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Thema: (?) (102) DDR: Dienstpost, ZKD-Post und drum herum
Das Thema hat 107 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 19.03.2020 13:21:06 Gelesen: 16124# 83 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein offener ZKD-Beleg hat das Interesse des Ministeriums des Innern geweckt. Die HO-Industriewaren hat den Brief vom 14.08.1961 nach Rathenow nicht verschlossen. Noch am 15. wurde der Brief kontrolliert. Leider hat sich die Rathenower Post bei der Ankunft nicht wie das Bahnpostamt 1 in Berlin für die Weiterleitung auf dem Brief verewigt.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



[Die Redaktion: HO = Handelsorganisation]
 
Totalo-Flauti Am: 21.03.2020 20:12:39 Gelesen: 16076# 84 @  
Liebe Sammlerfreunde,

die ZKD-Kontrolle wurde zumindestens in Leipzig nicht zentral durchgeführt. Es wurde wohl auf jedem Postamt die entsprechenden Kontrollen durchgeführt (wahrscheinlich für die Sendungen, die in Leipzig verblieben). Leider kann ich bisher erst zwei Postämter belegen. Einmal hat das Hauptpostamt 1 und zum anderen das Postamt 7027 festgestellt, das der Adressat kein ZKD-Teilnehmer war und die Sendung als gewöhnliche Postsendung zu behandeln ist. Für den 2. Beleg habe ich leider kein Scan der Rückseite.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
fogerty Am: 02.04.2020 16:56:35 Gelesen: 15681# 85 @  
ZKD-Brief aus dem Jahre 1959. Von der Volkskammer in Berlin an den Rat der Stadt Aue.



Grüße
Ivo
 
Totalo-Flauti Am: 30.05.2020 13:44:43 Gelesen: 14247# 86 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auch die Post war Teilnehmer am ZKD, wie die beiden Belege aus Leipzig zeigen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



 
Fips002 Am: 07.07.2020 19:44:35 Gelesen: 13451# 87 @  
Dienstbrief von der Deutschen Handelszentrale Chemie Leipzig vom 25.02.1960.

Brief mit blauen Absenderfreistempel für gewöhnliche Briefsendungen.

Absenderfreistempel in blauer Stempelfarbe waren vom 15.8.1954 bis 15.5.1960 für Sendungen von staatlichen Organen und Institutionen, Betrieben und Verwaltungen der volkseigenen Wirtschaft zugelassen

Nachverwendungen sind bis 1961 bekannt.



Dieter
 
Fips002 Am: 09.07.2020 16:59:47 Gelesen: 13255# 88 @  
ZKD Brief vom VEB Oberlausitzer Textilbetriebe Neugersdorf an die Arbeitsschutzinspektion Neugersdorf 18.9.1978. Der Brief zeigt zwei ZKD-Stempel. Die ZKD-Post konnte mit ZKD-Absenderstempel frankiert werden.

Es ist zu diesen Absenderstempel keine Verfügung über das genaue Einführungsdatum bekannt. Der zweite NfD-Rahmenstempel (Nur für den Dienstgebrauch) wurde ab März 1971 bis Februar 1988 verwendet.



Dieter
 
Ameise Am: 01.08.2020 20:56:56 Gelesen: 12632# 89 @  
Hallo, hier mal ein ZKD-Beleg von Berlin nach Großenhain:



Viele Grüße
Enrico
 
Ameise Am: 01.08.2020 20:58:58 Gelesen: 12631# 90 @  
Hallo, jetzt einer von Meissen nach Grossenhain:



Viele Grüße
Enrico
 
Ameise Am: 01.08.2020 21:00:53 Gelesen: 12630# 91 @  
Hallo, und jetzt einer von Dresden nach Großenhain:



Viele Grüße

Enrico
 
Ameise Am: 01.08.2020 21:21:05 Gelesen: 12625# 92 @  
Hallo, jetzt ein ZKD-Beleg von Cottbus nach Kraußnitz:



Obwohl der Stempel "Aushändigung als gewöhnliche Postsendung / ZKD-Kontrolle 828" aufgestempelt ist, sollte der Brief lt. rückseitigen Stempel doch vernichtet werden.

Viele Grüße
Enrico
 
Ameise Am: 01.08.2020 21:24:56 Gelesen: 12623# 93 @  
Hallo,

hier drei Belege innerhalb Grossenhains:





Viele Grüße
Enrico
 
Ameise Am: 01.08.2020 21:27:41 Gelesen: 12621# 94 @  
Hallo,

jetzt erst einmal der letzte Beleg, diesmal von Grossenhain nach Thiendorf:



Allen noch ein schönes Wochenende
Enrico
 
Fips002 Am: 03.08.2020 17:32:10 Gelesen: 12494# 95 @  
Ich zeige drei Briefe mit ZKD-Absenderstempeln

Ab 01.9.1960 wurden von allen ZKD Teilnehmern, sofern sie keine Absenderfreistempel verwendeten, ZKD-Absenderstempel in Kastenform benutzt. Der ZKD-Absenderstempel war links oben anzubringen.

Mit der Einführung der Postleitzahlen waren neue ZKD-Absenderstempel anzufertigen. Die Abmessung betrug nun einheitlich 40 x 60 mm. Bis zum August 1964 war nur die Ortsangabe unterstrichen, wurde oft nicht eingehalten. Danach war die Postleitzahl und die Ortsangabe unterstrichen.

Die Ortsbezeichnungen im ZKD-Absenderstempel wurden uneinheitlich mit großen und kleinen oder nur mit großen Buchstaben gefertigt.



Dieter
 
epem7081 Am: 19.01.2021 11:04:20 Gelesen: 7487# 96 @  
Hallo zusammen,

aus einem aktuell übernommenen Fundus kann ich hier einen Beleg einbringen, der per ZKD am 28.2.1957 von der DEUTSCHEN INVESTITIONSBANK Filiale Leipzig, Zweigstelle Altenburg an den VEB Braunkohlewerk (BKW) Zechau verschickt wurde.




Auf Vorder- und Rückseite ist jeweils der Aufgabestempel ALTENBURG (BZ LEIPZIG) lr abgeschlagen. Zudem rückseitig ein Durchgangsstempel ROSITZ (KR ALTENBG) / a vom Folgetag 1.3.1957

1952 erfolgte die Bildung des Braunkohlenwerkes (BKW) Zechau, dem der Tagebau Gertrud III, die Tiefbaue Gertrud, Union, Ida, Eugen, Fortschritt und Bruderzeche sowie die Brikettfabriken und Kraftwerke Kriebitzsch und Zechau angehörten. Der Tagebau Gertrud III wurde seitdem unter der Bezeichnung Tagebau Zechau fortgeführt. Nach dem schweren Hochwasser des Jahres 1954 stand der Tagebau vorübergehend einige Wochen still, da Gleisanlagen unterspült wurden, Böschungen abrutschten und Geräte im Schlamm versanken.

1959 kam der Kohleabbau des Tagebaus Zechau auf der Linie Zechau-Altpoderschau am westlichen Ortsrand von Zechau zum Stehen. Insgesamt wurden bis dahin 35 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Die Großgeräte und Anlagen wurden in die noch bestehenden umliegenden Tagebaue Phönix-Ost, Haselbach und Zipsendorf-Süd umgesetzt. Das BKW Zechau wurde dem BKW Rositz zugeordnet.
[1]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Zechau
 
fogerty Am: 19.01.2021 20:58:58 Gelesen: 7416# 97 @  
Dieser Brief ging am 21.1.1967 vom Rat des Kreises Annaberg an den Rat der Gemeinde Crottendorf. Vielleicht kann mir jemand sagen, was der kaum sichtbare Absenderfreistempel bedeuten soll.



Grüße
Ivo
 
Altmerker Am: 19.01.2021 22:45:49 Gelesen: 7398# 98 @  
@ fogerty [#97]

Ich lese Rat des Kreises Annaberg, Bez. Karl-Marx-Stadt.

Gruß
Uwe
 
JohannesM Am: 20.01.2021 12:47:34 Gelesen: 7324# 99 @  
@ fogerty [#97]

Das ist ein ZKD-Absenderfreistempel, damit war das Porto eigentlich beglichen(wobei mir 60 Pf komisch vorkommen).

Jedenfalls wurde er mit der Marke überklebt, der AFS war wohl ungültig.

Beste Grüße
Eckhard
 
fogerty Am: 20.01.2021 13:23:00 Gelesen: 7318# 100 @  
@ JohannesM [#99]

Also ich sehe es hier den AFS auf der Briefmarke ?

Grüße
Ivo
 
Richard Am: 20.01.2021 13:57:15 Gelesen: 7309# 101 @  
@ fogerty [#97]
@ Altmerker [#98]
@ JohannesM [#99]

Hallo zusammen,

die Antwort steht im Michel:

Die Aufkleber [1] wurden mit Tagesstempeln oder ZKD Maschinen-Freistempeln entwertet, häufig sind auch beide Entwertungsarten auf einer Marke zu finden.

Exakt so ist es bei dem hier gezeigten VD-Brief geschehen.

[1] Mit "Aufkleber" ist die rote VD Marke MiNr 3 gemeint.

Schöne Grüsse, Richard
 
Ewaldr Am: 25.01.2021 19:44:02 Gelesen: 7067# 102 @  
Hallo,

spannend finde ich frankierte ZKD-Briefe, die in den letzten Tagen der DDR, kurz vor der Währungsreform, aufgegeben wurden. Das Frankieren der ZKD-Belege gab es ja schon seit Ende der 1960er nicht mehr. Plötzlich tauchen aus dem Juni 1990 wieder frankierte ZKD-Briefe auf.

Der vorliegende Brief ist vom 22.6.1990, frankiert mit 10x MiNr. 1868R, zwei Marken habe auch eine rückseitige Zählnummer. Herr Schönherr, BPP, hat diesen Brief signiert.

Was ist daran dran? War das so Vorschrift? Wie bewertet man diese Belege? Hat jemand noch weitere Belege dieser Art?


 
Ichschonwieder Am: 31.01.2021 21:46:03 Gelesen: 6754# 103 @  
Hier ein "Vertrauliche Dienstsache" Umschlag von der Kreis-Konsumgenossenschaft Staßfurt an den Bürgermeister der Stadt Staßfurt.

Diese VD wurde am 01.07.1971 auf dem Hauptpostamt Staßfurt eingeliefert und am 02.07.1971 ausgehändigt. Stempel auf der Rückseite.



Klaus Peter
 
Ewaldr Am: 02.02.2021 15:30:20 Gelesen: 6602# 104 @  
Ich kann noch zwei ZKD-Briefe vom 27.6.1990 vorstellen:


 
Ewaldr Am: 02.02.2021 15:36:10 Gelesen: 6595# 105 @  
Spannender finde ich den 2. Beleg, die Mischfrankatur von Flugpostmarke und Aufbau Kleinformat. Dass es sich um Bedarf im besten Sinne handelt, zeigen Absender und Empfänger, hier der Eingangsstempel.

Womit ich aber noch ein Problem habe, ist die fünfstellige Nummer "00986" links neben der Frankatur. Was könnte diese Nummer bedeuten?

Vielen Dank


 
Fips002 Am: 26.03.2021 16:34:59 Gelesen: 4300# 106 @  
Zur Dienstpost der DDR zwei Briefe Behördenpost Berlin-Pankow 27./28.3.1952 und Dresden 5.12.1950 an die Firma Döhn und Lauer, Leipzig. Ein Brief Geschäftspost, Leipzig 15.5.1952.

Die Behördenpost wurde ab 1.November 1948 eingeführt. Behördensendungen waren nach der Währungsreform mit Postwertzeichen oder AFS freizumachen. Die Briefsendungen waren mit dem Vermerk "Behördenpost" deutlich oberhalb der Anschriftseite zu kennzeichnen.

Die mit "Behördenpost" gekennzeichneten Sendungen waren bevorzugt und beschleunigt zu bearbeiten. Unter dem Begriff "Behördenpost" fällt der amtliche Schriftwechsel aller Behörden einschließlich der Selbstverwaltungsorgane, der demokratischen Parteien, der Massenorganisationen und aller für die Volkswirtschaft arbeitenden Betriebe. Auch von privaten Absendern an vorstehend genannte Stellen gerichtete Sendungen sind hierin eingeschlossen.

Die "Behördenpost" wurde mit Wirkung vom 15.3,1950 durch die "Geschäftspost" ersetzt.

Die "Geschäftspost" wurde eingeführt weil die Bezeichnung "Behördenpost" nicht mehr zutreffend war. Betriebe und Wirtschaftsorgane waren keine Behörden. Die Umbenennung trat ab 15.3.1950 in Kraft. Postsendungen waren deutlich als "Geschäftspost" zu kennzeichnen.

Diese Sendungsart hatte aber keine lange Lebensdauer, denn bereits im August 1950 wurde die "Geschäftspost" inoffiziell eingestellt. Offiziell wurde ihr Fortfall nicht bekannt gemacht.

In der Postordnung vom 03.4.1959 wurde sie nicht mehr erwähnt.





Dieter
 
epem7081 Am: 15.04.2021 16:49:20 Gelesen: 3383# 107 @  
Hallo zusammen,

heute ein - wie mir scheint - etwas ausgefallener DRK-Beleg aus altem DDR-Fundus.

Das DRK Kreiskomitee Nebra startet vom Sitz in 4807 Laucha (Unstrut) eine vertrauliche Dienstsache an das Sekretariat DRK Bezirkskomitee Halle in 402 Halle / Saale.



Der rote VD-Aufkleber (MiNr 3) wurde am 09.01.1967 mit dem Tagesstempel LAUCHA / 4807 / a gestempelt. Daneben prangt noch der ZKD Stempel des DRK Laucha. Am gleichen Tag wird die vertrauliche Dienstsache über NAUMBURG / 48 / a weitergeleitet. Außer dem Eingangsstempel des DRK Sekretariats Halle wird rückseitig noch mit dem Handroller HALLE ( SAALE) 02 / a der Eingang - wenn auch schwach - postalisch dokumentiert.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Rotes Kreuz"]
 

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