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Thema: Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Das Thema hat 134 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 18.05.2020 23:46:04 Gelesen: 6029# 110 @  
@ merkuria [#109]

Lieber Jacques,

Du warst sehr fleissig in den letzten Wochen. Vor allem dank dir haben wir nun 58 verschiedene Destinationen.

Anbei die neue Liste. Baden habe ich auf der Liste weggelassen, weil Baden 1872 seine Eigenständigkeit aufgab und Teil des Deutschen Reiches wurde.





In Spalte H habe ich neu vermerkt, wo die Briefmarken dieser Länder katalogisiert sind. Dabei habe ich folgende Kataloge zugrunde gelegt:

Europa: Zumstein, Katalog 1959
Übersee: Michel, Kataloge 1968/69 (drei Teile)

Herzliche Grüsse

Heinz
 
SH-Sammler Am: 19.05.2020 06:53:41 Gelesen: 6014# 111 @  
@ Heinz 7 [#110]

Hallo Heinz, danke für die neueste Liste.

Nach dem Brief und der Begleitadresse nach Belgien [#26] und [#64] hier noch eine Ganzsachen-Postkarte aus dem Jahr 1915 von Unterhallau nach Brüssel. Die Postkarte zu 10 Rappen ist im Katalog 2002 mit der Nummer 62 aufgeführt.

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Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 20.05.2020 06:57:46 Gelesen: 5922# 112 @  
Hallo

Flugpostbriefe in entfernte Länder sind oft eine Augenweide. Es gibt aber auch andere Belege, einfache, unscheinbare auch.

Hier ein Streifband vom Sommer 1936 aus einer kleinen Schaffhauser Gemeinde nach Santa Fe’, Argentinien. Das besondere daran ist der Ankunftstempel: Colonia Grutly. Die Colonia Grütli ist eine von einem Schweizer 1869 gegründete Siedlung nordwestlich von Santa Fe für schweizerische und italienische Auswanderer nach Argentinien. Laut Internet leben auch heute noch ca. 1000 Nachkommen jener Auswanderer auf diesem 200 km² grossen Gebiet.

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Taxe für Drucksachen bis 50g ab 1. 07. 1930 bis 1. 03.1948 = 5 Rappen

SH-Sammler
Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 20.05.2020 07:43:46 Gelesen: 5920# 113 @  
Hallo

Ein weiteres Streifband nach Südamerika, diesmal an einen Angestellten bei der Firma Leuba & Cie in Santos, Brasilien.

Leuba & Cie war ein Uhrenhersteller aus Le Locle, Schweiz mit Niederlassungen auch in Südamerika.



Die Taxe für Drucksachen nach Tarif vom 15.06.1895 bis 1.10.1907 betrug 5 Rappen.

SH-Sammler
Hanspeter
 
Gernesammler Am: 25.05.2020 19:58:11 Gelesen: 5818# 114 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Einschreiben aus Thal bei Rheineck in St.Gallen an Lietuvos Bankas in Kaunas Litauen, Gestern beim durchschauen der Liste gesehen das Litauen noch fehlt.

Für das Franko nahm man 2 Marken der Propagandamarken für die Schweiz, Landesausstellung Zürich von 1939.

Verklebt wurde noch ein Einschreibzettel mit der Manualnummer 521 von Thal b.Rheineck, auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel von Kaunas am 11.11.1939 durch die Zeitunterschiede im Gregorianisch - Juliianischen Kalender.

Was hat es mit der roten Stempelnummer 1302 auf der Rückseite auf sich, kann da jemand helfen?

Gruß Rainer


 
merkuria Am: 30.05.2020 09:03:03 Gelesen: 5702# 115 @  


Einfacher Brief bis 15 g von Lausanne nach Hobart / Tasmanien / Australien, Aufgabe 8. Dezember 1906.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 30.09.1907 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 15 g = 25 Rappen

Frankatur: 1x Mi Nr. 81 C

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
becker04 Am: 05.06.2020 12:32:25 Gelesen: 5560# 116 @  
Hallo,

gerade gefunden, eine Ganzsache als Kriegsgefangenen Sendung (1919) aus Lugano nach Indien.



Würde mich freuen, wenn es interessant für Euch ist.

Viele Grüße
Klaus
 
merkuria Am: 11.06.2020 09:14:48 Gelesen: 5471# 117 @  


Luftpost-Einschreibebrief 12g von Zürich nach Kaedi / Mauretanien, Aufgabe 6. Oktober 1926 mit Transitstempel Genève 6. Oktober 1926 auf der Briefrückseite. Der Brief ging mit Luftpost via Toulouse nach Rabat/Marokko und wurde dort weiter nach Mauretanien befördert.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 7.06.1926- 01.04.1928 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g.……………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland…….= 40 Rappen
Luftpostgebühr Marokko bis 10g = 25 Rappen
Luftpostgebühr weitere 10g ……= 25 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR

Frankatur: 1x Mi Nr.180x, 1x Mi Nr.190x und 1x Mi Nr.213x

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.06.2020 08:46:35 Gelesen: 5292# 118 @  


Luftpost-Einschreibebrief bis 10g von Bern nach Saida / Algerien, Aufgabe 30. April 1943. Der Brief konnte in Saida nicht zugestellt werden und wurde mit handschriftlicher Bemerkung „Voir Corps des Prisonniers Britanniques„ nach Algier weitergeleitet. Auch dort konnte kein Empfänger ermittelt werden, sodass der Brief zurück an den Absender ging (RETOUR A L’ENVOYEUR). Nebst französischer, deutscher und spanischer Zensurstellen machte der Brief auf seiner Rückreise Station in Lissabon (7. Mai 1943) und Madrid (23. Juni 1943) bevor er am 2. Juli 1943 wieder in Bern ankam!

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.03.1943 – 31.12.1945 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g .…………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …..= 30 Rappen
Luftpostgebühr Algerien bis 5g = 20 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5g ……= 20 Rappen ergibt 100 Rappen = 1.00 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 327 1x Mi Nr.363, 3x Mi Nr.414 und 1x Mi Nr.416

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 11.07.2020 09:44:32 Gelesen: 5089# 119 @  


Luftpost-Einschreibebrief mit 6g von Zürich nach Nairobi / Kenia, Aufgabe 23. Februar 1931 mit rückseitigen Ankunftsstempel Nairobi 11. März 1931. Der Beleg wurde mit dem Erstflug der Flugstrecke London-Mwanza (Tansania) vom 28. Februar 1931 befördert und anschliessend nach Kenia weiterbefördert!

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.01.1931- 28.02.1931 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr Brief bis 5g .= 70 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5g ..= 70 Rappen ergibt 200 Rappen = 2.00 FR

Frankatur: 2x Mi Nr.191x

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 23.07.2020 21:53:12 Gelesen: 4760# 120 @  
Luftpostbrief 11g von Zürich nach Colombo / Ceylon (Sri Lanka), Aufgabe 4. Dezember 1936. Die Beförderung per Luftpost (nach oder ab ??) Karachi wurde gemäss Kastenstempel vom 8. Dezember 1936 annulliert. Wie die weitere Beförderung damit vonstatten ging, entzieht sich meiner Kenntnis.



Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.03.1936 – 31.03.1937 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g …………………..= 30 Rappen
Luftpostgebühr Brief Brit. Indien bis 5g = 30 Rappen
Luftpostgebühr 2x weitere 5g …………= 60 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 258 und 1x Mi Nr. 296

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
antwortscheinsammler Am: 23.07.2020 22:03:37 Gelesen: 4756# 121 @  
Da hier bisher noch kein Brief mit Schweizer Frankatur nach Französisch Soudan (heute Mali) vorgestellt wurde, zeige ich mal einen Schweizer Internationalen Antwortschein, wenn auch ausgegeben in Liechtenstein, nach weiter Reise eingelöst in TOMBOUKTOU SOUDAN FRANCAIS 18.06.35



LG Antwortscheinsammler
 
merkuria Am: 07.08.2020 08:52:48 Gelesen: 4319# 122 @  


Luftpostbrief bis 30g von Pratteln (bei Basel) nach Bombay / Brit. Indien, Aufgabe 8. August 1930. Der vom 2019 in Konkurs gehenden Chemieunternehmen Rohner versandte Brief wurde auf der Flugstrecke London-Karrachi-Dehli befördert und anschliessend nach Bombay weitergeleitet!

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpost-Gebührenverordnung vom 15.06.1929 - 31.10.1930 (für Strecke London-Karrachi-Dehli) korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ……….…= 30 Rappen
weitere 20g Brief Ausland….….= 20 Rappen
Luftpostgebühr Brief bis 10g …= 90 Rappen
2x weitere 10g .à 90 Rappen = 180 Rappen ergibt 320 Rappen = 3.20 FR

Frankatur: 1x Mi Nr.179, 181, 213,191 und 2x Mi Nr. 190

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.08.2020 08:39:58 Gelesen: 4043# 123 @  


Luftpostbrief bis 20 g von Zürich nach Monaco. Der Brief wurde am 29. April 1939 in Zürich für den Swissair Europaflug Süd anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung aufgegeben, welcher dann am 6. Mai 1939 anlässlich der Ausstellungseröffnung stattfand. Der Brief flog dabei die erste Etappe bis Rom und wurde von dort aus weiter nach Monaco befördert, Ankunftsstempel Monte Carlo 8. Mai 1939.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung für diesen Sonderflug von 1.50 FR mit 10 Rappen überfrankiert, was bei solchen Sonderflügen immer wieder vorkommt. Hier zählte vor allem eine schöne Frankatur und nicht die Richtigkeit der Porti!

Frankatur: 1x Mi Nr.191z und Satz Mi Nr. 341-343

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.08.2020 08:41:48 Gelesen: 3783# 124 @  


Pro Juventute – Karte von Bern nach Havanna / Cuba, Aufgabe 17. Dezember 1913 mit Werbeflagge zur Landesausstellung 1914 in Bern.

Bildseitig schwacher Abschlag Ankunftsstempel Havanna 31. Dezember 1913.

Die Karte wurde gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt mit 10 Rappen frankiert.

Frankatur: 1x Mi Nr. 114

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.09.2020 09:50:34 Gelesen: 3456# 125 @  


Ansichtskarte von Zürich nach Tammerfors / Finnland, Aufgabe 8. November 1901, Dreisprachiger Ankunftsstempel 12. November 1901.

Die Karte wurde gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt mit 10 Rappen frankiert.

Frankatur: 1x Mi Nr. 54

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
mausbach1 Am: 13.09.2020 09:05:16 Gelesen: 3296# 126 @  
27.V.47-10 von Birsfelden nach Eimeldingen (Kreis Lörrach)



MiNr. 303 vom 02.11.1936 - Rheinfall Schaffhausen und Eisenbahnbrücke

Glückauf!
Claus
 
merkuria Am: 19.09.2020 09:37:57 Gelesen: 3170# 127 @  
Liebe Freunde der Destinationen!

Da sich das Thema Schweiz Destinationen 1900 - 1945 doch an einigem Interesse erfreuen kann, habe ich ein weiteres Thema Schweiz Destinationen bis 1899 zum Zeigen von Belegen vor 1900 eröffnet:

https://www.philaseiten.de/thema/14799

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 09.10.2020 09:07:40 Gelesen: 2716# 128 @  


Einschreibe-Luftpostbrief 8 g von Bulle nach Cotonou / Dahomey (heutige Landeszeichnung ist Benin), Aufgabe 24. März 1933. Der Brief ging per Luftpost ab Genf (Transitstempel 24. März 1933) nach Marseille (Transitstempel 27. März 1933) und dann mit dem Flug Marseille-Alger-Zinder-Niamey (Transitstempel 31. März 1933). Er erreichte sein Ziel in Dahomey gemäss Ankunftsstempel am 15. April 1933.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Franz. Westafrika vom 1.01.1932 – 30.04.1935 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ….......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g…….= 80 Rappen = 140 Rappen entspricht 1.40 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 182, 1x 258 und 1x 263

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 15.10.2020 08:46:47 Gelesen: 2519# 129 @  


Luftpostbrief bis 20 g von Bern nach La Valetta / Malta, Aufgabe 21. März 1935. Der Brief ging per Bahn nach Rom (Transitstempel 22. März 1935) und erreichte sein Ziel in Malta per Luftpost gemäss Ankunftsstempel am 23. März 1935.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Europa / Malta vom 1.01.1935 – 31.05.1944 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20 g ...= 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10 g = 10 Rappen = 40 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 284 und 1x 286a

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 30.10.2020 13:52:40 Gelesen: 2065# 130 @  


Einschreibe-Luftpostbrief 66 g von Bern nach Sikasso / Französisch Sudan (die Stadt liegt auf dem Gebiet des heutigen Mali), Aufgabe 4. Februar 1937. Der Brief reiste per Luftpost von Marseille nach Dakar / Senegal und erreichte Sikasso gemäss Ankunftsstempel am 12. Februar 1937. Da der Empfänger dort nicht erreichbar war, wurde der Brief an seinen neuen Bestimmungsort Abidjan /Elfenbeinküste weitergeleitet. Das Ankunftsdatum in Abidjan ist nicht ersichtlich.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Franz. Westafrika vom 1.05.1935 – 30.04.1937 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g …………………….....= 30 Rappen
Brief Ausland 3x weitere 20g à 20 Rappen = 60 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ………………..= 30 Rappen
Luftpostgebühr 14x 40 Rappen je 5g…….= 560 Rappen = 680 Rappen ergibt 6.80 FR

Frankatur: 2x Mi Nr. 184z, 2x 191z, 2x 208y und 1x 226

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.11.2020 08:24:10 Gelesen: 1408# 131 @  


Einschreibe-Luftpostbrief 20g von Zürich nach Bangkok / Thailand, Aufgabe 20. Mai 1932. Der Brief ging per Luftpost ab Genf (Transitstempel 22. Mai 1932) nach Marseille (Transitstempel 23. Mai 1932) und dann mit dem Flug Marseille-Saigon. Er erreichte sein Ziel in Thailand gemäss Ankunftsstempel am 2. Juni 1932.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Thailand via Saigon vom 1.01.1932 – 30.9.1932 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20 g ….........= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ...= 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 10 g…...= 100 Rappen
Luftpostgebühr weitere 10 g = 100 Rappen = 270 Rappen entspricht 2.70 FR

Frankatur: 2x Mi Nr. 107x, 1x 196x und 1x 252

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 11.12.2020 08:36:55 Gelesen: 931# 132 @  


Einschreibe-Luftpostbrief bis 20g von Zürich nach Freetown / Sierra Leone, Aufgabe 1. August 1925. Der Brief reiste per Luftpost über Toulouse und Dakar und erreichte Sierra Leone gemäss Ankunftsstempel am 19. August 1925.

Da der Brief in Sierra Leone nicht zustellbar war, wurde er am 12. November 1925 von Freetown nach England zurückgeschickt (zweisprachiger Kastenstempel) wo er am 4. Dezember 1925 bei der britischen Amtsstelle für Briefretouren eintraf. Am 7. Dezember 1925 erreichte der Brief wieder Bern, was durch den Briefträgerstempel bestätigt wird. Eine handschriftliche Notiz des Briefträgers „7. XII. nicht zurückbestellbar“ zeigt uns, dass die Retoure beim Absender in Bern auch nicht zustellbar war und vermutlich zur Abholung avisiert wurde.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Sierra Leone via Toulouse - Dakar vom 1.08.1925 – 6.06.1926 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ….......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 20g…..= 150 Rappen = 220 Rappen entspricht 2.20 FR

Frankatur: 2x Mi Nr. 161, 1x 169x, 1x 184x und 1x 191x

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.12.2020 09:45:56 Gelesen: 462# 133 @  


Einschreibe-Luftpostbrief bis 10 g von Lausanne nach Singapur, Aufgabe 7. November 1932. Der Brief erreichte sein Ziel in Singapur gemäss rückseitigem Ankunftsstempel am 23. November 1932. Bemerkenswert ist der originelle Eingangsstempel des Adelphi-Hotels, welcher nebst dem Tag auch die genaue Zeit des Eingangs belegt (23.50 h)!

Das 1850 gegründete Adelphi Hotel [1] war eines der bedeutendsten Hotels in Singapur und existierte bis 1973.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Malaiische Staaten vom 1.01.1932 – 8.12.1933 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g .…......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g…..= 100 Rappen = 160 Rappen entspricht 1.60 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 169x, 2x 257 und 1x 258

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://wiki.sg/p/Adelphi_Hotel
 
merkuria Am: 07.01.2021 09:30:40 Gelesen: 194# 134 @  


Einschreibe-Luftpostbrief bis 40 g von Zürich nach Thorshaven / Färöer-Inseln / Dänemark, Aufgabe 5. Juni 1935, Ankunft 10. Juni 1935.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Europa (Dänemark) vom 1.01.1935 – 28.02.1942 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g .…......= 30 Rappen
Weitere 20g Ausland ………= 20 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 20g…….= 10 Rappen
Luftpost weitere 20g ………= 10 Rappen = 100 Rappen entspricht 1FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 191z

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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