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Thema: Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 59 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 06.11.2020 16:23:49 Gelesen: 1230# 35 @  
Hallo Hubert,

ein sehr schöner Brief. Danke fürs zeigen. Ich bleibe erst mal noch beim Tarif 1, der in West-Berlin bis zum 31.5.1949 ging.

Einen Beleg mit dem Wert zu 1-Pf habe ich da noch, eine schöne Mischfrankatur auf Fernbrief, der im angegebenen Tarif noch 24 Pf kostete.



Der Brief mit 2x 8 Pf und 8x 1 Pf wurde am 18.5.1949 erst Richtung Koblenz geschickt, dann aber nach Finkenkrug bei Berlin in die SBZ weiter bzw. zurück geleitet. Interessant ist hier, dass durch den Umweg über die Westzone, der Brief ohne Postkriegsmaßnahmen in der SBZ ankam. Auf direktem Weg ab Berlin wäre im Mai 1949 noch Nachgebühr beim Empfänger gefordert worden.

Noch ein Freitagsgruß,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.11.2020 16:59:23 Gelesen: 1101# 36 @  
Hallo,

ich bleibe noch beim 1-Pf-Wert, wechsle heute aber in die nächste Tarifperiode, die vom 1.6.1949 - 30.6.1954 ging. Möglichkeiten für Mehrfachfrankaturen gab es natürlich auch in diesem Tarif viele, ich kann aber nur drei zeigen, allerdings nur zwei unterschiedliche Portostufen als Drucksachen.

Zuerst zwei Belege als Standard-Drucksache, die im neuen Tarif 4 Pf kostete. Zwei Belege deshalb: ein Brief und eine Postkarte, jeweils als Drucksache versendet.



Als dritten Beleg eine Drucksache über 20 g bis 50 g. Der große Umschlag deutet auf ein realistisches Gewicht hin. Hier mit Frankatur eines schönen Eckrand-6er-Blocks. Trotz Faltung gefällt mir der Beleg besonders gut.



Nochmals Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 20.11.2020 13:00:24 Gelesen: 1044# 37 @  
Hallo,

auch hier heute noch zwei Belege, mit denen ich dann auch den Wert zu 1 Pf hier abschließe.

Zuerst zeige ich einen Standard-Ortsbrief mit 10 Stück aus den Tarif 2 ab 1.6.1949. Diese Gebühr (10 Pf) hatte übrigens bis 1972 Gültigkeit.



Als zweiten Beleg, wieder eine Drucksache, dieses Mal aus dem Tarif 3 ab 1.7.1954, wo die Standard-Drucksache dann 7 Pf kostete. Entsprechend wurde der 1-Pf-Wert sieben Mal verklebt.



Viele Grüße,
Klemens
 
TeeKay Am: 21.11.2020 23:42:26 Gelesen: 990# 38 @  
Berlin Orts-Postkarte mit 8x MiNr. 42. Mehrfachfrankatur. Als Zusammendrucksammler ist es für mich eine Mischfrankatur bestehend aus MiNr. S1 und W1, für die der Absender drei Markenheftchen MH1 zu je 2DM benötigte.


 
Frankenjogger Am: 27.11.2020 17:15:27 Gelesen: 874# 39 @  
Hallo TeeKay,

das ist natürlich eine sehr schöne Frankatur, auch wenn es keine Mehrfachfrankatur ist.

Ich fange heute mit dem Wert zu 4 Pf an. Dieser Wert war primär für Standard-Drucksachen gedacht, die 4 Pf kosteten.

Im Tarif 1, bis 31.5.1949 (bis 6.7.1949 für Auslandssendungen) gab es keine Verwendung als Einzelfrankatur. Als Mehrfachfrankatur auf Drucksache 21 - 50 g wären zwei Stück vorstellbar, diese Portostufe habe ich allerdings bisher noch nicht gesehen. Realistischer wären 4 Stück auf Ortsbrief, aber auch solch einen Beleg kenne ich bisher nicht. Ich zeige heute zwei Mischfrankaturen aus dem Tarif 1, jeweils als Portostufe zu 10 Pf.

Zuerst eine Orts-Postkarte als Mischfrankatur mit 6 Pf Rotaufdruck vom 12.5.1949.



Als zweites eine Auslands-Drucksache nach Sofia - Bulgarien vom 23.6.1949, über die Luftbrücke.



Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 04.12.2020 18:12:49 Gelesen: 804# 40 @  
Hallo,

der 4-Pf-Wert war vom 1.6.1949 - 31.6.1954 das Porto für eine Standard-Drucksache, die absolute Massenware ist.

Was sich aus der Masse wohl heraushebt, ist die im ersten Bild gezeigte Drucksache vom Tarif-Ersttag, dem 1.6.1949.



Was auch nicht so häufig zu finden ist, das sind Drucksachen-Streifbänder, wobei es wohl keine Rolle spielt, ob eine normale Drucksache bis 20 g, oder eine "Drucksache zu ermäßigten Gebühr", die dann zwischen 21 und 50 g wiegen durfte, verschickt wurde. Wobei, ich glaube, dass Letztere doch seltener ist.



Zwei weitere Frankatur-Versionen der Standard-Drucksache dürften allerdings schon als kleine Seltenheit zu betrachten sein. Zum einen ein Privat-Ganzsachen-Umschlag, zum zweiten ein Zusammendruck aus den Markenheftchen, oder -bogen.

Davon gibt es drei Möglichkeiten, ich kann nur Eine zeigen.



Wie man auf den beiden letzten Belegen sieht, musste "Drucksache" nicht explizit auf dem Beleg stehen. Wichtig war, dass der Beleg offen war, damit der Inhalt auch als versendete Drucksache nachgeprüft werden konnte.

Noch ein Freitagsgruß,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 12.12.2020 16:51:53 Gelesen: 691# 41 @  
Auch hier geht es weiter, auch dieses Mal erst am Samstag.

Ich mache weiter mit Mehrfachfrankaturen des 4-Pf-Wertes. Da gäbe es auch viele Möglichkeiten, aber alles was über eine Ortspostkarte mit 2 Stück oder einem Fernbrief mit 5 Stück hinaus geht, dürfte schon selten sein. Ein Grund dafür ist auch, dass für die Gebührenperiode ab 1.7.1954 ein neuer 4-Pf-Wert ausgegeben wurde, und das schon ab 22.1.1954. Somit ist der erste 4-Pf-Wert auf Standard-Auslandsbriefen der Gebührenperiode ab 1.7.1954 (40 Pf) eher nicht anzutreffen.

Einen Fernbrief mit 5 Stück kann ich zeigen, bei der Ortspostkarte muss ich ausweichen, auf eine Mehrfachfrankatur des Zusammendruckes Mi S2, was sicher ein kleiner Leckerbissen ist.



Soviel für heute,
Klemens
 
hajo22 Am: 12.12.2020 17:30:43 Gelesen: 678# 42 @  
Drucksache per Nachnahme für 196 DM-West (Ost gestrichen) aus Berlin SW 11 vom 14.1.1952 nach Neumünster mit Postvermerk "Nicht eingelöst" und zurück 25.1.52.

Frankatur: Drucksache 4 Pf. + Nachnahme 30 Pf. = 34 Pf.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 18.12.2020 18:29:38 Gelesen: 593# 43 @  
Hallo,

heute zum Abschluss des Wertes zu 4 Pf zuerst zwei Mischfrankaturen. Dieses Mal beide als Ausnahme mit höheren Werten der Bautenserie, aber das maßgebliche Porto ist die Drucksache mit 4 Pf, dazu kommt jeweils ein Zusatzdienst.

Zuerst als innerdeutsche Luftpost mit zusätzlich 5 Pf, und dann als seltene Drucksache mit Einschreiben, mit zusätzlich 40 Pf.



Und jetzt noch ein sogenannter Postscheckbrief. Diese kosteten im Tarif 1, also bis zum 31.5.1949 10 Pf und sind mit Marken der Bautenserie sehr selten. Hier ein Brief mit 4 Pf Bauten und 6 Pf Rotaufdruck.



Leider hat dieser Brief einen klitzekleinen Haken. Er ist am 1.6.1949-13 gestempelt, was normalerweise nicht mehr als sog. "Erste Briefkastenleerung" durchgeht. Ab 1.6.1949 waren Postscheckbriefe gebührenfrei, nur Zusatzdienste mussten frankiert werden. Somit ist dieser Brief falsch, sprich überfrankiert. Schade, das Ganze wegen etwa 3 Stunden Zeitunterschied.

Nochmals einen schönen 4. Advent,
Klemens
 
bovi11 Am: 18.12.2020 18:44:18 Gelesen: 588# 44 @  
@ Frankenjogger [#43]

Den Postscheckbrief als "überfrankiert" zu qualifizieren, halte ich für nicht sachgerecht.

Der durchaus plausible Ablauf: Der Brief wurde am 31. Mai 1949 (Dienstag) ordnungsgemäß frankiert und dann aus irgendwelchen Gründen erst am darauffolgenden Mittwoch (nach der ersten Leerung) in den Briefkasten geworfen.
 
Frankenjogger Am: 18.12.2020 21:58:50 Gelesen: 567# 45 @  
@ bovi11 [#44]

Ich widerspreche deinem vorgeschlagenen Ablauf in keinster Weise, und ich bezeichne diesen Beleg auch als astreinen Bedarfs-Beleg, wie wir Sammler das gern tun. Aber, am 1.6.1949 kostete ein Postscheckbrief keine 10 Pf mehr.

[Satire-Modus an] Der Beleg hat sogar eine Besonderheit, er ist um den Faktor "Unendlich" überfrankiert, das schaffen auch nicht viele Belege. [Satire-Modus aus]

Ich behalte den Beleg in meiner Sammlung, weil ich ihn natürlich einzuschätzen weiss. Oder sollte ich ihn doch auf Auktion geben und versuchen für 200 - 300 € anzubieten?

Das sind etwa die Preise, die für Berliner Postscheckbriefe mit Gebühr 10 Pf bis zum 31.5.1949, heutzutage akzeptiert werden.

Gruß, Klemens
 
hubtheissen Am: 19.12.2020 17:16:50 Gelesen: 545# 46 @  
Hallo,

ich möchte zwei "schwere Fälle" zeigen.

zunächst ein 160 g schwerer LP-R-Brief ins europäische Ausland vom 16.06.1956.

Zum Porto: 1,80 DM für Auslandsbrief 8. Gewichtstufe bis 160 g, 50 Pfg. R-Gebühr + 1,20 (8*15 Pfg.) Luftpost-Gebühr = 3,50 DM.

Der Brief ist - wie so oft bei höheren Gewichtstufe - etwas von der Beförderung mitgenommen. Mit dem Stempel "Freigegeben" kann ich im Moment nicht viel anfangen. Vielleicht kann ja jemand im Forum helfen.

Interessant ist auch der Stempel auf der Rückseite über den Klebestreifen.



Dann mit noch mehr Gewicht ein LP-R-Fernbrief in 3. Gewichtstufe von Berlin-Siemensstadt nach Konstanz vom 12.07.1950.

60 Pfg Porto für 3. Gewichtstufe + 40 Pfg. R-Gebühr + 1,25 DM LP-Gebühr für 480 - 500 g (50 x 5 Pfg.) = 2,25 DM

Eine solch hohe Gewichtstufe mal als kompletten Brief und nicht nur als Adressträger zu bekommen, hat mich gefreut, auch wenn er einfach nicht ins Briefalbum passen will. ;-)


 
hubtheissen Am: 19.12.2020 19:49:34 Gelesen: 527# 47 @  
Hallo,

ich zeige die Ganzsache P13 I mit der portorichtigen Verwendung als Auslands-Drucksache.



Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 19.12.2020 19:59:15 Gelesen: 525# 48 @  
Hallo Hubert,

schöne Belege zeigst du hier. Schwergewichte habe ich auch einige, aber nach meinem Ablaufplan dauert das noch etwas, bis ich da angekommen bin. ;-) Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn auch Andere hier schöne Belege zeigen.

Deine Ganzsache als Auslands-Drucksache versendet ist schon toll. Das habe ich so bisher auch noch nicht gesehen.

Gruß, Klemens
 
hajo22 Am: 19.12.2020 20:16:51 Gelesen: 522# 49 @  
@ hubtheissen [#46]

Österreich - Sowjetische Besatzungszone

Zensurstempel (Kastenstempel) "Freigegeben". Stempel Nr. 19 in der Broschüre von Curt Paul, Karl-Marx-Stadt. Sonderdruck aus "Der Sammlerdienst" Coburg, "Zensurstempel, -streifen und -zettel in Deutschland und Österreich ab 1945".

Broschüre ohne Jahresangabe.



hajo22
 
hubtheissen Am: 19.12.2020 20:23:06 Gelesen: 518# 50 @  
@ hajo22 [#49]

Hallo,

herzlichen Dank für die Info.

Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 23.12.2020 18:32:12 Gelesen: 450# 51 @  
Hallo,

eigentlich dachte ich, ich hätte den 4-Pf-Wert abgeschlossen, aber just habe ich noch zwei Belege gefunden, die es zu zeigen wert sind.

Der erste Beleg ist eine Standard-Drucksache, aber mit Nachgebühr belegt, weil der Inhalt wohl doch keine Drucksache war. Der Fernbrief hätte 20 Pf gekostet, 4 Pf waren frankiert, es fehlten 16 Pf. 16 x 1,5 = 24 Pf Nachgebühr.

Hier wieder eine sehr schöne farbliche Komposition. Für mich, wenn auch nicht teuer, ein Traumbeleg.



Mit dem zweiten Beleg kann ich dann auch sehr gut den Übergang zum 5-Pf-Wert machen. Es handelt sich um eine Anschriftenprüfung innerhalb Berlins, die als Drucksache markiert und freigemacht war. Diese wurde, eigentlich vorschriftswiedrig, ohne Nachgebühr behandelt. Eine Anschriftenprüfung kostete bis 30.6.1954 5 Pf, damit war auch die Rücksendung mit abgegolten. Als Einzelfrankatur mit dem Wert zu 5 Pf ist diese Portostufe schon selten, womit ich auch die Überleitung vollziehe.



Jetzt wünsche ich allen schöne Weihnachten, ich denke den Freitagstermin kann ich halten,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 26.12.2020 11:55:20 Gelesen: 406# 52 @  
Hallo zu Weihnachten,

Freitag hat leider nicht mehr geklappt, aber die Meisten waren wohl gestern eh familiär beschäftigt. Ich bin beim Wert zu 5 Pf angelangt, von dem ich keinen Beleg aus dem Tarif 1 zeigen kann. Auch eine porto- bzw. gebührenrichtige Einzelverwendung habe ich bisher nicht in meine Sammlung aufnehmen können. So zeige ich drei Einzelfrankaturen, zweimal als überfrankierte Drucksache (5 Pf anstatt 4 Pf) und einmal als unterfrankierte Drucksache nach dem 1.7.1954 (5 Pf anstatt 7 Pf).



Einzelverwendungen waren als Anschriftenprüfung vom 1.6.1949 - 30.6.1954 möglich, oder als Luftpostgebühr auf ansonsten portobefreiten Poststücken (Kriegsgefangenen-Angelegenheiten, Frei durch Aufslösung oder Postscheckbriefe).
Habe ich was vergessen?

Als Überleitung zu den Mehrfachfrankaturen beginne ich mit einem Ortsbrief mit 2x 5 Pf, hier wieder ein Brief vom Tarif-Ersttag, dem 1.6.1949.



Noch einen schönen 2. Feiertag wünscht euch,
Klemens
 
hubtheissen Am: 26.12.2020 14:13:13 Gelesen: 395# 53 @  
@ Frankenjogger [#52]

Hallo Klemens,

die portorichtige EF kann ich beisteuern.

Es ist eine Anschriftenprüfung aus dem Tarifzeitraum 01.06.1949 - 30.06. 1954. Das ist wohl die noch häufigste Variante einer EF der 5 Pfg. Bauten I.



Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 26.12.2020 15:31:37 Gelesen: 388# 54 @  
Hallo Hubert,

meinen Glückwunsch zu diesem Beleg. Der sieht richtig schön sauber aus. Für eine unsaubere Billigvariante, die wohl immer noch über 100 € liegen dürfte, habe ich mich bisher verweigert.

Da liegt mein Investitions-Fokus dann doch noch woanders. Aber dafür ist der Thread ja da, dass auch Andere mitmachen.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 01.01.2021 13:18:28 Gelesen: 305# 55 @  
Hallo,

die Mehrfachfrankaturen mit 5-Pf-Werten habe ich ja schon eingeleitet. Heute erst einmal Belege aus dem Inland.

Zuerst einen Fernbrief nach Frankfurt mit 4x 5 Pf als Viererblock. Als zweiten Beleg einen Orts-R-Brief, der eigentlich 50 Pf gekostet hätte, aber die R-Gebühr wurde da wohl vergessen.



Und zum Abschluss für heute noch ein Orts-R-Brief, dieses Mal der zweiten Gewichtstufe, freigemacht mit 12 x 5 Pf, einem tollen Zwölferblock.



Beim nächsten Mal dann ein paar Auslandsbriefe. Bis dahin einen guten Start in Jahr 2021,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 08.01.2021 10:26:11 Gelesen: 187# 56 @  
Hallo,

im Thema hier bin ich noch bei Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 5 Pf. Heute möchte ich ein paar Auslandsverwendungen zeigen. Zuerst einen Auslandsbrief aus dem Zeitraum ab 1.7.1954 mit 8 x 5 Pf auf einen Brief von 1956 aus Berlin-Feriedenau in die Schweiz, hier sehr schön mit zwei Viererblocks.



Als zweites eine Auslandsdrucksache bis 20 g, auch von 1956 und auch in die Schweiz. Und zum Abschluss für heute einen meiner unscheinbaren Lieblinge, eine Warenprobe bis 20 g nach Bangkok - Siam. Auch wenn der Stempel nicht genau lesbar ist und die eine Marke etwas Karies aufweist, ist dieser Beleg für mich ein kleines Sahnestückchen.

Der Beleg stammt auch aus der ehemaligen großen Berliner Bauten-Sammlung von Peter Koegel.



Soviel für heute. ich wünsche denen, die Schnee haben viel Spaß im Schnee,
Klemens
 
hajo22 Am: 09.01.2021 18:26:45 Gelesen: 140# 57 @  
Brief nach Dänemark, frankiert mit 2x5, 2x8 und 4 Pf. Bauten I gestempelt Berlin-Eichkamp vom 26.9.1949. Mit 30 Pf. portorichtig frankiert (Brief bis 20 gr.). Couvertrückseite ohne Vermerke (ich spare mir einen scan).

Britische Zensur in Berlin: Brauner Verschlußstreifen und aptierter Zensurstempel 5089



hajo22
(II/21)
 
hajo22 Am: 10.01.2021 17:23:52 Gelesen: 97# 58 @  
Inlands-Luftpostbrief (bis 20 gr.) aus Berlin-Wilmersdorf vom 30.9.49 nach München, frankiert mit 5 x 5 Pf. Bauten I. Mit 25 Pf. portorichtig.



hajo22
(IV/21)
 
Frankenjogger Am: 15.01.2021 18:19:09 Gelesen: 25# 59 @  
Hallo,

natürlich kommt auch die Bauten-I-Serie heute noch dran.

Zum Abschluss des Wertes zu 5 Pf, dem Tegeler Schloss zeige ich noch einige Mischfrankaturen. Als Marke für den Zusatzdienst "Luftpost" gibt es natürlich vielfältige Möglichkeiten für Mischfrankaturen. Eine habe ich schon in [#34] gezeigt. Das Folgestück dazu ist natürlich die Luftpost-Drucksache aus dem Folgetarif verwendet im Jahr 1955 mit der 7 Pf der Bauten-Erweiterung zusammen. Dazu weiter eine innerdeutsche Luftpost-Postkarte aus dem Jahr 1949 zusammen mit der 10 Pf Rotaufdruck.



Auch im europäischen Luftpostdienst kamen natürlich 5-Pf-Marken zum Einsatz, denn die Luftpostgebühr kostete bis zum 30.Juni 1953 25 Pf und ab 1. Juli dann 15 Pf je 20 g, im Briefbereich.
Hier soll eine Postkarte und ein Brief in die Schweiz, jeweils mit Luftpost als Beispiel dienen, einmal als 5-Pf Zufrankatur, und einmal 3 x 5 Pf für den gesamten Luftpostbetrag.



Freitagsgruß,
Klemens
 

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