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Thema: Einschreibzettel Deutschland: Geändertes Design mit runden Ecken
Das Thema hat 95 Beiträge:
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Henry Am: 19.01.2020 13:39:19 Gelesen: 982# 71 @  
@ London-Dieter [#56]
@ London-Dieter [#60]

Hallo London-Dieter,

das Bild in [#60] zeigt m.E. klar die Null am Anfang der PLZ. Und auch bei den Abb. von Chemnitz sehe ich die Null voranstehend. Ich bin mir ja auch nicht sicher, ob es bei den SK-Labeln überhaupt das "O" als Ost-Kennung noch gibt oder ob nicht generell bei der Einführung der 5-stelligen PLZ für die Orte der neuen Bundesländer die Null als erste Ziffer eingeführt wurde. Wenn dem so wäre, sollte man bei Nennung von PLZ in der Maschinenschrift auch die Null verwenden und nicht das "O". Außer es gäbe tatsächlich ein falsch geschriebenes Label, das mit einem von Null unterscheidbaren O geschrieben wurde. Das würde Irrtümer vermeiden. Und falls ich falsch liegen sollte - ich lasse mich gerne belehren.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Christoph 1 Am: 19.01.2020 13:47:42 Gelesen: 979# 72 @  
Lieber Dieter,

was Deine Interpretation von O und 0 angeht, muss ich deutlich widersprechen.

Vor Einführung der 5-stelligen PLZ wurde den Postleitzahlen in der DDR ein O- vorangestellt. Dies diente dazu, gleichlautende PLZ in Ost und West zu unterscheiden. Mit Einführung der 5-stelligen PLZ zum 1.7.1993 wurde diese Unterscheidung überflüssig (das war ja ein wesentlicher Grund, warum die 5-stelligen eingeführt wurden) und folgerichtig wurde das O- abgeschafft. Einige Orte in den neuen Ländern erhielten nun Postleitzahlen, die im fünfstelligen System mit einer 0 (Null) beginnen. Das ist aber eindeutig eine 0 und kein O. Es wäre ja auch vollkommen unlogisch, denn es gibt eine große Fülle von Orten in den neuen Ländern, deren fünfstellige PLZ nicht mit 0, sondern mit 1, 2, 3 und 9 beginnt. Die Orte mit 0.... -Postleitzahlen sind eher in der Minderheit.

Bei Deinem Beispiel aus Zwickau in [#60] ist das m.E. auch sehr eindeutig erkennbar. Hier gibt es in meinen Augen keinen sichtbaren Unterschied zwischen der 0 am Beginn der PLZ und der 0 in der Mitte der PLZ.

Fazit: Das O ist falsch, es handelt sich immer um eine 0.

Auch handelt es sich bei den interessanten Exemplaren in [#64] und [#70] nicht um einen "Überdruck", der irgendetwas mit der ostdeutschen PLZ zu tun hätte. Das ist m.E. absoluter Zufall, dass beide Exemplare, die Du gefunden hast, zufällig aus Orten stammen, die in den neuen Ländern liegen. Es handelt sich m.E. genau so um neu gedruckte R-Zettel mit Einführung der 5-stelligen PLZ wie bei allen anderen in diesem Thema. Die schraffierte Fläche scheint mir eher eine Art Druckfehler zu sein, keine "Notmaßnahme".

Viele Grüße
Christoph
 
London-Dieter Am: 19.01.2020 21:42:38 Gelesen: 943# 73 @  
@ Christoph 1 [#72]

Hallo Christoph,

sehr wahrscheinlich liegst Du völlig richtig.

Im Hinterkopf hatte ich die O- und leitete daraus die führende Null als Buchstabe O ab - (sieht in einigen Fällen auch tatsächlich so aus!).

Sehr wahrscheinlich liege ich da völlig falsch. Ich werde die Datenbankeinträge beginnend mit Buchstabe O jetzt in führende Null abändern.

Die Überdrucke bleiben für mich solange Notmaßnahmen, als die Ortsname im R-Zettel und dem Name im Poststempel abweichen. (Auch wieder eine Interpretation, solange jemand den exakten Werdegang der Entstehung der schraffierten Flächen belegen kann.) Ich gehe davon aus, dass diese Zettel von einem Postamt zum anderen gewandert sind, weil im anderen Postamt die Zettel ausgegangen waren. Der Überdruck sollte meiner Meinung nach die folgerichtig falsche PLZ unkenntlich machen.

Laut ARGE R+V soll zur Druckzeit der Zettel mit dem neuen design Lieferschwierigkeiten (wahrscheinlich überwältigender Arbeitsdruck) zu Rückständen geführt haben. Vielleicht rührt daher so manche Notmaßnahme aus dieser Zeit nach 1993. Siehe auch die blanco-Zettel, welche handschriftlich ausgefüllt wurden.

Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

Noch einen schönen Abend,
Dieter
 
London-Dieter Am: 19.01.2020 21:49:42 Gelesen: 942# 74 @  
@ Henry [#71]

Hallo Henry,

Deinen Ausführungen kann ich nach Erkennung meines Fehlers nur zustimmen. Siehe unten die Antwort für Christoph 1.

Dennoch habe ich Zettel mit einem m.E. deutlichen Buchstabe O am Anfang der Ziffer. Vielleicht hat da der Setzer den gleichen fehlerhaften Gedankengang gehabt, wie ich.

Die Zifferkombination mit beginnedem Buchstabe O und dann in Folge die Ziffer Null hatte ich mir unter dem Mikroskop angesehen und beide haben verschiedene Breiten.

Vielleicht lag da auch im Setzkasten etwas falsch eingeordnet - oder im computer layout falsch getippt.

Frage nebenbei, werden diese Zettel denn überhaupt noch per Hand gesetzt ? Heute geht doch fast alles digital.

Schönen Abend noch aus London,
Dieter
 
mumpipuck Am: 19.01.2020 22:59:19 Gelesen: 931# 75 @  
@ London-Dieter [#64]

Diesen merkwürdigen Typ mit dem schwarzen Feld hatte auch die Poststelle II 21516 Woltersdorf. Allerdings nur eine Rolle, die nicht zum Einsatz kam, da man parallel auch die normalen selbstklebenden Zettel geliefert bekommen hatte. Die Rolle war bei meinem Besuch am 02.12.1995 vollständig vorhanden. Die Poststelle wurde am 31.05.1996 geschlossen. Ich gehe davon aus, dass diese Zettel nicht mehr eingesetzt wurden. Der R-Zettel vom 02.12.1995 trägt erst die Nummer 90... .

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Christoph 1 Am: 19.01.2020 23:00:43 Gelesen: 929# 76 @  
@ London-Dieter [#73]

Hallo Dieter,

Du schreibst:

Die Überdrucke bleiben für mich solange Notmaßnahmen, als die Ortsname im R-Zettel und dem Name im Poststempel abweichen.

Ich halte das noch nicht zwingend für einen Beweis einer Notmaßnahme und will nachfolgend versuchen, dies zu begründen:

Im Falle des R-Briefs aus 04668 Sermuth wurde der Stempel in der nächstgrößeren Stadt, in Grimma, aufgesetzt. Dort wurde der Brief vermutlich nach Einlieferung bearbeitet (in einem Verteilzentrum, denn wir sind ja noch im Zeitraum vor Einführung der Briefzentren). Also ist beim Postamt in Sermuth vermutlich einfach nur der Poststempel vergessen worden oder es gab im August 1993 (noch) gar keinen? Vielleicht wäre der Brief auch in Grimma gestempelt worden, wenn er in Sermuth einfach nur in einen Briefkasten geworfen worden wäre?

Bei dem anderen Brief ist es genau umgekehrt. Der Tagesstempel stammt aus Breitungen, der R-Zettel aus der benachbarten, deutlich größeren, Stadt Meiningen. Hier könnte man also Deiner These folgen, dass das kleinere Postamt hilfsweise mit R-Zetteln aus der benachbarten größeren Stadt ausgestattet wurde. Aber schauen wir uns doch die R-Zettel nochmal genauer an:



Du schreibst dazu:

Der Überdruck sollte meiner Meinung nach die folgerichtig falsche PLZ unkenntlich machen.

Wenn das so wäre? Warum wurde dann nicht der gesamte Text auf dem Aufkleber durchgestrichen, sondern nur die PLZ und ein Teil des Ortsnamens (jeweils an identischer Stelle)? Ist es nicht vielmehr auch denkbar, dass es sich um eine Markierung der Druckerei handelt? Mir sieht das einfach viel zu zufällig aus, als dass es eine gewollte Unkenntlichmachung von Teilen des Textes sein könnte.

Aber für mich gilt das gleiche, was Du auch schon geschrieben hast:

Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

Viele Grüße
Christoph
 
London-Dieter Am: 20.01.2020 00:03:55 Gelesen: 918# 77 @  
@ Christoph 1 [#76]

Hallo Christoph,

was Du schreibst, das klingt soweit aus einem anderen Blickwinkel plausibel.

Lies aber bitte die vorherige Antwort von mumipuck in [#75]. Da werden unsere beiden Ansichten über den Haufen geworfen. Damit kommt eine weitere Variante der mysteries ins Spiel. Es handelt es sich hierbei um den nun mittlerweile 3. Ort, an dem diese Zettel auftauchten. In seinem Falle als ganze Rolle !

Die "halbe" Überdeckung machte auch mich stutzig und es macht Sinn: Stimmt, wenn man etwas überdecken wollte - warum nicht den gesamten Text?

Auch die "Einlieferungen" könnten so gewesen sein, auch hier klingen Deine Indizien plausibel. Aber war es auch so - who knows?

Eine Rolle dieser Art ist aus meiner Sicht keine Druckzufälligkeit (eingeschlossen die Rollen der beiden anderen Orte). Die Zettel tauchen bis jetzt an 3 unabhängigen Orten auf. Da steckt eine konkrete Bestimmung dahinter. Welches wiederum den Begriff der "Notmaßnahme" in gewisserweise in Frage stellt.

In meiner Mannheim-Sammlung habe ich die mannigfaltigsten Beispiele von "Notmaßnahmen", die zum Einsatz kamen, auch in der Neuzeit und nicht nur nach Kriegsende. Daher neige ich zu dem Verdacht, daß auch im digitalen Zeitalter lokale Engpässe "überwunden" wurden.

Die Deutsche Post AG scheint auf Eventualitäten eingestellt zu sein, in dem sie wohlweislich Blanko-Zettel verausgabt (siehe weiter oben den handschriftlich ausgefüllten). Aber das hat erst einmal nichts mit den Überdrucken zu tun.

Kurz am Rande: Mein schönstes Beispiel als "Notmaßnahme" ist ein R-Zettel "Mannheim-Flughafen" durchgestrich und handschriftlich mit "Mannheim-Feudenheim" überschrieben = eindeutig! Da gab es noch keinen digitalen Druck.

Früher konnte man sich bzgl. Klärungen an das PTZ in Darmstadt wenden > heute nur noch Nostalgie!

Ich glaube, es gehören noch mehr Tatsachen zur Aufdeckung, sonst rätseln wir immer weiter im Kreis herum. Warten wir ab, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Beste Grüße aus London,
Dieter
 
London-Dieter Am: 20.01.2020 00:10:03 Gelesen: 916# 78 @  
@ mumpipuck [#75]

Hallo Burkhard,

danke für Deine Beisteuerung zu den "Überdrucken" auf den R-Zetteln. Ich habe mit entsprechender Notiz den Ort in die Liste aufgenommen.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, wenn man einen Zeugen für einen zu eruierenden Fall hat, der etwas Licht im Dunkeln beisteuern kann.

Beste Grüße aus London,
Dieter
 
epem7081 Am: 20.01.2020 12:56:49 Gelesen: 869# 79 @  
@ London-Dieter [#61]

Hallo Dieter,

zum weiteren Aufbau Deiner bemerkenswerten Sammlung / Übersicht aller R-Zettel mit gerundeten Ecken kann ich Dir hier mit jeweiligem Datum übermitteln: 16227 Eberswalde /3 Einschreiben.



Bisher habe ich in Deiner Auflistung nur Eberswalde 1 a mit der PLZ 16225 ausmachen können.

Viel Erfolg beim weiteren Ausbau.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Christoph 1 Am: 20.01.2020 13:35:47 Gelesen: 862# 80 @  
@ London-Dieter [#77]

Die Zettel tauchen bis jetzt an 3 unabhängigen Orten auf. Da steckt eine konkrete Bestimmung dahinter. Welches wiederum den Begriff der "Notmaßnahme" in gewisserweise in Frage stellt.

Hallo Dieter,

ja, genau so sehe ich das auch. Der Beitrag von Burkhard [#75] hatte sich ja nur um wenige Sekunden mit meinem Beitrag überschnitten - ich sehe Burkhards Beitrag als Bestätigung. Vielleicht waren es ja sozusagen "Probedrucke", die eigentlich gar nicht zum Einsatz kommen sollten?

Viele Grüße
Christoph

@ mumpipuck [#75]

Der R-Zettel vom 02.12.1995 trägt erst die Nummer 90... .

Hallo Burkhard,

dazu mal eine Frage (ein wenig "off-topic"): Kann es nicht sein, dass die Rollen von hinten nach vorne aufgebraucht wurden? Ich frage das deshalb weil man - nur nach meinem Bauchgefühl - deutlich häufiger die höheren Nummern zu sehen bekommt als niedrige Nummern. Also gefühlt sind 900er-Nummern häufiger als zweistellige. Aber vielleicht ist das auch eine völlig subjektive Beobachtung.

Viele Grüße
Christoph
 
Uwe Seif Am: 20.01.2020 14:12:23 Gelesen: 851# 81 @  
@ Christoph 1 [#80]

Hallo zusammen,

nach über 25 Jahren kann ich mich nicht mehr an Details erinnern, aber:

Die beiden Druckereien, die die naßklebenden R-/V-Zettel für die Bundespost herstellten, hatten damals Kapazitätsprobleme (bei den Stempelherstellern war es ja auch so), so dass zusätzlich auf den "Etikettendruck" ausgewichen wurde und damit die Selbstkleber mit runden Ecken entstanden.

Die schwarzen Felder sind keine Überdrucke, sondern produktionsbedingt (Anfahren der Maschine, "Vorlauf" o.ä.?)! Deshalb findet man diese auch nur mit hohen Nummern ("9xx"). Die Zettel mit den schwarzen Feldern sollten eigentlich nicht verklebt, sondern von den Schalterbeamten vernichtet werden.

Gruß Uwe Seif
 
London-Dieter Am: 21.01.2020 10:02:46 Gelesen: 689# 82 @  
@ Uwe Seif [#81]

Hallo Uwe Seif,

danke für Deine Gedankengänge.

Durch Deine Aufklärung (die ich als "defacto" so hinnehme, da sie für mich Sinn machen) fange ich an meine Notmaßnahme-Theorie neuerlich überdacht zurückzuziehen. Da scheint mir ein Schimmer am Horizont aufzutauchen. Ich glaube, diese Richtung ist richtig.

Es bleibt mir aber doch noch rätselhaft, dass die großen Druckereien "höchst wahrscheinlich in Produktionsdruck und -not" dann noch 2-gleisig fahren, also naß- und selbstklebende Produktion. Wäre das nicht zusätzliche Arbeitsbelastung? Oder wurden stiekum heimlich durch Subunternehmen die erforderlichen Produktionszahlen erreicht?

Ich bin mittlerweile der ARGE R+V beigetreten um von dort mehr Information ausgraben zu können, habe aber noch nicht tiefer recherchieren können. So viel andere Dinge sind noch zu erledigen.
 
London-Dieter Am: 21.01.2020 10:11:06 Gelesen: 687# 83 @  
@ epem7081 [#79]

Danke Edwin,

Deine Eberswalder sind in die Daten-Tabelle eingefügt.

So macht Philaseiten richtig Spass!

Zumindest hier bleibt die Philatelie noch spürbar lebendig.

Beste Grüße aus London,
Dieter
 
Uwe Seif Am: 21.01.2020 14:01:38 Gelesen: 666# 84 @  
@ London-Dieter [#82]

Hallo Dieter,

die Selbstkleber entstanden, weil weitere/andere Druckmaschinen zum Einsatz kamen.

Gruß Uwe Seif
 
London-Dieter Am: 21.01.2020 16:42:58 Gelesen: 644# 85 @  
@ Uwe Seif [#84]

Hallo Uwe Seif,

ich danke dir für die Info.

Nachträglich finde ich es merkwürdig, dass solch ein Aufwand mit den selbstklebenden betrieben wurde, wo doch die digitalen (heutigen Aufkleber) wahrscheinlich zumindest schon im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium waren? Denn zumindest bei den kleineren Poststellen (-ämtern) wurden ja die selbstklebenden von den digitalen im Aufbrauch überholt - sprich: der Verwendungszeitraum war relativ kurz.

Dieter
 
mumpipuck Am: 22.01.2020 00:23:40 Gelesen: 587# 86 @  
@ Uwe Seif [#81]

Ich habe in meiner Heimatsammlung noch einen Streifen solcher Zettel des Postamts Hamburg 80 (Bergedorf) gefunden.

Wie von Dir angeführt ebenfalls mit den hohen Nummern. "sb" deutet mir auf einen Selbstbucher hin. Leider nur lose Zettel.



Herzliche Grüße
Burkhard
 
mumpipuck Am: 22.01.2020 00:47:44 Gelesen: 586# 87 @  
@ Christoph 1 [#80]

Hallo Christoph,

zumindest bei den Naßklebenden habe ich eine komplette Rolle R-Zettel in der Sammlung, die mit der 001 beginnt.

Aus der Erinnerung weiß ich, dass das auch bei den Selbstklebenden so war.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
mumpipuck Am: 22.01.2020 01:10:10 Gelesen: 583# 88 @  
@ mumpipuck [#75]

Hier noch ein interessantes Belegpaar, dass zeigt, dass selbst kleinere Filialen mit mehreren Rollen R-Zetteln verschiedener Typen ausgestattet sein konnten. Eine Vermutung: Wenn Uwe Seif oben sagt, dass die selbstsklebenden Zettel eher eine Verlegenheitsmaßnahme mangels Kapazitäten der Druckereien waren wurden die entsprechenden Stellen vielleicht später mit den Naßklebenden versorgt, die diese ersetzen sollten ?

Am 13.01.1996 gab ich in der Poststelle I (bzw. Filiale) in Müssen einen R-Brief auf, der einen sebstklebenden R-Zettel mit der Nummer 810 erhielt. Im Gespräch mit der Posthalterin am einzigen Schalter ergab sich, dass sie auch über nassklebende R-Zettel verfügte, die sie aber nicht benutzte. Sie war aber sehr kooperativ und so ist mein Beleg mit der Nummer 001 vielleicht der einzige ? Auch ein Beweis, dass die Rollen mit der 001 anfingen. Der R-Zettel weist m.E. einen gemischten Nummerator auf.



Zur Illustration füge ich ein Bild aus dem Frühjahr 2004 der am 27.12.2004 ersatzlos geschlossenen Filiale in der Dorfstraße 6 bei.



Herzliche Grüße
Burkhard
 
Uwe Seif Am: 22.01.2020 15:38:37 Gelesen: 470# 89 @  
@ London-Dieter [#85]

Hallo Dieter,

die Label des Digitalzeitalters sind wohl dem Konzept "Brief 2000" geschuldet.

Es gab vom PTZ auch Versuche mit Barcodelabeln - die senkrechten Striche/Balken gibt es ja seit Jahren auf jeder Verkaufsverpackung.

In den 1990iger Jahren war bei unserer Post sehr vieles schnell- und auch kurzlebig.

Gruß Uwe Seif
 
London-Dieter Am: 23.01.2020 02:21:59 Gelesen: 395# 90 @  
@ Uwe Seif [#89]

Danke Uwe.

off topic:

Oft erreicht uns hier drüben Post aus Deutschland, wobei die Marken nicht gestempelt sind (weder Hand noch Maschine) sondern lediglich am unteren Rand des Kuverts eine mit orange/roter Leuchtfarbe aufgebrachte Codierung als senkrechte Striche/Balken-Reihe.

London-Dieter
 
London-Dieter Am: 23.01.2020 02:26:08 Gelesen: 394# 91 @  
@ mumpipuck [#88]

Danke Burkhard für die äußerst interessante Mitteilung. Die Daten des gezeigten Aufklebers habe ich mit entsprechender Notiz in der Auflistung ergänzt.

Interessant ist auch der Numerator mit der Mischung aus normal/fetten Ziffern.
Adlerauge!

Dieter, London
 
achim11-76 Am: 23.01.2020 06:35:49 Gelesen: 381# 92 @  
Ist jemand in Beitrag Nr [#50] der Rückscheinaufkleber aufgefallen? Der hat auch runde Ecken. Die Post wird damals einfach von Nassklebend auf selbstklebend umgestellt haben bei Einschreiben, Rückschein usw Labeln. Die neueren Luftpostaufkleber haben ja auch runde Ecken.
 
London-Dieter Am: 24.01.2020 19:09:27 Gelesen: 219# 93 @  
@ achim11-76 [#92]

Hallo,

mir sind die runden Ecken bei dem Rückscheinaufkleber schon aufgefallen.

Habe denen aber keine Beachtung geschenkt, da es mir in erster Linie um die R-Aufkleber mit Ortsnamen geht.

Ein Ort mit Namen "Rückschein" war mir bisher noch nicht bekannt.

Grüße aus London,
Dieter
 
achim11-76 Am: 25.01.2020 09:51:54 Gelesen: 177# 94 @  
Einfach mal über den Tellerrand rausgucken.

Auf der Arbeit nennt man so etwas auch "betriebsblind".
 
London-Dieter Am: 25.01.2020 20:11:30 Gelesen: 110# 95 @  
@ achim11-76 [#94]

Hallo,

OK ! - vielen Dank für den Hinweis.

Aber irgendwo muß man Grenzen setzen, sonst ufert das Hobby aus. Ich arbeite zwar nicht, bin aber dafür Brillenträger. Und mein Teller geht nicht über den gesamten Tisch.

Schönes Wochenende!
London-Dieter
 

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