Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: DDR Dienstpost, ZKD-Post und drum herum
Das Thema hat 171 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6   7  oder alle Beiträge zeigen
 
Jürgen Witkowski Am: 27.03.2025 16:39:16 Gelesen: 30361# 147 @  
Der VEB Pumpenwerke Halle (Saale) schickte am 21. April 1959 eine ZKD-Sendung zu einem Empfänger nach Dresden, der nicht näher zu bestimmen ist, da es sich um einen Fensterbriefumschlag handelt. Freigemacht wurde die Sendung mit einem Wertstreifen für ZKD im Wert von 20 Pf., MiNr. 23 F. Der Aufgabestempel ist Halle (Saale) C 2 kr, der Kontrollstempel ein aptierter Halle (Saale) BPA 29 mw und der Ankunftstempel ist Dresden A 24 wk vom 22. April 1959.

Dem Hinweisstempel zur Aufbewahrung ist man nachgekommen, allerdings hat man die Aufbewahrungsfrist von vier Wochen wohl deutlich überschritten, da der Beleg heute, fast 66 Jahre später, bei mir aufbewahrt wird.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 31.03.2025 11:58:44 Gelesen: 29930# 148 @  
Hallo in die Runde.



Ich bräuchte Eure Hilfe, kann mir einer sagen, was man da links neben dem Satz "J.W.STALIN" entfernt (aptiert) hat?

mit Dank und Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 31.03.2025 12:15:54 Gelesen: 29922# 149 @  
@ HWS-NRW [#148]

Hallo Werner,

schaue einmal hier nach

https://www.geschichte-des-funkwesens.de/firmen/firma_0012.php

Vermutlich stand dort EAW, das würde auch vom Platz her passen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
bernhard Am: 31.03.2025 12:18:03 Gelesen: 29920# 150 @  
@ HWS-NRW [#148]

Hallo Werner,

nach kurzer Zeit ist das Firmenlogo entfernt worden, die Gründe weiß ich nicht.



aus Jörg Laborenz: Die Absenderfreistemppel des Zentralen Kuriedienstes der DDR. Handbuch und Katalog 2004. Heft 23 der Schriftenreihe der FG Post- und Absenderfreistempel e.V.

Viele Grüße
Bernhard
 
HWS-NRW Am: 31.03.2025 12:42:02 Gelesen: 29916# 151 @  
Hallo Jürgen,
hallo Bernhard,

Euch Beiden herzlichen Dank !!!



Bei den Belegen ging es mir um die ZKD-Nummer, die seinerzeit auf den Briefen mit angegeben werden sollte, später wurde es dann unterlassen, siehe rechter ZKD-Brief.

mit Sammlergruß
Werner
 
Landzusteller Am: 31.03.2025 15:57:49 Gelesen: 29886# 152 @  
@ HWS-NRW [#151]

Hallo Werner,

bei dem rechten Brief wurde lediglich ein Stempel "ZKD-Nr." über die gedruckte "Postschließfachnummer" gestempelt. Die ZKD Nummer ist sicher weiterhin die noch sichtbare gedruckte "122".

Gruß
Rainer
 
HWS-NRW Am: 01.04.2025 15:41:24 Gelesen: 29693# 153 @  
Hallo Rainer,

danke für den Hinweis.

Hier kommen noch zwei weitere Belege:



Der Hinweis auf die ZKD-Nummer wurde meines Wissens in den Jahren 1957 bis 1959 auf den Belegen oder sogar im Absenderfreistempel selber vermerkt, ich freue mich, jetzt alle Möglichkeiten im geplanten Büchlein darstellen zu können.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 08.04.2025 16:36:07 Gelesen: 28855# 154 @  
Hallo,

heute kam Post aus dem fernen Japan:



Interessant bei diesem Absenderfreistempel ist der politische Zusatz, derartige Werbung war doch mehr in den 50er-Jahren zu vernehmen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 08.04.2025 18:17:17 Gelesen: 28827# 155 @  
@ HWS-NRW [#154]

Hallo Werner,

erlaube mir, ein paar Fragen zu stellen. War es denn erlaubt, dass ZKD-Post nach Japan geschickt werden durfte? Kann man auf der Rückseite des Beleges sehen, in welche Stadt? Die meisten ZKD-Absenderfreistempel, die in diesem Thema gezeigt wurden, sind in Blau- oder Violett-Tönen. Deiner ist knallrot. War das auch üblich? Unter dem Tagesstempel ist noch ein Handstempel mit einem anderen Datum. Was bedeutet dieser Stempel? Links vom Handstempel ist ein zweigeteilter roter Punkt. Was ist das?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 08.04.2025 18:53:34 Gelesen: 28805# 156 @  
@ Jürgen Witkowski [#155]

Hallo Jürgen, da hast Du etwas falsch gelesen, der Beleg ging nicht nach Japan, ich habe ihn jetzt bei einem Sammler/Verkäufer in Japan erstanden.

Es kam sicherlich mal vor, dass die "vorgegebene" Farbe ausgegangen war und dann hat man halt "Rot" nachgefüllt.

Zu dem zweigeteilten Punkt, das ist meines Erachtens eine (eventuell leicht lockere) Schraube, da ist einfach rote Farbe drüber gelaufen und so kam der Abdruck des Schraubenkopfes auf den Umschlag.



Und es war üblich bzw. vorgeschrieben, dass bei Aufgabe der ZKD-Belege ein "normaler" Tagesstempel (normalerweise) rückseitig abgeschlagen werden sollte und Stempel sollte sich möglichst auch noch von den normal in den Postämtern verwendeten Stempeln unterscheiden. In den 60er-Jahren nutzte man dazu sogar noch die alten Reichspost-Tagesstempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 08.04.2025 19:57:23 Gelesen: 28788# 157 @  
@ HWS-NRW [#156]

Hallo Werner,

damit sind schonmal einige meiner Fragen geklärt. Offen ist noch, ob es auf der Rückseite noch Stempel gibt und welche Bedeutung der schwarze Zeilenstempel mit Datum 30. Sep. 1966 hat.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 08.04.2025 20:55:51 Gelesen: 28779# 158 @  
@ Jürgen Witkowski [#157]

Hallo Jürgen,

hinten ist ein Ankunftsstempel von 102 BERLIN 2 drauf vom 30.9. und vorne scheint es ein einfacher Datumsstempel zu sein, da diese Post ja eine Zeitlang aufbewahrt und auch zurück geschickt werden sollte, was aber oft nicht passierte.



Auf beiden Belegen findet sich der schwarze Datumsstempel sowie ein Dreizeil-Hinweisstempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 08.04.2025 21:22:08 Gelesen: 28766# 159 @  
@ HWS-NRW [#158]

Hallo Werner,

dann haben wir ja jetzt alle relevanten Informationen zu diesem Beleg beisammen, damit jeder interessierte Leser auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse den Brief verstehen und einordnen kann. Die Information ob Du ihn in Japan, Timbuktu oder Niederzwehren erworben hast, ist da vielleicht von untergeordneter Bedeutung.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Landzusteller Am: 09.04.2025 17:20:09 Gelesen: 28658# 160 @  
Zum Thema Farben hier mal ein "Zweifarb- AFS" des VEB Giessereianlagen "Ferdinant Kunert" 8239 Schmiedeberg aus dem Jahr 1965.



Der Mittelteil in blauviolett, der Rest in rotviolett.



Gruß
Rainer
 
Landzusteller Am: 23.04.2025 18:15:55 Gelesen: 27584# 161 @  
Missbräuchliche Verwendung des ZKD Absender Kastenstempel als Eingangsstempel auf zwei Sendungen nach Sandersleben vom Januar 1972. Beide Sendungen - eine Wirtschaftsdrucksache vom Konsum 4271 Welfesholz mit Werbestempel des LPA Hettstedt, sowie ein Normalbrief der HO Hettstedt ebenfalls mit Werbestempel des LPA Hettstedt - gerichtet an den Handelsbetrieb für Obst, Gemüse,... Auslieferungslager 4332 Sandersleben. Bei Ankunft der Briefe beim Empfänger erhalten beide den ZKD Absenderkastenstempel.



14.1.1972 / 19.1.1972

Gruß Rainer
 
2huhu Am: 24.04.2025 17:30:43 Gelesen: 27457# 162 @  
Hallo,

Bei ZKD-Sendungen war die Zusatzleistung Vertrauliche Dientsache zulässig. Mich interessiert, was für eine zusätzliche "Tatigkeit" der Kurierdienst für die 20 Pfennig geleistet hat.



Erfuhren diese Sendungen während der Beförderung eine Sonderbehandlung?

Wurden diese Sendungen an jeden berechtigten Abholer des Empfängerbetriebs ausgehändigt oder nur an Mitarbeiter mit einem "besonderen" VD-Ausweis?

Grüßle
Holger Reichert
 
Jürgen Witkowski Am: 26.04.2025 18:46:34 Gelesen: 27282# 163 @  
@ Landzusteller [#161]

Hallo Rainer,

was ist ein LPA? Ich konnte keine Erklärung dazu finden.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Uwe Seif Am: 26.04.2025 19:36:27 Gelesen: 27275# 164 @  
@ Jürgen Witkowski [#163]

Hallo,

LPA = Leitpostamt;

Hettstedt 1 war für die Bereichsleitzahl 427 das LPA.

Gruß Uwe
 
HWS-NRW Am: 31.08.2025 18:11:14 Gelesen: 21396# 165 @  
Hallo am Abend.



In dieser Form mit einem AFS zu 90 Pfennigen habe ich eine Postzustellungsurkunde noch nicht meiner Sammlung zuführen können, die Gebühr setzt sich aus dem Porto eines Doppelbriefes und der Gebühr für die förmliche Zustellung zusammen, rückseitig abgeschlagen ein Orts-Abgangs - und ein Orts-Eingangsstempel aus dem April 1958.

mit Sammlergruß
Werner
 
wheilmann Am: 31.10.2025 14:09:15 Gelesen: 18250# 166 @  
@ Carsten Burkhardt [#76]

Hallo Carsten,

ich lese soeben hier den ersten Satz Deiner o.a. Antwort (21.09.2018):

ich habe eine große Stempelsammlung DDR ab 48 bis Ende. Viele Stempel kann ich über lange Zeiträume mit zig Abschlägen belegen.”

Die Stempel sind sicherlich nicht hier in unserer Philaseiten-Stempeldatenbank vorhanden.

Wie kommen wir zusammen? Ich hätte große Lust, den Mangel zu beseitigen, auch wenn mir klar ist, dass nicht jeder Stempel datenbank-tauglich sein wird, könnten wir viele vorhandene Lücken in der Datenbank füllen.

Über eine Antwort - ggf., meine Mail-Adresse steht in meinem Profil - würde ich mich sehr freuen.

Gruß Wolfgang
 
HWS-NRW Am: 26.11.2025 11:20:09 Gelesen: 16580# 167 @  
Hallo in die werte Runde.



ZKD-Ortsbrief vom Oktober 1964, aufgegeben in Berlin-Oberschöneweide, rückseitig der Ankunftsstempel von BERLIN N 58 (meines Wissens noch ein alter Reichspost-Stempel).

Ich hätte noch eine Frage an die werte Leserschaft. Angeblich soll es eine Vorgabe der Post (oder der Regierung) geben, dass die Durchgangsstempel möglichst nicht die gleichen sein sollten, mit denen die "normale" Post entwertet wird, deshalb kamen oft die alten, noch verwendbaren Orts-Tagesstempel der Reichspost zu "neuen" Ehren (siehe auch bei diesem Beleg von 1964).

mit Sammlergruß
Werner
 
drmoeller_neuss Am: 27.11.2025 15:19:33 Gelesen: 16410# 168 @  
@ HWS-NRW [#167]

Angeblich soll es eine Vorgabe der Post (oder der Regierung) geben, dass die Durchgangsstempel möglichst nicht die gleichen sein sollten, mit denen die "normale" Post entwertet wird, deshalb kamen oft die alten, noch verwendtbaren Orts-Tagesstempel der Reichspost zu "neuen" Ehren (siehe auch bei diesem Beleg von 1964).

So eine Verordnung ist mir auch bekannt. Allerdings wurde sich wegen Materialmangels, sprich Mangel an Stempelgeräten daran nicht gehalten.

Im Übrigen wurden die alten Orts-Tagesstempel der Reichspost in DDR bis in 1970-er Jahre noch verwendet, einige Stempelveteranen sogar mit 12-Stunden-Zeitangabe.

Bei dem gezeigten Stempel aus Berlin N58 ist der Stern aptiert worden, das geschah in den 30er Jahren. In der DDR wurden aber auch alte Reservestempel aus der Versenkung geholt, die haben noch die Sternchen wie im Auslieferungszustand.

In einige noch brauchbare Stempel wurde auch die Postleitzahl aptiert, diese Stempel waren zum Teil bis zum 30. Juni 1993, dem Umstellungstag auf die fünfstelligen Postleitzahlen, im Einsatz.
 
HWS-NRW Am: 27.11.2025 19:35:26 Gelesen: 16360# 169 @  
@ drmoeller_neuss [#168]

Hallo und Danke für den Hinweis zu einer Verordnung, die ich irgendwann auch mal gesehen habe.

Danke auch für die zusätzliche Info mit dem Sternchen und der später aptierten PLZ.

mit Sammlergruß
Werner
 
Totalo-Flauti Am: 22.03.2026 10:13:08 Gelesen: 8754# 170 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Vertrauliche Dienstsache der Kaderabteilung (= Personalabteilung) des Leipziger Hauptbahnhof's An die Reichsbahndirektion Halle/Saale vom 05.10.1965.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
HWS-NRW Am: 16.05.2026 19:58:15 Gelesen: 4687# 171 @  
Hallo am Abend.



Heute ein Einlieferungsschein für eine Paketsendung (?), auf der Rückseite eine 10-Pfg-Dienstmarke, gestempelt am 12.10.1956.

Es scheint, dass dies ein Doppel der Einl.Bescheinigung zu sein, liege ich hier richtig mit meiner Annahme.

Mit Dank für eine Antwort
Werner
 

Das Thema hat 171 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6   7  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.