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Thema: Altdeutschland Norddeutscher Postbezirk Ganzsachen
Martin de Matin Am: 27.07.2019 11:31:09 Gelesen: 394# 1 @  
Die Briefe, die ich im nachfolgenden Beiträgen zeigen werde, sind sind nicht unbedingt an eine Person der Weltgeschichte, aber an eine Person, die für die Schreibweise der deutschen Sprache massgeblich war, gerichtet. Die Briefe die ich zeige, waren die einzigen Briefe, die ich mir aus der ca. 20 Briefe umfassenden Korrespondenz mitte der 80er Jahre leisten konnte. Der gesamten Korrespondenz lag noch ein Zeitungsausschnitt aus dem Jahr 1911 bei, der über den Tod der Person berichtet (leider habe ich diesen nicht erworben).

Mein ersten Beleg ist ein preussischer Ganzsachenumschlag U11 in Schwelm abgestempelt und nach Soest gelaufen.



Der Brief ist an den Gymnasiallehrer Dr. Duden gerichtet. Es ist natürlich der bekannte Konrad Duden. Duden hatte 1854 seine Referendarzeit am Archigymnasium in Soest und promovierte in diesem Jahr zum Doktor. Im gleichen Jahr ging er als Hauslehrer nach Genua. 1859 kehrte er wieder nach Soest zurück, war zuerst als Lehrer tätig. Somit läst sich der Brief ungefähr zeitlich einordnen, denn 1861 erschienen neue Ganzsachen mit anderen Wertstempel, vermutlich also zwischen 1859 und 1862.

Die Angaben über Konrad Duden aus diesem und den nachfolgenden Beiträgen sind von Wikipedia übernommen.

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 28.07.2019 17:33:33 Gelesen: 325# 2 @  
@ Martin de Matin [#1]

Die nächste Station im Lebenslauf von Konrad Duden war das Gymnasium in Schleiz. Dorthin wurde 1869 als Gymnasialdirektor berufen. Hierzu ein Ganzsachenumschlag des Norddeutschen Postbezirks aus Minden abgeschickt und entwertet mit dem nachverwendeten preussischen dreizeiligen Kastenstempel Minden in Westfalen Bahnhof. Es die Ganzsache MiNr. U1A, die 1868 erschienen ist, und in diesem Fall 1869 verwendet wurde. Ersichtlich ist dies am Ankunftsstempel von Schleiz mit der Datierung vom 12.10.69.



Gruss
Martin

{Beiträge [#1 und [#2] redaktionell kopiert aus dem Thema "Personen der Weltgeschichte auf Briefmarken und postalischen Belegen"]
 
Cantus Am: 18.08.2019 09:44:27 Gelesen: 107# 3 @  
Von mir ein Umschlag zu zwei Groschen, aufgegeben am 23.2.1869 als Peketbegleitbrief in Schillehnen (Ostpreußen). Den Zielort kann ich leider nicht entziffern.



Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 18.08.2019 10:25:33 Gelesen: 96# 4 @  
@ Cantus [#3]

Hallo Ingo,

ich habe einmal im Ritter - geographisch, statistisches Lexikon von 1905 nachgesehen. Der einzige Ort, der so ähnlich geschrieben wird, war Henskischken (heute Pobedino). Das liegt ca. 30 km von Schillehnen (heute Pobedino) entfernt. Was unterhalb des Ortsnamens steht ist mir auch nicht klar.

Wenn Du mehr wissen willst, so schreib doch einmal die ArGe Deutsche Ostgebiete an. Für die ist der Brief bestimmt auch interessant.

Viele Grüße
Volkmar
 
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