Thema: Gemälde von Albrecht Dürer
quinte Am: 13.11.2019 20:39:44 Gelesen: 1638# 1 @  
Zum 450. Todestag erschien 1979 in Nord-Korea ein Satz mit 4 Werten:



MiNr. 1853-1856 (?):

- 15 Cheun : "Peonies“
- 20 Cheun : "Akeley"
- 25 Cheun : "A Great Tuft of Grass"
- 30 Cheun : "Wing of a Bird"

In dieser Themenserie dürfen gerne Marken, Blocks, Ganzsachen und Belege mit Marken von Albrecht Dürer gezeigt werden. Marken anderer Maler bitte in neuen Themen "Gemälde von ..." vorstellen und die entsprechenden Themen eröffnen, solange sie noch nicht bestehen. Bitte nur Gemälde, keine Fotos, Zeitungsberichte und mehr.
 
Christoph 1 Am: 16.11.2019 13:58:56 Gelesen: 1577# 2 @  
Ein Gemälde von Albrecht Dürer ziert den Entwerter dieses Maschinenstempels:



Es handelt sich um das Gemälde "Bildnis der Elsbeth Tucher", das hier anlässlich der Wiedereröffnung der Kasseler Galerie im Schluss Wilhelmshöhe gewürdigt wurde.

Viele Grüße
Christoph
 
wajdz Am: 19.11.2019 17:57:42 Gelesen: 1529# 3 @  
Das Selbstbildnis stammt aus dem Jahre 1498 (Prado Madrid). Noch schaut Dürer den Betrachter an. Sein Fokus liegt auf der diesseitigen Welt, die man auch noch durch die Fensteröffnung als weite, saftige Landschaft sehen kann.

Jemen • Arabische Republik MiNr 894, 02.05.1969



Aber schon zwei Jahre später malt Dürer ein weiteres Selbstbildnis, das ein grundlegend neues Selbstverständnis an den Tag legt.



Ungarn MiNr 3328A, 08.01.1979-01-08

Auf diesem Selbstporträt aus dem Jahre 1500 (Alte Pinakothek, München) geht der Blick Dürers haarscharf am Betrachter vorbei. Es ist nicht mehr der Blick, der die äußere Welt beobachtet, er ist nun nach innen gekehrt. Die Hand, die vordergründig die Weichheit des Pelzes ertastet, ist auf den zweiten Blick auf sich selbst gerichtet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 21.11.2019 22:17:24 Gelesen: 1491# 4 @  
Als Meister des Kupferstichs und des Holzschnitts leitete Albrecht Dürer die Geburtsstunde der grafischen Reproduktion ein.

GS P100 01 Sonderwertstempel Signum Albrecht Dürer (20) mit Zusatzfrankierung Berlin MiNr 390 (10) 500. Geburtstag A. Dürer • Kupferstich „Der Dudelsackspieler“



MWst 1 BERLIN • pj • 23.9.72; Werbung: büro-data Berlin '72 • 10.-14.72, Logo



Bildseite A.Dürer Selbstbildnis (Ausschnitt)

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 23.11.2019 00:00:04 Gelesen: 1449# 5 @  
Hallo zusammen,

das Gemälde der ungarischen Marke in [#3], Dürers Selbstbildnis, diente auch als Vorlage für einen Nürnberger Gelegenheitsstempel im Jahre 1928:



Viele Grüße,
Peter
 
wajdz Am: 23.11.2019 18:20:47 Gelesen: 1408# 6 @  
@ wajdz [#4]

Zur Internationalen Briefmarken-Messe Essen 1982

Nordkorea MiNr 2230A, 28.04.1982



Der Dudelsackpfeifer

Kupferstich, Blattgrösse: 11.4 x 7.3 cm, unten links datiert und monogrammiert "1514 / AD"

Sammlung Zürich, Graphische Sammlung ETH Zürich

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 25.11.2019 19:59:24 Gelesen: 1344# 7 @  
@ wajdz [#6]

DDR MiNr 1672 -1674, 15.05.1971 zum 500. Geburtstag von Albrecht Dürer aus den Beständen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden



MiNr 1672 (10) Selbstbildnis, Detail einer Aktstudie als Pinselzeichnung (10), zwischen 1500 und 1512 entstanden.

MiNr 1673 (40) Drei Bauern im Gespräch, Kupferstich um 1500. Eine rätselhafte Szene. Zwei der Bauern sind bewaffnet und der Dritte trägt einen Turban.

MiNr 1674 (70) Bildnis des Philipp Melanchthon, Kupferstich. Er weilte 1525 und 1526 in Nürnberg, Dürer zeichnete ihn als Vorlage für den Kupferstich 1926 im Hause seines Freundes Willibald Pirckheimer.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Heinz 7 Am: 26.11.2019 19:14:46 Gelesen: 1317# 8 @  
@ quinte [#1]

Das in Österreich wohl bekannteste Bild von Dürer ist der Hase, der im Albertina-Museum ausgestellt wird. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Museums 1969 gab es eine Briefmarkenserie mit 8 Meisterwerken.

Der zweite Wert war: "Junger Feldhase"



Zumstein Nr. 1283.

Ein wunderbares Bild!

Anbei noch die BRD-Dauerserie von 1961: 10 Pfennige Wert: der Meister "himself"



Man kann sagen, was man will - Ich persönlich kenne diese Bilder/Porträts alle nicht aus der Schule oder irgendwelchen Weiterbildungen, sondern von den Briefmarken! Bei mir hat es also geklappt mit der Gleichung "Philatelie/Briefmarkensammeln = Wissensvermittlung"!

Heinz
 
funnystamp Am: 27.11.2019 16:30:43 Gelesen: 1292# 9 @  
@ quinte [#1]

Das Motiv zeigt zwar kein Gemälde, sondern lediglich einen Kupferstich.

Die Bund-Ausgabe MiNr 860 aus dem Jahr 1990, zeigt einen kleinen Ausschnitt aus dem Stich "Der kleine Postreiter" von Albrecht Dürer.

Die Marke ist eine Gemeinschaftsausgabe und erschien motivgleich im Ausgabeprogramm der DDR, von Berlin, Österreich und Belgien.



Hermann
 
wajdz Am: 04.12.2019 17:56:03 Gelesen: 1236# 10 @  
Österreich MiNr 1362



Das erst 1923 bekannt gewordene und vom Kunsthistorischen Museum Wien erworbene Porträt einer jungen Venezianerin (1505) zählt zweifelsohne zu den populärsten und meistpublizierten Werken Dürers überhaupt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 17.01.2020 22:41:26 Gelesen: 1067# 11 @  
@ wajdz [#10]

1507 entstand auf Kiefernholztafeln in den Abmessungen zu je 209 x 81 cm das Paar Adam & Eva.

Die Republik Ruanda brachte zum 500. Geburtstags des Nürnberger Genies im Jahr 1971 einen ganzen Satz heraus, hier die Michel Nr. 466 A, die Eva zu 30 C.

Ob Eva der Fantasie des Malers oder einer realen Bezugsperson entstammte, können bestimmt einige Experten näher erläutern. Wer wünscht sich nicht ab und zu das Paradies zurück?

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 06.02.2020 00:34:23 Gelesen: 953# 12 @  
@ wajdz [#3]

Ausgabe zum 450. Todestag A. Dürers



Ungarn MiNr 3327A, 08.01.1979

Das Bild Anbetung der Könige (italienisch Adorazione dei Magi) wurde von Friedrich dem Weisen für die Schlosskirche in Wittenberg in Auftrag gegeben, ausgeführt in Öl auf Nadelholz und 1504 fertiggestellt. Es gilt als eins seiner bedeutendsten Werke, die zwischen seiner ersten und seiner zweiten Italienreise entstanden sind und befindet sich heute in den Uffizien in Florenz.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 08.07.2020 22:01:58 Gelesen: 457# 13 @  
Gerechtigkeit · (Albrecht Dürer, Zeichnung) - SU MiNr 5719, 05.06.1987



Das um 1415 entstandene Kapitell der Planetengötter am Portikus des Dogenpalastes in Venedig präsentiert Sol, den Sonnengott, mit wellendem Lockenkopf. Das inspirierte Dürer zur ideellen Personifikation der Gerechtigkeit in der Zeichnung „Jüngling mit Waage und Stab“ von 1498. Verwahrt in der Eremitage St. Petersburg.

MfG Jürgen -wajdz-