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Thema: Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Das Thema hat 102 Beiträge:
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giuseppeaqua Am: 07.11.2019 19:10:17 Gelesen: 2801# 78 @  
Hallo,

auch wenn schon ein Beitrag in die Türkei vorhanden ist, Regie Ottomane, Galata, Constantinopel und Turquie auf einem Beleg. Das verdient besondere Aufmerksamkeit, auch a) durch die Doppelansichtskarte und b) durch den populären Empfänger (Philippe Nogga - späterer Finanzminister von Albanien und Mitglied der Abordnung seines Landes an der sog. Londoner Konferenz 1913) und c) durch den Rasierklingenstempel von Luzern (Eine von 11 Hauptpostdirektionen, in denen er verwendet wurde).

"Phile" Grüße giuseppeaqua


 
Heinz 7 Am: 07.11.2019 21:00:20 Gelesen: 2790# 79 @  
@ Heinz 7 [#50]

USA haben wir zwar bereits gesehen, aber einen Trauerbrief in die Vereinigten Staaten ist doch etwas Seltenes, und darum stelle ich das Brieflein hier ein:



Niederdorf im Kanton Baselland war Abgangsort für diesen Trauerbrief nach Toledo. In Toledo bei Detroit lebte ein Samuel Koch, der 1907 verstarb. Also war es verständlich, dass vermutlich Familien-Angehörige aus der Schweiz zum Todesfall kondolierte. Der Brief verliess am 30. Januar 1908 Niederdorf.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 08.11.2019 00:24:16 Gelesen: 2781# 80 @  
@ Heinz 7 [#79]

Am 28. Oktober 1918 wurde die Tschechoslowakische Republik gegründet.

Viereinhalb Jahre später wurde dieser Einschreibe-Brief von Wallisellen nach Josefstadt gesandt. Ich denke aber, dass er mit 100 Rappen überfrankiert war.



Doch vielleicht hatte er doppeltes Gewicht? Ein Vermerk ist auf dem Brief aber nicht angebracht.

Jedenfalls ein früher Brief in die neue Tschechoslowakische Republik.

Heinz
 
giuseppeaqua Am: 09.11.2019 12:41:06 Gelesen: 2726# 81 @  
@ Heinz 7 [#50]

Hallo Heinz,

zählt Vosges eigentlich auch als eigenes Land ähnlich den Altdeutschlandgebieten Bayern oder Württemberg ?

Gibt's mal wieder eine neue Tabelle?

Schönes Wochenende.
giuseppeaqua
 
merkuria Am: 13.11.2019 08:46:27 Gelesen: 2613# 82 @  


Luftpostbrief bis 5g von Zürich nach Damaskus / Syrien, Aufgabe 17. April 1955. Der Brief wurde mit dem Swissair-Erstflug der Linie Zürich-Damaskus via Istanbul-Beirut befördert.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 30.03.1959 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.07.1953 - 30.06.1981 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g …....… = 40 Rappen
Luftpostgebühr Syrien bis 5g = 10 Rappen ergibt 50 Rappen

Frankatur: 1x Mi Nr.608 und 1x 610

Ich weiss, der Beleg ist 6 Jahre zu jung für diesen Tread, aber angesichts der nicht häufigen Destination konnte ich einfach nicht widerstehen!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Gernesammler Am: 14.11.2019 19:46:01 Gelesen: 2548# 83 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 25.3.1941 aus Sorengo im Kanton Tessin an Erna Fliegner in Podratitz bei Leitmeritz im Sudetenland (damals Sudetengau, heute Tschechien).

Für das Franko nahm man 3 Marken von 1941 Sondermarke für das Nationale Anbauwerk) Mi.Nr.386 oder Zumstein 252.

30 Rappen waren laut Tarif vom 1.10.1924 für Brief ins Ausland bis 20 Gramm zu entrichten.

Gestempelt mit Einkreisstempel von Sorengo/Ticino und auf der Rückseite ein Klebestreifen der Zensur der Wehrmacht da der Brief unterwegs geöffnet wurde.

Gruß Rainer


 
Heinz 7 Am: 18.11.2019 22:03:15 Gelesen: 2442# 84 @  
@ giuseppeaqua [#81]

Guten Abend,

die Vogesen waren meines Wissens kein autonomes Briefmarken-Gebiet.

Ich freue mich, dass du eine neue Tabelle wünschst. Ich habe die Arbeit auf mich genommen und die Beiträge 51-83 auch in die Tabelle eingebaut. Ich gratuliere meinen Kollegen, die mitgeholfen haben, die Anzahl der Länder von 38 auf 49 zu erhöhen. Das macht Spass.

Von einzelnen Ländern habe ich bis zu drei Belege eingebaut. Wie ich in Beitrag 65 schrieb, möchte ich gerne einen Standard-Normalbrief zeigen, wie auch schöne Spezialitäten, wie sie uns z.B. Hanspeter zeigte, SH-Sammler [#60]. Notfalls müsste ich einen Beleg dann weglassen (z.B. bei Ungarn). Aber noch sind wir noch nicht soweit.




Liebe Grüsse

Heinz
 
22028 Am: 19.11.2019 08:50:44 Gelesen: 2419# 85 @  
@ Heinz 7 [#84]

Von der Schweiz mit der Overland Mail in den Irak gelaufen könnte ich noch einen weiteren Brief, aber mit dem geänderten Zuschlag, zeigen wenn Du möchtest.
 
Manne Am: 22.11.2019 10:28:10 Gelesen: 2329# 86 @  
Hallo,

ein Brief von Zürich nach Neuffen in Württemberg vom 03.09.1909 kann ich zeigen.

Gruß
Manne


 
22028 Am: 04.12.2019 14:33:18 Gelesen: 2099# 87 @  
Gibt es hier schon einen Brief aus Bern in die Schweiz mit der SCADTA Frankatur (Konsularaufdruck "S" für Schweiz)? Der Brief lief von Bern (31.10.1929) nach Bogota, Durchgangsstempel der SCADTA in BARRANQUILLA 31.11.1929. Rückseitig noch der Eingangsstempel der Kolumbianischen Post in Barranquilla vom 18.11.1929 (die gab den Brief dann weiter an die SCADTA in Barranquilla) sowie der Ankunftsstempel der SCADTA von Bogota vom 20.11.1929.

Die SCADTA Marke war nur für den Luftpostversandt innerhalb von Kolumbien, wurde aber bereits im Absenderland aufgeklebt und gestempelt.


 
22028 Am: 05.12.2019 21:55:18 Gelesen: 2065# 88 @  
Hier ein Brief von 1925 über Bagdad/Irak nach Hamadan/Iran.


 
wuerttemberger Am: 13.12.2019 07:28:08 Gelesen: 1975# 89 @  
@ remstal [#42]

Baden hatte ja noch seine Posthoheit bis in 1901

Baden hat seine Posthoheit schon lange abgegeben. Ab 01.01.1872 war es Reichspostgebiet.

Gruß

wuerttemberger
 
becker04 Am: 13.12.2019 08:58:22 Gelesen: 1964# 90 @  
@ Heinz 7 [#84]

Hier noch je eine Postkarte nach Baden



und ins Deutsche Reich



Viele Grüße
Klaus
 
merkuria Am: 16.12.2019 09:31:57 Gelesen: 1921# 91 @  


US-zensierter Luftpostbrief bis 5g von St. Gallen nach La Paz / Bolivien, Aufgabe 4. Februar 1942.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.09.1937 - 31.03.1946 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20 g …………………......… = 30 Rappen
Luftpostgebühr Bolivien ab New York bis 5 g = 150 Rappen ergibt 180 Rappen

Frankatur: 1x Mi Nr.141z und 1x 392

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
remstal Am: 16.12.2019 14:54:09 Gelesen: 1903# 92 @  
@ wuerttemberger [#89]

Danke für die Richtigstellung, da habe ich gepennt !

mfG remstal
 
merkuria Am: 25.12.2019 09:26:02 Gelesen: 1744# 93 @  


Luftpostbrief bis 40g von Zürich nach Santiago de Chile, Aufgabe 17. Juni 1949.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 31.03.1959 sowie
der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.05.1948 - 30.06.1953 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ………………….= 40 Rappen
Brief Ausland weitere 20g …………… = 25 Rappen
Luftpostgebühr 8x 5g à 60 Rappen … = 480 Rappen ergibt 545 Rappen = 5.45 FR

Frankatur: 1x Mi Nr.394, 1x 500 und 1x 507

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.01.2020 08:23:52 Gelesen: 1544# 94 @  


Eingeschriebene Luftpost-Drucksache 5g von Genf nach Tunis / Tunesien, Aufgabe 6. April 1937.

Die Drucksache ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1930 – 30.06.1948 sowie
der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.01.1932 - 30.09.1938 korrekt frankiert:

Drucksache Ausland bis 50g ……= 5 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …… = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g ………… = 30 Rappen ergibt 65 Rappen

Frankatur: 1x Mi Nr.233z und 1x 292

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Schaffhauser Am: 07.01.2020 19:01:10 Gelesen: 1403# 95 @  
Hallo zusammen,

ich möchte Euch gerne eine Postkarte vorstellen, die als Drucksache mit 5 Rp. frankiert, am 10.07.04 von Unterhallau (Kanton Schaffhausen) nach Saigon (Cochinchina) gelaufen ist.

Grüsse
Schaffhauser


 
merkuria Am: 18.01.2020 09:35:36 Gelesen: 1176# 96 @  


Luftpostbrief 5 g von Zürich nach Arusha / Tanganyika / Brit. Ostafrika, Aufgabe 1. Juni 1949.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 31.03.1959 sowie der
Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.08.1947 - 30.06.1953 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ……= 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 5g ..… = 60 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR

Frankatur: 1x Mi Nr.377, 1x 522 und 1x 524

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 30.01.2020 11:13:30 Gelesen: 926# 97 @  


Luftpostbrief 15g von Zürich nach Mexiko D.F, Aufgabe 27. Juli 1938.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.01.1938 - 31.05.1943 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g …….....…..... = 30 Rappen
Luftpostgebühr 3x 5g à 30 Rappen = 90 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR

Frankatur: 1x Mi Nr.191z und 1x 213z

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 17.02.2020 09:06:51 Gelesen: 618# 98 @  


Einschreibe-Luftpostbrief bis 40g von Basel nach Semarang / Jawa / Niederländisch Indien (Indonesien), Aufgabe 19. Juli 1926. Der Brief wurde per Luftpost von Basel über Genf (20.7.1926) nach Marseille und von dort auf dem Seeweg nach Indonesien befördert, wo er am 16.8.1926 eintraf.

Den Umstand dass die zweite 10 Rappen Tell-Marke erst am 21.7.1926 in Genf abgestempelt wurde kann ich nur damit erklären, dass die Entwertung in Basel versäumt wurde.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 15.04.1925 - 31.12.1927 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ………………= 30 Rappen
Weitere 20g Ausland à 20 Rappen = 20 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …..…..= 40 Rappen
Luftpostgebühr Europa bis 100g….= 30 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR

Frankatur: 2x Mi Nr.164x und 1x 191z

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 07.03.2020 08:56:54 Gelesen: 355# 99 @  


Schwergewichtiger Luftpostbrief 68g von Lugano nach Angoche (Antonio-Enes) / Mosambik, Aufgabe 30. April 1937. Ankunftsstempel Antonio Enes 13. Mai 1937 auf der Briefrückseite.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.04.1937- 31.08.1938 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g ………….….....…= 30 Rappen
3x weitere 20g à 20 Rappen……..…….= 60 Rappen
Luftpostgebühr via Madagaskar bis 5g = 70 Rappen
13x weitere 5g à 70 Rappen ……..….= 910 Rappen ergibt 1070 Rappen = 10.70 FR

Frankatur: 5 x Mi Nr.197z und 2 x Mi Nr.233z

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.03.2020 08:47:22 Gelesen: 179# 100 @  


Wertbrief 50 Franken mit 16g von Genf nach Belgrad/Jugoslawien, Aufgabe 3. Dezember 1930. Rückseitig Transitstempel Triest 4.12.30, Stempel Austauschbüro Ljubljana 5.XII.30, Ankunftsstempel Belgrad 5.XII.30

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g …………………….= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ……………..= 30 Rappen
Zuschlag Wertsendung bis 300 Franken = 30 Rappen ergibt 90 Rappen

Frankatur: 3x Mi Nr.169

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
SH-Sammler Am: 26.03.2020 05:38:04 Gelesen: 148# 101 @  
Hallo,

kann es sein, dass die Destination Spanien erst ein Mal aufgeführt ist?

Nachstehend ein Streifband von Fritz Maurer, Schaffhausen nach Madrid. Fritz Maurer war zu seiner Zeit Polizeisekretär.



Das Streifband Zumstein Nr. 42, Ausgabejahr 1925 wurde mit farbgleicher Zusatzfrankatur Zst. 157 am 2. August 1926 verwendet.

Taxerklärung:

Ab 01. Januar 1921 betrug die Taxe für Drucksachen bis 50 g = 10 Rappen

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 30.03.2020 09:50:48 Gelesen: 97# 102 @  
Hallo Sammlerfreunde,

auch Argentinien ist erst 1 Mal in Beitrag [#15] aufgeführt. Ist mein 2. Argentinienbrief nun dasselbe, oder doch nicht ganz dasselbe?

Brief der Firma Georg Fischer, Schaffhausen vom 22. Juli 1937 nach Bu enos Aires. Dieser Brief ist nur 2½ Monate vor dem Brief des Beitrags 15 gelaufen, fiel aber in eine andere Taxstufe.

,

Taxerklärung:

Standardtaxe für Auslandbriefe ab 1924 bis 1948 = 30 Rappen.
Flugpostzuschlag ab 1. Juni 1937 pro 5 Gramm = 2.20 Franken, hier mit Briefgewicht bis 10 g = 4.40 Franken, zusammen also 4.70 Franken.



Die Frankatur von total 4.70 Franken wurde mit vielen Briefmarken beglichen. Vorne ist vor allem die 165z und die 140z verklebt (Zumstein Nummern).
Rückseitig sind unter anderem 4 Stk. der F25 (40 Rappen), dann 4 Stk. der grünen 10-er mit mattem Aufdruck, (F20b, was diesen Brief zu einer Rosine macht) und noch 2 Stk. der F23 aufgebracht.

Warum vorne noch die 5-er drauf ist, kann ich nur mutmassen. Diese hätte es nicht mehr gebraucht. So wie es aussieht, wurden die Marken vorne durch Angestellte bei GF verklebt. Im Postamt gab es jedoch keine Flugpostmarken mit 5 Rappen Wert, um die korrekte Gesamttaxe ausgleichen zu können. Es gab auch keine Wertstufe, welche vorne oben rechts auf das reservierte Plätzchen gepasst hätte.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 

Das Thema hat 102 Beiträge:
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