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Thema: Österreich Nachportomarken auf Belegen
Seku Am: 13.01.2020 09:52:10 Gelesen: 629# 1 @  
1956 ging diese Karte von Erlangen nach Wien - Hatten die Wiener geglaubt, hier sei zu wenig frankiert worden ? 10 Pfennige waren doch in Ordnung.



D - 1954 Mi.-Nr. 183 und A - 1949 Mi.-Nr. 242
 
bovi11 Am: 13.01.2020 10:49:49 Gelesen: 614# 2 @  
@ Seku [#4]

Ich meine, 1956 mußte die Karte noch mit 20 Pfennig Auslandsgebühr frankiert werden.

Die CEPT-Ausnahmen kamen erst später.
 
Baber Am: 13.01.2020 10:55:52 Gelesen: 608# 3 @  
@ Seku [#4]

Hallo Seku,

Nachporto wegen unzureichender Frankierung oder Postlagergebühr (in Österreich mit Nachportomarken abgegolten) würde ich nicht als Mischfrakturen aus zwei Ländern bezeichnen.

Gruß
Bernd

[Beiträge [#4] bis [#6] redaktionell in ein neues Thema verschoben]
 
spain01 Am: 23.12.2020 19:25:36 Gelesen: 229# 4 @  
Mischfrankatur Deutschland - Österreich 1952

Hallo Allerseits,

heute bekam ich die unten abgebildete Bildpostkarte aus Soest. Sie wurde portogerecht am 13.3.52 - 20h in Soest abgestempelt, am 18.3.52 - 12h (Braunau?) wurde eine 50g-Marke aus Österreich darauf ebenfalls abgestempelt.



Ist dies eine besondere Verwendungsform mit einem besonderen Wert?

Freue mich über entsprechende Informationen - vielen Dank!

Gruß
Michael
 
opti53 Am: 23.12.2020 19:33:46 Gelesen: 227# 5 @  
Hallo Michael,

der Adressat war ja in Österreich. Dafür (Ausland) waren 10 Pf Porto nicht ausreichend. Deshalb wurde mit dem hanschriftlichen T von derf deutschen Post vermerkt, dass ein Nachporto zu erheben ist. Zu diesem Zweck wurde dann eine Nachporto-Marke von der Österreichischen Post aufgeklebt und vom Empfänger der Betrag eingetrieben.

Zum Wert kann ich nicht ganz so viel sagen. Wertbestimmend dürfte die Nachportomarke auf dem Beleg sein.

Viele Grüße

Thomas
 
spain01 Am: 23.12.2020 19:59:55 Gelesen: 221# 6 @  
Hallo Thomas,

stimmt, es wären 20 Pf notwendig gewesen. Interessant erscheint mir jedoch, dass die deutsche Post die Karte dennoch versendet hat (gut, ein Absender war ja nicht ermittelbar). Mich verwundert nun, dass die österreichische Post nachfrankiert und gestempelt hat ohne einen Vermerk, dass der Empfänger das zusätzliche Porto zu zahlen hat. War das damals so üblich?

Aus dem Gebiet Deutschland sind sicherlich uns allen beanstandete Briefe bekannt, bei denen ein Nachporto handschriftlich vermerkt sind, meist blau markiert.

Gruß
Michael
 
opti53 Am: 23.12.2020 22:47:33 Gelesen: 198# 7 @  
Hallo Michael,

nein, der Empfänger mußte die 50 Groschen Nachporto schon bezahlen. In Österreich gab es halt die Portomarken zur Kenntlichmachung der Nachebühr. In Deutschland war das so nicht üblich.

Viele Grüße

Thomas
 
spain01 Am: 23.12.2020 23:16:39 Gelesen: 193# 8 @  
@ opti53 [#7]

Oki, danke für die Einschätzung. Also letztlich ein "normaler" Beleg, wie er wohl in dieser Zeit wohl öfters vorkam und ohne einen interessanten Wert.

Gruß
Michael
 
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