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Thema: Altdeutschland Baden Posttarife
epem7081 Am: 06.03.2020 15:01:59 Gelesen: 866# 1 @  
Altdeutschland Baden Posttarife 1834

Hallo Freunde von Altdeutschland, speziell Baden-Sammler,

bei der Durchsicht einiger alter Zeitungsbände bin ich im Band „Großherzogliches Badisches Staats- und Regierungsblatt 1834“ auf einige postalische Vorschriften gestossen, die für die Vorphilazeit von Interesse sein dürften. Einen Überblick gibt das Großherzoglich Badische Staats- und Regierungsblatt vom 15. September 1834. Offenkundig sind die dort aufgeführten Beilagen aber nicht alle mit abgedruckt worden, wie die durchgängige Seitenzahlen von 287 bis 304 vermuten lassen. Portotarife für Briefe, Zeitungen und Journale bis zu den Personentarifen der Fahrpost werden hier amtlich verlautbart. Diese will ich gerne in mehreren Schüben hier einstellen und allen Interessierten zugänglich machen.



Neben dem Überblick der einzelnen Themen hier zunächst die Beilage II „Progressions-Tabelle der Großherzoglich Badischen Briefporto-Taxen nach Maasgabe der Entfernung und des Gewichts“.

Die Mark ist traditionell ein halbes Pfund und wurde üblicherweise in 8 Unzen oder 16 Lot eingeteilt. Die im deutschen Sprachraum bedeutsame Kölner Mark entsprach etwa 234 g.[1]



In dem mir vorliegenden Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland von 2001 beginnt die Übersicht für Baden übrigens erst mit dem 1.5.1851.

Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_(Gewicht)
 
bayern klassisch Am: 06.03.2020 15:29:04 Gelesen: 852# 2 @  
@ epem7081

Danke, Edwin.

Freue mich auf Weiteres von dir. Bin ja auch in der ARGE Baden.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
epem7081 Am: 08.03.2020 02:25:16 Gelesen: 811# 3 @  
Altdeutschland Baden Posttarife 1834

Nachfolgend die Seiten 291 bis 294 mit der Beilage IV.

Allgemeine Bestimmungen in Beziehung auf die Briefportotaxe aus dem Großherzoglich Badischen Staats- und Regierungsblatt vom 15. September 1834




Ein interessantes Spektrum von Aspekten bei der Bestimmung der Briefportotaxe in Baden im Jahre 1834

Viel Vergnügen beim Studium der Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 10.03.2020 14:55:54 Gelesen: 785# 4 @  
Hallo Freunde von Altdeutschland, speziell Baden-Sammler,

Altdeutschland Baden Posttarife 1834

Nachfolgend die Seiten 295 bis 296 mit der Beilage V. aus dem Großherzoglich Badischen Staats- und Regierungsblatt vom 15. September 1834:

Tarif, der für die Bestellung und Beförderung von Zeitungen und Journalen mit der Briefpost zu erhebenden Provision



Vielleicht hilfreich zur Einschätzung des Zeitungsbezuges auf dem Lande. Hier ein zeitnahes Beispiel aus meinem württembergischen Heimatbereich:

Verzeichnis der Zeitungen und Zeitschriften auf die bei dem Königlichen Post-Amt Ellwangen gegen Voraus-Bezahlung des beigesetzten Preises abonnirt werden kann, aus dem Königlich-Württembergischen Allgemeinen Amts- u. Intelligenz-Blatt für den Jaxt-Kreis Ellwangen 1831



Viel Vergnügen beim Studium der Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 12.03.2020 09:44:39 Gelesen: 754# 5 @  
Hallo Freunde von Altdeutschland, speziell Baden-Sammler,

Altdeutschland Baden Posttarife 1834

Nachfolgend die Seiten 297 bis 298 mit der Beilage VI. aus dem Großherzoglich Badischen Staats- und Regierungsblatt vom 15. September 1834:

Tarif der Personentaxe auf den großherzoglichen Posten



Viel Vergnügen beim Studium der Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 14.03.2020 22:46:07 Gelesen: 721# 6 @  
Hallo Freunde von Altdeutschland, speziell Baden-Sammler,

Altdeutschland Baden Posttarife 1834

Nachfolgend die Seiten 299 bis 304 mit der Beilage IX. aus dem Großherzoglich Badischen Staats- und Regierungsblatt vom 15. September 1834:

Allgemeine Bestimmungen hinsichtlich der Fahrposttaxe auf den großherzoglich Badischen Posten







Viel Vergnügen beim Studium der Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 29.11.2020 10:23:45 Gelesen: 274# 7 @  
Altdeutschland Baden Vereinheitlichung Posttarife 1812

Hallo Freunde von Altdeutschland, speziell Baden-Sammler,

bei der neuerlichen Durchsicht einiger alter Zeitungsbände in diesen Tagen bin ich im Band „Großherzoglich=Badisches Regierungsblatt 1812“ auf diese interessante postalische Verordnung gestossen, die für die Vorphilazeit von Interesse sein dürfte. Offenkundig hatte es vor dieser Anordnung unterschiedlichste Regelungen gegeben, denn die Ankündigung öffentlich bekannt gemacht in Großherzoglich-Badisches Regierungsblatt, Carlsruhe, den 29. Februar 1812 beginnt mit diesem Vorspann:

Wir Carl von Gottes Gnaden Großherzog zu Baden, Herzog zu Zähringen, Landgraf zu Nellenburg, Graf zu Hanau (u.s.w.)

Bey der Verschiedenheit der, in den einzelnen Theilen Unseres Landes bestehenden Brief-Tarifen, und bey dem Mangel an einem festen Grundsatze, worauf dieselben gebaut sind, finden Wir, um Unseren sämtlichen Unterthanen den gleichen Vortheil einer regelmäßigen, nach Entfernung der Orte und dem Gewichte der Briefe berechneten Taxe zuzuwenden, für nöthig, und verordnen hiermit, daß vom ersten April des laufenden Jahres angefangen, alle bisher bestandene Briefporto-Taxe in dem Großherzogthum aufgehoben, und dagegen eine neue allgemeine Brief-Taxe unter folgenden Bestimmungen eingeführt werde.


Es folgen dann 10 Artikel und eine Tabelle als General-Tarif, die ich hier nachfolgend gerne zugänglich mache.




Einen guten Start in eine besinnliche und hoffentlich gesunde Adventszeit wünscht

Edwin
 
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