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Thema: (?) (292) Post- und Absenderfreistempel: Maschinentypen
Das Thema hat 293 Beiträge:
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filunski Am: 04.02.2023 22:59:10 Gelesen: 31278# 269 @  
@ wheilmann [#268]

Lieber Wolfgang und alle die dazu sehr produktive Beiträge geleistet haben,

den Ausführungen der verschiedenen AFS-Spezialisten (Angelika, Nordluchs und Stefan) ist nichts hinzuzufügen und aus Sicht der Redaktion der Stempeldatenbank ist das wichtigste Ausschlußkriterium, dass alle diese Abschläge einfach unvollständig sind, gerade bei Maschinen- und Absenderfreistempeln ein sehr wichtiges Kriterium und wir sie deshalb nicht aufnehmen.

Schade um deine Arbeit die du schon darin investiert hast. Trotzdem vielen Dank für deine Anstrengungen die wir alle sehr zu schätzen wissen. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
bedaposablu Am: 03.03.2023 18:14:32 Gelesen: 29575# 270 @  
Hallo miteinander!

Hier mal wieder ein etwas ungewöhnlicher AFS von Telefrank:



Man muß nur auf den "●" kommen! Hier blau! K490525 aus 31275 Lehrte vom 08.07.2011.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
HWS-NRW Am: 27.12.2023 15:01:38 Gelesen: 5484# 271 @  
Hallo in die Runde,

ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtstage gut verbracht und bekamt auch schöne Geschenke.

Ich habe mich der Einfachheit halber selber beschenkt:



Zur Dokumentation fehlte mir noch eine Stammkarte, mit der ich den Übergang vom DR-Wertrahmen (E 3) über das Motiv "Reichsadler" (E-18) zum Nachkriegs-Klischee "Deutsche Post (E-18) darstellen kann und jetzt darf ich es meinem Exponat zuführen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 13.01.2024 13:15:19 Gelesen: 4966# 272 @  
Hallo an diesem leicht feuchtem Samstag.

Von einen Berliner Sammlerfreund bekam ich einen Karton mit supertollen Freistempel-Belegen, aus dem ich mir einige herrliche Stücke
für mein geplantes Buch heraussuchen konnte:





Und wie hüpfte mein Sammler-Herz, als ich auch noch zwei Belege (mit Aptierung des Reichsadlers) mit dem wirklich seltenen Wertrahmen "Reichsadler" (E-5) in der maximal seit 1941 eingeführten Schriftart "Antiqua" fand. Hier hatte ich irgendwie nicht richtig mitbekommen, was genau der Unterschied war und nun fand ich in meiner Sammlung auch noch eine Paketkarte von 1944 mit diesem Stempelabschlag.

Man muss halt "warten können", dann erwischt es einen um so heftiger.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 14.01.2024 12:08:17 Gelesen: 4884# 273 @  
Hallo,

manchmal sollte man öfters hinsehen, auch bei einem kleinen Karton.

Nach der "dritten" Durchsicht fand ich noch zwei weitere Belege mit dem "späten" E-8-Wertrahmen.

Und wenn ich den Zeitaufwand und das Ergebnis bei der intensiven Suche unter den Begriffen "Absenderfreistempel" und "Freistempel" auf den Ebay- und Delcampe-Seiten, die ich komplett durchgearbeitet habe (und dabei einen Beleg in schlechter Erhaltung -verschmutzt, gelocht, eingerissen- gefunden habe) mit diesem Kartönchen vergleiche, welch ein Unterschied.



Wie schon im vorherigen Eintrag (es geht natürlich um den Typ E-8 und nicht wie dort geschrieben E-5) beschrieben, es gibt von diesem Stempeltyp sicherlich nicht so viele erhaltene Belege, da er wohl erst in den Jahren 1944/1945 etwas mehr zum Einsatz kam.

Euch einen schönen Sonntag.
mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 14.01.2024 12:20:35 Gelesen: 4868# 274 @  
Hallo, ich bin es noch einmal.

Damit es nicht zu "langweilig" mit den drei "einfachen" Belegen wird, hier noch die erwähnte Paketkarte.



AFS "E-8" zu 75 Pfennigen aus der Laufzeit, abgeschlagen im Oktober 1943, die Maschine stand in MAGDEBURG im "Haus der Buchstellen", sie ging an eine "Frau Apothekerin" nach Bayern.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 20.01.2024 16:22:03 Gelesen: 4566# 275 @  
Hallo,

habe gerade einen neuen Beleg erhalten, bei dem ich eine Frage hätte:



Bei dieser Zeitungsdrucksache zu ermäßigter Gebühr nutzte die Post einen 10-Pfennig-Bandfreistempel.

Hat dieser Stempel auch eine Nummer wie z.B. bei den AFS "E-1" usw.?

mit Dank für eine kompetente Antwort
und mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 20.01.2024 16:43:51 Gelesen: 4563# 276 @  
@ HWS-NRW [#275]

Hallo Werner,

gemäß Dürst/Eich hat der Stempel die Nr. C-8 165.



Das Buch aus dem Jahr 1980 ist allerdings mit viel Glück nur noch antiquarisch zu erhalten.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
bernhard Am: 20.01.2024 17:45:33 Gelesen: 4551# 277 @  
@ HWS-NRW [#275]
@ Jürgen Witkowski [#276]

Hallo zusammen,

da hat sich Jürgen etwas verschrieben, es handelt sich um den Typ C-9, nachfolgend der Auszug aus dem Dürst/Eich aus 1980.



Viele Grüße
Bernhard
 
HWS-NRW Am: 20.01.2024 18:04:53 Gelesen: 4546# 278 @  
Hallo Jürgen,
hallo Bernhard,

euch Beiden herzlichen Dank für die schnelle Information.

Und - ich habe den "Dürst/Eich" gerade bei Ebay bekommen !

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 24.01.2024 18:38:36 Gelesen: 4265# 279 @  
Hallo und einen guten Abend,

heute sind wieder einige tolle Belege eingetroffen, dabei einer, der Fragen aufwirft:



Gut ersichtlich ist der Wertstempel Typ E-3 (Hakenkreuz und Ranken) komplett aptiert worden, doch jetzt kommt es:

Es wurden unten ein neuer Text, jetzt in Antiqua-Schrift, eingefügt, laut meiner vorhandenen Literatur wird es nicht erwähnt.

Oder irre ich mich hier, auch bei WIKIBOOKS (International Postage Meter Stamp Catalog/Germany) ist dieser Typ nicht zu finden.

Wer kann helfen?

mit Sammlergruß
Werner
 
bernhard Am: 24.01.2024 19:09:51 Gelesen: 4256# 280 @  
@ HWS-NRW [#279]

Hallo Werner,

im Dürst/Eich von 1980 findest du den Wertrahmen E-17E auf Seite 122/123, im Dürst/Eich Bd. 1 von 1996 findest du den Wertrahmen E-17H auf Seite 160. E-17H ist somit die korrekte Bezeichnung für diesen Wertrahmen. Besonders um Düsseldorf ist dieser Wertrahmen sehr verbreitet.

Viele Grüße
Bernhard
 
HWS-NRW Am: 24.01.2024 19:14:06 Gelesen: 4253# 281 @  
Hallo,

noch ein zweiter Beleg am heutigen Abend.



Die NS-Regierung überlegte bereits 1941, die Schriftform auf ihren Postwertzeichen wie auch möglichst in ihren Freistempeln abzuändern, damit die angeblich "jüdische" Frakturschrift verschwinden sollte, bei den PWZ ging es teils relativ einfach, doch das Abändern bei notwendigen Reparaturen klappte wohl erst ab 1943.

Hier kann mit einem "gewissen Stolz" ein bisher sehr früher Einsatz der "neuen" Version "Mäanderschrift" aus dem September 1943 vorgestellt werden.

Man muss halt nur intensiv genug suchen !

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 24.01.2024 19:17:52 Gelesen: 4251# 282 @  
@ bernhard [#280]

Hallo Bernhard,

herzlichen Dank für Deine Info, jetzt kann ich den trotzdem (für mich) tollen Stempel einsortieren.

mit Sammlergruß
Werner
 
bernhard Am: 24.01.2024 20:01:56 Gelesen: 4242# 283 @  
@ HWS-NRW [#281]

Die NS-Regierung überlegte bereits 1941, die Schriftform auf ihren Postwertzeichen wie auch möglichst in ihren Freistempeln abzuändern, damit die angeblich "jüdische" Frakturschrift verschwinden sollte, bei den PWZ ging es teils relativ einfach, doch das Abändern bei notwendigen Reparaturen klappte wohl erst ab 1943.

Hier kann mit einem "gewissen Stolz" ein bisher sehr früher Einsatz der "neuen" Version "Mäanderschrift" aus dem September 1943 vorgestellt werden.


Hallo Werner,

du kannst auf den Beleg stolz sein (= Francotyp D, WR E-8), aber es geht noch früher. Nachfolgend ein Beleg aus 1942.



Berlin-Niederschönweide, Kali-Chemie AG, 13.6.1942 (geschrieben 11.6.42)

Die Schrift wird im Katalog als Antiqua-Schrift bezeichnet. Diese war dann auch die 1941 eingeführte künftige Normalschrift. Wie kommst du auf Mäanderschrift?

Es war übrigens A.H., der diese Schrift letztendlich einführte und sich gegen seine Parteigenossen durchsetzte.

Viele Grüße
Bernhard
 
HWS-NRW Am: 24.01.2024 21:13:50 Gelesen: 4227# 284 @  
@ bernhard [#283]

Hallo Bernhard,

Du hast natürlich recht, es ist die "Antiquaschrift", habe das irgendwie mit dem Rahmen verwechselt, das Alter !!!!

Dein Beleg ist natürlich super, ich war aber schon froh, endlich einen Beleg aus der Frühperiode zu finden.

mit Sammlergruß
Werner
 
volkimal Am: 12.02.2024 18:56:41 Gelesen: 3206# 285 @  
Hallo zusammen,

drei Postfreistempel aus der DDR mit drei unterschiedlichen Wertrahmen Deutsche Post:





"(19b) MAGDEBURG / a / BPA 7" vom 20.06.1951.
"Berlin N 4 / ak" vom 26.06.1951.
"Erfurt 1 / c" vom 11.5.1955

Viele Grüße
Volkmar
 
Jürgen Witkowski Am: 12.02.2024 20:07:44 Gelesen: 3190# 286 @  
@ volkimal [#285]

Gemäß dem in die Jahre gekommenen Dürst/Eich Katalog[1] aus dem Jahr 1980 handelt es sich um die Typen

D-10 250 - (19b) MAGDEBURG / a / BPA 7" vom 20.06.1951.
D-11 260 - Berlin N 4 / ak" vom 26.06.1951.
D-12 - Erfurt 1 / c" vom 11.5.1955.

Vor einigen Wochen sind die Arbeiten für eine überarbeitete und aktualisierte Fassung des Kataloges für die vielen Varianten der Postfreistempel begonnen worden. Er soll die Zeit von Beginn bis zur Wiedervereinigung umfassen, einschließlich der DDR-Stempel, die seinerzeit nicht berücksichtigt wurden. Die Absender-Freistempel sind nicht Thema des neuen Kataloges.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[1] Heiner Dürst, Gerd Eich, Die deutschen Post- und Absenderfreistempel, Handbuch und Katalog, Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde, Heft 90 (nicht mehr lieferbar)
 
HWS-NRW Am: 13.02.2024 14:57:21 Gelesen: 3122# 287 @  
Helau und Alaaf in die Runde,

heute kam wieder ein Super-Beleg für meine Sammlung:



Bei der Drucksache kam das bereits 1941 geplante und dann aber erst im Jahre 1942 abgeänderte Wertrahmen-Klischee in der Type E-8 mit Antiqua-Schriftzug zur Anwendung.

Bei dieser Maschine wurde es im April 1943 eingesetzt, Bernhard hat ja schon einen Beleg von Juni 1942 [#283] vorgestellt, derartige Belege sind kaum erhalten geblieben und umso mehr freue ich mich über meinen zweiten Beleg aus dem Jahr 1943. Frei nach dem Motto: "Wer suchet, der findet!"

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.02.2024 15:59:17 Gelesen: 2909# 288 @  
Auch heute Euch Allen einen guten Tag.

Ein neuer, heiß ersehnter Beleg traf ein:



Diesen Stempel mit dem eigene Werbeklischee der Firma Komusina hatte ich bisher noch nicht in meiner Sammlung.

Hierzu habe ich leider auch eine Frage.

Ich hatte mir den Dürst/Feist-Katalog bestellt, doch er ging wohl von Polen aus verloren.

Diesen Stempel gibt es in zwei Versionen, mit 5 sowie 9 Strichen auf dem Handrücken, welche Type ist (eventuell im Katalog) wie entsprechend gekennzeichnet ?

Mit Dank für Eure Hilfe und
mit Sammlergruß
Werner
 
volkimal Am: 15.02.2024 16:51:15 Gelesen: 2894# 289 @  
@ HWS-NRW [#288]

Hallo Werner,

5 Striche: Typ E-19A (Merkurkopf, weite Schraffierung)
9 Striche: Typ E-19B (Merkurkopf, enge Schraffierung)

Viele Grüße
Volkmar
 
HWS-NRW Am: 15.02.2024 18:13:24 Gelesen: 2874# 290 @  
@ volkimal [#289]

Hallo Volkmar,

ich wusste, ich kann mich auf Euch verlassen, Danke !

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 16.02.2024 16:45:13 Gelesen: 2770# 291 @  
Hallo,

heute kam wieder ein Beleg:



Im Dezember wurde nicht nur der untere Text in Antiquaschrift abgeändert, auch beim Stempelkopf wurde der Stadtbezirks-Name aptiert.

mit Sammergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 09.04.2024 21:34:11 Gelesen: 562# 292 @  
Hallo an diesem Abend,

sitze wieder über ein paar neuen Belegen, bei dem einer eine Frage aufwirft:



Handelt es sich hier um eine Pitney Bowes-Maschine? Eventuell die Type „Easy Mail“?

Mit Dank für Eure Hilfe und eine gute Nacht.
Werner
 
HWS-NRW Am: 13.04.2024 15:54:38 Gelesen: 372# 293 @  
Hallo an diesem sonnigen Samstag,

heute kam Post von einem Auktionshaus aus Dresden und ... es lag die Info bzw. Rechnung über drei neue Belege darin.

Mit stolz geschwellter Brust kann ich jetzt ein Highlight meines Exponates vorstellen:



In der Gewichtsklasse bis 20 g waren im Zeitraum vom 1.8.1933 bis zum 1.12.1933 auch ½ Pfennigtarife möglich.

Von diesen Belegen sind aber nur ganz wenige erhalten geblieben, ich kann jetzt das bisher zweite Exemplar in dieser Form (mit aufgedrucktem Text "Einen halben Pf. Restgebühr bar nachgezahlt") präsentieren.

Muss ihn noch in mein Exponat (für Haldensleben) einbauen.

mit Sammlergruß
Werner
 

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