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Thema: Belege mit postlagernd - poste restante ,,produzieren"
FelixM Am: 02.12.2019 20:06:45 Gelesen: 282# 1 @  
Ich dachte, so etwas in die Richtung als Sammlung aufzubauen.

Also Briefe in ein anderes Land ,,postlagernd" verschicken und warten, bis die wiederkommen.

Habt ihr sowas auch gemacht, und ist sowas überhaupt erlaubt?
 
bayern klassisch Am: 02.12.2019 20:13:38 Gelesen: 276# 2 @  
Nein, so etwas habe ich noch nicht gemacht. Aber wenn du die Briefe wieder zurück haben willst, brauchst du doch keine "poste restante" Vermerke auf den Briefen anzubringen; bei Nichtzustellung kommen die doch eh wieder an deine Adresse zurück, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Beste Grüsse von bayern klassisch
 
Journalist Am: 02.12.2019 20:22:01 Gelesen: 269# 3 @  
@ FelixM [#1]

Hallo FelixM,

ja vor etlichen Jahren habe ich so etwas schon mal gemacht - je nach Land ist der Schwund aber teilweise bis zu 50% gewesen - es sind oder waren aber oft interessante Belege bzw. Stempelvermerke.

Ob heute bei vielen Postverwaltungen aber noch jemand das "Poste restante" kennt - da habe ich gewisse Zweifel.

Aber man kann natürlich auch wie bayern klassisch schreibt, einfach fingierte Anschriften nutzen - dies hat fast den selben Zweck und geht vermutlich sogar von der Rücklaufschnelligkeit her besser als bei Postrestante Belegen.

Aber auch hier muss man je nach Land mit mehr oder weniger Schwund rechnen - es sind aber auf alle Fälle vor allem wegen der Stempel und Aufkleber interessante Belege - fange doch einfach mal an und zeige dann hier das eine oder andere.

Bei Einschreiben dürfte die Rücklaufqote natürlich besser sein, als bei normalen Briefen.

Viele Grüße Jürgen
 
FelixM Am: 09.12.2019 20:39:40 Gelesen: 167# 4 @  
Moin an alle,

ich habe schon so einen Brief vorbereitet und abgeschickt. Jetzt frage ich mich, ob das überhaupt erlaubt ist. Nicht, dass hinterher noch eine Rechnung kommt. :D
 
Baber Am: 09.12.2019 21:15:35 Gelesen: 154# 5 @  
Das habe ich früher mit Erstflugbelegen gemacht. In der "guten alten Zeit" sind diese ja wirklich noch an den Zielort geflogen, bzw an der angegebenen Adresse zugeestellt.

Später wurden sie gebündelt sofort wieder zurückgeschickt. Ich würde fast wetten, sie haben oft den Zielflughafen nie gesehen. Nach dem Erstflugstempel kam - wenn überhaupt - der Ankunftsstempel auf den Beleg und sofort zurück ins Aufgabeland.

Als das Flugpostamt München noch Erstflüge mit Stempel abfertigte, habe ich einmal einen Brief für einen Erstflug nach San Francisco mit einer echten Adresse in der Bay Area aufgegeben. Der Brief kam dort nie an sondern landete ohne Ankunftsstempel wieder bei mir als Absender im Briefkasten.

Gruß
Bernd
 
Manne Am: 10.12.2019 12:05:47 Gelesen: 102# 6 @  
@ FelixM [#1]

Hallo,

kann ein Beispiel zeigen.

Ein Einschreiben von Schwenningen nach Luzern postlagernd vom 10.04.1980.

Gruß
Manne


 
Journalist Am: 10.12.2019 18:13:18 Gelesen: 52# 7 @  
@ FelixM [#4]

Hallo FelixM,

für vollbezahlte Sendungen gilt laut Weltpostvertrag, das diese falls sie nicht zustellbar sind oder abgeholt werden, zurück geschickt werden sollten.

Nur bei Drucksachen und Postkarten und Zeitungen kann das Empfängerland diese gegebenenfalls schreddern, daher solltest Du hier nicht solche Sendungsarten auswählen.

Eine Rechnung bzw. Nachentgelt sollte es nicht geben.

Bei einigen Ländern gab es mal spezielle Postlagergebühren, ob diese noch existieren, kann ich aber nicht sagen. Dies könnte dann eventuell zu entsprechenden Kosten führen, die normalerweise aber nicht dem Absender in Rechnung gestellt werden dürfen.

Nur bei Paketen ins Ausland sieht die Sachlage anders aus, hier entstehen immer Rücksendekosten, falls der Absender eine entsprechende Vorausverfügung angegeben hat.

Viele Grüße Jürgen
 
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