transaktion gegen Ether.

Der Verkaufspreis war anfangs $7.65, umgerechnet in Ether.

Die erste am 11.6. onchain verkaufte Marke hatte die #149500; nach 2 Stunden ging es dann in absteigender Reihenfolge bis zum 13.6. weiter mit #149999 bis #149600.

Für die letzten 100 Marken hatte die Post festgelegt, dass der Preis jeweils 10% steigen sollte:

#149599 = $7.65
#149598 = $8.26
...
#149578 = $38.09
...
#149557 = $200.95 (14.6.2019)
...
#149548 = $388.63 (15.6.2019)
#149547 = $421.34 (17.6.2019)
#149546 = $456.62 (19.6.2019)
#149545 = $493.15 (19.6.2019)

Danach wurde der Onchain-Store geschlossen. Die letzten 44 Marken ohne Rubbelfeld mit den Nummern #149501 bis #148544 wurden zurückgehalten.

Die Käufer der 500 Onchain-Marken konnten wählen, ob sie ihre Scheckkarten ohne Rubbelfeld zugesandt haben wollten oder nicht. Frankaturgültig aus Philatelistensicht "sammelwürdig" ist natürlich allein die Scheckkarte.

Quellen:

(1) https://etherscan.io/token/0x7e789e2dd1340971de0a9bca35b14ac0939aa330
(2) https://coinforum.de/topic/17195-crypto-stamp-briefmarke-österreichische-post/
(auf coinforum.de wird anfangs oft "onchain-store" mit "online-store" verwechselt; letzterer hat natürlich ausschliesslich Scheckkarten mit Rubbelfeld verkauft).
 
22028 Am: 07.08.2019 11:46:52 Gelesen: 13186# 35 @  
Ich frage mich halt ernsthaft, was das noch mit Philatelie zu tun hat?
 
Philipp Harder Am: 07.08.2019 15:03:35 Gelesen: 13129# 36 @  
@ 22028 [#35]

Ich frage mich halt ernsthaft, was das noch mit Philatelie zu tun hat?

Die Crypto Stamp hat ein paar Dutzend Token-Sammler und Spekulanten dazu gebracht, die Postämter und den Onlinestore der Post innerhalb Tagen leer zu kaufen! Auch finde ich einige der Kommentare über uns Briefmarkensammler auf coinforum.de sehr lustig.

"Sammeln" ist nicht zwangsläufig an reale Dinge gebunden. Die Besitzer des "roten Tokens" werden in der Crypto Community so ehrfürchtig behandelt wie die Besitzer des Sachsen Dreiers in der Realität.

Sicher ist die Spekulation in ein paar Wochen vorbei. Aber die Österreichische Post wird wohl spätestens nächstes Jahr nachlegen und hoffentlich vieles besser machen. Ich würde mir z.B. wünschen, dass man auf das Rubbelfeld verzichtet.

Wegen dem Rückgaberecht bei Online-Bestellungen muss die Post z.B. alle überzähligen Marken mit schwarzem Token zurücknehmen, wenn verlangt. Auch die Unterteilung in "virtuelle Farben" ist Quatsch. Ich würde 100 verschiedene virtuelle Motive in gleicher Auflage vorschlagen. Und wer alle 100 komplett hat, bekommt von der Post eine "reale" Briefmarke mit Sondermotiv zugeschickt. Dann wären auch die Briefmarkensammler mit dabei.

Für mich persönlich war es der erste Kontakt mit der Krypto-Welt. Einiges an Software finde ich auch für die Philatelie interessant: Weltweites Bezahlen mit "Ether" kostet nur 9 Cents; Autoren von digitaler Literatur können eigene Tokens als "Lizenzschlüssel" verkaufen, die weiter verkauft, aber nicht kopiert werden können.
 
Richard Am: 21.08.2019 09:22:05 Gelesen: 12672# 37 @  
In der Michel Rundschau August 2019 ist die Crypo Marke wie folgt katalogisiert:

2019, 11. Juni. Kryptowährung. Kombinierter Offsetdruck und Siebdruck auf Kunststoff, Einzelanfertigung, geschnitten, Zähnung aufgedruckt.

Mi-Nr. 3470 690 Cent schwarz/silber

** 16.-- ** mit Zierfeld 17.-- / o gleiche Werte / FDC 18.-- Euro

Das abbrechbare Zierfeld enthält unter Rubbelfeldern verborgene QR-Codes, die den Erwerb von Kryptowährung ermöglichen.

Auflage 150.000 Stück

---

Michel hat auf eine Spezialisierung zunächst verzichtet. Damit wird nach den Gepflogenheiten von Michel die billigste Variante katalogisiert, die am Markt bereits in zahlreichen Fällen (nicht unerwartet) unterboten wurde.

Da der nächste Österreich Spezial vermutlich erst im 2. Quartal 2020 erscheinen wird, werden wir bis dahin auf die Spezialisierung warten müssen. Dies bedeutet nicht, dass die Sammler nicht bereits spezialisieren und hier im Forum darüber berichten können. Beiträge dazu sind gerne gesehen und gelesen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 14.01.2020 09:14:51 Gelesen: 10310# 38 @  
@ Richard [#37]

Noch immer sind die Michel-Nummern unbekannt und es ist um die mit Werten bis zu 50.000 Euro angebotenen Cryptos stiller geworden.

In der PPA gab es die erste Marke inzwischen zum Nominalwert [1]:

Los: Nr. 350.0528 Die Crypto-Stamp; Seriöse Marke, Spielerei oder Unfug ?

Schöne Grüsse, Richard

https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktion.pl?do=bu&bu=350&lo=281887
 
Richard Am: 04.02.2020 09:47:18 Gelesen: 9836# 39 @  
Um die Crypto Stamps [1] ist es ruhig geworden. Das könnte sich jetzt ändern, wie die österreichische "Die Briefmarke" in Heft Februar 2020 ankündigt:

Nachdem die Crpto Stamp 2019 ein großer Erfolg war, arbeitet die Österreichische Post bereits an neune Crypto-Briefmarken, die als philatelistische Handelsware herausgegeben werden.

Seien Sie gespannt - die Jagd nach dem Einhorn und einigen anderen tierischen Wesen geht bald weiter, wir halten Sie auf dem Laufenden !

Voraussichtliche Veröffentlichung: Juni 2020.


Schöne Grüsse, Richard

[1] https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_nkw=crypto+stamp&_sacat=0&_sop=2&rt=nc
 
michaelz Am: 20.05.2020 21:54:44 Gelesen: 8185# 40 @  
Hallo Leute,

ich bin nach Googlesuche hier gelandet. Klar, ich habe mal nach der Crypto Stamp gegoogelt um mal zu schauen was es darüber so an Meinungen gibt im internet.

Selbst sammle ich Münzen, antike Römer und diverse Anlagemünzen, Briefmarken habe ich zwar auch ein Album vom Großvater, aber das mache ich selbst nicht aktiv mit.

Was mich an der Crypto Stamp interessiert ist momentan natürlich die Spekulation. Was denke ich auch verständlich ist, denn so richtig eine Briefmarke wie man sie so kennt ist es ja auch nicht. Irgendwie.

Aber dennoch, man muss es auch mal so sehen, will man zu den ersten gehören die dann in zehn Jahren sagen "ich hatte die damals schon" ?Und will man dann auch zu denen gehören die sie immer noch haben, wenn ETH (Ethereum) schon wieder drei neue ATHs gemacht hat und bei 5-10.000 wert ist?

Also ich sehe für mich persönlich eher den Vorteil der Technik. Das auch Briefmarken im täglichen Leben digital geworden sind wird ja niemandem entgangen sein. Paketmarke (Deutschland) eben mit Paypal holen, ausdrucken, ab dafür. Und billiger wie im Shop isr es auch noch. Und ich muss nicht sone blöde Klebemarke ausfüllen und draufpappen die sowieso nicht mehr hält wenn ich sie aus dem Stapel zieh der seit zwei Jahren in der Schublade liegt.

Die Blockchaintechnik an sich ist aber ja das interessante. Nicht manipulierbar, öffentlich und transparent, nie wieder rückgängig zu machen oder zu löschen. Was einmal in einer Blockchain steht bleibt dort auch für immer drin stehen.

Das ermöglicht eben auch das man reale Werte dort hinterlegen kann, als Vertrag z.b., mit sogenannten Smart Contracts. z.b. Immobilienbesitz bzw. Grundbücher.

Dazu der äusserst einfache Transfer. Rund um die Welt egal wohin und zu wem, ohne auf Währungsgrenzen achten zu müssen. Meine mit Euro gekauften BTC oder ETH oder oder sonstigen Coins kann ich beliebigen Leuten schicken, diese erhalten sie nach wenigen Sekunden- einige Minuten (ok, Bitcoin ist deutlich langsamer als andere) und sie können sofort darüber verfügen. Bei manchen Coins ist das versenden sogar kostenlos, wie z.b. NEO.

Was bringt das denn? Ganz einfach. Man benötigt keine Bank, keine Institute, keine "Berater" die einem "behilflich" sind. Also kann einem auch keine Bank, Institut oder Berater etwas wegnehmen. Denn genau DAS ist nicht möglich, es gibt keine Fremdzugriffe auf Coins. Denn man hat sie in einer Wallet, einer eigenen Geldbörse, die man auf dem eigenen Computer hat. Diese ermöglicht den Versand und den Empfang.

Ich finde das wunderbar. :)

Und ich denke auch bei Briefmarken wird diese Art wie die Crypto Stamp früher oder später normal werden. Daher freue ich mich zumindest jetzt beim zweiten Mal dabei zu sein nachdem ich das erste Mal völligst verpasst hatte.

Grüße, Michel.
 
bignell Am: 21.05.2020 10:21:39 Gelesen: 8108# 41 @  
@ michaelz [#40]

Hallo Michel,

ich hab mir drei Cryptomarken bei der Post gekauft, einfach weil ich die Idee lustig finde. Eine Wertsteigerung erwarte ich mir nicht, in ein oder zwei Jahren ist wohl auch der Hype bei ebay und vereinzelt Auktionshäusern vorbei, und man bekommt sie wohl um Nominalwert plus ein paar Prozent (naja vielleicht die "seltene" rote nicht, aber von aussen sieht man es der Cryptostamp nicht an, und wie lange es die Seite geben wird wo man die "Farbe" nachsehen kann, steht in den Sternen).

Deine Begeisterung über Digitalwährungen teile ich nicht, aber es gibt sie, und sie werden bleiben und vielleicht auch einmal das Bargeld ablösen.

Liebe Grüße, harald
 
Holzinger Am: 21.05.2020 10:29:06 Gelesen: 8104# 42 @  
@ michaelz [#40]

Denn man hat sie in einer Wallet, einer eigenen Geldbörse, die man auf dem eigenen Computer hat. Diese ermöglicht den Versand und den Empfang.

Sofern kein anderer - damit meine ich von außen - darauf Zugriff hat. Oder täusche ich mich da?
 
Vielflieger Am: 22.05.2020 12:49:44 Gelesen: 7968# 43 @  
Falls es hier im Forum bisher keiner erwähnt hat, auf der Webseite der Österreichischen Post AG [1] kann man die nächste Cryptomarke bis 10. Juni vorbestellen, welche ab dem 25. Juni ausgeliefert wird. Pro Bestellung dürfen nur 25 Stück bestellt werden, Nominalwert ist €7, was aktuell einem (Groß-)Brief der Portostufe L nach Europa entspricht.

[1] https://onlineshop.post.at/onlineshop/briefmarken---philatelie/crypto-stamps_391
 
22028 Am: 22.05.2020 13:01:07 Gelesen: 7964# 44 @  
@ Holzinger [#42]

Mehr oder weniger ja, und wenn man seinen Wallet Code verloren hat, ist das Geld auch weg.
 
michaelz Am: 22.05.2020 20:58:00 Gelesen: 7911# 45 @  
@ bignell [#41]

Das Bargeld verschwinden wird ist ja wahrscheinlich, in Schweden nutzt das kaum noch jemand. Das wird sich so fortsetzen.

Direkt eine echte Kryptowährung wird das Geld nicht ersetzen, denn die sind dezentral und nicht von einer Personengrupoe oder Institution, sondern Freeware und Open Source. Aber ein zentralisierter staatlicher Stablecoin wird sicherlich kommen. Was ich eher schlecht finde weil es absolute Kontrolle bedeutet und somit auch Zwänge und auch Druckmittel.

@ Holzinger [#42]

Auf eine eigene Wallet, also z.b. Dedktopwallet für PC, Hardwarewallet wie Trezor oder Ledger kann von aussen niemand zugreifen. Es sei denn man gibt jemand den Seed (eine Reihe von Wörtern) oder die Privatekeys. Aber ohne das ist es unmöglich jemals Coins zu bewegen. Die Coins sind auch nicht wirklich in so einer Wallet sondern immer in ihrer Blockchain. Eine Wallet verwaltet nur die Rechte und ermöglicht den Zugriff. Man verwendet in der Regel sichere Computer, altes Notebook mit Linux z.b. und nutzt keine weiteren unsichere Software, auf Handys ist eine Wallet eigentlich immer gefährdet. Und es gibt natürlich unzählige gefakte Programme. Gefakte Webseiten. Und natürlich so ein Mist wie dies Zeug mit Höhle der Löwen.

Aber ok, das gibts ja nicht nur bei Coins.

@ 22028 [#44]

Nicht ganz. Eine Wallet ist ein Programm das man startet, mit Passwort. Man muss da nicht jedesmal irgendwelche Codes eingeben oder so.

Deswegen ist es so wichtig das man Seed und Privatekeys sichert, sowohl digtal auf USB und analog, ausgedruckt und einlaminiert. Denn ein Computer kann kaputtgehen und ein Stick auch. Oder verlorengehen. Dadurch entstehen Legenden wie Leute die auf Müllhalden ihren Computer suchen.

Mithilfe des Seed oder Privatekeys kann man jederzeit und überall den Zugriff auf seine Coins wiederherstellen.
 
Holzinger Am: 23.05.2020 13:34:40 Gelesen: 7861# 46 @  
@ michaelz [#45]

Danke für die Infos/meine Aufklärung.

Dank der Hilfe eines österreichischen Sammlerkollegen bin ich auch im Besitz von 2 Ausgaben (darunter eine "seltenere" Variante). Einfach nur so aus allgemeinem (Sammler-)-Interesse. Fiskalische (oder sonstige) Nutzung kommt aber bei mir nicht in Frage.

Zu Anfang hatte ich mich über das große Interesse gewundert. Ich denke, hier nutzen auch viele (kriminelle?) Personen die günstige Gelegenheit des wohl nicht einsehbaren Transfers. :-)
 
michaelz Am: 23.05.2020 16:18:10 Gelesen: 7838# 47 @  
@ Holzinger [#46]

Naja weiss nicht. So Unsummen sind das ja nicht bei den Marken, das sich da irgendwas lohnt etwas Krummes zu drehen.

Und eine Blockchain ist ja öffentlich, das kann jeder sehen. Man sieht in Jahrzehnten noch, wo ein Coin herkam und wo er überall hingeht, auch die Bruchteile davon.

Man sieht zwar keine Namen oder so, aber es ist lediglich pseudonym, nicht anonym. Ausser bei Privacycoins wie Monero.
 
Brigitte Am: 03.06.2020 16:53:23 Gelesen: 7505# 48 @  
Crypto stamp 2.0

Mit der ersten Blockchain-Briefmarke der Welt hat die Österreichische Post vergangenes Jahr nicht nur für großes Aufsehen gesorgt, sondern auch ein begehrtes Sammlerobjekt geschaffen, das innerhalb weniger Tage vergriffen war. Am 20. Mai wurde im Rahmen der Online Blockchain-Konferenz „ANON Summit“ die neue Crypto stamp 2.0 vorgestellt.

Die Crypto stamp 2.0 erscheint am 25. Juni in vierfacher Ausführung: und zwar als Panda, Lama,Honigdachs und Doge. Sie wird dieses Jahr nicht als Sondermarkenblockgeführt und ist somit nicht imAbonnement erhältlich.Die neuen Briefmarken werden umweltfreundlich auf Karton gedruckt.

Die Crypto stamp 2.0 kann nicht nur als handelsübliche Briefmarke zur Frankierung von Postsendungen verwendet werden, sie ist zugleich ein virtuelles Sammlerstück. Das digitale Pendant wird in der Blockchain gespeichert, einer speziellen Art der dezentralen Datenspeicherung. Dort liegt sie in einer digitalen „Geldbörse“, der sogenannten Wallet, über die ausschließlich die Besitzerin bzw. der Besitzer verfügt.

Die Briefmarken lassen sich vom scheckkartengroßen Markenblock ablösen und sind nassklebend. Die Rückseite des Blocks enthält alle Zugangsdaten, die unter einem Sicherheitsetikett verborgen sind, welches nur einmal abgelöst werden kann. Nur die Inhaberin bzw. der Inhaber verfügt damit über die digitale Version der Crypto stamp. Wenn die digitale Version der Briefmarke verkauft bzw. von einer Wallet in eine andere transferiert wird, ist die Transaktion in der Blockchain lückenlos dokumentiert.

Die Crypto stamp 2.0 ist die logische Weiterentwicklung der weltweit ersten Blockchain-Briefmarke und hält zusätzliche digitale Funktionen bereit – nähere Details zu den neuen Funktionen werden zum Ersttag der Marken verraten.

Der Grafikentwurf der Marken stammt von David Gruber. Die Marken mit einem Nennwert von 7 Euro werden insgesamt 240.000 Mal aufgelegt. Die Vorbestellung ist bis 10. Juni im Online Shop der Österreichischen Post AG möglich, es sind noch Restbestände von drei Motiven erhältlich. Der reguläre Verkauf in den Postfilialen und Onlinebeginnt am 25. Juni 2020.







Motive: Doge, Panda, Lama, Honigdachs
Nennwert: 7 Euro
Ausgabetag: 25.06.2020
Markengröße: 86 x 54mm (ISO Scheckkartenformat)
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Variuscard
Druckart: Offset, Siebdruck, Heißfolienprägung, Thermotransferdruck
Auflage: 240.000 Marken, je 60.000 Stück pro Motiv

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Neuheiten aus Österreich"]
 
Richard Am: 26.08.2020 09:07:26 Gelesen: 5409# 49 @  
@ Brigitte [#48]

Liebe Mitglieder,

inzwischen wurden in der Michel Rundschau August 2020 die 4 Crypto Blocks mit den Blocknummern 113 (grün), 114 lila), 115 (rot) zbd 116 (blau) katalogisiert.

Nominalwert jeweils 700 Cent, Katalogpreis für ** und o jeweils 16 Euro.

Michel schreibt dazu: "Block 113-116 sind jeweils 5 virtuelle Farben in unterschiedlicher Häufigkeit zugeordnet, die mit Hilfe des QR-Codes eruierbar sind, schwarz, grün, blau, gelb und rot."

Wer alle 4 Blocks mit jeweils 5 Unterarten nach Farben besitzen möchte, wird mindestens 20 x 7 = 140 Euro nominal oder 20 x 16 Michel-Euro = 320 Michel-Euro ausgeben müssen - wenn man einmal Österreich ** sammelt.

In der PPA Auktion vom 18.8. wurden alle 4 Blocks zum Preis von je 7 Euro verkauft.

Haben Sie Erfahrungen mit Crypto Stamps gemacht ? Ge- oder verkauft, getauscht, wie ist die Nachfrage nach den Blocks 2019 und 2020 - oder sind sie bald unterhalb des Nominalwerts erhältlich ?

Schöne Grüsse aus dem Allgäu, Richard
 
bignell Am: 26.08.2020 21:50:48 Gelesen: 5350# 50 @  
@ Richard [#49]

Hallo Richard,

wie auch bei der ersten Crypto-Stamp hab ich mir drei der neuen Ausgabe bei der Post bestellt (das vierte Motiv war ausverkauft). Allerdings weiss ich nicht welche "virtuellen" Farben es sind, da die Hüllen mit einem Sticker versiegelt sind, den man lösen müsste um zum Code zu kommen - und Puristen werden dann die "Postfrische" anzweifeln / bestreiten. Aber die Farben sind mir eigentlich egal, irgendwann wird es den Server, auf dem man das nachschauen kann, einfach nicht mehr geben, und dann ist eine seltene "rote" plötzlich auch nur mehr eine normale.

Ich glaube dass die Marken in ein paar Jahren zur/unter der Nominale erhältlich sein werden, bis auf die "seltenen" (Farbe rot, kurze Codes, ...) - diese werden "Katalogschlager" sein.

Liebe Grüße aus Wien, harald
 
Holzinger Am: 27.08.2020 14:09:19 Gelesen: 5247# 51 @  
@ Richard [#49]

Ich hatte vor einiger Zeit einmal eine Test-Bestellung versucht. Ging nach Anmeldung auch, bis zur Angabe einer österreichischen Postadresse (zum Abgleich). Da habe ich dann abgebrochen, weil es mir nicht so wichtig war.
 
bignell Am: 27.08.2020 22:33:06 Gelesen: 5196# 52 @  
@ Richard [#49]

Hallo Richard,

gerade gefunden, hier gibts das goldene Einhorn schon zur halben Nominale:

eBay 402369238816



Da sind die 1000 € Versandkosten ja leicht zu verschmerzen.

Liebe Grüße, harald
 
Ron Alexander Am: 31.08.2020 08:28:15 Gelesen: 5067# 53 @  
Schönen guten Morgen,

also die Farbe des Digitalen Zwillings der Briefmarke erfährt man erst wenn man die "Marke" besser gesagt Blockchain in sein Wallet packt. Hier habe ich mal gelesen [1].

Das die Farbe erst dann generiert wird wenn man sie in das Wallet packt, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, die muss im Vorfeld schon gespeichert sein im Blockchain und wird halt erst sichtbar. Dabei soll rot wieder die seltenste sein. Man kann aber so, im Gegensatz zur ersten Crypto Stamp die Farbe nicht mehr anhand der gekauften Marke erfahren.

Die Goldene Crypto Stamp gibt es so m.W. nicht zu kaufen, man kann diese nur "gewinnen" bei der Österreichischen Post. Hierzu muss man die Crypto Stamp 2.0 in sein Wallet laden und nimmt anschließend automatisch an der Verlosung teil. Das Goldene Einhorn, der Analoge Teil besitzt dabei tatsächlich den oben gezeigten "Goldkrümel".

Grüße,
Ron

[1] https://www.internetworld.at/technik/blockchain/oesterreichische-post-launcht-vier-neue-blockchain-briefmarken-2548038.html
 
silent Am: 31.08.2020 12:27:53 Gelesen: 5033# 54 @  
@ Ron Alexander [#53]

Es gibt auf der Crypto, die ja eigentlich wie eine Scheckkarte aussieht, einen Zahlen- Zifferncode. Dann gibt es einen Link der Post wo du diesen Code eingeben kannst und dann siehst du welche Farbe deine Crypto hat.



Auf dem Foto sieht man was man zu sehen bekommt wenn man den Code eingibt.
 
modirawatleng Am: 31.08.2020 12:41:28 Gelesen: 5030# 55 @  
@ Ron Alexander [#53]

Also als Briefmarkensammler, der auch mit Ethereum arbeitet, mal ganz dumm gefragt, mit der Bitte um ernsthafte Antwort, ob ich das richtig verstehe:

1. Die österreichische Post gibt selbstklebende Postwertzeichen aus.

2. Unter diesen Postwertzeichen, auf dem Trägermaterial, befindet sich ein QR Code, den man einscannen und in seine private, verschlüsselte digitale Brieftasche ("Wallet") aufnehmen kann, nachdem das Postwertzeichen zur Frankatur verwendet worden ist.

3. Dieser QR Code wird in der Wallet dann als digitales Abbild des versendeten (und entwerteten) Postwertzeichens repräsentiert (mit einer Überraschungsfarbe, sozusagen).

Wenn das richtig ist, gibt es also das klassische philatelistische Objekt des entwerteten Postwertzeichens, das sich irgendwo auf einer Briefsendung befindet und ebenso klassisch gesammelt werden könnte (wenn es in die richtigen Finger käme). Zusätzlich gibt es ein digitales Symbol in der Wallet, das mit dem Postwertzeichen nichts weiter zu tun hat, als dass damit zusammen verkauft worden ist, und in der Blockchain als Abbildung der ursprünglichen Marke erscheint.

Demnach wäre es dasselbe, wenn ich von postfrischen Briefmarken vor der Frankatur ein Polaroidfoto machte, und dieses Foto genau wie die Briefmarke am Postschalter stempeln (und, wegen seiner Einzigartigkeit, beglaubigen) lassen würde, und dann neben einer Briefmarkensammlung noch eine Sammlung beglaubigter fotografierter Briefmarken anlegen würde.

Und jetzt macht die Österreichische Post noch eine Verlosung unter allen Polaroid-Fotos, und der Gewinner bekommt so ein Mini-Goldnugget.

Habe ich da einen Denkfehler? Oder habe ich das richtig verstanden?

modirawatleng
 
Ron Alexander Am: 01.09.2020 14:16:13 Gelesen: 4924# 56 @  
@ silent [#54]

Richtig, da sieht man ja auch den aktuellen Besitzer der Blockchain. Genau das wollte ich ausdrücken, man sieht nur durch Digitalen Aufruf welche Farbe sie hat.

@ modirawatleng [#55]

1. Ja

2. Jaein, Du kannst die Crypto Stamp auch so in das Wallet aufnehmen, ohne das Du einen Brief aufgeben musst. Auf der Rückseite des Markenblocks unter dem Sicherheitsetikett ist der Zugang zur virtuellen Sammlung.

3. Den Aufbau siehst Du im Beitrag von silent, so sieht dann wohl die Information zur Digitalen Marke aus. Ob dort auch Informationen zum eigentlichen PWZ gespeichert werden, ist mir nicht bekannt. Ich denke aber eher nicht.

Du erhältst ein Postwertzeichen + ein Blockchain, was aus Ethereum (ich meine einen Anteil von 0,00 irgendwas) besteht. Dabei handelt es sich um eine digitale Währung, reich wird man davon aber nicht. :D Folglich kannst Du eine digitale Sammlung von digitalen Ethereum Marken anlegen und die klassische Briefmarken Sammlung.

Weiterhin kann diese digitale Marke getauscht werden, dabei wird jeder Transfer im Blockchainverfahren gespeichert, sprich wenn die digitale Marke durch 100 Wallets ging, ist dies lückenlos dokumentiert. Hoffe es war verständlich erklärt?

Grüße,
Ron
 
Postgeschichte Am: 13.12.2020 16:41:01 Gelesen: 3144# 57 @  
Hier ein Brief (wegen der Größe nur als Ausschnitt) mit Lama. Kann man auch als Esel oder Pferd deuten.



Gruß
Postgeschichte
 

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