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Thema: Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 426 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 21.03.2025 13:00:57 Gelesen: 25709# 402 @  
Hallo,

der zweite Neuzugang ist ein schwerer (251-500 g) Einschreibe-Brief vom 20.3.1953 von Berlin W 30 l nach Dortmund.

Der Brief kostete 60 Pf, Einschreiben 40 Pf, frankiert mit einem Viererblock des Wertes zu 25 Pf.



Solch einen Beleg nehme ich immer gerne mit, wenn der Preis passt.

Viele Grüße,
Klemens
 
Briefuhu Am: 05.06.2025 18:20:55 Gelesen: 14802# 403 @  
Luftpostbrief vom 09.12.1953 von Berlin Schmargendorf nach Hamburg, frankiert mit 25 Pfennig Michel Nr. 50.



Schönen Gruß
Sepp
 
hajo22 Am: 06.06.2025 14:41:06 Gelesen: 14561# 404 @  
Schnellpaketkarte aus Berlin 15 vom 13.9.1951 nach Zülpich Ankunft am 19.9.1951. Freigebühr (Porto) 6,40 DM frankiert mit 2x3 Mark und 40 Pfg. der Berliner Bautenserie.



Viele Grüße,
hajo22
 
spain01 Am: 06.06.2025 18:03:31 Gelesen: 14335# 405 @  
Hallo Allerseits,

hier ein portogerechter Brief nach England mit 6x Berlin MINr. 44. Waagerechtes Paar mit PM 7/PM 8 (44 I) und waagerechter Viererstreifen mit PM 9/PM 10/PM 9/PM 10:



Gruß
Michael
 
spain01 Am: 06.06.2025 18:51:42 Gelesen: 14326# 406 @  
Hallo Allerseits,

hier noch eine nicht weiter gekennzeichnete Drucksache, rückseitig nicht verschlossen, von Passau nach Kiel:



Als Drucksache ist/wäre der Brief mit dem Viererblock der Berlin MiNr. 42 portogerecht frankiert. Die Besonderheit sind gleich 4 tertiäre Plattenfehler: TM 12 (42 X)/TM 37 und TM 93/TM 8.

Nach meinen Informationen sind Bauten-Marken, die außerhalb von Berlin verwendet wurden, eher selten zu finden.

Gruß
Michael
 
hajo22 Am: 08.06.2025 13:45:19 Gelesen: 13987# 407 @  
R-Bf. per Luftpost aus Berlin Halensee 1 vom 24.1.1950 nach Kleve, frankiert mit 2x20 Pfg. Bauten 1 und senkrechter Dreierstreifen der Rotaufdruckmarke à 30 Pfg. gesamt 1,30 DM Porto.



Viele Grüße,
hajo22
 
hajo22 Am: 09.06.2025 16:25:47 Gelesen: 13756# 408 @  
Rohrpost-Schnelldienstbrief Berlin N 65 vom 13.12.1952, 15:30 h nach Berlin-Wilmersdorf Ankunft 17:20 h, frankiert mit 4x25 Pfg. Bauten 1.



Viele Grüße,
hajo22
 
hajo22 Am: 10.06.2025 09:02:42 Gelesen: 13611# 409 @  
Postschnelldienst Berlin aus Berlin Grunewald 1 vom 3.7.1951 11:40 h nach Berlin-Dahlem. Ankunftsstempel Dahlem am gleichen Tag um 13:00 h.

Frankiert mit Bautenserie Berlin 2x4 Pfg., 8x5 Pfg., 2x6 Pfg. und 4x10 Pfg. Gesamtporto 1 DM. Über Linie "B" nach Dahlem.



Viele Grüße
hajo22
 
Frankenjogger Am: 10.06.2025 11:09:01 Gelesen: 13588# 410 @  
@ hajo22 [#407]

Eine sehr schöne Spätverwendung der Rotaufdruck-Marken.

Der Brief gehört eigentlich in das Thema Berlin Rotaufdruck, sollte es dieses Thema geben.

Sonnige Grüße,
Klemens
 
spain01 Am: 10.06.2025 12:49:47 Gelesen: 13561# 411 @  
Hallo Allerseits,

hier ein portogerechter Fernbrief von Berlin nach Bamberg, frankiert mit 1x Berlin MiNr. 26 und 4er-Block Berlin MiNr. 42 vom 18.5.49:



Die Besonderheit hier: die MiNr. 42 zeigt 4 sekundäre Plattenfehler - SM 27g/27hh - SM 6b/6e.

Gruß
Michael
 
Martin de Matin Am: 13.06.2025 18:59:36 Gelesen: 13016# 412 @  
Meinen langen Wunsch aus den 1980-ern habe ich mir jetzt erfüllt. Dieser war ein Beleg mit mit den höchsten Werten dieser Ausgabe. Es gibt immer wieder Paketkarten mit dem höchsten Wert, aber es sollte mehr als eine 5 Mark verwendet worden sein.

Auf der Paketkarte für ein 7,4 kg schweres Paket von Berlin nach Äthiopien wurden Marken für 16,25 Mark verwendet. Es wurde ein Paar und ein Einzelstück der 5 Mark und von der Serie Berliner Stadtansichten eine 1-Mark und jeweils eine 10 Pf und 15 Pf verwendet.

Das Paket wurde am 26.3.1957 von der Schering AG in Berlin 65 versendet. Das Paket ging über Appenweier (29.3.1957) nach Addis Abeba.



Die Paketkarte nach Äthiopien ist natürlich einzigartig, denn es gibt auch einen grösseren Bruder mit sechsmal der 5 Mark (ohne Cupon).

Gruss
Martin
 
Frankenjogger Am: 15.06.2025 09:25:45 Gelesen: 12817# 413 @  
@ Martin de Matin [#412]

Ein schönes Stück hast du dir da zugelegt. Da hatte ich auch Interesse im Nachverkauf, aber nun ist diese Karte bei dir.

Nur zwei Fragen: Du meintest wohl "nicht" einzigartig, oder? Was meinst du mit "ohne Coupon"?

Schönen Sonntag,
klemens
 
Martin de Matin Am: 15.06.2025 10:44:28 Gelesen: 12800# 414 @  
@ Martin de Matin [#412]
@ Frankenjogger [#413]

" Du meintest wohl "nicht" einzigartig, oder? Was meinst du mit "ohne Coupon"?"

Mit nicht einzigartig meine ich, das es nicht die einzige Paketkarte nach Äthiopien ist. Ich denke es gibt nicht so viele Paketkarten mit der 5 Mark nach Äthiopien da man meist Belgien als Bestimmungsland findet.

Mit "Coupon" meine ich den linken abtrennbaren Teil der Paketkarte. Bei der Paketkarte mit sechsmal der 5 Mark (bei Gärtner Auktion) fehlte dieser. Bei meiner ist der Couponteil auch etwas unten angetrennt und gestützt.

Gruss
Martin
 
hajo22 Am: 15.06.2025 14:47:37 Gelesen: 12754# 415 @  
5 Mark und 60 Pfg. auf der Vorderseite und 2x 1 Mark auf der Rückseite einer Schnellpaketkarte vom 2.10.1951 aus Berlin-Halensee 2 nach Zülpich/NRW,
Ankunft 4.10.51. Gesamtporto 7,60 DM für das Paket mit 19,5 kg.



Viele Grüße
hajo22
 
hajo22 Am: 15.06.2025 15:09:50 Gelesen: 12743# 416 @  
Auslands-Einschreib-Eilboten-Luftpostbrief vom 2.1.1952 aus Berlin-Lichterfelde 1 nach Dänemark. Rückseite 2 Ankunftsstempel.

Vorderseitig vom Berliner Postbamten vermerkt: "vom Abs. freigemacht".



Viele Grüße
hajo22
 
hubtheissen Am: 15.06.2025 16:26:07 Gelesen: 12699# 417 @  
Hallo,

da hier gerade Belege mit der 5,- DM Bauten vorgestellt werden, zeige ich einen LP-Einschreibbrief in die USA vom 09.03.1953. Die Frankatur besteht aus 2 x 5,-DM, 5 x 3 DM und 2 x 2 DM der Bauten I-Serie sowie der 30 Pfg.-Marke Männer I, insgesamt 30,30 DM. Bei einem Gewicht von 595 g wäre der Brief protogerecht (6,10 DM für die Beförderung eines Briefes bis 600 g, 0,40 DM Einschreibgebühr und 119 x 0,3 DM = 23,80 LP-Zuschlag.

Die Umschlagsgröße sowie auch die deutlichen Beförderungsspuren machen das Gewicht plausibel.



Gruß

Hubert
 
hajo22 Am: 15.06.2025 17:52:42 Gelesen: 12675# 418 @  
@ hubtheissen [#417]

Tolle Frankatur auf einem Geschäftsbrief. So etwas habe ich bislang noch nicht gesehen.

Viele Grüße,
hajo22
 
hajo22 Am: 16.06.2025 19:51:47 Gelesen: 12471# 419 @  
Luftpostbrief vom 7.5.1951 aus Berlin SW 11 nach Argentinien. Frankiert mit 90 Pfg. und 3x 20 Pfg. Bautenserie = 1,50 DM.

Die Luftpostgebühr nach Argentinien betrug zu der Zeit 40 Pfg. je 5 gr. Gewicht. Auf dem Brief ist oben links 8 g vermerkt.

Der Brief wurde aber für über 10 gr. frankiert: 3x40 Pfg. + 30 Pfg. Briefgebühr Ausland.

Die 90 Pfg.-Marke trägt einen anderen Berlinerstempel (gleicher Tag, andere Uhrzeit).M.E. Nachfrankierung.

Ankunftsstempel rückseitig (unleserlich).



Viele Grüße
hajo22
 
ChristianSperber Am: 16.06.2025 21:56:31 Gelesen: 12448# 420 @  
@ hubtheissen [#417]

Hallo Hubert,

wie interpretierst Du die Gewichtsangabe oberhalb des Einschreibezettels?

Ich schließe mich hajo22 an: ein faszinierender Beleg.

Grüße

Christian
 
Martin de Matin Am: 16.06.2025 22:28:21 Gelesen: 12439# 421 @  
@ hubtheissen [#417]

Der Brief ist mit 29,30 und nicht mit 30,30 Mark frankiert (nach Wertstufen geordnet 10,00 + 15,00 + 4,00 + 0,30).

Ich als eher unwissender für Gebühren würde nach Michelspezial auf folgende Summe kommen.

Luftpostzuschlag für 410g: 82x 0,30= 24,60 (bei Länderzone 3 sind es je 5g: 0,30)
Einschreiben: 0,40
Brief mit 410g: 0,30 + 20x 0,20= 4,30

Dies ergibt eine Gesammtsumme von 29,30 Mark

Gruss
Martin
 
TeeKay Am: 17.06.2025 00:31:17 Gelesen: 12420# 422 @  
@ Martin de Matin [#421]

Die Berechnung sehe ich auch so.

Was das Stück so selten macht, ist mMn nicht die Frankatur, sondern der Fakt, dass es überhaupt ein Brief war. Ein Luftpost-Einschreiben-Päckchen hätte nur 970 statt 2930 Pf gekostet.
 
hubtheissen Am: 17.06.2025 08:28:22 Gelesen: 12341# 423 @  
@ ChristianSperber [#420]
@ Martin de Matin [#421]
@ TeeKay [#422]

Hallo,

ich hatte eigentlich gedacht, ich wäre besser im Kopfrechnen. Wie man sich doch täuschen kann. Und dann habe ich mir auch noch die ganze Mühe gemacht, mit dem falschen Wert eine Portostufe rauszupuzzeln.

Auf jeden Fall vielen Dank an Christian, Martin und TeeKay für die Berichtigung.

Gruß

Hubert
 
Martin de Matin Am: 19.06.2025 09:09:09 Gelesen: 12036# 424 @  
@ Martin de Matin [#412]

Jetzt zeige ich die kleine Schwester meiner Paketkarte mit der 5-Mark.

Für das 5,6 kg schwere Paket wurde ein Dreierstreifen der 3-Marke und ein Paar der 1-Mark verwendet. Das Paket wurde am 5.9.1956 von der Schering AG in Berlin 65 versendet. Das Paket ging über Hamburg 7 (18.9.1956) nach Addis Abeba. Der Empfänger ist der gleiche wie bei der 5-Paketkarte.



Gruss
Martin
 
Cantus Am: 03.10.2025 22:57:30 Gelesen: 3998# 425 @  
Von mir nur eine kleine Postkarte, gelaufen am 11.7.1949, von Schmargendorf nach Hermsdorf.



Viele Grüße
Ingo
 
Frankenjogger Am: 26.10.2025 07:36:19 Gelesen: 2606# 426 @  
Hallo,

Ulm 2025 ist Geschichte, aber ich habe dort zwei Bauten-Belege gefunden, die ich hier zeigen möchte.

Es sind zwei Luftpost-Übersee-Briefe aus unterschiedlichen Tarifen, mit unterschiedlichen Destinationen.

Der erste Brief ging am 25.10.1950 von Berlin-Charlottenburg 2 als eingeschriebener Luftpostbrief nach Philadelphia.

Vom 1.2.1950, dem Beginn der für die allgemeinen Postkunden bar bezahlbaren Luftpost in West-Berlin, bis zum 30.11.1950 betrug die Luftpostgebühr im Überseebereich (nicht Europa) 50 Pf je 10 g. Die Einschreibegebühr betrug 40 Pf.

Dem entsprechend hatte der Brief ein Gewicht zw. 11 und 20 g. Briefgebühr 30 Pf, R-Gebühr 40 Pf und Luftpost 2x 50 Pf. Frankiert sind 1,70 DM mit 2x 15 Pf, 60 Pf und 80 Pf Bauten I.



Eingeschriebene Luftpostbriefe aus dieser Tarifzeit sind gar nicht so leicht zu finden.

Der zweite Brief ist aus dem Folgetarif, bei dem die Überseeziele in 10 Luftpostzonen eingeteilt, und die Luftpostgebühren bei Briefen je 5 g berechnet wurden. Dieser Tarif startete am 1.12.1950 und ging bis zum 30.6.1953. Die Luftpostgebühr errechnete sich je 5 g und je Zone mal 10 Pf (Zone 1 - 10 Pf, Zone 2 - 20 Pf, ... Zone 10 - 1,00 DM).

Der Brief, den ich zeige wog 12 g und wurde am 30.7.1952 auch von Berlin-Charlottenburg 2 nach Capetown in Südafrika verschickt. Südafrika war Luftpost-Zone 5, entsprechend betrug die Luftpost-Gebühr 3x 50 Pf. Zusammen mit der Briefgebühr (30 Pf) wurden mit 2x 40 Pf und 1 DM Bauten I - 1,80 DM frankiert.



Einen schönen Sonntag wünscht,
Klemens
 

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