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Thema: U-Bahnen und Metros weltweit auf Wertzeichen, Sonderstempeln und Ganzsachen
Das Thema hat 50 Beiträge:
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Seku Am: 15.06.2020 21:26:15 Gelesen: 1264# 26 @  
Dänemark 2002 - Eröffnung der Kopenhagener Metro

Am 19. Oktober 2002 wurde in Kopenhagen ein neues schienengebundenes Verkehrsmittel in Betrieb genommen. Die neue "Metro" verbindet die Innenstadt mit der Insel Amager, auf der unter anderem auch der Flughafen liegt.

Für die erste Ausbaustufe sind 19 dreigliedrige Triebwagen erforderlich. Die Triebwagen verkehren führerlos. In den Tunnelhaltestellen befinden sich an den Bahnsteigkanten Glaswände mit Türen, die sich nur öffnen, wenn ein Zug am Bahnsteig zum Halten gekommen ist.

Die Metro-Triebwagen sind 40 Meter lang. Der Zug besteht aus drei Wagenkästen, von denen der mittlere auf zwei Jakobsdrehgestellen aufliegt. Die Übergänge zwischen den Wagenkästen nehmen wie bei Straßenbahnen und Gelenkbussen fast die gesamte Wagenkastenbreite ein, sodaß ein übersichtlicher und Sicherheit vermittelnder Eindruck entsteht. Ein Triebwagen bietet 96 Sitz- und bis zu 200 Stehplätzen. Die Energieversorgung erfolgt über eine seitlich angebrachte Stromschiene. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. (aus Seite M. Kopka)



Mi.-Nr. 1320
 
skribent Am: 17.06.2020 10:48:21 Gelesen: 1245# 27 @  
Am 20. November 1985 wurde in der fünftgrößten russischen Stadt Nishni Nowgorod die 10. Metrostrecke in der Sowjetunion eröffnet. Es war zuerst eine Teilstrecke der Linie M 1 von 6,9 Kilometer Länge mit 6 Stationen.

Zur Eröffnung der Strecke wurden Wageneinheiten vom Typ "D" eingesetzt, die aber schon 1993 wieder ausgemustert wurden. Neben diesen älteren Fahrzeugen wurden extra zur Eröffnung 4 Fahrzeuge der Fa. Metrowagonmasch vom Typ 81-717/714 eingesetzt-

Zum Anlass des 25-jährigen Bestehens verausgabte die Post Russlands am 1. Dezember 2010 einen Ganzsachenumschlag in der Größe DIN-lang, sk.

Der Wertstempel mit dem "A" bedeutet, dass der Brief im russischen Hoheitsgebiet befördert wird.



Auf dem Zudruck abgebildet ist die Metro-Station Awtosawodskaja, die es aber bei der Eröffnung noch gar nicht gab. Sie wurde erst am 8. August 1987 eingeweiht und eröffnet.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 22.06.2020 15:01:31 Gelesen: 1166# 28 @  
Seit dem 1. Dezember 1913 gibt es in Buenos Aires eine Untergrundbahn die dort "Subterráneo" heißt.

Bis 1944 waren 5 Linien (A-E) mit einer Gesamtlängen von 47,8 Kilometer mit 75 Stationen fertiggestellt.

Erst im Jahre 1980 fand diese "Subterráneo" philatelistische Würdigung, nämlich zur 400-Jahr-Feier der Gründung von Buenos Aires.



Argentinien - Mi.-Nr.: 1442/55, Block 26 vom 14. Juni 1980

Abgebildet ist eine Darstellung aus Schmuckkacheln in der Station CATEDRAL auf der Linie "D".



Argentinien - Mi.-Nr.: 1482/95, Block 27 vom 25. Oktober 1980 zum Anlass "Internationale Briefmarkenausstellung Buenos Aires '80".

Abgebildet ist hier eine Darstellung aus Schmuckkacheln in der Station "9. Juli", der Linie "D".

MfG >Franz<
 
Baber Am: 22.06.2020 15:31:22 Gelesen: 1161# 29 @  
Die U-Bahn in Budapest war 1896 die erste U-Bahn auf dem europäischen Kontinent, erbaut von Siemens.

Das Bild auf dem Umschlag ist die Kopie eines Originalfotos aus dem Siemens Museum.



Gruß
Bernd
 
Seku Am: 27.06.2020 16:51:51 Gelesen: 1121# 30 @  
@ Baber [#29]

Hallo Bernd,

zur Budapester U-Bahn siehe auch hier [#24]

Weiter im Westen gab es auch Metros. Zum Beispiel in Belgien 1976 - Eröffnung der 1. Metrolinie in Brüssel [1]



Mi.-Nr. 1878

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Br%C3%BCssel
 
Baber Am: 27.06.2020 17:03:11 Gelesen: 1116# 31 @  
@ Seku [#30]

Hallo Günther,

ohne die Marke von Ungarn [#24] zu kennen, hat der Entwerfer unseres Sonderstempels [#29] den Wagen ziemlich gut getroffen.

Vielleicht haben aber beide Originalpläne von Siemens verwendet.

Gruß
Bernd
 
skribent Am: 27.06.2020 18:00:03 Gelesen: 1110# 32 @  
Den Kunstwerken aus den Nationalgalerien in der CSSR war am 3. November 1986 eine Ausgabe von 5 Sonderpostwertzeichen gewidmet. Es war die 19. Ausgabe der tschechoslowakischen Post und diese war verschiedenen Künstlern gewidmet. Einer davon war Frantisek Gross (1909-1985), ein tschechischer Maler und Grafiker, der 1984 noch ein Gemälde mit dem Titel "Stavba Metra" schuf.



Tschechoslowakei - Mi.-Nr.: 2891 - Abbildung zeigt das Original aus der Prager Nationalgalerie.

Es ist nicht ermittelbar, welche Station der Linien A und B, die bis zur Fertigstellung des Gemäldes in Betrieb waren, den Künstler inspiriert hat.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 28.06.2020 09:51:29 Gelesen: 1085# 33 @  
Guten Morgen!

Sehr auffällig aber wunderschön sind bei der Pariser Metro die Vergitterungen, Umzäunungen, Laternenständer und Schildhalterungen an den Niedergängen zu den unterirdischen Bahnhöfen. Gestaltet wurden sie von dem französischen Architekten und Designer Hector Guimard.

Einer dieser Abgänge, der an der Metro-Station "Palais Royal - Musée de Louvre", die von den Linien 1 und 7 angefahren werden, wurde im Jahr 2000 von einem anderen Künstler Jean-Michael Othoniel neu gestaltet.



Frankreich - Mi.-Nr.: 5041 vom 14. Februar 2011, verausgabt zum Anlass: Kunst in der Stadt.

Der gelernte Bildhauer und Druckgrafiker Jean-Michael Othoniel installierte am Niedergang viele bunte Murano-Kugeln, die mit ihren Löchern und Einschlüssen für die größtmögliche Effektive der Beleuchtung sorgten.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 02.07.2020 09:12:09 Gelesen: 1058# 34 @  
Guten Morgen!

Die ungarische Metro lief zwar seit 1896, danach tat sich aber in Sachen Streckenneubau oder Erweiterungsbau gar nichts.

Erst 1947 wurde beschlossen, eine Nord-Süd- und eine Ost-West-Linie zu bauen und mit der letztgenannten Strecke wurde 1950 begonnen.

1953 waren erst 3 Kilometer der geplanten Länge von 7,8 Kilometer fertiggestellt. Dann traten in Ungarn wirtschaftliche Schwierigkeiten ein, die alle Pläne vorerst zunichte machten. Erst am 2. April 1970 konnte das erste größere Teilstück der neuen Strecke "M2" eingeweiht und für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden.



Ungarn - Mi.-Nr.:2577 A/B vom 3. April 1970

Der abgebildete FDC ist echt gelaufen und die nötige Frankatur klebt hinten.

Abgebildet auf dem Postwertzeichen ist ein U-Bahnzug der Linie M2 mit einem Triebwagen vom Typ E1, der in den Moskauer Mytistchi-Werken produziert wurde.

Die gesamte Strecke der M2 mit einer Länge von 10,3 Kilometer und 11 Stationen wurde erst am 22. Dezember 1972 fertiggestellt.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 07.07.2020 06:19:08 Gelesen: 982# 35 @  
@ [#30]

Guten Morgen in die interessierende Runde,

zu Brüssel hätte ich noch was: Kunst im Brüsseler Metro-Bahnhof Hankar von Roger Somville.



Mi.-Nr. P 493

Die Brüsseler Metro ist dafür bekannt, dass sie in ihren Stationen Werke unterschiedlicher Kunstrichtungen der Gegenwartskunst ausstellt. Repräsentiert werden dabei die Malerei, Bildhauerei, Fotografie sowie Glasmalerei, zudem wurden für die Werke verschiedenste Materialien verwendet. Bekanntestes Kunstwerk im Bereich des Metrosystems ist die im Jahr 1976 entstandene überdimensionale Wandmalerei „Notre Temps“ (dt. „Unsere Zeit“) von Roger Somville in der Station Hankar der Linie 5, die mit ihren Formen und intensiven Farben den Kampf für eine gerechtere Welt im sozialen wie im wirtschaftlichen Sinne thematisiert. Quelle: Wikipedia

Ich wünsche einen schönen Tag

Günther
 
skribent Am: 09.07.2020 15:54:21 Gelesen: 889# 36 @  
Guten Tag,

anlässlich des Tags der Arbeiter am 21. Mai 1988 verausgabte die argentinische Post einen 4er-Block.



Argentinien - Mi.-Nr.: 1918-1921

Die Vorlage zu dieser Ausgabe fand sich in der U-Bahn-Station "9. Juli" in Buenos Aires, den dort ist diese Wanddekoration mit dem Titel "Die Getreideträger" ein großer Blickfang.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 18.07.2020 12:02:58 Gelesen: 773# 37 @  
Guten Tag,

hier noch einmal Buenos Aires, unbekannte Bahnhöfe der Untergrundbahn.

Zwei Sonderpostwertzeichen vom 21. September 1996 mit Abbildungen von Schmuckkacheln.



Mi.-Nr.: 2315 und 2316

Die Schmuckkacheln zeigen künstlerisch gestaltete (Fantasie)Tiere - einen Drachen und einen Greif.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 19.07.2020 15:00:09 Gelesen: 742# 38 @  
Guten Tag,

heute zum 120. Jahrestag der Eröffnung der 4. Untergrundbahn weltweit in Paris, in unkonventionelles Sonderpostwertzeichen.

1898 wurden für den Bau der Pariser Metro die Pläne verabschiedet und danach sollten 6 Linien mit zusammen 65 Kilometer Länge eingerichtet werden.

Für die Teilentwicklung und den Bau war Fulgence Bienvenüe verantwortlich und er schaffte es, rechtzeitig zur Weltausstellung, die Linie 1 der Metro Paris mit 10,5 Kilometer Länge am 19. Juli 1900 zu eröffnen und dem allgemeinen Verkehr zu übergeben.

Ein Zug bestand aus 3 2-achsigen Wagen, wobei der Triebwagen vom Ateliers de construction du Nord de la France, Blanc-Misseron geliefert wurde und die beiden Beiwagen von Société Franco-Belge, Raismes.



Frankreich - Mi.-Nr.: 1928

Am 21. Juni 1975 verausgabte die Post ein Sonderpostwertzeichen zum Anlass "75 Jahre Pariser Metro" mit einer nicht ganz passenden Abbildung.

Denn zu sehen ist ein Fahrzeug des Typs MS 61c aus dem regionalen Expresszugnetz und diese Fahrzeuge sind Zubringer der RATP aus dem Pariser Großraum zu den Metro-Linien.

Erst am 17. Januar 1987 wurde zum Anlass "Pariser Metro" ein Metro-Zug der Anfangszeit auf einem Sonderpostwertzeichen abgebildet.



Frankreich - Mi.-Nr.: 2586

Die Abbildung zeigt einen Zug, wie vor beschrieben und dazu ein Portrait von Fulgence Bienvenüe.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 21.07.2020 17:15:48 Gelesen: 692# 39 @  
Guten Tag,

als die Budapester Untergrundbahn 50 Jahre alt wurde, war der Zweite Weltkrieg gerade ein Jahr vorbei. Ob selbst den Philatelisten zu diesem Zeitpunkt der Sinn nach dem Begehen eines Jubiläums stand, ist schlecht einzuschätzen. Höchstwahrscheinlich werden die Mittel gefehlt haben.

Aber für die Verbreitung eines Sonderstempels hat es dann doch noch gelangt!



Der abgebildete Stempel ist auf einem DIN-A5-Blatt Papier (mächtig vergilbt) abgeschlagen, das ich mittels Picasa drumherum weggeschnitten habe. Ob es diesen Stempel auch "echt gelaufen" gibt, kann ich nicht sagen, aber ich habe noch keinen gesehen.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 21.07.2020 21:14:39 Gelesen: 671# 40 @  
@ skribent [#38]

Zur 100-Jahr-Feier erschien diese Marke:



Frankreich 1999 - Mi.-Nr. 3433 - Metro-Schilder

Wünsche allen einen schönen Abend

Günther
 
Seku Am: 21.07.2020 21:21:59 Gelesen: 666# 41 @  
Die U-Bahn Lausanne (Linie m2) ist eine 5,9 km lange U-Bahn-Linie in Lausanne, welche von Ouchy (373 m) am Ufer des Genfersees über den Bahnhof Lausanne und das Stadtzentrum nach Epalinges-Croisettes (711 m) führt. Sie weist den grössten Höhenunterschied aller U-Bahnen der Welt auf. Die 2008 eröffnete Linie entstand aus dem Umbau der Zahnradbahn Lausanne–Ouchy. Zusammen mit der Stadtbahn Lausanne (Linie m1) werden die beiden Linien als Métro Lausanne bezeichnet. Sie ist die erste und einzige U-Bahn in der Schweiz. Wie auf einigen Linien der Pariser Metro sind die Drehgestelle mit gummibereiften Rädern ausgestattet. Damit ersparte man sich für das Gleis die Montage einer Zahnstange. (Quelle: Wikipedia)


 
Seku Am: 21.07.2020 21:29:26 Gelesen: 663# 42 @  
@ skribent [#38]

Zum Thema Fulgence Marie Auguste Bienvenüe - Vater der Pariser Metro - dieser Umschlag



mfG

Günther
 
skribent Am: 26.07.2020 10:06:56 Gelesen: 540# 43 @  
Guten Morgen,

als 1988 die Untergrundbahn in Buenos Aires 75 Jahre alt wurde, widmete diesem Ereignis die Post ein Sonderwertzeichen, das am 17. Dezember 1988 verausgabt wurde.



Argentinien - Mi.-Nr.: 1953

Auf dem Wertzeichen abgebildet ist ein Fahrzeug, dass 1912 bei der englischen United Electric Car Company (UEC) in Preston gebaut und nach Buenos Aires geliefert wurde.

Diese Fahrzeuge hatten eine extrem lange Lebensdauer = Einsatzzeit.

Zur Eröffnung der ersten U-Linie "A" waren das aber nicht die einzigen Fahrzeuge, denn von der belgischen Firma La Brugeoise, Brügge wurden Fahrzeuge geliefert, die aus Holz gefertigt waren. Der damalige Betreiber der Linie "A" war die Anglo-Argentine Tramways Company.

20 Jahre nach der Eröffnung, als das Streckennetz größer geworden war, wurden deutsche Fahrzeuge beschafft. Lieferant war das Konsortium Siemens & Schuckert mit Orenstein & Koppel von 1934 bis 1944, von 1955-1960 ließ dieses Konsortium die Fahrzeuge direkt in Argentinien bauen.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 27.07.2020 06:01:25 Gelesen: 510# 44 @  
Guten Morgen in die Runde,

die erste U-Bahn-Strecke in Tokio wurde am 30. Dezember 1927 zwischen Asakusa und Ueno eröffnet (heute ein Teil der Ginza-Linie). Ihr Bau und ihre Planung gehen auf den Tokioter Bürgermeister Gotō Shimpei (1920–1923) zurück. (Wikipedia)



1977 Mi.-Nr. 1343, 1344

Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang

Günther
 
skribent Am: 30.07.2020 17:55:05 Gelesen: 400# 45 @  
Guten Abend,

von Argentinien nach Venezuela!

In dem Land erschien am 18. Dezember 1974 zum Anlass: "100 Jahre Ministerium für öffentliche Bauten" ein 7-wertiger Satz von Sonderpostwertzeichen.

Auf einem wurde neben dem Empfangsgebäude des Bahnhofs von Tucacas aus dem Jahre 1911 (oben) auch eine Projektierung der geplanten U-Bahn in Caracas (unten) abgebildet.



Venezuela - Mi.-Nr.: 2005 (2001/08)

Von dem Tag an dauerte es aber noch 9 Jahre bis zur Fertigstellung des Projekts, denn am 1. Januar 1983 befuhr ein 7-teiliger U-Bahn-Zug von der spanischen Firma CAF erstmalig die bis zu dem Zeitpunkt fertiggestellte kurze Strecke der Linie 1.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 31.07.2020 19:55:05 Gelesen: 343# 46 @  
Guten Abend,

"Die Geschichte des Verkehrs - Teil III" zeigt einen Satz mit 4 Sonderpostwertzeichen von der U-Bahn in Caracas.

Dieser Satz wurde ab 5. Januar 1084 Verkauft und am Ersttag mit einem Sonderstempel versehen, der auf dem Umschlag und den Wertzeichen in den kräftigen bunten Farben kaum zu erkennen ist. An dem Tag war die U-Bahn aber auch erst 1 Jahr alt.



Venezuela - Mi.-Nr.: 2263/66

Die Abbildungen auf den Wertzeichen zeigen

a) die Verkehrszentrale der CA,
b) die Werkstatt für Wartung und Reparatur,
c) einen 7-teiligen U-Bahn-Zug und
d) den U-Bahnhof Cano Amarillo.

Das Fahrzeug, das den Sonderstempel ziert, ist einem Prospekt nachempfunden.

Während bei der Erstfahrt am 1.1.1983 der U-Bahnzug von der CAF geliefert war, sind auf den Wertzeichen Fahrzeuge abgebildet, die vom Konsortium CIMT Lorraine (Federführung bei Alsthom) geliefert wurden. Auch sie waren 7-teilig, durchgehend begehbar und hatten eine Kapazität von 54 Sitz- und 120 Stehplätzen. Ein Zug hatte ein maximales Fassungsvermögen von 1250 Personen.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 02.08.2020 18:04:32 Gelesen: 244# 47 @  
Guten Abend,

in Fortführung des Ausgabeprogramms der Post Venezuelas heute ein Wertzeichen aus einem Kleinbogen, der am 16. Juli 1987 zum Anlass: 10 Jahre Ministerium für Transport- und Fernmeldewesen" an die Schalter kam..



Venezuela - Mi.-Nr.: 2444 (2442/51).

Noch ein Wertzeichen aus einem Kleinbogen, der am 25. Mai 1993 zum Anlass: 19. Panamerikanischer Eisenbahnkongress" verausgabt wurde.



Venezuela - Mi.-Nr.: 2796 (2789/98).

Und noch ein Wertzeichen aus einem Kleinbogen vom 19. Februar 1998 zum Anlass: 40 Jahre Demokratie in Venezuela".



Venezuela - Mi.-Nr.: 3180 (3177/86).

Schade, dass die "Macher" so einfallslos waren, denn auf allen drei Postwertzeichen ist der gleiche Typ U-Bahn-Zug abgebildet.

Es ist das Fahrzeug von CIMT, von dem bis 1995 fast 400 Einheiten an die CA Caracas verkauft wurden. Vielleicht, weil die Fahrzeuge sehr robust waren!
Die tragende Konstruktion war aus Aluminium gefertigt, jedes Fahrzeug besaß 4 Fahrmotoren mit einer Nennleistung von 122 kW. Und obwohl die Fahrzeuge eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erreichen konnten, betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit nur 30 km/h. Das Schienennetz war für die Spurweite 1435 mm ausgerüstet und es war Rechtsverkehr eingerichtet.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 03.08.2020 20:37:29 Gelesen: 203# 48 @  
@ [#22]

Die U-Bahn München [1] wurde im Oktober 1971 eröffnet. Hier eine Sonderkarte



Mi.-Nr. 379 (Berlin)

es folgt eine Karte zur Eröffnung der Linie 8/1 im Oktober 1980



Mi.-Nr. 688

Ein Sprung in den Norden Deutschlands nach [B]Hamburg[/B mit einem Werbestempel des Hamburger Verkehrsverbundes [2]



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn_M%C3%BCnchen#Geschichte
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Verkehrsverbund
 
skribent Am: 05.08.2020 09:37:37 Gelesen: 106# 49 @  
Guten Morgen!

Am 19 Juli 2006 wurde in Caracas die erste Station der neuen Linie 4 in Betrieb genommen.

Das war Grund und Anlass für die Herausgabe eines Kleinbogens mit 10 verschiedenen Postwertzeichen mit Abbildungen aus dem U-Bahn-Netz in Caracas.



Venezuela - Mi.-Nr.: 3819/28 vom 2. Juli 2006. - Titel: "Die Untergrundbahn von Caracas"

In den vergangenen 8 Jahren hatte sich bei der CA Caracas nichts verändert, denn die Betriebseinrichtungen und die Fahrzeuge wurden weiterhin vom Konsortium CIMT Lorraine/Alsthom aus Frankreich geliefert. Einem amerikanischen Schienenverkehrs-Magazin ist zu entnehmen, dass die Bezahlung der Lieferungen und Leistungen immer größere Probleme bereitete.

Ende 2006 war die Linie 4 fertiggestellt mit einer Länge von 5,5/5,7 Kilometer (unterschiedliche Angaben in der Literatur) und 5 Stationen, von den 2 zum Umsteigen auf die Linien 1 und 3 ausgebaut waren.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 07.08.2020 15:50:44 Gelesen: 41# 50 @  
Guten Tag,

um mit der Untergrundbahn von Caracas vorerst zum Ende zu kommen, hier 5 Wertzeichen der unteren Hälfte eines Kleinbogens mit 12 Wertzeichen.



Mi.-Nr.: 3880/85 (3874/85) vom 30. November 2006 zum Anlass: Große Bauwerke der Infrastruktur.

Auf den oberen beiden Wertzeichen sind die Linien 3 und 4 der Metro Caracas abgebildet.

Die beiden mittleren Wertzeichen zeigen Abbildungen von den Metros Maracaibos (100% der Strecke ist oberirdisch angelegt) und Los Teques, die im Juni 2006 eingeweiht wurde, und die sich immer noch im Bau befindet.

Auf dem unteren Wertzeichen links ist die Metro von Valencia abgebildet, an deren beiden Linien mittlerweile 14 Jahre gebaut wird und ein komplettes Ende noch nicht erkennbar ist.

MfG >Franz<
 

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